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Raymond Ibrahin: Alle fünf Minuten wird ein Christ von Muslimen ermordet

20 Dez

Christenverfolgung: September 2015

Englischer Originaltext: One Christian Slaughtered Every Five Minutes

Übersetzung: Stefan Frank

zerstoerung_kloster_mar_elianDschihadisten des Islamischen Staates bei der Zerstörung des antiken Klosters Mar Elian in Qaryatain, Syrien.

  • „Ich verstehe nicht, warum die Welt gegen solche Akte der Brutalität nicht ihre Stimme erhebt”, sagt Gregor III., Patriarch der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche.

  • Das Weiße Haus verkündet, es bereite gegen den Islamischen Staat eine Anklage wegen Völkermords an religiösen Minderheiten vor; in dieser werden verschiedene Gruppen, wie etwa die Jesiden, als Opfer anerkannt, die Christen hingegen werden offenbar nicht genannt.

  • Im Bericht einer NGO [Nichtstaatliche Organisation] heißt es, im Irak werde alle fünf Minuten ein Christ ermordet; zudem würden „Militante des Islamischen Staats christliche Kirchen als Folterkammern benutzen, wo sie die Christen zwingen, entweder zum Islam zu konvertieren oder zu sterben”.

  • Als Papst Franziskus sich bei der UNO an die Welt wandte, setzte er seine Energie wieder einmal dafür ein, die Umwelt zu verteidigen. In seiner 50-minütigen Rede kam er nur ein einziges Mal auf die verfolgten Christen zu sprechen, und vermischte ihr Leid im selben Satz mit dem angeblich gleichen Leid der „Mitglieder der Mehrheitsreligion”, also dem der sunnitischen Muslime. Sunniten werden nicht wegen ihres Glaubens massakriert, enthauptet und vergewaltigt; ihre Moscheen werden nicht bombardiert und niedergebrannt; sie werden nicht wegen Abfalls vom Glauben, Blasphemie oder Missionierung eingesperrt oder getötet [höchstens von anderen Muslimen].

  • „Was im Libanon passiert, ist der Versuch, die christliche Bevölkerung durch [muslimische] Syrer und Palästinenser auszutauschen”, so der libanesische Außenminister Gebran Bassil.

Angesichts von immer mehr Christen, die wegen ihrer Religion massakriert und verfolgt werden, nicht nur vom Islamischen Staat, sondern auch von „gewöhnlichen” Muslimen überall auf der Welt,, rief eine wachsende Zahl von Menschen und Organisationen während des ganzen Monats September zum Handeln auf. Unterdessen bleiben diejenigen, die in der besten Position wären, zu reagieren, das gilt vor allem für US-Präsident Barack Obama und Papst Franziskus, tatenlos.

Cardinal-Angelo-Bagnasco02„Warum, fragen wir die westliche Welt, warum sie nicht die Stimme angesichts von soviel Brutalität und Ungerechtigkeit erheben?”, fragte Kardinal Angelo Bagnasco (Bild links), der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz. „Ich verstehe nicht, warum die Welt gegen solche Akte der Brutalität nicht ihre Stimme erhebt”, sagt auch Gregor III., Patriarch der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche.

Wie es in einem Bericht heißt: „Menschenrechtsaktivisten sehen es. Ausländische Staatsoberhäupter sehen es. Und mehr als 80 Mitglieder des US-Kongresses sehen es. Gemeinsam drängen sie den Führer der freien Welt [Präsident Obama], zu erklären, dass es im Nahen Osten einen Völkermord an den Christen gibt.”

Als Reaktion darauf verkündete das Weiße Haus, es bereite eine Stellungnahme vor, die den Islamischen Staat anklagt, einen Völkermord an religiösen Minderheiten zu verüben; dabei werden verschiedene Gruppen, wie etwa die Jesiden, als Opfer anerkannt, die Christen hingegen werden offenbar nicht genannt, denn Christen, so argumentieren Mitarbeiter Obamas, „erreichen offenbar nicht die hohe Messlatte, die die Völkermordkonvention anlegt”.

Unterdessen beschrieb der irakische Priester Pater Behnam Benoka in einem detaillierten Brief an Papst Franziskus die Gräuel, denen die Christen des Nahen Ostens ausgesetzt sind. Zu seiner großen Freude rief ihn der Papst an und sagte ihm: „Ich werde dich niemals verlassen.” Benoka sagt: „Er rief mich an. Er sagte mir, natürlich bin ich mit dir, ich werde dich niemals vergessen. … Ich werde alles tun, um dir zu helfen.”

Später im September jedoch, als Papst Franziskus sich bei der UNO an die Welt wandte, setzte er seine Energie wieder einmal dafür ein, die Umwelt zu verteidigen. In seiner Rede, die fast 50 Minuten dauerte, kam er nur ein einziges Mal auf die verfolgten Christen zu sprechen, und vermengte ihr Leid im selben Satz mit dem angeblich gleichen Leid der „Mitglieder der Mehrheitsreligion”, also dem der sunnitischen Muslime (die einzige Gruppe, die vom Islamischen Staat, der eine sunnitische Organisation ist, nicht angegriffen wird):

„Ich muss meine Appelle wiederholen, was die schmerzliche Lage im gesamten Nahen Osten, Nordafrika und anderen afrikanischen Ländern betrifft, wo Christen, zusammen mit anderen kulturellen oder ethnischen Gruppen und sogar Anhängern der Mehrheitsreligion, die nicht den Wunsch haben, sich von Hass und Wahn erfassen zu lassen, gezwungen wurden, die Zerstörung ihrer religiösen Stätten, ihres kulturellen und religiösen Erbes, ihrer Häuser und ihres Besitzes mitanzusehen, und sich der Alternative ausgesetzt sehen, entweder zu fliehen oder für ihre Zugehörigkeit zum Guten und zum Frieden mit ihrem Leben oder Sklaverei zu bezahlen.” [2]

[2] Ich würde sagen, wenn der Papst von Anhängern der Mehrheitsreligion spricht, dann sind damit die Muslime allgemein gemeint. Und diejenigen, die nicht den Wunsch haben, sich vom Wahn und Hass erfassen zu lassen und deren religiöse Stätten zerstört werden, sind dann die die Schiiten, die Ahmadiyya, die Aleviten oder andere islamische Religionen. Aber selbstverständlich zerstören auch Schiiten sunnitische Moscheen und töten Sunniten. Im Islam ist man nur dann zufrieden, wenn man jeden enthaupten kann, der nicht die selbe Meinung vertritt.

Doch wie der folgende zusammenfassende Bericht von September zeigt, werden „Anhänger der Mehrheitsreligion”, Sunniten, nicht massakriert, enthauptet und vergewaltigt; ihre Moscheen werden nicht bombardiert und niedergebrannt; sie werden nicht wegen Abfalls vom Glauben, Blasphemie oder Missionierung eingesperrt oder getötet [wie gesagt, es gibt z.B. im Libanon auch Angriffe der schiitischen Hisbollah auf Sunniten].

Brutalität und Mord

Uganda: Drei muslimische Männer schlugen und vergewaltigten eine 19-jährige christliche Frau. Die junge Studentin war auf dem Heimweg von der Pädagogischen Fakultät St. Mary’s in Bukedea, als sie von drei maskierten Männern überfallen wurde. „Ich versuchte zu schreien, aber einer von ihnen hielt mir den Mund zu und ein anderer schlug mich, als sie mich mit Gewalt vom Weg zerrten”, sagt das Opfer. „Ich hörte, wie einer von ihnen sagte, dass ich getötet werden sollte, weil sich meine Eltern vom Islam abgewandt hätten. Doch ein anderer sagte: ‚Wir wissen nicht sicher, dass dieses Mädchen eine Christin ist‘.” Statt sie zu töten, vergewaltigten die Männer sie und schlugen sie so heftig, dass sie immer noch im Krankenhaus behandelt wird.

Vereinigte Staaten: Freddy Akoa, ein 49 Jahre alter christlicher Krankenpfleger aus Portland, Maine, wurde in seiner eigenen Wohnung von drei Muslimen brutal zu Tode geprügelt. Neben Akoas Leiche wurde seine mit Blut bespritzte Bibel gefunden. Der Erschlagene hatte am ganzen Körper Schnittverletzungen und Prellungen und eine tödliche Kopfverletzung. Im Innern hatte er 22 gebrochene Rippen und einen Riss in der Leber. Im Polizeibericht heißt es, Akoa „wurde geschlagen und gegen den Kopf getreten und mit einem Möbelstück auf den Kopf geschlagen, im Zuge eines Angriffs, der sich unablässig über mehrere Stunden erstreckte.”

Akoa hatte offenbar während oder vor dem Überfall eine Party gegeben. Die drei Angreifer sind allesamt muslimische Flüchtlinge aus Somalia. In der jüngeren Zeit gab es sowohl in Amerika als auch in Europa zahlreiche „Flüchtlinge”, bei denen sich herausstellte, dass sie islamische Terroristen sind, in manchen Fällen mit direkten Verbindungen zum Islamischen Staat. (Eine Fraktion von Al-Shabaab, Somalias größter dschihadistischer Organisation, hat kürzlich dem IS die Gefolgschaft geschworen).

Syrien: Ein Christ aus dem Dorf Quaryatain in der Provinz Homs wurde vom Islamischen Staat hingerichtet, weil er sich geweigert hatte, den „Dhimmistatus” [Menschen zweiter Klasse, „Geduldete”, die Schutzgeld in nicht unerheblicher Höhe zu zahlen haben] zu akzeptieren, der den christlichen Dorfbewohnern auferlegt ist. Der IS tötete zudem einen christlichen Priester, zerteilte seinen Körper in Stücke und sandte diese in einer Kiste an seine Familie. Zuvor hatte der IS den Priester entführt – [Video] – und von seiner Familie ein Lösegeld von 120.000 US-Dollar verlangt. Nach zwei Monaten war es der Familie endlich gelungen, die Summe aufzutreiben. Doch nachdem sie es gezahlt hatte, wurde der IS wortbrüchig und tötete den katholischen Priester bestialisch.

Im Jahr 2006 wurde der katholischer Priester Vater Douglas Bazi durch Islamisten entführt und auf den Rücken geschlagen. Sie brachen eines seiner Beine, schossen auf ihn, schlugen ihm die Zähne aus, und verweigerten ihm vier Tage lang das Wasser, bis ein Lösegeld bezahlt wurde.

Pakistan: Die muslimische Familie einer Frau, die zum Christentum übergetreten und einen Christen geheiratet hatte, hat deren Ehemann ermordet und die junge Frau verletzt. Aleem Masih, 28, heiratete im letzten Jahr Nadia, 23, nachdem sie den Glauben zu Christus gefunden hatte. Das Paar floh aus dem Dorf, als die Familie der Frau „Rache” schwor für die „Schande, die ihre Tochter über sie gebracht hat, indem sie dem Islam abschwor und einen Christen heiratete”, wie ein Jurist sagt, der mit dem Fall befasst ist.

Schließlich gelang es Nadias Vater, Muhammad Din Meo, und seinen Komplizen, das Paar zu entführen und zu einer nahe gelegenen Farm zu bringen. „Die muslimischen Männer folterten das Paar zuerst brutal mit Fäusten und Tritten, dann schossen sie dreimal auf Aleem Masih, eine Kugel traf ihn ins Fußgelenk, die zweite in die Rippen, die dritte zielte auf sein Gesicht”, sagt der Anwalt. „Nadia wurde in den Bauch geschossen.” Die muslimischen Verwandten gingen fort im Glauben, das Paar getötet zu haben.

„Die Angreifer kehrten in ihr Dorf zurück und verkündeten öffentlich, dass sie die Schmach gerächt und den Stolz der Muslime wiederhergestellt hätten, indem sie das Paar kaltblütig getötet haben.” Als die Polizei auf dem Bauernhof ankam, atmete Nadia jedoch noch. „Sie wurde in das Allgemeine Krankenhaus in Lahore gebracht, wo sie nach einer komplexen Operation, bei der zwei Kugeln aus ihrem Bauch entfernt wurden, um ihr Leben kämpft.”

Als die lebensgefährlich verletzte Frau ins Krankenhaus eingeliefert wurde, sammelte sich dort eine große Zahl von Muslimen. „Der Mob, teilweise bewaffnet, schrie wütende antichristliche Parolen. … Sie priesen zudem Nadia’s Bruder Azhar dafür [der angab, beide getötet zu haben], den Stolz der muslimischen Ummah [Gemeinschaft] wiederhergestellt zu haben. Sie sagten: Dafür, dass er einen Ungläubigen getötet habe, habe er seinen Platz im Paradies verdient.”

Philippinen: Islamische Terroristen der Dschihadistengruppe Abu Sayyaf werden verdächtigt, am 18. September in der mehrheitlich christlichen Stadt Zamboanga einen Bombenanschlag auf einen Reisebus verübt zu haben, bei dem ein 14-jähriges Mädchen getötet wurde und 33 weitere Personen verletzt wurden. Geheimdienste hatten davor gewarnt, dass Abu Sayyaf Städte und Gemeinden mit hohem christlichem Bevölkerungsanteil angreifen würde. Nur 20 Prozent der Einwohner Zamboangas sind Muslime, der Rest sind fast ausschließlich Christen (vor allem Katholiken).

Ägypten: In der Stadt Fekria in der Provinz Minya wurde die Mutter eines koptischen Priesters ausgeraubt und getötet.

Muslimische Angriffe auf christliche Kirchen

Rasheed Abdul AzizVereinigte Staaten: Am Sonntag, 13. September, wurde der 40 Jahre alte Rasheed Abdul Aziz (Bild links) verhaftet, weil er die Gemeinde der Corinth-Missionary-Baptist-Kirche in Bullard, Texas, bedroht hatte. Der muslimische Amerikaner hatte ein Gewehr und war für die Schlacht gekleidet, komplett mit Tarnhelm, Tarnhosen, kugelsicherer Weste und Stiefeln,, als er die Kirche gegen 13 Uhr betrat. Laut Pastor John Johnson sagte Aziz, er wolle „Ungläubige töten” und dass „heute Leute sterben werden”. Der Pastor sagt: „Ich glaube, dass es seine Absicht war, als er unsere Kirche betrat, tatsächlich jemanden umzubringen.”

Tansania: Innerhalb einer Woche wurden sechs christliche Kirchen niedergebrannt. Am 23. September werden drei Kirchen in Brand gesteckt: Die „Living Waters International Church”, die „Buyekera Pentecostal Assemblies of God” und die „Evangelical Assemblies of God Tanzania Church”. Drei Tage später, am 26. September, werden drei weitere Kirchen angezündet. Die „Evangelical Lutheran Church”, die „Kitundu Roman Catholic Church” und die „ Katoro Pentecostal Assemblies of God Church”.

Eine örtliche Quelle berichtet: „Die Menschen wachten am 27. September auf und fanden ihre Heiligtümer niedergebrannt. … Der Hergang ist in allen Fällen der gleiche: Unbekannte brechen ein, stapeln Dinge auf dem Altar, gießen Benzin drüber und zünden es an. Sie flohen, bevor jemand erschien und blieben daher unerkannt.” Die Bevölkerung des ostafrikanischen Landes besteht zum größten Teil aus Christen und Muslimen, die genauen Prozentzahlen sind umstritten.

Bethlehem: Muslime haben das Kloster St. Charbel in Brand gesteckt. Sobhy Makhoul, der Kanzler [Vorsitzende] des maronitischen Patriarchats in Jerusalem, sagt: „Das war ein Akt der Brandstiftung, und nicht etwa Brand, der durch ein Problem der Elektrik ausgelöst worden wäre [wie die örtlichen Behörden behaupteten]. Es ist ein Akt des religiösen Vandalismus radikaler Muslime.”

Niemand wurde durch das Feuer getötet oder verletzt, glücklicherweise war das Gebäude unbewohnt, da es gerade renoviert wurde, doch der Schaden ist deutlich, und die örtliche christliche Gemeinde befürchtet offenbar weitere Gewalt. Der maronitische Führer sagt: „Der Anschlag ist … antichristlich motiviert, wie in vielen ähnlichen Fällen überall im Nahen Osten. Extremistische islamistische Gruppen operieren in diesem Gebiet, darunter einige Zellen der Hamas.”

Irak: Ein Bericht stellt fest, dass im Irak alle fünf Minuten ein Christ ermordet wird, und ergänzt: „Militante des Islamischen Staats benutzen christliche Kirchen als Folterkammern, wo sie die Christen zwingen, entweder zum Islam zu konvertieren oder zu sterben.”

Syrien: Tage, nachdem er die Stadt Qaryatain erobert hatte, zerstörte der Islamische Staat ein antikes katholisches Kloster und schändete die Reliquien eines als Heiligen Verehrten. Dann stellte die sunnitische Terrorgruppe den Christen in Qaryatain ein Ultimatum, entweder die „jizya” (Schutzgeld) zu zahlen, zum Islam zu konvertieren oder zu fliehen.

Einen Tag, nachdem eine katholische Kirche in Aden geschändet worden war, setzte eine Gruppe von unbekannten Angreifern das christliche Gebäude in Brand, wie ein Zeuge berichtet. Von den 22 Kirchen, die es vor 1967 gab, als Aden britische Kolonie war, sind nur noch wenige geöffnet, und auch diese werden nur selten besucht, meist von ausländischen Arbeitern und afrikanischen Flüchtlingen. Zu ihnen gehörte die jetzt niedergebrannte Sankt-Joseph-Kirche.

Indonesien: Am Sonntag, 27. September, hielt die GKI-Jasmin-Kirche in Bogor ihren 100. Freiluftgottesdienst seit 2008 ab, damals hatten sich örtliche Muslime über die Existenz der Kirche beschwert. Obwohl die Kirche alle notwendigen Genehmigungen besaß, fügten sich die Behörden dem Druck und schlossen sie. Im Dezember 2010 ordnete der oberste Gerichtshof Indonesiens an, die Kirche wieder zu öffnen, doch der Bürgermeister von Bogor weigerte sich, dem Gericht Folge zu leisten und ließ die Türen weiterhin versperrt und versiegelt. Seither hält die Gemeinde die sonntäglichen Gottesdienste in den Wohnungen ihrer Mitglieder ab, und gelegentlich auch auf der Straße, wo sie dann Schmähungen und Angriffen vonseiten des muslimischen Mobs ausgesetzt ist.

Muslimische Angriffe auf die christliche Freiheit (Apostasie, Blasphemie und Missionierung)

Uganda: Eine 36 Jahre alte Mutter von acht Kindern bittet um Gebete für sie, nachdem örtliche Muslime sie gezwungen haben, zum Islam zurückzukehren und damit drohten, ihr die Kinder wegzunehmen und sie zu töten. Nachdem ihr Mann sie vor zehn Jahren wegen ihres Abfalls vom Islam verlassen hatte, war sie trotzdem Christin geblieben, bis zu diesem September.

„Die Verwandten meines Mannes drohten, mich zu töten und meine Kinder wegzunehmen, sollte ich mich weigern, zum Islam zurückzukehren. Sie sagten: ‚Wir werden unsere Kinder nicht an das Christentum verlieren. Lieber töten wir dich und holen uns die Kinder zurück.‘ … Es gibt keinen Ort, wo ich mit meinen Kindern hingehen kann, also habe ich mich entschieden, zum Islam zurückzukehren, um meine Kinder und mich selbst zu retten. Ich weiß, dass Issa [Jesus] sich eines Tages an mich erinnern wird.”

Großbritannien: Ein Pakistaner, seine Frau und ihre sechs Kinder leiden „furchtbare Schikanen durch ihre Nachbarn, die sie als Blasphemiker  [Gotteslästerer] betrachten.” Ihr „Verbrechen” ist der Übertritt zum Christentum, vor über 20 Jahren. Obwohl die Mitglieder der christlichen Familie, wie sie sagen, „Gefangene im eigenen Haus sind”, nachdem sie auf der Straße angegriffen, die Windschutzscheibe ihres Autos immer wieder eingeschlagen und Eier gegen ihre Fenster geworfen wurden, hätten weder die Polizei noch die Anglikanische Kirche ihnen wirkliche Unterstützung zukommen lassen und seien „unwillig, das Problem als ein Verbrechen aus religiösem Hass zu behandeln”. Nissar Hussain, der Vater, sagt: „Unser Leben wird kaputt gemacht, so etwas sollte in Großbritannien nicht passieren. Wir leben in einer freien, demokratischen Gesellschaft, und was sie uns zufügen, ist abscheulich.”

Türkei: Seit dem 27. August gingen in nicht weniger als 15 Kirchen Morddrohungen wegen „Leugnens Allahs” [Austritt aus dem Islam, Übertritt zum Christentum] ein. „Drohungen sind nichts Unbekanntes für die Mitglieder der protestantischen Gemeinde, die in diesem Land leben und hier ihre Kinder großziehen wollen”, sagen Kirchenführer.

Als ehemalige Muslime, also vom Islam Abtrünnige, wurde vielen Gemeindemitgliedern mit der Enthauptung gedroht. Die Christen werden in den Drohungen bezichtigt, „einen Weg zu wählen, der Allah leugnet” und „andere dazu zu bringen, dasselbe zu glauben. … Als Ketzer habt ihr eure Zahl mit unwissenden Anhängern erhöht”. Eine dieser Botschaften enthielt ein Bild der Flagge des Islamischen Staates, dazu die Worte: „Perverse Ungläubige, bald kommt die Zeit, wo wir eure Hälse treffen werden. Möge es Allah zu Ruhm und Ehre gereichen.”

Pakistan: Im Distrikt Kasur in der Provinz Punjab verhaftet die Polizei den christlichen Ziegelhersteller Pervaiz Masih, nachdem ein muslimischer Konkurrent ihn bezichtigt hatte, Mohammed, den Propheten des Islam, beleidigt zu haben. Pervaiz, ein Vater von vier Kindern, darunter ein sieben Monate altes Baby, floh aus seiner Wohnung, nachdem Muhammad Kahlid eine Anzeige erstattet hatte, in der er behauptete, Pervaiz habe sich während eines Streits abfällig über Mohammed geäußert.

Die Polizei nahm vier Verwandte Pervaiz‘ fest. Dann zerrten Polizisten seine Ehefrau auf die Straße und rissen ihr die Kleider vom Leib, während sie versuchten, sie zu zwingen, den Aufenthaltsort ihres Mannes preiszugeben. Zudem prügelte die Polizei auf örtliche Christen ein und drang in Pervaiz‘ Heimatstadt auf der Suche nach Informationen über dessen Aufenthaltsort in die Wohnungen von Christen ein. Pervaiz stellte sich schließlich der Polizei, damit seine Verwandten freigelassen werden.

Äthiopien: 15 junge Christen wurden überfallen und festgenommen, weil sie sich im Osten Äthiopiens an der Verbreitung des Christentums beteiligt haben sollen. Unabhängig von diesem Fall wurden sechs christliche Führer verurteilt und für schuldig befunden, die öffentliche Ordnung gestört, das Vertrauen der Öffentlichkeit in Regierungsbeamte zerstört und Hass verbreitet zu haben.

Die sechs Männer, Mitglieder eines Kirchenverwaltungsrates, hatten am 11. März einen Brief an die nationale Kirchenleitung geschrieben, in dem sie die Verfolgung beschrieben, der sie als Christen in der mehrheitlich muslimischen Silte-Zone ausgesetzt sind. Sie beschwerten sich über Diskriminierung bei der Jobvergabe, unfaire Kündigungen, harsche Kritik am Arbeitsplatz, niedergebrannte Kirchengebäude, körperliche Angriffe und Morddrohungen. Der Brief gelangte an die lokalen Medien und fand weite Verbreitung, was zu ihrer Verhaftung und Verurteilung führte.

Dhimmitum

Deutschland: In einem Bericht heißt es: „Viele christliche Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder Kurdistan sind Einschüchterungen und Angriffen vonseiten muslimischer Flüchtlinge ausgesetzt. In vielen der von den kommunalen Behörden errichteten Flüchtlingslager wird [den Bewohnern] das Gesetz der Scharia aufgezwungen, und Christen, die in der Minderheit sind, sind Schikanen ausgesetzt.”

Gottfried Martens, ein Pfarrer aus dem Süden Berlins, sagt: „Sehr religiöse Muslime verbreiten überall in den Flüchtlingszentren die Vorstellung: Wo wir sind, herrscht das Gesetz der Scharia.” Martens äußert sich vor allem besorgt über die Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, Apostaten, die nach islamischem Recht getötet werden können: „Es gibt eine Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent, dass diese Leute angegriffen werden.” [siehe unten]

Libanon: Christen werden von muslimischen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak überrannt und laufen Gefahr, ihren Platz im Land zu verlieren, sagt der libanesische Außenminister Gebran Bassil: „Was im Libanon passiert, ist der Versuch, die Bevölkerung durch [muslimische] Syrer und Palästinenser auszutauschen.” Weil die Christen im Libanon eine Minderheit sind, und immer waren, sind ihre Rechte bedroht, so Bassil, denn „einige versuchen, die Christen zum Islam zu zwingen” (eine Situation, die es auch in den USA gibt).

In einem früheren Interview hatte Bassil gesagt, die gesamte christliche Gemeinde des Nahen Ostens sei „zu großen Teilen” weggebrochen: „Im Irak passierte das in einem Zeitraum von 20 Jahren, 90 Prozent der Christen haben den Irak verlassen. In Syrien haben wir wegen des Chaos keine Daten. Wir wissen es nicht. Wir wissen, dass es eine gewaltige Binnenmigration, aber auch Auswanderung und Vertreibung gegeben hat. … Ganz sicher wissen wir, dass Kirchen zerstört wurden und Menschen geflohen sind.”

Großbritannien: Ein Iraner, der in London auf offener Straße Messer geschwungen und Drohungen ausgestoßen hat, sollte in den Iran abgeschoben werden. Das geschah jedoch nicht, offenbar, weil die iranische Botschaft gerade geschlossen war. Stattdessen wurde er umgesiedelt, ins 150 Kilometer entfernte Stockton-on-Tees. Ihm wird ein Amoklauf am 2. April vorgeworfen; dabei soll er gerufen haben: „Ich bin ein Muslim und ich schneide eure „f***ing” Köpfe ab, ihr „mother f***ers”…. Ich bin ISIS, und meine Leute werden eure Eier abschneiden, ihr Christen. … Ich werde euch töten, ich töte euch alle. Ich schneide euren Kopf ab und„ f*** you up”.”

Dhimmitum in Ägypten

In zwei verschiedenen Dörfern in Samalout, im Norden der Provinz Minya, kam es zu muslimischen Angriffen auf Christen. Einer davon geschah offenbar aus „Rache” für den Bau einer kleinen Kirche. In einem der Dörfer wurden fünf Kopten [koptische Christen] verletzt. In dem anderen griffen Muslime, die in mehreren Autos saßen, eine Hochzeitsgesellschaft an. Drei Kopten wurden verletzt, überall in dem Gebiet wurden junge christliche Mädchen sexuell belästigt. [es gibt in Ägypten eine Unmenge von Angriffen von Muslimen auf christliche Dörfer, bei denen Geschäfte geplündert, christliche Häuser, Kindergärten, Schulen und Kirchen angezündet und hunderte von Christen verfolgt und getötet wurden]

Bei einem anderen Vorfall griff eine Gruppe von Muslimen am 20. September in dem Dorf al-Oula bei Alexandria die Wohnungen von Christen und eine Kirche an, nachdem die Polizei versucht hatte, von einem Muslim gestohlenes Land seinem rechtmäßigen christlichen Besitzer zurückzugeben. Als die Polizisten eintrafen, um den Beschluss durchzusetzen, wurden sie von Muslimen angegriffen und floh.

Ein Kirchenführer sagt: „Nachdem die Sicherheitskräfte geflohen waren, umzingelte eine große Menschenmenge die Kirche und warf Steine auf sie. Dann griffen sie vier Häuser an, die Christen gehören.” Mindestens zwei Christen wurden ernsthaft verletzt, einer von ihnen erlitt einen Wirbelsäulenbruch. „Die El-Houty-Familie [die muslimische Familie, die christliches Land gestohlen hatte] rief über die Lautsprecher der örtlichen Moschee und der Moscheen der umliegenden Orte alle Muslime der Umgebung zusammen und sagte, die Polizei sei gekommen, um Land wegzunehmen und es den Christen zu geben.”

Mariam, eine koptische christliche Studentin, ist auf eine Weise diskriminiert worden, die für einen Skandal sorgte, dem große ägyptische Zeitungen Schlagzeilen widmeten. Die nunmehr als „Studentin Null” bekannte Mariam wird von ehemaligen Lehrern als „brillante Schülerin” beschrieben und wollte Ärztin werden. In den ersten beiden Studienjahren hatte sie 97 Prozent der Punkte erzielt und erwartete ähnliche Ergebnisse in ihrem Abschlussjahr, um dann zu erfahren, dass sie durchgefallen sei: Ihre abschließende Punktzahl lag bei null. Sie bestand darauf, den Test zu sehen, doch das wurde ihr verweigert. Als die Angelegenheit Schlagzeilen machte, durfte sie den Test dann doch einsehen. Sie und andere, darunter Experten für Handschriften, sagen, der Test, den man ihr zeigte, sei nicht ihrer gewesen.

Dhimmitum in Pakistan

Im Zuge eines versuchten Landraubs durch Muslime wurde eine christliche Familie beinahe bei lebendigem Leib verbrannt. Da Boota Masih, 38, seine Frau und ihre Familie sich weigerten, ihr Haus und Land an einige Muslime abzugeben, wurden sie brutal zusammengeschlagen. Dann gossen die Muslime Benzin über ihr Haus, um es anzuzünden. Boota und seine Familie sperrten sie in einem Zimmer ein. Den Masihs gelang es, über ein Fenster zu entkommen. Obwohl es Augenzeugen gab, war die örtliche Polizei nicht gewillt, eine Strafanzeige aufzunehmen und verhaftete stattdessen Masih aufgrund von gefälschten Beweismitteln, so die Anwälte.

Unterdessen sind in Pakistan auch weiterhin die am wenigsten angesehenen Berufe für Christen und andere Minderheiten reserviert. Das jüngste Beispiel ist die Bekanntmachung von freien Stellen am Punjab-Institut für Kardiologie. Laut der Liste stehen alle Stellen allen Bewerbern frei, mit Ausnahme der Positionen für „Sanitärangestellte” wie etwa Toilettenreiniger: Diese können nur mit Nichtmuslimen besetzt werden. Arbeitsrechtler sagen, dies sei „eine Form der direkten Unterdrückung, des Rassismus und der Ungleichbehandlung gegen nationale religiöse Minderheiten”, vor allem Christen, Hindus und nichtsunnitische Muslime.

Über diese Serie

Obgleich nicht alle und noch nicht einmal die meisten Muslime daran beteiligt sind, weitet sich die Verfolgung von Christen aus. Die Reihe „Muslimische Verfolgung von Christen” wurde entwickelt, um einige, bei weitem nicht alle, Beispiele von Verfolgung, die jeden Monat ans Licht kommen, zusammenzutragen. Sie dokumentiert, was die Mainstreammedien oft zu berichten versäumen.

Sie geht davon aus, dass solche Verfolgung nicht zufällig, sondern systematisch ist und überall und in allen Sprachen und Ethnien verübt wird.

Raymond Ibrahim ist Autor des Buches Crucified Again: Exposing Islam’s New War on Christians (herausgegeben von Regnery in Zusammenarbeit mit dem Gatestone Institute, April 2013).

Quelle: Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet

Bisher erschienene Artikel von Raymomd Ibrahim in englischer Sprache:

Noch ein klein wenig OT:

Pfarrer Dr. Gottfried Martens live bei stern TV: „Christen erfahren religiöse Unterdrückung in Asylbewerberheimen”

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Live bei stern TV berichtete Dr. Gottfried Martens, Pfarrer und Vorstand der Dreifaltigkeitskirche Berlin-Steglitz, von Übergriffen durch Muslime gegen Christen in Asylbewerberheimen. “Christen erfahren religiöse Unterdrückung in Asylbewerberheimen. Ich war heute Morgen bei einem jungen Mann, der sich am vergangenen Montag versucht hat das Leben zu nehmen, weil er von den Muslimen in seinem Heim so sehr schikaniert wurde. Er hat die dauernde Drangsalierung nicht mehr ausgehalten”, so Martens.

Die Journalistin und gläubige Muslima Khola Maryam Hübsch [1] zeigte sich betroffen: “Ich hoffe doch sehr, dass es die berühmten Einzelfälle sind. Das erzeugt bei mir ein gewisses Fremdschämen, wenn sich meine Glaubensgeschwister auf so eine Art und Weise verhalten sollten. Ich finde das ausgesprochen unislamisch. Die Religion lehrt, dass man gegenüber Minderheiten, gegenüber Andersgläubigen einen gewissen Respekt an den Tag legt. Dass man da tolerant ist.”

>>> weiterlesen

[1] Meine Meinung

Der Muslima Khola Maryam Hübsch würde ich nicht ein Wort glauben. Wie kann sie nur so überrascht tun, bei den unendlich vielen Morden in der ganzen Welt, die seit Jahrzehnten von Muslimen an Christen begangen werden? Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Gemetzel der Muslime in Europa fortgesetzt wird. Im Grunde genommen hat es bereits sogar begonnen, wenn ich an die vielen Attentate denke.

Muslimas wie Khola Maryam Hübsch werden dazu benutzt, den Islam in Europa weiter voranzutreiben. Und sie tut das gerne und aus Überzeugung. Sollte sie ernsthafte Kritik am Islam haben, ist sie weg vom Fenster. Und deshalb heuchelt sie uns nun Betroffenheit vor.

Ich habe sie noch niemals ernsthaft Kritik am Islam üben hören. Geht es um Kritik am Islam, dann lenkt sie sofort das Thema auf die bösen Nazis ab, um dieser Kritik zu entgehen. Khola Maryam Hübsch ist so gehirngewaschen, dass jede ernsthafte Diskussion über den Islam mit ihr zwecklos ist. Man stößt auf taube Ohren und vorgefertigte Islamverherrlichung.


Video: Muslime bedrängen Christen im Flüchtlingsheim (02:38)


Video: Report München: Verfolgung von Christen durch Muslime (07:02)

Siehe auch:

Julian Tumasewitsch: Weihnacht: Mit oder ohne Alkohol?

Vera Lengsfeld: Probleme mit Andersartigkeit oder mit Andersdenkenden, Herr Fleischhauer?

Ingrid Carlquist: Schweden: Im Asylhimmel ist der Teufel los

Daniel Pipes: Muslimische "No-Go-Areas" in Europa?

ZDF-Lügen-Moderator Claus Kleber versteht die Welt nicht mehr

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn: Warum bleiben die Flüchtlinge nicht im Nahen Osten?

Raimond Ibrahim: Dschihad gegen Kirchen: Muslimische Verfolgung von Christen, März 2015

1 Jul

Englischer Originaltext: Jihad on Churches

Übersetzung: Stefan Frank

• "Kirchen zu zerstören, ist erlaubt – solange die Zerstörung nicht Muslimen schadet, etwa indem falsche Gerüchte entstehen, dass Muslime Christen verfolgen", sagt Dr. Jusuf al-Burhami, ein führender salafistischer Kleriker aus Ägypten.

• "Die Kinder wurden von den Eltern getrennt und in Käfige gesperrt. Erwachsene, die ihren Glauben nicht leugnen, werden enthauptet, ihre Kinder in den Käfigen bei lebendigem Leib verbrannt", sagt Schwester Monique aus der Gemeinschaft der vinzentinischen Töchter der Barmherzigkeit in Syrien.

• "Die Polizei nahm meinen Sohn Zubair fest und folterte ihn vor meinen Augen. Als Zubair vor Schmerzen schrie, sagten sie ihm, dass sie ihn nur freilassen würden, wenn ich den Diebstahl gestehen würde … Ich sagte der Polizei immer wieder, dass ich mit dem besagten Diebstahl nichts zu tun hätte, dann warfen sie mich aus der Polizeiwache raus … Am nächsten Tag fanden wir Zubairs Leiche vor unserem Haus." Aysha Bibi, über den Versuch der pakistanischen Polizei, ein Geständnis über einen Diebstahl aus ihr herauszupressen, den sie nicht begangen hatte.

raymond_ibrahimAm Sonntag, den 15. März 2015, als christliche Kirchen überall auf der Welt Gottesdienst feierten, wurden zwei Kirchen in Pakistan – eine katholische, eine protestantische – von islamistischen Selbstmordbombern angegriffen. Mindestens 17 Menschen wurden getötet, mehr als 70 verletzt.

Die Taliban bezichtigten sich der Tat. Es ist anzunehmen, dass die Gruppe auf eine viel größere Zahl von Toten gehofft hatte, denn zum Zeitpunkt der Explosionen hielten sich in den beiden Kirchen fast 2.000 Menschen auf.

Augenzeugen berichten, zwei Selbstmordbomber hätten sich den Eingängen der beiden Kirchen genähert und versucht, hineinzugelangen. Als sie angehalten wurden – in einer der beiden Kirchen von einem 15-jährigen christlichen Jugendlichen, der sich ihnen in den Weg stellte – sprengten sich die islamischen Dschihadisten in die Luft. Zeugen sahen "Körperteile durch die Luft fliegen".

Laut einer offiziellen Stellungnahme der Gerechtigkeits- und Friedenskommission der pakistanischen Bischofskonferenz hätten die Behörden aller Drohungen zum Trotz, die die Kirchen erhalten hatten, nur für "minimale" Sicherheitsvorkehrungen gesorgt.

Wie in anderen Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit sind Kirchen in Pakistan sehr oft Angriffen ausgesetzt. Am 22. September 2013 betraten islamische Selbstmordbomber kurz nach der Sonntagsmesse die Allerheiligenkirche in Peshawar, sprengten sich mitten unter den etwa 550 Gemeindemitgliedern in die Luft und töteten fast 90 Gläubige. Darunter waren viele Kinder, die den Kindergottesdienst besucht hatten, Frauen und Mitglieder des Kirchenchors. Mindestens 120 Menschen wurden verletzt.

Ein Gemeindemitglied erinnert sich: "Körperteile waren über die ganze Kirche verstreut." (Eine Vorstellung davon, wie es nach einem Selbstmordanschlag auf Kirchen aussieht, vermitteln diese drastischen Fotos.)

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Verstümmelter Jihadist nach der Explosion seiner Sprengstoffweste

2001 stürmten islamische Milizionäre die protestantische St. Dominikus-Kirche, eröffneten das Feuer auf die Gottesdienstbesucher und töteten mindestens 16 Gläubige, mehrheitlich Frauen und Kinder.

Im Folgenden eine unvollständige Auflistung der muslimischen Verfolgung von Christen in aller Welt, sortiert nach Themen und nach Ländern in alphabetischer Reihenfolge, nicht notwendigerweise nach Ausmaß und Schwere.

Muslimische Angriffe auf christliche Kirchen und Klöster

Zentralafrikanische Republik: In der nördlichen Provinz Nana Grebizi werden bei Angriffen schwerbewaffneter muslimischer Hirten auf zahlreiche Dörfer mindestens acht Kirchen niedergebrannt. Dabei werden zwei Christen getötet, unter ihnen ein Pfarrer; ein weiterer Christ wird schwer gefoltert. Nach dem Gemetzel legen die islamischen Hirten Feuer und plündern den Besitz der ansässigen Bevölkerung. Das Feuer zerstört die landwirtschaftlich genutzte Fläche des Landstrichs, mindestens acht Kirchen, etliche weitere Missionszentren und eine unbekannte Zahl christlicher Wohnhäuser.

Ägypten: In den frühen Morgenstunden des 9. März wird die koptisch-katholische Kirche von Kafr el-Dawar von Bewaffneten angegriffen. Sie zünden im Gotteshaus einen Sprengsatz. Zwei Polizisten müssen nach dem Anschlag im Krankenhaus behandelt werden.

In einem Video, das im März unabhängig von diesem Vorfall auftaucht, sagt Dr. Jusuf al-Burhami, ein führender Kleriker von Ägyptens salafistischer Bewegung: "Kirchen zu zerstören, ist erlaubt – solange die Zerstörung nicht Muslimen schadet, etwa indem falsche Gerüchte entstehen, dass Muslime Christen verfolgen, und diese Gerüchte dann zu einer [ausländischen] Besatzung führen." Er fügt hinzu: "Der Grund, warum wir erlauben, dass ihre [Kirchen] gebaut werden, gemäß dem Verfassungsartikel, der die Religionsausübung betrifft, und der Grund, warum wir von den Christen nicht die jizya [Tribut] kassieren, ist, dass der Zustand der Muslime in der derzeitigen Ära unter den Nationen der Welt wohlbekannt ist: die Muslime sind schwach, und ihre Macht lässt immer mehr nach."

Als die arabischen Muslime Ägypten im siebten Jahrhundert zum ersten Mal erobert hätten, erklärt Burhami weiter, sei das Volk christlich gewesen, und da der Muslime nur wenige waren, sei es erlaubt worden, dass die koptischen christlichen Kirchen blieben – "genau so, wie der Prophet den Juden in Khaibar erlaubt hatte zu bleiben, nachdem er es geöffnet [erobert] hatte; sobald aber die Muslime in ihrer Stärke und Zahl gewachsen waren, vertrieb [der zweite Kalif] Omar al-Khattab sie [die Juden], gemäß dem Befehl des Propheten: ‚Vertreibt die Juden und Christen von der Halbinsel.’"

Deutschland: In Bremen wird ein potenzieller dschihadistischer Anschlag auf den Dom und eine Synagoge durch den Einsatz der Polizei vereitelt. Die Polizei bewacht den Dom und die Synagoge und durchsucht ein örtliches muslimisches Kulturzentrum.

Schwerbewaffnete Polizisten bewachen den Bremer Dom, nachdem es Informationen gegeben hatte, wonach er und die Synagoge Ziele dschihadistischer Anschläge sein könnten. (Foto: Screenshot der Tagesschau)

Irak: Nördlich von Mossul sprengen Militante des Islamischen Staats eine chaldäisch-katholische Kirche aus dem 10. Jahrhundert und planieren einen nahe gelegenen Friedhof. Laut Nineveh Yakou – einem assyrischen Archäologen und Direktor für Kulturerbe der Organisation A Demand for Action – wird das St. Georgs-Kloster vom IS "ausgelöscht". Das Gebäude war von der assyrischen Kirche im 10. Jahrhundert errichtet worden und 1846 von der chaldäisch-katholischen Kirche zu einem Priesterseminar umgebaut worden. "Das derzeitige Kloster wurde auf einer archäologischen Stätte errichtet, die alte assyrische Ruinen enthielt. Es war ein wichtiges Anschauungsbeispiel für die Kontinuität von der assyrischen Kultur zu unserer", so Yakou. "ISIS löscht das kulturelle Erbe des Irak aus. Das Kloster war als Kulturerbe klassifiziert. Es handelt sich um eine kulturelle und ethnische Säuberung."

Kenia: In Maramande zünden Muslime aus dem benachbarten Somalia am 28. Februar eine christliche Kirche an. Dieselbe Kirche war am 5. Juli 2014 schon einmal in Brand gesteckt, danach aber wiederaufgebaut worden. Der Pastor sagt: "Diese Leute wollen kein Christentum in dieser Gegend … Sie wollen mich erledigen, damit es für das Christentum hier keine Zukunft gibt. Doch ich werde weiterhin meinen Blick zu Gott wenden und ihn um Hilfe bitten." Die Zeitung Morning Star News berichtet: "Die Gewalt an Kenias Küstenregion ist in den letzten Jahren eskaliert. Am 11. Januar erschoss ein Bewaffneter im Großraum Mombasa einen Christen am Eingang einer Kirche, weil er ihn offenbar für den Pastor gehalten hatte. Nach Polizeiangaben könnte es sich bei den Angreifern um Mitglieder derselben Terrorzelle islamischer Extremisten in Mombasa handeln, die schon in der Vergangenheit Anschläge mit Granaten und Schusswaffen verübt hat."

Libanon: Unbekannte Personen brechen in die Mar-Elias-Kirche, eine alte maronitische Kirche im Bekaa-Tal ein. Sie zerstören eines der Kirchenfenster und den Fußboden, indem sie in der Nähe des Altars ein Loch graben. Nach Angaben des maronitischen Bischofs Joseph Mouwad sind die meisten sakralen Gegenstände intakt und wurden nicht entwendet. Stattdessen "brachen sie die Fliesen heraus und gruben den Boden auf, anscheinen suchten sie nach etwas, wenn wir auch nicht wissen, wonach." Fingerabdrücke und Zigarettenstummel wurden entdeckt.

Muslimische Massaker an christlichen "Ungläubigen"

Zentralafrikanische Republik: Ein Streit zwischen einem Taxifahrer und seinem muslimischen Fahrgast führt in der Hauptstadt Bangui zu einem Massaker an mindestens 16 Christen. Ein muslimischer Mann namens Aladji hatte ein Motorradtaxi herangewinkt und wollte in den mehrheitlich muslimischen Distrikt von Bangui gebracht werden. Er trug eine Tasche mit Granaten bei sich. Unterwegs hatte das Motorrad eine Panne. Der Fahrer hielt an, um sich um den Schaden zu kümmern, doch der aufgebrachte Fahrgast zog ein Messer und wollte auf ihn einstechen. Der Fahrer überwältigte Aladji und tötete ihn. Nachdem dessen Leichnam aufgefunden wurde, marschieren Muslime in den christlichen Teil der Stadt und metzeln mindestens 16 Christen hin – manche der Opfer werden enthauptet. Die Behörden verhaften zehn Mitglieder von Seleka, der fast ausschließlich muslimischen Rebellengruppe.

Libyen: Zwei Monate, nachdem der Islamische Staat in Libyen ein Video veröffentlicht hatte, auf dem zu sehen war, wie 21 koptischen Christen die Köpfe abgeschnitten werden, weil sie "Ungläubige" und "Anbeter des Kreuzes" waren, werden weiterhin Kopten angegriffen und getötet. Seit der Veröffentlichung des Videos Mitte Februar sind in Libyen mindestens 35 weitere Kopten verschwunden. Außerdem wird am 2. März in einem Vorort von Mechili im Osten Libyens der kopflose Leichnam eines anderen ägyptischen koptischen Christen entdeckt. Ein ägyptischer Professor behauptet, der IS nehme die Rechtfertigung für das Abschlachten von Christen in Libyen aus einem Buch, das übersetzt Christen im Koran heißt. Der Autor des Buches ist Mahmoud Lutfi ‚Amr, Präsident einer Organisation namens Damanhur’s Ansar al-Sunna al-Muhammadiya ("Die Anhänger von Mohammeds Beispiel"). Das Buch wird überall in Ägypten offen in Buchläden verkauft.

Nigeria: Weil sie darüber verärgert sind, dass Aufpasser der katholischen Kirche St. Peter im Bundesstaat Kaduna es wagen, als Schutzvorkehrung gegen Angriffe von Dschihadisten eine Straßenblockade zu errichten, eröffnen nigerianische Soldaten am 8. März das Feuer und töten während des Sonntagsgottesdienstes fünf Gemeindemitglieder. Der Gottesdienstbesucher Christopher Mamman sagt: "Ein Soldat trat an unsere Brüder heran, die während der Sonntagmorgenmesse eine Blockade auf jener Straße errichtet hatten, die zu unserer Gemeinde führt, und befahlen ihnen, die Blockade zu entfernen.

Die Brüder sagten den Soldaten, dass der Gottesdienst im Gang sei und sie die Blockade entfernen würden, sobald die Messe zu Ende sei, aber die Soldaten waren mit dieser Erklärung nicht zufrieden." Es muss angemerkt werden, dass bereits Hunderte christlicher Kirchen während der Sonntagsmesse angegriffen und Christen massakriert wurden – dies war der Grund für die Straßenblockade vor der Kirche. Dessen ungeachtet kehren die Soldaten zehn Minuten später mit anderen Soldaten zurück: "Sie stürmten in die Gemeinde und schossen auf die Gläubigen in der Kirche", sagt Mamman. "Fünf unserer Gemeindemitglieder wurden von den Schüssen getötet, viele andere verletzt. Ein Christ aus einer anderen Kirche wurde ebenfalls getötet, als der Vorfall eskalierte und die ganze Stadt ergriff."

Pakistan: Eine christliche Mutter beschuldigt die Polizei, ihren Sohn zu Tode gefoltert zu haben, um das Geständnis eines Diebstahls von ihr zu erpressen, den sie nicht begangen hat. Ihr Sohn Zubair Masih wird am 9. März auf einem christlichen Friedhof in Lahore unter großem Polizeischutz beerdigt. Er war zwanzig. Sein verstümmelter Leichnam war am Abend des 7. März vor seinem Haus in Lahores Shamsabad-Sektor aufgefunden worden.

Seine Mutter, Aysha Bibi, hatte bis zum 20. Februar als Dienerin im Haus von Abdul Jabbar gearbeitet. Als sie den Dienst bei Jabbar kündigte, sei ihr der Lohn vollständig ausgezahlt worden, sagt sie. Am 4. März aber habe sie einen Telefonanruf von Jabbars Frau erhalten, die sie bat, noch einmal zu ihnen zu kommen, um einige Arbeiten zu verrichten. "Als ich dort ankam, brachte mich Jabbar auf die Polizeiwache Harbanspura, wo mir gesagt wurde, dass ich aus Jabbars Haus Sachen gestohlen hätte", sagt Bibi. "Jabbar schlug mich auf der Polizeiwache, während mich die anwesenden Polizisten beschimpften und mich zwingen wollten, zu gestehen, dass ich 35.000 Rupien (etwa 300 Euro) und Goldornamente von 100 Gramm Gewicht gestohlen hätte."

Am 6. März, sagt sie, "nahm die Polizei meinen Sohn Zubair fest und folterte ihn vor meinen Augen. Als Zubair vor Schmerzen schrie, sagten sie ihm, dass sie ihn nur freilassen würden, wenn ich den Diebstahl gestehen würde. … Ich sagte der Polizei immer wieder, dass ich mit dem besagten Diebstahl nichts zu tun hätte, dann warfen sie mich aus der Polizeiwache raus, während sie Zubair weiter dort festhielten. Am nächsten Tag fanden wir Zubairs Leiche vor unserem Haus." Menschenrechtsaktivisten sagen, die Anschuldigungen ihres ehemaligen muslimischen Arbeitgebers seien merkwürdig, weil er eine Woche lang gewartet habe, ehe er bei der Polizei Anzeige erstattete.

Uganda: Am 8. März stirbt ein 16-jähriges Mädchen, das vor einem muslimischen Onkel geflohen war, der sie und ihre Schwester geschlagen hatte, weil sie zum Christentum übergetreten waren, unter mysteriösen Umständen – einen Tag, nachdem muslimische Verwandte, die nach ihr gesucht hatten, sie gefunden hatten. Namwase Aisha stirbt im Iganga Hospital, wo sie sich von einer Malariainfektion erholte. Sie war am 2. März aufgenommen worden und hatte auch Behandlung wegen der Kopfverletzung erhalten, die sie am 1. Februar erlitten hatte: Damals hatte ihr Onkel sie und ihre Schwester mit einem hölzernen Stab geprügelt und beide für drei Tage ohne Nahrung in ein Zimmer eingesperrt.

Eine Quelle besagt: "Am Samstag [den 7. März], entdeckten muslimische Verwandte ihren Aufenthaltsort und gingen zu dem Krankenhaus, nachdem sie zuvor wochenlang nach ihr gesucht hatten. … Aisha regierte sehr gut auf die Medikamente, doch am Sonntagmorgen wurde sie nach der Einnahme der Medikamente rastlos und fragte sich, was mit ihr passiert sein könnte." Ihr Zustand verschlechterte sich weiter, bis sie starb, sagt ein Pastor, der sich um sie gekümmert hatte:

"Wir haben den Verdacht, dass der Tod unserer Schwester Aisha in Zusammenhang stehen könnte mit der Medizin, die ihr am Sonntagmorgen verabreicht wurde, die wiederum in Zusammenhang steht mit der Ankunft der muslimischen Verwandten am Samstag." Kirchenvertreter erwogen, gegen das Krankenhaus Anzeige zu erstatten, sehen jedoch davon ab, da dies zu weiteren Spannungen mit Muslimen führen könnte, wie sie sagen.

Aisha erhält ein christliches Begräbnis in der Nähe des Orts, zu dem sie sich geflüchtet hatte. "Als wir Aisha zu der Begräbnisstätte brachten, war ihr Körper aufgedunsen und roch nach Medikamenten, was ein Anzeichen dafür ist, dass ihr möglicherweise eine unbekanntes Mittel injiziert wurde", sagt der Pastor. Zwei Jahre zuvor war schon einmal jemand von seiner muslimischen Familie angegriffen worden, nachdem er zum Christentum übergetreten war. Seine Tante hatte sein Getränk mit Insektiziden vergiftet.

Dhimmitum: Allgemeine Geringschätzung und Feindschaft

Ägypten: "Unbekannte Personen" zünden in dem Dorf Dalga, Minya, in Oberägypten, das geparkte Auto von Bruder Ayub Yusif, dem Priester der koptisch-katholischen Kirche Sankt Georg, an. Als die Behörden das Feuer löschen, ist das Auto bereits völlig verkohlt. Dalga war schon früher Tatort zahlreicher Angriffe auf Christen. Im September 2013 etwa zwangen Anhänger der Muslimbruderschaft koptische Haushalte, die jizya zu zahlen – islamisches "Schutzgeld", das von Christen und anderen Nichtmuslimen erpresst wird, die dem Islamischen Staat unterworfen sind. Damals beschwerte sich Bruder Ayub über die Misshandlung der Christen des Dorfes.

Kasachstan: Ein von Christen in dem Dorf Sychevka in der Region Pavlodar geführtes Therapiezentrum für Drogen- und Alkoholabhängige muss eine Geldstrafe bezahlen und wird für drei Monate geschlossen, nachdem ein Gericht ein Urteil gefällt hat, in welchem es behauptet, das Zentrum verübe "illegale Aktivitäten", darunter Gottesdienste. Der Vorwurf, den das Zentrum zurückweist, folgt auf eine Razzia am 9. März, bei der die Polizei 18 christliche Bücher und anderes Material beschlagnahmt hatte. Das Zentrum beherbergt 14 Bewohner, die alle aus freien Stücken dorthin gekommen sind und jederzeit gehen können. Acht der Bewohner verließen im vergangenen Jahr – durch etliche Verhöre verängstigt – kurz nach einer Polizeirazzia das Zentrum.

Kenia: Muslime aus Somalia greifen zwei christliche Zwillinge, Bruder und Schwester, in ihrer Wohnung an. Der Bruder (dessen Name nicht veröffentlicht werden soll) sagt: "Die Angreifer klopften an die Tür. Als meine Schwester die Tür öffnete, wurde ihr mit einem stumpfen Gegenstand auf die Stirn geschlagen. Meine Schwester fiel schreiend zu Boden, ich rannte ihr zu Hilfe. An der Tür wurde mir auf die rechte Hand geschlagen, ich fiel hin." Als Nachbarn herbeieilten, flohen die Somali sprechenden Angreifer. Einer der Nachbarn hörte sie noch rufen: "Wir wollen keine rauhaarigen [Schmähbegriff für Kenianer] Christen in unserer Region – sie sollen gehen, wo sie hergekommen sind. Wir kommen bald wieder." Vor weniger als einem Jahr wurde der Vater der Zwillinge ermordet, ebenfalls von Somali sprechenden Muslimen.

Syrien: Die Internationale Gesellschaft von St. Vincenz de Paul, eine katholische Organisation, berichtet, dass einige ihrer Mitglieder in Syrien vom Islamischen Staat entführt wurden. Den Erwachsenen wurde angedroht: Sollten sie ihren christlichen Glauben nicht leugnen, würden sie enthauptet und "ihre Kinder in Käfigen lebendig verbrannt".

Schwester Monique von der Gemeinschaft der vinzentinischen Töchter der Barmherzigkeit in Syrien, sagt: "Am späten Sonntagnachmittag des 1. März 2015 erhielt ich eine Botschaft von M. Francoise, einer Delegierten der Internationalen Gesellschaft von St. Vincenz de Paul [in Rom]. Es gelang mir, sie telefonisch zu erreichen. Sie war auf dem Weg nach Paris und ohnmächtig geworden wegen der Mitteilung, die sie gerade bekommen hatte: Mitglieder der Gesellschaft von St. Vincenz de Paul in Syrien sind entführt worden, zusammen mit ihren Frauen und Kindern. Die Kinder wurden von ihren Eltern getrennt und in Käfige gesperrt. Erwachsene, die ihren Glauben nicht leugnen, werden enthauptet und ihre Kinder in den Käfigen bei lebendigem Leib verbrannt." Das Schicksal der meisten dieser entführten Christen, weit über 200, ist weiterhin unbekannt.

Über diese Serie

Obgleich nicht alle und noch nicht einmal die meisten Muslime daran beteiligt sind, weitet sich die Verfolgung von Christen aus. Die Reihe "Muslimische Verfolgung von Christen" wurde entwickelt, um einige – bei weitem nicht alle – Beispiele von Verfolgung, die jeden Monat ans Licht kommen, zusammenzutragen.

Sie dokumentiert, was die Mainstreammedien oft zu berichten versäumen.

Sie geht davon aus, dass solche Verfolgung nicht zufällig, sondern systematisch ist und überall und in allen Sprachen und Ethnien verübt wird.

Raymond Ibrahim ist Autor des Buches Crucified Again: Exposing Islam’s New War on Christians (herausgegeben von Regnery in Zusammenarbeit mit dem Gatestone Institute, April 2013).

Quelle: Raimond Ibrahim: Dschihad gegen Kirchen: Muslimische Verfolgung von Christen, März 2015

Siehe auch:

Paul Nellen: Den Selbstheilungskräften des Islam zu vertrauen ist ein gefährlicher Therapievorschlag

Raymond Ibrahim: Muslimische Verfolgung von Christen, April 2015

Prof. Soeren Kern: Großbritannien: Pfarrer droht Gefängnis wegen "grober Beleidigung" des Islam

Dr. Andreas Unterberger: Wenn das nicht Krieg ist, was bitte dann?

Michael Klonovsky: Grazer Amokfahrer rast absichtlich in Menschenmenge

Uzay Bulut: Wer ist verantwortlich für die Gräuel in der muslimischen Welt?

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