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Judith Bergmann: Schwedens heiliger Krieg gegen Kinderbücher

2 Jun

Englischer Originaltext: Sweden’s Holy War on Children’s Books

Übersetzung: H. Eiteneier

jan_loeoef_schweden_kinderbuchautorJan Lööf, einem der beliebtesten Kinderbauchautoren Schwedens, wurde vor kurzem von seinem Verlag gesagt, wenn er sein Erfolgsbuch „Mein Großvater ist ein Seeräuber” aus dem Jahr 1966 nicht politisch korrekter umschreibt und die Bilder darin ändert, wird es vom Markt genommen.

  • Auf die Spitze getrieben gibt der Drang eine Kultur von Elementen zu säubern, die nicht der politischen Korrektheit entsprechen. Auf beunruhigende Weise entspricht dieses Verhalten den Credos der Taliban und des IS zur Zerstörung von allem, das nicht ihren Auffassungen des Koran entspricht. Der Wunsch „nicht vor den Kopf zu stoßen” ist zu seinem totalitärer Impuls entartet, der droht alles zu zerstören, was nicht mit seinen Doktrinen übereinstimmt. Entscheidend ist: Wer darf bestimmen, was beleidigend ist?

  • Da stellt sich die Frage: Wie viel Säuberung und Wiedergutmachung wird nötig sein, um die Kultur eines Landes politisch korrekt zu machen?

  • „Wenn wir Karnevals- und Musiktage haben, ist das Ziel, dass diese Tage eine positive Erfahrung für jeden sein sollen. Die schwedische Flagge ist nicht als Teil des Karnevalskostüms erlaubt… Positive und fröhliche Gefühle müssen im Fokus stehen… Schulfotos müssen offensichtlich frei von nationalen Symbolen bleiben.” — eine schwedische Schule in Halmstad.

  • Rom bedeckte im Januar 2016 seine klassischen, nackten Statuen bei einem Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani. Wer hätte sich ein solche Kriecherei vor einem Jahrzehnt auch nur vorstellen können?

1966 veröffentlichte Jan Lööf, einer der beliebtesten schwedischen Kinderbuchautoren, Großvater ist ein Seeräuber, ein bebildertes Kinderbuch, in dem unter anderem der böse Piraten Omar und der Straßenhändler Abdallah als Figuren aufweist. Das Buch ist seitdem ein Bestseller gewesen und wurde ins Englische, Spanische, Französische, Deutsche und andere Sprachen übersetzt. Vor zehn Jahren wurden in Schweden als Teil einer Initiative zur Leseförderung bei Kindern 100.000 Exemplare mit Happy Meals von McDonalds verteilt.

Ach, diese Tage sind Vergangenheit! Heute, fünfzig Jahre später, ist das Buch nicht länger tolerierbar. Der heute 76 Jahre alte Autor sagte schwedischen Nachrichtenorganen, dass sein Verlag ihm vor kurzem sagte, wenn er das Buch nicht umschreibe und die Bilder ändere, würde es vom Markt genommen. Der Verlag drohte außerdem damit ein weiteres seiner Bücher zurückzuziehen, wenn es nicht überarbeitet würde: Es enthält die Illustrationen eines schwarzen Jazzmusikers, der mit aufgesetzter Sonnenbrille schläft.

Lööfs Verlag, der schwedische Verlagsgigant Bonnier Carlsen, sagt, er habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen und dass man die Neuschreibung und Neuillustrierung der Bücher nur als „eine Option” betrachte. Es besteht allerdings kein Zweifel, dass dort die fraglichen Bücher als extrem problematisch angesehen werden.

„Die Bücher stereotypieren andere Kulturen, etwas, das nicht außergewöhnlich ist, da alle Bilder in einem Kontext geschaffen wurden, in ihrer eigenen Zeit; und Zeiten ändern sich”, sagte Eva Dahlin, die Bonnier Carlsens Literaturabteilung leitet.

„Aber wenn man z.B. aus dem Nahen Osten kommt, kann man es satt haben in literarischen Darstellungen selten auf der Seite der Guten geführt zu sein. Kinderbücher sind etwas Besonderes, weil sie über einen langen Zeitraum gelesen werden und die Normen der Vergangenheit in ihnen weiterleben. Als Erwachsener kann man die eigene nostalgische Brille tragen und Dinge vermissen, die von anderen als problematisch angesehen werden könnten.”

Dahlin erklärte weiter, dass das Verlagshaus eine Menge Zeit darin investiert ältere Veröffentlichungen zu überprüfen, um zu untersuchen, ob solche „problematischen” Passagen auftauchen. Sie fügte an, dass das Verlagshaus nicht nur nach kulturell sensiblen Passagen sucht:

„Es gibt viele weibliche Lektoren und daher sind wir vermutlich einseitigen Gender-Darstellungen gegenüber natürlicher bewusst gewesen, als dieser Art von Fragen. Aber heute haben wir bessere Einblicke und eine bessere Wahrnehmung dieser Fragen.”

Schweden ist diese Art „Literaturkorrektur” oder auch andere kulturelle Revisionen im Namen der politischen Korrektheit nicht fremd. Sowohl Pippi Langstrumpf als auch andere Kinderbücher haben allerlei Überarbeitungen durchgemacht oder sind vom Markt genommen worden. In der Fernsehserie Pippi Langstrumpf gab es eine Szene, in der Pippi ihre Augen breit zieht, um chinesisch auszusehen; diese Szene wurde komplett herausgeschnitten. 2013 wurde das beliebte, preisgekrönte dänische Kinderbuch Mustafas Kiosk von Jakob Martin Strid vom schwedischen Markt genommen, nachdem es in schwedischen sozialen Medien Beschwerden gab, es sei rassistisch und „islamophob” [islamfeindlich].

Ironischerweise schrieb der Autor es 1998 bei einem Aufenthalt in Indonesien, dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung, als „antirassistisches Statement”. Bezeichnenderweise war das Buch seit 2002 ohne jegliche Beschwerde auf dem schwedischen Markt. In seiner Antwort auf die Kritik stellte der dänische Schriftsteller fest, dass eine gleichberechtigte und nicht rassistische Gesellschaft nur zustande kommt, „wenn erlaubt wird jeden (liebevoll) durch den Kakao zu ziehen”. „Ich mache mich auch über Norweger lustig”, fügte er hinzu.

2014 entschied sich Haribo nach Beschwerden in den schwedischen sozialen Medien, dass einige Süßigkeiten „rassistisch” seien, eines seiner Produkte zu verändern. „Skipper Mix”, der aus Fruchtgummis in der Form von Matrosensouvenirs verkauft wurde, enthielt auch afrikanische Masken.

Da stellt sich die Frage: Wie viel Säuberung und Wiedergutmachung wird nötig sein, um die Kultur eines Landes politisch korrekt zu machen? Diese Frage wirft eine größere auf: Wie hoch ist der Preis der politischen Korrektheit in puncto „Säuberung” der Vergangenheit und der Gegenwart von vermeintlichen Beleidigungen, überall, gegenüber fast jedem?

Auf die Spitze getrieben gibt der Drang eine Kultur von Elementen zu säubern, die nicht der politischen Korrektheit entsprechen. Auf beunruhigende Weise entspricht dieses Verhalten den Credos der Taliban und des IS zur Zerstörung von allem, das nicht ihren Auffassungen des Koran entspricht. Der Wunsch „nicht vor den Kopf zu stoßen” ist zu seinem totalitärer Impuls entartet, der droht alles zu zerstören, was nicht mit seinen Doktrinen übereinstimmt. Entscheidend ist: Wer darf bestimmen, was beleidigend ist?

Was ganz unschuldig beginnt, indem man Passagen aus Büchern nimmt, die jemandes Gefühle verletzen könnten, kann damit enden sich in etwas weit Unheilvolleres zu verwandeln, wie es in Schweden tatsächlich eingetreten ist. Der ehemalige liberal-konservative schwedische Premierminister Frederik Reinfeldt erklärte bekanntlich 2014, dass Schweden den Immigranten gehört, nicht den Schweden, die dort seit Generationen gelebt haben. Er vermittelte damit, dass er glaubt, die Zukunft Schwedens werde von Nichtschweden gestaltet, was eine eigentümliche Verachtung seiner eigenen Kultur beweist. [1]

[1] Ist es bei solchen Äußerungen nicht allerhöchste Zeit auf die Barrikaden zu gehen und solche Politiker abzuwählen?

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Diese Verachtung hat sich im offiziellen Schweden schnell ausgebreitet. 2014 verbot eine schwedische Oberschule in Halmstadt das Zeigen der schwedischen Flagge, nachdem ein Schüler sein Gesicht für eine Karnevalsfeier in den schwedischen Farben angemalt hatte. In ihren neuen Regeln gibt die Schule an, warum:

„Die meisten Schüler sehen Schultraditionen freudig entgegen. Wenn wir Karnevals- und Musiktage haben, ist das Ziel, dass diese Tage eine positive Erfahrung für jeden sein sollen. Die schwedische Flagge ist nicht als Teil des Karnevalskostüms erlaubt… Positive und fröhliche Gefühle müssen im Fokus stehen… Schulfotos müssen offensichtlich frei von nationalen Symbolen bleiben.”

Den „Präzedenzfall” für solche Regeln hat es jedoch zehn Jahre zuvor gegeben, 2004, in einer Schule in Vaargaarda, als zwei Mädchen Sweatshirts getragen hatten, auf die die schwedische Flagge und das Wort „Schweden” gedruckt waren. Ihnen wurde gesagt, dass diese Art Kleidung in der Schule nicht gestattet sei. Eines der Mädchen erzählte Reportern, dass das Singen der Nationalhymne in der Schule ebenfalls verboten worden war.

2012 empfahlen zwei Mitglieder des schwedischen Parlaments, dass die Statuen der schwedischen Könige Carl XII und Gustav II Adolf entfernt werden sollten, weil sie eine Zeit repräsentieren, in der Schweden eine militärische Großmacht war, „eine dunkle Zeit in unserem Land wie auch in anderen Ländern, die von schwedischer Aggression betroffen waren”, wie die Parlamentsmitglieder in dem Antrag schrieben. Stattdessen, schlugen die Parlamentarier vor, sollten die Plätze in der Innenstadt von Stockholm so geschmückt werden, dass sie „Frieden, Toleranz, Vielfältigkeit, Freiheit und Solidarität signalisieren”. [2]

[2] Wenn ich schon all die leeren, verlogenen und abgedroschen Worte  [Frieden, Toleranz, Vielfältigkeit,…] sehe, wird mir ganz übel. Sie gelten natürlich nur für die Schweden. Die Migranten dagegen haben Narrenfreiheit. Sie dürfen Schweden beleidigen, bedrohen, terrorisieren, usw.. und nichts passiert.

2013 wurde ein Barockgemälde der nackten Göttin Juno aus dem Restaurant des schwedischen Parlaments entfernt, anscheinend um zu vermeiden, dass feministische und muslimische Empfindungen beleidigt werden.

Die Beispiele oben sollten nicht als verrückte Praktiken abgetan werden, die nur in Schweden auftreten. Im Gegenteil, sie bieten eine perfekte Fallstudie der Folgen politisch korrekter Kultur, die auf die Spitze getrieben wird.

Tatsächlich breiten sich diese Folgen bereits in der gesamte westlichen Welt aus. Ein besonders denkwürdiger Vorfall fand statt, als der iranische Präsident Hassan Rouhani im Januar 2016 Rom besuchte. Um zu verhindern, dass Rouhani einen „hormonellen Schock erfährt und die frisch unterschriebenen Verträge mit unserer italienischen Industrie zerreißt”, wie der italienische Kolumnist Massimo Gramellini schrieb, deckte Rom seine klassischen, nackten Statuen ab. Wer hätte sich ein solche Kriecherei vor einem Jahrzehnt auch nur vorstellen können?

In Großbritannien haben sich Studenten bereits für die Beseitigung von Symbolen des britischen Imperialismus stark gemacht, so der Statue von Cecil Rhodes an der Oxford University. Diese Studenten behaupten, die Kampagne finde nicht nur wegen der Statue an sich statt, sondern dass es sich um ”… eine Kampagne gegen Rassismus in Oxford handelt, für den die Statue von Rhodes ein kleiner, aber symbolischer Teil ist”. Bereits im Jahr 2000 schlug der Londoner Bürgermeister Ken Livingstone vor, dass Statuen zweier britischer Generäle aus dem 19. Jahrhundert vom Trafalgar Square entfernt werden sollten, was er aufgrund eigener Unwissenheit tat:

„Die Menschen auf den Sockeln unserer Hauptstadt sollten für die Allgemeinheit der Bevölkerung erkennbar sein. Ich habe keine Ahnung, wer zwei der Generäle sind oder was sie machten. Ich vermute, dass nicht einer von 10.000, die über den Trafalgar Square gehen, irgendwelche Einzelheiten aus dem Leben dieser beiden Generäle kennt. Es könnte an der Zeit sein darüber nachzudenken sie zu entfernen und Figuren gewöhnlicher Londoner und anderer Menschen aus aller Welt hinzustellen, die die Welt kennt.”

Das Problem mit all dem besteht natürlich darin, dass der Großteil des Wohlstands und der Größe Londons in Bezug, was Kunst und Architektur angeht, weitgehend dem britischen Kolonialismus zu verdanken ist, so dass die Frage lautet, wie viele Gebäude in der britischen Hauptstadt noch stehen blieben, würde man dieses Thema nehmen und zu seinem logischen Schluss führen. [3]

[3] Man könnte sich ja auch einmal die Frage stellen, wie viel Wohlstand Großbritannien durch den Verkauf von Waffen an diktatorische Staaten erworben hat und zukünftig den Verkauf von Waffen an solche Staaten einstellen. Aber das geschieht natürlich nicht. Statt dessen gilt überall dieser heuchlerische multikulturelle Unsinn, da man keine Menschen aus islamischen Staaten provozieren möchte.

Es ist aber verboten den Islam zu kritisieren. Den Preis dafür, eine neue Weltordnung zu erschaffen, wird Europa noch teuer bezahlen. Es ist total schizophren, zu glauben, man könnte in einer heilen Multikultiwelt leben, in der ewig Frieden, Freiheit, Gleichheit und Wohlstand bestehen. Alle diese Utopien werden früher oder später auf dem Schlachtfeld untergehen.

Das Problem damit, die kulturelle und historische Tafel so rein zu schrubben, wie sie einmal war besteht natürlich darin, dass Länder bezüglich ihrer Kultur und Geschichte nicht einfach die „Löschen„-Taste drücken können, um die eigene Kultur und Geschichte auszulöschen. Ein solcher Schritt würde nicht nur die Beseitigung von Büchern, Gemälden und Statuen mit sich bringen, sondern eine komplette Säuberung.

Wer sich für Geschichte interessiert, wird wissen, dass bereits nicht nur einmal, sondern mehrfach durch verschiedene kommunistische und faschistische Bewegungen des zwanzigsten Jahrhunderts der Versuch unternommen wurde dieses Experiment durchzuführen. Es gibt zwar wenig Vergleichbares zwischen diesen Bewegungen und der Kultur der politischen Korrektheit, aber der Impuls, der sie alle beherrscht, bleibt doch derselbe: eine eigene „Wahrheit” zu schmieden und jedem aufzuzwingen, alles mitsamt den Wurzeln auszureißen, das nicht in die utopische Gussform passt. Das ist weder „vielfältig” noch „tolerant”, sondern diktatorisch.

Judith Bergman ist Schriftstellerin, Kolumnistin, Juristin und Politikanalystin.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Schwedens heiliger Krieg gegen Kinderbücher

Meine Meinung:

Warum hat man eigentlich nicht den Koran überarbeitet, der juden-, christen- und frauenfeindlich ist, der immer wieder zur Gewalt gegen Nichtmuslime aufruft. Der weder mit unseren Grundgesetz, noch mit den Menschenrechten vereinbar ist. Warum hat man ihn nicht verboten und vom Markt genommen?

Wenn man den Artikel liest, gewinnt man den Eindruck, die Integration ist total gescheitert. Anstatt von den Migranten zu fordern, sich in die schwedische /europäische Kultur zu integrieren, verachtet man die eigene Kultur und passt sich in feiger und untertäniger Weise den Migranten an. Warum lassen die Schweden sich das gefallen? Warum wählen sie weiterhin Grüne und Sozialdemokraten, die die schwedische Kultur zerstören? Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, den Vertretern der politischen Korrektheit hat man das Gehirn amputiert…. die perfekte Gehirnwäsche.

Siehe auch:

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