Harald Martenstein über Köln: Es geht um den Islam, nicht um Flüchtlinge

11 Jan

Radikale Feministinnen und die Großmogule der politischen Korrektheit relativieren die Verbrechen von Köln, weil sie nicht in ihr Weltbild passen. Ein Kommentar.

koelner_hauptbahnhofZahlreiche Menschen sind am 31.12.2015 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs zu sehen. In der Silvesternacht waren am Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt worden.

Vor einiger Zeit gingen Nachrichten über Vergewaltigungen in Indien um die Welt. Die Taten waren extrem brutal und wurden von Männergruppen ausgeführt. Das war natürlich schlimm, aber vor schnellen Urteilen sollte man sich hüten. Immerhin gibt es auch in Deutschland Vergewaltigungen. Nicht alle Inder tun so etwas. Und nicht alle Täter konnten namentlich ermittelt werden.

Waren das überhaupt Inder? Könnten es nicht auch deutsche Touristen gewesen sein? So wie deutsche Männer sich oft aufführen, ist das mehr als wahrscheinlich. Wir dürfen uns vom Kampf gegen Sexisten wie den alten FDP-Macho Rainer Brüderle keinesfalls durch die Sache in Indien ablenken lassen.

Dies ist ziemlich exakt die Argumentationsweise des radikalen Feminismus und der Großmogule der politischen Korrektheit, was die massenhaften Sexualverbrechen in der Silvesternacht betrifft. Es gebe auch bei alteingesessenen Deutschen Sexismus. Es würden doch auch beim Münchner Oktoberfest Frauen von Männern angegrapscht.

Das stimmt. Aber in Köln und anderswo ist sexuelle Aggression in einer hierzulande bisher unbekannten Größenordnung vorgeführt worden. Wer sofort versucht, diese Verbrechen zu relativieren, beweist, dass ihm seine eigenen Feindbilder das Wichtigste auf der Welt sind. Es gibt gute Opfer und schlechte Opfer. Schlecht sind alle Opfer, die nicht ins Weltbild passen.

Frauenbild des Islam führt nicht selten zu Verbrechen

Diese Denkart wird, fürchte ich, allmählich zur inoffiziellen Staatsreligion. Im Regierungssender Nummer eins, dem ZDF, dürfen diese Leute schon Gastkommentare sprechen. Hat das ZDF, auf dem Höhepunkt des Missbrauchsskandals, einen konservativen Kirchenfürsten zum Gastkommentar eingeladen, damit er ein bisschen relativieren darf? Nein. Es gab Interviews, aber doch keinen Gastkommentar. Dazu ist die Kirche nicht mehr mächtig genug.

Das erinnert mich an die Generation meiner Großeltern. Damals wurden die Naziverbrechen oft ganz ähnlich kommentiert. Sicher, das mit den Juden sei schlimm gewesen. Aber die Briten hätten schließlich ebenfalls Konzentrationslager gebaut, sogar früher als die Nazis. Auch das stimmt.

Es geht nicht um Flüchtlinge in dieser Sache. Es geht um den Islam. Eine islamische Sozialisation bringt ein Frauenbild hervor, das nicht selten zu solchen Verbrechen führt. Wenn es rassistisch wäre, auf diesen Zusammenhang hinzuweisen, dann wäre es auch rassistisch, den Zusammenhang zwischen Deutschland und den Nazis zu erwähnen.

Nicht alle Deutschen, nicht alle Männer und nicht alle Muslime waren oder sind Verbrecher. Aber wenn Verbrechen sofort reflexhaft relativiert werden, dann ermutigt man die Verbrecher von morgen. Übrigens: Der Islam ist keine Rasse. Er ist eine [faschistische] Ideologie.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Martenstein über Köln und die Political Correctness: Es geht um den Islam, nicht um Flüchtlinge

Siehe auch:

Henryk M. Broder: Die Beschaffenheit der Frau

Akif Pirincci: Die Freigabe des deutschen Fickviehs

Prof. Soeren Kern: Die Islamisierung Großbritanniens 2015

Ingrid Carlqvist: Schweden: Vergewaltigungen, Freisprüche und abgetrennte Köpfe

Bielefeld: 400 bis 500 arabische Migranten griffen Bielefelder Disco in der Silvesternacht an

Köln: Anzahl der Strafanzeigen nun auf 379 gestiegen

3 Antworten to “Harald Martenstein über Köln: Es geht um den Islam, nicht um Flüchtlinge”

  1. Einzelstarter 11. Januar 2016 um 17:11 #

    Diese Belästigungen und Vergewaltigungen wird mehr Menschen die Augen geöffnet haben, die vorher anders dachten. Leute, die vielleicht noch am Bahnhof Flüchtlinge beklatscht haben. Ja Leute, die eventuell Flüchtlinge beklatscht haben, die nun in Köln und anderswo Frauen massiv belästigten. Diese massenhafte Belästigung hat ein neues Ausmaß angenommen. Wo unsereins schon zeitig vor Vergewaltigungen warnte, wurde das immer als „Lüge“ oder „übertrieben“ dargestellt. Ich erinnere mich an eine Frau (Flüchtlingshelferin aus Berlin) die lachte (!) über Vorkommnisse. Und außer einer alten Frauenrechtlerin , Alice Schwarzer, habe ich wenig gehört von Grünen und Linken. Im Gegenteil, sie relativieren die Vorkommnisse. Nur nichts gegen Flüchtlinge sagen. Gleich wird erwähnt, „aber die Deutschen auch“. Hier haben wir es mit einer Orgie zu tun, die seinesgleichen sucht. Und man weiss über Massenbelästigungen, so gab es in Kairo/ Ägypten schon derartige Fälle. Der Araber ist von seinen Trieben geleitet. Das heiße Blut macht sich bemerkbar. Diese Triebtäter sehen in ihren Ländern meist nur Burkaverhüllte Frauen, hier dagegen junge, hübsche und vor allem unverhüllte Frauen. Da ticken solche einfach strukturierten und triebgesteuerten Idioten aus !

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    • nixgut 11. Januar 2016 um 18:33 #

      In der Zukunft werden sich noch so manche Gutmenschen umschauen. Die Vergewaltigungen hören ja nicht auf. Dies ist erst der Beginn des islamischen Terrorismus, auch den Sex-Dschihad zähle ich dazu. Da kommen noch ganz andere Kaliber.

      Und was mir gefällt, ist auch, dass die Deutschen aufgewacht sind und über Facebook Bürgerwehren bilden. Die werden wir zukünftig sehr brauchen.

      Was mir nicht gefällt, ist, dass dieser Schei** Innenminister Jäger immer noch im Amt ist. Auch die Pegidademo hat er wahrscheinlich durch Agent Provocateure abbrechen lassen. Aber wir werden trotzdem siegen. Und solche Innenminister gehören bald der Zukunft an, denn die Wahrheit lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken, obwohl sie uns noch täglich im Fernsehen belügen. Wie ich sie alle liebe, diese geisteslosen und verlogenen Linken.

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      • Einzelstarter 13. Januar 2016 um 09:52 #

        Es ist ja auch so, dass es von oben Anweisungen gibt, die Herkunft der Täter zu vertuschen. Das leugnen jetzt natürlich dieser Herr Jäger und auch Frau Kraft. Erstaunlich auch, wie schnell die Oberbürgermeisterin Frau Reeker, wusste, dass es keine Flüchtlinge waren. Und das obwohl es welche waren. Die Politik halst uns das Problem auf und läßt diese Leute auf uns zu.

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