1400 Jahre islamische Expansion, islamischer Imperialismus und islamischer Sklavenhandel

8 Jul
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Der heutige Dschihad ist nicht weniger grausam und brutal als in früheren Jahrhunderten.

Den Christen wird immer wieder der Vorwurf gemacht, daß sie die Kreuzzüge gegen den Islam geführt haben. Viele fragen aber nicht, warum diese Kreuzzüge durchgeführt wurden. Manch einer meint womöglich, sie seien so etwas wie imperialistische Eroberungen der Christen gewesen. Dies ist aber keineswegs der Fall. Der wahre Grund, weshalb diese Kreuzzüge durchgeführt wurden, liegt in der Tatsache begründet, daß der Islam zuvor 460 Jahre lang Kriege gegen christliche, jüdische, hinduistische und buddhistische Staaten geführt hatte.

Bereits Mohammed hatte 74 Feldzüge gegen Juden, Christen und Araber durchgeführt bzw. durchführen lassen. Jeder, der nicht bereit war, sich zum Islam zu bekennen, wurde getötet. Nach dem Tod Mohammeds setzten seine Nachfolger diesen Weg außerhalb der arabischen Halbinsel fort. Sie hatten das Ziel möglichst die ganze Welt zu islamisieren – und zwar keineswegs in friedlicher Weise, sondern mit Feuer und Schwert. [1]

[1] In seinem Buch „Islam und Terrorismus“ (Resch-Verlag, Gräfeling, 2005) sagte der ehemalige ägyptische Professor für Islamische Geschichte der weltberühmten über tausend Jahre alten Al-Azhar-Universität in Kairo, Mark A. Gabriel*, auf Seite 78: „In der Zeit nach der Hijra (nach der Übersiedlung Mohammeds von Mekka nach Medina), zwischen 622 und 632 (Tod Mohammeds) führte der Prophet selbst 27 Kriegszüge an und ließ 47 Beute- und Eroberungszüge durch seine Getreuen durchführen. Das ergibt, rein statistisch gesehen, jedes Jahr acht Feldzüge.“

Vor dem Osmanischen Reich war es Saudi Arabien das 460 Jahre lang jüdische, christliche, buddhistische und hinduistische Länder überfiel, beraubte, terrorisierte und ausplünderte. Häuser wurden niedergebrannt, Männer getötet, Frauen und Kinder vergewaltigt, als Sklaven verkauft oder als Sexsklavinnen missbraucht. Bis heute wird die Sklaverei durch den Koran toleriert. Die ISIS hält heute noch in Syrien, Libyen und im Irak christliche und jesidische Frauen und Mädchen als Sexsklavinnen gefangen und missbraucht sie.

Von 635 n.Chr. bis Jahr 1099 überfielen muslimische Truppen Palästina, Syrien, Jordanien, Israel, Marokko, Ägypten, Tunesien, Algerien, Lybien, Iran, Irak, Spanien, Portugal, Teile Frankreichs, Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Armenien, die Türkei (Byzanz), Zypern, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan, Tadschikistan, China, Afghanistan, Indien und Pakistan. (siehe: Die islamische Expansion und Geschichte des Islam)

Fast 500 Jahre lang hinterließen die Muslime in diesen Ländern eine breite Blutspur, ehe Papst Urbans II. 1095 in Clermont zur Befreiung Jerusalems und des „Heiligen Landes“ (Israel) aus der Hand der Muslime aufforderte, nachdem es in der Regierungszeit des fatimidischen Kalifen al-Hakim 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche in Jerusalem gekommen war, eines der größten Heiligtümer des Christentums, die sich an der überlieferten Stelle der Kreuzigung und des Grabes Jesu befindet. (Quelle: Kreuzzug)).

Allein in Indien ermordeten die Muslime mehr als 80 Millionen Hindus. Die Menschen wurden vor die Wahl gestellt, sich zum Islam zu bekennen oder sie wurden getötet. Viele, die sich nicht zwangsislamisieren lassen wollten, flohen. Die friedliebenden Buddhisten, die sich gegen die Überfälle der Muslime nicht zur Wehr setzten, wurden fast ganz ausgerottet. In etlichen islamischen Ländern findet heute noch dasselbe statt. Die Macht des Islam beruht ausschließlich auf  Gewalt und Unterdrückung der Menschen. Der Islam kann seine Macht nur durch Terror behaupten.

Nach knapp 470 Jahren islamischer Expansion durch das Schwert (632 n.Chr. bis 1099 n. Chr.) beginnen drei Jahrhunderte der christlichen Kreuzzüge. Danach ging der islamische Terror ungebrochen weiter – bis heute. Es ist also ganz eindeutig: Der Islam war von Anfang an eine massive Bedrohung für Europa (und die Welt). Der Islam hat sich ausschließlich durch Krieg, Genozid, Sklaverei und Zwangsislamisierung verbreitet von Spanien bis Indonesien von Mali bis Usbekistan.

In dieser Zusammenstellung geht es nicht darum, ideelle Verfehlungen der Päpste und Könige, wie auch die Brutalitäten der Kreuzritter und Pogrome an Juden etc. zu rechtfertigen. Das ist hundertfach aufgearbeitet und beschrieben worden. Vielmehr wird hier gezeigt: die Kreuzzüge waren eine legitime Reaktion auf die mörderische islamische Aggression gegen Europa. Der Grund dafür, warum uns Europäern diese Kriege dauernd um die Ohren geschlagen werden liegt darin, daß uns Schuldgefühle eingeflößt werden sollen.

Lesen Sie im Zusammenhang mit der Aufzählung des 1400 Jahre dauernden brutalen muslimischen jihad gegen den Westen und den Osten auch folgende Texte über Tatsache und Folgen des islamischen Imperialismus:

Dr. Bill Warner hat ein Video über die Geschichte der islamischen Eroberungskriege herausgegeben, das ihr euch unbedingt ansehén solltet. Es zeigt, daß die Muslime 548 Kriege gegen christliche, jüdische, hinduistische und buddhistische Ländern geführt haben. Er hat dies in einer Zeitraffergraphik sehr gut veranschaulicht. Über 200 Schlachten wurden allein in Spanien geführt. Die Menschen werden beraubt, vergewaltigt, versklavt oder getötet. Über eine Millionen Sklaven werden von Europa in die islamische Welt verschleppt. Wenn ein neuer Sultan an die Macht kam, führte er sofort neue Kriege, denn er wollte als jemand in die Geschichte eingehen, der den Willen Mohammeds befolgte und die Ungläubigen erfolgreich bekämpft hat.

Video: Dr. Bill Warner – der Jihad & die Kreuzzüge (05:07)

Hier noch ein weiteres Video von Dr. Bill Warner mit deutschen Untertiteln

Hier die Zusammenstellung der islamischen Kriege im Einzelnen:

632 n.Chr. (467 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Tod Mohammeds. Zum Zeitpunkt des Todes Mohammeds war der Islam durch Kriegszüge über weite Teile der Arabischen Halbinsel verbreitet worden. Diese Kriegszüge wurden nach seinem Tode fortgesetzt und verwandelten den gesamten Mittelmeerraum für Jahrhunderte in einen Schauplatz permanenter Kriege.

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Animiertes Bild über den Wachstum der 4 größten Religionen vom 1. Jahrhundert (Geburt Christus) bis heute: Gelb: Hinduismus, Rot: Buddhismus, Blau: Christentum, Grün: Islam.

635 n.Chr. (464 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Damaskus, die Hauptstadt des christlichen Syriens. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Das bedeutet: Nichtmuslime müssen eine Kopfsteuer zahlen und sind praktisch aller Rechte und Schutzes beraubt. Nur wer kollaboriert (konvertiert) wird verschont.

636 n.Chr. (463 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Schlacht von Kadesia. Eroberung Mesopotamiens samt der sassanidischen Hauptstadt Ktesiphon. Sofort nach dem Gewaltsieg beginnen ausgedehnte Plünderungen. Khalif Umar ließ bei der Eroberung als Maßnahme der Zwangsislamisierung die große Bibliothek von Madâin (vergleichbar der Bibliothek zu Alexandria) verbrennen, und auch später noch suchte der mohammedanische Fanatismus alle antiken Schriften zu vernichten, wo er ihrer nur habhaft wurde.

637 n.Chr. (462 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Kirchen und Synagogen werden ausgeraubt oder geschleift, männliche Einwohner getötet, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Priester werden zum Teil gekreuzigt.

640 n.Chr. (459 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung und Brandschatzung Kairos. Fast die gesamte männliche Einwohnerschaft wird niedergemetzelt, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Die antike Bibliothek von Kairo geht in Flammen auf. Die Zwangsislamisierung beginnt umgehend.

642 n.Chr. (457 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens. Stadt und Land geraten unter den Furor der Eroberer. Schon in den ersten Monaten werden Hunderttausende Christen ermordet, Millionen versklavt. In einem beispiellosen Feuersturm vernichten die Eroberer nicht nur die ältesten christlichen Zeugnisse sondern auch alles, was das antike Rom und Ägypten errichteten.

642 n.Chr. (457 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Entscheidungsschlacht bei Hamadan (Ekbetana) gegen das Sassanidenreich. Große Teile des heutigen Iran fallen in die Hand der muslimischen Eroberer. Das prachtvolle Ekbetana, die vermutlich älteste Stadt der Welt, wird fast vollständig zerstört. Unwiederbringliche Kunst- und Kulturschätze gehen verloren. Sofort beginnen ausgedehnte Strafaktionen, Plünderungen, Versklavungen und Zwangsislamisierung, die erst um das Jahr 900 abgeschlossen sind.

645 n.Chr. (454 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Lybien) und vernichtet die uralte griechisch-römische Stadt vollständig. Die Einwohner gehen geschlossen in die Sklaverei.

650 n.Chr. (449 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die letzten Gebiete des Königreichs Armenien werden überrannt, geplündert und zwangsislamisiert.

652 n.Chr. (447 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein Angriff moslemischer Piraten (Korsaren) auf die Insel Sizilien wird zurückgeschlagen. Die Küstendörfer aber liegen in Ruinen. Viele Einwohner sind tot oder wurden versklavt.

667 n.Chr. (432 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Weitere Angriffe moslemischer Piraten (Korsaren) auf die Insel Sizilien sind an der Tagesordnung, werden aber zurückgeschlagen. Küstendörfer und Kirchen müssen mehr und mehr befestigt werden. Trotzdem werden immer wieder Einwohner verschleppt.

674 n.Chr. (425 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt.

700 n.Chr. (399 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die italienische Insel Pantelleria wird von Moslem erobert und die Einwohnerschaft versklavt. Die Insel entwickelt sich zu einem moslemischen Piratennest.

708 n.Chr. (391 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste. Auf seinem Vormarsch wurden sämtliche Städte und Siedlungen Nordafrikas geplündert und niedergebrannt. Mehr als 50% aller Einwohner Nordafrikas sind am Ende des Feldzuges tot. Millionen werden vergewaltigt, gefoltert und versklavt.

708 n.Chr. (391 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Sizilien wird kurzfristig von Muslimen erobert kann jedoch unter schwersten Verlusten und Verwüstungen entsetzt werden.

710 n.Chr. (389 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: Tertullian, Cyprian, Athanasius, Augustinus.

711 n.Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal). Sofort beginnt die grundlegende Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete. Die Kopfsteuern sind höher und die Leibstrafen härter als sonstwo unter dem eisernen Stiefel des Islam.

? dhimmitude und Schutzgelderpressung

711 n.Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Qutaiba ibn Muslim beginnt im Auftrag der arabischen Umayyaden Herrscher von Chorasan aus die Unterwerfung von Transoxanien. Er erobert die bedeutenden Städte Samarkand und Buchara welche restlos geplündert und beinahe entvölkert werden. Die Überlebenden enden in der Sklaverei oder werden zwangsislamisiert. Auch Choresmien und das Ferghanatal werden unterworfen.

711 n.Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Entweihung der auf dem Tempelberg befindlichen Basilika Santa Maria zur al-Aqsa-Moschee (die „entfernteste“) durch Abd el-Wahd. Heute gilt diese Moschee als drittwichtigste im Islam, weil Muhammad dort auf seiner „himmlischen Reise“ gebetet habe, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon 79 Jahre in Medina begraben war. Diese prächtige Kirche war einst von Kaiser Justinian (527-565) erbaut worden. Für den Islam bedeutet die Umwandlung einer berühmten Kirche zugleich immer auch Sieg über das Christentum. Und Legendenbildungen sind in dieser Ideologie wichtiger als historische Tatsachen.

? Schriftverfälschung im Koran

712 n.Chr. (387 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen. Die nordafrikanischen Sklavenmärkte bersten über von europäischen Sklaven.

712 n.Chr. (387 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Islamische Eroberer erreichen die Grenzen Chinas und Indiens. Hinter ihnen (so zeitgenössische Chronisten) stehen sämtliche eroberten Gebiete in Flammen Bald unternehmen die Araber auch erste Vorstöße nach Sindh. Ströme von Sklaven gelangen auf die Märkte des nahen Ostens.

713 n.Chr. (386 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Araber erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und beginnen mit der Eroberung Südfrankreichs. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod stehen muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich).

717 n.Chr. (382 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nachdem ein arabisches Heer die byzantinische Armee in Kleinasien geschlagen hat, überschreitet Maslama, der Bruder des Omajjaden-Kalifen Suleiman, die Dardanellen und belagert Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers)  mit einer 180 000 Mann starken Armee. Nur mit Hilfe des griechischen Feuers konnten die Byzantiner dem ersten Ansturm, der von 1800 arabischen Schiffen unterstützt wurde, widerstehen.

Konstantinopel (heute: Istanbul) wurde von Griechen um 660 v.Chr. als Byzantion gegründet und 326 n.Chr. [vom christlichen Kaiser Konstantin] in Konstantinopel umbenannt. In der Spätantike und im Mittelalter war Konstantinopel die Hauptstadt des Oströmischen Reichs. Militärisch galt Konstantinopel lange Zeit als uneinnehmbar und wurde als die stärkste Festung der Welt betrachtet. Die Araber belagerten Konstantinopel insgesamt drei Mal: von 668 n.Chr. bis 669 n.Chr., von 674 n.Chr. bis 678 n.Chr. und schließlich von 717 n.Chr. bis 718 n.Chr. Alle drei Belagerungen scheiterten.

Vor allem die letzte Belagerung war für die muslimischen Angreifer verheerend, da die arabische Flotte, fast 1.800 Schiffe, nahezu vollständig zerstört wurde. Die Seeherrschaft im Mittelmeer war damit beendet. Historiker gehen davon aus, daß 130.000 bis 170.000 Araber bei der Belagerung ihr Leben verloren. Von diesem Rückschlag konnten sich die Araber jahrzehntelang nicht erholen. Die islamische Expansion in Richtung Europa wurde durch die erfolgreiche Verteidigung Konstantinopels aufgehalten und war daher von außerordentlich wichtiger geschichtlicher Bedeutung. Es wird vermutet, daß im Falle des Sieges der arabischen Angreifer der Weg des Islam ins Herz des christlichen Europas frei gewesen wäre.

Vollkommen unverhofft für Kaiser Leo III. kommt (der bulgarische) Khan Tervel mit 30.000 Panzerreitern den Byzantinern zur Hilfe. Die Araber stellen sich den Bulgaren jedoch nicht zum offenen Kampf.

718 n.Chr. (381 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge) Nachdem die Araber nun ihrerseits zu Belagerten der Bulgaren geworden sind, und vom Nachschub abgeschnitten, infolge des harten Winters, Hunger und Epidemien bereits angeschlagen waren, stellen sie sich den Bulgaren schließlich doch zur Schlacht. und werden in kurzer Zeit niedergemacht.

Die vereinten bulgarisch-byzantinische Truppen, zu denen auch Kontingente der Khasaren, Armenier und andere Kaukasier gehören, schlagen die Araber schließlich aus Europa bis an die Reichsgrenzen in Kleinasien zurück. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt.
Durch diesen Sieg wurde die Ausbreitung des Islams an der Ostgrenze Kleinasiens für die nächsten 6 Jahrhunderte gestoppt.

Dem Sieg Khan Tervels kommt ähnliche Bedeutung zu, wie Karl Martells Sieg bei Tours & Potiers 14 Jahre später. Während dem fränkische Hausmeier und seinen 7000 Kämpfern lediglich 6000 Araber gegenüberstehen sollten, hatte es Khan Tervel, als Herrscher seines noch nicht einmal christianisierten Reiches mit 180.000 Gegnern zu tun. Zum Dank für die Rettung von Byzanz wird Khan Tervel von Kaiser Justinian II. der Titel „Kessar“ verliehen.

Mit dem einzigartigen Felsenrelief des “Reiters von Madara“ wurde Khan Tervel ein Denkmal gesetzt (heute UNESCO Weltkulturerbe).

720 n.Chr. (379 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Die Araber erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse. Der Feldzug dient weniger der Zwangsislamisierung als dem Raub und der Beschaffung von Sklaven.

720 n.Chr. (379 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Erneuter Landungsversuch moslemischer Truppen auf Sizilien bei dem es zu ausgedehnten Gefechten und Verwüstungen kommt.

731 n.Chr. (368 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Plündernd brechen islamische Heere in Südfrankreich durch. Von Dijon bis Sens nahe der Loire, sowie Langres und Luxeuil fällt ihnen faktisch ganz Frankreich südlich der Loire in die Hände.

732 n.Chr. (367 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Abwehrschlacht bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich): Sieg der europäischen Heere über die muslimischen Heere. Die Muslime werden hinter die Pyrenäen zurückgeworfen, verwüsteten und plündern auf dem Rückzug noch das Umland und können Tausende Gefangene in die Sklaverei führen. Sie behalten aber weite Teile der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal) in ihrem Besitz.

martell[1]Karl Martell in der Schlacht von Poitiers – Historiengemälde von Carl von Scheuben zwischen 1834 und 1837.

735 n.Chr. (364 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslime greifen erneut Südfrankreich mit starken Heeren an. Zwar gelingt es ihnen nicht die angestrebten Städte und Länder zu erobern, doch alle Einwohner die ihnen in die Hände fallen werden versklavt, Frauen und Kinder zudem vergewaltigt.

751 n.Chr. (348 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): In der Schlacht am Talas besiegt ein muslimisches Araberheer erstmalig ein chinesisches Heer.

810 n.Chr. (289 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Islamische Truppen besetzen Korsika und benutzen es von nun an als Basis für Angriffe auf die Südküste Frankreichs.

831 n.Chr. (268 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Palermo.

832 n.Chr. (267 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, wobei große Mengen Sklaven und Waren erbeutet werden.

835 n.Chr. (264 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Von Sizilien setzen die Muslime auf das Festland über und verwüsten Kalabrien.

838 n.Chr. (261 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Islamische Truppen überfallen erneut Südfrankreich und das Rhonetal, um zu plündern.

840 n.Chr. (259 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Tarent und Bari fallen in die Hände moslemischer Invasoren. Beide Städte werden aufs schwerste geplündert und gebrandschatzt. Tausende geraten in Sklaverei.

840 – 847 n.Chr. (259 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Das unter fränkischem Schutz stehende Benevent wird von islamischen Angreifern besetzt.

841 n.Chr. (258 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Brindisi fällt nach heftigen Kämpfen in die Hände moslemischer Invasoren.

841 n.Chr. (258 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Capua (Kampanien/Italien) wird nach kurzer Belagerung vollständig zerstört und geplündert.

843 n.Chr. (256 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Messina.

843 n.Chr. (256 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern. Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung gefangen und versklavt.

846 n.Chr. (253 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge) Weitere arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern. Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung sofern gefangen versklavt.

848 n.Chr. (251 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Im August wird die Stadt Ragusa auf Sizilien von den Arabern geplündert und zerstört, trotz der Tatsache (laut Ibn al-Athir), daß die Bewohner mit den Arabern Frieden geschlossen und ihnen die Stadt überlassen hatten.

848 n.Chr. (251 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, das Umland wird schwer verwüstet. Geiseln und Sklaven werden genommen.

851 – 852 n.Chr. (248 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Das kurzfristig befreite Benevent (Kampanien/Italien) wird erneut von den Muslimen besetzt. Die Besatzer richten ein Blutbad unter der Bevölkerung an.

856 n.Chr. (243 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Arabische Invasoren attackierten und zerstörten die Kathedrale von Canossa in Apulien. Die Stadt wird geplündert und Sklaven genommen.

859 n.Chr. (240 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Truppen überfallen und plündern erneut in Südfrankreich.

868 n.Chr. (231 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Araber erobern die Stadt Ragusa auf Sizilien endgültig.

870 n.Chr. (229 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge):  Die Araber erobern die Insel Malta und zerstören dort die fast 700 Jahre ungebrochen existierende christliche Kultur.

878 n.Chr. (221 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Syrakus.

880 n.Chr. (219 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Truppen erobern und plündern Nizza.

882 n.Chr. (217 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Invasoren errichten an der Mündung des Garigliano zwischen Neapel und Rom, eine Basis von dem sie aus Kampanien sowie Sabinia im Latium angegriffen.

888 n.Chr. (211 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Truppen errichten in der Provence mit Fraxinetum einen neuen Brückenkopf, der sich den spanischen Mauren unterstellte. Von dort unternehmen sie Plünderungen im Westen bis nach Arles (Hauptstadt des Königreichs Burgund) sowie entlang der Rhone bis Avignon, Vienne (bei Lyon) und Grenoble.

902 n.Chr. (197 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Taormina.

911 n.Chr. (188 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der Bischof vom Narbonne ist nicht in der Lage von Frankreich nach Rom zu gelangen, da Muslime die Alpenpässe besetzt haben. Wegelagerei, Sklaverei und Plünderungen sind an der Tagesordnung.

918 n.Chr. (181 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem benachbarten Festland liegende Reggio in Kalabrien.

920 n.Chr. (179 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslime stoßen aus Spanien über die Pyrenäen vor, verwüsteten ungehindert die Gascogne und bedrohten Toulouse.

934 n.Chr. (165 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Genua und La Spezia werden von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

935 n.Chr. (164 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Genua und La Spezia werden erneut von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

939 n.Chr. (160 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemhorden stoßen im Norden über Genf bis zu den Schweizer Alpenpässen vor. Die Stadt wird ausgeraubt und Sklaven genommen.

942 n.Chr. (157 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen marschieren sengend und mordend durch den Südosten Frankreichs und stoßen nach Oberitalien vor.

942 n.Chr. (157 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nizza wird von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

952 – 960 n.Chr. (147 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ausgehend von den Alpenpässen erobern muslimische Truppen für annähernd 8 Jahre die Schweiz. Sie plünderten und zerstörten in den folgenden Jahren das Wallis, Teile Graubündens und der Ostschweiz. Zwischen 952 und 960 beherrschten die Araber nach der Schlacht bei Orbe weite Teile im Süden und Westen der Schweiz einschließlich des Grossen St. Bernhard-Passes und stießen im Nordosten ebenfalls bis St. Gallen vor, im Südosten bis Pontresina.

942 – 965 n.Chr. (137 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern das Herzogtum Savoyen.

906 – 972 n.Chr. (101 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern die Provence.

964 n.Chr. (130 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem Festland liegende Rometta.

979 – 988 n.Chr. (115 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Sebük Tegin erklärt den “heiligen” Krieg gegen die Hindu-Schahis, deren König Djaypal (965-1001) er 979 und 988 besiegt. Alle Festungen innerhalb Afghanistans bis an die indische Grenze fallen in die Hand seiner Moslemkrieger.

997 – 1029 n.Chr. (97 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mahmud von Ghazni führt allein gegen Indien 17 Feldzüge.

1002 n.Chr. (92 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Bari wird erneut von Arabern erobert und zerstört.

1002 n.Chr. (92 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Genua wird von Arabern erobert und geplündert.

1004 n.Chr. (90 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Pisa wird von Arabern erobert und geplündert.

1009 n.Chr. (85 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche einschließlich des Heiligen Grabes wird zerstört.

1018 n.Chr. (76 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mahmud von Ghazni erobert die indische Stadt Mathura, tötet 50.000 ihrer Bewohner und versklavt den Rest.

1025 n.Chr. (74 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge):  Mahmud von Ghazni erobert die indische Stadt Somnat, tötet 50.000 ihrer Bewohner und versklavt den Rest.

1070 n.Chr. (29 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Seldschuken, ein türkisches Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n.Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend behindert.

1071 n. Chr. (28 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Schlacht bei Mantzikert – ein christliches byzantinisches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches: Kleinasien.

1194 n.Chr. (5 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der muslimische General Aibak erobert die indische Stadt Anahilwar Patan, tötet 50.000 ihrer Bewohner und versklavt weitere 20.000.

1095 n. Chr. (4 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der christliche byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos sendet eine Gesandtschaft an Papst Urban II. mit der Bitte um militärische Hilfe. Auf der Synode von Clermont wird der Kreuzzug beschlossen.


1099 n.Chr. bis 1293 n.Chr.: Nach knapp vierhundertundsiebzig Jahren islamischer Expansion durch das Schwert beginnen drei Jahrhunderte der christlichen Kreuzzüge.


aibak[1]

1202: Der muslimische General Aibak erobert die indische Stadt Kalinjar und versklavt 50.000 ihrer Bewohner.

1206: Sultanat Delhi. General Qutb-ud-Din Aibak übernimmt durch Meuchelmord des Herrschers die Macht im Land am Indus und gründete die so genannte Sklavendynastie (1206-1290) Das ganze Land wird zwangsislamisiert. Das Sultanat geht später als „Konkursmasse“ über ins ebenfalls islamische Mogulreich.

1389: Schlacht auf dem Amselfeld: Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen. Die christlichen Balkanstaaten werden muslimische Vasallen.

1453: Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser fällt im Kampf. Ende des christlichen byzantinischen Reiches.

1479: Osmanische Truppen erobern nach heftigen Kämpfen die venezianische Insel Euböa. Ein Großteil der Einwohnerschaft wird massakriert, Überlebende in die Sklaverei verkauft.

1480: Ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. 1481 Rückeroberung durch ein christliches Heer.

1492: Nachdem die Spanier 1492 mit Granada das letzte muslimische Königreich in Westeuropa zurückerobert hatten, siedelten sich aus Spanien geflohene Morisken im Maghreb an. Zusammen mit einheimischen Arabern und Mauren rüsteten sie große Flotten aus und begannen von ihrer Basis Nordafrika aus als Korsaren einen permanenten Krieg gegen das christliche Europa, insbesondere gegen deren Schiffahrt und Küsten. Die Raubzüge der moslemischen Korsaren führten während der nächsten vier Jahrhunderte bis an die Küsten Flanderns, Dänemarks, Irlands und sogar Islands, wo sie aus küstennahen Dörfern und Städten Einwohner verschleppten und später als Sklaven verkauften. Häufigstes Ziel der Sklavenrazzien waren jedoch die Küsten Italiens, Spaniens und Portugals.

1499 – 1503: Türkische Einheiten dringen ins oberitalienische Friaul ein und bedrohen sogar Vicenza. Die apulische Hafenstadt Otranto (ca. 100 Kilometer südöstlich von Brindisi) wird erobert und zum Brückenkopf für weitere Raub- und Kriegszüge ausgebaut.

1521: Ein muslimisches Heer erobert Belgrad.

1526: Schlacht von Mohács – ein christliches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Muslimische Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien.

1526: Die Stadt Ragusa (heute Dubrovnik) wird von osmanischen Truppen erobert. Was folgt, sind Plünderungen, Vergewaltigungen und Zwangsislamisierung oder Sklaverei.

1526 – 1530: Großmogul Babur eroberte ausgehend vom Gebiet der heutigen Staaten Usbekistan und Afghanistan das Sultanat von Delhi sowie das indische Kernland rund um die nordindische Indus-Ganges-Ebene und die Städte Delhi, Agra und Lahore. 100 bis 150 Millionen Menschen geraten in die Fänge dieses muslimischen Usurpators.

1529: Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert. Auf dem Vormarsch aber gehen die Städte Komorn und Preßburg (heute Bratislava) in Flammen auf. Die gesamten umliegenden Länder werden stark verwüstet. Abertausende geraten in muslimische Gefangenschaft und enden auf den Sklavenmärkten Istanbuls.

christlfamilie[1]
Verkauf einer christlichen Familie in Istanbul, 16. Jahrhundert

1534: Mit insgesamt 84 Galeeren überfallen und brandschatzen muslimische Piraten die südliche Westküste Italiens bei Reggio beginnend nordwärts durch das Tyrrhenische Meer bis hin nach Sperlonga, um anschließend beladen mit Tausenden Sklaven und unermesslicher Beute nach Istanbul zu fahren.

1537: Moslemische Piraten erobern die venetianischen Inseln Naxos, Kasos, Tinos und Karpathos.

1543: Moslemische Berberpiraten belagern und plündern die Stadt Nizza.

1544: Chair ad-Din überfällt die Insel Ischia (vor der Küste Italiens), nimmt 4.000 Geiseln (welche nur gegen Lösegeld entlassen werden) und versklavt weitere 9000 Einwohner (fast die gesamte Restbevölkerung).

1551: Turgut Reis versklavt die gesamte Bevölkerung der maltesischen Insel Gozo. Es werden 5.000 – 6.000 Menschen auf den libyschen Sklavenmärkten verkauft.

1554: Moslem-Piraten überfallen die italienische Stadt Vieste. Die Stadt wird geplündert, und es werden 7.000 – 10.000 Sklaven gemacht, die auf den Märkten von Istanbul verkauft werden.

1555: Turgut Reis überfällt Bastia auf Korsika. Er versklavt 6.000 – 7.000 Menschen die auf den libyschen Sklavenmärkten verkauft werden. Beim Rückzug läßt er zahlreiche Küstenorte in Flammen aufgehen.

1558: Piraten der Berberküste erobern die Stadt Ciutadella (Minorca). Sie zerstören alle Gebäude, nehmen 3.000 Sklaven (die in Istanbul verkauft werden) und schlachten ansonsten die gesamte Stadt ab.

1563: Turgut Reis landet an der Küste der Provinz Grenada (Spanien). Er erobert und plündert sämtliche Küstenorte. Darunter Almuñécar, wo er 4.000 Sklaven nimmt und eine weitaus größere Anzahl niedermetzelt. In den Folgejahren werden die Balearen so häufig angegriffen, daß die gesamte Küste schließlich mit Wachtürmen und Wehrkirchen befestigt werden muß. Inseln wie Formentera werden durch Sklaverei, Massaker und Flucht vollständig entvölkert.

1565: Die Belagerung Maltas durch ein osmanisches Heer begann am 18. Mai und dauerte bis zum Abzug der Truppen am 8. September 1565. Dabei wurde die Insel fast vollständig zerstört, die Befestigungen zu Trümmern geschossen und über 42.000 Soldaten und Zivilisten getötet.

1658 – 1707: Südexpansion des Mogulreiches und Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete.

1609 – 1616: England allein verliert 466 Handelsschiffe (zwischen 15.000 und 40.000 Menschen) an die muslimischen Berberpiraten. Die Besatzungen werden massakriert oder enden in der Sklaverei.

1617 – 1625: Attacken der Berberpiraten sind an der Tagesordnung. Überfälle ereignen sich im südlichen Portugal, Süd- und Ost Spanien, die Balearen, Island, Sardinien, Korsika, Elba, die italienische Halbinsel (Besonders in Ligurien, Toskana, Lazio, Kampagnien, Kalabrien und Apulien) Weitere Überfalle und Raubzüge (inklusive Vergewaltigungen und Versklavung) ereignen sich auf Sizilien und Malta. Größere Überfälle im Format richtiger Kriegszüge richten sich gegen die iberische Halbinsel. Diesen Attacken der Berberpiraten fallen die Städte Bouzas, Cangas, Moaña und Darbo zum Opfer.

1627: Island wird mehrfach von türkischen Piraten geplündert und ein Großteil der Bevölkerung als Sklaven an der Berberküste verkauft. Jene, die Widerstand leisten, werden in einer Kirche zusammengetrieben und dort bei lebendigem Leib verbrannt.

1631: Murat Reis überfällt mit algerischen Piraten und auch regulären osmanischen Soldaten Irland. Sie stürmen die Küste nahe Baltimore (County of Cork). Sie brandschatzen und plündern die gesamte Stadt, nehmen beinahe alle Einwohner von Baltimore als Sklaven und verkaufen sie auf den Sklavenmärkten der Berberküste. Nur zwei kehren wieder lebend heim.

1677 – 1680: Weitere 160 britische Handelsschiffe (zwischen 8.000 und 20.000 Menschen) werden von algerischen Moslempiraten gekapert, die Besatzung massakriert bzw. versklavt.

1683: Die zweite Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert. Beim Vormarsch des osmanischen Heeres gehen die umliegenden Länder in Flammen auf. Alle Ortschaften werden restlos geplündert und entvölkert (Versklavung), soweit die Bewohner nicht bereits geflohen waren. Die abrückenden Osmanen hinterlassen ausschließlich verbrannte Erde.

1700 – 1750: Über 20.000 europäische Gefangene (nicht Sklaven) schmoren in algerischen Kerkern und warten auf Freikauf. Darunter nicht nur Mittelmeeranrainer sondern auch Dänen, Deutsche, Engländer, Schweden und sogar Isländer.

1822: Auf den Inseln Chios und Psara schlachten die Türken 50.000 Griechen ab und versklaven weitere 50.000.

1842 – 1846: Ermordung von 10.000 christlichen Assyrern durch die Türken.

1894 – 1896: Ermordung von 150.000 armenischen Christen durch den türkischen Sultan Abdul Hamid.

1914 – 1923: Genozid an 300.000 bis 730.000 Griechen durch die Türken vor allem in der nordtürkischen Pontus-Region.

1915 – 1918: Genozid an den Armeniern. Die islamische Regierung der Türkei nutzt die Wirren des 1. Weltkriegs zur Auslöschung der christlichen Armenier. 1,5 – 2 Millionen Armenier werden in Todesmärschen, Gefangenenlagern und bei örtlichen Massakern abgeschlachtet. Zudem werden 750.000 christliche Assyrer im Irak von den Türken ermordet.

1922: Beim Massaker von Izmir werden 25.000 Christen (Armenier und Griechen) ermordet, 200.000 vertrieben.

1933: Beim Massaker von Simmele/Irak ermorden die Türken 3.000 christliche Assyrer.

1955: „Pogrom von Istanbul” (plus Izmir und Ankara), angeblich nur 15 Tote, Sachschaden bis zu 500 Mill. US-Dollar, Exodus von rund 100.000 Griechen aus der Türkei (Es verblieben 2.500).

1955 – 2011: Fast 50 Jahre dauert der Unabhängigkeitskrieg des christlichen Südsudan gegen die islamische Kolonialmacht Nordsudan, der ca. 2 Millionen südsudanesische Zivilisten abschlachtet. Rund 1.400 Jahre lang war der Süden Jagdgebiet arabischer Sklavenjäger.

1969: Völkerrechtswidrige Annexion West-Papuas durch Indonesien mit nachfolgender Zwangsislamisierung und schweren Menschenrechtsverletzungen gegen die Urbevölkerung bis heute – und geduldet durch die UNO Umbenennung des Landes in Irian Jaya. Militärs verschleppen und ermorden über 100.000 Menschen und sind aktiv beteiligt am illegalen Holzeinschlag, der den Lebensraum der indigenen Bevölkerung zerstört. Durch Umsiedlungen ist ein großer Bevölkerungsteil heute indonesisch. 2003 wird die Provinz Papua-Barat gegen den Willen der Papua von West-Papua abgetrennt.

1974: Ermordung von 4.000 christlichen Zyprioten im Auftrag des türkischen Präsidenten Fahri Koroturk.

1988: Bei dem Anschlag auf ein amerikanisches Flugzeug durch libysche Agenten sterben 270 Menschen im schottischen Lockerbie.

1990 bis heute: In Kaschmir wurden bis heute ca. 10.000 Hindus von Ork-Fundamentalisten ermordet.

1993: In Sivas in der Türkei wurde ein Hotel in Brand gesteckt, in dem alevitische Intellektuelle aus Anlaß eines Festes logierten. 37 verbrennen, während draußen Tausende von Sunniten ihren qualvollen Tod feiern.

1975 – 2000: Neun Tage nach der Unabhängigkeitserklärung der ehem. portugiesischen Kolonie Osttimor wird das Land von indonesischen Invasionstruppen überfallen. Im Verlauf von 25 Jahren werden rund 23% der überwiegend christlichen Bevölkerung bzw. 183.000 Menschen abgeschlachtet, unzählige vergewaltigt, gefoltert, zwangsumgesiedelt, eingesperrt, verbannt oder zwangssterilisiert.

… ad infinitum

Rund 60 Millionen Christen wurden während der Eroberungszüge durch jihad vernichtet. Die Hälfte der glorreichen Hinduzivilisation wurde ausradiert; 80 Millionen Hindus wurden umgebracht. jihad zerstörte den ganzen Buddhismus entlang der Seidenstrasse. Zirka 10 Millionen Buddhisten kamen um. Die Bezwingung des Buddhismus ist das praktische Resultat von Pazifismus.

In der Zeit seiner Existenz hat der Islam mehr als 1 Mio. Europäer versklavt und verkauft, mehr als 2 Millionen kamen dabei zu Tode. Islamische Sklavenhändler verkauften bis zu 12 Millionen Afrikaner gen Westen (Nord und Südamerika) und weitere 18 Millionen verschleppten sie in die islamischen Kernlande. Auf einen Sklaven kamen dabei im Durchschnitt 3 Verluste (Tote!). Was die Zahl afrikanischer Opfer des Islam auf bis zu 120 Millionen anschwellen lässt. In Afrika fielen demnach während der letzten 1400 Jahren über 120 Millionen Christen und Animisten dem jihad zum Opfer.

Ungefähr 270 Millionen Ungläubige starben während der letzten 1400 Jahren für den Ruhm des politischen Islam. …

Von den Millionen Muslimen die ihrer eigenen Ideologie zum Opfer fielen gar nicht zu reden. Die Kriege zischen den einzelnen Fraktionen des Islam(Faschismus) füllen ganze Bibliotheken und sind beredte „Meisterwerke“ menschlicher Abscheulichkeiten (Steinigung, Pfählen, Verbrennen, Verstümmeln, langsames Erdrosseln etc etc etc)

Quelle: 1400 Jahre islamische Expansion, islamischer Imperialismus und islamischer Sklavenhandel

Weitere interessante Seiten:

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Tränen des Dschihad – 270 Millionen Menschen durch Dschihad getötet

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80 Millionen ermordete Hindus: Genozid muslimischer Eroberer an indischer Urbevölkerung

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3.500 geschlachtete Christen: Die verschwiegenen Gräueltaten der Muslime in Srebrenica

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Kreuzzüge: Robert Spencer über Folgen verbreiteter historische Irrtümer

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Verursachten christliche „Fundis“ ebenso viele Opfer wie islamische?

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Der Vater Jesu und der Allah Muhammads sind nicht eins

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Andalusischer Mythos, eurabische Realität – Geschichtsklitterung & Gegenwartsleugnung

Dokumentation: Spanien unter dem Halbmond

Islamisches Spanien: Der Mythos von al-Andalus – zu schön, um wahr zu sein

Die parasitäre Geschichtsfälschung des Islam zu seinen Gunsten

Siehe auch:

Hamburg plant 38 neue Standorte für Flüchtlinge

Akif Pirincci: Wenn Latrinenputzer der „taz“ astronomisch werden

Eugen Sorg: Islamisches Spanien: Das Land, wo Blut und Honig floss

Hamed Abdel-Samad: Todenhöfer im Islamisten-Himmel

Fjordman: Europäer als Opfer des islamischen Kolonialismus

Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel

14 Antworten to “1400 Jahre islamische Expansion, islamischer Imperialismus und islamischer Sklavenhandel”

  1. Pirouz Kas 8. Juli 2015 um 18:13 #

    Ich glaube mit den Massakern der Mongolen endet das „Goldene Zeitalter“. Das Goldene Zeitalter hatte auch nichts mit dem Islam zu tun (das ist wie zu behaupten Einstein gabs nur dank den Nazis). Es kam auch kein einziger Wissenschaftler aus der arabischen Halbinsel, bis heute.

    Iran stand 1000-1920 n.Chr. unter Fremdherrschaft. In der Zwischenzeit wurde die Bevölkerung ausgebeutet und verblödet. Die Pahlavis sind die ersten persischen Herrscher nach fast 1000 Jahren…. in einem ruinierten Land mit 80% Analphabeten. Und die Geschichte ab der islamischen Revolution 1979 bis heute kennt man ja 🙂

    Es gibt heute glücklicherweise seeehr viele Iraner, denen das vor-islamische Iran besser gefällt als der Islam. Und man sieht auch heute wie alles vor der Revolution besser war. Hier in Deutschland sind 40% der Iraner keine Muslime. Ich hoffe nach ISIS sind es mehr. Der IS führt eindrucksvoll vor wie so ein Jihad damals aussah.

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    • nixgut 9. Juli 2015 um 18:39 #

      Das ist schon ganz schön bitter, daß Iran nun schon seit fast 1.000 Jahren unter Fremdherrschaft steht. Und dank des Islam sind 80 % der Bevölkerung Analphabeten. Das ist sehr erschreckend und zeigt, wie sehr der Islam versagt hat. Mit der vor-islamischen Zeit meinst du bestimmt die Zeit als Schah Mohammad Reza Pahlavi das Land regierte. Darüber weiß ich leider zu wenig. Mag sein, daß die Zeit als der Schah regierte etwas liberaler und weltoffener war. Aber für die Bildung hat er wahrscheinlich auch nicht sehr viel getan?

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      • Pirouz Kas 9. Juli 2015 um 18:54 #

        Der Shah hat die Analphabetenrate stark gesenkt. Viele Universitäten wurden mit Hilfe der USA gegründet, und das Bildungsystem ist auch noch nach dem Vorbild der USA.

        Der Mohamed Reza Shah hat aber (im Gegensatz zu seinem Vater Reza Shah) den Islam gefördert, Moscheen gebaut, und mochte es sich religiös zu zeigen. Das wurde ihm zum Verhängnis.

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      • nixgut 10. Juli 2015 um 00:04 #

        Hallo Pirouz Kas

        Kann man im Iran aus dem Islam austreten? Kann man als Ex-Moslem studieren? Und wie gelingt es den Menschen im Iran, sich der islamischen Gehirnwäsche zu entziehen? Ich glaube, daß das nicht vielen gelingt. Bist du selber Muslim oder Ex-Muslim? Ich glaube, daß es nur sehr wenigen Muslimen gelingt, sich von der Fessel des Islam zu befreien.

        Aber es sind ja nicht nur die Muslime, die einer Gehirnwäsche unterliegen. Wir hier in Deutschland werden ja ebenfalls indoktriniert. Seit etwa 70 Jahren prasselt eine linke Gehirnwäsche auf uns nieder. Das geht sehr subtil vor sich. Man bemerkt es als Normalbürger überhaupt nicht. Auch ich konnte mich der linken Gehirnwäsche lange nicht entziehen, weil es mir überhaupt nicht bewußt war. Jahrzehnte lang habe ich es gar nicht bemerkt. Ganz im Gegenteil, ich war stolz ein Linker zu sein, ich war total von der linken Ideologie fasziniert und überzeugt. Und ich war fest davon überzeugt, daß ich bis an mein Lebensende ein Linker bleiben würde. Dann begann ich mich aber mit dem Islam zu beschäftigen. Und dann brach mein ganzes linkes Weltbild zusammen und ich bemerkte, wie man uns über Jahrzehnte belogen hat.

        Andererseits, vielleicht war die linke Ideologie in den vergangenen Jahrenzehnten vielleicht sogar richtig. Jedenfalls wollte stets das Beste. Man wollte eine heile und gerechte Welt für alle. Wenn man dabei aber den Blick für die Realität verliert und nicht einmal bemerkt, daß der Islam eine faschistische Ideologie ist, dann läuft da etwas falsch. In diesem Punkt hat die Linke in Deutschland leider total versagt.

        Alles Liebe

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      • Pirouz Kas 10. Juli 2015 um 11:01 #

        Nicht-Muslime werden vom Staat massiv diskriminiert. Ich glaube man kann auch nicht austreten.

        Insgeheim sind viele Iraner Zoroastrier, Christen, Atheisten. Auf facebook, google+ etc sehe ich deutlich mehr Islamhassende Iraner, als Muslime. Ich war auch nur Moslem, bis ich die Religion richtig kannte.

        Linker war ich früher auch. Aber die Linken versagen total den Islam als Faschismus zu erkennen. Der Islam gehört vernichtet.

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      • nixgut 13. Juli 2015 um 07:43 #

        Es ist bestimmt nicht einfach, in einem islamischen Staat ein Nichtmuslim zu sein. Das beste ist wahrscheinlich, man verheimlicht es, wenn das überhaupt möglich ist. Es ist bestimmt nicht einfach, sich vom Islam zu lösen bzw. aus dem Islam auszutreten. Das gelingt wahrscheinlich nur den Mutigsten und Intelligentesten. Ich weiß noch, wie schwer es für Hamed Abdel-Samad gewesen ist, aus dem Islam auszutreten. Er beschreibt es in seinem Artikel „Mein Abschied vom Himmel

        Ich finde es auch sehr schade, daß die Linke bei der Beurteilung des Islam total versagt. Sie sind einfach zu faul, sich mit dem Islam zu beschäftigen. Stattdessen vertreten sie die These, daß alle Religionen bzw. Kulturen gleichwertig sind, was natürlich falsch ist.

        Ich bin vor kurzem auf den Manichäismus gestoßen. Dies ist eine Religion, die in der Spätantike und im frühen Mittelalter auch in Persien verbreitet war. Der Manichäismus verlangte von seinen Anhängern Askese und ein Bemühen um die Reinheit, die als Voraussetzung für die angestrebte Erlösung galt. Der Manichäismus vereint Zoroatrismus, Buddhismus und das Christentum. Damit könnte ich mich durchaus anfreunden. Leider waren es aber die Zoroastrier, die den Gründer des Manichäismus, Mani, verhaften ließen, worauf er in der Gefangenschaft starb.

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      • Pirouz Kas 10. Juli 2015 um 13:39 #

        Bin gerade auf etwas interessantes gestoßen. Offenbar gibt es auch in Saudi Arabien Menschen die im Verborgenen keine Muslime sind.

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      • nixgut 13. Juli 2015 um 07:06 #

        Das Video gefällt mir. Es ist gut, daß es auch in arabischer Sprache existiert.

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  2. Pirouz Kas 8. Juli 2015 um 16:18 #

    „Der wahre Grund, weshalb diese Kreuzzüge durchgeführt wurden, liegt in der Tatsache begründet, daß der Islam zuvor 460 Jahre lang Kriege gegen christliche, jüdische, hinduistische und buddhistische Staaten geführt hatte.“

    Ihr habt Zoroastrier vergessen!! Einst eine große Weltreligion. Heute fast ausgelöscht und vergessen. Die Zoroastrier hat der Islam am schlimmsten getroffen.

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    • nixgut 8. Juli 2015 um 17:23 #

      Hallo Pirouz Kas

      Da mir die Zoroastrier nicht ganz so geläufig sind, und mich sehr für Religionen interessiere, habe ich ein wenig gegoggled:

      Der Zoroastrismus bzw. Zarathustrismus (auch: Mazdaismus oder Parsismus) ist eine wohl zwischen 1800 v. Chr. und 600 v. Chr. vermutlich in Baktrien im östlichen Iranischen Hochland, dem heutigen Afghanistan, entstandene Religion mit heute etwa 120.000–150.000 Anhängern, die in Persien und im zentralasiatischen Raum verbreitet war. Die Anhänger des Zoroastrismus werden Zoroastrier oder Zarathustrier genannt. Größere Gemeinden leben in Indien, den USA und im Iran. Die Anhängerschaft im heutigen Indien und Pakistan bezeichnet man auch als Parsen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus

      Ui, ui, ui, das ist ja gar nicht so einfach mit der Philosophie von Zarathustra. Das erinnert mich ein wenig an die vedischen Schriften der Hindus, die auch ziemlich umfassend und nicht leicht zu verstehen sind.

      Dass die Perser, die offenbar einst sehr fortschrittlich waren, sehr unter dem Islam zu leiden hatten, wird in einem Artikel von Tangsir recht gut beschrieben:

      https://tangsir2569.wordpress.com/islam/das-goldene-zeitalter/

      Das goldene Zeitalter

      Der Zeitraum zwischen dem 8. und dem 13. Jahrhundert wird gerne als das „goldene Zeitalter des Islam“ betrachtet. Das war das Zeitalter des großen kulturellen Aufschwungs in der Philosophie, Naturwissenschaften, Baukunst, Medizin, Sprach- und Geschichtswissenschaften, der zu einer Blüte der Islamischen Welt führte.

      Dann geht er noch weiter auf dieses goldene Zeitalter ein. Das goldene Zeitalter endete mit dem Sieg des Islam über Persien und es scheint Persien/Iran hat sich bis heute nicht davon erholt. Ist ja auch kein Wunder, denn seitdem regiert der Islam im Iran.

      Hier ein Auschnitt aus dem Artikel von Tangsir, der sich mit der Natur der Araber beschäftigt. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Europa steht der Entwicklung, die der Iran bereits hinter sich hat, bzw. in der der Iran immer noch steckt, wahrscheinlich noch bevor, nämlich der Untergang von Wissenschaft, Kunst, Kultur, usw.. Europa will es nur noch nicht wahrhaben. Die Europäer träumen lieber ihren Multikultitraum, der wahrscheinlich genau so enden wird, wie einst in Persien.

      Die Natur der Araber

      Dr. Shojaedin Shafa zitiert in „Paz az 1400 saal“ S.299 -301 Ibn Khaldun. Aus dem Al Moqaddama: „Das natürliche Talent der Araber ist die Plünderung und Ausbeutung anderer; was sie im Besitz anderer sehen, veranlasst sie zu Diebstahl und Raub. Sie ernähren sich durch ihre Lanzen und Schwerte; sie kennen keine Grenze bei der Beraubung und Plünderung anderer; im Gegenteil rauben sie alles aus von Reichtümern, Hab und Gut bis zu Werkzeugen. Wenn sie ein Land bei ihren Eroberungszügen besetzen und ihre Herrschaft und Macht in diesem Land geltend machen, achten sie nicht auf die Erben der Menschen; deswegen werden die Besitztümer aller durch die Besatzer mit Füßen getreten und geraubt. So wird der Wohlstand verringert und die Zivilisation stirbt aus. Sie sind auch der Grund, weshalb der Wohlstand und die Gesellschaft verdorben wird; denn sie ignorieren die Künstler, Handwerker und verachten diese […]

      Der Wohlstand in einer Gesellschaft kann durch die Vernichtung solcher Berufe zugrunde gerichtet werden. Die Araber bemühen sich nicht um Gesetze oder Regeln, die den Diebstahl und die Aggressivität den Menschen gegenüber verbieten, sondern sie bemühen sich nur darum, die Besitztümer der Menschen durch Raub und Erpressung an sich zu reißen. Wenn sie ihr Ziel erreichen, walten sie keiner Gnade um des Volkes und seines Wohlergehens. Sie achten nicht darauf, die Menschen unter ihrer Führung den richtigen Weg zu weisen und halten die Missetäter nicht davon ab, weiterhin Verderbtheit über das Volk zu bringen. Wie so oft veranlasst ihre Habsucht und Raffgier sie dazu, Geldstrafen zu verhängen, aber ihr Ziel dabei ist nicht, die Gemeinschaft zu verbessern, sondern höhere Abgaben und Kopfsteuern zu erzielen und durch diese Methoden, die eigenen Reichtümer zu vergrößern.

      Denn Strafen zu verhängen um die Täter zu bestrafen, halten keinen ab das verbrecherische Verhalten zu ändern. Im Gegenteil helfen die Strafen, welche eher Bestechung sind, ihnen weiter zu machen. Letzten Endes lebt das von Arabern in Chaos und Anarchie beherrschte Volk so, als ob es keine gesetzliche Macht mehr gäbe. Chaos und Anarchie sind ebenso Ursache für die Vernichtung und Verderbtheit eines Wohlstands und einer Zivilisation. Dieses Volk ist von Natur aus bestimmt, zu plündern und zu vernichten; was sie finden, nehmen sie als Beute […]

      Aufgrund ihrer Eigenschaft der Barbarei wäre die Herrschaft über sie ebenso nur mit Grobheit, Habsucht und Rivalität verbunden, weswegen sie ungern beherrscht werden wollen. Es ist selten, dass sie wegen einer Sache übereinstimmen. Wenn es aber um ihren Glauben oder irgendein neues Land geht, lässt dieses hindernde und herrische Gefühl, und die Anmaßung und Konkurrenz nach. Sie verbünden sich leichter und begehen gemeinsam den Weg zur Errungenschaft eines Sieges oder einer neuen Eroberung. […]

      Und so versammeln sich diese Araber, die stolz darauf sind, Skorpione und Zecken zu verzehren, an Tagen, die nicht besser als in Qorayš sind, unter der Fahne des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm) und unternahmen Eroberungszüge in Richtung des persischen und römischen Reiches. Sie besetzten diese und fingen an sich mit den weltlichen Angelegenheiten zu befassen; sie häuften große Reichtümer, dass sie bei manchen Kriegen jedem arabischen Reiter an die Tausend Goldmünzen oder im selben Wert Silber verteilten und raubten unermesslichere Beuten. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Eroberungen der Araber immer die Zerstörung der jeweiligen Zivilisationen mit sich brachten, denn die kultivierten, blühenden und bebauten Städte wurden von ihren Bewohnern verlassen.

      Die Felder änderten sich zum Ödland. Das Land Jemen hat sich außer ein paar seiner Städte zu einer Ruine entwickelt. Die iranische Zivilisation im Lande Irak wurde völlig zerstört und dieselbe Situation herrscht in Syrien. Banu Hilal und Banu Sulaym, die bis nach Tunesien und Marokko eingedrungen waren und annähernd 350 Jahre für ihre Vorherrschaften gegeneinander Kriege geführt haben, und sich in diesen Ländern niederließen, vernichteten grüne Landflächen. Die Gebiete zwischen dem Mediterranen Meer und dem Sudan, die vorher bebaut und besiedelt waren, sind heute nur noch eine Wüste, worin übrig gebliebene Ruinen, Flachreliefe und ein paar Dörfer nur noch an eine Zivilisation erinnern.[ Al-Moqaddama von Ibn Khaldun, Kapiteln in der Reihe nach 27, 28 u. 21].

      Nachtrag: Ich habe gerade gesehen, auf der Seite von tangsir steht: In the name of Pirouze Parsi (Ferdowsi) and Kasravi the Great! Solltest du etwa Tangsir sein?

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      • Pirouz Kas 8. Juli 2015 um 17:53 #

        Die Zoroastrier sind wegen der massiven Diskriminierung und Verfolgung durch Muslime nach Indien geflohen.
        http://drishti.co/2015/06/03/9-pioneering-ways-parsis-have-shaped-modern-india/
        Sie sind unter sich geblieben und sehen sich als Nachfahren der alten Perser. Die meiste Industrie in Indien gehört ihnen, und sie sind nur 0,02% der Bevölkerung Indiens.

        Ich kenne Tangsir, nein bin ich nicht. Pirouz ist ein Name, viele hießen so. „Pirouz Parsi“ nennt Tangsir den Dichter Ferdowsi. Das war ein iranischer Dichter (angeblich Moslem), der viel über den Zoroastrische Kultur, persische Mythiologie, und Geschichte geschrieben hat, damit die persische Sprache nicht ausstirbt. Wahrscheinlich dank ihm wurde Iran nicht arabisch. Im Kapitel über die arabische Eroberung beschreibt er die Araber/Muslime sogar als unzivilisiert.

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      • nixgut 8. Juli 2015 um 18:40 #

        Hallo Pirouz Kas

        Danke für die Information.

        Das ist ja ganz beachtlich, wenn den Zoroastriern in Indien die meiste Industrie in Indien gehört, obwohl sie nur solch einen kleinen Teil der Bevölkerung stellen. Mich wundert es besonders deswegen, weil die Inder doch auch immer ein sehr intelligentes und aufgeklärtes Volk waren, dank des Buddhismus und Hinduismus, mit dem ich sehr viel Sympathie habe. Nicht umsonst sind besonders die indischen Informatiker in aller Welt begehrt.

        Bist du selber Anhänger oder Sympathisant des Zoroatrismus? Und wenn ja, was gefällt dir daran besonders gut? Ich bin übrigens Sympathisant des Buddhismus, Hinduismus, des Christentums und des Yoga (obwohl ich Agnostiker bin) und habe mich zwölf Jahre mit dem buddhismus und Hinduismus beschäftigt. Als Katholik ist mir das Christentum natürlich in die Wiege gelegt worden. Für Religion habe ich mich aber erst sehr viel später interessiert. Ich habe immer versucht nach den Regeln des Yoga zu leben, was mir aber nicht immer gelang. Und ich sympathisiere mit den buddhistischen und christlichen Mönchen. Gibt es im Zoroatrismus so etwas wie Erleuchtung? Und wenn ja, wie erlangt man sie?

        Du sagst, dank Ferdowsi wurde Iran nicht arabisch. Aber Iran wurde islamisch. Ist das nicht genau so schlimm? Besteht darin ein großer Unterschied, ob ein Land arabisch oder islamisch ist, außer in der Sprache? Aber du hast recht, wenn man einem auch noch die Sprache nimmt, dann raubt man einem Land die Seele. Wenn ich mir heute den Iran betrachte, dann kann ich mich nicht so recht dafür begeistern. Wenn Deutschland einst islamisch sein sollte, was zu befürchten ist, dann ist dieses Land nicht mehr mein Land und ich würde alles tun, um dies zu verhindern, was in meiner Macht steht.

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      • Pirouz Kas 8. Juli 2015 um 19:17 #

        Zumindest Tata und Air India (vorher Tata Airlines) wurden von Zoroastriern gegründet.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Tata-Gruppe

        Ich bin kein Zoroastrier. Mir ist aber wichtig, dass die Religion nie vergessen wird. In Indien sind sie sehr populär, und die Regierung möchte dass sie mehr Kinder bekommen weil die Gemeinde so bereichernd ist (genau das Gegenteil was wir uns von Muslimen erhoffen). https://www.youtube.com/watch?v=U-hT10XKZbA

        Ich glaube schon dass es Vorteile hat, wenn Iran nicht arabisch spricht. Weil wenn sehr viel nicht-islamische Kultur (Sprache, Geschichte, Dichtung, Literatur, Feste, Religion) vorhanden ist, wird es leichter werden den Islam zu verlassen.

        Und dann hat arabisch noch etwas spezielles (aus: http://www.taz.de/!5020419/) :
        „Die am besten bewerteten Wörter haben in den meisten untersuchten Sprachen etwas mit Glück oder Liebe zu tun – nicht aber im Arabischen. Dass der Einfluss von Religion im arabischen Sprachraum weiter verbreitet ist als zum Beispiel im deutschen, verdeutlichen die als am besten bewerteten Wörter: „Paradies“, das Personalpronomen „ER“ und „Gott“ kommen vor Wörtern, die etwas mit weltlichen Dimensionen von Liebe, Glück oder Lachen zu tun haben.“

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      • nixgut 8. Juli 2015 um 20:34 #

        Ich bin auch der Meinung, daß Religion sehr wichtig ist. Leider ist die Religion bei uns im Niedergang. Und wenn die Religion verloren geht, dann gehen die inneren Werte bei den Menschen verloren und der Staat wird langsam aber sicher marode und zerfällt immer mehr. Er geht seinem Untergang entgegen. Und weil wir keine inneren Werte mehr haben, für die es sich zu kämpfen lohnt, widersetzen wir uns auch nicht dem Islam, der uns endgültig den Todesstoß versetzen wird. Die Linken in Deutschland haben mit ihrem Hass auf das Christentum in den vergangegen 70 Jahren dafür gesorgt, daß das Christentum einen faden, wenn nicht sogar einen abstoßenden Beigeschmack hat. Wo wären wir aber ohne das Christentum? Wir wären wahrscheinlich immer noch dieselben Barbaren, die wir einst waren und würden uns kaum von den Muslimen unterscheiden.

        Dabei sollte man das Christentum aber nicht wortwörtlich nehmen, das sollte man bei keiner Religion, sondern man sollte nach dem tieferen Sinn der Religion suchen. Es geht mir bei Religionen nicht um die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht, sondern um die Frage, wie muß ich mein Leben leben, damit ich glücklich bin. Die Frage, ob es einen Gott gibt kann ohnehin niemand beantworten. Auf die Frage, wie muß ich mein Leben gestalten, um glücklich zu sein, darauf können uns Religionen Antworten geben. Der Islam allerdings nur begrenzt. Er gibt uns wahrscheinlich sogar die falschen Antworten, wenn man mal vom Sufismus absieht.

        „Sind Deutsche aggressiver wegen der ganzen Konsonanten in den Wörtern?”

        https://www.taz.de/!5020419/

        Ich halte das für eine sehr gewagte These, der ich nicht zustimme. Es liegt allein in meiner Hand, ob ich glücklich bin oder nicht und das hat nichts mit der Sprache zu tun. Mein Glücklichsein ist vollkommen unabhängig von der Sprache, die ich spreche und der Wörter, die ich benutze. Hierbei spielen physiologische Prozesse und körpereigene Drogen eine Rolle. Ernährung, Meditation, Autogenes Training oder andere kontemplative Prozesse (wie z.B. Zen, Yoga oder Beten), die Sexualität, die Ernährung, die Atmung, ein gesunder Schlaf und andere Dinge spielen dabei eine Rolle. Und wie gesagt, darauf bieten die Religion und die Yogaphilosophie eine Antwort.

        Aber du hast natürlich recht, daß es schon eigenartig ist, oder vielleicht auch nicht, daß Wörter wie Glück und Liebe im Arabischen eine geringere Bedeutung haben. Bei der Gewalt, die in der Erziehung der Muslime oft anzutreffen ist und bei der Gewalt, die Muslime seit Jahrhunderten ausüben, ist es nicht weiter verwunderlich, daß Glück und Liebe sich ein wenig hintenan stellen müssen. Dafür hat das Wort „Paradies“ im Islam eine hohe Bedeutung. Dumm ist nur, daß die Muslime nicht erkennen, daß das einzige Paradies, welches vermutlich besteht, daß Hier und Jetzt ist. Und das jeder Mensch mehr oder weniger selber darüber entscheidet, ob er im Paradies oder in der Hölle lebt.

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