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Chemnitz: Beate und Abdullah – wenn "Liebe" blind macht! – Multikulti Sadomaso und jetzt wird geheiratet

14 Apr

beate_gpunktBeate & Abdullah in Love – nach schlagkräftigen Argumenten vor dem Landgericht Chemnitz befindet sich der "Minderjährige Syrer" wieder auf freiem Fuß. Demnächst läuten auch die Hochzeitsglocken.

Unter dem Motto „Fifty Shades of Abdullah – Befreite Lust“ (Shades: Schatten, dunklen Seiten) wandelte die willkommensfreudige Sachsen-Strafkammer nun 18 Monate „Jugend-Strafvollzug“ für den syrischen Intensivtäter Abdullah R. in eine gelinde Bewährungsstrafe um. Dennoch trifft den Sadismus-Syrer die volle Härte des Deutschen Gesetzes: Er solle demnächst an einem sozial-integrativen „Anti-Aggressions-Kurs“ teilnehmen.

Chemnitz bizarr: Sexy Sächsin, 31, von Sado-Syrer, 17, versklavt

Wo es die Liebe „hinverschlägt“: Die adrette „Erzieherin“ Beate G., 31, wählte für ihren selbst erwählten Liebesleidensweg nicht etwa einen adretten Privatjet-Multimilliardär „vom Schlage“ eines Christian Greys [Hauptrolle in den Erotikfilm "Fifty Shades of Grey", gespielt vom britischen Schauspieler Jamie Dornan], sondern kroch im Zuge des historisch einmaligen Experiments einem 17-jährigen leiden-schaftlichen #Schutzsuchenden aus dem Morgenland zu Kreuze – Fifty Shades auf Sächsisch!

Was war passiert?

Teil 1: Zarte Liebes-Bande im Minderjährigen-Heim – Ran an die Mudda, Abdullah!

Sie war Erzieherin im Heim. Er floh vor dem Krieg aus Syrien, wurde als „unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber“ in einem Heim im Erzgebirge untergebracht. Im Rahmen der Betreuung lernte er die Erzieherin Beate G. kennen. Kleine Flirts, heiße Blicke – am Ende wurde es „tatsächlich Liebe“:

Der Flüchtling Abdullah verschwand einfach aus dem „Heim für Minderjährige Bad Schlema“ und zog zu der zweifachen Mutter nach Thalheim. Dort spielte die 31-jährige MILF [1] zweier Töchter (10 und 15) dann bald nur noch die zweite Geige. In dem Frauen-Haushalt fühlte sich der minderjährige #Schutzsuchende schnell als dominanter Herrenmensch im Haus – und setzte den koranischen Anspruch auch mit dezenter körperlicher Gewalt durch. So wie es ihn sein Lieblingsbuch auch täglich lehrte.

[1] MILF: Mom I’d Like to Fuck („Mama, die ich gerne ficken würde“)

Teil 2: Aus Liebe wurden Hiebe – mit drastischen „Hänga-Hämatomen“

Aus Liebe wurden schnell Hiebe: Immer wenn er eifersüchtig wurde oder die „Erzgebirgerin“ etwas Alkohol getrunken hatte, schlug der Syrer brutal zu. Sechs konkrete Fälle warf ihm die Staatsanwaltschaft jetzt vor – Fußtritte, Prügel mit dem Ikea-Kinder-Kleiderbügel „HÄNGA“, Faustschläge und Tritte gegen den Kopf. Die bizarren BDSM-Fotos von den teilweise schweren Verletzungen füllten geschlagene 13 großformatige Seiten in den Gerichts-Akten – jetzt schlägt’s dreizehn, sozusagen:

Für das erste Halbjahr 2017 listete die Staatsanwaltschaft unter anderem folgende „Gewaltstraftaten zum Nachteil von Beate G.“ auf:

• Weil sie einen „anderen Mann angesehen“ hat, schlägt er ihr ins Gesicht und auf die Arme.

• Bei einer Jugendweihe-Feier trinkt sie Orangensaft mit Sekt – wieder setzt es Schläge.

• Bei einem anderen Wutausbruch schlägt er ihr ins Gesicht und aufs Auge – Blutung im linken Augapfel.

• Bei einem weiteren Streit tritt er mehrmals auf sie ein, bricht ihr den Ringfinger der linken Hand.

• Wegen eines Briefes der Oma an die Kinder gibt es ebenfalls Streit – er schlägt ihr ins Gesicht.

• Mit einem schwedisch-stämmigen Kleiderbügel schlägt er sie mindestens 15 Mal auf Schultern und Rücken. Die Folge: großflächige „HÄNGA-tome“ !

Teil 3: „Multiethnische Verwerfungen“ – Das Zerwürfnis

Angesichts dieser kollateralen Verwerfungen des „Historisch einmaligen Experiments“ auf sächsischem Boden zog die erzogene „Erziehende“ vom Erzgebirge nach einigen Maso-Monaten die Reißleine ihrer multi-kulturellen Beziehung und beendete die multi-fraktalen Dangerous Liaisons. Die hart rangenommene Beate G-Punkt floh ins Frauenhaus und zeigte ihren Geliebten – sprich Syrischen Sklavenaufseher – sogar bei der Staatsanwaltschaft an. Die „Jugend-Strafkammer“ des Amtsgerichts verurteilte Hämatom-Abdullah in Folge zu 18 Monaten Knast.

Teil 4: Befreite Lust – Abdullah auf freiem Fuß – beide auf Hartz IV

„Es war nicht meine Absicht, ihr wehzutun“, verteidigte sich Abdullah R. nun vor dem Berufungsgericht am Donnerstag. „Dass der Finger gebrochen ist, war Zufall.“ Ich bin kein schlechter Mensch. Wir klären jetzt alles mit Reden“ gelobte der Jetzt-Verlobte.

Denn nicht nur Abdullah R. – auch die Liebe – hat wieder mit drastischer Vehemenz zugeschlagen ! So  habe sich die deutsche „Erzieherin“ mittlerweile mit dem Angeklagten verlobt: „Jeder macht mal Fehler“, gab die On/Off-Beziehungs-Mutter submissiv-verständnisvoll [unterwürfig] zu den Akten. Nach kurzer Unterbrechung (auch von Beates Ringfinger …)  wohnen die beiden wieder zusammen im trauten Heim und wollen nun endlich „heiraten“.

Das Taqiyya-selige Landgericht Chemnitz verurteilte den räudig-reumütigen Abdullah zu 12 Monaten auf Bewährung natürlich nach Jugendstrafrecht: „Außerdem muss Abdullah R. einen Anti-Aggressions-Kurs besuchen“.

Wie wird das neu entflammte Liebesglück von „Beate & Abdullah“ wohl enden? Kann die deutsche Medizin Abdullahs (17) geheimnisvolle Bartwuchs-Krankheit („Hypertrichose“) besiegen? Gibt es schon bald einen Alterstest für unter zwei Millionen Euro für den Total-Traumatisierten?

Wie fühlt sich Fesselsex mit elektronischer Fußfessel an? Wird auch Beate G-Punkt bald über einschneidende Erlebnisse berichten können? Läuten die Hochzeitsglocken für das junge Glück in einer romantischen Sachsen-Moschee oder wohl eher auf der Intensivstation? Wir werden weiterhin mit hieb- und stichfesten Fakten hart am Ball bleiben.

» Demnächst – wie immer exklusiv bei PI-NEWS: „Beate & Abdullah in Love – jetzt wird geschächtet!“

Quelle: Chemnitz: Beate und Abdullah – wenn "Liebe" blind macht! – Multikulti Sadomaso und jetzt wird geheiratet

Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Beate mach Schluss! Deutsche heiratet ihren brutalen syrischen Peiniger (08:35)


Video: Beate mach Schluss! Deutsche heiratet ihren Syrischen Peiniger  (08:35)

Video. Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Merkels Siedlungsplan, Orbans Sieg & Grüne Heimatliebe – Sellner Wochenrückblick #10 (14:41)


Video: Video. Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Merkels Siedlungsplan, Orbans Sieg & Grüne Heimatliebe – Sellner Wochenrückblick #10 (14:41)

Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Münster & Berlin – Erfundene Nazis und reale Terroristen (10:13)


Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Münster & Berlin – Erfundene Nazis und reale Terroristen (10:13)

Siehe auch:

Brennpunktschulen: Asoziale, gehirngewaschene und gewaltbereite Muslime

Laut Gedacht #77: Geburtenjihad macht Deutschland platt (07:29)

Prof. Dr. Jörg Meuthen: Im EU-Parlament zeigt die CSU ihr wahres Gesicht

Rosenburg (Österreich): Attacke auf Polizei: FPÖ-Landesrat streicht Asylwerber Grundversorgung und Privatwohnung

Ist Sigmar Gabriel jetzt zum Rechtspopulisten mutiert? Geht doch!

Fragen an hirnlosen Trump, Macron und unsere doofe Regierung – Was planen Macron, Merkel und Trump in Syrien?

Allahu Akbar, Mama Münster: Jens Rüther – Hurra – ein Deutscher aus Deutschland!

Theodore Dalrymple: Der Sozialstaat und linke Verantwortungslosigkeit führen zur Verwahrlosung der Gesellschaft

17 Sep

Die Frivolität des Bösen (1/3)

dalrym_our_cultureMeine Patientin hatte schon drei Kinder von drei verschiedenen Männern, keineswegs ungewöhnlich unter meinen Patientinnen oder überhaupt im ganzen Land. Der Vater ihres ersten Kindes war gewalttätig, und sie hatte ihn verlassen; der zweite starb bei einem Unfall mit einem gestohlenen Auto; der dritte, mit dem sie zusammenlebte, hatte gefordert, dass sie seine Wohnung verlasse; eine Woche, nachdem das gemeinsame Kind geboren war, beschloss er, nicht mehr mit ihr zusammenzuleben.

Die Entdeckung der Inkompatibilität [nicht Vereinbarkeit, Unverträglichkeit] eine Woche nach der Geburt eines Kindes ist nun so weit verbreitet, dass es bereits statistisch normal ist.

Sie hatte niemanden mehr, so kam sie ins Hospital, wohl dass wir ihr eine Wohnung besorgen. Sie konnte nicht zurück zu ihrer Mutter wegen einem Streit mit dem „Stiefvater“, dem momentanen Freund ihrer Mutter, der nur neun Jahre älter war als sie und sieben Jahre jünger als ihre Mutter. Diese Kompression von Generationen [dieser geringe Altersunterschied] ist heute auch ein allgemeines Muster und selten eine Quelle des Glücks.

Man braucht nicht extra hinzufügen, dass ihr eigener Vater seit ihrer Geburt verschwunden war und seither nicht mehr gesehen wurde. Der aktuelle Freund in dieser Sorte Haushalt will entweder die Stieftochter um sich herum, um sie sexuell zu missbrauchen, oder er will sie aus dem Haus, weil sie ihn ärgert und nur kostet! Dieser Freund wollte sie aus dem Haus.

Der Vater ihres ersten Kindes hatte natürlich ihre Ungeschütztheit gleich bemerkt. Ein sechzehnjähriges, alleinstehendes Mädchen ist leichte Beute. Er schlug sie vom ersten Tag an, betrunken, besitzergreifend, eifersüchtig, selber aber schamlos untreu. Sie dachte, ein Kind würde ihn verantwortungsbewusster machen – ihn ernüchtern und beruhigen. Es hatte den umgekehrten Effekt. Sie verließ ihn.

Der Vater des zweiten Kindes war ein Karriere-Krimineller, schon mehrmals im Gefängnis. Ein Drogenabhängiger, der jede Droge nahm, die er kriegen konnte, er starb unter Drogeneinfluss. Sie hatte alles über seine Vergangenheit gewusst, bevor sie mit ihm ein Kind hatte.

Der Vater ihres dritten Kindes war viel älter als sie. Es war er, der vorschlug, ein gemeinsames Kind zu haben – er verlangte es sogar als Voraussetzung, dass er bei ihr blieb. Er hatte schon fünf Kinder von drei verschiedenen Frauen, von denen er keine auch nur im Geringsten unterstützte.

Die Voraussetzungen für die Fortsetzung des Bösen waren nun komplett. Sie war eine junge Frau, die nicht lange allein bleiben wollte ohne Mann, aber mit bereits drei Kindern würde sie genau die Sorte Mann anziehen (wie den Vater ihres ersten Kindes, von denen es heute viele gibt), die nach ungeschützten, ausbeutbaren Frauen suchen. Äußerst wahrscheinlich wird mindestens einer ihrer zukünftigen Freunde (unzweifelhaft wird noch eine Reihe dazukommen) ihre Kinder sexuell, physisch oder auf beide Arten missbrauchen.

Sie war natürlich ein Opfer des Verhaltens ihrer Mutter zu einer Zeit, als sie ihr Schicksal nicht selbst bestimmen konnte. Ihre Mutter hatte gedacht, dass ihre eigene sexuelle Liaison wichtiger sei als das Wohlergehen des Kindes, ein verbreiteter Gedanke im heutigen Wohlfahrtsstaat Großbritannien.

Am gleichen Tag war ich zum Beispiel von einer jungen Frau konsultiert worden, die vom „Freund“ ihrer Mutter im Alter zwischen acht und fünfzehn oft vergewaltigt worden war mit vollem Wissen ihrer Mutter. Die Mutter hatte das erlaubt, damit ihre eigene Verbindung mit diesem Mann weitergehen sollte. Es könnte passieren, dass meine Patientin eines Tages dasselbe tut.

Meine Patientin war aber nicht nur das Opfer ihrer Mutter. Sie hatte bewusst Kinder auf die Welt gebracht von Männern, von denen sie wusste, dass sie nichts taugten…

Diese Frauen wissen, dass die meisten Männer, die sie auswählen, überall das Böse stehen haben, manchmal ganz wörtlich in Tätowierungen wie „Fuck off“ oder „Mad Dog“. Deshalb sind sie zu einem großen Teil selbst verantwortlich für ihren Ruin infolge übler Männer. Sie steigern wissentlich die Summe des Bösen in der Welt, und früher oder später führt die Ansammlung kleineren Übels zum Triumph des Bösen überhaupt…

Sie wusste aus eigener Erfahrung und der von vielen Leuten ihrer Umgebung, daß ihre Auswahl, basierend auf dem Vergnügen und der Begierde des Moments, nicht nur zu ihrem Elend und Leiden führen würde, sondern speziell zu dem ihrer Kinder.

Das ist wahrhaftig nicht die Banalität, sondern die Frivolität Entschlossenheit] des Bösen: die Höherstellung des persönlichen Vergnügens über das lang andauernde Elend von anderen [den Kindern], denen man eine Pflicht schuldet. Welcher Ausdruck beschreibt besser als „Frivolität des Bösen“ das Verhalten einer Mutter, die ihr eigenes vierzehnjähriges Kind zur Tür rauswirft, weil ihr neuester Freund es nicht im Haus will.

Und was beschreibt besser die Haltung jener Intellektueller, die in diesem Verhalten nichts als eine Ausdehnung der menschlichen Freiheit und Selbstverwirklichung sehen, einen anderen Faden im reichhaltigen Teppich des Lebens?

Dalrymple: Die Frivolität des Bösen (2/3)

not_with_a_bangDie Männer in diesen Situationen wissen auch ganz genau die Bedeutung und die Konsequenzen ihres Tuns. Am selben Tag sah ich einen 25jährigen Patienten in der Praxis, der operiert werden wollte, weil er eingepackte Heroinpäckchen im Magen hatte, geschluckt, um nicht von der Polizei erwischt zu werden. Wäre eines geplatzt, wäre er sofort gestorben. Wie es sich gerade traf, hatte er eben seine Freundin verlassen – eine Woche nach der Geburt des gemeinsamen Kindes.

Sie kämen nicht miteinander aus, sagte er, er brauche Platz um sich. An das Kind dachte er keinen Augenblick! Ich fragte ihn, ob er andere Kinder habe. „Vier“, sagte er. „Wie viele Mütter?“ „Drei.“ „Besuchen Sie irgendeines Ihrer Kinder?“ Er schüttelte seinen Kopf. „Ich weiß, ich weiß. Sagen Sie mir nichts.“

Diese Worte waren ein volles Schuldeingeständnis. Ich habe hunderte solcher Gespräche mit Männern geführt, die ihre Kinder auf diese Art verlassen haben, und sie wissen alle ganz genau, was die Konsequenzen für die Mutter und, noch wichtiger, für die Kinder sind. Sie wissen alle, dass sie ihre Kinder zu einem Leben in Brutalität, Armut, Missbrauch und Hoffnungslosigkeit verdammen. Sie erzählen es mir selbst. Und doch tun sie es unablässig immer wieder in einem solchen Ausmaß, dass ich annehme, dass fast ein Viertel der britischen Kinder auf diese Art aufwächst.

Das Resultat ist eine ansteigende Welle von Vernachlässigung, Grausamkeit, Sadismus und freudige Bösartigkeit, die mich taumeln lässt und entsetzt. Ich bin heute erschreckter nach vierzehn Jahren als am Tag, als ich anfing.

Wo kommt dieses Böse her? Irgendetwas ist offensichtlich fehlerhaft im Herzen des Menschen, wenn er sich so entartet benimmt – die Hinterlassenschaft der Erbsünde, um metaphorisch [bildlich, gleichnishaft] zu sprechen. Aber wenn vor nicht allzu langer Zeit ein solches Verhalten viel weniger weit verbreitet war (in einer wirtschaftlich schlechteren Periode, um diejenigen daran zu erinnern, die immer alles auf die Armut schieben), braucht es eine weitere Erklärung.

Eine notwendige, wenn auch nicht ausreichende Erklärung ist der Wohlfahrtsstaat, welcher es möglich und manchmal vorteilhaft macht, sich so zu benehmen. Wie der IMF [Internationaler Währungsfond] als letzte Bank einspringt, wenn alle Stricke reißen, so ersetzt der Staat als letzter die Eltern – oder öfter als nicht, ersetzt er sie gleich von vorneherein.

Der Staat, geleitet von der scheinbar großzügigen und menschlichen Philosophie, dass kein Kind, wo immer es auch herkommt, Entbehrungen leiden soll, gibt jedem Kind, beziehungsweise der Mutter, Hilfen. Was Sozialwohnungen anlangt, ist es ein Vorteil für die Mutter, wenn sie alleinstehend ist ohne jede Hilfe. Sie zahlt dann keine lokalen Steuern, keine Miete und keine Strom- und Wasserrechnungen.

Was die Männer angeht, der Staat nimmt ihnen jede Verantwortung für ihre Kinder ab. Der Staat ist nun Vater des Kindes. Der biologische Vater kann deshalb frei über sein Einkommen verfügen als Taschengeld zur Unterhaltung und zum Vergnügen. Er wird dadurch selbst auf den Status eines Kindes reduziert, wenn auch ein verzogenes mit den physischen Fähigkeiten eines Mannes: bockig, fordernd, mürrisch, ich-bezogen und gewalttätig, wenn er nicht kriegt, was er will. Die Gewalt eskaliert und wird eine Gewohnheit. Aus einem verzogenen Bengel wird ein böser Tyrann.

Dalrymple: Die Frivolität des Bösen (3/3)

theodore_dalrympleAber wenn auch der Wohlfahrtsstaat eine notwendige Bedingung für die Verbreitung des Bösen ist, reicht er zur Erklärung nicht aus. Schließlich ist der britische Wohlfahrtsstaat weder der ausgedehnteste, noch der großzügigste in der Welt, und doch ist das Ausmaß der sozialen Pathologie – öffentliche Trunkenheit, Drogen, Teenager-Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten, Hooliganismus, Kriminalität – Weltspitze. Es muss noch etwas anderes geben, um dieses Resultat zu produzieren.

Hier betreten wir das Reich der Kultur und der Ideen. Denn es ist nicht nur notwendig zu denken, dass es ökonomisch praktikabel ist, sich verantwortungslos und egoistisch zu benehmen, sondern auch zu glauben, dass es moralisch zulässig ist, sich so zu verhalten.

Und mit dieser Idee geht die intellektuelle Elite des Landes seit Jahren hausieren, emsiger als sonst wo, in einem Umfang, dass man diese Einstellung heute als selbstverständlich ansieht. Es gab einen langen Marsch, nicht nur durch die Institutionen, sondern durch Geist und Seele der jungen Menschen. Wenn junge Leute sich loben wollen, beschreiben sie sich als „wertfrei“. Für sie ist die höchste Form der Moral die Amoralität.

Es gibt eine unheilige Allianz zwischen den Linken, die glauben, der Mensch sei mit Rechten, aber nicht mit Pflichten ausgestattet, und Befürwortern der individuellen Handlungsfreiheit auf der Rechten, die glauben, eine Art Wahlmöglichkeit wie beim Verbraucher sei die Antwort auf alle sozialen Fragen. So hätten die Leute ein Recht, Kinder hervorzubringen, wie sie wollen. Wie Männer und Frauen sich liieren und Kinder kriegen, sei moralisch genau so unwichtig wie die Wahl zwischen heller oder dunkler Schokolade.

Die Konsequenzen für die Kinder und die Gesellschaft werden nicht bedacht, denn es ist die Aufgabe des Staates durch umverteilende Besteuerung die materiellen Effekte der individuellen Verantwortungslosigkeit zu mildern und die emotionalen und seelischen Effekte mit einer Armee an Sozialarbeitern, Psychologen, Erziehern, Beratern und ähnlichem auszugleichen. Diese bilden eine starke Lobby und hängen gerne vom Staat ab.

Während meine Patienten tief im Innern wissen, dass das, was sie tun, falsch ist und schlimmer als falsch, werden sie durch den starken Glauben, dass es ihr Recht ist, so zu handeln und zu tun und zu lassen, was sie wollen, ermutigt. Niemand in Großbritannien wagt es, diese Überzeugung anzugreifen. Noch hat irgendein Politiker die Courage, die öffentliche Sozialhilfe in Frage zu stellen, die das sich intensivierende Böse, das ich die vergangenen vierzehn Jahre gesehen habe, so außerordentlich ermöglicht – Gewalt, Vergewaltigung, Einschüchterung, Grausamkeit, Drogenabhängigkeit, Verwahrlosung..

Nachdem 40 Prozent der Kinder im Land außerehelich geboren werden und die Zahl noch steigt, wobei Scheidungen eher die Norm als die Ausnahme sind, wird es bald keine Wähler mehr geben, um den Trend umzukehren. Es wird bereits als politischer Selbstmord angesehen, diese Trendumkehr zu fordern!

Anthony Daniels (* 11. Oktober 1949 in London), besser bekannt unter seinem Pseudonym Theodore Dalrymple, ist ein britischer Essayist. Anthony Daniels ist der Sohn eines kommunistischen Aktivisten und einer deutschen Jüdin, die während der Zeit des Nationalsozialismus nach England emigrierte.

Er studierte Medizin an der Birmingham Medical School und spezialisierte sich zum Psychiater. Nach Berufsstationen in Simbabwe, Tansania und Südamerika arbeitete er bis zu seiner Pensionierung in Birmingham als Gefängnisarzt. Parallel hierzu begann er seine Tätigkeit als gesellschaftskritischer Essayist und Schriftsteller mit konservativem Fokus. Theodore Dalrymple ist Autor des Monatsmagazins „eigentümlich frei

» Dalrymple: Die Frivolität des Bösen (1)
» Dalrymple: Die Frivolität des Bösen (2)
» Dalrymple: Die Frivolität des Bösen (3)

Siehe auch: Theodore Dalrymple: Der Untergang Europas 

Siehe auch:

Bautzen: Polizeichef Uwe Kilz: Gewalt in Bautzen ging von den Flüchtlingen aus

Zaandam (Niederlande): Türkische Jugendliche terrorisieren ein ganzes Stadtviertel

Giulio Meotti: Westliche Verlage unterwerfen sich dem Islam

Theodore Dalrymple: Der Untergang Europas

Identitäre Bewegung: Protest im Gorki-Theater gegen Jakob Augstein und Margot Käßmann

Video: Flüchtlinge fahren in ihre Heimat in den Urlaub

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