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Prof. Soeren Kern: Deutschland: Salafistische „Helfer” rekrutieren Flüchtlinge

13 Dez

Englischer Originaltext: Germany: Salafist „Aid Workers„ Recruiting Refugees Übersetzung: Stefan Frank

muenster_prediger_muslimische_fluechtlinge Ein örtlicher Prediger wendet sich in Münster an muslimische Flüchtlinge. Die kommunalen Behörden haben inzwischen den Kontakt zu der Organisation des Predigers abgebrochen, da sie den Verdacht haben, dass sie zum radikalen Islamismus gehört.

  • Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung. Einige der Salafisten locken mit Kleidung und Geldgeschenken. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein.

  • „In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt”, heißt es im Verfassungsschutzbericht.

  • „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.” Aus salafistischer Literatur, die in Schleswig-Holstein verteilt wird.

  • Viele junge Muslime in Deutschland „hängen Verschwörungstheorien an, hegen antisemitische Gedanken und denken nicht demokratisch. Für diese Leute ist der Islam „das einzige identitätsstiftende Merkmal”, so Ahmad Mansour, ein ehemaliges Mitglied der Muslimbruderschaft und Islamexperte.

  • Die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland seien allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen und hätten ein antiwestliches Weltbild, so Ansgar Mönter, Redakteur der „Neuen Westfälischen.”

Laut einer neuen Schätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat sich die Zahl der radikalen Salafisten in Deutschland in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung.

Diese neuen Enthüllungen von Verfassungschutzpräsident Hans-Georg Maaßen kommen zu einer Zeit, wo die Sorge wächst, dass Dschihadisten mit Verbindungen zum Islamischen Staat als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland einsickern.

In einem am 3. Dezember veröffentlichten Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel” sagte Maassen, die Zahl der Salafisten in Deutschland sei auf nunmehr 7.900 geklettert, gegenüber 7.000 im Vorjahr (2013: 5.500; 2012: 4.500; 2011: 3.800). [1]

[1] Mir kommen diese Zahlen alle viel zu niedrig vor. Solche Zahlen werden veröffentlicht, um die Bevölkerung zu beruhigen. Dr. Udo Ulfkotte wies darauf hin, dass jeder siebte Flüchtling ein IS-Unterstützer ist. Das wären allein 2015 bei einer Zuwanderung von 1 Millionen Migranten etwa 140.000 IS-Unterstützer, die nach Deutschland eingewandert sind. Sie müssen zwar nicht alle Salafisten sein, bewegen sich in ihrer Ideologie aber in etwa in dieselbe Richtung.

Obwohl Salafisten nur einen kleinen Teil der schätzungsweise sechs Millionen in Deutschland lebenden Muslime ausmachen, sind sie eine Bedrohung: Am meisten angezogen von der Salafisten-Ideologie fühlten sich leicht zu beeindruckende junge Muslime, Männer und Frauen gleichermaßen, die dazu bereit seien, von jetzt auf gleich Terroranschläge im Namen des Islam durchzuführen, sagen Geheimdienstmitarbeiter.

Salafisten, die dem folgen, was in ihren Augen der ursprünglich im siebten und achten Jahrhundert praktizierte Islam ist, erklären offen, dass sie die Demokratie in Deutschland (und dem Rest der Welt) durch eine auf der Scharia basierende islamische Regierung ersetzen wollen.

In seinem Jahresbericht 2014, der im Juni 2015 veröffentlicht wurde, bezeichnet das Bundesamt für Verfassungsschutz den Salafismus als die „dynamischste islamistische Bewegung in Deutschland”. Weiter heißt es dort:

„Die Szene stellt ein wesentliches Rekrutierungsfeld für den Jihad dar. Basis hierfür ist eine Ideologie, die vorgibt, sich ausschließlich an den Prinzipien des Koran, dem Vorbild des Propheten Muhammad und den ersten drei Generationen der Muslime zu orientieren, sowie die Gewaltaffinität. Fast ausnahmslos alle Personen mit Deutschlandbezug, die sich dem Jihad [des Islamischen Staates] angeschlossen haben, standen zuvor mit salafistischen Strukturen in Kontakt. Auch 2014 versuchten Salafisten mit Veranstaltungen und Provokationen Aufmerksamkeit zu erregen, zum Beispiel mit der ‚LIES!‘-Kampagne und der ‚Shariah Police‘.”

Der Verfassungsschutz bezieht sich auf Versuche von Salafisten, auf Wuppertals Straßen das Gesetz der Scharia durchzusetzen. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den meisten Muslimen. Zudem haben Salafisten eine Kampagne zur Massenmissionierung und -Rekrutierung organisiert – das LIES!-Projekt –, die darauf zielt, eine deutsche Übersetzung des Koran kostenlos in jeden deutschen Haushalt zu bringen.

In einem früheren Verfassungsschutzbericht heißt es:

„In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.”

Gegenüber dem „Tagesspiegel” verwahrte sich Maaßen gegen Anschuldigungen, seine Behörde habe es versäumt, die ankommenden Flüchtlinge angemessen zu überprüfen und so ein Einsickern von Dschihadisten nach Deutschland zu verhindern. Er sagte:

„Mein Amt hat in den letzten Wochen und Monaten immer wieder auf diese Möglichkeit hingewiesen. Mit Blick auf die Gesamtlage werbe ich aber für eine differenzierte Betrachtung. Es wäre falsch, in den vielen Asylsuchenden pauschal eine terroristische Bedrohung zu sehen. Es wäre aber auch kurzsichtig, so zu tun als hätte der Flüchtlingsstrom überhaupt keine Auswirkung auf unsere Sicherheit. So versuchen Salafisten nach wie vor, im Umfeld von Flüchtlingsheimen neue Anhänger zu gewinnen.”

Kritiker werfen Maaßen vor, die Bedrohung Deutschlands durch Migrantendschihadisten zu verharmlosen, um Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Einwanderungspolitik der offenen Tür zu schützen.

Malte Lehming, der Redakteur der Meinungsseite des „Tagesspiegel”, bezichtigt Maaßen des Versuchs, „den politischen Diskurs zum Wohle der […] Regierung beeinflussen zu wollen”. In einem beißenden Leitartikel mit der Überschrift „Die deutschen Geheimdienste haben sich blamiert”, weist Lehming darauf hin, dass drei der Dschihadisten, die am 13. November 2015 die Terroranschläge von Paris durchgeführt haben, als Flüchtlinge getarnt und mit gefälschten Pässen in die EU eingereist sind. Diese Tatsache, so Lehming, komme für die Verfassungsschützer „höchst ungelegen„ „Plötzlich stehen sie blamiert bis auf die Knochen da.” Bis zu den Anschlägen von Paris nämlich hatten sie darauf beharrt, die Möglichkeit, dass Terroristen als Flüchtlinge getarnt ins Land kommen könnten, sei allenfalls eine „abstrakte Gefahr”.

Weiter schreibt Lehming:

„Die Einschätzung der deutschen Geheimdienste dürfte seit Paris als widerlegt gelten. Bleibt die Frage, warum sie sich in diesem Punkt so weit hinausgelehnt hatten.”

„Variante eins: Sie haben es wirklich nicht gewusst. Das wäre erschreckend. Hunderttausende Flüchtlinge sind zum Teil unkontrolliert auch nach Deutschland eingereist. Sollten die geheimen Sicherheitsdienste keinen blassen Schimmer haben, wer da kam, hätte dieses Land ein massives Problem.”

„Variante zwei: Die Geheimdienste wissen mehr, als sie öffentlich sagen, wollten aber die Angst in der Bevölkerung nicht weiter schüren, dass unter den Flüchtlingen auch Islamisten sein könnten.”

Manche Beobachter führen die Tatsache, dass es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, auf pures Glück zurück.

So sagt Ahmad Mansour, ein israelisch-arabischer Islamexperte, der seit über einem Jahrzehnt in Deutschland lebt, die Bundesregierung tue bei weitem nicht genug zur Bekämpfung des Islamismus.

Mansour, Autor von „„Generation Allah”,„ einem neuen Buch über die Radikalisierung junger deutscher Muslime, hält es für wahrscheinlich, dass die Zahl radikaler Muslime in Deutschland so stark wachsen wird, dass die deutschen Behörden nicht mehr in der Lage sein werden, sie alle unter Beobachtung zu halten.

In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt” sagt Mansour – der selbst über zehn Jahre lang Mitglied der Muslimbruderschaft war, bevor er sich Ende der Neunziger Jahre vom Islamismus abwandte, es gebe „hierzulande unfassbar viele Jugendliche, die Verschwörungstheorien anhängen, antisemitische Gedanken hegen und nicht demokratisch denken”. Die islamische Religion sei für diese Jugendlichen „das einzige identitätsstiftende Merkmal”. Der Bundesregierung bescheinigt er eine „gewisse Planlosigkeit” im Umgang mit dem Problem. Eine große Mitschuld hätten auch „hochproblematische” Islamlehrer, die die Jugendlichen radikalisierten. Auf die Frage, warum es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, antwortet Mansour: „Deutschland hat bislang Glück gehabt.”

Diese Einschätzung teilt auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Er gibt zu: „Bislang hatten wir Glück, leider muss das „nicht immer” so bleiben.”

Laut einer am 3. Dezember 2015 vom „Stern” veröffentlichten Umfrage glauben 61 Prozent der Deutschen, dass Dschihadisten in naher Zukunft in Deutschland einen Anschlag verüben werden. 58 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Deutschland den Islamischen Staat angreifen solle, obwohl 63 Prozent glauben, dass dies zu Rache in Form von Terroranschlägen in Deutschland führen könnte. Dass die Bundesregierung mehr tun muss, um Terrorismus in Deutschland zu verhindern, meinen fast 75 Prozent der Befragten.

Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat zugegeben, dass die deutschen Geheimdienste nicht über die Personalressourcen verfügen, um alle gefährlichen Islamisten im Land zu überwachen: „Angesichts der Zahl der Gefährder müssen wir priorisieren.”

Wie es in einem Artikel der „Bild” heißt, seien mindestens 60 Agenten nötig, um nur einen einzigen deutschen Dschihadisten rund um die Uhr zu beschatten.

Unterdessen tarnen sich Salafisten als Helfer und locken mit Kleidung und Geldgeschenken potenzielle Rekruten unter den Asylbewerbern. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein. Wieder andere verteilen Flugblätter mit Informationen über örtliche salafistische Moscheen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post” sagt Verfassungsschutzchef Maassen:

„Viele der Asylsuchenden haben einen sunnitischen Religionshintergrund. In Deutschland gibt es eine salafistische Szene, die dies als Nährboden sieht. Wir beobachten, dass Salafisten als Wohltäter und Helfer auftreten, gezielt den Kontakt suchen, in einschlägige Moscheen einladen, um Flüchtlinge für ihre Sache zu rekrutieren.”

In Schleswig-Holstein verteilen Salafisten Literatur mit der Botschaft: „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.”

In Frankfurt schicken die Behörden mittlerweile Teams aus Polizisten, Dolmetschern und Sozialarbeitern in Flüchtlingsunterkünfte, um die Asylbewerber vor den Gefahren des islamischen Radikalismus zu warnen. Gleichzeitig sollen sie die Migranten über das deutsche Rechtssystem, Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen unterrichten.

In Bielefeld haben Salafisten Flüchtlingszentren infiltriert, indem sie den Migranten Spielzeug, Obst und Gemüse brachten.

Wie Ansgar Mönter, ein Redakteur der „Neuen Westfälischen” schreibt, förderten „naive” Politiker die Radikalisierung von Flüchtlingen, indem sie muslimische Dachverbände dazu einlüden, sich um die Migranten zu kümmern.

Mönter weist darauf hin, dass die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen sind und ein antiwestliches Weltbild haben. Manche haben Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder wollen in Deutschland die Scharia durchsetzen. Mönter fordert die Politik auf, damit aufzuhören, diese Organisationen zu ermuntern, zu den in Deutschland eintreffenden Migranten Kontakte zu knüpfen.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute und Senior Fellow für Europäische Politik der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter. Anfang 2016 wird sein erstes Buch erscheinen: Global Fire.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Prof. Soeren Kern: Deutschland: Salafistische „Helfer„ rekrutieren Flüchtlinge (gatestoneinstitute.org)

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Prof. Soeren Kern: Deutschlands Scharia-Flüchtlingsunterkünfte

8 Okt

Englischer Originaltext: Germany’s Sharia Refugee Shelters

Übersetzung: H. Eiteneier

gewalttaetige_MigranrengruppenIn den letzten zwei Monaten brachen Dutzende gewalttätiger Schlägereien und Krawalle zwischen verschiedenen Migrantengruppen in deutschen Flüchtlingsunterkünften aus.

  • Christen, Kurden und Jesiden werden in den Unterkünften von Muslimen mit zunehmender Regelmäßigkeit und Grausamkeit angegriffen.

  • „Ich bin vor dem iranischen Geheimdienst geflohen, weil ich dachte, in Deutschland kann ich endlich meine Religion ohne Verfolgung leben. Aber ich kann in meinem Asylbewerberheim nicht offen sagen, dass ich Christ bin. Dann werde ich bedroht… behandeln mich wie ein Tier. Sie drohen mich zu töten.” – ein irakischer Christ in einer deutschen Flüchtlingsunterkunft.

  • „Wir müssen uns von der Illusion befreien, dass alle, die hier ankommen, Menschenrechtsaktivisten sind. Ehrenamtliche berichten von Aggressionen bis hin zu Enthauptungsdrohungen von Sunniten gegen Schiiten, doch am härtesten trifft es Jesiden und Christen. Bei christlichen Konvertiten [Muslime, die zum Christentum übergetreten sind], die ihren Glauben nicht verheimlichen, geht die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Übergriffen oder Mobbing zu werden, gegen 100 Prozent.” – Max Klingberg, Direktor der Frankfurter „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte”

  • „Wir beobachten, dass Salafisten als Wohltäter und Helfer auftreten, gezielt den Kontakt zu Muslimen suchen und sie in einschlägige Moscheen einladen, um Flüchtlinge für ihre Sache zu rekrutieren.” – Hans-Georg Maaßen, Präsident des deutschen Verfassungsschutzes

  • Die Polizei drängt darauf, Migranten unterschiedlicher Religion in getrennten Unterkünften unterzubringen. Einige Politiker kontern, dass eine solche Trennung gegen Deutschlands multikulturellen Werten wiederspricht.

  • „Der Großteil der Migranten, die hier ankommen, ist so hier nicht integrierbar.” – Heinz Buschkowky, ehemaliger Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln

Einige Politiker kontern, dass eine solche Trennung gegen Deutschlands multikulturellen Werten wiederspricht. Muslimische Asylsuchende setzen in deutschen Flüchtlingsunterkünften das islamische Scharia-Recht durch, heißt es von der Polizei; diese warnt: Christen, Kurden und Jesiden werden in den Unterkünften von Muslimen mit zunehmender Regelmäßigkeit und Grausamkeit angegriffen.

Muslimische Migranten unterschiedlicher Konfessionen, Clans, Ethnien und Nationalitäten greifen einander ebenfalls an. Gewalttätige Handgemenge – manchmal mit Hunderten Migranten – kommen inzwischen täglich vor.

Die Polizei sagt, die Unterkünfte, in denen Tausende Migranten Monate lang zusammen auf engstem Raum untergebracht sind, seien siedende Kessel, die jederzeit explodieren können. Die Polizei drängt darauf, Migranten unterschiedlicher Religion in getrennten Unterkünften unterzubringen.

Einige Politiker kontern, dass eine solche Trennung gegen Deutschlands multikulturellen Werten wiederspricht, während andere sagen, dass Hunderttausende Migranten nach Religion und Nationalität zu trennen logistisch unmöglich ist.

Während die Folgen der unbeschränkten Migration offensichtlich werden, wendet sich der Trend der öffentlichen Meinung gegen die Politik der offenen Tür der Regierung. Beobachter sagen, Kanzlerin Merkel, die sogenannte mächtigste Frau der Welt, könnte ihrem Waterloo begegnet sein [1].

[1] Früher hätte man sie verhaftet und vor Gericht gestellt. Wie war das noch mit Erich Honecker? Am 5. Dezember 1989 wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Am 13. März 1991 floh das Ehepaar Honecker mit einem sowjetischen Militärflugzeug von Beelitz nach Moskau. Am 29. Juli 1992 wurde Honecker in Untersuchungshaft im Krankenhaus der Berliner Vollzugsanstalten in Berlin-Moabit genommen (Nierenkrebs).

Am 12. Januar 1993 stellte das Landgericht Berlin das Verfahren nach § 206a StPO, wegen der Schwere von Honeckers Krankheit ein und hob den Haftbefehl auf. Honecker flog unmittelbar darauf nach Santiago de Chile zu Frau und Tochter Sonja. Am 29. Mai 1994 starb er im Alter von 81 Jahren in Santiago de Chile.

Ein in der Zeitung DIE WELT am 27. September veröffentlichter Bericht wirft ein Licht darauf, wie Muslime in deutschen Flüchtlingsunterkünften auf Christen losgehen. Die Zeitung interviewte einen iranischen Konvertiten zum Christentum, der sagte:

„Im Iran haben die Revolutionsgarden meinen Bruder in einer Hauskirche verhaftet. Ich bin vor dem iranischen Geheimdienst geflohen, weil ich dachte, in Deutschland kann ich endlich meine Religion ohne Verfolgung leben. Aber ich kann in meinem Asylbewerberheim nicht offen sagen, dass ich Christ bin. Dann werde ich bedroht.”

Muslime wecken mich während des Ramadan vor dem Morgengrauen und sagen, ich solle vor Sonnenaufgang essen. Wenn ich ablehne, nennen sie mich einen „kuffar”, einen Ungläubigen. Sie bespucken mich. Sie behandeln mich wie ein Tier. Sie drohen mich zu töten.”

In einer Flüchtlingsunterkunft in Hemer in Nordrhein-Westfalen griffen zehn algerische Asylsuchende ein christliches Paar aus Eritrea mit Glasflaschen an. Die Muslime sagten, sie seien wütend, weil der Mann ein Kreuz trug. Sie rissen ihm das Kreuz vom Hals und stahlen ihm sein Geld und Handy.

DIE WELT interviewte auch einen irakischen Christen aus Mossul, der in einer Flüchtlingsunterkunft im bayrischen Freising lebt. Der Vater sagte, Drohungen von Islamisten seien ein Tatsache des täglichen Lebens. „Sie haben meine Frau angeschrien und mein Kind geschlagen. Sie sagen: Wir werden dich töten und dein Blut trinken.” Das Leben in der Unterkunft, sagte er, sei wie in Gefangenschaft.

Nach Angaben von Simon Jacob, dem Direktor des Zentralrats Orientalischer Christen mit Sitz in München, sind diese Vorfälle nur „die Spitze des Eisbergs”. „Die Dunkelziffer ist hoch”, sagte er. „Wir müssen mit weiteren Konflikten rechnen, die die Flüchtlinge aus ihrer Heimat mit nach Deutschland bringen. Zwischen Christen und Muslimen. Zwischen Schiiten und Sunniten. Zwischen Kurden und islamischen Extremisten. Zwischen Jesiden und islamischen Extremisten.”

Max Klingberg, Direktor der Frankfurter „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte” (IGFM), sagt: „Häufig geht die Aggression von Afghanen oder Pakistanern aus, sie sind oft noch islamistischer als manche Syrer und Iraker.” Er warnt, dass die Konflikte in den Flüchtlingsunterkünften nur schlimmer werden.

„Wir müssen uns von der Illusion befreien, dass alle, die hier ankommen, Menschenrechtsaktivisten sind. Unter den jetzt Ankommenden ist ein nicht kleiner Anteil in seiner religiösen Intensität mindestens auf dem Niveau der Muslimbrüder.”

Ehrenamtliche berichten von Aggressionen bis hin zu Enthauptungsdrohungen von Sunniten gegen Schiiten, doch am härtesten trifft es Jesiden und Christen. Bei christlichen Konvertiten, die ihren Glauben nicht verheimlichen, geht die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Übergriffen oder Mobbing zu werden, gegen 100 Prozent.”

In einem Interview am 29. September 2015 mit der Zeitung „Passauer Neue Presse” warnte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, dass in den Flüchtlingsunterkünften „knallharte kriminelle Strukturen” herrschen und die Polizei überfordert und nicht in der Lage sei Sicherheit zu garantieren. Er forderte, dass Christen und Muslime getrennt werden, bevor jemand getötet wird:

„Wir erleben diese Gewalt seit Wochen und Monaten. Es schließen sich Gruppen nach Ethnien, nach Religion oder Clan-Strukturen zusammen und gehen mit Messern und selbstgebastelten Waffen aufeinander los. Wenn diese Gruppen nachts aufeinander losgehen, schlafen all diejenigen, die am Hauptbahnhof in München zur Begrüßung applaudiert haben, aber die Polizei ist dann noch wach und steht mittendrin…

Hier lässt sich das wahre Ausmaß der Gewalt nur schätzen, weil Frauen und Kinder oft aus Angst keine Anzeige erstatten. Da geht es auch um Missbrauch und Vergewaltigung…

Da kämpfen Sunniten gegen Schiiten, da gibt es Salafisten unterschiedlichster Ausprägung. Sie versuchen, dort ihre Regeln durchzusetzen. Da werden Christen massiv bedrängt, und die Scharia soll durchgesetzt werden. Frauen werden zur Verschleierung gezwungen. Männer werden gezwungen zu beten. Islamisten wollen dort ihre Werte und Ordnung einführen.”

Wendt gab das Interview nur Tage, nachdem 300 albanische Migranten mit 70 pakistanischen Migranten am 27. September in einer Flüchtlingsunterkunft in Calden in Hessen aneinander gerieten. Mehr als ein Dutzend Menschen, darunter drei Polizeibeamte, wurden bei dem Handgemenge verletzt, das ausbrach, nachdem zwei Migranten in einen Streit gerieten, während sie an einer Essensausgabe anstanden. Es waren 50 Polizisten und mehrere Stunden nötig, um die Ordnung in der Unterkunft wiederherzustellen, die 1.500 Migranten aus 20 verschiedenen Ländern beherbergt.

Mehr als 60 Migranten, darunter 10 Kinder, wurden verletzt, als Pakistaner und Syrer am 13. September in derselben Unterkunft aneinander gerieten. Der Kampf brach kurz nach Mitternacht aus, als jemand Tränengas in ein mit schlafenden Migranten belegtes Zelt sprühte. Die Polizei informierte die Öffentlichkeit mehr als eine Woche lang nicht über den Kampf, offenbar um zu verhindern, die sich die Meinung gegen die Migranten richtet.

Gewalttätige Schlägereien werden in deutschen Flüchtlingsunterkünften überall im Land zum Alltag.

Am 30. September randalierten Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Braunschweig in Niedersachsen. Am 29. September schlugen sich syrische Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Gerolzhofen, einer Kleinstadt in Bayern. Ebenfalls am 29. September gerieten Migranten aus Algerien und Mali in einer Flüchtlingsunterkunft in Engelskirchen in Nordrhein-Westfalen aneinander.

Am 28. September gerieten mehr als 150 Syrer und Pakistaner in einer Flüchtlingsunterkunft in der Nöritzer Straße in Dresden aneinander. Die Migranten griffen einander mit Holzbrettern und Metallstangen an. Zwei Dutzend Polizeibeamte waren nötig, um die Ordnung wieder herzustellen. Mehr als 30 Syrer und Pakistaner gingen am 10. August in derselben Unterkunft aufeinander los.

Ebenfalls am 28. September gab es eine Massenschlägerei in einer Flüchtlingsunterkunft in Donaueschingen im Schwarzwald. Die Probleme begannen mit einem Streit darum, wer zuerst die Duschen benutzen durfte. Am 22. September marschierten mehr als 400 Migranten durch die Stadt, um gegen die Zustände in dieser Unterkunft zu protestieren. Am 15. September wurde ein männlicher Migrant von einem anderen angegriffen, weil er die Frauentoilette in der Unterkunft benutzt hatte.

Am 24. September gerieten rund 100 Syrer und Afghanen in einer Flüchtlingsunterkunft in Leipzig, der größten Stadt Sachsens, aneinander. Der Kampf brach aus, nachdem ein 17-jähriger Afghane ein Messer gegen ein 11-jähriges Mädchen in der Unterkunft zückte, in der 1.800 Migranten untergebracht sind. Am 23. September gab es einen Zusammenstoß unbegleiteter Minderjähriger in einer Flüchtlingsunterkunft in Nürnberg.

Am 3. September griffen syrische Migranten einen Wachmann in einer Flüchtlingsunterkunft im Berliner Stadtteil Moabit an. Ebenfalls am 3. September griffen Migranten Sicherheitsleute in einer Flüchtlingsunterkunft in Heidelberg an. Insgesamt wurden 21 Streifenwagen geschickt, um die Ordnung wiederherzustellen. Am 2. September gerieten in derselben Unterkunft algerische und tunesische Migranten aneinander. Ein Dutzend Polizeifahrzeuge wurden aufgeboten, um die Ordnung wiederherzustellen.

Am 3. September gerieten Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Hövelhof in Nordrhein-Westfalen aneinander. Am 2. September schlugen sich Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Wolgast, einer Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Ebenfalls am 2. September schlugen sich Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Gütersloh in Nordrhein-Westfalen.

Am 1. September schlugen sich Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Delitzsch, einer Stadt in Sachsen. Ein 27-jähriger Tunesier wurde getötet, nachdem ein 27-jähriger Migrant aus Marokko auf ihn einstach. Ebenfalls am 1. September stach ein 15-jähriger somalischer Migrant in einer Flüchtlingsunterkunft im Hamburger Stadtteil Großborstel mit einer Schere auf einen 15-jährigen ägyptischen Migranten ein.

Am 1. September gerieten in einem Flüchtlingszentrum in Tegernsee in Bayern somalische, syrische und albanische Migranten aneinander. Auch am 1. September schlugen in einer Flüchtlingsunterkunft in Heidelberg Migranten aufeinander ein.

Am 31. August schlugen libysche und tunesische Migranten einer Flüchtlingsunterkunft in Hoyerswerda in Sachsen aufeinander ein. Ebenfalls am 31. August schlugen Migranten auf einander sowie auf Sicherheitskräfte in einer Flüchtlingsunterkunft in Heidelberg ein. Am 30. August wurde ein 25-jähriger sudanesischer Migrant verhaftet, weil er in einer Flüchtlingsunterkunft in Jesteburg, einer kleinen Stadt in Niedersachsen randalierte.

Am 29. August wurde ein 17-jähriger algerischer Migrant verhaftet, weil er anderen Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Elzach in Baden-Württemberg die Handys raubte. Am 25. August randalierten 60 Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Karlsruhe.

Am 24. August wurde in einer Flüchtlingsunterkunft in Seevetal in Niedersachsen von einem Algerier auf einen Migranten aus Montenegro eingestochen.

Am 22. August gerieten in einer Flüchtlingsunterkunft in Rotenburg in Hessen afghanische Migranten aneinander. Ebenfalls am 22. August randalierten 20 Migranten in einem Flüchtlingszentrum in Grafing bei München.

Am 21. August schlugen sich Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft in Schwetzingen in Baden-Württemberg. Auch am 21. August gerieten zwei Migranten in einem Flüchtlingszentrum im Hamburger Stadtteil Marienthal [Hammer Straße] aneinander.

Am 16. August griffen 50 Migranten in einem Flüchtlingszentrum in Friedland in Niedersachsen einander mit abgebrochenen Ästen, Schirmen und Mülltonnen an. Die Einrichtung, die für 700 Personen ausgelegt ist, beherbergt 2.400 Migranten.

Am 19. August versuchten mindestens 20 syrische Migranten in einer überfüllten Flüchtlingsunterkunft in der ostdeutschen Stadt Suhl einen afghanischen zu lynchen, nachdem er Seiten aus einem Koran riss und sie in eine Toilette warf. Mehr als 100 Polizisten griffen ein; sie wurden mit Steinen und Betonblöcken angegriffen. Siebzehn Personen wurden in dem Handgemenge verletzt, darunter 11 Flüchtlinge und sechs Polizeibeamte. Der Afghane steht jetzt unter Polizeischutz. Der Ministerpräsident Thüringens, Bodo Ramelow, sagte, um ähnliche Gewalt in Zukunft zu vermeiden, müssen Muslime unterschiedlicher Nationalitäten getrennt werden.

Am 10. August schlugen sich 40 Migranten in einer Flüchtlingsunterkunft an der Bremer Straße in Dresden.

Am 1. August gerieten 50 Syrer und Afghanen in derselben Unterkunft aneinander. Mehr als 80 Polizisten waren nötig, um die Ordnung wiederherzustellen.

Nach Angaben von Jörg Radek, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), hat die Polizei ab der „absoluten Belastungsgrenze angekommen” sei; christliche und muslimische Migranten sollten getrennt untergebracht werden. In einem Interview mit der Zeitung DIE WELT sagte Radek am 28. September:

„Unsere Beamten werden vermehrt zu Auseinandersetzungen in Flüchtlingsheimen gerufen. Wenn da 4000 Menschen in einem Heim sind, das eigentlich nur 750 Plätze hat, dann führt diese Enge zu Aggressionen, wo selbst eine Winzigkeit wie der Gang zur Toilette zu einer Handgreiflichkeit führt. Wir müssen alles tun, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern. Eine getrennte Unterbringung auch nach den Religionen halte ich für absolut sinnvoll.”

Nicht jeder stimmt dem zu. In einem Interview mit dem Fernsehsender N24 warnte der ehemalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, wenn Migranten nach Religion und Nationalität getrennt untergebracht werden, riskiere Deutschland die dauerhafte Gründung von Parallelgesellschaften im gesamten Land.

Buschkowsky sagte, die erste Lektion, die Migranten lernen müssen, wenn sie in westlichen Ländern ankommen, ist Toleranz und wenn sie es ablehnen Menschen anderer Religionen zu akzeptieren, sollte ihr Asylantrag abgelehnt werden. Er gab sich bezüglich der Integration der aktuellen Migrantenwelle nach Deutschland pessimistisch: „Der Großteil der Migranten, die hier ankommen, ist so nicht hier nicht integrierbar.

Derweil warnte der Präsident des deutschen Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, dass radikale Muslime in Deutschland die Flüchtlingsunterkünfte abklappern, um nach neuen Rekruten zu suchen. Er sagte:

„Viele der Asylsuchenden haben einen sunnitischen Religionshintergrund. In Deutschland gibt es eine salafistische Szene, die dies als Nährboden sieht. Wir beobachten, dass Salafisten als Wohltäter und Helfer auftreten, gezielt den Kontakt suchen, in einschlägige Moscheen einladen, um Flüchtlinge für ihre Sache zu rekrutieren.”

Der Chefredakteur der Zeitung „Neue Westfälische”, Ansgar Mönter, berichtet, dass Salafisten in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen bereits Flüchtingszentren in der Region infiltriert haben, indem sie Spielzeug, Obst und Gemüse für die Migranten brachten.

Mönter sagt, „naive” Politiker tragen zur Radikalisierung der Flüchtlinge bei, indem sie muslimische Dachorganisationen im Land auffordern den Migranten eine helfende Hand zu reichen.

Mönter betont, dass die großen muslimischen Gruppen in Deutschland alle den fundamentalistischen Interpretationen des Islam folgen und antiwestliche Anschauungen vertreten. Einige Gruppen haben Verbindungen zur Muslimbruderschaft, andere wollen in Deutschland das Scharia-Recht einführen. Nach Mönter sollten die Politiker diese Gruppen nicht ermutigen Kontakte zu den neuen Migranten herzustellen.

Quelle: Prof. Soeren Kern: Deutschlands Scharia-Flüchtlingsunterkünfte

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