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Helmut Zott: Allah im Koran und Jesus

30 Aug

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Allah hat viele Namen und Bezeichnungen im Koran und es gibt eine Zusammenstellung und Liste der neunundneunzig schönsten Namen Allahs, aber eine Bezeichnung sucht man dort und auch im ganzen Koran vergeblich, nämlich: „Vater“.
 
Das ist bezeichnend und bedeutsam, denn es charakterisiert das Verhältnis, in dem der Gläubige im Islam, im Gegensatz zum Christentum, in dem der Mensch als Ebenbild und Kind Gottes verstanden wird, zu Allah, seinem Schöpfer und Erhalter steht. Nach islamischem Verständnis ist der Mensch nicht nach dem Bilde Allahs geschaffen und Allah selbst ist unvergleichbar erhaben und unbegreifbar menschenfern, aber er hat sich im Koran offenbart. Deswegen wissen wir auch etwas über Allah und sein Verhältnis zu seinen Geschöpfen. Wir müssen nur den Koran zu Rate ziehen.

Welch entsetzliches und erschreckendes Zerrbild eines Gottes zeigt sich in der 7. und 32. Sure, wo wir erfahren, dass dieser, mit so vielen schönen Namen im Koran geschmückte Allah, einen Teil der Menschen für die Hölle erschaffen hat und er selbst es ist, der Menschen in die Hölle bringt, indem er ihnen absichtlich den freien Willen entzieht:

„Wen Allah leitet der ist wohl geleitet; wen er aber in die Irre führt, der gehört zu den Verlorenen. Wohl haben Wir (Allah) viele von den Geistern und Menschen für die Hölle geschaffen“ (7; 179-180 nach Ludwig Ullmann).

Es hängt also für manche Menschen gar nicht von ihrem freien Willen ab, den sie gar nicht haben, und auch nicht von ihrem Verhalten, ob sie auf ewig in der Hölle landen, sondern vielmehr von der Willkür und Laune Allahs, des allgütigen und barmherzigen Schöpfers.

„So Wir (Allah) es nur gewollt hätten, so würden Wir jedem Menschen richtige Leitung gegeben haben; aber mein Wort muss wahr werden, da Ich gesprochen habe: ‚Die Hölle will Ich füllen mit den Geistern und den Menschen allesamt’ “ (32; 14 nach Ludwig Ullmann).

Welch primitives und abstoßendes Seelenkonstrukt ist dieser menschenferne „Gott“, der wie ein Tyrann Angst und Schrecken unter seinen Geschöpfen verbreitet und sich die Höllenqualen der Verdammten von seinem Gesandten plastisch und sadistisch ausmalen lässt, und der sich andererseits im Bedarfsfalle, mit passenden Suren im richtigen Moment, rührend um die Weibergeschichten seines Propheten kümmert.

„Für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer geschnitten; gegossen wird siedendes Wasser über ihre Häupter, das ihre Eingeweide und ihre Haut schmilzt; und eiserne Keulen sind für sie bestimmt. Sooft sie aus ihr (der Hölle) vor Angst zu entrinnen suchen, sollen sie in sie zurückgetrieben werden und: ‚Schmecket die Strafe des Verbrennens’ “ (22; 19 – 22 nach Max Henning).

Welch ein schockierendes Bild der Unmoral und des Verbrechertums eines Gottes offenbart sich im Koran, wenn wir uns vor Augen halten, dass Allah selbst es ist, der das Lügen lehrt und die Menschen zu Mord und Totschlag inspiriert und es sogar befiehlt. Allah selbst ist es, der seinen Propheten, der sich ja vorbildhaft seinem Willen unterworfen hat, zum Bekämpfen der Ungläubigen und zum Vertreiben und Liquidieren jüdischer Stämme angestiftet hat.

Wer sich allerdings gegen Allah auflehnt und sich den Anweisungen Mohammeds nicht unterwirft, dem werden Höllenqualen angedroht:

„Wer sich aber Allah und seinem Gesandten widersetzt, für den ist Allah ein gewaltig Bestrafender. Dies ist eure Strafe, nehmt sie hin, denn die Ungläubigen werden mit dem Feuer der Hölle bestraft“ (8; 14 – 15 nach Ludwig Ullmann).

Es ist nicht verwunderlich, dass Jesus, der die Feindesliebe seinen Anhängern nahe gelegt hat, im Islam einen völlig anderen Stellenwert hat und selbstverständlich nicht als Gottes Sohn anerkannt wird. Gerade diese „Beigesellung“ [Jesus, der Sohn Gottes und der "Heilige Geist" wir Gott Vater beigesellt] ist eine der größten christlichen Sünden wider Allah, die er mit ewiger Höllenqual bestraft. Jesus ist einer unter den vielen Propheten wie Mohammed auch, welcher aber der letzte und größte aller Propheten ist. 

„Wahrlich, das sind Ungläubige, welche sagen: ‚Gott ist Christus, der Sohn der Maria’ "(5.Sure).

Apodiktisch [unmissverständlich, unbestreitbar] heißt es im Islam: Allah hat keinen Sohn! Die Christen aber, die das Gegenteil behaupten sind gotteslästernde Frevler und Ungläubige.

„Allah schlag sie tot, wie sind sie verstandeslos!“ (9. Sure), denn „Wer irgend ein Geschöpf Allah zur Seite setzt, dem verzeiht Allah nicht" (49. Sure) und "Wahrlich, für die Ungläubigen haben wir bereitet: Ketten, Halsschlingen und das Höllenfeuer" (5. und 32. Sure).

Jesus, der Prophet Allahs starb, nach den Angaben in der 4. Sure, nicht so jämmerlich am Kreuz, sondern ein anderer, der nur so aussah wie er. Somit ist Jesus auch nicht von den Toten auferstanden. Christen müssen das einsehen, und anerkennen, dass sie irren, denn die Muslime wissen es mit Bestimmtheit, da ja geschrieben steht:

"Diese eure Religion (der Islam) ist die einzige wahrhaftige" (21. Sure), und Allah ist es, "der seinen Gesandten mit der Leitung und mit der Religion der Wahrheit gesandt hat, damit er sie über jede andere Religion erhebe, obgleich die Götzendiener sich dem widersetzen" (10. Sure).

Auch der Prophet selbst bezeugt dies in einem Hadith: 

„Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Mohammed der Gesandte Allahs ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzlichen Abgaben zahlen“, und in einem anderen Hadith verkündet er: „Alle Propheten vor mir wurden zu ihrem Volk geschickt, ich aber wurde für die gesamte Menschheit ausgesandt“.

Weitere Texte von Helmut Zott:

Helmut Zott: Islam und Ethik

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Siehe auch:

Michael Klonovsky zitiert Harald Martenstein

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