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Indonesien: 13 Tote bei Anschlägen auf drei Kirchen & Autobombe explodiert vor Polizeihauptquartier

31 Mai

Tanah_Lot,_IndonesienBy Patrick SchöpflinCC0

Wie der Islam seine Kinder zu Terroristen macht.

Im indonesischen Surabaya gab es 3 Selbstmordanschläge auf christliche Kirchen, bei denen 13 Christen getötet wurden. Die Bomben explodierten kurz vor Beginn der morgendlichen Gottesdienste fast zeitgleich in drei Kirchen der zweitgrößten Stadt des Landes. Dutzende Menschen wurden verletzt.

Einen Tag später gab es ein Attentat auf das Polizeihauptquartier in der Hauptstadt Jakarta. Dabei wurden vier Menschen durch eine Autobombe getötet. Zehn Menschen wurden verletzt, darunter auch einige Polizisten. Bei den vier Opfern, die in Jakarta getötet wurden, handelt es sich um die Attentäter.

Alle Täter der beiden Attentate kommen aus einer Familie, darunter zwei neun und zwölfjährige Kinder. Die indonesischen Behörden äußerten sich überzeugt, dass die Anschläge von Islamisten begangen wurden, die es gezielt auf Christen abgesehen hatten. Und selbst, wenn diese Attentate nur von einer Familie begangen wurden, so ist davon auszugehen, dass die große Mehrheit der Muslime ähnlich denkt. Und sollten sie dagegen protestieren, dann sind sie die nächsten Opfer.

Dieses Beispiel zeigt wieder einmal, wie der Islam die Herzen und Hirne der Muslime vergiftet. Sie handeln wie programmierte (gehirngewaschene) Marionetten, ohne auch nur einmal nachzudenken. Von wegen, Islam bedeutet Friede, Islam bedeutet Hass, Intoleranz, Bildungsarmut und Gewalt gegen Andersdenkende (Nichtmuslime). Sich zur Meinungsfreiheit zu bekennen, dazu ist der Islam zu feige, denn dann würden ihm die Gläubigen in Scharen davon laufen. Wieder ein Beweis, dass der Islam sich nur mit Gewalt behaupten kann. >>> weiterlesen

Noch ein klein wenig OT:

Richard Millet: „Töten“ und der Islam – Millet, der bereits im Libanon gegen den Islam kämpfe über den kommenden europäischen Bürgerkrieg

Richard_Millet_Töten

Millet war im Libanon. Er kämpfte in den 1970er-Jahren als Freiwilliger im Bürgerkrieg. Auf der Seite christlicher Milizen gegen palästinensische Freischärler und islamische Brüder. Das ist wahr. Und weil er sich dessen nicht schämt, aber empört über die Dummheit der heute Lebenden ist, hat er sein neues Buch „Töten – Ein Bericht“ genannt.

Es ist soeben bei "Antaios" erschienen und verdient eine Lektüre. Die Lektüre ist geradezu atemraubend, so brutal und doch „Typisch Mensch“ war der Libanon, wo Christen gegen Moslems, Kommunisten gegen Nationalisten, Säkulare gegen „Islamisten“ kämpften.

Richard Millet: Ein Erwecker des Abendlandes, vielleicht der letzte. Sein Buch, ein Faszinosum. Man legt es beiseite, doch das Buch lässt das gar nicht zu. Es beschäftigt den Leser noch lange. Man wünscht sich Dialogpartner, mit denen man sich austauschen kann, so wichtig ist diese Schrift…  >>> weiterlesen

Quelle: Richard Millet: „Töten“ und der Islam – Millet, der bereits im Libanon gegen den Islam kämpfe über den kommenden europäischen Bürgerkrieg

Siehe auch: Video: Brigitte Gabriel über die Islamisierung des Libanon (09:24)

Drohnenpilot schreibt:

Imre Kertész, er überlebte Auschwitz: “Europa wird bald wegen seines bisherigen Liberalismus [wegen seiner Toleranzbesoffenheit gegenüber dem Islam] untergehen, der sich als kindlich und selbstmörderisch erwiesen hat. Europa hat Hitler hervorgebracht; und nach Hitler steht hier ein Kontinent ohne Argumente: die Türen weit offen für den Islam; er wagt es nicht länger über Rasse und Religion zu reden, während der Islam gleichzeitig einzig die Sprache des Hasses gegen alle ausländischen Rassen und Religionen kennt.“

Kertész fährt fort: „Ich würde darüber reden, wie Muslime Europa überfluten, besetzen und unmissverständlich vernichten; darüber, wie Europa sich damit identifiziert, über den selbstmörderischen Liberalismus und die dumme Demokratie..

Es endet immer auf dieselbe Weise: Die Zivilisation erreicht eine Reifestufe, auf der sie nicht nur unfähig ist sich zu verteidigen, sondern auf der sie in scheinbar unverständlicher Weise seinen eigenen Feind anbetet.“ „Der Terror schüchtert Europa ein, und Europa kapituliert vor dem Terror wie eine billige Nutte vor ihrem prügelnden Zuhälter. So geht es, wenn Überheblichkeit und Feigheit die beherrschenden Charakterzüge sind.“

Volker schreibt:

Voltaire darf bei dieser Debatte natürlich nicht fehlen! Bereits vor 300 Jahren hat Voltaire, im Namen der Aufklärung, den Stab über den Mohammedanismus gebrochen: „Doch dass ein Kamelhändler [Mohammed] in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches [Koran] empfangen zu haben, dass er, um diesem Werk Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben [Islam] lässt:

Das ist nun mit Sicherheit etwas, dass kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat bei ihm jedes natürliche Licht erstickt.“ – Weshalb erlaubt man einer Religion, die das erklärte Ziel hat, die Religionsfreiheit abzuschaffen und dies auch in allen Ländern tut, über die sie Macht gewonnen hat, von Afrika bis nach Südostasien hin, dies unter Berufung auf die Religionsfreiheit zu betreiben?

Wir Deutschen tolerieren uns zu Tode. Wir tolerieren sogar eine ‚Religion‘, die nur TÖTEN und Unterdrückung kennt.

Video: PI-NEWS-Interview mit Bernd Baumann (AfD, Hamburg) auf dem "Neuen Hambacher Fest" (01:46)

Bernd Baumann: „Wer heute seine Meinung frei äußert, gerade zu entscheidenden Themen, wie Euro, Haftungsunion oder zur Einwanderung, muss persönliche Einbußen hinnehmen. Auf mein Haus werden andauernd Farbanschläge verursacht. Die Antifa geht durch den Garten. Da muss man schon einiges schlucken.”

Meine Meinung: Da kann man echt die Wut bekommen. Da schleichen sich total ungebildete und indoktrinierte Antifa-Idioten und Versager um das Haus und machen Stress. Gegen Dummheit ist eben kein Kraut gewachsen. Aber viele Rechtsextreme (Rechtsradikale) sind genau so krank und hirnlos.


Video: PI-NEWS-Interview mit Bernd Baumann (AfD, Hamburg) auf dem "Neuen Hambacher Fest" (01:46)

Quelle: Wir Deutschen tolerieren uns zu Tode

Siehe auch:

Traumziel Emirate: Folter, Mord, Entführung – Die Wahrheit über die „modernen“ Emirate

Bergkamen (NRW): Fronleichnamsprozession wegen islamischer Terrorgefahr abgesagt

Ramadan in Rotterdam: Mann ruft „Allahu Akbar“ und sticht auf Hund ein

US-Regierung vermutet bis zu 120.000 politische und religiöse Gefangene in Nordkorea

Video: Laut Gedacht #82: Ankerzentrum in Ellwangen (07:35)

Weilers Wahrheit: Schande über diese Kanzlerin!

Video: Tim Heilig: Wie Deutschland immer weniger deutsch wird (04:43)

Video: Neues Datenschutzgesetz: Alles nicht sooo wild, sagt der Berliner AfD-Anwalt Markus Roscher-Meinel (53:20)

Giulio Meotti: Westliche Verlage unterwerfen sich dem Islam

15 Sep

Übersetzung: Stefan Frank

hamed_abdel_samad_islamischer_faschismus

Weil er den Islam kritisiert hat, lebt Hamed Abdel-Samad in Deutschland unter Polizeischutz; wie bei Salman Rushdie [Die satanischen Verse] hängt eine Fatwa [ein islamisches Rechtsurteil] über ihm. Nach der Fatwa kommt die Beleidigung, von freien Verlagen zensiert zu werden. Das ist es, was die Sowjets taten, um Schriftsteller zu zerstören und die Nationalsozialisten, als sie Bücher verbrannten: ihre Bücher vernichten.

  • Zu einer Zeit, wo Dutzende von Schriftstellern, Journalisten und Gelehrten den Drohungen von Islamisten ausgesetzt sind, ist es unverzeihlich, dass westliche Verlage nicht nur einknicken, sondern oft die Ersten sind, die kapitulieren.

  • Ein Pariser Gericht verurteilte Renaud Camus wegen "Islamophobie" zu einer Strafe von 4.000 Euro. Der Anlass war eine Rede, die er am 18. Dezember 2010 gehalten hatte, und in der er vom "Grand Replacement" gesprochen hatte, dem großen Austausch des französischen Volkes mithilfe des trojanischen Pferds des Multikulturalismus. Ein anderer Autor, Richard Millet, wurde letzten März vom Verlag Gallimard wegen seiner Thesen über den Multikulturalismus gefeuert.

  • Nicht nur, dass Rushdies Verlag kapitulierte; andere Verlage scherten aus der gemeinsamen Front aus und machten wieder Geschäfte mit Teheran. Oxford University Press entschied sich gemeinsam mit den beiden amerikanischen Verlagen McGraw-Hill und John Wiley dazu, an der Teheraner Buchmesse teilzunehmen. Diese Verlage haben sich entschieden, auf mörderische Zensur mit Kapitulation zu antworten.

  • Es ist, als hätten zur Zeit der Bücherverbrennungen durch die Nazis die westlichen Verlage nicht nur geschwiegen, sondern eine deutsche Delegation nach Paris und New York eingeladen.

Als 1989 Salman Rushdies Satanische Verse erschienen, war Viking Penguin, der britisch-amerikanische Verleger des Romans, täglich den Anfeindungen von Islamisten ausgesetzt. Wie Daniel Pipes einmal schrieb, ähnelte das Büro in London "einem Militärlager": Polizeischutz, Metalldetektoren und Eskorten für Besucher. In den New Yorker Viking-Büros, die als "gefährdeter Ort" eingestuft wurden, schnüffelten Hunde an eintreffenden Paketen. Viele Buchläden wurden attackiert oder weigerten sich gar, das Buch überhaupt zu verkaufen. Viking gab drei Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen aus. Das war 1989, dem schicksalsträchtigen Jahr für die westliche Redefreiheit.

Trotzdem ist Viking niemals eingeknickt. Es war ein Wunder, dass der Roman am Ende auf den Markt kam. Andere Verlage zögerten. Seither ist die Lage nur noch schlimmer geworden. Heutzutage sind die meisten westlichen Verlage verzagt. Das ist es, was wir an der neuen Hamed Abdel-Samad-Affäre ablesen können.

Die Muslimbruderschaft bot Abdel-Samad einst alles, was sich ein ägyptischer Junge nur wünschen konnte: Spiritualität, Kameradschaft, Wegbegleiter, eine Aufgabe. In Giza wurde Hamed Samad Teil der Muslimbruderschaft. Sein Vater hatte ihn den Koran gelehrt; die Bruderschaft erklärte ihm, wie die Lehren in die Praxis umzusetzen waren.

Es war nach einem Tag in der Wüste, dass Abdel-Samad sich von ihr lossagte. Die Brüder hatten allen neuen Militanten eine Apfelsine gegeben, während diese stundenlang unter der glühenden Sonne wanderten. Ihnen wurde befohlen, sie zu schälen. Dann, so verlangte es die Bruderschaft von ihnen, sollten sie die Frucht im Sand begraben und die Schale essen. Am nächsten Tag verließ Abdel-Samad die Organisation. Es war die Demütigung, die nötig war, um ein menschliches Wesen zu einem Terroristen zu machen.

Abdel-Samad ist heute 46 Jahre alt und lebt in München, wo er mit einer Dänin verheiratet ist und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München arbeitet. In seinem ägyptischen Heimatdorf sorgte sein erstes Buch für Aufruhr. Einige Muslime wollten es verbrennen.

Abdel-Samads jüngstes Werk, Der Islamische Faschismus: Eine Analyse, wurde gerade auf dem Scheiterhaufen verbrannt – nicht etwa von Islamisten in Kairo, sondern in Frankreich von ein paar selbstgerechten Franzosen.

In Deutschland ist das Buch ein Bestseller, verlegt von dem bekannten Verlag Droemer Knaur. Ebenfalls vor zwei Jahren erwarb der französische Verlag Piranha die Rechte für eine französische Übersetzung. Auf Amazon gab es sogar schon einen Erscheinungstermin: den 16. September. Doch im letzten Augenblick stoppte der Verlag die Buchveröffentlichung. Jean-Marc Loubet, der Verlagsleiter, teilte Abdel-Samads Agent mit, eine Veröffentlichung seines Buchs sei derzeit in Frankreich undenkbar, nicht nur aus Sicherheitserwägungen, sondern auch, weil es die "extreme Rechte" stärken würde.

Weil er den Islam kritisiert hat, lebt Abdel-Samad in Deutschland unter Polizeischutz; wie bei Rushdie hängt eine Fatwa über ihm. Nach der Fatwa kommt die Beleidigung: von freien Verlagen zensiert zu werden. Das ist es, was die Sowjets taten, um Schriftsteller zu zerstören: ihre Bücher vernichten.

Abdel-Samads Fall ist kein neuer. Zu einer Zeit, wo Dutzende von Schriftstellern, Journalisten und Gelehrten den Drohungen von Islamisten ausgesetzt sind, ist es unverzeihlich, dass westliche Verlage nicht nur einknicken, sondern oft die Ersten sind, die kapitulieren.

Renaud_Camus_2013In Frankreich hat der berühmte Schriftsteller Renaud Camus [Bild links, homosexuell, gilt als Vordenker der Front National] seinen Verlag „Fayard”, in den er zuvor 25 Bücher veröffentlicht hatte, verloren [ihm wurde aus "haushaltstechnischen" Gründen gekündigt], weil er in einer Kolumne mit dem Titel "Wir weigern uns, die Zivilisation zu ändern", die in der Zeitung Le Monde erschien, den Islam kritisiert hatte.

Bevor er im Pariser literarischen Establishment plötzlich "unpopulär" wurde, war Renaud Camus ein Freund von Louis Aragon gewesen, dem berühmten kommunistischen Dichter und Mitbegründer des Surrealismus, und war nahe dran, zu einem der "Unsterblichen" der Académie française ernannt zu werden. Roland Barthes, der Star des Collège de France, schrieb das Vorwort zu Renaud Camus‘ berühmtestem Roman Tricks, dem Kultklassiker der schwulen Literatur.

Dann verurteilte ein Pariser Gericht Camus wegen "Islamophobie" zu einer Strafe von 4.000 Euro. Anlass war eine Rede, die er am 18. Dezember 2010 gehalten hatte, und in der er vom "Grand Remplacement" (etwa: Der große [Bevölkerungs]-Austausch) gesprochen hatte, dem großen Austausch des französischen Volkes mithilfe des trojanischen Pferds des Multikulturalismus. Das war der Zeitpunkt, wo Camus in Frankreich zur „persona non grata” [zur unerwünschten Person] wurde.

Der Juwel von Medina, ein Roman der amerikanischen Autorin Sherry Jones über das Leben von Mohammeds dritter Frau, wurde von dem mächtigen Verlag Random House erst ins Programm genommen, dann aber abgesagt, nachdem ihr der Verlag bereits ein Vorschusshonorar gezahlt und eine ambitionierte Werbekampagne gestartet hatte. Sherry Jones‘ neuer Verlag, Gibson Square in London, wurde bald darauf Opfer eines Brandanschlags von Islamisten.

Dann ist da der Fall von Yale University Press. Der Verlag veröffentlichte ein Buch von Jytte Klausen mit dem Titel "Die Karikaturen, die die Welt erschütterten" über die Geschichte der umstrittenen "Mohammed-Karikaturen", die 2005 von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlicht wurden, und die folgende Krise. Doch Yale University Press veröffentlichte das Buch ohne die Karikaturen und ohne irgendein anderes der Bilder des muslimischen Propheten Mohammed, die eigentlich Teil des Buches hätten sein sollen.

"Die Kapitulation vor Drohungen, die noch gar nicht ausgestoßen wurden, ist die jüngste und vielleicht schlimmste Episode bei der stetigen Kapitulation vor religiösem Extremismus, insbesondere der muslimische religiösen Extremismus, der sich überall in unserer Kultur ausbreitet", kommentierte einst der verstorbene Christopher Hitchens. Yale University Press hoffte vielleicht, sich in Position zu bringen, um von dem saudischen Prinzen Al-Waleed bin Talal dieselbe 20-Millionen-Dollar-Spende zu bekommen, die er gerade der George Washington University und Harvard hatte zukommen lassen.

In Deutschland ist Gabriele Brinkmann, eine berühmte Romanschriftstellerin, ebenfalls plötzlich ohne Verlag. Laut ihrem bisherigen Verlag, Droste, könnte ihr Roman Wem Ehre Geburt als "Beleidigung von Muslimen" verstanden werden und den Verlag Einschüchterungen aussetzen. Brinkmann wurde aufgefordert, einige Passagen zu zensieren; sie weigerte sich und verlor den Verlag.

Dieselbe Feigheit und Kapitulation durchdringt mittlerweile die ganze Verlagsbranche. Letztes Jahr wählte Italiens berühmteste Buchmesse, die Turiner, Saudi-Arabien als Ehrengast (die Einladung wurde später zurückgezogen) – trotz der vielen Schriftsteller und Blogger, die in dem islamischen Königreich im Gefängnis sitzen. Man denke etwa an Raif Badawi, der zu tausend Peitschenhieben und einer zehnjährigen Haftstrafe plus einer Geldstrafe von 260.000 US-Dollar verurteilt worden ist.

Laut Time.com lehnen viele westliche Verleger inzwischen auch israelische Autoren ab, ungeachtet ihrer politischen Ansichten.

Es war nach Salman Rushdies Satanischen Versen, dass sich viele westliche Verlage erstmals der Einschüchterung beugten. Christian Bourgois, ein französischer Verlag, weigerte sich, das Buch zu veröffentlichen, nachdem er die Rechte erworben hatte, ebenso wie der deutsche Verlag Kiepenheuer, der sagte, er bereue es, die Rechte an dem Buch erworben zu haben, und sie an ein Konsortium aus 50 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die unter dem Namen "UN-Charta Artikel 19" auftraten, weiterverkaufte.

Nicht nur, dass Rushdies Verlag kapitulierte; andere Verlage scherten aus der gemeinsamen Front aus und machten wieder Geschäfte mit Teheran. Oxford University Press entschied sich gemeinsam mit den beiden amerikanischen Verlagen McGraw-Hill und John Wiley dazu, an der Teheraner Buchmesse teilzunehmen, der Bitte von Rushdies Verlag Viking Penguin, die iranische Veranstaltung zu boykottieren, zum Trotz.

Diese Verlage haben sich entschieden, auf mörderische Zensur mit Kapitulation zu antworten, sie sind willens, die Redefreiheit auf dem Altar des Business as usual zu opfern: Bücher zu verkaufen ist wichtiger als die Solidarität mit bedrohten Kollegen. Es ist, als hätten zur Zeit der Bücherverbrennungen durch die Nazis die westlichen Verlage nicht nur geschwiegen, sondern eine deutsche Delegation nach Paris und New York eingeladen. Ist das heutzutage so undenkbar?

Giulio Meotti, Kulturredakteur des Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor.

Quelle: Westliche Verlage unterwerfen sich dem Islam

Siehe auch:

Theodore Dalrymple: Der Untergang Europas

Identitäre Bewegung: Protest im Gorki-Theater gegen Jakob Augstein und Margot Käßmann

Video: Flüchtlinge fahren in ihre Heimat in den Urlaub

Michael Klonovsky: Frau Doktor "kann. nix." – vom Studium direkt in die Arbeitslosigkeit

Gabriele Kuby zeigt Regisseur Falk Richter von der Berliner Schaubühne an

Video: „Hart aber fair“ Freiheit oder Schleier?

Giulio Meotti: Wie viel unserer Kultur opfern wir dem Islam?

1 Jul

Englischer Originaltext: How Much of our Culture Are We Surrendering to Islam?

Übersetzung: Daniel Heiniger

charlie_hebdo_islamNach dem Massaker an Mitarbeitern von Charlie Hebdo druckten nur sehr wenige Medien ihre Mohammed-Karikaturen nach. Oben Stéphane Charbonnier, der Herausgeber und Verleger von Charlie Hebdo, der am 7. Januar 2015 zusammen mit vielen seiner Kollegen ermordet wurde, vor den ehemaligen Büros der Zeitschrift, kurz nachdem sie im November 2011 Opfer eines Brandanschlags wurden.

  • Der gleiche Hass wie von den Nazis kommt von den Islamisten und ihren politisch korrekten Verbündeten. Wir haben nicht einmal eine vage Vorstellung davon, wie viel der westlichen Kultur wir für den Islam preisgegeben haben.

  • Demokratien sind, oder sollten es zumindest sein, Hüter eines verderblichen Schatzes: Meinungsfreiheit. Dies ist der größte Unterschied zwischen Paris und Havanna, London und Riad, Berlin und Teheran, Rom und Beirut. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist das Beste, was uns die westliche Kultur gibt.

  • Es ist selbstzerstörerisch, über die Schönheit von Cartoons, Gedichten oder Gemälden zu deuteln. Im Westen haben wir einen hohen Preis bezahlt für die Freiheit, dies tun zu können. Wir sollten deshalb alle protestieren, wenn ein deutscher Richter „offensive” Verse eines Gedichtes verbietet, wenn ein französischer Verlag einen „islamophoben” Redakteur feuert, oder wenn ein Musikfestival eine politisch falsche Band verbannt.

Das alles geschah in der gleichen Woche. Ein deutscher Richter verbot einem Komiker, Jan Böhmermann , „obszöne” Verse seines berühmten Gedichtes über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu wiederholen. Ein dänisches Theater hat anscheinend „Die satanischen Verse” [Salman Rushdie] in dieser Saison abgesagt, aus Angst vor „Repressalien”.

Zwei französische Musikfestivals setzten die Eagles of Death Metal ab – der US-Band, die im Theater Bataclan in Paris spielte, als der Angriff von ISIS Terroristen (89 Menschen ermordet) dort stattfand – wegen „islamophober” Kommentare von Jesse Hughes, dem Lead-Sänger. Hughes schlug vor, dass die Muslime einer stärkeren Kontrolle unterzogen werden sollten, und sagte: „Es ist heutzutage in Ordnung, schärfer zu sein, wenn es um Muslime geht”, und fügte später hinzu:

„Sie wissen, dass es da draußen eine ganze Gruppe von weißen Kindern gibt [gemeint sind Linke], die dumm und blind sind. Es gibt da diese wohlhabenden weißen Kinder, die mit einem liberalen Lehrplan aufgewachsen sind seit sie im Kindergarten waren, überschwemmt mit diesen erhabenen Begriffen [Gleichheit, Toleranz, Multikulti, Gender Mainstreaming], die nur heiße Luft sind.”

Wie Brendan O’Neill schrieb: „westliche Linke tun ihre schmutzige Arbeit für sie. Sie [die Linken] bringen Menschen [durch soziale Ausgrenzung und Stigmatisierung] zum Schweigen, die die ISIS als blasphemisch [Gotteslästerung] verurteilt hat. Sie [die Linken] vollenden die Terrorakte der ISIS.”

Einige Wochen zuvor feuerte Frankreichs wichtigster Verlag, Gallimard, seinen berühmtesten Redakteur, Richard Millet, der einen Aufsatz geschrieben hat, in dem er schrieb:

„der Rückgang der Literatur und die tiefen Veränderungen, erwirkt in Frankreich und in Europa durch eine kontinuierliche und umfassende Einwanderung von außerhalb Europas, mit ihren einschüchternden Elementen des militanten Salafismus und der politischen Korrektheit im Herzen des globalen Kapitalismus, das heißt, das Risiko der Zerstörung Europas und seines kulturellen Humanismus oder christlichen Humanismus, im Namen des ‚Humanismus‘ in seiner ‚multikulturellen‘ Version.”

Kenneth Baker veröffentlichte gerade ein neues Buch, On the Burning of Books: How Flames Fail to Destroy the Written Word [Über das Verbrennen von Büchern: Flammen können das geschriebene Wort nicht zerstören]. Es ist ein Kompendium des so genannten „bibliocaust”, der Bücherverbrennung von Kalif Omar bis Hitler und umfasst die Fatwa gegen Salman Rushdie. Als die Nazis Bücher in Berlin verbrannten, erklärten sie, dass aus der Asche dieser Romane „der Phönix eines neuen Geistes aufsteigen” werde. Derselbe Hass kommt von Islamisten und ihren politisch korrekten Verbündeten. Wir haben nicht einmal eine vage Vorstellung davon, wie viel der westlichen Kultur wir dem Islam preisgegeben haben.

Theo van Goghs Film „Submission”, für den er ermordet wurde, verschwand von vielen Filmfestivals. Die Zeichnungen des islamischen Propheten Mohammed von Charlie Hebdo sind vor der Öffentlichkeit verborgen: nach dem Massaker haben nur sehr wenige Medien diese Karikaturen nachgedruckt. Raif Badawis Blog-Posts, die ihn 1000 Peitschenhiebe und zehn Jahre im Gefängnis in Saudi-Arabien kosten, wurden von den saudischen Behörden gelöscht und zirkulieren jetzt wie seinerzeit die verbotene Samizdat-Literatur [Eigenverlag, Selbstverlag] in der Sowjetunion.

Molly Norris, die amerikanische Karikaturistin, die Mohammed im Jahre 2010 zeichnete und den „Jeder-zeichnet-Mohammed-Tag” proklamierte, versteckt sich immer noch und musste ihren Namen und ihr Leben ändern. Das Metropolitan Museum of Art in New York zog Bilder von Mohammed aus einer Ausstellung zurück, während Yale Press Bilder von Mohammed aus einem Buch über die Karikaturen strich. The Jewel of Medina, ein Roman über Mohammeds Frau, wurde ebenfalls zurückgezogen.

In den Niederlanden wurde eine Oper über Aisha, einer von Mohammeds Frauen, in Rotterdam abgesagt, nachdem die Arbeit von den muslimischen Schauspielern der Theatertruppe boykottiert wurde, nachdem es offensichtlich wurde, dass sie ein Ziel für Islamisten wären. Die Zeitung NRC Handelsblad brachte den Fall unter der Schlagzeile „Teheran an der Maas”, dem Fluss, der durch die niederländische Stadt fließt.

In England hat das Victoria and Albert Museum Mohammeds Bild abgehängt. „Britische Museen und Bibliotheken halten Dutzende dieser Bilder, meist Miniaturen in Handschriften, die mehrere Jahrhunderte alt sind, aber sie wurden weitgehend von der Öffentlichkeit ferngehalten,” erklärte The Guardian. In Deutschland sagte die Deutsche Oper Mozarts Oper Idomeneo in Berlin ab, weil sie den abgeschlagenen Kopf von Mohammed dargestellt.

Christopher Marlowes „Tamburlaine the Great”, das eine Referenz enthält, Mohammed sei „nicht würdig, verehrt zu werden”, wurde im Londoner Barbican Theater neu geschrieben, während der Kölner Karneval den Charlie Hebdo Wagen zurückzog.

„Was man am Rhein sich nicht traut, wird an der Emmer angeschaut“: Unter diesem Titel haben die Steinheimer Narren beim Rosenmontagszug die Anschläge auf das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ aufgegriffen. Der Wagen zeigte einen Karikaturisten, der einem Terroristen gegenübersteht und seinen Buntstift in dessen Waffenlauf steckt. Die Steinheimer bauten damit genau das Motiv nach, das im Kölner Karneval zurückgezogen worden war. Dort hatten die Jecken Angst vor wütenden Reaktionen von Islamisten.

In der niederländischen Stadt Huizen wurden zwei Aktbilder aus einer Ausstellung entfernt, nachdem Muslime sie kritisiert hatten. Die Arbeit einer niederländischen iranischen Künstlerin, Sooreh Hera, wurde von mehreren niederländischen Museen entfernt, weil einige der Fotos Darstellungen von Mohammed und seinem Schwiegersohn Ali enthielten. Gemäß dieser Anordnungen werden eines Tages die Londoner National Gallery, die Florenzer Uffizi, der Pariser Louvre oder der Madrider Prado entscheiden, Michelangelo, Raffaello, Bosch und Balthus zu zensieren, weil sie die „Sensibilität” der Muslime beleidigen.

Der englische Dramatiker Richard Bean wurde gezwungen, eine Adaption von Aristophanes Komödie „Lysistrata” zu zensieren, in der die griechischen Frauen einen „Sexstreik” durchführen, um ihre Männer davon abzuhalten, Krieg zu führen (in Beans Skript gehen muslimische Jungfrauen zum Streik über, um Selbstmordattentäter zu stoppen). Mehrere spanische Dörfer stoppten die Verbrennung von Bildnissen von Mohammed während der Gedenkzeremonie zur Feier der Reconquista des Landes im Mittelalter.

Es gibt ein Video aus dem Jahr 2006, als die Todesdrohungen gegen Charlie Hebdo besorgniserregend wurden. Journalisten und Karikaturisten sind um einen Tisch versammelt, um das nächste Cover für das Magazin zu diskutieren. Sie sprechen über den Islam. Jean Cabu, einer der Karikaturisten, der später von Islamisten ermordet wurde, stellte das Problem so dar: „Niemand in der Sowjetunion hatte das Recht, Satire über Breschnew zu machen.”

Dann sagt ein weiteres zukünftiges Opfer, Georges Wolinski: „Kuba ist voller Karikaturisten, aber sie machen keine Karikaturen über Castro. Wir können uns also sehr glücklich schätzen. Ja, wir haben Glück, Frankreich ist ein Paradies.”

Cabu und Wolinski hatten Recht. Demokratien sind, oder zumindest sollten sie es sein, Hüter eines verderblichen Schatzes: Der Meinungsfreiheit. Dies ist der größte Unterschied zwischen Paris und Havanna, London und Riad, Berlin und Teheran, Rom und Beirut. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist das Beste, was uns die westliche Kultur gibt.

Dank der Islamistenkampagne und der Tatsache, dass jetzt nur noch ein paar” Verrückte” immer noch die Ausübung der Freiheit wagen, werden wir bald nur noch ängstlich sein? „Islamophobe” Karikaturisten, Journalisten und Schriftsteller sind die ersten Europäer seit 1945, die sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen haben, um ihr eigenes Leben zu schützen. Zum ersten Mal in Europa seit Hitler die Verbrennung von Büchern auf dem Berliner Bebelplatz anordnete, werden Filme, Bilder, Gedichte, Romane, Cartoons, Artikel und Theaterstücke buchstäblich und im übertragenen Sinn verbrannt.

Der junge französische Mathematiker Jean Cavailles pflegte, um seine schicksalhafte Beteiligung am Anti-Nazi-Widerstand zu erklären, zu sagen: „Wir kämpfen darum, ‚Paris Soir‘ zu lesen und nicht den ‚Völkischen Beobachter’” Allein aus diesem Grund ist es selbstzerstörerisch, über die Schönheit der Cartoons, Gedichte oder Gemälde zu deuteln. Im Westen haben wir einen hohen Preis für die Freiheit bezahlt, dies tun zu können. Wir alle sollten deshalb protestieren, wenn ein deutscher Richter „offensive” Verse verbietet, wenn ein französischer Verleger einen „islamophoben” Redakteur feuert oder wenn ein Musikfestival eine politisch falsche Band verbannt.

Oder ist es bereits zu spät?

Giulio Meotti, Kulturredakteur für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Schriftsteller.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Wie viel von unserer Kultur geben wir preis für den Islam?

Meine Meinung:

Wir sollten schlicht und einfach von allen Muslimen die Meinungsfreiheit einfordern. Und jeder, der sich dagegen ausspricht, hat in Europa nichts zu suchen. Aber die wirklichen Feinde der Demokratie sind nicht nur die Muslime, sondern auch ihre rot-grünen und linksradikalen Helfershelfer. Siehe Fjordman: Warum die Linken und nicht der Islam unser Hauptfeind ist

Siehe auch:

Wolfram Weimer: Herr Junker, haben Sie den Schuss nicht gehört?

Video: Sandra Maischberger: Rote Karte für Brüssel: Besiegen Populisten Europa?

Alarm: Türkischstämmige Migrantenpartei "Allianz deutscher Demokraten" gegründet

Der Flüchtlingshelfer, der Pfarrer und der Klosterkoller

Regensburg: Salafisten statt Pazifisten – Gutmenschen gehen Islamisten auf den Leim

Wie Migrantengewalt in der eigenen Familie die Ansichten über Flüchtlinge verändern kann

Jean Raspail: Unsere Zivilisation wird verschwinden, wenn wir nichts dagegen tun

15 Okt

Ein Interview mit Jean Raspail (“Das Heerlager der Heiligen”) erschienen im französischen Magazin Valeurs Actuelles

jean_RaspailWas empfinden Sie bei der gegenwärtigen Situation?

Ach wissen Sie, ich habe nicht den Wunsch, der großen Gruppe von Intellektuellen beizutreten, die ihre Zeit damit verbringen, über die Einwanderung zu debattieren. Ich habe den Eindruck, dass diese Gespräche nutzlos sind. Die Menschen wissen bereits alles, intuitiv:

Dass Frankreich, wie sie von unseren Vorfahren vor Jahrhunderten geformt wurde, verschwindet. Und dass wir die Galerie amüsieren, indem wir unverdrossen über die Einwanderung reden, ohne jemals die letzte Wahrheit auszusprechen. Eine unaussprechbare Wahrheit, wie mein Freund Jean Cau [französischer Schriftsteller] erwähnt, denn wer sie ausspricht, wird sofort gehetzt, verurteilt und schließlich abgelehnt. Richard Millet [1] kam dem nahe, und sehen Sie, was mit ihm passiert ist!

[1] Richard Millets „Loblied auf Breivik“ löste in Frankreich einen Skandal aus. Der Autor verlor seinen einflussreichen Posten als Lektor bei Gallimard.

Wird die Schwere des Problems vor den Franzosen versteckt?

Ja. Zuallererst durch die politisch Verantwortlichen! Öffentlich heißt es: “Alles bestens, Madame Marquessa”. Doch hinter verschlossenen Türen geben sie zu: “Ja, du hast Recht: es ist ein echtes Problem”. Ich habe einige erfreuliche Antwortbriefe zu diesem Thema von prominenten linken Politikern, auch von denen auf der rechten Seite, erhalten, denen ich das “Heerlager der Heiligen” zugesandt hatte. Manche von ihnen sagen: “Aber Sie verstehen: Wir können das nicht sagen”.

Diese Leute benutzen doppelte Sprache und haben ein doppeltes Gewissen. Ich weiß nicht, wie sie es tun! Ich denke, die Verwirrung kommt von dort: Die Menschen wissen, dass man die Dinge vor ihnen verbirgt. Heute stimmen Millionen von Menschen nicht in den offiziellen Diskurs über Einwanderung mit ein. Nicht einer von ihnen glaubt, dass es eine Chance für Frankreich ist: “une Chance pour la France” (eine Chance für Frankreich). Weil die Wirklichkeit jeden Tag auf sie eindrischt. Alle diese Ideen sprudeln in ihren Köpfen, kommen aber nicht raus.

Sie glauben nicht, dass es möglich ist, die Ausländer in Frankreich zu assimilieren?

Nein. Das Integrationsmodell funktioniert nicht. Selbst unter der Annahme, dass wir ein paar Illegale mehr bis zur Grenze zurück begleiten, und wir ein paar mehr Ausländer integrieren, ihre Zahl wird nicht aufhören zu wachsen, und dies wird nichts an dem Grundproblem ändern: der fortschreitenden Invasion von Frankreich und Europa durch die grenzenlose Dritte Welt.

Ich bin kein Prophet, aber wir sehen klar die Zerbrechlichkeit dieser Länder [der Dritten Welt], die unerträgliche und wachsende Armut dort, direkt neben unanständigem Reichtum. Diese Menschen wenden sich nicht an ihre Regierungen, um zu protestieren, sie erwarten von dort nichts. Sie wenden sich stattdessen an uns und erreichen Europa mit dem Boot, immer zahlreicher, heute in Lampedusa, morgen woanders. Nichts kann sie entmutigen. Und dank der Demographie [Geburtenraten] wird es 2050 genauso viele einheimische französische Jugendliche wie junge Ausländer in Frankreich geben.

Viele von denen werden eingebürgert sein.

Was nicht bedeutet, dass sie Franzosen geworden sind. Ich sage nicht, das sind alles schlechte Menschen, sondern, dass die Einbürgerung auf Papier keinesfalls die Einbürgerung des Herzens beinhalten muss. Ich kann sie nicht als meine Landsleute betrachten. Wir müssen dringend das Gesetz drastisch verschärfen.

Wie kann Europa sich gegenüber diesen Migrationen verhalten?

Es gibt nur zwei Lösungen. Entweder wir bringen sie alle unter, und Frankreich, seine Kultur, seine Zivilisation, wird, ohne eine Beerdigung, ausgelöscht werden. Aus meiner Sicht ist es das, was passieren wird. Oder wir bringen sie nicht unter. Das bedeutet, wir müssen mit der Heiligung des Anderen aufhören und müssen stattdessen unseren [französischen, europäischen] Nachbarn, unseren Nächsten wiederentdecken.

Dies setzt voraus, dass wir irgendwann mit diesen “verrückt gewordenen” christlichen Ideen aufhören, wie Chesterton sagte, und mit den fehlgeleiteten Menschenrechten; und dass wir die unattraktiven doch unverzichtbaren Kollektivausweisungen in Betracht ziehen, um die Auflösung unseres Landes in einer allgemeinen Rassenvermischung zu vermeiden.

Ich sehe keine andere Lösung. Ich reiste viel in meiner Jugend. Alle Völker sind faszinierend, aber wenn man sie zu sehr mischt, erzeugt das eher Feindseligkeit als Sympathie. Métissage [Kreuzung, Vermischung] ist nie friedlich. Es ist eine gefährliche Utopie. Schauen Sie nach Südafrika!

An der Stelle, an der wir jetzt stehen, müssten wir strikte Zwangsmaßnahmen anwenden. Ich glaube nicht, dass es passieren wird, und ich sehe nicht, wer den Mut haben könnte, es zu tun. Diese Person müsste eine sehr stabile Seele haben, aber wer wäre dazu bereit? Ich glaube auch nicht einmal für einen Augenblick, dass Befürworter der Einwanderung karitativer sind als ich. Wahrscheinlich nicht ein einziger von ihnen ist bereit, einen dieser Unglücklichen in seinem Haus zu begrüßen… all das ist nur ein emotionaler Vorwand, ein unverantwortlicher Strudel, der uns verschlingen wird. [2]

[2] Da bin ich etwas anderer Meinung als Jean Raspail. Man sollte nicht von radikalen Ausweisungen im großen Stil ausgehen. Das ist auch gar nicht notwendig. Ich glaube vielmehr, die Ausweisungen werden genau so leise und stillschweigend passieren, wie die Einwanderungen. Wenn man z.B. dazu übergeht, die kriminellen und radikalen Muslime auszuweisen, dann spricht sich das herum. Und dann motiviert das die übrigen Muslime, sich stärker zu integrieren.

Man kann es ja in Dänemark beobachten. Dort hat die dänische Regierung, dank der "rechtspopulistischen" Dänischen Volkspartei, die jetzt mit in der Regierung sitzt, die Sozialleistungen drastisch gekürzt, etwa um 50 Prozent. Und genau deshalb weigern sich Migranten in Dänemark zu bleiben. Mit anderen Worten: es geht doch.

Etwas ähnliches wird vermutlich auch in Frankreich geschehen, wenn Marine Le Pen und die Front National an die Regierung kommt. Und da Francoise Hollande offenbar nicht willens und in der Lage ist, die Migrationsprobleme zu lösen, dürfte die Front National weiteren Zulauf haben. Ich glaube, da geht noch was. Ich hoffen nur, sie wählen nicht wieder Nicolas Sarkozy, denn der hat keinen Arsch in der Hose, ist genau so eine Pfeife wie Angela Merkel und kaspert wahrscheinlich genau so herum, wie beim letzten Mal.

Was soll man auch von Christdemokraten anders erwarten, als diesen üblen Multikultimischmasch, der offensichtlich auch Angela Merkel vorschwebt, und der auf die Zerstörung der europäischen Kultur, Demokratie, Menschenrechte, Nationalstaaten, Tradition, Sprache, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Religion hinausläuft und der früher oder später in ethnischen und religiösen Bürgerkriegen endet. Da stellt man sich unweigerlich die Frage, strebt Angela Merkel vielleicht die Weltherrschaft an, die aus einem Multikulti-Einheitsbrei gleich dummer und obrigkeitshöriger Lemminge besteht?

Gibt es also keine andere Lösung als Unterwerfung oder Zwang?

Eine könnte es vielleicht geben, aber sie wird nur eine einzige Chance haben: Isolierte Zonen, in denen eine Bevölkerung, die sich ethnisch und kulturell von anderen Kommunitarismen unterscheidet [3], die die Verantwortung des Individuums gegenüber seiner Umgebung und die soziale Rolle der Familie betont bedroht ist, Zuflucht finden kann.

Das geschieht übrigens schon: Die französischen “de souche” [Einheimischen] sind inzwischen auf der Flucht aus den so genannten “sensiblen” Bezirken [4]. Die Demonstrationen gegen die Homo-Ehe sind auch eine Form des Kommunitarismus: Sie zeugen von der Ablehnung des “Wandels der Kulturen” durch Millionen von Franzosen, der von der Linken und von Christiane Taubira versprochen wurde.

[3] Unter einer kommunitarischen Gesellschaft, versteht man eine Gesellschaft, in der mehr oder weniger alle Menschen dieselben Ansichten teilen, wobei die Individualität zugunsten der Gemeinschaft zurückgestellt wird. Eine kommunitare Gesellschaft hat sprachliche, ethnische, kulturelle und religiöse Gemeinsamkeiten und vertritt gemeinsam geteilte Wert- und Moralvorstellungen, sowie Traditionen.

Mit anderen Worten Jean Raspail spricht von verschiedenen Parallelgesellschaften, die nebeneinander existieren. Aber das ist natürlich nichts als Träumerei, denn noch niemals in der Geschichte konnten Muslime so etwas akzeptieren. Früher oder später werden sie versuchen, die nichtmuslimischen Gesellschaften gewaltsam zu islamisieren. Ein friedliches Nebeneinander mit Muslimen hat es niemals gegeben und wird es niemals geben.

[4] Diese "sensiblen Bezirke" weisen eine hohe Kriminalität aus. Sie zeigen sehr oft familiär zerstörte Strukturen, einen hohen Migrantenanteil, eine hohe Schulabbrecher- und Arbeitslosenqote und Jugendliche, die sehr oft durch asoziales Verhalten auffallen. Gewalt, Vergewaltigungen, Drogenkonsum, Alkoholismus, Aggressionen , eine hohe Toleranz zu radikalen islamischen Ideologien und eine hohe aggressive Bereitschaft sind dort anzutreffen.

sensible_zonen

Übersicht über Städte und Kommunen in Frankreich, die eine Urbaine Sensible Zone aufweisen.

Heute gibt es in Frankreich mindestens 752 solcher städtischen Problemgebiete, die über ganz Frankreich verteilt sind. Insgesamt leben in diesen Wohnquartieren, die in 800 Städten und Kommunen ausgewiesen sind, etwa 5 Millionen Menschen. [Quelle]

Wer sich weiter über dieses Thema informieren möchte, dem empfehle ich die Webseite von Soeren Kern, der sehr ausführlich beschrieben hat, was in den sogenannten No-Go-Areas in Frankreich und Großbritannien abgeht, denn in Großbritannien sieht es nicht viel anders aus. In Schweden gibt es mittlerweile auch 55 solcher muslimischen Ghettos. Diese Entwicklung ist auch in Deutschland zu erwarten, denn Angela Merkel kann ja nicht genug Muslime nach Deutschland holen.

Prof. Soeren Kern: Europäische No-Go-Zonen: Teil 1: Frankreich

Prof. Soeren Kern: Europäische No-Go-Zonen: Teil 2: Großbritannien

Heute verurteilt jeder den Kommunitarianismus, aber es könnte darin eine Lösung, zumindest zeitweise, liegen. Diese gegensätzlichen Kommunitarismen werden sich gegenseitig durch die Feindseligkeit, die sie vermitteln, verstärken. Das wird am Ende schließlich in extrem schweren Konfrontationen kulminieren. Auch wenn wir uns solches Unglück nicht wünschen.

Sie glauben nicht an einem plötzlichen Neuanfang, wie er viele Male in der Geschichte Frankreichs stattgefunden hat?

Nein. Es wäre ein epischer Geist notwendig, eine Huldigung eines Höheren Schicksals für einen eventuellen plötzlichen Neuanfang in Frankreich. Notwendig wären auch Menschen, die weiterhin an ihr Land glauben. Ich sehe allerdings nicht mehr viele von ihnen. Mindestens eine Reform des nationalen Bildungssystems von oben nach unten (wäre von Nöten), und eine der audio-visuellen Medien, und die Entfernung von [linksversifften] Lehrern und Journalisten, die an der Desinformation teilnehmen.

Wir haben die Idee der Nation, die der Ausübung von Macht und unsere Vergangenheit entweiht. Wir haben Risse in der Statue von Frankreich erzeugt. Besonders die Linken haben sie so entstellt, daß sie keinen Respekt mehr erzeugt. Die Macht der falschen Vorstellungen [Multikultiträumereien], die vom nationalen Bildungssystem und von den Medien verbreitet werden, ist grenzenlos.

Ich aber, habe in einem 1500-jährigem Frankreich gelebt, ich fühle mich gut damit was mein ist, und ich habe keine Lust, es zu ändern.

Quelle: Jean Raspail: Unsere Zivilisation verschwindet

Siehe auch:

Joachim Steinhöfel: Transitzonen sind institutionalisierter Verfassungsbruch

Thilo Sarrazin: Gehetzte Blicke und fahrige Gesten unter den Gutmenschen und Zeitungsredaktionen

Alex Feuerherdt: Judenmörder haben viele Freunde

Historiker Jörg Baberowski „Deutschland zerbricht an der Flüchtlingskrise”

Gerd Held: Die Grenzlüge, der Migrationsmythos (III) und die unkontrollierte Masseneinwanderung

Vera Lengsfeld: Merkel: Keine Steuererhöhung für Flüchtlinge! Wirklich nicht?

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