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Video: Die Woche COMPACT: Mythos Rechter Terror (16:12)

1 Jul
Video: Die Woche COMPACT: Mythos Rechter Terror (16:12)
Zieht nach dem NSU jetzt der Combat 18 eine Spur des Terrors durch unser Land? Ist der Mord an Walter Lübcke nur die Spitze eines blutigen Eisbergs? Fragen, die wir in dieser Folge von Die Woche COMPACT beantworten. Das sind unsere Themen:
• Kalifat Deutschland – Kommen die IS-Kämpfer jetzt zu uns?
• Islamistische Terrorgruppen in Somalia von Deutschland finanziert
• Brauner Terror – Wie schlimm ist es wirklich?
• Bomben für die Vielfalt – Wie die Grünen ihre Vergangenheit vergessen
• Bayern-AfD vor dem Aus? – Wie die Fraktionskrise in München eskaliert
Meine Meinung:
Ich fürchte, wenn man die Kinder der deutschen IS-Terroristen´nach Deutschland holt, dann holt man die nächste Terroristengeneration nach Deutschland. Sie werden zunächst die deutschen Kinder in den Schulen, Straßen, U-Bahnen, Spielplätzen, Schwimmbädern terrorisieren.
Später die deutschen Mädchen sexuell belästigen und am Ende denselben Terror in Deutschland ausüben, den ihre Eltern in Syrien ausgeübt haben. Aber wenn ihr geil auf Terror habt, dann holt alle diese Terroristen und ihre Kinder nach Deutschland. Sie werden euch die Hölle auf Erden bereiten.
Wenn ich den Vosgerau anhöre, der meint, man kann diesen Terroristen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen, krieg ich das Kotzen. Was sitzen da nur für Idioten in Politik und Justiz, die jahrelang die Hände in den Schoß gelegt haben und nichts getan haben, um die Gesetze den Realitäten anzupassen? Nein, es sind keine Idioten, es sind Menschen, die mit am Völkermord der Deutschen arbeiten.
In Minute 05:26 geht es um den Verfassungsschutzbericht und um rechte und linke Gewalttaten Und wie nicht anders zu erwarten, lügen die Medien wie gedruckt, so auch bei “hart aber fair” heute Abend mit Uwe Jung von der AfD, als Frank Plasberg offensichtlich aus dieser Studie zitierte. Und natürlich wird dann vieles einfach aus dem Zusammenhang gerissen. Aber schauen wir uns die Studie einmal genauer an.
In dieser Woche legte der Verfassungsschutz nun seinen Jahresbericht vor. Tatsächlich gibt es demnach fast fünf Mal so viele rechte Straftaten wie linke. Martin Müller-Mertens: Schaut man sich den Verfassungsschutzbericht an, dann geschahen 2018 19.400 Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund und dem stehen 4.600 Straftaten mit linksextremem Hintergrund gegenüber. Soweit die Statistik.
Bei den rechtsextremen Straftaten sind über 12.000 Straftaten “Propagandadelikte”, also illegale Meinungsäußerungen (Hakenkreuze oder andere verbotene Symbole, die es z.B. bei den Linken nicht gibt). Linksextreme Propaganda ist also keine Straftat, rechtsextreme aber schon. Wenn man sich aber einmal die belastbaren Zahlen ansieht, wird bei den Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund wird von 1.000 Gewalttaten und 905 Sachbeschädigungen ausgegangen.
Bei den linksextremistisch motivierten Straftaten gibt es 1.000 Gewalttaten, also etwa dasselbe, wie bei den Rechtsextremen, aber immerhin 2.200 Sachbeschädigungen. Das sind dann die eingeschlagenen Scheiben in AfD-Parteibüros, abgefackelte Autos und ähnliches. Bei Plasberg hörte sich das aber alles ganz anders an.
Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass es das Ziel von “hart aber fair” war, die Rechten, sprich, die AfD, als Gewalttäter darzustellen. Dazu wurde der Überraschungseffekt genutzt, weil niemand die Zahlen auf die Schnelle überprüfen kann. Und natürlich wurde verschwiegen, dass es 2018 etwa 55.000 Gewalttaten von Migranten gegen Deutsche gab. Was für eine verlogene Bande.
Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2018 – 102.000 Deutsche Opfer einer Straftat, bei denen mindestens ein Zuwanderer tatbeteiligt war. 230 Deutsche wurden Opfer im Bereich Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen, bei denen die Täter Migranten waren.
Dabei wurden 102 Deutsche von Zuwanderern getötet. Gegenüber 2017 ist das ein Anstieg von 105 Prozent. Weiter wurden 55.359 Deutsche Opfer schwerer und gefährlicher Körperverletzung durch Ausländer und es gab 13.777 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung  von nicht Deutschen Tätern. Und wer weiß, wie hoch die Dunkelziffer ist?
Video: Alternativer Kulturkongress in Paderborn über den Feldzug gegen die Meinungsfreiheit: Eine Podiumsdiskussion mit Blex, Stahl, Kellner, Flesch und Stürzenberger (01:42:41)
Video: Alternativer Kulturkongress in Paderborn über den Feldzug gegen die Meinungsfreiheit (01:42:41)
Am Samstag Abend (29.06.2019) fand in Paderborn eine Podiumsdiskussion mit den Vertretern der Freien Medien Tim Kellner, Oliver Flesch und Michael Stürzenberger, sowie dem nordrhein-westfälischen AfD-Landtagsabgeordneten Dr. Christian Blex und dem Rechtsanwalt für Medienrecht Dr. Christian Stahl statt. Die Gesprächsführung übernahm Matthias Tegethoff vom veranstaltenden Alternativen Kulturkongress. >>> weiterlesen

Holocaust-Leugnung und Vorbereitung auf den nächsten?

19 Sep

Child_survivors_of_Auschwitz.jpeg[6]By Alexander Voronzow – Kinder aus dem KZ Auschwitz – Public Domain

In Auschwitz allein wurden nach heutigen Schätzungen ca. 1,1 bis 1,5 Millionen Menschen getötet. Dazu muss man wissen, dass es registrierte Häftlinge gab und solche, die nach der Einlieferung ins Lager gar nicht erst dokumentarisch erfasst, sondern sofort als „arbeitsunfähig“ aussortiert und getötet wurden.

Die SS-Einsatzgruppen, die seit Juli 1941 hinter den Frontlinien des Barbarossa-Feldzugs operierten, erschossen und vergasten insgesamt schätzungsweise 2 Millionen Männer, Frauen und Kinder (Juden, Roma („Zigeuner“), Kommunisten, Partisanen, „Asoziale“, psychisch Kranke, geistig und körperlich Behinderte.)

In den Lagern Belzec, Treblinka und Sobibor wurden zusammen zwischen 1,7 und 2 Millionen ermordet. Weitere 1,3 bis 2 Millionen starben in den Ghettos an Unterernährung, an daraus resultierenden Krankheiten, an Krankheiten, deren Ursachen die katastrophalen hygienischen Verhältnisse waren, etc., in weiteren Konzentrationslagern oder in Verstecken, in die sie sich vorerst hatten retten können.

Berlin-Grunewald: 17-jähriger Deutsch-Türke sticht 19-jährigem Deutschen mehrfach ein Messer in den Rücken

30 Aug

carniolicusBy Daniel Schwen – Krainer Greiskraut – CC BY-SA 4.0

Am Wochenende war in Berlin ein 19-Jähriger von einem 17-Jährigen mehrfach von hinten in den Rücken gestochen worden. Der Messer-Täter versuchte sich daraufhin in die Türkei abzusetzen, wurde aber am Flughafen Tegel festgenommen. Ist das der neue Alltag in Merkel-Deutschland?

Am Wochenende feierten in Berlin Jugendliche auf dem Teufelsberg. Dann kam es zum Streit. Ein 17-jähriger Deutsch-Türke stach mit einem Messer einem 19-Jährigen tief in den Rücken [siehe Berichte „BZ“, „Tagesspiegel“, „Welt“].

Die Tat war heimtückisch. Immer wieder stach der Täter von hinten in den Rücken des Opfers. Der 19-Jährige wurde blutend aufgefunden und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Es wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Der mutmaßliche Täter wurde nach Presseberichten am Flughafen Tegel festgenommen. Er wollte in die Türkei fliehen. >>> weiterlesen

P.K. schreibt:

Der 17-jährige Deutsch-Türke und seine fünf Freunde (die mittlerweile wieder auf freiem Fuß sind) haben einen 19 jährigen Deutschen gemessert. Die Tat des 17-jährigen Deutsch-Türken war heimtückisch. Sie wird aber trotz der Heimtücke bestimmt geringer bestraft, als die begangene "Körperverletzung" des Bruders des Opfers, der versucht hatte, den Messerangriff zu verhindern, dabei aber einen der Kontrahenten verletzt hatte, weil dieser Verletzte einen Migrationshintergrund hat.

Der Bruder des 19-Jährigen soll noch versucht haben, die Messerattacke zu verhindern. Weil er dabei einen der Angreifer verletzte, wird jetzt auch gegen ihn wegen Körperverletzung ermittelt. Normalerweis wäre das wohl eher Notwehr, oder doch nicht, weil ein Deutscher sich gewehrt hat, bzw. seinem Bruder zur Hilfe kam? Und dabei wird wieder einmal das Verhältnis 6 gegen 2 völlig außer Acht lassen, wie?

Diese "neuen Formen der Gewalt" sind mittlerweile Alltag in Deutschland. Mehr Ausländer, mehr Gewalt. Verlierer sind dank der Regierung und der Gerichte seltsamerweise immer nur die (Deutschen), die schon länger hier leben. Ich hoffe, der Mut der Sachsen breitet sich über ganz Deutschland aus!

Meine Meinung:

Deutschland ist zum reinen Irrenhaus mutiert, Politik und Justiz bilden die Zentrale. „Immer wieder stach der Angreifer auf sein Opfer ein! Heimtückisch, von hinten!” und die Arschgeigen der Zentrale lassen den Täter wieder auf freien Fuß? Das war ein Mordversuch und nichts anderes. Und dann beschweren sich die Arschgeigen aus Medien und Politik, dass die Deutschen sich gegen diese mörderischen Migranten zur Wehr setzen.

Wolfram schreibt:

Ist doch völlig logisch: Als Deutsche dürfen wir uns gegen migrative Gewaltorgien nicht mehr wehren, denn das ist alles sofort fremdenfeindlich und sofort Volksverhetzung, also Nazi! Es ist normal, dass wie in Chemnitz eine ganze Horde von Migranten (10 Personen) über eine Minderzahl von Deutschen (3 Personen) herfällt.

In den Asylheimen werden Christen regelrecht gefoltert. Die Masche ist sehr beliebt unter den fanatischen, intoleranten Muslimen: es wird den Christen ins Essen uriniert, sie werden verprügelt, bekommen die schlechteste Kleidung und werden mit monotonen islamischen Gesängen lautstark beschallt.

Wagen sie etwa bei Körperverletzung Anzeige bei der Polizei zu erstatten, steht dem Täter sofort ein Rudel von verlogenen, muslimischen "Glaubensbrüdern" zur Seite, die eine Falschaussage machen und den Spieß listig umdrehen und sagen SIE seien von Christen bedroht und verprügelt worden. Erfolg der Aktion: die Ermittlungen werden eingestellt, weil Aussage gegen Aussage steht. Die Täter machen munter weiter und werden nicht gefasst!

Noch ein klein wenig OT:

Der Mythos vom guten Flüchtling und die Realität der Zuwanderung von Kriminellen

Japanese_Roof_IrisBy Photo Derek Ramsey – Japanische Schwertlilie – GFDL 1.2

Wie diese Motivlage zeigt, sind es nunmehr keine Flüchtlinge mehr, die sich aus Flüchtlingslagern nach Europa aufmachen oder aus afrikanischen Ländern nach Europa drängen, es sind Migranten mit unterschiedlichen Motiven.

  • Manche suchen ein besseres Leben.
  • Manche suchen zudem noch Arbeit.
  • Manche versuchen, vor Konsequenzen zu fliehen, die sie in ihrem Herkunftsland erwarten,

    • weil sie kriminell sind,
    • weil sie Kriegsverbrecher sind;
    • weil sie aufgrund anderer Normbrüche nicht mehr erwünscht sind;

Offensichtlich weiß niemand, wie groß die Gruppe der Migranten ist, die aus einem der drei zuletzt genannten Gründe nach Europa, nach Deutschland migrieren. Die Anzahl der Straftaten, die die vermeintlichen Flüchtlinge begehen, spricht dafür, dass ein großer Anteil unter den vermeintlichen Flüchtlingen dieser Gruppe zuzurechnen ist.

Der edle Wilde, wie er bei Karl May seinen wohl besten Ausdruck gefunden hat, ist eine dieser romantischen Schwärmereien. Das, was heute als Postkolonialismus [nach der Koloniezeit] bezeichnet wird, und die deutschen, britischen, französischen oder belgischen Unterdrücker der Kolonialpolitik posthum [nachträglich] zu rächen versucht, ist eine andere romantisierende Schwärmerei.

Ihnen allen ist die Unfähigkeit zum differenzierten Denken gemeinsam und das Bemühen, über die Konstruktion einer Kunstfigur des edlen Wilden oder des ewig Unterdrückten, um der eigenen Identität eine Veredlung zu verleihen. Dies geschieht einmal dadurch, dass man sich selbst in der Lage wähnt, das Gute zu erkennen, einmal dadurch, dass man sich gleichzeitig, als der wahre Erkennende sieht und das Unrecht, welches an den edlen Wilden begangen wurde, meint rächen zu müssen. Weil der Edle Wilde dazu offensichtlich nicht selbst in der Lage ist, bedarf es dazu der Hilfe oft noch pickliger und nicht selten übergewichtiger linker Westler.

Die neueste Variante dieser romantischen Schwärmerei deprivierter [gehirngewaschenen] Westler ist der gute Flüchtling, der dazu geführt hat, die Grenzen u.a. Deutschlands für eine große Anzahl von Menschen zu öffnen, denen undifferenziert das Attribut „hilfsbedürftig“ angeheftet wurde, wobei hilfsbedürftig mit „guter Mensch“ einhergeht, und zwar in doppelter Weise, denn der, der dem guten Mensch „Flüchtling“ hilft, ist selbst ein guter Mensch und da er hilft, ist er ein überlegener guter Mensch, ein guter Herrenmensch.

Versucht man sich einmal in die Rolle eines Menschen zu versetzen, der vor einer Gefahr für Leib und Leben geflohen ist und sich nun in Sicherheit wiederfindet, einer Sicherheit, die seine materiellen Bedürfnisse komplett umfasst und nicht etwa, wie dies in Flüchtlingscamps in Afrika der Fall ist, mit materieller Not einhergeht, dann würde man erwarten, dass die entsprechenden Flüchtlinge dankbar und erleichtert sind, woraus man eine Häufigkeit von Kriminalität ableiten würde, die UNTER der entsprechenden Häufigkeit Einheimischer und anderer Ausländer liegt.

Das Gegenteil ist der Fall und diese Realität mündet fast automatisch in die Hypothese, dass es sich bei den Flüchtlingen, die Deutschland erreichen, um eine negative Selektion ihrer Bevölkerungen der Herkunftsländer handelt, dass die Herkunftsbevölkerungen quasi einen Mechanismus gefunden haben, delinquente [kriminelle] und andere Teile ihrer Bevölkerung, die nicht erwünscht sind, nach Europa zu exportieren, u.a. nach Deutschland, wo sie von den besonders Naiven mit offenen Armen begrüßt werden. >>> weiterlesen

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BIC: DEKTDE7GXXX / IBAN: DE39 7001 1110 6051 4769 62 / Handelsbank MünchenMeine Meinung:

Mag sein, dass es viele Kriminelle, Kriegsverbrecher, ISIS-Mitglieder und Sympathisanten unter den Flüchtlingen gibt, die dieses negative Bild der Migranten in Europa vermitteln. Sieht man sich aber die islamischen Staaten selber an, dann weiß man, dass alle Muslime durch den Islam mit seiner Intoleranz gegenüber Frauen, gegenüber anderen Religionen, gegenüber der Gleichberechtigung, der Sexualität, dem Rechtssystem, der Meinungs- und Pressefreiheit und anderen Dingen geprägt sind.

Auch die Gewalt ist in islamischen Ländern viel stärker ausgeprägt. Mit anderen Worten, die islamischen Staaten haben eine vollkommen andere Vorstellung von Kultur und Zivilisation. Und aus diesem Grunde werden Europäer und Muslime niemals miteinander in Frieden leben, zumal die Mehrheit der Muslime nicht bereit ist, irgendetwas an ihrer Intoleranz und an ihren mittelalterlichen Vorstellungen zu verändern. Jedenfalls werde die Islamverbände alles tun, um das zu verhindern. Lieber tötet man die liberalen Muslime, als den Islam zu liberalisieren.

Siehe auch:

Chemnitz: Die "Hetzjagden" auf Ausländer sind frei erfunden

Liebe Rentner, raus aus dem Sessel! Steht auf gegen den Völkermord an den Deutschen!

Frankfurt (Oder): „Allahu Akbar“- „Wir töten euch alle“ – 15 bewaffnete Araber stürmten den Szene-Club "Frosch"

Video: Wie die mutige deutsch-türkische Bestsellerautorin Tuba Sarica "hart aber herzlich" aufmischt (74:40)

Die fünf größten Lügen über Chemnitz – eine überfällige Richtigstellung

Irre! Facebook löscht Ankündigung "Bus der Meinungsfreiheit" von von Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Chemnitz: Ausmaß der Bürgerproteste völlig unerwartet für Politik und Behörden – Bringt Chemnitz die Wende?

Homburg: Doppelter Kieferbruch: Brutaler Überfall auf AfD-Landtagsabgeordneten Lutz Hecker

Chemnitz: 35-Jähriger stirbt nach Messerstecherei in der City, als er einer belästigten Frau helfen will

Video: Berlin-Hellersdorf: Chaos, Anarchie und Gewalt an der Mozart-Schule

9 Sep


Video: Berlin-Hellersdorf: Chaos, Anarchie und Gewalt an der Mozart Schule (01:36)

Chaos, Anarchie, Respektlosigkeit. Hinter den Fenstern der Mozart-Schule in Berlin-Hellersdorf Alltag, das berichtet die Großmutter einer Schülerin: "Die Polizei ist jede Woche hier präsent. Ich find’s ganz fürchterlich und meine Tochter ist am überlegen, ob sie ihr Kind von der Schule nimmt." Mitschüler werden gekänselt, Lehrer beschimpft, einer Schülerin sogar die Haare abgeschnitten, teilweise von Drittklässlern.

So steht es in einem Brandbrief des Elternvertreters an das zuständige Schulamt. Auf der Gesamtelternversammlung wurde davon berichtet, dass es zu Übergriffen kam, in dem Schüler mit Spielzeugpistolen ins Zimmer der Erzieher stürmten und die aufforderten auf den Boden zu legen.

Verfasser Francesco Malo schreibt, was andere Eltern ihm berichteten: "Das Schlimmste ist, dass sich unsere Kinder, aus meiner Sicht nicht wohl fühlen, dass sie Angst davor haben, zur Schule zu gehen, dass sie sagen, Mamma ich will nicht in die Schule. Da wird gehauen, da wird geschubst, da wird bedroht. Einer hat mir sogar berichtet, dass da auch Messer im Spiel sind, dass da auch mit Messern bedroht wird."

Der Fall erinnert an die Berliner Rüttli-Schule, die wegen massiver Gewaltausbrüche 2006 in die Schlagzeilen geriet. Präventionstrainer Dirk Heinrich rät zu Null Toleranz gegenüber Gewalt:

"Respektlosigkeit wird sofort geahndet. Sobald man das Schleifen lässt, ganz schnell, die Schüler wissen das ganz genau. Wir reden hier über eine dritte Klasse. Da muss ich mich wirklich fragen, was machen die Lehrer, wenn vor ihnen ein 16-Jähriger steht? Legen die die Hände hoch und gehen nach Hause?"

Damit es so weit nicht kommt, wollen Eltern Lehrer und Bezirksverwaltung nun einen runden Tisch [gegen rechts?] organisieren.

Brandbrief der Eltern der Mozartschule 

Gewalt unter Schülern: Problem an Mozart-Schule war schon vor zwei Jahren bekannt

Berlin-Hellersdorf: Gewalt an der Mozart-Schule reißt nicht ab

Elternvertreter schlagen Alarm: Mozartschule völlig aus dem Takt

Marzahn-Hellersdorf: Gabriele Hiller (Linke) prangert Gewalt an den Schulen an

Noch ein klein wenig OT:

Wie die "Bundeszentrale für politische Bildung" die These, muslimische Flüchtlinge bringen eine Vergewaltigungskultur mit, als Mythos darzustellen versucht

mythos_fremder_vergewaltiger

Die "Bundeszentrale für politische Bildung" wollte wissen, wie es steht um den Mann im Islam. Doch die gefragte Autorin gab die falsche Antwort. Hannah Wettig hat viel Erfahrung in arabischen Ländern. Und sie glaubte, genau deshalb habe man sie um einen Beitrag gebeten. Doch der wurde abgelehnt. Die "Bundeszentrale für politische Bildung" hatte offenbar erwartet, dass die Autorin der These verneinte, ob die Flüchtlinge eine Vergewaltigungskultur mitbringen. Aber die Autorin erlebte in Kairo (Ägypten), wo sie vor über 20 Jahren arabisch lernte, ein Ausmaß an sexueller Gewalt, wie sie es nicht für möglich gehalten hatte.

Sie schreibt: „Das Ausmaß an sexueller Belästigung, das ich dort erlebte, hat mich als 24-jährige Studentin nachhaltig verändert. Ich musste lernen, taub zu werden, sobald ich die Straße betrat, niemals im Taxi vorne einzusteigen und unbeschadet an Menschengruppen vorbeizukommen. Es gab schon damals ein großes Munkeln: Jeder wusste es. Reiste eine Frau nach Nordafrika, kamen sofort die Warnungen. Aber in Büchern fand ich fast kein Wort dazu.” >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Dies zeigt wieder einmal die ganze Verlogenheit der Bundesregierung auf.

Patrick Dahlemann: Der SPD-Jungstar aus Mecklenburg-Vorpommern, der die AfD bezwang

Patrick Dahlemann

Seine Plakate, die beschmiert wurden, beklebte Dahlemann mit der „Ärzte“-Zeile: „Eure Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe …“ >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Auch ich war früher ein Linker und habe das Lied von den Ärzten früher für bare Münze genommen und nicht weiter darüber nachgedacht. Heute weiß ich, dass das Lied total einseitig ist, nur den rechten Hass betrachtet, aber den linken Hass entweder ausblendet oder ihm sogar applaudiert. Heute weiß ich, dass das Lied einfach nur Bullshit ist, genau so wie Farin Urlaub und die Ärzte. Und der Typ von der SPD, Patrick Dahlemann, hat es bis heute nicht begriffen, trotz der Millionen Möglichkeiten und Hinweise, die aber irgendwie alle an ihm vorbeigegangen sein müssen.

Wie lange wird es dauern, bis auch er erkennt, wie sehr er einer linken Gehirnwäsche erlegen ist? Manche lernen es nie. Sie müssen erst ins offene Messer laufen oder von muslimischen Kopftretern umarmt werden, die ihm die Zähne austreten, die ihm den Kiefer und das Nasenbein brechen und ihm den Schädel zertrümmern, wie es täglich überall in Deutschland geschieht.

Mir scheint, er ist gutmütig, mutig und hat bestimmt einen guten Kern, aber irgendwie ist er ziemlich naiv und es hapert gewaltig an seiner Realitätswahrnehmung. Oder ist er einfach nur machtgeil und geht über Leichen? Aber keine Sorge, er wird es auch noch lernen, dass Multikulti zum Scheitern verurteilt ist und dass er auf der falschen Seite steht.

Aber bei einem Sozi dauert es mitunter etwas länger, bevor es dies erkennt. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenige Menschen die Gefahren der Islamisierung erkennen. Mir scheint, die leben auf einem anderen Planeten, wo der Blick über den Gartenzaun verboten ist.  😉

Sebastian Nobile schreibt:

Der Tagesdödel wird immer witziger. Während die letzten Jahre AfD-Mitglieder beim Wahlplakate-Kleben verprügelt und gar angeschossen wurden, Plakate im Wert von Hunderttausenden zerstört wurden, Büros in Serie zerstört wurden, AfD-Funktionäre daheim von Linksextremisten "besucht" und verprügelt wurden und viele Späßchen mehr, bringt es dieser letzte junge Mensch der SPD fertig, die AfD mit einem Satz aus einem Anti-Nazi-Lied der "Ärzte" als gewalttätig zu brandmarken. Wie man diese ganze Kacke auch noch glauben kann, ist mir ein Rätsel.

Andre schreibt:

Seine Dummheit ist ein Schrei nach Macht.

Brigitte schreibt:

Früher sagte man von unbotmäßigen Kindern: Sie betteln um Watschn.

Ohne CSU wäre Merkel nicht Bundeskanzlerin

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Die AfD Bayern schreibt: Seitdem es die AfD gibt, hat es die CSU schwer: jetzt müssen sie liefern, sonst bleiben sie unglaubwürdig. Herr Seehofer: Sie und Ihre CSU haben uns das Merkel-Regime eingebrockt und Sie könnten es sofort beenden – wenn Sie es ernst meinten… >>> weiterlesen

Philipp schreibt:

Jaja, die AfD: Solange es Aufmerksamkeit bringt, sind Fakten sch**egal.: Ohne die 56 CSUler in der Unionsfraktion würde es locker immer noch für CDU-SPD reichen. Sogar schwarz-grün wäre rechnerisch drin.

Meine Meinung:

Ob das nach der nächsten Bundestagswahl auch noch gilt? Könnte es nicht sein, dass die CDU genau so dramatisch absackt, wie in Meck-Pomm?

Siehe auch:

Erwartet Deutschland 2016 mehr Flüchtlinge als 2015?

Video: Paris im September 2016 ein Migrantencamp

Dr. Udo Ulfkotte: „Grenzenlos kriminell” – Auszug aus dem neuen Buch

Thomas Böhm: Neues Urlaubsparadies Mecklenburg-Vorpommern!

Video: Muslime marschieren durch die Straßen von London

Michael Ley: Der Islam ist die größte Gefahr für Europa

Eugen Sorg: Islamisches Spanien: Das Land, wo Blut und Honig floss

6 Jul

eugen_sorg800 Jahre lang stand Spanien unter islamischer Herrschaft. Die maurische Epoche gilt als das goldene Zeitalter der kulturellen Blüte und der religiösen Toleranz unter Muslimen, Christen und Juden. Der Mythos von al-Andalus – zu schön, um wahr zu sein.

Jede Zeit, jede Kultur, ja jede soziale Gruppe schafft sich Mythen, in denen sie sich ihrer selbst vergewissert. Herkunftslegenden, Seinsparabeln, kleiner Aberglauben und grosse Vorsehung laden die kalte Zufälligkeit der Existenz mit Sinn auf, ordnen das Weltchaos in Gut und Böse und verwandeln Menschenhaufen in Gemeinschaften mit Seele und Tradition. Mythen sind wie magische Spiegel, die dem Betrachter jenes Bild zurückwerfen, das er von sich und seinesgleichen haben möchte.

Einer der Lieblingsmythen der gebildeten Stände des Westens ist derjenige vom Glanz und Niedergang des maurischen Spanien. Die fast achthundert Jahre dauernde Epoche von al-Andalus, wie die Halbinsel von ihren arabischen Bewohnern genannt wurde, gilt als goldenes Zeitalter der Wissenschaften und der Künste und der christlich-jüdisch-islamischen Harmonie – unter dem Schutz eines toleranten, milden, von Vernunft durchwalteten Islam.

„Für einen kurzen historischen Moment”, schwärmt etwa der Herausgeber von „Das Wunder von al-Andalus”, einer jüngst publizierten Sammlung arabischer und hebräischer Gedichte aus dem maurischen Spanien, „wurde der Traum von einem friedlichen Miteinander Wirklichkeit.” Ein Traum, der 1492 mit dem Abschluss der inquisitorisch-katholischen Reconquista Granadas und der Vertreibung der Muslime und Juden aus Spanien wieder ausgelöscht worden sei.

Die Erfindung des muslimischen Spanien als Ort überlegenen Menschtums findet vor 250 Jahren in der Aufklärung statt und wird bis heute in unzähligen Versionen erneuert. Immer bedienen diese die Interessen der jeweiligen Zeit. Der sklerotisch [gebrechlich, altersschwach] erstarrten katholischen Kirche wird von den französischen Aufklärern eine idealisierte, gleichsam deistisch [gottgläubig] geläuterte islamische Gegenwelt ohne Papst, Dogma oder Scheiterhaufen vorgehalten.

Wie der Rousseausche edle Wilde wird auch die Figur des edlen Muslim oder Orientalen von Pierre Bayle, Montesquieu, Voltaire und anderen zum zivilisationskritischen „Tugendmodell und Beschämungsinstrument” (Siegfried Kohlhammer) ausgeformt. In Herders pädagogisierender Menschheitsutopie schliesslich erscheinen die Hispano-Araber als „Lehrer Europas”, die mit dem „orientalischen Genius”, mit dem „hellen Licht” ihrer Kultur die abendländische „Dunkelheit” beendet hätten.

Die Romantik wiederum mit ihrer Sehnsucht nach Vergangenem und Verwunschenem findet in den maurischen Überlieferungen und Legenden ein ideales Dekor für Geschichten von Ritterlichkeit, Ehre und selbstloser Liebe. Chateaubriand („Le dernier Abencérage”, 1826) und Washington Irving („Tales of the Alhambra”, 1832) lösen mit ihren Büchern einen „Granada- und Alhambra-Kult” aus, in dessen Folge ein nicht mehr abbrechender Kulturtourismus mit entsprechenden Reiseberichten entsteht. Noch 1912 lässt sich zum Beispiel Rainer Maria Rilke in einem Brief aus Spanien vernehmen: „Übrigens müssen Sie wissen, ich bin seit Córdoba von einer beinah rabiaten Antichristlichkeit, ich lese den Koran, er nimmt mir, stellenweise, eine Stimme an, in der ich so mit aller Kraft drinnen bin, wie der Wind in der Orgel.”

Paläste, Gärten und Gewalt

DDer Orientalist Bernard Lewis hat bemerkt, dass der „Mythos spanisch-islamischer Toleranz besonders von jüdischen Gelehrten gefördert wurde, denen er als Stock diente, um ihre christlichen Nachbarn zu schlagen”. Einer der Hauptgründe dafür war die lang anhaltende Weigerung des christlichen Europa, die Emanzipation der Juden anzuerkennen. Jüdische Intellektuelle führten dagegen den historischen Musterfall von al-Andalus ins Feld, „jene schöne und unübertroffene Zivilisation”, wie der englische Staatsmann und Schriftsteller Disraeli mit mahnendem Unterton lobpries („Coningsby”, 1844), in der „die Kinder Ismaels (islamischer Prophet) die Kinder Israels mit gleichen Rechten und Privilegien belohnten. Während dieser seligen Jahrhunderte fällt es schwer, die Gefolgsleute Mose von den Anhängern Mohammeds zu unterscheiden. Beide erbauten sie Paläste, Gärten und Brunnen, versahen gleichberechtigt die höchsten Staatsämter, konkurrierten in einem in die Ferne reichenden und aufgeklärten Handel und wetteiferten miteinander an berühmten Universitäten.”

Und in den letzten Jahren schwingt bei der Erwähnung von al-Andalus ein beschwörender Klang mit. Die pazifistischen Eliten Europas sind verschreckt, verwirrt und beleidigt durch nicht enden wollende Gewalt und Krieg im Nahen Osten und durch das Vordringen islamischen Terrors in die eigenen Städte. „Nur Öffnung, nur Kontakt ist fruchtbar”, ruft der erwähnte Herausgeber der Gedichtsammlung einer imaginären Öffentlichkeit unter Verweis auf das märchenhafte Maurenreich zu, „Abkapselung und Kampf sind tödlich. Die Symbiose von arabischer und hebräischer [jüdischer] Sprachkultur, von muslimischem und jüdischem Geist bringt Wunder hervor – ihre Konfrontation kann nur Ungeheuer gebären. Das ist die Lektion von al-Andalus; sie ist bis heute folgenlos geblieben, in Spanien und überall sonst, zum Schaden der Menschheit.”

Einen Mythos erkennt man nicht in erster Linie am gehobenen, hymnischen [glorifizierenden] Ton, sondern vor allem an der Hartnäckigkeit, mit der er Realität und Zeit widersteht. So ignorieren die maurophilen Verklärungen und die damit einhergehenden Verdammungen der christlichen Intoleranz systematisch, dass sich die arabische Dominanz in Spanien einer kriegerischen Invasion und gewaltsamen Herrschaftssicherung verdankte.

Nach einem Verrat des byzantinischen Exarchen [Verwaltungsbeamter] von Ceuta hatte im Jahre 711 ein arabisches Heer unter Führung des Berberkommandanten Tarik nach Gibraltar (Dschabal al-Tarik, der Felsen des Tarik) übergesetzt und kontrollierte kurze Zeit darauf grosse Teile Spaniens. Es war der westlichste Teil des islamischen Imperiums, das sich von Lissabon bis an den Indus erstreckte. Nur hundert Jahre hatten die Nachfolger des 632 gestorbenen Glaubensstifters Mohammed gebraucht, um das gewaltige Gebiet zu erobern.

Von al-Andalus aus lancierten arabische Truppen und Banden regelmässige Razzien (al-ghazw, arabisch: der Raubzug) bis tief ins Hinterland der christlichen „Barbaren”. Sie plünderten sich wiederholt durch das Rhonetal, terrorisierten Südfrankreich, besetzten Arles, Avignon, Nîmes, Narbonne, welches sie 793 in Brand setzten, verwüsteten 981 Zamora und deportierten 4000 Gefangene. Vier Jahre darauf brannten sie Barcelona nieder, töteten oder versklavten sämtliche Bewohner, verwüsteten 987 das portugiesische Coimbra, welches daraufhin sieben Jahre lang unbewohnt blieb, zerstörten León mitsamt Umgebung.

Verantwortlich für letztere Operationen war der Amiriden-Herrscher al-Mansur, „der Siegreiche” (981–1002), bekannt geworden dafür, dass er alle philosophischen Bücher, deren er habhaft werden konnte, verbrannte, und der während seiner Regentschaft rund fünfzig Feldzüge anführte, regelmässig einen im Frühling und einen im Herbst. Sein berühmtester wurde jener von 997 gegen die heilige Pilgerstadt Santiago de Compostela. Nachdem er sie dem Erdboden gleichgemacht hatte, traten ein paar tausend christliche Überlebende den Marsch in die Sklaverei an.

Mit sich schleppten sie die Glocken von Compostela ins tausend Kilometer entfernte Córdoba, wo diese zu Lampen für die Moschee umgeschmolzen wurden. (Ein Vierteljahrtausend später eroberten die Kastilier Córdoba zurück, und die wiederhergestellten Glocken wurden nach Compostela zurückgebracht, auf den Rücken von muslimischen Gefangenen.) Die nordafrikanischen Berberdynastien der Almoraviden und Almohaden, die im 11. und 12. Jahrhundert die Macht in al-Andalus an sich rissen, setzten die Praxis der räuberischen Raids [Überfälle, Raubzüge] fort.

Während der ganzen Epoche kreuzten auch islamische Seefahrer und Piraten an den Küsten Südfrankreichs, Italiens, Sardiniens, Siziliens, Griechenlands auf. Ihre verheerenden Überfälle hatten die Entvölkerung ganzer Landstriche zur Folge, wie viele zeitgenössische Berichte dokumentieren. Kreta, überliefert eine Chronik, wurde 827 während zwölf Tagen geplündert, und die Einwohner von 29 Städten wurden in die Sklaverei getrieben. Eine andere Chronik erzählt vom Fall von Syrakus (Sizilien) nach neunmonatiger Belagerung im Jahre 878: „Tausende Menschen wurden umgebracht, und es fiel dort Beute an wie niemals zuvor in einer anderen Stadt. Einige wenige konnten entkommen.”

Die Truppen der Emire und Kalifen bestanden zum Teil aus grossen Kontingenten von Nichtmuslimen. Die Raubzüge stellten, neben dem Auffüllen der Herrscherkasse, den Nachschub an Kampfsklaven sicher, aber ebenso denjenigen an Feldsklaven oder frischen Haremsgespielinnen. Und sie hatten noch einen weiteren Zweck, wie der Historiker al-Maqqari aus dem nordafrikanischen Tlemcen im 17. Jahrhundert erklärte. Der Terror, schrieb er, welchen die arabischen Reiter und Seeleute verbreiteten, habe die spätere Eroberung erleichtert: „Allah, auf diese Weise wurde eine solche Angst unter den Ungläubigen gesät, dass sie es nicht wagten, sich zu rühren und gegen die Eroberer zu kämpfen; nur als Bittsteller näherten sie sich diesen und flehten um Frieden.”

Rohe Brutalität, Versklavung, Brandschatzung waren die Praxis aller Armeen der damaligen Zeit [daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn ,man an die ISIS denkt]. Aber die „Maßlosigkeit, die Regelmässigkeit und der systematische Charakter der Verwüstungen”, urteilt die britisch-ägyptische Historikerin Bat Ye’or, unterscheide die islamo-arabische Expansion von kriegerischen Unternehmungen der damaligen griechischen, slawischen, lateinischen Heere, und mache sie zur „vielleicht grössten Plünderungsaktion der Geschichte”.

Die muslimischen Kombattanten [Milizen, Dschihadisten] waren getragen von der Idee des Dschihad, des heiligen Krieges, eines bis heute zentralen Begriffs im Islam. Ihr Glaube unterteilte die Welt in das Dar al-Islam (Haus des Islam), in dem das Gesetz Allahs herrscht, und in das Dar al-Harb (Haus des Krieges), Wohnsitz der Ungläubigen, das heisst aller Nichtmuslime. Das Ziel des Dschihad ist es, die Völker der Erde unter das Gesetz Allahs, unter die Scharia zu bringen.

Solange noch Harbi, Ungläubige existierten, konnte es für die Muslime, für „die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist” (Koran, Sure 3:110), höchstens vorübergehende Waffenruhe, aber keinen Frieden geben. „Der Dschihad ist eine heilige Aufgabe”, schrieb im 14. Jahrhundert Ibn Khaldun, Politiker, Soziologe und Abkömmling einer adligen Araberfamilie aus al-Andalus, „wegen der Universalität der islamischen Mission und der Verpflichtung, jedermann zum Islam zu bekehren, sei es durch Überzeugung oder durch Gewalt.” Und: „Der Islam hat den Auftrag, Macht über die anderen Nationen zu gewinnen.”

Tribut oder Tod

UUm das Jahr 610 war dem damals 40-jährigen, bescheidenen Kaufmann Mohammed aus Mekka zum ersten Mal der Erzengel Gabriel erschienen. Und als er 22 Jahre später starb, war er der mächtigste Mann Arabiens. Mohammed hatte die meisten Stämme der Halbinsel unter dem von ihm gestifteten Islam vereint. Als charismatischer Heerführer hatte er Karawanen überfallen und Oasen geplündert und als Richter über Tod oder Leben der Gefangenen entschieden und die Verteilung der Beute verfügt. Er hatte zwei der drei jüdischen Stämme von Medina, die sich nicht bekehren liessen, ausgeraubt und aus der Stadt vertrieben. Als finsterer orientalischer Leviathan [Bösewicht] hatte er die Ausrottung aller Männer des Stammes der Banu Quraiza angeordnet und deren Frauen und Kinder versklavt. Als Prophet konnte er für jede seiner Entscheidungen göttliche Offenbarung geltend machen [hat er jedenfalls behauptet – und die Muslime haben es ihm geglaubt].

„In der Nacht wurden quer über den Marktplatz der Stadt Gräben ausgehoben, gross genug, um die Leichen der Männer [des Stammes der Banu Quraiza, es sollen bis zu 900 Männer gewesen sein – von wem hat die ISIS also die Massenhinrichtungen von Nichtmuslimen übernommen?] aufzunehmen. Am Morgen befahl Mohammed, der selber zu den Zuschauern der Tragödie gehörte, dass die männlichen Gefangenen in Gruppen von jeweils fünf oder sechs herbeigeführt werden sollten. Jede Gruppe hiess man dann in einer Reihe am Rande des Grabens niedersitzen, der bestimmt war, ihr Grab zu werden; dort wurden sie enthauptet und die Leichen hinabgestossen.

Die Schlächterei, die am Morgen begonnen hatte, dauerte den ganzen Tag und wurde bei Fackelschein bis in den Abend fortgesetzt. Nachdem er so den Marktplatz mit dem Blut von sieben- oder achthundert Opfern getränkt und den Befehl erteilt hatte, die Erde über den Leichen zu glätten, liess Mohammed das furchtbare Schauspiel hinter sich, um bei den Reizen Rihanas Trost zu finden, deren Ehemann und männliche Verwandte gerade bei dem Massaker umgekommen waren.” (Sir William Muir, „The Life of Mohammed”, in: Ibn Warraq, „Warum ich kein Muslim bin”.)

Ausgehend vom exemplarischen Leben Mohammeds, wie es im Koran und im Hadith, den Überlieferungen seiner Worte und Taten, festgeschrieben stand, entwickelten Generationen von muslimischen Rechtsgelehrten eine Dogmatik des heiligen Krieges. Eine der folgenreichsten Verkündungen Mohammeds lautete: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben [Juden und Christen], bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten” (Sure 9:29). [Tribut: keine geringen Steuern für Juden und Christen]

Sie [die islamische Ideologie] sanktionierte [billigte, erlaubte] nicht nur die Pflicht zum Dschihad, sie eröffnete auch die Möglichkeit, den besiegten Feinden eine Art Vertrag, Dhimma, zu gewähren, der sie in den Status von Tributpflichtigen, Dhimmi’s, versetzte [heute nennt man so etwas Schutzgelderpressung]. Gegen das Entrichten einer Kopf- und Landsteuer erkaufte sich der unterworfene Ungläubige das Recht auf Leben, Besitz und Ausübung seiner Religion.

In allen islamisierten Ländern, auch in al-Andalus, kam die Einrichtung der Dhimma zur Anwendung. Obwohl sie weniger ein Vertrag als ein erpresserisches Arrangement war – Tribut oder Tod –, übte sie eine zivilisierende Wirkung aus. Der Dschihad war aus der Tradition der Beuteökonomie räuberischer Wanderbeduinen hervorgegangen, die auch die Kerntruppen der groß-islamischen Okkupationen [Überfälle] bildeten. Die Idee nun einer verbindlichen Übereinkunft mit den Unterworfenen, eines auf sakraler [religiöser] Grundlage vereinbarten Verzichts auf übliche Plünderung, Massaker, Versklavung, mässigte die Grausamkeit der Beduinen, „zügelte die Barbarei des Krieges” (Bat Ye’or). Und sie machte den Dschihad effizienter.

Die modernen Liebhaber des maurischen Spanien erblicken, mit erstaunlicher Logik, in der Dhimma einen schlagenden Beweis für al-Andalus’ Toleranz. „Die neue islamische Politik”, schreibt beispielsweise die Yale-Professorin María Rosa Menocal in ihrem Buch „The Ornament of the World”, „hat nicht nur das Überleben der Christen und Juden ermöglicht, sondern sie gemäss koranischem Auftrag im Grossen und Ganzen beschützt.” [1] Doch der „Schutzvertrag” verdankte sich keiner grossherzigen ökumenischen Inspiration, keinem „pankonfessionellen Humanismus”, wie ein amerikanischer Journalist neulich träumte. Er gehorchte dem weltlichen Prinzip der Utilitas, der pragmatisch-schlauen Nützlichkeit.

[1] Wollte María Rosa Menocal uns damit sagen, daß die Muslime in Spanien die Juden und Christen genau so „beschützten”, wie Hitler die Juden „beschützte”, indem er sie ins Konzentrationslager sperrte? Mir scheint, es sind solche „ProfessorInnen”, die die Lügen über das friedliche Al Andalus verbreiten. Aber die heutigen Wissenschaftler, Medienschaffenden, Theologen und gutmenschlichen Multikultifreunde erzählen uns heute dasselbe Märchen über den friedlichen Islam.

Der Schutzvertrag wird auch Pakt Umars genannt, nach Umar (634–644), dem zweiten Kalifen, der seine Anhänger aufforderte, die Dhimmi zu schützen, weil es der Wille des Propheten sei und weil „sie für den Lebensunterhalt eurer Familien sorgen”. [2] Und einer der Gefährten des Propheten wurde gefragt, so die Überlieferung, wozu die Tributpflichtigen für die Muslime gut seien. „Sie helfen dir”, so die Antwort, „deiner Armut zu entkommen, um dich mit dem Reichtum zu versorgen, über den du verfügst.” Das System des Tributs, geleistet in Form von Geld, Naturalien oder Arbeit, wurde denn auch „die erste (und wichtigste) Quelle” (Bat Ye’or) des wirtschaftlichen Wohlergehens der Umma, der islamischen Gemeinschaft.

[2] Wie die Juden und Christen durch Kalif Umar „beschützt” wurden, kann man sehen, wenn man den „Schutzvertrag” einmal durchliest. Der Vertrag ist die vollkommen Unterwerfung der Juden, Christen und Hindus unter dem Islam, wobei sie als Menschen zweiter Klasse behandelt werden und so gut wie keinerlei Rechte gegenüber den Muslimen besitzen.

Nur schon die demografische Realität zwang die Muslime zu einer Bürokratisierung und Verrechtlichung der Mittelbeschaffung. Sie standen als fremde Eroberer während langer Zeit einer riesigen Mehrheit Einheimischer christlichen und jüdischen Glaubens gegenüber. Der machtsichernde Transfer von Ressourcen und Wissen wurde gewährleistet, indem der Kalif die Vorsteher der Dhimmi-Gemeinden, die Rabbiner und Bischöfe mit hohen Positionen in Wirtschaft und Verwaltung betraute [3]. Als Befehlsempfänger und privilegierte Nutzniesser der islamischen Macht waren diese bereit, die eigenen Leute auch dann noch auszupressen, wenn die Tributforderungen längst das erträgliche Mass überschritten hatten.

[3] Ist dies der Grund, warum die katholische und evangelische Kirche, sowie der Zentralrat der Deutschen Juden sich heute so unterwürfig den Muslimen anbiedern?

Gleichzeitig sorgte ein theologisches, politisches und alltägliches Regelwerk für die permanente Erniedrigung und „rituelle Demütigung” (Bernard Lewis) der nichtmuslimischen Bevölkerung. Der hochgeachtete Gelehrte Ibn Abdun beispielsweise, Vertreter der malikitischen Rechtsschule, die sich in al-Andalus durchgesetzt hatte, verfasste um 1100 in Sevilla ein längeres juristisches Gutachten. Darin heisst es unter anderem:

„Ein Muslim darf einen Juden nicht massieren, auch nicht einen Christen. Er darf nicht ihren Abfall beseitigen und nicht ihre Latrine reinigen; es ist angemessener, dass Juden und Christen dieses Gewerbe ausüben, denn es ist das Gewerbe der am meisten Verachteten” (Nr. 153).span>

„M„Man darf nicht zulassen, dass ein Steuereintreiber, Polizist, Jude oder Christ, sich wie ein Notabler [Angesehener aus der sozialen Oberschicht], ein Jurist oder ein Reicher kleidet, sondern man muss sie hassen, den Verkehr mit ihnen meiden und darf sie nicht mit ‹Der Friede sei mit dir› [Inch Allah] grüssen, denn ‹der Satan hat von ihnen Besitz ergriffen und sie das Gedenken Allahs vergessen lassen. Sie gehören zur Partei des Satans. Wahrlich, die zur Partei Satans gehören, werden ja (letzten Endes) den Schaden haben› (Sure 58:19). Sie müssen ein Abzeichen tragen [4], an dem man sie erkennt, das ihnen zur Schande gereicht” (Nr. 169).

[4] Die Juden und Christen mussten einen gelben Stern tragen. Daher kommt auch der „Judenstern”, den Hitler den Juden zwang zu tragen. Er wurde aber von den Muslimen  eingeführt.

„Man darf dem Juden und auch dem Christen kein wissenschaftliches Buch verkaufen, es sei denn, der Verfasser bekenne sich zu ihrer Religion, denn sie übersetzen wissenschaftliche Bücher und schreiben sie ihren Anhängern und Bischöfen zu, während ihre Verfasser Bischöfe sind” (Nr. 206).

Die religiöse „Apartheid” setzte sich in einer scharfen sozialen Schichtung fort. An der Spitze der gesellschaftlichen Hierarchie al-Andalus’ stand das Herrenvolk der arabischen Stammesverbände . Aufgebrochen aus den unwirtlichsten Gegenden der Welt, hatten sie sich der fruchtbaren Flusstäler Spaniens bemächtigt. In steter Rivalität untereinander um die lukrativsten Positionen im neuen Reich, waren sie sich einig in der Verachtung der nordafrikanischen Berber. [5]

[5] Die Berber kamen aus den nordafrikanischen Ländern Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Mauretanien, Mali, Niger und Ägypten. Das Invasionsheer von 711, welches Spanien überfiel, bestand aus Arabern und (wohl größtenteils) aus nordafrikanischen Berbern. Die Berber, die den Hauptteil der muslimischen Invasoren stellten, lebten vorwiegend in den bergigen Regionen im heutigen nördlichen Portugal und in der Meseta, dem kastilischen Hochland, während sich die Araber im Süden sowie im Ebrotal im Nordosten ansiedelten.

Diese [die Berber], von den Arabern zwangsislamisiert und ihnen als Klienten unterstellt, mussten mit den trockenen Berg- und Steppengebieten vorlieb nehmen und schauten ihrerseits herab auf die Muwallad, auf die zum Islam konvertierten Einheimischen. Die Herablassung aller wiederum traf die Ungläubigen, die in den Städten in Gettos lebten, deren Zeugnis vor Gericht nichts galt, denen es verboten war, auf einem edlen Tier wie dem Pferd zu reiten oder sexuelle Beziehungen zu muslimischen Frauen zu haben und diese zu heiraten, und die in der ständigen Furcht leben mussten, wegen Gotteslästerung angeschwärzt und zum Tode verurteilt zu werden. Sozial tiefer standen nur noch die Sklaven.

Ein kurze Periode einmaliger und relativer interreligiöser Duldsamkeit erlebte al-Andalus in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts unter Abdurrahman III. (912–961), dem Kalifen von Córdoba, und seinem bibliophilen [literaturfreunflichen] Nachfolger al-Hakam II. (961–976), der eine Bibliothek mit 400.000 Bänden angelegt haben soll. Nach Konstantinopel und Bagdad galt die Stadt als wichtigstes politisches und kulturelles Zentrum der damaligen Welt. Mit Skrupellosigkeit hatte Abdurrahman das in Teilreiche zerfallene Land wieder vereinigt und mit Umsicht organisiert.

Der wirtschaftliche Aufschwung, nicht zuletzt bewirkt durch die Friedfertigkeit der christlichen Fürstentümer, welche die Heereskosten senkte, und durch eine aussergewöhnliche Serie ertragreicher Ernten, nahm etwas Druck von den Dhimmi weg, ermöglichte eine beispiellos verschwenderische Hofführung und lockte grosse europäische Gesandtschaften und die Spitzen der internationalen Intelligenz und Kunst nach Córdoba. Luxus und Weltläufigkeit erzeugten eine „Scheinblüte multikultureller Toleranz”, wie der Orientalist Hans-Peter Raddatz schreibt, „deren Bestand weniger vom Geist des Islam, sondern von seiner Fähigkeit abhing, den Strom der Tribute aufrechtzuerhalten”.

Abdurrahman war der erste der Herrscher von al-Andalus, der einen Juden, den Arzt Chasdai Ben Schaprut, in hohe Staatsdienste aufnahm. Dieser wird als einer der fähigsten Männer seiner Zeit geschildert. Noch weitere Juden sollten in höchste Positionen gelangen, so Samuel Ibn Nagrella, der vom Berberkönig Habus von Granada zum Wesir, zum Minister und Hauptberater, ernannt wurde. Samuel Ibn Nagrella war Gelehrter, Heerführer, schrieb Kriegsepen, Lyrik und 22 Werke über hebräische Grammatik und sprach sieben Sprachen. Der bedeutendste Historiker al-Andalus’, Ibn Hayyan, schrieb über seinen Zeitgenossen: „Dieser Mann, der verdammt ist, weil Gott ihn nicht die wahre Religion hatte kennen lassen, war ein überlegener Mensch. Er besass ausgedehnte Kenntnisse und duldete mit Langmut unwürdige Behandlung.”

Juden in hohen Stellungen galten als etwas verlässlicher als Christen, welche unter latentem Verdacht standen, verräterische Parteigänger der feindlichen Christenstaaten zu sein. Und gegenüber muslimischen Würdenträgern hatten sie den Vorteil, dass sie dem Kalifen oder Sultan nie bedrohlich werden konnten. Sie hatten keine tribalen [Stammeszugehörigkeit] oder familiären Verbindungen zum Hof, konnten als Ungläubige nie hoffen, selber die Macht zu erlangen, und verdankten ihre durch die Scharia verbotene Stellung einzig dem willkürlichen Entscheid ihres Herrschers, was eine starke Loyalität [Ergebenheit, Treue, Unterwürfigkeit?] schuf.

Nachdem Samuel Ibn Nagrella [der Jude, der vom Berberkönig Habus von Granada zum Wesir (Minister) ernannt wurde] 1056 unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen war, übernahm sein Sohn Josef, ebenfalls ein begabter Gelehrter, seine Ämter. 1066 kam es zu einem antijüdischen Pogrom. Die mehreren tausend Mitglieder der jüdischen Gemeinde von Granada wurden erschlagen, mit ihnen auch der jüdische Wesir.

Pamphlete und Gedichte wie dasjenige des frommen Rechtsgelehrten Abu Ishaq hatten die Stimmung vorbereitet: „Diese Juden, die früher auf den Abfallhaufen einen Fetzen buntes Tuch suchten, um ihre Toten zu begraben, […] haben nun Granada unter sich aufgeteilt […]. Sie ziehen Tribute ein und kleiden sich hochelegant […], und der Affe Josef hat sein Haus mit Marmor ausgelegt […]. Eilt, um ihm die Kehle durchzuschneiden; er ist ein feister Hammel, nehmt ihm sein Geld weg, denn ihr verdient es eher als er!”

In unerträglicher Weise entehrt

Der berühmteste Jude des maurischen Spanien [Mauren: anderes Wort für Berber], der grosse Philosoph und Arzt Maimonides, verfasste sein Werk in Kairo im Exil. Als er 1149 als Vierzehnjähriger mit seiner Familie vor den Judenverfolgungen aus Córdoba floh, existierten bereits kaum mehr christliche oder jüdische Gemeinden in al-Andalus. Später schrieb er in einem oft zitierten Brief an die Juden des Jemen, die von den dortigen Pogromen berichtet hatten: „Bedenkt, meine Glaubensgenossen, dass Gott uns unserer grossen Sündenlast wegen mitten unter dieses Volk, die Araber, geschleudert hat […]. Nie hat uns ein Volk so beschwert, erniedrigt, gedemütigt und gehasst wie sie […], wir wurden von ihnen in unerträglicher Weise entehrt.”

Al-Andalus hat ein reiches lyrisches Vermächtnis hinterlassen. In arabischer und hebräischer Sprache wird die Natur besungen, der Weingenuss, die Liebe zu Jünglingen, die Vergänglichkeit des Lebens. Die Raffinesse, die Schönheit, die Frivolität der Gedichte zeugen von der geistigen Freiheit und Libertinage [Ausschweifung, Zügellosigkeit, Frivolität] einer schmalen städtischen und höfischen Elite, welche sich von den starren Vorschriften einer strengen Gotteslehre weit entfernt hat. Auffällig ist aber auch der hohe Anteil an Lobpreisungs- und Schmeichelpoesie: Fast alle Dichter haben viele Hymnen an die Mächtigen verfasst. Dies verweist auf ein anderes Merkmal ihrer Lebensweise. Nicht nur die Hofjuden, sondern auch Dichter und Gelehrte, die Wissenschaft und die Kunst generell waren Teil eines orientalischen Klientelsystems. [ist heute auch nicht viel anders, die islamophilen Gutmenschen fühlen sich im Enddarm der Muslime offenbar am wohlsten]

Der Herrschermäzen [Geldgeber, Wohltäter, Spender] erteilte den Auftrag, und er hatte die Macht, den Künstler in den Kerker zu werfen, wenn ihm das Resultat nicht gefiel. Nur er konnte ihn vor den Nachstellungen einer fanatischen Theologie schützen oder vor der Rachsucht eines anderen Mäzens. Wofür er sich entschied, hing von seiner Laune oder seiner momentanen Interessenlage ab. Der Künstler oder Gelehrte war seinem Herrn auf Leben und Tod ausgeliefert, und er hatte allen Grund, diesen bei guter Stimmung zu halten.

Noch prekärer wurde der Status des Gelehrten durch die instabilen politischen Verhältnisse. Die Epoche von al-Andalus war geprägt von Aufständen, Semi-Anarchie, Bürgerkrieg, Vagantentum [Landstreicher, Herumtreiber, Vagabunden, Bettler], Thronkämpfen, Eroberungen und Rückeroberungen. Zeiten der Ruhe waren selten. Der schützende Mäzen konnte plötzlich weg sein, ermordet vom Bruder, verjagt vom Konkurrenten eines anderen Stammes. Die Biografien vieler maurischer Gelehrter widerspiegeln diese Situation. Sie erzählen von Flucht, Neuanfang, Verbannung, von Verstellung, List und Hintersinn. Wie diejenige des grossen Gelehrten Averroës (1126–1198), dem die neuzeitliche europäische Philosophie so viel verdankt.

Von seiner Audienz beim Almohaden-Sultan Jusuf I. berichtete Averroës: „Nachdem der Herrscher der Gläubigen mich nach meinem Namen gefragt hatte, ebenso nach meiner Herkunft, begann er das Gespräch mit den Worten: ‹Was denken sie (das sind die Philosophen) über den Himmel und die Welt? Betrachten sie sie als ewig oder als geschaffen?› Es überkam mich eine Mischung von Scham und Angst. Ich versuchte mich zu rechtfertigen, indem ich sagte, ich befasse mich nicht mit Philosophie […]. Der Herrscher der Gläubigen bemerkte meine Verwirrung.

Er wandte sich an Ibn Tufail [Philosoph und Freund des Averroës] und begann mit ihm über das Problem zu disputieren, das er mir vorgetragen hatte. Er erinnerte an das, was Aristoteles, Platon und die anderen Philosophen darüber gelehrt hatten […]. Auf diese Weise fand ich zu meiner Gelassenheit zurück, so dass ich am Ende das Wort ergriff und er erfahren konnte, was ich darüber dachte. Als ich mich verabschiedete, gebot er, mir als Geschenk Geld, ein kostbares Ehrenkleid und ein Reitpferd zu überreichen.”

Averroës wurde Leibarzt des Sultans und kommentierte in dessen Auftrag die Werke des Aristoteles. Als der Sultan starb, erliess sein Nachfolger Sultan Jakub „al-Mansur” 1195 ein Dekret, in dem die Philosophie und die „griechischen” Wissenschaften verurteilt wurden. Die Bücher Averroës’ wurden ins Feuer geworfen, der Philosoph vor der Moschee von Córdoba an den Pranger gestellt und anschliessend für drei Jahre verbannt. Kurz nach seiner Freilassung starb er.

Al-Andalus ist nicht nur für die maurophilen Bildungsbürger ein mythisches Wunschland. In einer der Wohnungen der islamistischen Attentäter, die am 11. März 2004 in Madrider Zügen 191 Leute getötet und Hunderte verletzt hatten, fand die Polizei ein Bekennervideo. Die Terrorislamisten rechtfertigten darauf ihren Anschlag mit dem Verweis auf al-Andalus, das Land, das einst zum Dar al-Islam [Haus (Land) des Krieges] gehörte.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Eugen Sorg: Islamisches Spanien: Das Land, wo Blut und Honig floss

 

Siehe auch:

Hamed Abdel-Samad: Todenhöfer im Islamisten-Himmel

Fjordman: Europäer als Opfer des islamischen Kolonialismus

Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel

Akif Pirincci: Arschlochdehnen auf CDUisch

Akif Pirincci: Das kommt davon, wenn man Moslems für sich schreiben lässt

Prof. Soeren Kern: Asylsuchende, Enthaupter und Megamoscheen

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