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Akif Pirincci: Der linke Gleichheitswahn

3 Sep

Ludwig-XIV.-von-FrankreichSERIE: TEIL 1 – Wie die Welt war – der Urkönig

Die Welt, die versunkene Welt, Adams und Evas Welt war so oder so gewesen, weil die Menschen so oder so gewesen waren. Das klang nicht nur banal, sondern zeugte geradezu von idiotischer Banalität. Doch von Anbeginn der geschichtlichen Überlieferung und wahrscheinlich seit dem Ende des Steinzeitalters beteuerten alle Philosophien, Religionen, Wirtschaftslehren und Politiken das genaue Gegenteil, nämlich dass die Menschen eben nicht so oder so seien, sondern GLEICH!

Tatsache war jedoch, die Menschen waren nicht nur alle nicht gleich, nein, sie waren auch nicht alle gleich wert, mehr noch, ein Teil der Menschen war vollkommen wertlos. Mit der Verleugnung eben dieser Tatsache nahm alles Unglück seinen Lauf, und der Mensch bemühte sich mit einer unvorstellbaren intellektuellen Herkulesarbeit synthetische Systeme [Ideologien] zu schaffen, um den erträumten Idealzustand in die triste Realität zu übertragen.

Die Geschichte begann mit einem König, der vor Angst schlotternd in seinen königlichen Gemächern hin- und herwanderte und alle ein paar Minuten nach seinen Dienern rief, um zu erfahren, wann die königliche Kutsche endlich für die Flucht arrangiert sei. Draußen, hinter den Mauern des Königspalastes nämlich, tobte das Volk seiner Untertanen, das sich die verrückte Idee in den Kopf gesetzt hatte, künftig ohne König auszukommen.

Diese verrückte Idee basierte unter anderem auf den Ansichten des Aufklärungsphilosophen Jean Jacques Rousseau, der gemeint hatte: „Der erste, der ein Stück Land einzäunte und sagte: das gehört mir, war der Gründer des Staates und der Ungleichheit.“ So gesehen schienen die Flausen in den Köpfen der rebellierenden Untertanen keineswegs verrückt. Und um der ganzen Wahrheit die Ehre zu gereichen, es existierten zwischen König und Volk rein wissenschaftlich gesehen tatsächlich kein Unterschied. Im Gegenteil, die da draußen zeichneten sich sogar durch mehr Schlauheit, Tüchtigkeit, Erfindungsreichtum, Forschergeist, Innovationsfreudigkeit und Energie aus.

Der König dagegen war degeneriert. Die unselige Sitte der Verwandtschaftsheirat unter Adeligen hatte ihn bis an die Grenze der Debilität verblöden lassen. Den Rest besorgten ein dekadenter Lebensstil, welcher ihn von den Sorgen seines immer zahlreicher werdenden Volkes entfremdet hatte, und ein Größenwahn, der ihm das Gefühl vermittelte, gottgleich zu sein, also unzerstörbar und immerdar, komme, was wolle. König zu sein war halt kein Beruf, sondern ein Seinszustand, wenn auch ein überholter.

Das war jedoch nicht immer der Fall gewesen. Vor Jahrtausenden, damals in der Urwelt, als der Grundstock des Königreiches gelegt wurde, hatte es da den Urvater des Königs gegeben, der sich von seinen späteren Urenkeln so krass unterschied wie eine Keule von einem Königsstab. Es handelte sich bei diesem Mann um ein tierähnliches Wesen, halb Affe, halb Mensch. Er hob sich von den anderen Halbaffen durch seine Dominanz, Willensstärke, Furchtlosigkeit, seine Sachkenntnis bei der Jagd und durch die Eigenschaft ab, ein guter Anführer zu sein, was nebenbei der ganzen Horde zum besseren Überleben verhalf. Er war nicht gerade ein Gentleman, der Urkönig.

Er pflegte seine Rivalen im Kampf zu verstümmeln oder zu töten [1], die größten und nahrhaftesten Brocken des kollektiv erlegten Wildes seiner Familie zuzuschanzen, sämtliche Annehmlichkeiten für sich zu beanspruchen, und soweit sein intellektueller Horizont ihm eine Begrifflichkeit der Welt erlaubte, diese Welt als sein Eigentum zu betrachten.

Vor allem aber beanspruchte er die meisten Weiber in der Horde für sich, frönte der Vielweiberei, so dass seine Geschlechtsgenossen entweder unbeweibt bleiben oder sich mit weniger begehrenswerten Weibern begnügen mussten. Dieser Mann war nachweislich nicht mit den anderen gleich! Jeder Hieb auf den Schädel seines Gegners, jede weitere von ihm geschwängerte Frau, jedes Mehr an Nahrung und Fürsorge, das er seinen vielen Kindern zukommen ließ, und jedes weitere Hektar Territorium, das er sein eigen nannte, legten beredtes Zeugnis von seiner Macht und Stärke ab.

War dieser Mann infolgedessen auch wertvoller als andere Männer? Ja. Wertvoll für wen? Für sich selbst! Kraft seiner ungeheuren Macht konnte er seine eigenen Gene leichter und öfter fortpflanzen als andere. Und waren die anderen Männer durch dieses hartherzige Affensystem wertloser? Ja. Für wen? Für sich selbst. Vor allen Dingen aber für die Frauen.

Nicht nur dass ihr eigener Wert stark gemindert war, weil sie wegen ihrer Unterlegenheit gegenüber dem Oberaffen ihre Gene schwerer fortzupflanzen vermochten, sie büßten aufgrund dessen auch bei den Frauen an Attraktivität ein, weil deren Wert sich ebenfalls über den Fortpflanzungserfolg [der Anzahl der Kinder] definierte. Hatte ein Mann z.B. keine Nachfahren, die seine Gene, sein Erbgut weitergaben, katapultierte er sich aus dem Wertesystem heraus und verdammte sich zu einem grausamen Schicksal: genetisches Vergessen!

Das Positivste, was sich zu dieser archaischen Art der Ungleichheit sagen ließ, war die für die Freunde der Reinheit entzückende Tatsache, dass es sich dabei um kein synthetisches [künstliches, sozial erschaffenes] System, nicht um eine Kopfgeburt handelte, sondern um pure Natur, das heißt, die ganze Angelegenheit hatte sich keine Geistesgröße ausgedacht. Ganz anders sah die Sache jedoch zu der Stunde aus, als der von seinem Urvater über Hunderte von Generationen entfernte degenerierte König furchtsam auf seine Kutsche wartete, um seinen „Unteraffen“zu entfliehen.

Diese wollten ihn lieber unter der Guillotine sehen als auf dem Thron. Mit gutem Grund, denn obwohl er die gleichen Rechte wie sein Urvater beanspruchte, beruhte seine Macht in Wahrheit inzwischen auf formaljuristischen Argumenten, auf wurmzerfressenen Dokumenten, erlauchten Stammbaumdeutereien und platter Autoritätshörigkeit. Der Wert, den er besaß, war ein Pseudowert, einzig und allein darauf gründend, dass er durch Steuereinnahmen, Enteignungen und unsinnige Kriege gegen andere Länder den Wert anderer Männer schmälerte.

Was aber wollten die Männer hinter den königlichen Palastmauern, die den König in Kürze um einen Kopf kleiner machen sollten [wollten]? Auf den ersten Blick etwas Alleinseligmachendes: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Was war darunter explizit zu verstehen? Endlich ein Buch von einem Autor lesen zu dürfen, das bis jetzt der Zensur unterlegen hatte, oder auszusprechen, was einem gerade durch den Kopf ging, oder dem Knecht dieselben Rechte einzuräumen wie dem Herren?

Wenn dies die Freiheit sein sollte, so waren wohl die wenigsten Männer daran interessiert. Und Gleichheit? Sicher war darunter nicht die Gleichheit der Geschlechter gemeint und ebenso nicht, dass ein Bettler dasselbe Ansehen genoss wie ein geachteter Kaufmann. Brüderlichkeit war erst recht eine hohle Phrase, denn kein Mensch dachte ernsthaft daran, sein Sauerverdientes mit einem Faulenzer zu teilen.

Was also wollten die männlichen Untertanen zum Ausdruck bringen, wenn sie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit postulierten? Ganz simpel: Hemmungslose Konkurrenz untereinander, ohne dass ihnen die Früchte ihrer Arbeit oder Eroberungen von irgendwelchen Königen oder Staatsautoritäten gleich wieder abgeknöpft wurde. Seit den seligen Tagen der Affenhorde hatte sich nämlich einiges getan. Die Dinge waren einfach komplizierter geworden. Das gute alte Keuleneindreschen auf den Schädel des Rivalen garantierte keinen Erfolg mehr, und die Frau von heute ließ sich auch kaum davon beeindrucken, dass man ihr einen gepfählten Bären vor die Haustür hinlegte.

Eine reger Güterhandel von beinahe internationaler Dimension war entstanden, Landwirtschaft im großen Maßstab wurde betrieben, Maschinen erfunden, Verfahrenstechniken zur Förderung von Bodenschätzen entdeckt, Erfindungen gemacht, neue Kontinente erschlossen, Kultur erschaffen und erste Ansätze zur Konsumwirtschaft in die Wege geleitet. Kurzum, es gab nun nicht nur einen Oberaffen, von dessen Wohl und Wehe das Schicksal der Gemeinschaft abhing und dessen Präsenz schon die Unteraffen zum Kuschen brachte, nein, es gab jetzt sehr viele Oberaffen. Mit der Unmerklichkeit eines kreisenden Stundenzeigers hatte sich der Wert – demokratisiert!

Gleichheit oder die Rede von „egalitären Werten“ war also in diesem Zusammenhang eine mehr als höfliche Ausdrucksweise. Mit der fortschreitenden Umverteilung der politischen/wirtschaftlichen Macht auf breitere Kreise wurde es schlicht untragbar, dass Männer der Oberschicht Frauen und Güter für sich horteten. Es leuchtete deshalb ein, dass mit der breiteren Streuung der politischen/wirtschaftlichen Macht auch der Frauen- und Güterbesitz breiter gestreut werden musste.

Der äußerste Streuungsgrad hieß: ein Mann, eine Wählerstimme. Und: ein Mann, eine Frau! Die Männer hinter den königlichen Mauern köpften den wertlosen König, bevor er seine Fluchtkutsche besteigen konnte. Damit schufen sie aber so ganz nebenbei und ohne sich dessen innezuwerden ein anderes synthetisches System, das einfach nicht funktionieren konnte, weil es einige naturgegebene Dinge außer acht ließ.

Fortsetzung:

Das Scheitern synthetischer Systeme – Teil 2 – In der Maschine

Das Scheitern synthetischer Systeme – Teil 3 – Schauspieler gesucht

Quelle: Akif Pirincci: Das Scheitern synthetischer Systeme

Meine Meinung:

Akif schreibt, dass der Urkönig seine Rivalen im Kampf verstümmelte und tötete. Dies war am Anfang auch im Römischen Reich üblich. Man bekämpfte, tötete, kreuzigte und versklavte Migranten, die illegal ins Land einwanderten. So lange man das Tat, konnte man die alte Ordnung aufrecht erhalten. Als das Christentum sich mit seinem Humanismus immer stärker durchsetzte, ging man auch mit den germanischen, gotischen und alemannischen Zuwanderern (Invasoren) humanitärer um.

Dies führte allerdings dazu, dass immer mehr von ihnen ins römische Reich einfielen und schließlich die Macht übernahmen. Mit anderen Worten, das Gutmenschentum führte schließlich zum Untergang des Römischen Reiches und ich fürchte, das humane aber naive Gutmenschentum wird auch zum Untergang Europas führen, denn man hat es hier nicht nur mit zivilisierten Migranten zu tun, sondern mit der militanten islamischen Religion und Kultur, die Europa unterwerfen und islamisieren möchte.

Der beste Beweis für die grenzenlose Naivität und Dummheit sind die Forderungen von Papst Franziskus, der am liebsten die ganze Welt nach Europa einladen würde: Papst Franziskus geht die Umvolkung (Islamisierung) Europas nicht schnell genug – er fordert die Familienzusammenführung „einschließlich Großeltern, Geschwistern und Enkelkindern.“

Wolfgang Steiger schreibt:

Offensichtlich befinden wir uns in der gleichen Lage wie einst das Römische Imperium, unfähig die Migrantenwellen zu kontrollieren, geschweige denn zu integrieren, Einwanderungswellen, die sich zunächst friedlich geben, dann aber immer aggressiver auftreten, sobald sie die grenzenlose Dummheit der neudeutschen Gutmenschen, ihre heuchlerische historische Unbildung und ihre feige Inkompetenz erkannt haben, die dazu führen wird, dass sie sich eher auf die Seite der muslimischen „Willkommensgäste“ schlagen, als sich für die Interessen und das Lebensrecht des eigenen Volkes einzusetzen.

Wolfgang Steiger schreibt weiter, dass Einwanderer im frühen Rom mit Feuer und Schwert bekämpft wurden, dass sie enthauptet, gekreuzigt und versklavt wurden. Er schreibt weiter, dass unsere moderne und fortschrittliche Zivilisation dies nicht mehr toleriert, was allerdings zum Schaden des eigenen Volkes und der eigenen Kultur geschieht, weil es am Ende von den Einwanderern ausgerottet und versklavt wird.

Man braucht heute niemanden mehr mit Feuer und Schwert bekämpfen, sie kreuzigen, töten oder versklaven, denn schließlich haben wir Gesetze, die die Einwanderung regeln könnten. Aber weil die Regierung selber offensichtlich davon überzeugt ist, Europa in einen multireligiösen, multiethnischen und multikulturellen Staat zu verwandeln und die Gefahren der Masseneinwanderung nicht sieht oder bewusst ignoriert, werden wir vielleicht den Weg des Römischen Reiches beschreiten und am Ende grausam ausgerottet werden.

Weitere Texte von Akif Pirincci (eventuell zwei Mal anklicken)

Siehe auch:

Papst Franziskus geht die Umvolkung (Islamisierung) Europas nicht schnell genug – er fordert die Familienzusammenführung „einschließlich Großeltern, Geschwistern und Enkelkindern.“

Warum ich die AfD wähle? – die Wahl Merkels bedeutet: Islamisierung, Überfremdung, Steuererhöhung, verstärkte Kriminalität und am Ende der Untergang Deutschlands

Nach der Wahl kommt die Invasion – Bis zu 2 Millionen Menschen per Familiennachzug erwartet

Killerspiele in Meißen – jetzt noch spielerisch (symbolisch) – bald schon real?

Heute: Antifa Terror in Wurzen (Sachsen)?

Jetzt gilt es, sich der Irrlehren zu erwehren: Klimawandel, Genderismus, Massenzuwanderung, Familiennachzug

Michael Stürzenberger: Islamischer Staat will Dresdner Frauenkirche zerstören

90 Prozent würden zum Islam konvertieren, wenn der IS käme – Generation ohne Ideale

4 Apr

islamischer_staat_deutsche_konvertieren Und wenn der Islamische Staat (IS) vor der Haustür steht?

(Rom) 90 Prozent würden ohne Zögern zum Islam konvertieren, um das eigene Leben zu retten, sollte der Islamische Staat (IS) das Land erobern. Dieses „Schockergebnis“ (Il Giornale) erbrachte ein Test unter 13-Jährigen an einer italienischen Mittelschule. Nur zwei von 25 Schülern widersetzten sich. Beide Schüler stammen aus gläubigen katholischen Familien.

Gleichgültig, in welcher italienischen Stadt oder an welcher Schule: Das Thema Islam und Gewalt wird überall diskutiert. Das Phänomen betrifft ganz Europa. Die katholische Internet-Tageszeitung Il Sussidiario berichtete über eine beliebige dritte Klasse einer italienischen Mittelschule. Die 25 Schüler sind alle 13 Jahre alt. Auch sie diskutierten über den Islam. Von der Lehrerin wollen sie Auskunft über den Islamischen Staat (IS) erhalten. Wer ist das? Welches Programm hat er? Wie geht er vor?

„Was würdet Ihr tun, wenn der IS zu Euch nach Hause käme?“

Die Lehrerin gab Auskunft. Sie berichtete ihren Schülern auch, daß etliche Kämpfer des IS aus Europa kommen. Junge Moslems der zweiten oder dritten Einwanderergeneration. Sie sind gut integriert, stammen aus Familien mit einem gewissen Wohlstand und etliche verfügen sogar über ein begonnenes oder abgeschlossenes Universitätsstudium. Einer der berüchtigsten Henker des IS war in Europa zuvor ein bekannter DJ.

Die Lehrerin schilderte ihren Schülern, dass der IS alle christlichen Symbole zerstört und jeden mit dem Tod bedroht, der nicht bereit ist, zum Islam zu konvertieren. Sie verschwieg auch nicht, dass viele Christen wegen ihres Glaubens vom IS getötet, vertrieben oder versklavt wurden.

Am Ende stellt sie den Schülern eine Frage:

„Was würdet Ihr tun, wenn der IS zu Euch nach Hause käme?“

„Die Antwort war fast einstimmig und wirkt wie ein Schock“, so die Tageszeitung Il Giornale. Ohne Zögern erklärten 23 Schüler, dass sie zum Islam konvertieren würden. „23 Schüler waren dieser Meinung, nur zwei haben sich widersetzt. Sie stammten aus praktizierenden katholischen Familien.“

„Eine Gesellschaft ohne Ideale“

Manche werden nun sagen, das sei „nicht repräsentativ“ und vor allem sei die IS-Gefahr in Europa ja nicht real, weshalb man erst sehen müsse, wie reagiert würde, wenn sie real wäre. Das mag alles sein. Dennoch eignet sich der Vorfall zu einem notwendigen Nachdenken. Vor allem ist es besser, Unliebsames wahrzunehmen, als es zu verdrängen. Sowohl die Haltung der 23, als auch der zwei Schüler verdienen hingegen eine Anmerkung. Die erste Anmerkung stammt von der Online-Tageszeitung Il Sussidiario selbst und soll an den Beginn gestellt werden:

„Es ist offensichtlich, daß wir in einer Gesellschaft ohne Ideale leben.“

Den Kindern wurde Weihnachten und Ostern genommen und durch inhaltsschwache Worte wie „Winter“ und  „Frühling“ ersetzt, die weder eine Geschichte haben noch den Menschen bewegen können, nach Höherem zu streben. Es sind „wertneutrale“ Worte, die kein Gesicht und daher auch keinen Wert haben. Ideale brauchen ein Gesicht. Sie müssen greifbar und personifiziert sein, sprich lebendig. Die Werte, die man heute vermittelt, bescheiden sich auf der Ebene, die nicht einmal als Sekundärtugenden durchgehen: Du sollst nicht rauchen, Du sollst Dich gesund ernähren, Du sollst politisch korrekt denken, wozu auch die Gender-Ideologie zählt, ein Anti-Ideal, das eine Entfremdung des Menschen von sich selbst will. In diesem neutralen „Wertekanon“ gibt es aber nichts, wofür man sein Leben riskieren würde, nichts was Seele und Geist anregen und entflammen könnte.

Man hat uns Christus und unsere Geschichte geraubt

Man hat uns Jesus Christus und unsere Geschichte geraubt. „Man“? Ohne unsere Zustimmung, die selten direkt, sondern meist schleichend erfolgt, ginge nichts. „Halb zog sie ihn, halb sank er hin.“ Goethes Worte gelten auch für die Entidealisierung und Entchristlichung Europas. Der Raub der eigenen Identität erfolgt auf mehreren Ebenen. Das Ergebnis ist die Entscheidung der 23 von den 25 Schülern. „Diese Generation von Kindern haben wir geschaffen“, so die selbstkritische Bilanz der Tageszeitung Il Giornale.

Die alten Marxisten behaupten zwar seit 25 Jahren, dass der Kommunismus tot ist, doch jedesmal, wenn die Internationale erklingt, verdrücken sie eine Träne. Über Guareschis Don Camillo und Peppone konnten wir lachen, weil wir uns alle irgendwie darin wiedererkannten, wir Katholiken und sie, die Kommunisten. Die Zeit dieser beiden Romane und Filmfiguren war auch unsere Zeit. Sie erzählten Reales auf humorvolle Weise. Sie waren noch imstande, die Gemüter zu bewegen, weil es dahinter um Ernstes ging.

Die Römer hatten Brot und Spiele, wir haben Sex und Spiele. Wo liegt der Unterschied?

Maertyrer_von_OtrantoDie Märtyrer von Otranto, die 1480 von den Türken ermordet wurden.

Seit dem Untergang des real existierenden Sozialismus erleben wir nur mehr Jahre des Zweifels, der Skepsis, der langsamen Zerrüttung, des Verdachts, des Hasses, der Gerissenheit und der zynischen Instrumentalisierung. Und jetzt sollen wir den Jugendlichen sagen, sie sollen zu den Waffen greifen und sich wehren, wenn die Henker des IS kommen? Im Namen welcher Ideale und welcher Werte sollen wir das von ihnen verlangen? Im Namen von Idealen und Werten, die wir ihnen nie beigebracht, sondern in ihren Augen gezielt schlecht gemacht haben?

Wir haben ihnen alles genommen und nichts gegeben außer träge machenden Wohlstand, das neueste Smartphone und das „Ideal“, Spaß haben zu sollen. Du brauchst einen Job (keinen Beruf), damit Du Kohle machst, um Dir Deinen Spaß als ultimatives Highlight Deines Lebens leisten zu können. Die Römer hatten Brot und Spiele, wir haben Sex und Spiele. Wo liegt der Unterschied?

Die Entscheidung der großen Schüler-Mehrheit ist Zeugnis für das völlige Fehlen einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus und Seiner Kirche. Deshalb ist auch ein Wort zu den beiden einzigen Schülern zu sagen, die sich der Einheitsmeinung widersetzten, denn sie symbolisieren, was noch an Gesundem unter uns vorhanden ist. Dem auf den Grund zu gehen, was sie zum Widerspruch bewogen hat, heißt, Antwort zu finden auf die nagende Frage, welche innere und äußere Haltung wiederzubeleben und zu fördern ist, um bestehen zu können.

Die Devise lautet: „Ich kapituliere!“ – Die Trugbilder der Identitätslosigkeit

Zunächst ist jedoch anzumerken, dass sich niemand von den anderen Schülern ihrer Position angeschlossen hat. Auch nicht, nachdem sie ihre Widerspruch begründetet hatten. Die Mehrheit hielt am Weg des geringsten Widerstandes fest. Das (Anti-) Ideal der jungen Generation ist die Kapitulation. Die Devise lautet: Was mache ich, wenn der IS kommt, der mit Gewalt etwas von mir fordert? Ich kapituliere!

Die beiden einzigen Schüler, die eine Gegenmeinung äußerten und auch dabei blieben, obwohl sie gegenüber ihren Mitschülern eine bedrückende Minderheit bildeten, stammen aus Familien, die anders sind als der Durchschnitt. Es handelt sich um gläubige, nicht nur nominell katholische Familien. Dieses Anderssein werden beide Seiten schon oft empfunden haben. Wer Ideale vertritt, gilt ja in unserer Zeit als anachronistisch [altmodisch, unmodern]. Wer gläubig ist, wird heutzutage belächelt, kann schnell zum Außenseiter werden. Glauben gilt den „Gesunden, Reichen und Schönen“ als etwas für Schwache, Arme oder sonst irgendwie Zukurzgekommene.

Die Befragung der Schüler hat jedoch gezeigt, wer vor der Präpotenz [Dominanz, Vorherrschaft] des Mächtigeren kleinlaut kapitulierte und wer standhaft blieb. So schnell können sich vermeintlich Schwache als die einzigen Starken erweisen.

Ein Typus von Untertanen, den sich die Totalitarismen gewünscht, aber erst die Demokratie zustande gebracht hat.

koptische_chistenDie koptischen Märtyrer, die im Februar 2015 vom IS ermordet wurden.

Es bleibt die erschütternde Tatsache, daß die Generation unserer Kinder als Kanonenfutter von morgen aufwächst. Sie ist hohem Maße unvorbereitet und unfähig, außerhalb ihrer Konsum- und Spaßglocke überleben zu können. Es handelt sich um eine Generation, die bereit ist, jede Kapitulation blanko zu unterschreiben, sobald ein Präpotenter mit der Waffe in der Hand aus dem Fernseher oder dem PC-Monitor ins wirkliche Leben springt. Noch schlimmer: Dieselbe Generation wird „erzogen“, jedem zu mißtrauen, der sich nicht anpaßt und dem herrschenden Mainstream beugt. Sie wird geradezu immunisiert gegen die heilsamen Kräfte, die ihr Schicksal – und vielleicht das ganzer Völker – wenden könnten.

„Es ist ein Typus von Untertanen, wie ihn sich alle Totalitarismen [Autoritären, Diktatoren] gewünscht haben, doch nur die Demokratie, bzw. das, was wir so nennen, ist mit unserer Zustimmung imstande, ihn zu erzeugen“, so Luca Doninelli in der Tageszeitung „Il Giornale”.

Entscheidender Widerspruch kommt von dem, der im Glauben verankert ist. Doch dieser Glauben wird oft sogar von Kirchenvertretern in Frage gestellt, relativiert und minimiert, anstatt bestärkt. Es genügt, an die nicht enden wollende Litanei einiger Kleriker und Laienfunktionäre zu denken, die auf der absurden Behauptung beharren, alle Religionen seien „gut, friedlich und heilsam“. Oder jene, die mit Nachdruck für Symbole werben, die „allen Religionen gleichermaßen wichtig und kostbar“ sind.

Mitverantwortung „interreligiöser“ Kirchenvertreter

Die Verantwortung für die niederschmetternde Antwort der 23 Schüler, die ohne Zögern zum Islam konvertieren würden, weil Religion letztlich in der ihnen vermittelten Welt keine Rolle spielt, das Leben zu behalten, hingegen schon, womit in ihren Augen schnell und unschwer eine Güterabwägung vollzogen ist, tragen keineswegs in erster Linie diese Kirchenvertreter. Sie tragen aber eine Mitverantwortung.

„Viele Bischöfe, Priester und Ordensleute irren irgendwie im Land herum und wissen nicht recht, was sie tun sollen, weil das Lehramt zu oft in dichten Nebel gehüllt ist, der von den Feinden Christi und Seiner Kirche – außerhalb und innerhalb der Kirche – erzeugt wird“, so die traditionsverbundene Internetseite „Messa in Latino”.

Bleibt zu hoffen, dass der Artikel über die 25 Schüler, über die Entscheidung der 23 und die Entscheidung der zwei, auch im Vatikan gelesen wird, aber auch in den Pfarreien auf dem Land und in den Städten. Damit ein Nachdenk- und Umdenkprozeß sich eine Bahn bricht.

Und schließlich gilt es, die Gottesmutter Maria, Hilfe der Christen, um ihren Beistand zu bitten, damit auch den jungen Generationen der Glauben geschenkt wird, und sie in Gefahr und Prüfung den Namen Jesu anrufen, wie dies die koptischen Märtyrer getan haben, als sie vom Islamischen Staat (IS) aus Haß gegen den Glauben ermordet wurden.

Text: Alessandro Grotteri
Bild: Asianews/Il Giornale/MiL (Screenshots)

Quelle: 90 Prozent würden zum Islam konvertieren, wenn der IS käme – Generation ohne Ideale

Noch ein klein wenig OT:

Frau in Sachsen seit 60 Tagen in Haft, weil sie keine GEZ zahlt

sieglinde_baumert 
Chemnitz: Seit 60 Tagen sitzt Sieglinde Baumert (46) im Chemnitzer Frauengefängnis. Ihr „Verbrechen“: Sie weigert sich, Rundfunkgebühren zu zahlen. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Wieso soll man für das Lügenfernsehen auch noch Gebühren zahlen? Eigentlich müsste sie vom Zwangs-GEZ Schmerzensgeld bekommen.

Migrantin warnt vor Gefahren des Islam: "Es gibt viele dumme Imame und Hass gegen Deutsche

migrantin_gefahr_islam 
Die bosnische Autorin Safeta Obhadjas ist eine der Frauen, die vor einer möglicherweise frauenfeindlichen Interpretation des Koran durch Flüchtlinge warnen – mit teils scharfen Thesen. >>> weiterlesen

Österreich will massive Grenzkontrollen mit Soldaten starten

staatsgrenze 

Österreich will seine Grenze künftig auch mit Soldaten schützen. Der Wiener Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) sagte einem Medienbericht nach: "Da die EU-Außengrenzen derzeit noch nicht effektiv geschützt werden, wird Österreich in Kürze strikte Grenzkontrollen hochziehen. Das bedeutet massive Grenzkontrollen am Brenner, auch mit Soldaten." >>> weiterlesen

Siehe auch:

Dr. Nicolai Sennels: 10 Tipps wie man den Islam aufhalten kann

Zana Ramadani: "Der Islam hat nichts mit Terror zu tun? Absurd"

Vera Lengsfeld: Imre Kertész: „Europa wird bald wegen seines Liberalismus untergehen, der sich als kindlich und selbstmörderisch erwiesen hat”

Gerd Held: Jede wirkliche Lösung der Migration läuft am Ende auf ein Zurückweisen hinaus 

Volker Seits: Bericht aus Niger – Ein Land auf der Kippe zum Terrorismus?

Manfred Haferburg: Die Flüchtlingskrise ist vorbei, Merkel beliebter denn je

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