Deutschendiskriminierung in der Schule: Hilferuf eines Vaters

8 Jul

schulklasse
Das haben wir selten erlebt: einen sprachlosen Michael Mannheimer. Er rief uns gestern an und übermittelte uns die Email eines Vaters, der sich hilfesuchend an Mannheimer wandte. Was der Vater darin über die Situation seines Sohnes berichtet, der im Gymnasium einer mittelfränkischen Bayernmetropole von Türken gemobbt wird, machte allerdings auch uns fassungslos. Wir hätten dies in Berlin und im Ruhrgebiet erwartet, auch in Bremen und Hamburg. Aber in Bayern?

Wir veröffentlichen den Brief des Hilferufs an Mannheimer in voller Länge und ohne weiteren Kommentar. Auf Bitten des Vaters wurden allerdings alle entsprechenden personen- und ortsspezifischen Daten entfremdet (anstelle von Namen steht XY). Wir nehmen auch zur Kenntnis, dass sich der Vater nicht an die Medien der Stadt wandte. Es scheint sich mittlerweile immer mehr herumzusprechen, auf wesssen Seite diese stehen. Jedenfalls nicht auf der Seite ihrer deutschen Leser. Hier die Mail:

Sehr geehrter Herr Mannheimer,

ich muss Ihnen einen Fall schildern und bitte Sie, mir einen Ratschlag oder Vorgehen zu empfehlen.

Unser Sohn (11) geht in ein XY- Gymnasium, 6. Klasse. Schon in der 5. Klasse an diesem Gymnasium ist unser Sohn von einem Kind (ich nenne es Ali) in den Klassenräumen, Pausenhof oder S-Bahn bedrängt, beschimpft und beleidigt worden. Gespräche mit der Lehrerschaft brachte kurzfristige Entspannung, aber keinen Frieden auf Dauer.

Jetzt in der 6. Klasse ist Ali zum Klassensprecher und Mediator auf drei Jahre gewählt worden. Ein Mediator spricht einmal in der Woche vor der Klasse und nimmt Probleme und Anregungen auf und bespricht sie, vor den Kindern und Lehrern.

Der Ärger in S-Bahn etc. zwischen Ali und unserem Sohn verschärft sich. Auch Klassenkameraden sehen es, was abläuft (Beleidigungen, Beschimpfungen, Wegstoßen) und verteidigen unseren Sohn. Die Klassenkameraden sagen, es geht nicht von unserem Sohn aus.

Am letzten Freitag nahm Ali die Gelegenheit wahr und zitierte unseren Sohn VOR die Klasse unter den Augen der Klassenleiterin. Es begann eine verhörähnliche Befragung unseres Sohnes durch Ali. Das Ziel des Gespräches ist, unseren Sohn als den zu verurteilen, der den Streit beginnt. Unser Sohn soll sich Ali demnach weder in S-Bahn noch Pausenhof etc. nähern und auf Abstand bleiben. Alles andere wird als offene Aggression gewertet. Das geschah vor den Augen der Klassenleiterin.

Unser Sohn heulte bei dieser Demütigung vor der Klasse.

Weiterhin wird unserem Sohn aggressives Verhalten unterstellt. Deshalb überwachen (!) weitere fünf Alis aus der Klasse unseren Sohn in seinem Verhalten in der kommenden Woche und berichten es an Ali. Dieser wird vermutlich ein Urteil fällen dürfen, wie es weitergeht mit unserem Sohn. Das alles mit Unterstützung der Klassenleiterin.

Herr Mannheimer, es klingt wie ein übler Streich. Aber diese Verhältnisse laufen derzeit in einem XY Gymnasium ab.

Deutschendiskriminierung ist wohl ein passender Ausdruck. Ausländerkinder stimmen über das Wohl eines Klassenkameraden ab. Was kann in diesem Fall gemacht werden? Vielen Dank im voraus.

Viele Grüße XY

Quelle: Deutschendiskriminierung: Hilferuf eines Vaters

Ilse K., eine frühere Lehrerin aus Düsseldorf schreibt:

Ich unterrichtete Deutsch und Geschichte in einem Düsseldorfer Gymnasium, das vom Einzugsgebiet her einen großen Anteil von Kindern mit „Migrationshintergrund“ hatte. In meiner letzten 5. Klasse war der Anteil auf über 50% gewachsen, davon die meisten Muslime.

Während die Mädchen sich ohne Probleme lernmotiviert einfügten, ergaben sich bei den Jungen bald Probleme in Bezug auf Leistung und Betragen. Insgesamt sank im übrigen das Leistungsniveau beträchtlich, viele der Kinder (hier insbesondere aber eine kleine Italienerin, deren Mutter nach 14 Jahren kein Wort Deutsch sprach) beherrschten die deutsche Sprache nur mangelhaft, obwohl sie als positive Auslese die Zulassung zum Gymnasium erhalten hatten.

Als ich die Hausaufgabe erteilte, einfache Sätze mit Dativ zu formulieren, leisteten einige der muslimischen Jungen zwar Folge, schrieben aber Sätze mit provokantem Inhalt. Es ging darin um Diebstahl, Gewalt etc. Einer der Jungen, ein Marokkaner, schrieb: „Der Mann kackte dem Baby ins Gesicht.“ Ich nahm die Jungen beiseite, riss diese und andere Seiten aus dem Heft, ermahnte die Jungen und gab ihnen Extra-Aufgaben.

Der Aufforderung zu einem Gespräch kam die Mutter des kleinen Marokkaners erst am Eltern-Sprechtag nach. Die Mutter eines weiteren kleinen Muslims, eine besonders eifrige Konvertitin, hatte sie offensichtlich bestärkt, mir den Vorwurf des Rassismus zu machen, was sie nun lautstark tat. Ich hätte ihrem Sohn unbegründet Seiten aus dem Heft gerissen und würde ihn als Ausländer diskriminieren.

Natürlich hatte ich die Seite aufgehoben und konnte sie ihr zeigen, wonach sie doch etwas kleinlauter wurde. Sie blieb allerdings bei ihren Unterstellungen und war nicht bereit, mit mir ein pädagogisches oder psychologisch orientiertes Gespräch zu führen, wie der elfjährige Sohn zu einer solchen Formulierung kommt. Ich weiß bis heute nicht, ob der Grund reine Provokation war oder ob es in der Familie irgendwelche Probleme gab, die ihn veranlassten, diesen Satz zu schreiben.

Diese Abschottung und Gesprächsverweigerung ist in Bezug auf muslimische Familien üblich. In vielen Schulen werden die Lehrer zu wenig abgesichert und gestützt gegen Rassismus-Vorwürfe der Eltern. Es gibt auch keine einheitliche Regelung gegenüber muslimischen Sonderwünschen in Bezug auf Scharia-Regeln, jede Schule bleibt sich hier selbst überlassen.

Michael Mannheimer schreibt:

Soeben habe ich diese Mail erhalten. Ich publiziere sie zu gegebenem Anlass hier auf PI (PI = Politically Incorrect):

Erfahrungen mit Muslimen an Schulen (ein Lehrer berichtet)

Der von PI beschriebene Vorfall an einem Gymnasium ist für mich nicht neu, vor allem nicht ungewöhnlich. Ich habe selber ein Gymnasium besucht. Wir hatten lediglich zwei Türken in der Klasse, diese sabotierten den Unterricht aber allein. Dominanz und Drohgebahren war normal, Sexismus Alltag. Ich kenne eigentlich keinen Nicht-Türken/Nicht-Araber [Deutschen] etc., der nicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Meine Brüder wurden, wie viele Jungen/Männer meiner Generation, häufig mit Gewalt angegangen. Immer auf unterstem Niveau. Mehrere auf ein Kind, brachiale Gewalt, Dominanz gegenüber allem, was vermeintlich schwächer ist oder erscheint.

Unter uns Lehrern sind die Probleme bekannt, es ist psychisch sehr belastend. Was aber kann man tun, wenn man wegen Nichtigkeiten Ordnungsverfahren verpasst bekommt?

Die Lehrer lassen diese [muslimischen] Kinder meist durchkommen, dann haben sie die wenigsten Probleme mit ihnen. Das kriegen deutsche Schüler natürlich mit und sind ensprechend genervt, wenn Achmet für bescheidenes Sozialverhalten und Leistungen trotzdem eine 3 in Deutsch bekommt. Das von euch beschriebene Beispiel passt. Meist erreichen diese Jungen durch ihre Dominanz und Überheblichkeit vorauseilenden Gehorsam der Lehrer und Schüler. Sie werden umgarnt, nicht selten sogar zu Schülersprechern, man will es sich nicht mit ihnen verscherzen.

Ich könnte da Bände sprechen. Es gibt Gründe dafür, dass Sarrazin laut Umfragen vor allem von jungen Menschen zwischen 15-25 Zuspruch erhält. Mein Tipp an euch: Verstärkt eure Jugendarbeit! Muslime sind nicht sehr beliebt bei jungen Menschen. Man passt sich ihnen an, oder man nimmt Abstand. Die Zahl derer, die Abstand nehmen, ist größer als die, die sich anpassen. Falls ihr Interesse an einem ausführlichen Bericht habt, meldet euch.

Nach Israelreise als „dreckige Jüdin“ beschimpft

Sylke S. schreibt:

Wir kamen während des Libanonkrieges nach einem einjährigem Israelaufenthalt (akademisch: sabbatical (Sabbatjahr)) [1] 2006 nach Berlin zurück. Unsere elfjährige Tochter kam in ihre alte Schulklasse, in der die muslimischen Kinder, die sie seit der Vorschulzeit kannten und früher einmal „beste Kumpel“ waren, sie nun als „dreckige Jüdin“ beschimpften, in der Hofpause bedrohten und sagten, dass sie sie „abknallen“ würden.

  • [1] Das Sabbatjahr führten zuerst Professoren an den amerikanischen Unis ein: Dem Lehrbetrieb den Rücken kehren, um sich völlig der Forschungsarbeit zu widmen.

Es gab zwei Gespräche mit den betreffenden Schülern und der Lehrerin, die meinte, dass unsere Tochter dies alles wegen der traumatischen Erfahrung in Israel phantasieren würde. Unsere Tochter musste die Schule verlassen, angeblich wegen ihrer Lernschwächen, dabei hatte sie bis dato nie Förderstunden in Anspruch genommen. Aus Sicherheitsgründen ist sie nun auf einer Sonderschule.

Sie wurde zwei Jahre lang in der Öffentlichkeit (Spielplatz, Weg zur U-Bahn) beschimpft, bespuckt, geschubst (es gibt mehrere Zeugen). Erst ein Freund, der selbst vor den Jungen (marrokanischer Migrationshintergrund), die mittlerweile 15 Jahre alt waren, floh, weil er mit der „Jüdin“ ging, erzählte es uns. Dann kam raus, dass sie in der U-Bahn seit Jahren drangsaliert wurde.

Siehe auch:

1400 Jahre islamische Expansion, islamischer Imperialismus und islamischer Sklavenhandel

Hamburg plant 38 neue Standorte für Flüchtlinge

Akif Pirincci: Wenn Latrinenputzer der "taz" astronomisch werden

Eugen Sorg: Islamisches Spanien: Das Land, wo Blut und Honig floss

Hamed Abdel-Samad: Todenhöfer im Islamisten-Himmel

Fjordman: Europäer als Opfer des islamischen Kolonialismus

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