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Helmut Zott: Allah im Koran und Jesus

30 Aug

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Allah hat viele Namen und Bezeichnungen im Koran und es gibt eine Zusammenstellung und Liste der neunundneunzig schönsten Namen Allahs, aber eine Bezeichnung sucht man dort und auch im ganzen Koran vergeblich, nämlich: „Vater“.
 
Das ist bezeichnend und bedeutsam, denn es charakterisiert das Verhältnis, in dem der Gläubige im Islam, im Gegensatz zum Christentum, in dem der Mensch als Ebenbild und Kind Gottes verstanden wird, zu Allah, seinem Schöpfer und Erhalter steht. Nach islamischem Verständnis ist der Mensch nicht nach dem Bilde Allahs geschaffen und Allah selbst ist unvergleichbar erhaben und unbegreifbar menschenfern, aber er hat sich im Koran offenbart. Deswegen wissen wir auch etwas über Allah und sein Verhältnis zu seinen Geschöpfen. Wir müssen nur den Koran zu Rate ziehen.

Welch entsetzliches und erschreckendes Zerrbild eines Gottes zeigt sich in der 7. und 32. Sure, wo wir erfahren, dass dieser, mit so vielen schönen Namen im Koran geschmückte Allah, einen Teil der Menschen für die Hölle erschaffen hat und er selbst es ist, der Menschen in die Hölle bringt, indem er ihnen absichtlich den freien Willen entzieht:

„Wen Allah leitet der ist wohl geleitet; wen er aber in die Irre führt, der gehört zu den Verlorenen. Wohl haben Wir (Allah) viele von den Geistern und Menschen für die Hölle geschaffen“ (7; 179-180 nach Ludwig Ullmann).

Es hängt also für manche Menschen gar nicht von ihrem freien Willen ab, den sie gar nicht haben, und auch nicht von ihrem Verhalten, ob sie auf ewig in der Hölle landen, sondern vielmehr von der Willkür und Laune Allahs, des allgütigen und barmherzigen Schöpfers.

„So Wir (Allah) es nur gewollt hätten, so würden Wir jedem Menschen richtige Leitung gegeben haben; aber mein Wort muss wahr werden, da Ich gesprochen habe: ‚Die Hölle will Ich füllen mit den Geistern und den Menschen allesamt’ “ (32; 14 nach Ludwig Ullmann).

Welch primitives und abstoßendes Seelenkonstrukt ist dieser menschenferne „Gott“, der wie ein Tyrann Angst und Schrecken unter seinen Geschöpfen verbreitet und sich die Höllenqualen der Verdammten von seinem Gesandten plastisch und sadistisch ausmalen lässt, und der sich andererseits im Bedarfsfalle, mit passenden Suren im richtigen Moment, rührend um die Weibergeschichten seines Propheten kümmert.

„Für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer geschnitten; gegossen wird siedendes Wasser über ihre Häupter, das ihre Eingeweide und ihre Haut schmilzt; und eiserne Keulen sind für sie bestimmt. Sooft sie aus ihr (der Hölle) vor Angst zu entrinnen suchen, sollen sie in sie zurückgetrieben werden und: ‚Schmecket die Strafe des Verbrennens’ “ (22; 19 – 22 nach Max Henning).

Welch ein schockierendes Bild der Unmoral und des Verbrechertums eines Gottes offenbart sich im Koran, wenn wir uns vor Augen halten, dass Allah selbst es ist, der das Lügen lehrt und die Menschen zu Mord und Totschlag inspiriert und es sogar befiehlt. Allah selbst ist es, der seinen Propheten, der sich ja vorbildhaft seinem Willen unterworfen hat, zum Bekämpfen der Ungläubigen und zum Vertreiben und Liquidieren jüdischer Stämme angestiftet hat.

Wer sich allerdings gegen Allah auflehnt und sich den Anweisungen Mohammeds nicht unterwirft, dem werden Höllenqualen angedroht:

„Wer sich aber Allah und seinem Gesandten widersetzt, für den ist Allah ein gewaltig Bestrafender. Dies ist eure Strafe, nehmt sie hin, denn die Ungläubigen werden mit dem Feuer der Hölle bestraft“ (8; 14 – 15 nach Ludwig Ullmann).

Es ist nicht verwunderlich, dass Jesus, der die Feindesliebe seinen Anhängern nahe gelegt hat, im Islam einen völlig anderen Stellenwert hat und selbstverständlich nicht als Gottes Sohn anerkannt wird. Gerade diese „Beigesellung“ [Jesus, der Sohn Gottes und der "Heilige Geist" wir Gott Vater beigesellt] ist eine der größten christlichen Sünden wider Allah, die er mit ewiger Höllenqual bestraft. Jesus ist einer unter den vielen Propheten wie Mohammed auch, welcher aber der letzte und größte aller Propheten ist. 

„Wahrlich, das sind Ungläubige, welche sagen: ‚Gott ist Christus, der Sohn der Maria’ "(5.Sure).

Apodiktisch [unmissverständlich, unbestreitbar] heißt es im Islam: Allah hat keinen Sohn! Die Christen aber, die das Gegenteil behaupten sind gotteslästernde Frevler und Ungläubige.

„Allah schlag sie tot, wie sind sie verstandeslos!“ (9. Sure), denn „Wer irgend ein Geschöpf Allah zur Seite setzt, dem verzeiht Allah nicht" (49. Sure) und "Wahrlich, für die Ungläubigen haben wir bereitet: Ketten, Halsschlingen und das Höllenfeuer" (5. und 32. Sure).

Jesus, der Prophet Allahs starb, nach den Angaben in der 4. Sure, nicht so jämmerlich am Kreuz, sondern ein anderer, der nur so aussah wie er. Somit ist Jesus auch nicht von den Toten auferstanden. Christen müssen das einsehen, und anerkennen, dass sie irren, denn die Muslime wissen es mit Bestimmtheit, da ja geschrieben steht:

"Diese eure Religion (der Islam) ist die einzige wahrhaftige" (21. Sure), und Allah ist es, "der seinen Gesandten mit der Leitung und mit der Religion der Wahrheit gesandt hat, damit er sie über jede andere Religion erhebe, obgleich die Götzendiener sich dem widersetzen" (10. Sure).

Auch der Prophet selbst bezeugt dies in einem Hadith: 

„Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Mohammed der Gesandte Allahs ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzlichen Abgaben zahlen“, und in einem anderen Hadith verkündet er: „Alle Propheten vor mir wurden zu ihrem Volk geschickt, ich aber wurde für die gesamte Menschheit ausgesandt“.

Weitere Texte von Helmut Zott:

Helmut Zott: Islam und Ethik

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Siehe auch:

Michael Klonovsky zitiert Harald Martenstein

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Afrika: Die Reichen leben im Luxus – die Armen oft von weniger als zwei Dollar am Tag

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Der Fetisch des Islam ist die Sexualität der Frau

Nicolaus Fest: Die neue Religion der linken Sozialpriester

Helmut Zott: Das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam

11 Aug

friedensreligion_im_einsatzEs gibt im religiösen Denken des Ostens eine Weisheit in Form eines Spruches, der da kurz und prägnant lautet: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“. Das bringt zum Ausdruck, dass alles auf der Ebene unseres Daseins und Wirkens, seinen Ursprung im Geistigen hat. Ein Gedanke steht am Anfang und verwirklicht sich im Wort, das anderen mitgeteilt wird und den Gedanken vervielfältigt. Der nächste Schritt bei der „Inkarnation“ des Gedankens ist die Tat. Wenn wir also die Frage nach dem Tun und Lassen der westlichen Welt und ihrem Versagen gegenüber dem Islam stellen, ist es sicher richtig, die Ursachen im Geistigen zu vermuten und aufzusuchen.

Konkret heißt das: Welches Versagen im Denken und welche falschen Vorstellungen gegenüber dem Islam sind ursächlich verantwortlich für das selbstmörderische Verhalten der westlichen Welt? Nach der die Menschheit umfassenden Heilsidee der „proletarischen Klasse“ und der die Menschheit veredelnden „arischen Rasse“, tritt heute die Vision der „islamischen Umma“ als Heil und Ziel der Menschheit in den Vordergrund.

Wir erleben gegenwärtig in ganz Europa eine Zeit des geistigen Umbruchs und Niedergangs, in der viele durch Jahrhunderte gewachsene christlich-abendländische Grundwerte rapide verfallen. In dieses geistige Vakuum drängt der neu erwachte Islam mit anderen Wertvorstellungen, einem anderen Gottesbild und Seinsverständnis mit aller Macht hinein. Der Rückgang der genuinen [einheimischen, eingeborenen] Bevölkerung, der durch die hohen Abtreibungszahlen mitbedingt ist, schafft darüber hinaus ein demographisches Vakuum, das Muslime auffüllen.

Die neuen Werte, die mit den Begriffen Koran, Sunna und Scharia in Verbindung gebracht werden, sollen die Basis für eine Neuordnung von Staat und Religion schaffen. Für alle gläubigen Muslime, die sich als Statthalter Allahs auf Erden verstehen, ist es heilige Pflicht, sich für die Durchsetzung von Allahs Wille, der im Koran offenbart ist, zu mühen, bis „Frieden auf Erden“ herrscht, und das heißt, alle Menschen unter dem Gesetz Allahs leben.

Diesem Bestreben, das mit dem Begriff Islamisierung zusammengefasst werden kann, setzt die westliche Welt erstaunlich wenig Widerstand entgegen, was seine Ursache unter anderem darin hat, dass der Islam letztlich nicht verstanden wird und dadurch in seiner Gefährlichkeit auch nicht erkannt wird. Diese Erkenntnisblindheit lässt sich unter anderem zurückführen auf zwei fundamentale Irrtümer, wobei der eine auf der religiösen Ebene, der andere auf der politischen Ebene zu finden ist. In diesem Zusammenhang scheint mir das Folgende von zentraler Bedeutung zu sein:

1.) Der Erkenntnismangel der beiden großen christlichen Kirchen, der darin besteht, dass sie fälschlicherweise den islamischen Gott Allah als identisch mit dem Gott der Christenheit erachten und den Islam somit als einen zweiten, von Gott selbst offenbarten Weg zu ihm hin, betrachten. Kritik am Islam bedeutet also unter dieser Voraussetzung auch Kritik an Gott, der diesen Weg, ob für die Menschen verständlich oder nicht, selbst gewollt und offenbart hat.

Es bleibt durch diesen fatalen Irrtum der beiden Kirchen unerkannt, dass der Islam in Wahrheit der Todfeind des Christentums ist und es auslöschen wird, wenn er die Macht dazu hat. Diese Erkenntnisblindheit der Kirchenoberen, sowohl der Katholischen Kirche, als auch der Evangelischen Kirche, führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der christlichen Kirchen insgesamt.

2.) Der Erkenntnismangel der politischen Führungen fast aller westlichen Länder, die den Islam im Kern für friedlich erachten, und die offenkundigen Gewaltverbrechen der gläubigen Muslime nicht dem Islam zurechnen. Die islamischen Gewaltakte und der islamische Terror werden als ein bedauerlicher Missbrauch von einigen Wenigen des im Kern friedlichen Muslimen interpretiert.

Es bleibt dabei unerkannt, dass die Aufforderung zu Terror und Gewalt, wie auch zum Töten der Ungläubigen von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed stammen und im Koran festgeschrieben sind. Es wird auch nicht wahrgenommen, dass der Massenmörder Mohammed, das große Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der westlichen Demokratie.

Die Ausführungen 1. und 2. im Einzelnen:

Zu 1.)

Für die Katholische Kirche besteht die fundamentale Verkennung des Islams und ihre geistige Verirrung konkret darin, dass sie in den Dokumenten „Nostra aetate“ [die Haltung der Kirche zu nichtchristlichen Religionen] und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) den islamischen Allah unmissverständlich als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt und diese Auffassung zum Glaubensinhalt erhoben hat. Diese Gleichsetzung hat Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe. Die folgenden Punkte a bis d sollen das belegen:

a ) Der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils lautet: „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

b ) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck: „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

c ) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ‚Der Dialog ist heute nötiger denn je!’ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt:

„Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

d ) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Papst Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L´Orient et le jour“ vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage; verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini; umarmte 1993 den Massenmörder Turabi; flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“; und mahnte nach dem Terrorakt am 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam“ an.

Hätte Papst Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung am 12. September 2006 [1] den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Stattdessen relativierte er die Aussagen und forcierte die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen auch der Koran zählt.

[1] Papst Benedikt XVI. sagte in seiner Regensburger Rede:

Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘.

Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“

Es handelt sich bei den Glaubensäußerungen dieser Päpste nicht einfach nur um einen Bruch mit der Tradition, sondern stellt einen Verrat am christlichen Glauben und am christlichen Geist dar. Analoges ließe sich auch für die Evangelische Kirche ausführen. Schlimmere Feinde für das Christentum kann es gar nicht geben als diese trojanischen Esel, die das Evangelium als Richtschnur in Händen halten und die Kirche von innen heraus zerstören.

Die Muslime erkennen darin ein Geschenk Allahs und nützen freudig ihre Chance. Auf christlicher Seite wird häufig argumentiert, dass es letztendlich doch nur einen Gott gäbe, und die Gegensätze zwischen Christentum und Islam, die durchaus sichtbar und erkennbar sind, würden dadurch entstehen, dass wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, Gott von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschiedene Anschauungen haben, uns aber doch ihm nähern und zu ihm kommen, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen.
 
Dabei wird allerdings verkannt, dass sich die so genannten Offenbarungsreligionen nicht selbst geschaffen haben und die Gotteskenntnis und Gotteserkenntnis nicht vom Menschen stammt, sondern von Gott. Denn dieser ‚eine und einzige Gott’ hat sich selbst den Menschen offenbart, im Christentum in Jesus Christus und im Islam durch den Koran.
 
Dem einen Teil der Menschheit hat also der angeblich eine und einzige Gott verkündet, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde gesandt. Dem anderen Teil der Menschheit hat aber der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt über diejenigen, die so etwas behaupten, und er bestraft sie, wie dem Koran zu entnehmen ist, mit Höllenqualen.

Diese Selbstoffenbarung eines einzigen Gottes in dieser konträren Widersprüchlichkeit, kann aber aus logischen Gründen nicht von dem einen und selben Gott stammen, sofern er nicht lügt oder schizophren ist. Allah ist nicht identisch mit dem Dreieinigen Gott der Christenheit. Diese schlichte Wahrheit wird von den christlichen Kirchen allen Ernstes verkannt.

Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität [von Gott Vater, Gottes Sohn (Jesus) und dem Heiligen Geist] glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, was sie fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs. Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Dummheit und Blindheit der Christen.

Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des Djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft. Viele Kirchenväter und Heilige haben schon vor Zeiten den Islam ganz selbstverständlich als antichristlich erkannt, abgelehnt und bekämpft.

Nikolaus von Kues (1401-1464 n. Chr.) schreibt im dritten Buch seiner Cribratio Alkorani: 

„Der Gott des Koran ist also nicht jener große GOTT, an den zu glauben jedes vernunftbegabte Geschöpf gehalten ist – ist er doch der Schöpfer aller Dinge- , sondern dein (Mohammeds) eigener Gott, der durch dich das sagt, was du erfindest. Alles also, was sich als Wort Gottes im Koran findet, ist – ob wahr oder falsch – allein der Erfindung Muhammads zuzuschreiben…“

Unmissverständlich sind auch die Worte von John Henry Newman, dem Kardinal und großen religiösen Genius des 19. Jahrhunderts: „Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“.
 
Nach dieser Vorstellung wäre Johannes Paul II., der am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. für seinen Verrat am Christentum selig und am 27. April 2014 von Papst Franziskus heilig gesprochen wurde, nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen, wie schon erwähnt, im Sportstadion von Casablanca: 

„ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

Wenn allerdings die Wahrheit erkannt und allgemein anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?

Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine klare und offizielle Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit [die Dreifaltigkeit] der Christenheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich eine unumstößliche Wahrheit im Islam, und die christliche Behauptung, er habe einen Sohn, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung.

Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler vom Zentralrat der Muslime in Deutschland unmissverständlich zu erkennen gibt:

„Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.

Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen(!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.

Zu 2.)

Der zweite grundlegende Irrtum im westlichen Denken, der ebenso verheerende Folgen nach sich ziehen wird und der dem Islam Tür und Tor öffnet, liegt auf der politischen Ebene und besteht darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam. Dieses Gerede ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.

Es ist für die heutige westliche Welt offenbar unfassbar und unbegreiflich, dass in einer Weltreligion Hass und Gewalt zum wesenhaften und zentralen Inhalt gehören. Man versucht erst gar nicht die Friedfertigkeit des Islams in Zweifel zu ziehen und vorurteilsfrei nachzuprüfen, ob das, was scheinbar nicht sein kann, weil es nicht sein soll, im Koran tatsächlich zu finden ist.

Es wäre notwendig das heilige Buch des Islams sorgfältig zu lesen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden und sich davon zu überzeugen, dass der islamische Terror dort veranlagt ist. Der Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, hat den Sachverhalt aus seiner Kenntnis und Erkenntnis heraus treffend formuliert: 

Zafer Senocak: Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam

„Auch wenn die meisten Muslime und Nichtmuslime (von mir eingefügt) es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet“.

Neben dem offenbarten Koran, der nach islamischer Auffassung das Abbild des ewigen Urkorans ist und die absolute, für alle Menschen und für alle Zeiten verbindliche Wahrheit enthält, sollte man den Hadith, der die Vorbildfunktion Mohammeds für die Verbrechen und den Terror im Islam eindeutig belegt, nicht außer Acht lassen. Mohammed war der erste Terrorist im Islam und hat sich mit folgenden Worten an die Gläubigen gewandt: 

“Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander“ (Sahih al-Buhari, Reclam S. 35).

Die Liebe zu einem Verbrecher macht also den wahren Gläubigen im Islam aus. Die Terroristen sind zweifellos wahre Gläubige und jeder wahre Gläubige ist ein potentieller Terrorist.

Wenn George W. Bush, der Präsident der USA, im September 2001 lauthals verkündet, nachdem ihm die Terroristen gerade zwei Türme in Schutt und Asche gelegt haben, der Terror sei der Missbrauch des friedlichen Islams, dann wird bei einer solchen Verblendung bereits der Keim für den künftigen Untergang der westlichen Demokratie sichtbar.
 
Es zeigt sich hier sehr deutlich die erschreckende Ahnungslosigkeit und dumpfe Verblödung, wie wir sie bei fast allen Politikern des Westens vorfinden. Die tödliche Gefahr bleibt unerkannt oder wird geleugnet und die abgrundtiefe Bösartigkeit des Islams wird uns sogar als Frieden verkauft. Man wähnt in seiner Naivität und Ahnungslosigkeit die „guten“ Moslems auf seiner Seite und hebt sie, wie einige Politiker befürworten und fordern, in die höchsten Staatsämter als vermeintliche Mitstreiter gegen den Islamismus und den Terrorismus.
 
Welche Gefahr für einen demokratischen Staat darin liegt, dass man bei entsprechender demographischer Entwicklung die zentralen Positionen mit Muslimen besetzt und sie an die Schalthebel der Macht im Staate lässt, wird nicht erkannt, weil man die Machtideologie im Islam nicht erkennen kann oder ignoriert. 

„Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen“ (Imam von Izmir, 1999).

Auch wenn die Muslime es zunächst, vielleicht sogar aus Unkenntnis des Korans, ehrlich mit ihrer Solidarität und Loyalität dem Staat der Ungläubigen gegenüber meinen sollten, könnten sie eines Tages ihren wahren Glauben entdecken und demgemäß handeln.

Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist die permanente Bemühung eines gläubigen Moslems und der religiöse Kampf zur Unterwerfung Andersdenkender und Andersgläubiger unter das Gesetz Allahs, ein immer währender Auftrag Allahs und damit ein immanenter Wesenszug und Bestandteil des Islams.

Zwei fatale Irrtümer sind es also, der eine auf der religiösen, der andere auf der politischen Ebene, die letztlich als geistige Wurzeln für das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam erkennbar werden. Hier liegen auch Grund und Keim für den Abstieg und den Untergang der westlichen Zivilisation. Im Kampf ums Dasein geht das christliche Abendland letztlich an seiner gnadenlosen Dummheit und grenzenlosen Naivität zu Grunde. Die Frage ist tatsächlich nicht mehr, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.

Weitere Texte von Helmut Zott:

Helmut Zott: Islam und Demokratie sind unvereinbar

Helmut Zott: Offener Brief an den Stuttgarter Stadtdekan Dr. Christian Hermes

Helmut Zott: Islam und Islamismus sind nicht voneinander zu trennen

Helmut Zott: Die katholische Kirche und der Islam

Siehe auch:

Don Romano Vescovi: „Der Papst hat seine Meinung, ich meine“

Akif Pirincci: Willkommen in Ficklingen, wo die Muschi noch hält, was sie verspricht

Dr. Udo Ulfkotte: Altenkirchen (Westerwald): Asylant nimmt Geisel und will endlich eine Wohnung und mehr Geld

Dänemark diskutiert über Ausgangssperre für Migranten

Wer erschießt die Schwarzen in den USA? – die Schwarzen!

Akif Pirincci: Sawsan Chebli: Islamisches U-Boot oder Steuergeldschmarotzerin?

Prof. Dr. Alexander Demandt: Der Untergang des Römischen Reichs…

26 Jan

… und die Parallelen in der heutigen Einwanderungspolitik.

professor-dr-alexander-demandt02Der Historiker Prof. Dr. Alexander Demandt [Bild links] schrieb für die Zeitschrift „Die politische Meinung“ einen bestellten Text über den Untergang des Römischen Reiches. Als der Zeitschrift der Text vorlag, lehnte sie ihn mit der Begründung ab, der Text könne in der aktuellen politischen Situation missinterpretiert werden, denn genau so wie in der heutigen Flüchtlingspolitik waren es im Römischen Reich die zugewanderten Fremden, die für den Untergang Roms sorgten.

So viel Realismus war der Zeitschrift offensichtlich nicht politisch korrekt genug. Es waren schließlich nicht die Fakten, die man beanstandete, denn die waren sauber und wissenschaftlich recherchiert und belegt, sondern die Parallele zur heutigen Politik. Und genau so wie die Politik heute alle negativen Seiten der Migrationspolitik zu vertuschen versucht, war die Zeitschrift nicht bereit die Wahrheit zu veröffentlichen.

In einigen kurzen Abschnitten möchte ich versuchen aufzuzeigen, wie es zum Untergang des Römischen Reiches kam.

Im Frühjahr 376 n.Chr. hatten die Hunnen, ein wildes Reitervolk aus Innerasien die Ostgoten nördlich des Schwarzen Meeres besiegt. Die Hunnen hatten den Westgoten, die vor den Hunnen geflohen waren und nun nördlich der Donau im heutigen Deutschland standen, dasselbe Schicksal angedroht, wie den Ostgoten. In ihrer Not wandten sich die Westgoten, die man als Germanen betrachtete, an den römischen Kaiser und baten ihn, sie als friedliche Flüchtlinge ins Römische Reich aufzunehmen.

Im kaiserlich-römischen Kronrat hatte man zunächst Bedenken die Fremden aufzunehmen. Aber schon im römischen Kaiserreich setzten sich offensichtlich die gutmenschlichen Fürsprecher, die sich der christlichen Nächstenliebe verpflichtet fühlten, durch. Sie sahen die germanischen Zuwanderer als Siedler, Steuerzahler und Söldner.

Und so lief das Refugees-Welcome-Programm an. Die Grenzen wurden geöffnet und die Goten strömten ins römische Kaiserreich. Tag für Tag setzten die Fähren über die Donau und brachten Massen von Westgoten ins Land. Und genau so, wie heute in Deutschland, waren es so viele, dass man mit dem Zählen vollkommen überfordert war.

Schon bald gab es Versorgungsengpässe und die Geschäftsleute nutzten diese weidlich aus, indem sie die Preise drastisch erhöhten. Es kam zu Unruhen und Aufständen und die Westgoten begannen zu plündern. Dabei wurden sie von einer großen Zahl germanischer Gefangener, die in den römischen Bergwerken arbeiteten, unterstützt. Dann kam es zu Kämpfen mit den römischen Grenztruppen, die von den Germanen besiegt wurden. Schließlich wurde der römische Kaiser zur Hilfe gerufen. Flavius Valens, der jüngere Bruder von Kaiser Valentinian I., der als Mitkaiser den östlichen Teil des Kaiserreichs regierte, wurde gerufen und es kam am 9. August 378 bei Adrianopel, dem heute türkischen Edirne, zur Schlacht mit den Germanen.

Prof. Dr. Alexander Demandt schildert den Schlachtverlauf wie folgt:

„Das römische Heer wurde von den Germanen zusammengehauen, der Kaiser fiel. Sein Nachfolger Theodosius musste den Fremden 382 Land anweisen, wo sie nach eigenem Recht lebten. Die Donaugrenze aber war und blieb offen. Immer neue Scharen drangen ins Reich. Im Jahre 406 war auch die Rheingrenze nicht mehr zu halten. Die Völkerwanderung war im Gang. Die Landnahme endete erst mit dem Einbruch der Langobarden in Italien 568.” [Die Langobarden (Langbärte) waren ein elb-germanischer Stamm, der ursprünglich am unteren Teil der Elbe, im heutigen Niederösterreich, siedelte.]

Die Aufnahme der gotischen Flüchtlinge im Jahr 376 n.Chr. war nichts neues im römischen Kaiserreich, denn es war immer schon besonders fremdenfreundlich. Jeder, der bereit war fleißig zu arbeiten, war herzlich willkommen. Das römische Reich litt aber darunter, dass es durch seine große Ausdehnung, von Nordafrika im Süden, über Griechenland und die Türkei im Osten, Spanien im Westen und das germanische Reich im Norden, keine einheitliche Ethnie war.

Zusammengehalten wurde das Reich durch Kaiser, Heer, Verwaltung, durch eine gemeinsame Sprache und eine hochentwickelte Zivilisation. Die Wirtschaft und der Handel blühte und man lebte wohl in einer ähnlichen Sorglosigkeit, wie man sie im heutigen Europa beobachten kann. Dieser Wohlstand weckte Begehrlichkeiten, vor allen bei den armen, ungebildeten und barbarischen Germanen.

Die Germanenpolitik der Römer schwankte stets zwischen Abwehr und Aufnahme. Die Germanen wurden vom gelobten Römischen reich genau so angezogen, wie die heutigen muslimischen Flüchtlinge aus aller Welt von Europa. Und schon bald machten sich die ersten Germanen auf den Weg ins gelobte Land.

Prof. Dr. Alexander Demandt schildert die dann einsetzende germanische Völkerwanderung wie folgt:

„Die Wirtschaft blühte auf, erregte aber nun auch die Begehrlichkeit der Barbaren jenseits der Grenzen, zumal der Germanen. Sie waren arm, kinderreich, kriegerisch und wanderfreudig und strebten ins Imperium, wo Land und Beute lockten. Das begann um 100 v. Chr. mit den Kimbern und Teutonen, die mit Weib und Kind von der Nordsee loszogen und nur mit Mühe abzuwehren waren.”

Ich will nun nicht weiter auf die einzelnen Details der römischen Geschichte eingehen, denn das würde zu lange dauern. Wer sich für die Details interessiert, dem empfehle ich den ganzen Artikel von Prof. Dr. Alexander Demandt zu lesen. In der weiteren Geschichte kam es häufiger zu Kriegen und der Druck der germanischen Zuwanderer nahm weiter zu. Dies führte dazu, dass zunächst immer mehr Germanen führende Stellungen innerhalb des römischen Reiches einnahmen und die Rechte der zugewanderten Germanen immer weiter ausgedehnt wurden.

Die neu ankommenden Germanen erhielten Land, lebten als Bauern, leisteten ihren Kriegsdienst, lernten die lateinische Sprache, beteten die selben christlichen Götter an, wie die Ureinwohner, trieben Handel und waren meist schon nach der zweiten Generation integriert und sie vermischten sich mit den Römern. Etwas ähnliches ist von den heutigen muslimischen Zuwanderern, die nach Europa kommen, wohl kaum zu erwarten, denn die bleiben lieber unter sich und ziehen sich in muslimischen Parallelgesellschaften zurück. Mit der Constitutio Antoniniana erhielten die Germanen im Jahre 212 n.Chr. von Kaiser Marcus Aurelius Severus Antoninus, genannt Caracalla, das römische Bürgerrecht.

Obwohl die Einbürgerungen den Druck der Germaneneinfälle etwas abmilderte, lies dieser Druck nie wirklich nach. Im Jahre 9 n.Chr. scheitert im Teuteburger Wald der Versuch Germanien bis zur Elbe zu unterwerfen. In der Varusschlacht oder Hermannsschlacht, erlitten drei römische Legionen samt Hilfstruppen eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Arminius („Hermann dem Cherusker“). Im Jahre 80 n. Chr. errichtete Kaiser Domition dann den Limes, einen 550 Kilometer langen Grenzwall gegen das unkontrollierte Eindringen. Er reichte von Großbritannien, über Belgien, Deutschland, über die Balkanstaaten bis ins heutige Mazedonien [Siehe Karte].

Aber all dies war nur ein vorübergehender Schutz, denn ganz zu verhindern waren die Einfälle nicht, denn im dritten Jahrhundert gingen die Plünderungen unter dem römischen Kaiser Marc Aurel wieder los, als die Alamannen, die Franken und Sachsen den Limes durchbrachen. Prof. Dr. Alexander Demandt schildert die germanische Plünderungen wie folgt:

„Seit Marc Aurel gingen die Plünderungszüge wieder los und wurden bedrohlich, als sich im 3. Jahrhundert die Großstämme der Alamannen, Franken und Sachsen bildeten, den Limes durchbrachen, Gallien [1] und Italien heimsuchten, während im Osten die Goten hausten und 251 Kaiser Decius besiegten. Kriegstechnisch waren die Römer immer überlegen, aber durch den Söldnerdienst und den Zugriff auf römische Waffen waren die Germanen nun auf gleichem Niveau. Sie modernisierten ihr Kriegswesen gewissermaßen mit römischer Entwicklungshilfe.”

[1] Gallien entspricht im Wesentlichen dem heutigen Frankreich, Belgien, Teilen Westdeutschlands (Trier lag in Gallien) sowie Norditalien [siehe Bild].

Dadurch dass die Römer immer größere Kontingente von germanischen Soldaten anwarben, rückten immer mehr germanische Krieger in die militärische Führungsebene auf. Es kam sogar zu Verschwägerungen mit dem Kaiserhaus. Es kam zu einer römisch-germanischen Militäraristokratie, die teilweise miteinander versippt war. In den letzten hundert Jahren des römischen Reiches hatten die römischen Kaiser die politische Führung an die Germanen abgetreten. Sie hatten die Verbindung mit dem Heer verloren und damit ihre Macht.

300 Jahre lang war es gelungen, die Germanen einzubürgern und sie zu integrieren. Aber um so mehr Germanen kamen und je höhere Posten zu besetzten, um so schwieriger wurde es. Allmählich machten sich unter den Römern Vorurteile breit, denn die Germanen konnten durch ihre Bärte, durch ihre langen Hosen und Pelze nie den Makel des Barbarentums ablegen. Ihr Aussehen grenzte sie als Fremde aus und ihr Bekenntnis zum Arianismus, welches sich mit der Frage beschäftigte, ob Jesus der Sohn Gottes war oder nicht (Trinität, Dreifaltigkeit), galt den Römern als Ketzerei.

Man beschäftigt sich mit solchen albernen religiösen Fragen, anstatt zu erkennen, welches die wirklich wichtigen Fragen und Aussagen der Bibel sind. Aber da unterscheiden sich die römischen und germanischen Christen wohl kaum voneinander. Dies trug auch damit dazu bei, dass die Fremdenfeindlichkeit der Römer immer mehr zunahm. Prof. Dr. Alexander Demandt schreibt über die immer stärker aufflammende Fremdenfeindlichkeit der Römer:

„Gesetze gegen Mischehen, fremde Tracht und falschen Glauben zeigen die Stimmung. Fremdenfeindliche Literatur, Massaker und Mordaktionen richteten sich gegen die Germanen, die man aber nicht mehr loswurde und auf die man auch nicht verzichten konnte, denn sie stellten die besten [militärischen] Kontingente. Die Regierung verlor die Kontrolle über die Provinzen, das staatliche Waffenmonopol war nicht aufrecht zu erhalten. Eine Unzahl an Verordnungen erging, aber sie wurden nicht mehr ausgeführt, die Exekutive [die Regierung und die öffentliche Verwaltung] versagte, die überkomplizierte Bürokratie brach zusammen.”

Schließlich kam der endgültige Zusammenbruch des Römischen Reiches. Und genau dies ist wahrscheinlich der Grund, warum die Feiglinge der Zeitschrift „Die politische Meinung” es ablehnten, den Artikel von Prof. Dr. Alexander Demandt zu veröffentlichen, denn genau die Parallelen, die das römische Reich zu Fall brachte, kann man bei der heutigen Masseneinwanderung von Muslimen nach Europa und dem geradezu dämlichen und feigen Verhalten der deutschen und europäischen Politiker beobachten. Sie stürzen Deutschland und Europa in den denselben Abgrund, indem einst das Römische Reich versank. Wie das Ganze endete, können wir wiederum bei Prof. Dr. Alexander Demandt nachlesen:

„Die Sachsen übernahmen Britannien, die Franken Gallien, die Alamannen Obergermanien. Italien wurde von den Ostgoten, Spanien von den Westgoten, Nordafrika von den Vandalen besetzt. Auf dem Balkan herrschte Turbulenz, der Osten war durch Glaubenskämpfe zerrissen. Die Provinzialen [die Römer], überall in der großen Mehrheit, waren politisch handlungsunfähig, im langen Kaiserfrieden gewöhnt, regiert und geschützt zu werden. Jetzt in der Not gewann die Sorge um das Seelenheil Vorrang. Die Kirche ersetzte den Staat, die Klöster bewahrten die Reste des Bildungsgutes.”

„Die Städte, in denen die Grundbesitzer wohnten, verarmten. Das kulturtragende Bürgertum verschwand – die Germanen interessierten sich mehr für Waffen als für Bücher –, das Bildungswesen blieb ihnen als Fremden fremd. Die Verkehrswege zu Land wie zu Wasser waren nicht mehr sicher, der für den Wohlstand wichtige Fernhandel erlahmte. Naturalwirtschaft machte sich breit. Die Wasserleitungen zerfielen, die Bäder konnten nicht mehr beheizt, Straßen und Brücken nicht mehr ausgebessert werden, über den Rhein gab es nur noch Fähren.”

Zum Schluss geht Prof. Dr. Alexander Demandt auf die Frage ein, wie es dazu kam, dass es den ungebildeten, kriegerischen und barbarischen Germanen gelang, die hohe Kultur der Römer zu beseitigen. Die Frage ist leicht zu beantworten. Es war die hohe Zahl der Einwanderer und es war der Umstand, dass es nicht gelang, diese Masse der Einwanderer zu integrieren. Man war zu fremdenfreundlich, zu tolerant, man erkannte nicht die Gefahren, die mit der Masseneinwanderung verbunden sind und man setzte keine Grenzen bei der Einwanderung.

Genau dieselben Fehler macht Angela Merkel heute. Auch sie ist nicht bereit, eine Obergrenze bei der Einwanderung zu setzen. Und bei den ohnehin kaum zu integrierenden Muslimen wäre es sowieso besser, man setzt einen Einwanderungstopp für Muslime durch, will man nicht das gleiche Schicksal wie das Römische Reich erleben, nämlich den Untergang Europas und einen jahrzehntelangen ethnischen und religiösen Bürgerkrieg.

Aber weil die heutigen Politiker offensichtlich genau so dumm, gutmenschlich und naiv wie die römischen Kaiser sind, wird Europa wohl dasselbe Schicksal erleiden. Hier die abschließenden Worte Prof. Dr. Alexander Demandt’s über die Ursachen des Untergangs des Römischen Reiches:

„Es ist eine alte Frage, weshalb die reiche, hochentwickelte römische Zivilisation dem Druck armer, barbarischer Nachbarn nicht standgehalten hat. Man liest von Dekadenz, von einer im Wohlstand bequem gewordenen Gesellschaft, die das süße Leben des Einzelnen erstrebte, aber den vitalen und aktiven Germanenhorden nichts entgegenzusetzen hatte, als diese, von der Not getrieben, über die Grenze strömten. Überschaubare Zahlen von Zuwanderern ließen sich integrieren. Sobald diese eine kritische Menge überschritten und als eigenständige handlungsfähige Gruppen organisiert waren, verschob sich das Machtgefüge, die alte Ordnung löste sich auf.”

Professor Dr. Alexander Demandt lehrte Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Diesen Text lehnte die Zeitschrift „Die politische Meinung“ mit der Begründung ab: „Gerade auch unter dem Eindruck der Ereignisse zu Silvester in Köln ist mir deutlich geworden, dass Ihr sachlicher geschichtswissenschaftlicher Text, den Sie dankenswerterweise für uns vorbereitet haben, von böswilliger Seite im Kontext unserer politischen Zeitschrift missinterpretiert werden könnte.

Aus meiner Perspektive besteht die Gefahr, dass isolierte Textstellen missbräuchlich herangezogen werden könnten, um allzu einfache Parallelitäten zur aktuellen Lage zu konstruieren, die wir uns nicht wünschen können.“ Das schrieb dem Autor der Chefredakteur der von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebenen Zeitschrift, die den Text eigens mit Blick auf die Flüchtlingskrise bestellt hatte. (Mü.)

Hier der ganze Text von Prof. Dr. Alexander Demandt:

Untergang des Römischen Reichs: Das Ende der alten Ordnung

Meine Meinung:

Liebe Leute von der Zeitschrift „Die politische Meinung“, wer sollen denn die Böswilligen sein? Etwa die Leute von der Pegida oder von der AfD? Dann bin ich lieber tausendmal böswillig, als so dumm und feige, wie die Verantwortlichen ihrer Zeitschrift. Ich würde mich schämen, wenn ich so dumm und feige wär. Es sind Leute wie ihr, die Deutschland und Europa zu Grabe tragen. Es sind dieselben faulen, feigen, verantwortungslosen und wohlstandverwahrlosten Menschen, die für den Niedergang des Römischen Reiches verantwortlich waren.

Ich hoffe, niemand kauft mehr ihre Zeitschrift, die offenbar nur politisch korrekten Müll veröffentlicht, aber zu feige ist, kritische Stimmen zu veröffentlichen. Jawohl ich bin sauer und jeden Tag gibt es im Fernsehen dieselbe politisch korrekte Sche****. Ich kann es nicht mehr hören und sehen. Alle diese politisch korrekten und linksversifften Idioten kotzen mich an, weil sie keinen Arsch in der Hose, kein Hirn und kein Herz haben.

Siehe auch:

Tilman Gerwien: Flüchtlingspolitik: Merkels Zeit läuft ab

Beat Stauffer: Die Mehrheit der nordafrikanischen Migranten vertritt radikale-islamistische Ansichten

Akif Pirincci: Aus Umvolkung: Navid Kermani – der Liebling des Feuilletons

Michael Stürzenberger: Gesetz des Dschungels mitten in München

Vera Lengsfeld: Oberster Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle – ein ergebener Diener Angela Merkel’s?

Manfred Haferburg: Sascha Lobo – Hilferuf eines durchschnittlich Unbegabten

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