Tag Archives: Pegida-Teilnehmer

Video: Best of Joachim Radke (Berliner Busfahrer, Pegida-Teilnehmer und AfD-Mitglied) bei Sandra Maischberger

4 Dez


Video: Best of-Joachim Radke bei Maischberger (17:34)

Er war der Gewinner der Maischberger-Sendung am 30. November zum Thema „Lügenpresse“ – der Berliner Busfahrer und Pegida-Spaziergänger Joachim Radke. Durch seine ruhige und sachliche Vortragsweise brachte er seinen Nebenmann in der Runde, den linken Pseudo-Intellektuellen Sascha Lobo, immer wieder zur Verzweiflung. Hier ein „Best of“-Joachim Radke, von dem man in Zukunft hoffentlich noch viel hören wird.

Quelle: Video: Best of-Joachim Radke bei Maischberger

Meine Meinung:

An diesem Beispiel kann man einmal sehen, wie naiv, unwissend und verlogen die sich immer so klug gebenden Linken in Wirklichkeit sind. Das beste Beispiel dafür lieferten die linken Spitzenfunktionäre Jutta Dithfurth, Oskar Lafontaine, Katja Kipping, Sahrah Wagenknecht und Dietmar Bartsch, die in dem Diktator Fidel Castro, der Kritiker einsperren und foltern ließ, der das Recht mit Füßen trat und sein Volk in die Armut trieb, einen der „klügsten Politiker“ und Demokraten sahen. Mehr Dummheit und Verlogenheit geht wirklich nicht mehr.

Und wenn es in Kuba zuletzt leichte Tendenzen gab, sich dem Kapitalismus anzunähern, dass geschah dies nicht aus Einsicht, sondern weil Castro das Land so herunter gewirtschaftet hatte, dass ihm gar nichts anderes übrig blieb. In Venezuela kann man genau dasselbe beobachten. Und wie der Kommunismus in Nordkorea, Russland und China aussieht, ist bis auf den Linken allgemein bekannt. Auch die DDR mit ihrem Stasi-Spitzel-System ist ein gutes Beispiel für einen gescheiterten sozialistischen Staat.

Der Historiker Dr. Rainer Zitelmann sagt daher zu recht:

„Der Sozialismus, das Ziel der Linken, ist seit über 100 Jahren überall auf der Welt immer und immer wieder gescheitert. Man hat auf verschiedensten Wegen versucht, den Sozialismus zu verwirklichen: In Russland anders als in Jugoslawien, in Kuba und Nordkorea anders als in Rumänien oder der DDR. Funktioniert hat das Modell nirgendwo. Überall war es mit Unfreiheit, Unterdrückung und wirtschaftlichem Niedergang verbunden. Wie vermessen ist es, wenn die Linke behauptet, nach 100 Jahren gescheiterten Experimenten habe sie nun als erste Partei der Welt das Rezept gefunden, wie der Sozialismus doch funktionieren kann?”

Hier auch der sehr gute Artikel von Markus Somm in der Basler Zeitung:

Die lange Blutspur des Kommunismus – 100 Jahre Kommunismus – 100 Millionen Tote

Heinrich schreibt:

Busfahrer? Hmm- kaum zu glauben. Auf alle Fälle ist er schlagfertiger,gelassener, rhetorisch überzeugender als z.B. Frau von Storch. Der Mann gehört in die obere Führungsriege der AfD!

Wolfenstein [#3] schreibt:

Das war klasse von Joachim Radke wie er dem zurückgebliebenen Alt-Punker Laber-Lobo Paroli geboten hat. Alle Achtung! Ich hätte nur angefangen zu schreien bei so einem geballten Blödsinn. Joachim Radke hat bei der AfD noch eine steile Karriere vor sich! Wetten?

Lebertran [#4] schreibt:

Tja, Radke steht eben mit beiden Beinen im Leben und geht einer richtigen / geregelten Arbeit nach… im Gegensatz zu Lobo! Letzterer sollte es deshalb tunlichst vermeiden, vom hohen Ross herab den Durchschnitt der Bevölkerung zu beleidigen und zu provozieren!

Heisenberg73 [#8] schreibt:

Auch bei der AfD sind die Besten nicht immer unbedingt oben. Siehe NRW. Warum ist Guido Reil da nicht Spitzenkandidat, sondern der farblose Pretzell?

Wnn [#15] schreibt:

Gratulation Herr Radke, noch nie habe ich diese jämmerliche, linksgrün-naive Klobürste [Sascha Lobo] so perplex gesehen. Wir brauchen viel mehr Radkes!

Albert [#25] schreibt:

LOBO einer der sich intellektuell erhöht, weil er in seiner Vita NICHTS vorzuweisen hat. Einfach mal Google fragen. Ein Loser wie er im Buch steht. Und solche Kotzbrocken, bekommen in diesem Staat Sendezeit, die ich auch noch per Zwangs GEZ bezahlen muss.

Noch ein klein wenig OT:

Dänemark geht in der Flüchtlingspolitik drastischen Schritt – Neuregelung geplant – Asylantrag im Herkunftsland

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Die neue dänische Regierung plant, das Asylverfahren grundlegend zu ändern. Demnach sollen Asylsuchende ihren Antrag nicht erst in Europa, sondern bereits in ihrem Herkunftsland stellen, berichtete die dänische Zeitung „Berlingske“. Es ist das erklärte Ziel der dänischen Regierung, den Druck von den europäischen Außengrenzen zu nehmen und es gleichzeitig den Schmugglern so schwer wie möglich zu machen. >>> weiterlesen

Thilo schreibt:

Glückwunsch an die Dänen zu ihrer neuen Mitte-Rechts-Regierung. Daran sieht man, wie einfach es wäre bzw. ist, sofort Nägel mit Köpfen zu machen, wenn man (d. h. die Regierung) es nur will. Bei uns „wollen“ alle immer bloß, und was ist passiert? Nichts! Weiterhin tanzen uns kriminelle Ausländer auf der Nase rum, werden selbst Leute mit gefälschten Pässen weiterhin „geduldet“, kommen Leute rein, die ihre Papiere einfach mal „entsorgt“ haben, um ihre Identifikation zu verschleiern und nachzuweisen, ob sie überhaupt asylberechtigt sind., usw. usf. Da bleibt wohl nichts als der große Denkzettel für die aktuell noch regierenden Parteien bei den nächsten Wahlen, damit sie endlich mal begreifen, dass die Leute all die Ankündigungen satt haben und endlich Taten sehen wollen. Punkt.

Meine Meinung:

Taten sehen die Menschen schon, denn in Berlin und Baden-Württemberg wollen die rot-rot-grünen Regierungen die Abschiebungen erschweren und illegale Migranten „schnellstmöglich“ einbürgern. Roma (Zigeuner) aus den Balkanstaaten sollen auch nicht mehr abgeschoben werden: Rot-Rot-Grün will Abschiebungen erschweren

Ulrich schreibt:

So lange wir in Seenot geratene Flüchtlinge retten und nach Europa statt zurück zu bringen, solange wird auch diese gute Idee scheitern!

Salzburg: Bei Altersangebe gelogen – drei angeblich minderjährige unbegleitete Afghanen kassierten 150.000 Euro

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Wie leicht man das Sozialsystem ausnutzen kann, zeigt der Fall von drei Afghanen in Salzburg. Sie kamen 2014 nach Salzburg und gaben sich als minderjährige unbegleitete (also ohne Eltern bzw. Erziehungsberechtigte) Flüchtlinge aus und kassierten seither 50.000 Euro pro Nase. Nun kam heraus, dass sie alle älter sind. >>> weiterlesen

Umfrage zeigt: AfD ist nicht Partei der Abgehängten – die sind eher bei der SPD und den Linken zu finden – Am schlechtesten verdient die Gruppe der Nichtwähler

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Die AfD wird gern als Sammelbecken für die Abgehängten der Gesellschaft und Verlierer der Globalisierung bezeichnet. Laut einer Forsa-Umfrage trügt dieses Bild jedoch. Lediglich 28 Prozent der AfD-Anhänger würden ein Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 2000 Euro verdienen. Dies sein ein geringerer Anteil als bei der SPD, bei der er 32 Prozent betrage. Bei der Linkspartei seien es sogar 37 Prozent. Die Partei, die der AfD mit einem Wert von 27 Prozent näher als alle anderen kommt, ist jene, der die AfD in der Regel auch die meisten Wähler abjagt: die CDU. Am schlechtesten verdient die Gruppe der Nichtwähler.  >>> weiterlesen

Rene schreibt:

Die Linke ist die wahre Prekariatspartei [Partei der sozialen Unterschicht], die von Leuten gewählt wird, die mehr Umverteilung fordern. Die AfD wird dagegen eben von Menschen gewählt, die noch etwas zu verlieren haben, jene Schichten, die am besten ins „Beuteschema“ unserer Politiker passen und die für den ganzen Irrsinn arbeiten und zahlen sollen.

Meine Meinung:

Dabei erkennen die Wähler der Linken nicht, dass die Linke die Partei ist, die am stärksten dazu beiträgt, dass die sozialen Leistungen gerade in der sozialen Unterschicht immer stärker gekürzt werden. Durch die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik, die von den Linken befürwortet und unterstützt wird, kommt es dazu, dass immer mehr Migranten nach Deutschland kommen. Dadurch steigen die Mieten und so kommt es, dass es für die Menschen der sozialen Unterschichten immer schwerer wird eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Gleichzeitig muss natürlich auch die Migration finanziert werden. Und wie geschieht dies? In dem einerseits die Steuern angehoben werden und andererseits die sozialen Leistungen immer weiter eingeschränkt werden. Und das trifft wiederum besonders die sozialen Unterschichten. Durch die Masseneinwanderung von Millionen meist ungebildeten Migranten, die auf dem Arbeitsmarkt Konkurrenten der sozialen Unterschichten sind, werden die Löhne, Gehälter und Sozialleistungen immer weiter abgebaut.

Dadurch ist besonders der Arbeitsplatz der sozialen Unterschichten bedroht, weil viele Arbeitgeber nun auf einen großen Pool von Arbeitslosen zurückgreifen können. Das führt dazu, dass sie die Löhne drücken, dass sich immer stärker das Prinzip „Hire and fire“ (Heuern und feuern) durchsetzt. Man stellt die Leute ein, die mit einer geringen Bezahlung einverstanden sind. Und so verliert mancher deutsche Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz an einen Migranten und wandert in die Arbeitslosigkeit und vielfach in die Hoffnungslosigkeit.

Wer immer noch glaubt, die Linke würden sich für bessere soziale Leistungen einsetzen, der irrt sich leider. Sie machen zwar markige Sprüche, aber die Linken sind die größten Vernichter von Sozialleistungen und der größte Feind der sozialen Unterschicht. Kuba und andere sozialistische bzw. kommunistische Staaten zeigen uns auf, das Linke besonders die unteren sozialen Schichten immer stärker in die Armut treiben, statt für soziale Sicherheit zu sorgen. Linke sind Träumer. Sie wollen zwar das Beste, aber sie scheitern immer wieder an ihrer sozialistischen Ideologie.

Siehe auch:

Nicolaus Fest: Castros Kuba, ein Herz der Finsternis

Prof. Soeren Kern: Ein Monat des Islam und Multikulturalismus in Deutschland: Oktober 2016 – Kinderehen, No-go-Areas, Gruppenvergewaltigung

Frankreich am Rande des totalen Kollapses

Video: hart aber fair – Der Sprung ins Dunkle: Was bringt die Ära Trump?

Video: Sandra Maischberger: Vorwurf „Lügenpresse“ – Kann man Journalisten noch trauen? (59:27)

Moslem-Schüler verprügeln Lehrer – Schulleiter schweigen

Klaus Peter Krause: Ist Akif Pirinçci ein Nazi, jemand, der KZ’s fordert?

10 Nov

Die „Lügenpresse“ muss zurückrudern.

Er-ist-wieder-daFür Medien, die einseitig berichten und kommentieren oder auch nichts von beidem tun, sind abfällige Bezeichnungen wie „System-Medien“ oder sogar grobe wie „Lügenpresse“ üblich geworden. Unter diesen Medien gibt es solche und solche. Die einen arbeiten mit dem schweren Säbel, die anderen mit dem leichten Florett. Die einen tragen dick auf, die anderen vermitteln ihre Botschaft subkutan, applizieren sie sanft unter die Haut. Ein schönes Beispiel für die grobe Methode sind die Berichte zu dem, was der Schriftsteller Akif Pirinçci auf der Pegida-Kundgebung am 19. Oktober 2015 in Dresden gesagt hat. Sie geben dem Vorwurf „Lügenpresse“ zusätzliche Nahrung.

Lemminge der Automatik-Gutmensch-Empörungs-Reaktion

Pirinçci hatte das Reizwort „KZ“ fallen lassen. Dieses Wort scheint in Deutschland die Gehirne abzuschalten. Es setzte sofort eine lemminghafte Automatik-Gutmensch-Empörungsreaktion in Gang, die ihn flächendeckend falsch zitierte. Die Berichterstattung darüber war derart verzerrt und falsch, dass Pirinçci dagegen vor Gericht zog. Man kann von Pirinçcis Vulgär-, Gossen- und Fäkalsprache zu Recht angewidert sein, selbst wenn er sie nur deshalb einsetzen sollte, um durch Empörung mediale Aufmerksamkeit zu bekommen, aber auch er hat Anspruch auf eine Berichterstattung, die zutreffend ist.

Was Pirinçci wirklich gesagt hat

Pirinçci hat rund 30 Medienhäuser wegen falscher oder irreführender Berichterstattung über seine Pegida-Rede verklagt und hatte Erfolg. Es sind Klagen auf Unterlassung und Schmerzensgeld. Nach Angaben des Online-Dienstes buchreport und unter Berufung auf seinen Anwalt Joachim Steinhöfel geht Pirinçci vor allem gegen die Unterstellung vor, er habe für die Wiedereröffnung von Konzentrationslagern plädiert, obwohl das Gegenteil der Fall gewesen sei:

„Vielmehr hatte Pirinçci ironisch Sorge geäußert, dass sie wieder eröffnet werden könnten, und zwar gegen Kritiker der Flüchtlingspolitik.“ Sein betreffender Satz lautet: „Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, dass man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn es gefälligst nicht pariert. Es gäbe natürlich auch andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.”

Unterstellt, was nicht zutrifft

Das ist aus dem Zusammenhang der Rede gerissen, vor allem der letzte Satz. Und schon wurde kolportiert und gebrandmarkt, Pirinçci wünsche sich Nazi-Konzentrationslager zurück – und zwar für die armen, unseligen Flüchtlinge. Gesagt hat er das Gegenteil. Der Blogger Johannes Normann hat das so klargestellt: Pirinçci „vergleicht die Herrschenden mit Nazis, die uns umvolken wollen und die (aus Sicht der Herrschenden) leider nicht auf KZs zurückgreifen können. Damit sagt er nur: Wenn die Regierenden es durchführen könnten, würde er ihnen auch Internierungslager (KZ) zutrauen!“

Jetzt von Medien Widerrufe, Berichtigungen, Unterlassungserklärungen

Das ZDF, die Südwest Presse und das „Schwäbische Tagblatt“ haben nach Angaben von Anwälten Unterlassungserklärungen schon unterzeichnet. Der NDR hat für eine frühere Version seines Beitrags um Entschuldigung gebeten. Die „Kieler Nachrichten“, die „Hannoversche Allgemeine“ und Spiegel Online haben Widerrufe und Richtigstellungen veröffentlicht.

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier hat, obwohl politisch linksorientiert, die Berichterstattung über Pirinçcis Worte in Dresden „fast flächendeckend irreführend oder falsch“ genannt, darunter die aller wichtigen „Leitmedien“. Er hat sie als „Versagen“ und als „Armutszeugnis für die deutsche Medienlandschaft“ bezeichnet, was Nahrung liefere für die Lügenpresse-Vorwürfe.

Buchverlage sperren Pirinçcis Katzen-Bücher

Doch kaum war die mediale Empörungsbewegung in Gang gesetzt, hatte die Verlagsgruppe Random House nichts Eiligeres zu tun, als die Verträge mit Pirinçci, der zu ihren Buchautoren gehört, zu kündigen. Öffentlich begründet hat sie diesen Schritt so: „Der Schutz von Demokratie und Menschenrechten ist für uns ein zentraler Bestandteil unseres verlegerischen Schaffens, ebenso wie der Respekt vor Traditionen und der Wunsch nach kultureller Vielfalt. Die Aussagen von Akif Pirinçci stehen diesen Werten diametral entgegen.“

Pirinçcis Bücher sind in den Random-House-Verlagen Heyne, Goldmann und Diana erschienen, darunter die Katzenkrimis „Felidae“ und „Francis“. Diese Bücher hatten ihn einem größeren Publikum bekanntgemacht. Die Verlagsgruppe hat diese Bücher, obwohl schon vor Jahren erschienen und nur belletristischer Natur, „umgehend gesperrt und nicht mehr angeboten“.

Die Auslieferung wurde gestoppt. Random House gehört zur Bertelsmann-Verlagsgruppe und ist die zweitgrößte deutschsprachige Verlagsgruppe. 2013 fusionierte Random House mit Penguin Books der Mediengruppe Pearson zum weltgrößten Publikumsverlag Penguin Random House. Das Magazin Cicero Online geht in einem Beitrag von Petra Sorge der Frage nach „Dürfen die das?“.

Erinnerungen an die düstersten Zeiten Deutschlands

Thomas Böhm, Buchautor und Chefredakteur des Journalistenwatch-Blogs („Autorenmagazin der Gegenöffentlichkeit“), verweist dort in seinem Beitrag auf zwei Beispiele der falschen Berichterstattung und schreibt: „Sie zeigen, mit welch üblen Tricks die Medien heutzutage arbeiten, um Andersdenkende zu diffamieren, in den Dreck, in diesem Fall in den braunen Sumpf, zu ziehen. Es wird so hingedreht, dass der unwissende Leser denkt, Akif finde es schade, dass es keine KZs mehr gibt, in Bezug auf die Flüchtlinge versteht sich. Diese medialen Methoden erinnern an die düstersten Tagen Deutschlands! Denn der Zusammenhang war ein ganz anderer.“

Buchhändler-Boykott gegen Pirinçcis jüngstes Buch

Der Schriftsteller Thor Kunkel protestierte in einem Offenen Brief, sprachlich allerdings sehr zu beanstanden – gegen die Random-House-Vertragskündigung unter anderem mit der Bemerkung, diese habe „die Bücherverbrennung wieder salonfähig gemacht“, sie entspreche „einer Neuauflage des von den Nazis initiierten Rituals“, es gehe der Verlagsgruppe darum, Pirinçci wirtschaftlich zu vernichten.

Der Publizist David Berger berichtet im Online-Portal Telepolis von einem Buchhändler-Boykott gegen das jüngste Pirinçci-Buch „Die große Verschwulung“. Nach kleineren Buchhändlern hätten auch die drei wichtigsten Buchgroßhändler Libri, Umbreit und KNV [Koch, Neff und Volckmar] sein neues Buch aus dem Programm genommen. Ebenso hätten Amazon und die Buchketten Thalia und Mayersche angekündigt, das Buch werde bei ihnen nicht kaufbar sein. Akif Pirincci: Amazon vertreibt "Die grosse Verschwulung" wieder (der-kleine-akif.de)

Abschied von dem Denken Voltaires und anderer Philosophen

Weiter schreibt Berger: „Mit dieser groß angelegten Blockade wird es dem Endkonsumenten schlicht nahezu unmöglich gemacht, sich dieses Buch zu kaufen und sich selbst ein Bild davon zu machen. Damit erleben wir derzeit einen in Deutschland nach 1945 nie gekannten Vorfall. So schnell kann man gar nicht schauen, wie Deutschlands wichtigste Buchhändler in voraufklärerische Verdammungspraktiken zurückfallen.

Was jetzt in Deutschland mit dem neuesten Werk Pirinçcis passiert, zeigt nicht nur, wie wenig ernst die Mehrheit der deutschen Buchhändler das Selbstentscheidungsrecht der Leser nimmt. Es ist ein Abschied von jenem Denken, für das Voltaire und die anderen großen Philosophen Europas stehen. Es ist schlicht ein Rückfall in die voraufklärerische Barbarei von Bücherindex und Zensur. Im Namen der Verteidigung der politischen Korrektheit stößt man – überheblich lächelnd und sich dabei auch noch lobwürdig glaubend – der Freiheit ein Messer in den Rücken.“

Steinigung à la Abendland, weil Pirinçci „KZ“ gesagt hat

Stefan Niggemeier hat über den Fall auch in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ („FAS“) geschrieben. Seinen Beitrag dort beginnt er so: „Er hat ‚Jehova’ gesagt. In Monty Pythons Film ‚Das Leben des Brian’ genügt das Aussprechen dieses einen Wortes, um von einer besinnungslosen Menge gesteinigt zu werden. Akif Pirinçci hat ‚KZ’ gesagt. Und allein mit der Verwendung dieses Wortes, so scheint es, hat er sich um seine Satisfaktionsfähigkeit und seine Existenz gebracht. Händler wollen seine Bücher nicht mehr verkaufen, Verlage haben seine alten Romane aus dem Verkehr gezogen, Mitstreiter distanzieren sich.

Er ist nicht mehr der umstrittene Autor, sondern der indiskutable. Sein Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs ist kein Verlust. Er [der Ausschluss] ist ein notwendiges Signal, dass es in einer Auseinandersetzung Grenzen gibt. Aber die Art, wie dieser Rauswurf vollzogen wird, wirft Fragen auf. Die Geschichte der modernen Steinigung des Akif Pirinçci ist eine Geschichte von Fehlern, Exzessen und Scheinheiligkeiten.“ Dass Medien seine Aussagen bei Pegida im falschen Zusammenhang zitiert hätten, sei verheerend.

Immerhin korrekt berichtet hat die „FAZ“

Über den Fall durchaus korrekt berichtet hatte auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“, Ausgabe vom 21. Oktober, Seite 2, Autor: Stefan Locke), darunter dies: „Die Polizei, die mit knapp 2.000 Beamten aus sechs Bundesländern im Einsatz war, hatte von Anfang an Mühe, die Pegida-Anhänger von den 15.000 Teilnehmern der Gegendemonstrationen zu trennen. Immer wieder versuchten gewaltbereite Gruppierungen beider Seiten zur jeweils anderen Seite durchzubrechen; die Polizei setzte zur Abwehr Pfefferspray ein. Bereits vor Beginn waren Rechtsradikale und Hooligans unter Rufen wie ‚Hier regiert der nationale Widerstand‘ durch die Innenstadt zur Pegida-Demonstration gezogen; zudem lieferten sich militante Antifa-Gruppen Scharmützel mit der Polizei und versuchten, Barrikaden zu errichten.“

Warum ein „FAZ“-Leser trotzdem etwas zurechtrückt

Am Schluss des „FAZ“-Berichts war zu lesen, der Pegida-Gründer Lutz Bachmann habe erklärt, „Deutschland als ‚Land der Dichter und Denker’ und die Kultur von Einstein, Dürer, Bach und Beethoven bewahren und verteidigen zu wollen. Einem nicht geringen Teil der Teilnehmer schien das gleichgültig zu sein – sie erleichterten sich während und nach der Demonstration kollektiv an umliegenden Kultureinrichtungen wie der Hofkirche, der Gemäldegalerie ‚Alte Meister’ und der Semperoper.“ Dazu brachte die „FAZ“ in ihrer Ausgabe vom 29. Oktober (Seite 20) die Zuschrift eines Lesers aus Berlin, der schrieb: [und wo erleichterten sich die Linken?]

Nach Dresden gefahren, um sich von Pegida selbst ein Bild zu machen

„Zu dem Artikel vom 21. Oktober wäre einiges nachzutragen aus der Sicht eines Teilnehmers einer Pegida-Demonstration, der sich aufgemacht hat, sich ein eigenes Bild zu machen, nach unzähligen Berichten und Äußerungen von Politikern und Journalisten, die nicht müde werden, sich gegen Hetze zu wenden, auf mich manchmal aber eher selbst wie Hetzer wirken. Also auf nach Dresden, allen Warnungen von Heiko Maas zum Trotz.

Gegen 18.00 Uhr begaben sich immer mehr Pegida-Anhänger auf den Weg in Richtung Theaterplatz. Aber was waren das für Leute? Die konnten eben aus der Einkaufspassage oder von der Arbeit gekommen sein. Es waren Bürger, wie man sie überall im Alltag trifft, etliche mit Fahnen, einige mit Plakaten (zum Beispiel‚1989 waren wir noch Helden, 2015 sind wir das Pack’). Auf meinem Weg zum Altmarkt sah ich einzelne Personengruppen gleicher Art, von denen nicht die geringste Gefahr ausging, dazu ein paar entspannte Polizisten.“

Die Menge erzwang vorzeitiges Beenden von Pirinçcis Rede

„Der Theaterplatz füllte sich langsam weiter mit Menschen oben beschriebenen Typs, die ruhig und geduldig auf den Beginn warteten, keinerlei Auffälligkeiten um mich herum (Standplatz nahe dem Denkmal). Die Veranstaltung lief völlig kontrolliert ab mit Beiträgen, die die momentane Politik besorgt ablehnten, die Bezeichnung ‚Hetze‘ aber nicht verdienten.

Dann wurde Akif Pirinçci damit angekündigt, er würde ein Kapitel aus einem noch unveröffentlichten Buch vorlesen. Doch der änderte einfach das Programm, indem er sich nicht an die Ankündigung hielt, sondern eine eigene Rede vortrug, die vor Unflat nur so strotzte. Die Menge brauchte etwas Zeit, um zu realisieren, was ihr da serviert wurde, und nach einzelnen Rufen ‚Aufhören – aufhören!‘ skandierte es die Menge, beim ersten Mal noch ohne Erfolg. Beim zweiten Mal konnte sie den Abbruch dieser Zumutung erzwingen.“

Meine Meinung: Wenn ich mir die Rede Akif Pirinccis in Dresden ansehe, dann ist sie zwar etwas unflätig, dies ist man aber von Akif Pirincci gewohnt. Und als Akif Pirincci der viel beanstandete KZ-Zitat ansprach, da war eher ein Gelächter und ein Klatschen zu vernehmen, weil die Demonstrationsteilnehmer der Pegida die Aussage Akif Pirincci’s sehr wohl als Sarkasmus verstanden, so wie es auch von ihm gemeint war.


Video: PEGIDA Dresden 19.10.2015 Rede von Akif Pirincci. Teil 1 (11:20)

Gegendemonstranten nötigten die Pegida-Teilnehmer zum weiteren Bleiben

„Vier weitere Demonstrationen von Pegida-Gegnern waren als ‚Sternmarsch‘ bezeichnet, endeten aber nicht im Zentrum eines Sterns, sondern an vier verschiedenen Orten in der Nähe des Theaterplatzes. Sie hätten so gar nicht genehmigt werden dürfen, weil sie die Ausgänge des Theaterplatzes blockierten, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nur die Veranstalter der Pegida-Demonstration waren in diesem Augenblick schon im Bilde, die Menge ahnte nichts davon und wunderte sich nur über noch eine Rede, obwohl die Dauer der Veranstaltung mindestens schon zweieinhalb Stunden betragen hatte, die nicht nur junge Menschen stehend auf dem Platz verbracht hatten. Dann klärten die Veranstalter die Teilnehmer über die Lage auf und baten noch um Geduld, bis die Polizei zwei Wege zum Verlassen der Veranstaltung freigeräumt hatte.“

Das von der „FAZ“ vermerkte Urinieren war die Folge der Nötigung

„Auch in dieser Situation zeigte sich in der Menge kein aggressives Verhalten. Locke scheint den Teilnehmern aber doch etwas anhängen zu wollen und berichtet über Urinieren an die umliegenden Kultureinrichtungen. Indem er die Blockade verschweigt, scheint dies deren Geringschätzung für Kultureinrichtungen zu zeigen [zeigen zu sollen], war aber in Wirklichkeit die Folge der Nötigung durch andere Demonstranten, die einen unerwartet langen Aufenthalt auf dem Platz erzwangen.“

Die Pegida-Teilnehmer waren friedlich, die Gegendemonstranten nicht

„Dann wurden zwei sichere Wege gewiesen zum Verlassen der Veranstaltung, und die Teilnehmer und ich selbst machten sich auf den Weg nach Hause. Beim Passieren von Polizeikräften spendeten sie Beifall und skandierten ‚Eins, zwei, drei – danke Polizei‘. Was haben diese Menschen mit irgendwelchen wildgewordenen Gewalttätern zu tun? Locke berichtet: ‚Zudem lieferten sich militante Antifa-Gruppen (also keine Pegida-Leute) Scharmützel mit der Polizei und versuchten, Barrikaden zu errichten.‘ Wie viele von denen wurden festgenommen und des Landfriedensbruchs angeklagt?“

Bisher nicht berichtet hat die „FAZ“ über den Erfolg Pirinçcis mit seinen Unterlassungsklagen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors Klaus Peter Krause.

Meine Meinung:

Danke für den tollen Artikel, Herr Krause. So, wie fast die gesamte linksversiffte Presse, wie im Fall Akif Pirinccis vollkommen versagt hat und ihren eigenen Hirngespinnsten hinterherläuft, genau so hat sie bisher auf die Kritik an der Einwanderung und Islamisierung Deutschlands reagiert. Sie hat sich nicht mit Inhalten befasst, dass ist den linken Journalisten offensichtlich zu anstrengend, sondern ihr fiel nichts anderes ein, als alle die die Einwanderungspolitik kritisierten als Nazis und Rassisten zu diffamieren, genau so wie es die linksfaschistische Antifa macht. Sie sind offensichtlich aus dem gleichen Holz geschnitzt: links indoktriniert, ungebildet und zu faul, zu recherchieren und sich entsprechendes Wissen anzulesen, und zwar auch ausserhalb linker bzw. linksextremer Publikationen.

Siehe auch:

Video: Erschreckende Fakten: Warum die Flüchtlingskrise erst am Anfang ist – und noch viel dramatischer wird

Vera Lengsfeld: Es gibt ihn noch, den ehrlichen Journalismus – Stefan Aust über das tägliche Flüchtlingschaos

Peter Bereit: Zwei Arten von Frauen – Deutsche Frauen zum Ficken – Muslimas zum Heiraten

Akif Pirincci: Queer.de ist widerlich

Nicolaus Fest: Deutsche Verrohung – Was ist aus diesem Land geworden?

Thilo Sarrazin: Die Kanzlerin geht in die Offensive

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