Frankreich: Marokkaner wollte im Zug ein Blutbad anrichten – US-Soldaten verhinderten es

23 Aug

ayoub-el-kahzzani

Der 26-jährige marokkanische Attentäter Ayoub El Kahzani

Gestern Abend vereitelten vermutlich zwei zufällig anwesende US-Soldaten in einem Thalys-Schnellzug, der von Amsterdam (Niederlande) nach Paris unterwegs war, ein Blutbad. Wie französische Medien berichten hörten die beiden Militärs in Zivil das typische Geräusch des Durchladens einer Waffe und reagierten blitzschnell. Noch bevor der 26-jährige marokkanische Moslem, der auf einer Terrorliste der Behörden steht, mit seiner Kalaschnikow um sich schießen konnte überwältigten die beiden Amerikaner ihn.

Der Bahnhof in Arras, wo der Zug anhielt nachdem der Mann ausgeschaltet worden war, wurde evakuiert. Die beiden mutigen Soldaten wurden schwer verletzt, einer durch einen Schuss, der andere durch ein Messer, schweben aber nicht in Lebensgefahr. Im Gepäck des Attentäters wurden mehrere Waffen gefunden, er hatte offenbar Größeres vor. „Thalys“ ist eine Verbund-Gesellschaft der französischen SNCF, der belgischen SNCB und der Deutschen Bahn.

Quelle: Frankreich: Afrikaner mit Kalaschnikow in Zug – US-Soldaten verhindern vermutlich Blutbad

Meine Meinung:

Wie zeit.de schrieb, hielt sich der Attentäter, es handelt sich um den 26- jährigen Marokkaner Ayoub El Kahzani, der im Mai 2015 auch in Berlin war. Von Berlin aus reiste er nach Istanbul. Offenbar hatte er im Zug von Amsterdam nach Paris einen Massenmord an den Zuggästen geplant. Man mag gar nicht daran denken, was alles passiert wäre, wenn die US-Soldaten nicht so geistesgegenwärtig gewesen wären und das Attentat verhindert hätten.

frankreich-thalys-arras-mutige-helferDrei der vier Männer, die den Angreifer überwältigt haben, zeigen in einem Restaurant in Arras ihre Medaillen, die sie für ihren Einsatz erhalten haben: links der amerikanische Student Anthony Sadler aus Pittsburg (Kalifornien), in der Mitte der US-Soldat Aleck Sharlatos aus Roseburg (Oregon), rechts der Brite Chris Norman.

spencer_stoneSpencer Stone, der als erste auf den marokkanischen Attentäter zulief, wurde von ihm mehrfach mit einem Teppichmesser angegriffen. In Lille wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.

halsverletzung_arrasDer Mann, der vom marokkanischen Attentäter mit einem Teppichmesser am Hals verletzt wird, wird in Arras von Sanitätern aus dem Zug geholt. Die Bilder sind von der DailyMail.

Einer der Amerikaner, der Student Anthony Sadler, der mit den beiden US-Soldaten befreundet ist sagte, sie hörten plötzlich einen Schuss und das Geräusch einer splitternden Glasscheibe und sahen wie ein Zugbegleiter vor dem Marokkaner, der mit einem Sturmgewehr [Kalaschnikov] bewaffnet war, davon lief. Sie stürmten auf den Angreifer los. Spencer Stone, der als erster bei ihm war, packte ihn und der US-Soldat Aleck Sharlatos, der erst vor kurzem aus einem Einsatz aus Afghanistan zurückgekehrt war, entwand ihm das Gewehr, welches offensichtlich Ladehemmungen hatte.

Dann zog der Marokkaner ein Teppichmesser und verletzte einen der Angreifer damit am Hals. Anthony Sadler: "Wir drei schlugen auf ihn ein, bis er bewusstlos war." Zwei der Männer, die das Attentat verhinderten, sind Angehörige der US-Armee. Der 62-jährige Brite Chris Norman half ihnen den Marokkaner zu fesseln. Einer der beiden US-Soldaten kümmerte sich um den aus einer Halswunde blutenden Reisenden bis Rettungssanitäter eintrafen.

Schnitzell [#168] schreibt:

Ein Mann mit einem Schnellfeuergewehr kann in einem ICE zwischen zwei Haltestellen problemlos einen kompletten Zug auslöschen. Er hatte 9 volle Magazine (200 Schuss Munition) dabei. Hier zu sehen – am Bahnsteig.

neun_magazine

Das Wort „Terror“ kommt den deutschen Medien übrigends nicht über die Lippen. Siehe SPIEGEL. Oh halt… in dem Heidenau Artikel kommt es vor.

Ausschreitungen in Heidenau: Rechter Terror mit Ansage

Siehe auch:

Markus Somm: Schweiz: 83,5 % der Migranten leben von Sozialhilfe – obwohl sie arbeiten dürften

Dänemark: Über "offene Türen und grenzenlose Wohltaten" für Muslime (Teil 2)

Gender Gaga: Birgit Kelle über die schöne neue Gender-Welt

Ron Kubsch: Die Politik hat den Schutz von Ehe und Familie aufgekündigt

Dr. Andreas Unterberger: Familienpolitik: Die Opfer: Frauen, Kinder, Familien

Akif Pirincci: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing… (Herbert Grönemeier)

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