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Religionsunterricht in Luxemburg abgeschafft

23 Sep

Ab dem neuen Schuljahr findet an Gymnasien in Luxemburg kein Religionsunterricht mehr statt. Mit der Abschaffung des Religionsunterrichts wird die Trennung von Kirche und Staat weiter vorangetrieben.

luxemburg_religionsunterrichtAus für den luxemburgischen Religionsunterricht

An den luxemburgischen Gymnasien wird es im neuen Schuljahr keinen Religionsunterricht mehr geben. Das Fach wurde für die rund 40.000 Schüler der Sekundarstufe durch die Fächer Leben und Gesellschaft ersetzt.

Die Ankündigung der Schulreform hatte vor zwei Jahren für Kontroversen gesorgt. Die Bürgerinitiative „Fir de Choix” (Für die Wahl) hatte eine Bevormundung durch den Staat befürchtet und trat für eine Wahlmöglichkeit zwischen Religions- oder Werteunterricht ein. Trotz Widerstand hielt Bildungsminister Claude Meisch (DP – Demokratische Partei) an den Plänen der luxemburgischen Regierungskoalition von Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen unter Ministerpräsident Xavier Bettel (DP) fest. Die Einführung des neuen Werteunterrichtes an Gymnasien sei ein „Meilenstein in der Geschichte von Luxemburgs Schulsystem”, so Bildungsminister Claude Meisch laut lessentiel.lu.

Gegenwehr zwecklos

Der Luxemburgische Erzbischof Jean-Claude Hollerich bezeichnete die Reform als „Missachtung der Demokratie”. Islamwissenschaftler Michael Kiefer monierte gegenüber der Zeit, dass die Präventionsstrategie gegen Islamismus in der Schule stattfinden müsse. Im Religionsunterricht würden die Schüler einen „vernunftbasierten Umgang mit dem Koran erlernen, eine hinterfragende Auseinandersetzung mit den Glaubensinhalten, die auf Mündigkeit zielt”. Die sein eine hervorragende Immunisierung gegen Radikalität, so die Einschätzung des Islamwissenschaftlers.

Der nun eingeschlagene Kurs soll fortgesetzt und ab 2017/2018 auf Grundschulen ausgedehnt werden. Dieser ist an allen öffentlichen Schulen und in den staatlich anerkannten Privatschulen verpflichtend, so eine Sprecherin des luxemburgischen Bildungsministerium gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Private Schulen dürfen einen Religionsunterricht als Wahlfach anbieten, solange dieser zusätzlich und nicht als Ersatz für den Werteunterricht angeboten werde. (BS)

Quelle: Religionsunterricht in Luxemburg abgeschafft

Meine Meinung:

Und wie die Muslime wieder lügen, wenn sie behaupten, der Islamunterricht ziele auf einen „vernunftbasierten Umgang mit dem Koran”. Eine größere Lüge kann es ja wohl gar nicht geben. Genau das Gegenteil ist der Fall. Aber was soll man von Muslimen auch anderes erwarten, der Islam ist ja eine "Friedensreligion", sagte neulich unser Hassprediger.

Ich finde es schade, dass der christliche Religionsunterricht abgeschafft wurde, denn ich fürchte, dass die Menschen sich dann zu Atheisten entwickeln und mit dem Glauben auch die ethischen und moralischen Werte verlieren. Beste Voraussetzung für Menschen, die später bedenkenlos ihre Kinder abtreiben, für Menschen, die mit dem Begriff Spiritualität nichts anzufangen wissen, die nicht wissen, was für ein ganz großer Schatz die Spiritualität ist, und für Menschen die rein materiell eingestellt sind und bedenkenlos dem Hedonismus (ihrer Genusssucht) frönen. Darunter verstehe ich die stumpfsinnigen Einzeller, die abends vor dem Fernseher sitzen, sich die politisch korrekten Wahrheiten der Lügenpresse reinziehen und sich bei Cola, Chips und Bier amüsieren. Also der verblödete Haufen, der bedenkenlos den etablierten Parteien hinterher läuft.

Spiritualität ist neben der Versorgung mit Nahrung, Wohnraum, Arbeit und Familie das wichtigste im Leben. Spiritualität zeigt den Menschen, wie sie zu glücklichen Menschen werden können (Erleuchtung). Mit dem Verlust der Religion geht auch die Spiritualität verloren. Unsere Gesellschaft ist in diesem bedauerlichen Zustand, weil die Spiritualität aus ihr verschwunden ist. Die Menschen wissen mit diesem Begriff Spiritualität heute nichts mehr anzufangen, weil sie nur noch materiell orientiert sind. Mit Spiritualität meine ich allerdings nicht die verstaubten und feigen christlichen Kirchen, die dem Islam in den Hintern kriechen, sondern eher schon die Lehren Jesus und Buddhas.

Sexualität und Spiritualität +++ Sexuelle Kraft und Yoga

Nur weil man in Luxemburg etwas gegen den Islam unternehmen wollte, was auf alle Fälle richtig ist (oder was war die Intention den Religionsunterricht abzuschaffen?), hat man das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und die christliche Religion aus Feigheit vor dem Islam gleich mit abgeschafft. Und wenn sich schon Sozialdemokraten, Liberale und Grüne, wie in Luxemburg, zusammentun, dann kann dabei nur eine unheilige und zerstörerische Allianz rauskommen, die nichts Gutes im Sinn hat.

Im Endeffekt kommen dabei vermutlich stumpfsinnige und indoktrinierte Linke raus, die weder Anstand noch Moral besitzen, eine aggressive Gesellschaft ohne Verantwortungsgefühl, in der Gleichgültigkeit, Herdentrieb, Rohheit, Hass, Gewalt, Intoleranz, geistige Trägheit, Schamlosigkeit, Bildungsarmut, Neid, Missgunst und gegenderte Idioten dominieren. Eine vollkommen geistlose, oberflächliche, leistungsverweigernde, bildungsarme, wissenschaftsfeindliche und sexualisierte Gesellschaft. Solch eine Gesellschaft ist dem Untergang geweiht.

Um so besser, dass der Islam nicht mehr an der Schulen unterrichtet wird. Wie aber will man den Kindern dann die Wahrheit über den Islam vermitteln? Statt des Islamunterrichts sollte es einen Anti-Islamunterricht geben, in dem den Kindern die Wahrheit über den Islam erzählt wird und zwar allen Kindern, nicht nur den muslimischen.

Um aber richtig zu urteilen, müsste man natürlich wissen, wie dieser sogenannte Werteunterricht aussieht. Ist das so ein Gender-Mainstream-Unterricht, der die Frühsexualisierung und die Homosexualisierung der Kinder fördert und in dem den Kindern vermittelt wird, alle Menschen seien gleich? Na dann, Gute Nacht, Luxemburg. Die Hessische Landesregierung will diesen Genderwahnsinn demnächst auch an den Schulen unterrichten. [Gabriele Kuby: Verstaatlichung der Erziehung – Auf dem Weg zum neuen Gendermenschen]

Noch ein klein wenig OT:

Wien: Witwe "zu Tode gefoltert": 19-jähriger Türke zu 15 Jahren Haft verurteilt

taeter_mit_anwaeltinDer Täter mit seiner Anwältin

Zunächst versetzte er ihr einen Faustschlag ins Gesicht und ging dann mit Fäusten und Füßen auf sie los, als sie zu Boden stürzte. Er zertrümmerte Blumentöpfe auf ihrem Kopf und versuchte, ihr das Genick zu brechen, wie er beim Prozessauftakt am Mittwoch gestanden hatte. Das sei nicht gelungen, "weil sie sich mit dem Körper mitgedreht hat". Zudem sei er "an ihrem Blut abgerutscht". >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Wie kann man mit 19 Jahren zu solchen brutalen Taten fähig sein? Ich vermute, Schuld daran ist der Islam bzw. die islamisch beeinflusste Erziehung, bei der Gewalt im Elternhaus eine große Rolle spielt. Und genau diesen hasserfüllten Islam ziehen sich die Muslime jeden Tag über ihre Medien rein. Man sollte alle islamischen Sender, besonders die islamischen Fernsehsender, verbieten. Wenn sie solche Sender sehen wollen, sollen sie in ihre Heimat zurückgehen. Hier sind Erdogans türkische Hasssender oder arabische Fernsehsender wie Al Jazeera,  türkische DITIB-Hassmoscheen und Koranschulen unerwünscht. Und der junge Mann galt vielleicht sogar noch als gut integriert.

US-Giftmischer Monsanto: Produkte, die auf dieser Liste stehen, solltest du auf keinen Fall kaufen!

liste_monsanto_firmenEs sind so viele Firmen, die den Scheiß von Mosanto verwenden – Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern.

Produkte, die auf der hier veröffentlichten Liste stehen, sollten nicht gekauft werden, da euch diese krank machen könnten. Monsanto: Der US-Konzern, der die Welt vergiftet! Kein zweites amerikanisches Unternehmen ist dermaßen verhasst und vereint weltweit so viele Gegner. Es gibt gute Gründe, warum der Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln, Saatgut und Chemieprodukten die Gemüter so sehr erregt: In der Vergangenheit wurde mehrfach bewiesen, dass die Produkte von Monsanto nicht nur giftig sind, sondern irreparable Schäden hinterlassen oder gar Krankheiten wie Krebs verursachen. Zudem betreibt Monsanto eine Lobbyarbeit, die ihresgleichen sucht. Sie soll die Politik gefügig machen – und das klappt richtig gut. Übrigens auch in Deutschland, wo man sich vordergründig gegen Gentechnik wehrt. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Und die deutsche Firma Bayer hat Monsanto jetzt für 66 Milliarden Dollar gekauft. Man sollte die Bosse der Firma jetzt… Ich "liebe" diese geldgierigen …. Manche gehen eben über Leichen. Und genau das meine ich, wenn ich sage, dass in einer Gesellschaft, in der keinerlei Spiritualität mehr existiert, Moral und Ethik verloren gehen und nur noch materielle Werte zählen. In solchen Gesellschaften herrscht Egoismus, dort geht das Gefühl für Mensch, Tier und Natur verloren.

Bochumer Polizeibehörde droht Abbau von über 100 Stellen

bochum_polizeistellen_abgebaut

Der Polizei droht ein Abbau von mehr als 100 Planstellen. Nach einer internen Prognose schrumpft die Belegschaft bis 2020 deutlich. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Und ich fürchte, dies wird nicht nur auf Bochum beschränkt sein, sondern in ganz NRW geschehen. Und ich vertraue der Statistik, die dort veröffentlicht wird, keinen Millimeter. Selbst die Polizei vertuscht Straftaten, manipuliert auf Grund politischer Anordnung Statistiken. Die Wahrheit ist, es ist kein Geld mehr da, weil das Geld für Migranten ausgegeben wird, um sie ruhig zu stellen.

Wissler schreibt:

Das ist kein alleiniges Problem der Bochumer Polizei. Sämtliche Behörden NRWs sind von dem Stellenabbau betroffen. Die Erhöhung der Einstellungszahlen ist doch nur Augenwischerei, um den Bürger zu beruhigen. In der Realität wurden 1000e Stellen abgebaut.

Siehe auch:

Video: Sandra Maischberger: Das schwarz-rote Debakel – Volksparteien ohne Volk?

Video: Syrische Islam-Expertin Laila Mirzo: „Der Koran ist das Handbuch für Terror und Intoleranz“

Michael Klonovsky über unser aller Domina: „Keine Obergrenze“

Video: Salafistenkinder in Frankfurter Grundschulen: „Wenn wir groß sind, töten wir euch“

Michael Klonovsky: Für Patrick Bahners (FAZ) gibt es keine Asylkrise

Video: London: Linke Irre tanzen für mehr Migranten auf der Straße

Prof. Soeren Kern: Deutschland: Salafistische „Helfer” rekrutieren Flüchtlinge

13 Dez

Englischer Originaltext: Germany: Salafist „Aid Workers„ Recruiting Refugees Übersetzung: Stefan Frank

muenster_prediger_muslimische_fluechtlinge Ein örtlicher Prediger wendet sich in Münster an muslimische Flüchtlinge. Die kommunalen Behörden haben inzwischen den Kontakt zu der Organisation des Predigers abgebrochen, da sie den Verdacht haben, dass sie zum radikalen Islamismus gehört.

  • Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung. Einige der Salafisten locken mit Kleidung und Geldgeschenken. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein.

  • „In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt”, heißt es im Verfassungsschutzbericht.

  • „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.” Aus salafistischer Literatur, die in Schleswig-Holstein verteilt wird.

  • Viele junge Muslime in Deutschland „hängen Verschwörungstheorien an, hegen antisemitische Gedanken und denken nicht demokratisch. Für diese Leute ist der Islam „das einzige identitätsstiftende Merkmal”, so Ahmad Mansour, ein ehemaliges Mitglied der Muslimbruderschaft und Islamexperte.

  • Die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland seien allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen und hätten ein antiwestliches Weltbild, so Ansgar Mönter, Redakteur der „Neuen Westfälischen.”

Laut einer neuen Schätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat sich die Zahl der radikalen Salafisten in Deutschland in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung.

Diese neuen Enthüllungen von Verfassungschutzpräsident Hans-Georg Maaßen kommen zu einer Zeit, wo die Sorge wächst, dass Dschihadisten mit Verbindungen zum Islamischen Staat als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland einsickern.

In einem am 3. Dezember veröffentlichten Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel” sagte Maassen, die Zahl der Salafisten in Deutschland sei auf nunmehr 7.900 geklettert, gegenüber 7.000 im Vorjahr (2013: 5.500; 2012: 4.500; 2011: 3.800). [1]

[1] Mir kommen diese Zahlen alle viel zu niedrig vor. Solche Zahlen werden veröffentlicht, um die Bevölkerung zu beruhigen. Dr. Udo Ulfkotte wies darauf hin, dass jeder siebte Flüchtling ein IS-Unterstützer ist. Das wären allein 2015 bei einer Zuwanderung von 1 Millionen Migranten etwa 140.000 IS-Unterstützer, die nach Deutschland eingewandert sind. Sie müssen zwar nicht alle Salafisten sein, bewegen sich in ihrer Ideologie aber in etwa in dieselbe Richtung.

Obwohl Salafisten nur einen kleinen Teil der schätzungsweise sechs Millionen in Deutschland lebenden Muslime ausmachen, sind sie eine Bedrohung: Am meisten angezogen von der Salafisten-Ideologie fühlten sich leicht zu beeindruckende junge Muslime, Männer und Frauen gleichermaßen, die dazu bereit seien, von jetzt auf gleich Terroranschläge im Namen des Islam durchzuführen, sagen Geheimdienstmitarbeiter.

Salafisten, die dem folgen, was in ihren Augen der ursprünglich im siebten und achten Jahrhundert praktizierte Islam ist, erklären offen, dass sie die Demokratie in Deutschland (und dem Rest der Welt) durch eine auf der Scharia basierende islamische Regierung ersetzen wollen.

In seinem Jahresbericht 2014, der im Juni 2015 veröffentlicht wurde, bezeichnet das Bundesamt für Verfassungsschutz den Salafismus als die „dynamischste islamistische Bewegung in Deutschland”. Weiter heißt es dort:

„Die Szene stellt ein wesentliches Rekrutierungsfeld für den Jihad dar. Basis hierfür ist eine Ideologie, die vorgibt, sich ausschließlich an den Prinzipien des Koran, dem Vorbild des Propheten Muhammad und den ersten drei Generationen der Muslime zu orientieren, sowie die Gewaltaffinität. Fast ausnahmslos alle Personen mit Deutschlandbezug, die sich dem Jihad [des Islamischen Staates] angeschlossen haben, standen zuvor mit salafistischen Strukturen in Kontakt. Auch 2014 versuchten Salafisten mit Veranstaltungen und Provokationen Aufmerksamkeit zu erregen, zum Beispiel mit der ‚LIES!‘-Kampagne und der ‚Shariah Police‘.”

Der Verfassungsschutz bezieht sich auf Versuche von Salafisten, auf Wuppertals Straßen das Gesetz der Scharia durchzusetzen. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den meisten Muslimen. Zudem haben Salafisten eine Kampagne zur Massenmissionierung und -Rekrutierung organisiert – das LIES!-Projekt –, die darauf zielt, eine deutsche Übersetzung des Koran kostenlos in jeden deutschen Haushalt zu bringen.

In einem früheren Verfassungsschutzbericht heißt es:

„In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.”

Gegenüber dem „Tagesspiegel” verwahrte sich Maaßen gegen Anschuldigungen, seine Behörde habe es versäumt, die ankommenden Flüchtlinge angemessen zu überprüfen und so ein Einsickern von Dschihadisten nach Deutschland zu verhindern. Er sagte:

„Mein Amt hat in den letzten Wochen und Monaten immer wieder auf diese Möglichkeit hingewiesen. Mit Blick auf die Gesamtlage werbe ich aber für eine differenzierte Betrachtung. Es wäre falsch, in den vielen Asylsuchenden pauschal eine terroristische Bedrohung zu sehen. Es wäre aber auch kurzsichtig, so zu tun als hätte der Flüchtlingsstrom überhaupt keine Auswirkung auf unsere Sicherheit. So versuchen Salafisten nach wie vor, im Umfeld von Flüchtlingsheimen neue Anhänger zu gewinnen.”

Kritiker werfen Maaßen vor, die Bedrohung Deutschlands durch Migrantendschihadisten zu verharmlosen, um Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Einwanderungspolitik der offenen Tür zu schützen.

Malte Lehming, der Redakteur der Meinungsseite des „Tagesspiegel”, bezichtigt Maaßen des Versuchs, „den politischen Diskurs zum Wohle der […] Regierung beeinflussen zu wollen”. In einem beißenden Leitartikel mit der Überschrift „Die deutschen Geheimdienste haben sich blamiert”, weist Lehming darauf hin, dass drei der Dschihadisten, die am 13. November 2015 die Terroranschläge von Paris durchgeführt haben, als Flüchtlinge getarnt und mit gefälschten Pässen in die EU eingereist sind. Diese Tatsache, so Lehming, komme für die Verfassungsschützer „höchst ungelegen„ „Plötzlich stehen sie blamiert bis auf die Knochen da.” Bis zu den Anschlägen von Paris nämlich hatten sie darauf beharrt, die Möglichkeit, dass Terroristen als Flüchtlinge getarnt ins Land kommen könnten, sei allenfalls eine „abstrakte Gefahr”.

Weiter schreibt Lehming:

„Die Einschätzung der deutschen Geheimdienste dürfte seit Paris als widerlegt gelten. Bleibt die Frage, warum sie sich in diesem Punkt so weit hinausgelehnt hatten.”

„Variante eins: Sie haben es wirklich nicht gewusst. Das wäre erschreckend. Hunderttausende Flüchtlinge sind zum Teil unkontrolliert auch nach Deutschland eingereist. Sollten die geheimen Sicherheitsdienste keinen blassen Schimmer haben, wer da kam, hätte dieses Land ein massives Problem.”

„Variante zwei: Die Geheimdienste wissen mehr, als sie öffentlich sagen, wollten aber die Angst in der Bevölkerung nicht weiter schüren, dass unter den Flüchtlingen auch Islamisten sein könnten.”

Manche Beobachter führen die Tatsache, dass es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, auf pures Glück zurück.

So sagt Ahmad Mansour, ein israelisch-arabischer Islamexperte, der seit über einem Jahrzehnt in Deutschland lebt, die Bundesregierung tue bei weitem nicht genug zur Bekämpfung des Islamismus.

Mansour, Autor von „„Generation Allah”,„ einem neuen Buch über die Radikalisierung junger deutscher Muslime, hält es für wahrscheinlich, dass die Zahl radikaler Muslime in Deutschland so stark wachsen wird, dass die deutschen Behörden nicht mehr in der Lage sein werden, sie alle unter Beobachtung zu halten.

In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt” sagt Mansour – der selbst über zehn Jahre lang Mitglied der Muslimbruderschaft war, bevor er sich Ende der Neunziger Jahre vom Islamismus abwandte, es gebe „hierzulande unfassbar viele Jugendliche, die Verschwörungstheorien anhängen, antisemitische Gedanken hegen und nicht demokratisch denken”. Die islamische Religion sei für diese Jugendlichen „das einzige identitätsstiftende Merkmal”. Der Bundesregierung bescheinigt er eine „gewisse Planlosigkeit” im Umgang mit dem Problem. Eine große Mitschuld hätten auch „hochproblematische” Islamlehrer, die die Jugendlichen radikalisierten. Auf die Frage, warum es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, antwortet Mansour: „Deutschland hat bislang Glück gehabt.”

Diese Einschätzung teilt auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Er gibt zu: „Bislang hatten wir Glück, leider muss das „nicht immer” so bleiben.”

Laut einer am 3. Dezember 2015 vom „Stern” veröffentlichten Umfrage glauben 61 Prozent der Deutschen, dass Dschihadisten in naher Zukunft in Deutschland einen Anschlag verüben werden. 58 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Deutschland den Islamischen Staat angreifen solle, obwohl 63 Prozent glauben, dass dies zu Rache in Form von Terroranschlägen in Deutschland führen könnte. Dass die Bundesregierung mehr tun muss, um Terrorismus in Deutschland zu verhindern, meinen fast 75 Prozent der Befragten.

Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat zugegeben, dass die deutschen Geheimdienste nicht über die Personalressourcen verfügen, um alle gefährlichen Islamisten im Land zu überwachen: „Angesichts der Zahl der Gefährder müssen wir priorisieren.”

Wie es in einem Artikel der „Bild” heißt, seien mindestens 60 Agenten nötig, um nur einen einzigen deutschen Dschihadisten rund um die Uhr zu beschatten.

Unterdessen tarnen sich Salafisten als Helfer und locken mit Kleidung und Geldgeschenken potenzielle Rekruten unter den Asylbewerbern. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein. Wieder andere verteilen Flugblätter mit Informationen über örtliche salafistische Moscheen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post” sagt Verfassungsschutzchef Maassen:

„Viele der Asylsuchenden haben einen sunnitischen Religionshintergrund. In Deutschland gibt es eine salafistische Szene, die dies als Nährboden sieht. Wir beobachten, dass Salafisten als Wohltäter und Helfer auftreten, gezielt den Kontakt suchen, in einschlägige Moscheen einladen, um Flüchtlinge für ihre Sache zu rekrutieren.”

In Schleswig-Holstein verteilen Salafisten Literatur mit der Botschaft: „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.”

In Frankfurt schicken die Behörden mittlerweile Teams aus Polizisten, Dolmetschern und Sozialarbeitern in Flüchtlingsunterkünfte, um die Asylbewerber vor den Gefahren des islamischen Radikalismus zu warnen. Gleichzeitig sollen sie die Migranten über das deutsche Rechtssystem, Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen unterrichten.

In Bielefeld haben Salafisten Flüchtlingszentren infiltriert, indem sie den Migranten Spielzeug, Obst und Gemüse brachten.

Wie Ansgar Mönter, ein Redakteur der „Neuen Westfälischen” schreibt, förderten „naive” Politiker die Radikalisierung von Flüchtlingen, indem sie muslimische Dachverbände dazu einlüden, sich um die Migranten zu kümmern.

Mönter weist darauf hin, dass die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen sind und ein antiwestliches Weltbild haben. Manche haben Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder wollen in Deutschland die Scharia durchsetzen. Mönter fordert die Politik auf, damit aufzuhören, diese Organisationen zu ermuntern, zu den in Deutschland eintreffenden Migranten Kontakte zu knüpfen.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute und Senior Fellow für Europäische Politik der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter. Anfang 2016 wird sein erstes Buch erscheinen: Global Fire.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Prof. Soeren Kern: Deutschland: Salafistische „Helfer„ rekrutieren Flüchtlinge (gatestoneinstitute.org)

Weitere Texte von Prof. Soeren Kern

Siehe auch:

Antje Sievers: Bauchtanz – arabische Kultur und 7-jährige Kopftuchmädchen

Ulli Kulke: Rechtspopulisten – alle ab in die Anstalt

Video: Sandra Maischberger: „Scheitert Merkel?“

Nicolaus Fest: Der Linksruck der FAZ – Volker Zastrow’s Besuch in der Geisterbahn

Marie-Astrid Lange: Europäische Flüchtlingskrise: Schweden schottet sich ab

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn: Polens stolzer Patriotismus

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