Tag Archives: Stadtwald

Michael Klonovsky zum Überfall auf den Manuscriptum-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

18 Okt

buchmesse2Messestand des Manuscriptumverlages nach dem Überfall

alexander_skipis„Auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren sich in diesem Jahr auch einige rechte bis rechtsextreme Verlage“, verkündete Alexander Skipis (Bild links), der dem Börsenverein des deutschen Buchhandels als Hauptgeschäftsführer vorsteht, in dessen Newsletter und lud „dazu ein, die Begegnung mit den Verlagen nicht zu scheuen und für Ihre Meinungen und Werte einzutreten.

Meinungsfreiheit heißt auch Haltung zu zeigen. Engagieren Sie sich!“ Damit die Haltungszeiger nicht an die falschen Stände tapern, setzte Skipis hinzu: „Drei dezidiert rechte Verlage werden mit einem eigenen Stand vertreten sein: Antaios (Halle 3.1, Stand G 82), Manuscriptum (Halle 4.1, Stand E 46) und die Junge Freiheit (Halle 4.1, A 75).“

In zweien der drei Stände sind in den beiden vergangenen Nächten Unbekannte [Linksfaschisten?] vorstellig geworden, um sich zu engagieren und ihre Werte zu verteidigen, wobei sie die Begegnung mit den Rechten selbst freilich scheuten; nobody is perfect. Jedenfalls traten sie „für eine offene, vielfältige Gesellschaft ein, für Toleranz und Solidarität“, wie es der Herr Skipis in seinem Newsletter mit Zielzuweisung und Adressangabe forderte, sowie nebenbei auf die Bücher und Verlagsstände.

Letzte Nacht war der Manuscriptum-Verlag das Ziel, wobei man angesichts der Tatsache, dass die Messe bis Samstag eine geschlossene Veranstaltung ist, vermuten darf, dass diese Lemuren [Lumpen] von irgendwelchen linken Stiftungen oder Verlagen kommen, um auf ihre sympathische Art für Vielfalt zu werben. So leer (siehe Bild oben) fanden die Manuscriptum-Mitarbeiter heute morgen ihren Stand vor, den sie am Abend mit den Neuerscheinungen gefüllt hatten.

Die Bücher, die dort standen (und von denen jetzt wieder neue dort stehen), finden Sie hier. Zu den aktuelle Manuscriptum-Autoren gehören Rolf Peter Sieferle [1], Vaclav Klaus, Metropolit Hilarion, Dimitrios Kisoudis und Alexander Gauland. Bei Manuscriptum erscheint auch die Buchversion der „Acta diurna“, in der sogenannten Backlist finden sich aus meiner sog. Feder die „Lebenswerte“ sowie „Land der Wunder“.

[1] Rolf Peter Sieferle wurde in Stuttgart geboren und wuchs mit seiner Mutter in Heidelberg auf. Nach einem Internatsbesuch studierte er ab 1968 Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten Heidelberg und Konstanz, einer [linken] Reformuniversität. In Heidelberg war er zeitweise Vorstand des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS); die Studentenbewegung hielt er dennoch später für eine Illusion. 1977 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Universität Konstanz mit einer Dissertation über den Revolutionsbegriff in der Theorie von Karl Marx zum Dr. phil. promoviert.

Wie Sie sehen, waren die nächtlichen Besucher, die offenbar nicht alle Bücher wegschleppen konnten, der Ansicht, „Land der Wunder“ gehöre in den Müll, was diesem heiteren, ja qietschvergnügten und literarisch anspruchsvollen Roman gegenüber ein bisschen unfair ist. Immerhin haben die Nachtfalter insofern Geschmack bewiesen, als sie mich zusammen mit Henry Louis Mencken entsorgt haben; mit dem gemeinsam ginge ich überall hin, mit Mencken stellte ich mich sogar an den Pranger.

Es sind verhetzte Kinder, die sich in ihrem sinistren [düsterem, finsterem] Treiben legitimiert fühlen durch Opportunisten [Anhänger, Mitläufer, Verehrer] wie Alexander Skipis vom Börsenverein des deutschen Buchhandels oder den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann [1], der in seiner Rede am Eröffnungsabend der Messe angekündigt hatte, er werde mal „an diesen Stand“ gehen – er meinte den Antaois-Verlag –, sich „diese Antidemokraten“ (kann auch sein, dass er Demokratiefeinde sagte) anschauen und ein ernstes Wörtchen mit ihnen reden.

[1] Hier noch ein Bericht zum Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD):

Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann als Ober-Antifa auf der Buchmesse: „Gegen Rechts“ statt gegen Kriminalität und Verwahrlosung

feldmann-oberantifa

Von WOLFGANG HÜBNER | Frankfurts SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann hätte in seiner Stadt wahrlich genug zu tun: Er könnte sich nachdrücklich um die unzumutbaren Zustände in der Drogenhandelsszene rund um den Hauptbahnhof kümmern – tut er aber nicht. Er könnte dafür sorgen, dass auch ältere Bürger sich nach Einbruch der Dunkelheit wieder ohne Angst auf die Straßen wagen – tut er aber nicht. Er könnte sich darum kümmern, dass viele Orte nicht so schmutzig und verwahrlost bleiben, wie sie es so oft sind – interessiert ihn aber nicht.

Und er könnte sehr nachdenklich werden über drei verheerende nächtliche Brandanschläge, erst auf zwei wunderschöne asiatische Pavillons im Koreanischen Garten und nun sogar auf ein von allen Frankfurtern geliebtes Wahrzeichen, den 86 Jahre alten hölzernen Goetheturm am Rand des Stadtwalds. Doch auch das wird ihn nicht nachdenklich machen. Denn die Gefahr dabei wäre zu groß, diese Taten vielleicht gar mit der übergroßen kulturellen Diversität [zu deutsch Multikulti] in der Mainmetropole in Verbindung zu bringen.

Der unermüdliche Kampf gegen Rechts

Was den linken Sozialpolitiker, den 2012 ein Totalversagen der CDU fast schon wundersam ins Amt geschwemmt hat, wirklich umtreibt, das ist der unermüdliche Kampf gegen alles, was ihm als „rechts“ erscheint, von der örtlichen AfD bis nun anlässlich der Buchmesse der Stand des Antaios-Verlag von Götz Kubitschek. Gleich zu Beginn der Messe hat er als oberster Antifa-Kämpfer mit Krawatte dem Stand einen sehr speziellen Besuch abgestattet, woraufhin etwas später die Antifa-Kriminellen ohne Krawatte dort ausgelegte Bücher beschädigten (PI-NEWS berichtete), um einmal mehr unter Beweis zu stellen: Die Toleranz der Intoleranten bekommt nur, wer sich vor ihnen wegduckt oder lieber  gleich unterwirft. >>> weiterlesen

Als Alexander Skipis vom Börsenverein tags darauf tatsächlich bei Antaios vorbeischaute, waren ihm die bereits außerhalb der Öffnungszeiten Engagierten [linken Bücherverbrenner Bücherentsorger] bereits zuvorgekommen. Ob er heute auch zu Manuscriptum geht, den Schaden zu besichtigen? Er kann ja mal seinen Parteifreund [Zensurminister Heiko] Maas anrufen; vielleicht hat der Informationen darüber, an welchem Stand heute Nacht Offenheit und Vielfalt exekutiert werden.

„Gegen Rassismus auf der Buchmesse“ donnerhallt es, die „Werte“ des Börsenvereins aufgreifend, von dem auf dem Foto zu sehenden gelben Aufkleber, und der wurde unter das Konterfei von Rolf Peter Sieferle platziert, dessen Gesamtausgabe bei Manuscriptum erscheint. Band eins, „Epochenwechsel“, ist eines seiner Hauptwerke; auf einer Buchmesse, die in einem freien Land unter Beteiligung geistig hochstehender Rezipienten [Leser] stattfände, würde sich das Publikum vor einem solchen Werk drängeln.

Überhaupt wird man Rolf Peter Sieferle, diesen Max Weber des späten 20. Jahrhunderts, dereinst zu den bedeutendsten deutschen Sozialwissenschaftlern schlechthin zählen (ob auch in Deutschland, ist völlig unwichtig), und als Umwelthistoriker Mitherausgeber der Reihe "Umwelthistorische Forschungen"] ist er ohnehin singulär [einzigartig].

Auch dieses Buch ist von den linksgescheitelten Erben der Literaturentsorger vom Berliner Opernplatz gestohlen und vernichtet worden [2], was nicht zuletzt die Genossen Medienschaffenden mit ihrer Anti-Sieferle-Kampagne zu verantworten haben. Sie deshalb als Lumpen und Habitatsnazis [Umweltnazis] zu schelten, wäre zwar angemessen, widerspräche aber meiner Wohlerzogenheit mütterlicherseits.

[2] Bücherverbrennung: 1933 würden von deutschen Studenten, Professoren und Mitgliedern der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter-Partei (NSDAP) auf dem Berliner Opernplatz Bücher verbrannt.

PS: Eine Stellungnahme der Messeleitung oder des Börsenvereins zu der doch eher ungewöhnlichen Tatsache, dass auf der Buchmesse Bücher gezielt gestohlen und zerstört werden – stellen Sie sich vor, dergleichen wäre bei Suhrkamp oder Unrast passiert, ist bislang nicht erfolgt.

Zuerst erschienen bei Michael Klonovskys acta-diurna

» PI-Beitrag zum Überfall auf den Antaios-Verlag

Quelle: Michael Klonovsky zum Überfall auf Manuscriptum-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Siehe auch:

Video: Martin Sellner: Analyse der Ereignisse auf der Frankfurter Buchmesse – Lügenpresse widerlegt (24:26)

Video: Britischer Geheimdienst M15 warnt vor erhöhter Terrorgefahr (00:35)

Österreich: Großes Heulen bei den Grünen – Grüne scheitern an der 4%-Hürde

Video: Laut Gedacht mit Philip und Alex #54: Obergrenze Light (06:48)

Das unglaubliche Staatsversagen im Fall des tunesischen Attentäters Ahmed Hamachi (29) von Marseille, der zwei junge Frauen tötete

Mit Allahs Bomben gegen Altenheime – Bombendrohungen in sächsischen Altenheimen

Sigmar Gabriel beim Fastenbrechen: Erst kommt das Fressen, dann die Moral

25 Jun

fastenbrechen02

Sigmar Gabriel ist ein kultivierter Mensch, der weiß, was sich gehört. Wenn man zum Essen eingeladen ist, dann kritisiert man den Gastgeber nicht, es sei denn, es wäre der eigene Vater. Aber das ist eine Geschichte für sich. Gabriel war zum „Fastenbrechen“ eingeladen worden vom Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, und dem Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, Ali Abdulla Al Ahmed.

Zusammen mit dem Evangelischen Bischof von Berlin-Brandenburg, Markus Dröge, folgte er gerne der Einladung. Es gilt als schick und tolerant, wenn man als Sozialdemokrat zwischen Braten und Dessert pendelt und anschließend das gute Essen und die Gastfreundschaft lobt. Es gäbe auch noch andere Dinge anzusprechen, aber das verdirbt die Laune beim Essen, das sah der Pfaffe genauso. Und so sprachen sie nicht an, was man hätte ansprechen können. Die WeLT merkt an:

Politiker lassen sich immer wieder gerne beim muslimischen Fastenbrechen blicken. So auch SPD-Chef Sigmar Gabriel. Kritische Worte spart er sich, predigt lieber Harmonie – und lässt es sich schmecken. [..]

Auf Rückendeckung für die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung und SPD-Abgeordnete Aydan Özoguz sowie Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), die aufgrund ihrer Äußerungen zu eben jener Resolution [dem türkischen Völkermord an den Armeniern] vom Fastenbrechen von der Türkisch-Islamischen Union wieder ausgeladen wurden, wartet man aber vergebens.

Warum wird man von einem islamischen Fest ausgeladen, wenn man einen Völkermord kritisiert? Sollte es da einen Zusammenhang geben? Gabriel hätte Mazyek das fragen können. „Das ist Politik“, hätte der wahrscheinlich gesagt und den Zusammenhang gerade damit genannt. Und die Diskussion beendet.

Und die Terroranschläge, die so regelmäßig im Namen des Islam stattfinden, dass man sie beinahe schon als natürlich gegeben hinnimmt? „Hat mit dem Islam nichts zu tun“, wäre die abschließende Antwort des Mazyek.

Das Herumschnippeln an wehrlosen Kindern, gegen ihren Willen, im Namen der Religionsfreiheit (der Eltern)? Da gingen SPD und evangelische Kirche seinerzeit ganz vorne weg um die Körperverletzung an den Kindern zu legalisieren. Also kein Thema. [Immer mehr Genitalverstümmlungen in Deutschland – 10.000 Mädchen von Beschneidung bedroht]

Das Quälen von Tieren durch das Schlachten ohne Betäubung, entgegen deutschem Tierschutzrecht. Was ist damit? Aber nicht doch, wie unschön, so etwas beim Essen anzusprechen. Das Fleisch von gequälten Tieren schmeckt genauso gut wie das aus artgerechter Haltung. Die beiden Dicken nehmen es auf die Gabel und stopfen es in den Mund.

Aber schließlich, was ist mit den Schwulen, der zweiten großen Lieblingsgruppe der modernen Sozialdemokratie, neben den Muslimen? Wenigstens hier sollte doch ein Wort der „Verständigung“ möglich sein, die immer von allen gepredigt wird? Die WeLT weist auf den wunden Punkt hin:

Der Zentralratsvorsitzende Mazyek, der ein paar Tage zuvor noch seine Solidarität mit Homosexuellen ausgesprochen hat, [ist] gemeinsamer Gastgeber mit dem Botschafter einer Staatenorganisation, in der Homosexualität mit dem Tod geahndet wird.

Alle sprechen über Toleranz, Mitgefühl und Gleichberechtigung. Wer das wie genau auslegt, scheint keine Rolle zu spielen.

Man könnte auch sagen, da haben die Muslime dem Gabriel ganz elegant den Mund gestopft.

Quelle: Mit vollem Munde spricht man nicht

Noch ein klein wenig OT:

Gera: Afghanischer Junge von zwei Afghanen im Stadtwald vergewaltigt – Polizei verschweigt die Tat

Stephan BrandnerErst durch eine Anfrage des Geraer AfD-Landtagsabgeordneten Stephan Brandner wurde der Fall bekannt.

Gera (Thüringen): Die Vergewaltigung eines 14-jährigen Jungen aus Afghanistan durch zwei 18-jährige Landsmänner im Stadtwald von Gera ist erst jetzt durch die parlamentarische Anfrage des Vorsitzenden des Justizausschusses im Landtag, Stephan Brandner (AfD), publik geworden. Das Opfer wurde dabei nach eigenen Angaben sogar gefilmt. "Eine Pressemeldung dazu hat es nicht gegeben", teilte der Sprecher der Landespolizeiinspektion Gera, Sebastian Hecker, auf Anfrage mit. >>> weiterlesen

Potsdam: Unbekannte attackieren Häuser von AfD-Mitgliedern

Farbanschlag-Jung-Potsdam

Potsdam (Brandenburg): Unbekannte haben Farbanschläge auf die Häuser von mehreren AfD-Mitgliedern in Potsdam und Umland in der Nacht zu Mittwoch verübt. Wie die AfD nun mitteilt, wurde unter anderem das Einfamilienhaus in Babelsberg von Thomas Jung, AfD-Chef in Potsdam und innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, mit roten Farbbeuteln beworfen. Außerdem sprühten die Täter den Schriftzug „Nationalismus tötet“ an die Hausfassade. >>> weiterlesen

Köln: Linksautonomer mit Rohrbombe in Kölner Innenstadt festgenommen

linksautonomer_rohrbombe
Einen Linksautonomen mit einer funktionstüchtigen Rohrbombe hat die Polizei in der Kölner Innenstadt festgenommen. "Im Fall einer Explosion hätte für Menschen im unmittelbaren Umfeld erhebliche Gefahr bestanden", teilte die Polizei am Freitag mit. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Ich kann nicht beurteilen, wie gefährlich die Rohrbombe ist, die man in Köln gefunden hat. Aber auch in Hamburg hat die Polizei bei Linken Demonstranten Sprengsätze gefunden, die auf den Weg zur 1. Mai Demonstration waren: Hamburg-Altona: Linksradikale kamen mit Sprengsätzen zur 1.Mai-Demo Ein Beamter der Waffen- und Sprengstoffabteilung sagte: „Die Sprengsätze sollten offenbar als Wurfgeschosse bei der Demo eingesetzt werden. Bei einer Detonation hätte es einen Feuerball und eine hochgefährliche Splitterwirkung gegeben. Menschen hätten lebensgefährlich verletzt oder sogar getötet werden können.“

Siehe auch:

Grüner Lehrer: Warum ich aus der linken Bewegung austrat

Köln: Eine Sozialarbeiterin berichtet: "Viele Mädchen an der Schule beugen sich dem muslimischen Druck"

Video: Sandra Maischberger: Sprengstoff Brexit: Fliegt Europa auseinander?

Berlin-Friedrichshain: Flüchtlingsheim im linksextremen Zentrum der Rigaerstraße? – 300 Polizisten beschützen die Bauarbeiter

Hamburg-Wilhelmsburg: Antifa hetzt gegen Minderjährige

Video: Berlin-Alexanderplatz: Messertanz der Kulturen

%d Bloggern gefällt das: