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Thomas Schmidt: Ursachen von Migrantenunruhen in Europa

25 Aug

migrantenunruhen_spanien

Im spanischen Salou kam es in den vergangenen Tagen zu Unruhen von Schwarzafrikanern, nachdem sich der vor Polizisten fliehende Senegalese Mor Sylla bei einem Sturz tödlich verletzt hatte. Der Tote bewegte sich spanischen Medienberichten zufolge im Milieu der Organisierten Kriminalität bzw. in der Straßenhändlerszene, die in spanischen Touristenorten gefälschte Produkte verkauft. Für ein Fehlverhalten der Polizisten gibt es bislang keinerlei Anhaltspunkte.

Bei den anschließenden Unruhen, an denen sich mehrere hundert vor Ort ansässige Schwarzafrikaner beteiligten, entstand umfangreiches Videomaterial, das einige Aspekte solcher Unruhen näher beleuchtet, die in der deutschen Diskussion bislang zu kurz kommen.


Video: Afrikanische Migrantenunruhen in Spanien (02:31)

Hinweise, die rassistisch motivierte Gewalt gegen Schwarze als Motiv der an den Unruhen beteiligten Personen plausibel machen würden, finden sich in dem Videomaterial nicht. Das Material stammt in vielen Fällen von diesen Personen selbst, die in der Regel Smartphones mit sich führen, und man kann davon ausgehen, daß ein ausgeprägtes Interesse vorhanden war, eventuelle Übergriffe gegen Schwarze zu dokumentieren. Tatsächlich dokumentiert wurden jedoch nur Übergriffe von Schwarzen auf weiße Passanten, die sichtbar um Deeskalation bemüht sind:


Video: Spanien: Senegalesische Unruhen in Salou/Tarragona (07:14)

Auch die sonstigen bekannten Umstände legen nahe, daß auch diese Unruhen nichts mit ungerechtfertigter Behandlung schwarzer Migranten durch die sie aufnehmende Gesellschaften zu tun haben, sondern Teil der Konfliktdynamik multi-ethnischer Gesellschaften sind, die in dieser spezifischen Form weitgehend unabhängig von sonstigen Bedingungen dort zu beobachten ist, wo schwarzafrikanische [und muslimische] Minderheiten auf europäisch geprägte Gesellschaften treffen.

Kriminalität gegen die aufnehmende Gesellschaft wird im Rahmen dieser Dynamik [von den Migranten] häufig als legitimer Weg zur Förderung der materiellen Interessen der eigenen Gruppe wahrgenommen, da man über keine Bindung an diese Gesellschaft verfügt und sich das Verhältnis zu ihr auf den Wunsch nach Erlangung materieller Vorteile beschränkt. Sie ist im besten Fall Mittel zum Zweck.

Im ungünstigeren Fall ist sie eine bloße „Beutegesellschaft“, wie der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban es am Beispiel des Verhältnisses bestimmter nahöstlicher Migranten gegenüber der deutschen Gesellschaft formulierte, bzw. eine „Nutte, die man bis zur Erschöpfung ficken muß“, wie es der in Frankreich lebende, von Antirassismus-Organisationen unterstützte schwarzafrikanische Rapper Monsieur R über das Land sagte.

Teil dieses Musters ist auch die Wahrnehmung, daß das Vorgehen der Polizei dieser Staaten gegen Kriminelle aus diesen Gruppen einen ungerechtfertigten Angriff auf die eigene ethnische Gruppe und deren als legitim wahrgenommene Interessen darstelle. Diese wird, wie im aktuellen Fall, mit ideologischen Stichwörtern gerechtfertigt, die meist europäisch-stämmige Linksaktivisten zur Verfügung stellen, und die seitens der Medien meist ungeprüft und unhinterfragt als angebliches Motiv für die Unruhen übernommen werden.

Die ethnische Konfliktdynamik, die solchen Unruhen zugrunde liegt, ist auch Sicherheitsbehörden in Deutschland bekannt. In kleinem Maßstab finden ähnliche Unruhen im Zuge der laufenden Migrationswelle auch in Deutschland bereits statt, wenn etwa Angehörige bestimmter ethnischer Gruppen, insbesondere auch Schwarzafrikaner, Forderungen durchsetzen wollen, etwa nach besserer Unterbringung oder anderen Leistungen. Solche Unruhen sind bislang aber auf das unmittelbare Umfeld der Unterkünfte oder anderer Einrichtungen beschränkt und umfassen bislang meist nicht mehr als mehrere Dutzend Beteiligte.


Video: Spanien: Gewalt zwischen Afrikanern und Einheimischen in Salou (10:11)

Behördenmitarbeiter berichten von bei den Angehörigen dieser Gruppen im Vergleich zu anderen häufig eher schwach ausgeprägter Fähigkeit zur Impulskontrolle bzw. hoher Emotionalität und ausgeprägter Bereitschaft, Unmut zumindest lautstark und aggressiv, aber auch gewaltsam zu äußern. Man lerne zudem rasch, daß man seitens der deutschen Polizei oder anderer Behörden nicht mit ernsthaftem Widerstand oder Sanktionen zu rechnen habe.

Die linke Szene würde gegenwärtig gezielte Radikalisierung unter Migranten betreiben, unter denen verbreitetet Enttäuschung vorhanden sei, weil die Ansprüche bzgl. der in Europa erwarteten materiellen Vorteile oft höher seien als das, was man tatsächlich vorfinde. Diese Unzufriedenheit nehme zu, weil die Fähigkeiten der Behörden zur Versorgung der großen Zahl der Migranten zunehmend überdehnt seien. Die Bereitschaft, gegen „rassistische“ Deutsche aktiv zu werden, die man dafür verantwortlich macht, daß sich die eigenen Ansprüche nicht verwirklichen, nehme ebenfalls zu.

Auszug eines sehr lesenswerten Artikels von Thomas Schmidt bei sezession.de

Quelle: Ursachen von Migrantenunruhen in Europa

Templer [#3] schreibt:

Europa importiert mit den teilweise extrem asoziale und rassistische Invasoren und gewaltbereiten Raubnomaden die ethnische und religiöse Konflikte der Dritten Welt. Teilweise kommt da der Abschaum der Dritte Welt. Typen, die schon ihr ganzen Leben von Raub und Mord gelebt haben und für die das Recht es Stärkeren und die steinzeitliche Scharia gilt. Hoffentlich massakrieren und bereichern diese Fachkräfte und Spezialisten wenigsten die dummen Gutmenschen-Deppen reichlich. Hoffentlich trifft es rotgrüne Spinner und Refugees-Welcome-Idioten, wenn der schwarze rassistische Mob wütet!

Meine Meinung:

Diese geisteskranken Gutmenschen, die rot-grünen und linken Idioten haben es wirklich nicht anderes verdient. Aber auch die ganzen gleichgültigen Deutschen und die, die nie zur Wahl gegangen sind, haben es verdient. Denn ihnen habe wir diese ganze Migration zu verdanken. Und natürlich den Politverbrecher der etablierten Parteien, die uns jeden Tag im Fernsehen anlügen und diese ganze linksversiffte Lügenpresse. Und wir sollten nicht die Millionen Deutschen vergessen, die ihre eigenen Kinder ermordeten (abtrieben). Und nicht die rot-grünen, linken und liberalen Kindermörder, die sich im Europaparlament dafür einsetzen, daß die Abtreibung zum Menschenrecht wird. Scheiß-Kindermörder!

Suppenkasper [#13] schreibt:

Die können einfach nicht anders:

Libanon: Ausschreitungen wegen Müll-Problem

Beirut – Nach gewalttätigen Protesten gegen die Abfallkrise sind am Sonntagabend Einheiten der libanesischen Armee in Beirut zu sehen gewesen. Sie patrouillieren im Zentrum der Hauptstadt, wie ein Sprecher der Sicherheitskräfte dem US-Fernsehsender CNN erklärte.

Nach Behördenangaben wurden bei Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten wurden nach Behördenangaben mehr als 70 Menschen verletzt. Den Angaben zufolge kamen mehr als 40 Demonstranten ins Spital, zudem wurden auch etwa 30 Mitglieder der Sicherheitskräfte verletzt.

Zu der erneuten Eskalation kam es, als etwa 200 zum Teil vermummte Jugendliche auf einem zentralen Platz demonstrierten und die Polizisten mit Steinen und mit Sand gefüllten Flaschen bewarfen. Die Polizei setzte Wasserkanonen und Tränengas ein, um die Menge zu vertreiben. >>> weiterlesen

Toetet Allah [#16] schreibt:

Brandanschlag in Weissach?: Flüchtlingsunterkunft in Baden-Württemberg geht in Flammen auf (focus.de)

Besonders der letzte Abschnitt ist interessant: 2005 erhielt ein 17-Jähriger „Neonazi“, der einen Molotowcocktail gegen eine Invasoren-Unterkunft warf, eine mehrjährige Haftstrafe. Wohlgemerkt, es wurde niemand verletzt und es gab nur geringen Sachschaden. Welche Konsequenzen ein frustrierter „Flüchtling“ zu fürchten hätte, der unsere Häuser in Brand setzt, sollte sich inzwischen herum gesprochen haben: keine.

Suppenkasper [#38] schreibt:

Österreich: Ebreichsdorf: Vandalismus nach Streit – Asylbewerber schlug Fenster- und Türscheiben ein

„Ein Asylwerber aus Georgien und ein weiterer noch unbekannter Mann gerieten auf einem Fest mit zwei Türken in einen Streit, der in einer Rauferei endete. Der Asylwerber und der Unbekannte flüchteten. Dann begann ihre Zerstörungstour durch Ebreichsdorf. Noch am Eventgelände schlugen sie Scheiben eines Pkw ein. Danach ging es in den Ortskern, wo sie mehrere Auslagen-, Fenster- und Türscheiben von zwei Geschäftslokalen zerschmetterten. Der Asylwerber schlug mit der nackten Faust Glasscheiben ein und verletzte sich schwer.

Doch das war noch nicht alles: Der zweite Täter ging zu seiner Wohnung, holte einen großen Hammer und drosch damit auf weitere Fenster- und Auslagenscheiben ein. Zeugen sahen den Vandalenakt und alarmierten die Polizei. Diese fand den verletzten Asylwerber blutüberströmt in der Nähe des Tatorts. Der zweite Täter konnte flüchten. „Der Asylwerber wurde auf freiem Fuß angezeigt“, so die Polizei. Fahndung und Erhebungen laufen. Die Schadenssumme ist noch nicht bekannt, dürfte aber Tausende Euro betragen.“ >>> weiterlesen

Tritt-Ihn [#79] schreibt:

Sigmar Gabriel fährt nach Heidenau. Warum war er nicht in Suhl oder anderen Flüchtlingsunterkünften, wo es Ausschreitungen gab?

Krawalle in Heidenau : "Die haben mit Deutschland nichts zu tun"

refugees_not_welcomeRefugees not welcome!

Meine Meinung:

Bonn: Afrikaner verletzt Freund mit Messer, dann stürmt er auf die Polizei los…

Der SEK-Einsatz am Paulus-Heim: Am 1. August drehte Sarifou D. (23) durch, verletzte seinen besten Freund Elhadj D. (27) mit einem Messer. Dann sprang er aus dem zweiten Stock und stürmte, bewaffnet mit zwei Fleischmessern, auf die Polizei zu. Erst acht Schüsse konnten ihn stoppen… Nach EXPRESS-Infos könnte der junge Guineer bereits seit Jahren Parasiten in sich tragen, die auch das Nervensystem angreifen. Der 23-Jährige liegt in der geschlossenen Psychiatrie. Einzelzimmer. Jeder Besucher muss Schutzhandschuhe und -kittel tragen. Ansteckungsgefahr! >>> weiterlesen

Mir scheint, die Parasiten sind in Afrika weit verbreitet.

Siehe auch:

Burkhard Müller-Ullrich: Dschihadisten – Stümper oder Profis?

Dr. Cora Stephan: Wer ist der Gute? Wer ist der böse Rechte?

John J. O’Neill: Das “Goldene Zeitalter des Islam” ist ein archäologisches Nichts

Bill Warner: Das "goldene Zeitalter" des Islam hat niemals existiert

Zigeuner-Einwanderung in Hartz IV geht weiter

David Klein: Was bedeutet im Islam: „Wer einen Menschen tötet, tötet die Menschheit”?

Thomas Schmidt: der Bevölkerungsaustausch in Europa

20 Jul

Thomas Schmidt: der Bevölkerungsaustausch in Europa (I/III) – Ursachen

thomas_schmidtDer sich in weiten Teilen Europas seit Jahrzehnten vollziehende Bevölkerungsaustausch stellt eine existentielle Bedrohung für die ethnokulturelle Kontinuität der Völker Europas dar. Noch im Verlauf des 21. Jahrhunderts wird diese Entwicklung wohl dazu führen, daß ein ganzer Kontinent sein Gesicht verliert. Der Historiker Walter Laqueur sprach diesbezüglich von den „letzten Tagen Europas”, die bereits angebrochen seien.

Für den Kontinent gehe es „ums Überleben”. Der Humanethologe Irenäus Eibl-Eibesfeld bezeichnete die absehbare Wirkung dieser Entwicklung als „ethnozidalen Kulturabbruch”, und auch der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg warnte vor einem „drohendem Kulturabbruch” mit langfristig irreversiblen Folgen. Es könne „für ein Land nichts Nachteiligeres geben, als die Einheimischen um vermeintlicher wirtschaftlicher Vorteile willen in großem Maßstab durch bildungsferne Populationen zu ersetzen.”

Albert Schmid, ein ehemaliger Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, sieht Deutschland im Zuge dieser Entwicklung auf dem Weg zu einer „Multi-Minoritäten-Gesellschaft”, in der Deutsche mittelfristig zu einer Minderheit unter vielen würden, und der Islamwissenschaftler Bernard Lewis hält es für wahrscheinlich, daß Europa bis zum Ende des 21. Jahrhunderts demographisch und kulturell zu einem Teil des Orients werde.

Direkt verursacht wird dieser Bevölkerungsaustausch durch eine Kombination aus niedrigen Geburtenraten unter Europäern und anhaltender Zuwanderung kaum assimilierbarer Migrantengruppen mit höheren Geburtenraten.

Hinter diesen direkten Ursachen stehen geistig-kulturelle Entwicklungen der Moderne und Postmoderne, die bereits vor dem Einsetzen kulturferner Massenzuwanderung die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, daß der Bevölkerungsaustausch sich nicht analog zu anderen historischen Vorläufern im Rahmen genozidaler kriegerischer Eroberung vollziehen muß, sondern von den auf ihre Zukunft überwiegend freiwillig verzichtenden Völkern Europas als Ausdruck gesellschaftlichen Fortschritts empfunden wird.

Der im diesem Zusammenhang vorangetriebenen Auflösung traditioneller Bindungen ist verbreitet auch die im religiösen Glauben verwurzelte Wahrnehmung zum Opfer gefallen, ein Glied in einer Kette von Generationen zu sein, dessen Lebenssinn wesentlich von der Weitergabe des Lebens und der eigenen Tradition abhängt.

Abgelöst wurde diese Vorstellung durch das Konzept individueller Selbstverwirklichung, das etwa die Maximierung von materiellem Wohlstand und die Minimierung von Verpflichtung und Bindung zum Gradmesser für ein gelungenes Leben macht. In diesem Weltbild, dessen Horizont auf das Individuum und die Gegenwart beschränkt ist, stellen Nachkommen eine Einschränkung und materielle Last dar, die auch durch bevölkerungspolitische Maßnahmen kaum zu kompensieren ist, weshalb diese weitgehend wirkungslos bleiben.

Der auch in Teilen des konservativen Spektrums verbreitete technokratische Blick auf den Geburtenmangel, der diesen zwar als schädlich wahrnimmt, aber primär als Bedrohung für materielle Anliegen wie die Stabilität der Rentenversicherung, die Finanzierung des Sozialstaates oder die Versorgung der Wirtschaft mit Arbeitskräften versteht, trägt zu dieser Entwicklung bei:

Die meisten Lösungsansätze aus dieser Richtung verstärken nämlich das eigentliche Problem, während andere (wie etwa die stärkere Steuerung von Zuwanderung) allenfalls verzögernd wirken könnten. Es waren außerdem zunächst jene technokratischen Kräfte, die Massenzuwanderung förderten, und deren Vertreter glaubten, damit ihren primär als Wirtschaftsstandorten definierten Heimatländern zu dienen. In diesem Denken stellt das ursprünglich als Souverän definierte Staatsvolk nur noch ein Mittel zum Zweck materiellen Gewinns dar, das offenbar als entbehrlich gilt, wenn dieser Zweck ohne es effizienter erreicht werden kann.

Diese Kräfte handeln im Sinne und oft auch auf Veranlassung jener Teile der Wirtschaft und der Geldeliten, die sich von Massenzuwanderung nicht nur eine Senkung der Lohnkosten und ein Reservoir vergleichsweise anspruchslosen Humankapitals versprechen, sondern auch die Schwächung gewachsener Solidargemeinschaften. Diese Akteure verfolgen in der Regel kurzfristige Ziele, können die sozialen Kosten der von ihnen geförderten Politik auf andere abwälzen und weisen allenfalls noch geringe Bindungen an Nationalstaaten auf, deren langfristigem Bestand sie indifferent gegenüberstehen.

Zur Durchsetzung der eigenen ökonomischen Interessen bedient man sich zudem der Unterstützung der politischen Linken, deren Vertreter Massenzuwanderung als Weg zum Ausgleich angenommener europäischer oder spezifisch nationalstaatlicher Schuld gegenüber der Dritten Welt wahrnehmen, sich von der Auflösung ethnisch homogener Nationalstaaten und der sie begründenden Völker ein Ende nationaler Konflikte erhoffen oder auch nur einen allgemeinen Haß auf das Eigene empfinden.

Gehen wir davon aus, daß es um die Weitergabe deutschen Erbgutes nach der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nicht mehr gehen kann: Was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn die Deutschen aussterben sollten … ? Das Territorium, auf dem sich derzeit Deutschland befindet, könnte der Natur zurückgegeben oder (das ist wahrscheinlicher) von anderen Menschen besiedelt werden.

(Ute Sacksofsky, Staatsrechtlerin und 2013 Kandidatin der SPD für das Amt der hessischen Justizministerin)

Bevölkerungsaustausch in Europa (II): Vorgang und Schwerpunkte

Zum Vorgang: Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und Europa wird von Politik und Wissenschaft häufig euphemistisch [beschönigend] als „demographischer Übergang” bezeichnet. Tatsächlich findet jedoch kein Übergang zu einer niedrigen, aber bestandserhaltenden Geburtenrate statt, sondern ein konstanter Rückgang der absoluten Zahl der ethnischen Deutschen und anderer Europäer bei gleichzeitigem Anstieg der Zahl der Fremden.

Seit 1972 liegt die Zahl der Todesfälle in der Bundesrepublik über der der Geburten. Jede Generation von Deutschen ist seit Jahrzehnten ein Drittel kleiner als die vorherige. Der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg sprach in diesem Zusammenhang von einer „demographischen Jahrhundertkatastrophe” und erklärte, daß der demographische Zusammenbruch des deutschen Volkes unabwendbar geworden sei. Die Zahl der verbliebenen gebärfähigen Frauen reiche auch bei einer Verhaltensänderung nicht mehr dazu aus, den Geburtenmangel der Vergangenheit auszugleichen. In anderen europäischen Staaten ist die Lage ähnlich.

Die Geburtenraten der am wenigsten assimilierbaren [integrierbaren] Migrantengruppen liegen gleichzeitig europaweit stabil über denen der einheimischen Bevölkerungen. Auch wenn die Geburtenraten dieser Gruppen zum Teil langsam zurückgehen, ist eine Angleichung auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Höhere Geburtenraten und ausbleibende Assimilation würden unter diesen Umständen auch ohne weitere Zuwanderung langfristig einen Bevölkerungsaustausch bewirken.

Bei verstärkter Zuwanderung vollzieht sich dieser Prozeß umso schneller, und angesichts zunehmenden Migrationsdrucks und des weiterhin ungebrochenen Konsens [Einigkeit, Übereinstimmung] der großen Parteien zu offeneren Grenzen ist eine solche Beschleunigung wahrscheinlich. Anhaltend starkes Bevölkerungswachstum im Nahen Osten und Subsahara-Afrika in Verbindung mit enormen strukturellen Problemen der meisten dortigen Staaten, allgemein zunehmende politische Instabilität sowie ein verfestigtes Wohlstandsgefälle zwischen Europa und diesen Regionen erzeugen bis zum Jahr 2050 nach Schätzungen der Vereinten Nationen ein Migrantenpotential von bis zu einer Milliarde Menschen.

Auch wenn nur ein Teil davon den Transfer nach Europa tatsächlich vollziehen dürfte, würde dies allein ausreichen, um die ethnische Zusammensetzung des Kontinents grundlegend zu verändern.

Die Schwerpunkte: Der laufende Bevölkerungsaustausch erfaßt allgemein zunächst jüngere Altersgruppen und konzentriert sich auf Großstädte, wo er wiederum einzelne Stadtteile besonders stark beeinträchtigt. Laut einer Prognose der Enquête-Kommission des Bundestages werden Deutsche unter 35 Jahren zwischen 2035 und 2040 zur Minderheit in ihrer Altersgruppe. In Deutschland lag die Stadt Pforzheim 2013 mit einem Migrantenanteil unter Neugeborenen von beinahe 75% an der Spitze dieser Entwicklung. Noch höhere Werte erreichten nur einzelne Viertel von Berlin, wo der Migrantenanteil unter neu eingeschulten Kinder 2012 bereits bei über 80% lag.

In Nürnberg, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart erreichte dieser Anteil 60%. Frankfurt am Main wird voraussichtlich 2016 zur ersten deutschen Großstadt mit einer deutschen Bevölkerungsminderheit. Der Migrantenanteil lag ansonsten 2012 in fast allen westdeutschen Großstädten und Berlin bei über 25%. In Stuttgart, Nürnberg und München hatten mehr als 35 % der Bewohner einen Migrationshintergrund.

In vielen anderen europäischen Staaten ist ähnliches zu beobachten. In Amsterdam und London sowie einigen anderen ehemaligen britischen Industriestädten stellen Niederländer und Briten bereits Minderheiten dar. Bei anhaltendem Trend werden Briten in fast allen Städten des Landes innerhalb der kommenden dreißig Jahre zur Minderheit werden. Schon jetzt hat in England rund ein Drittel der Neugeborenen einen Migrationshintergrund, wobei Pakistan, Bangladesch und Nigeria zu den häufigsten Abstammungsländern gehören.

In Frankreich lag 2010 der Anteil von Neugeborenen mit mindestens einem nahöstlichen oder schwarzafrikanischen Elternteil bei über 30%. In Brüssel wurden 2006 mehr als 55% der Neugeborenen von muslimischen Müttern geboren.

Schon einige Jahre bevor der Anteil etwa der Deutschen auf unter 50% der Bevölkerung fällt, werden Deutsche mangels Masse in den gesellschaftlich besonders prägenden und handlungsfähigen Altersgruppen nicht mehr die dominierende ethnische Gruppe in Deutschland darstellen. Um das Jahr 2035 werden die in der Zeit vor 1965 geborenen geburtenstarken Jahrgänge von Deutschen dementsprechend zahlenmäßig noch einen großen Anteil der Bevölkerung stellen, aufgrund ihres Alters aber kaum noch gestaltende Kraft entfalten können.

Die Entwicklung europäischer Völker zu Minderheiten in ihren ursprünglichen Heimatstaaten wird sich ab dem Jahr 2040 mit dem Ableben der geburtenstarken Jahrgänge deutlich beschleunigen.

Um 2050 wird sich der Migrantenanteil in den meisten west- und mitteleuropäischen Staaten voraussichtlich zwischen einem Fünftel und einem Drittel der jeweiligen Bevölkerung bewegen. In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts werden ethnische Europäer dann landesweit und in allen Altersgruppen zu Minderheiten werden.

In Großbritannien wird dieser Punkt nach aktuellen Prognosen zwischen 2060 und 2070 erreicht werden, und in Frankreich, den Benelux-Staaten sowie Deutschland und auch einigen skandinavischen Staaten einige Jahre später.

Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig. (Jürgen Trittin (Grüne, Bürgerkrieg 90))

Bevölkerungsaustausch in Europa (III): Perspektiven

Der Bevölkerungsaustausch ist in den betroffenen Räumen mit einer Reihe sich gegenseitig verstärkender negativer Begleiterscheinungen und Konzentrationen von Problemlagen verbunden. Einer auf Deutschland bezogenen Studie zufolge stelle ein konfliktfreies Zusammenleben verschiedener ethnischer Gruppen an solchen Orten „eher die Ausnahme dar”.

Es bilden sich soziale Brennpunkte, aus denen die verbliebene kulturtragende Bevölkerung nach Möglichkeit wegzieht, weil die Lebensbedingungen für sie und insbesondere ihre Kinder immer schwieriger werden und sie etwa zum Ziel von Gewalt von meist im Rahmen ethnischer und familiärer Kollektive agierenden jüngeren Migranten werden, die sich nicht nur gegen sprichwörtliche deutsche „Opfer” wenden, sondern auch gegen die kleine Gruppe assimilationsbereiter Migranten. Steigende Kriminalität, Verwahrlosung, der Verlust von Verhaltensnormen- und Regeln, ethnische Polarisierung, Bildungsferne und Armut sind kennzeichnend für diese Räume.

Die sozialen Begleiterscheinungen dieser Entwicklung werden derzeit noch durch Umverteilung kontrolliert. Sollten europäische Sozialstaaten im Rahmen einer Wirtschaftskrise an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gelangen, wäre mit Verteilungskonflikten entlang ethnischer Linien zu rechnen, insbesondere wenn größere Teile der einheimischen Mittelschichten einen sozialen Abstieg erfahren und in stärkere Konkurrenz zu migrantischen Unterschichten geraten.

Politische Themen werden unabhängig davon zunehmend ethnisch aufgeladen sein und die Interessenkonflikte zwischen Gruppen sowie Ansprüche von Minderheiten gegenüben den vorläufigen Mehrheiten zum Gegenstand haben. Zudem wird sich eine räumlich-ethnische Neuordnung europäischer Städte vollziehen, die der Historiker Michael Lind als „Brasilianisierung” bezeichnete.

Dieser Zustand ist von einer immer deutlicheren räumlichen Trennung der Städte in schrumpfende Wohlstandsinseln und sich ausweitende ethnische Armutsräume gekennzeichnet, aus denen sich der Staat zunehmend zurückzieht. An seine Stelle treten auf ethnischer Grundlage gebildete Machtstrukturen, mit denen sich der Staat in vielen Fällen arrangieren wird.

Ein gewaltsamer Verlauf des Bevölkerungsaustauschs ist zwar möglich, erscheint aber derzeit als unwahrscheinlich, da anders als im Fall historischer Präzedenzfälle kein Akteur in europäischen Bevölkerungen absehbar ist, der zu einer gewaltsamen Konfrontation bereit oder in der Lage wäre.

Eine wahrscheinlichere politische Reaktion auf die mit dem Bevölkerungsaustausch verbundenen Probleme könnte etwa die Herausbildung eines postdemokratischen, autoritären Integrationsstaates sein. Dieser Staat könnte versuchen, Konflikte weiterhin durch Umverteilung einerseits und hohen Sicherheitsaufwand andererseits zu kontrollieren und gleichzeitig in noch stärkerem Maße und in immer mehr Bereichen des Lebens erzieherisch auf die verschiedenen Bevölkerungsteile einzuwirken.

Manche europäischen Staaten könnten in einigen Jahrzehnten dem heutigen Südafrika oder manchen US-amerikanischen Bundesstaaten ähneln, in denen die europäischstämmige Bevölkerung sich mit dem Bevölkerungsaustausch arrangiert hat und größtenteils weiterhin einen vergleichsweise hohen Lebensstandard sowie die Duldung einiger kultureller Rückzugsräume genießt, die man nicht durch politische Opposition gefährden möchte.

Dennoch sind auch andere Verläufe möglich. Der sonst eher zu Optimismus neigende Zukunftsforscher Matthias Horx sieht Europa etwa in Folge der beschriebenen Entwicklung „ungeahnte Konflikte, Revolutionen und Kriege” bevorstehen, während US-amerikanische Sicherheitsbehörden in ihrer Studie „Global Trends 2025” dem Kontinent in Folge des Bevölkerungsaustauschs ethnische Konflikte voraussagen.

Solange aber diese Entwicklung nicht aufgehalten und ihre Begleiterscheinungen korrigiert werden, steht zumindest der Ausgang des Geschehens fest. Der Genozidforscher Gunnar Heinsohn beschrieb diesen mit Bezug auf Deutschland als „Finis Germaniae”.

Die Europäer glauben, daß die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan. (Necmettin Erbakan, ehemaliger türkischer Ministerpräsident)

Der Multikulturalismus mündet langfristig in den Bürgerkrieg. (Egon Flaig)

Quelle: Thomas Schmidt: der Bevölkerungsaustausch in Europa

Martin Schmidt: Bevölkerungsaustausch in Europa (1): Ursachen/a>
Martin Schmidt: Bevölkerungsaustausch in Europa (2): Vorgang und Schwerpunkte
Martin Schmidt: Bevölkerungsaustausch in Europa (3): Perspektiven

Siehe auch:

Video: Eskalation im bayerischen Landtag – Jedes Jahr Verdopplung der Asylbewerberzahlen

Joachim Nikolaus Steinhöfel: Das Atomabkommen mit dem Iran ist eine bedingungslose Kapitulation

Bernhard Lassahn: Vergewaltigung der weißen Frau durch orientalische Vergewaltiger

Linke Panik wegen Karte mit Asylantenheimen im Netz

Dr. Udo Ulfkotte: Deutsche Piloten fliegen an Bord von US-Kampfjets Luftangriffe in Syrien

Dr. Udo Ulfkotte: Deutschland – Tabuthema Kirchenschändungen

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