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Adrian F. Lauber: Brief an einen Linken

8 Sep

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Ich bin jetzt 29 Jahre alt. Wenn nicht ein Unfall, eine Krankheit, ein Mord oder was auch immer dazwischen kommt, lebe ich vermutlich noch einige Jahrzehnte. Eigentlich hätte ich ganz gerne so etwas wie eine Heimat. Die Generationen vor mir mussten sich darum keine Gedanken machen. Für sie war eine mehr oder weniger intakte Heimat ganz selbstverständlich.

Das ist längst nicht mehr der Fall. Du weißt, ich war vor wenigen Tagen noch in Nordrhein-Westfalen, weil ich einen Sterbefall in der Familie hatte. Ich bin durchaus nicht sicher, ob ich nochmal nach NRW fahren werde, denn dort fühlte ich mich wie ein Fremder im eigenen Land. In Hagen und in Dortmund wurde das Straßenbild längst an allen Ecken und Enden vom Islam bestimmt. Selbst in einer kleinen, schönen Provinzstadt wie Iserlohn gab es vor dieser Allgegenwart kein Entkommen.

Schon während meines Aufenthalts ging mir immer wieder der Gedanke durch den Kopf „Du hast hier nichts mehr verloren.“ Ich hätte Rotz und Wasser heulen können, weil die Heimat sich im Nichts auflöst, aber innerlich war ich einfach wie betäubt. Als ich am 1. September von dort weg fuhr, war ich einfach nur erleichtert, da weg zu kommen.

So zynisch es klingt: Ich bin ganz froh drum, dass meine Großeltern, mein Vater und seine Geschwister alle längst tot sind. Die haben im Leben genug durchgemacht, und wenigstens müssen sie nicht mehr das Verschwinden ihrer Heimat mitansehen.

Meine Generation ist, auf Gutdeutsch gesagt, völlig am Arsch, weil wir einfach zu wenige sind und dem aus Afrika und dem Nahen Osten bevorstehenden Massenansturm nichts entgegen zu setzen haben. Vor allem fehlt auch der politische Wille dazu. Offenbar ist – nach dem Wahlverhalten zu urteilen – die Mehrheit der Deutschen mit Merkels Politik im Wesentlichen einverstanden.

Ich habe mich innerlich praktisch fast schon von Deutschland losgesagt. Wahrscheinlich werde ich für den Rest meines Lebens unglücklich darüber sein, aber es gibt ja viele, die aus ganz verschiedenen Gründen ohne Heimat leben müssen. Die meine hat keinen Lebenswillen mehr, ist dekadent, bräsig, behäbig und undankbar für all die freiheitlichen Werte, die sie einmal hatte und nun verliert.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

Lieber xxx,

ich wusste eine Weile nicht, ob ich Dir überhaupt einen solchen Brief schreiben soll. Ich tue es aber dennoch:

Es wird immer schlimmer, wie Du Dich von der Realität entfernst.

Jedes Mal, wenn wir uns sehen, lässt Du ganz laut raushängen, wie sehr Du gegen Nazis bist. So weit, so gut. Bin ich ja auch. Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich eine Menge über Alt- und Neonazis, Antisemiten und ähnliche Gruppen geschrieben und die, die ich erreichen konnte, über ihr Gedankengut aufgeklärt.

Aber als Du jetzt in meinem Beisein selbst den SPD-Mann Heinz Buschkowsky, dessen Vergehen es ist, für klare Regeln in Sachen Migrationspolitik zu sein, als Nazi bezeichnet hast, wurde mir klar: Die Grenze dessen, was gesund und rational ist, hast Du weit hinter Dir gelassen.

Es gibt einen wunderschönen Satz von Johannes Gross, den ich Dir weitergeben möchte…

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Oliver Kerkdijk: Reconquista Europa – Notizen nach den IS-Attentaten in Paris

28 Nov

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„Nach dem Nazismus [Nationalsozialismus] und dem Kommunismus ist der Islam die dritte totalitäre Ideologie, welche die Menschheit bedroht.“ (György Konrád, Ungarischer Schriftsteller, Budapest, Herbst 2015)

1. Mein geliebtes Paris, erneut getroffen. Ich bin keineswegs überrascht, nur traurig. Mittlerweile dürfte es auch dem letzten Islam-Apologeten [Sympathisanten] klar sein, weswegen am Freitag, den 13. November 2015 in Paris Cafés, Restaurants, ein Fußballstadion und ein Konzertsaal/Theater angegriffen wurden. Die meisten Toten gab es in einem Viertel, dass symbolisch für die Stadt ist: Weltoffen, kulturell, lebhaft, ein besonders bei jüngeren Leuten beliebtes Quartier.

Kultur, Feier, Ungläubige, Frauen, Freiheit – all das wird von den Barbaren verachtet. Der Islamische Staat und seine Glaubensbrüder predigen einen Endzeit-Nihilismus der auf Erden seinesgleichen sucht. Wer sich damit einlässt oder damit sympathisiert, schweigend oder in welcher Manier auch immer und aus egal welchem Grund, hat keine Ausrede und ist ein Todfeind unserer westlichen Zivilisation.

2. In Frankreich werden Islamkritiker wie Éric Zemmour, Michel Houellebecq und viele andere längst permanent überwacht. Seit einiger Zeit gehen aber, dank Éric Zemmours [Bild] Buch „Le suicide français – les 40 ans qui ont défait la France“ [Der Französische Selbstmord – 40 Jahre die Frankreich besiegten], stetig mehr Leuten die Augen auf.

Éric ZemmourObwohl Philosophen wie Pascal Bruckner oder Alain Finkielkraut bereits länger über den schleichenden Einfluss des Islam auf Gesellschaft und Politik schreiben, hat der Publizist Zemmour ihn wirklich für ein grosses Publikum thematisiert. Das hat ihm den Zorn des gesamten französischen Gutmenschentums, von links bis rechts, sowie unzählige Morddrohungen und etliche Prozesse eingebracht.

Allein die Art und Weise, wie wachsame Dissidenten wie Zemmour in den Medien angegriffen werden, ist exemplarisch für das politisch korrekte Klima in Frankreich. Dies steht wiederum exemplarisch für West-, Nord- und Süd-Europa. Wenn Publizisten wie Zemmour mal in Talkshows wie „On n’est pas couché“ (France 2) oder „Bourdin Direct“ (BFMTV) eingeladen werden, geschieht dies, um sie niederzumachen. Diese noble Aufgabe wird dann meistens von blutlechzenden Henkern, pardon, humanistischen Journalisten erledigt, welche während der öffentlichen Hinrichtung ihres Opfers laut beklatscht werden. [1]

[1] Alle die Gutmenschen, die auf Islamkritiker wie Éric Zemmour eindreschen, sie sind für den islamischen Terror mit verantwortlich. Sie bereiten ihm den Boden. Sie sind die Handlanger der Islamisten.

3. In den Niederlanden – dasselbe Bild. Seit Theo van Gogh im Namen des Islam abgeschlachtet und Pim Fortuyn von einem Veganer [2] erschossen wurde, hat man nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt. Die Brandstifter des 21. Jahrhunderts, Politiker, Künstler, Journalisten, Wissenschaftler, Autoren, haben dieses Klima geschaffen und kultivieren es weiterhin, als ob nichts geschehen wäre. Als Beispiel sei nur Geert Wilders genannt. Was man auch von manchen seiner oft simplifizierten Parolen halten mag – wie er in den so meinungsfreien Niederlanden von Kollegen und den Medien behandelt wird, ist beschämend. Die Bilanz von 10 Jahren Wilders: Er hat in fast allem, was er vorhersagte, vom Griechenland-Debakel bis zur Illegalenkrise, Recht gehabt. Und das wissen seine Opponenten nur zu gut.

[2] Der Mörder von Professor Pim Fortyn (Islamkritiker), Volkert van der Graaf, der Fortuyn auf dem Parkplatz des staatlichen Rundfunks in Hilversum erschossen hat, war als Veganer und militanter Tierrechtler bei verschiedenen radikalen Tierrechts- und Umweltorganisationen tätig. Er war Gründungsmitglied der „Vereniging Milieu-Offensief” und der Animal Liberation Front in Zeeland. Van der Graaf sagte im Prozess 2003 aus, „Muslime schützen“ zu wollen.

4. Wer sich als Politiker islamkritisch äußert und vor der Flüchtlingsflut warnt, ist ein Populist; wer dies als Privatperson tut, ein Faschist. Das gilt in den Niederlanden, in Deutschland, Frankreich, Schweden (die Lage dort ist katastrophal) und Spanien – also überall im Abendland. Die Mainstream-Medien, ob Tageszeitung, Radio oder Fernsehen, bilden eine an ihrem eigenen Kulturmarxismus erstickte Monokultur.

Nicht mal ein Bruchteil der Straftaten mit ethnischen Bezügen wird öffentlich. Wir wollen ja bloß nicht, Vorsicht: linkes Fetischwort, „stigmatisieren“. Ein unheimlich pathologisches Verhalten ist „normal“ geworden: Das, was der EUtopianer nicht wahrnehmen und wahrhaben will, verschweigt er. Hier wird die Frucht der blinden, verantwortungslosen Dekaden präsentiert:

Multikulti ist ein von den Eliten herbeigeführtes pan-europäisches Desaster. Wegschauen die Devise selbiger Elite. Konsequenz: Anno 2015 brodelt es allerorts in Europa. Wenn man das eigentliche Problem nicht benennen darf, geschweige denn verantwortungsvolle Maßnahmen getroffen werden, muss man sich nicht wundern, dass die Sache gefährlich eskaliert. Jetzt schon sieht man mit rechtsextremistischen Anschlägen auf Asylantenheime in fast jedem Gastland die ersten Ansätze dazu. Wer braucht das?

5.
Reden wir also nicht drum herum: Das Problem heißt Islam. Seit circa 1.400 Jahren bringt diese totalitäre Ideologie überall, wo sie existiert, Spaltung, Unterdrückung, Tod und Vernichtung. Und noch immer will es die abendländische Elite nicht wahrhaben. Seit Jahren ist es ganz klar: Klassische christliche Schuld-und-Sühne-Willkommenskultur + Generation ‘68-Kulturmarxismus-Egalitarismus + Opferkult des Islam ergeben einen tödlichen Cocktail.

Die Dekonstruktion unserer Werte, unserer Traditionen und Kultur hat bei uns selbst angefangen. Die Post-1945-Progressiven [Kulturmarxisten bzw. heutigen Stalinisten] haben von Sartre bis Adorno und von Foucault bis Jacques Derrida [französischer Philosoph] de facto den Grundstein für die heutige political correctness-Pandemie [weltweite Epedemie, Krankheit] gelegt. Die offenen Arme der Übertoleranzler mit ihren peinlich fehlformulierten „Welcome refugees“-Schildern und die hippie-hysterischen Parolen der Politiker, Intellektuellen, Pseudo-Wissenschaftler und Medien sind eine direkte Folge. All dies gleicht einer Massenpsychose. Und wie es uns die Geschichte des 20. Jahrhundert lehrt, wird es auch diesmal bei den Weltfremden ein verspätetes, böses Erwachen geben.

Man lese in diesem Rahmen doch bitte die „Kritik der reinen Toleranz“ von Henryk Broder [Video: Henryk M. Broder: Die Kritik der reinen Toleranz (12:54)]. Gnadenlos faktisch beschreibt er in seinem auf Deutschland bezogenen Essaybuch den Stand der Dinge. Es hagelt Beispiele, in jeder Hinsicht krasse Anekdoten aus einer moralisch geschwächten Gesellschaft, die sich nicht länger wehrt, sich selbst nicht mehr zu respektieren vermag.

Endzweck des Kulturmarxismus ist die Demontage der gesellschaftlichen Strukturen, de facto die des altbewährten souveränen Staates, in dem es keine Autorität mehr geben wird, da jeder seine eigenen Gesetze macht, ergo jeder für sich immer „Recht“ hat. Es wäre der absurde Sieg einer endzeitlichen Anarchie, welche folglich jede philosophische Initiative, sei sie noch so verheerend oder idiotisch, legitimiert. Man sieht an den Autonomen, diesen stets gewaltbereiten Extremlinken, was das konkret auf der Straße mit sich bringt.

Der Kulturmarxismus ist selbstverständlich eine Einbahnstraße: seine „Wahrheit“ ist nur die, welche von ihren Verfechtern vorgeschrieben wird. Das ist autoritär, aber diese Ironie entgeht den Egalitaristen [die meinen, alle Menschen seien gleich], denn Humor war nie ihre Stärke. Die Langzeitwirkung des Frankfurter Schule-Denkens zeigt, wo das alles hinführt. Sagt man etwas Anderes als die „Progressiven“, ist man irgendetwas mit „-ist“ [Rassist, Populist, Faschist,…] am Ende des Wortes. Der neue Faschismus weilt unter uns und wird mit erschreckender Unverfrorenheit legal verbreitet. Bereits Propaganda-Avantgardist Goebbels brachte das auf den Punkt: „Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns.“

6.
Wobei wir beim Riesenproblem Deutschlands wären: die Nazizeit, oder präziser formuliert, die immer wieder aufs Neue offiziell kultivierte Holocaust-Erbschuld. Der Zweite Weltkrieg und nichts anderes bildet die Basis der katastrophal naiven und mittlerweile gar europaweit widerrechtlichen Illegalen- und Integrationspolitik. Wenn deutsche Politiker, Denker und Medien diese Erbschuld nicht endlich in den Griff bekommen, wird es erneut böse enden. Jetzt schon ist Merkels Politik, im Kern nichts anderes als veraltetes Nachkriegsdenken, dafür mitverantwortlich, dass Europa dem Chaos entgegenrennt.

Problem numero uno [eins] ist die EU, ein antidemokratisches Monster, das Europa heimgesucht hat. Beispielsweise wurden die Verträge von Maastricht/Dublin/Lissabon ohne jede Bürgerbeteiligung verfasst und machen es jetzt möglich, dass jeder Übeltäter ungestört quer durch Europa reisen kann. Vom forcierten [zwangseingeführten] Euro wollen wir gar nicht erst reden. Die EU ist nichts anderes als ein politisch verbrämtes Projekt der Eliten, so wie Islam nichts anderes ist als eine totalitäre Ideologie im Mantel einer Religion.

Nun, statt einen der größten historischen Fehler der Neuzeit zumindest einzugestehen und entsprechend verantwortlich zu handeln und die Notbremse zu ziehen, wälzt Frau Merkel in der aktuellen Illegalenkrise die Probleme auf die deutsche Bevölkerung und letztendlich auf ganz Europa ab. Die Folgen dieses epischen [geschichtlichen] Totalversagens zeichnen sich jetzt schon ab.

Aber es kommt noch bizarrer und schlimmer, wie bei Monty Python. Wenn man als Gutmenschkanzlerin zuerst behauptet, es wäre unmöglich, die eigenen Landesgrenzen zu überwachen (wie hat das prä-Schengen eigentlich funktioniert?) und anschließend einem islamischen Diktator am Bosporus drei Milliarden Euro zusagt, damit er die Grenzen in seinem Land überwacht (merke: das Doppelte an Grenzkilometern), um die nicht nachlassende Flüchtlingsflut einzudämmen, glaubt man erst mal seinen Ohren nicht. Und dann möchte man diese unfassbar inkompetente Chefin stante pede [sofort, augenblicklich] gefeuert haben.

7. Was letzten Freitag Paris heimsuchte, ist nur der Anfang. Wenn die internationale Koalition, früher sagte man die Alliierten, das darf man im heutigen PC-Klima [politisch-korrekten] aber nicht mehr, es könnten ja neo-koloniale Assoziationen aufkommen, ihre Kriegshandlungen in Syrien und anderswo auf diesem Kontinent einstellen würde, was sicherlich nicht geschehen wird, interessiert das die Koran-Kriminellen nicht die Bohne. Sie brauchen keinen Vorwand für ihren Krieg. Es ist unser Lebensstil, ja, schlichtweg unser Leben, welches sie vernichten wollen. Obskurantismus [Unwissenheit, Mittelalter] versus [gegen] Aufklärung.

Es ist vielsagend, dass in Paris Leute auf dem Boulevard mit dem Namen Voltaire von religiösen Idioten ermordet wurden. Nur die komplette Ausrottung (nein, liebe Antifa, dieses Wort stammt nicht vom Autor dieses Stückes, sondern wurde seit ‘Paris’ von mehreren Politikern benutzt) dieser Sekte kann das Ziel sein. Und wenn man dieses A-Wort benutzt, heißt das: Take no prisoners [keine Gefangenen nehmen – alle sofort töten]. Gerade das dürfte, wegen endloser ethischer Pseudo-Diskussionen in Europa, sehr spannend werden.

8. Aber dann, ja dann wäre da noch immer die Nicht-Kompabilität [Unverträglichkeit] von Islam mit den westlichen demokratischen Werten. In drei bis vier Dekaden [Jahrzehnten] hat auf breiter Ebene nicht mal ein Minimum an Integration funktioniert. Die cités in den Banlieues [islamischen Vorstadtsiedlungen] von Frankreich, die no-go-areas in schwedischen Städten, die Ghettos in Deutschland oder den Niederlanden zeugen vom Bankrott der Wunschdenker.

Wer schon mal im West-Brüsseler Stadtteil Sint-Jans-Molenbeek/Molenbeek-St.-Jean spazieren war, wer sich mal in dieser nordafrikanischen Enclave umgeschaut hat, der weiß: This is a disaster waiting to happen [Das ist eine Katastrophe, die auf uns zukommt.] [3]. Nun, wie wollen die erleuchteten Damen und Herren Politiker bei einer neuen Sintflut von sunnitischen oder schiitischen Illegalen jemals Integration bewirken? Wie kann man diese Armee der Armen überhaupt zulassen, wenn es bereits mehr als genug Probleme in Europa gibt?

[3] Siehe auch: Stefan Frank: Molenbeeks sozialistischer und antisemitischer Ex-Bürgermeister Philippe Moureaux: Der Pate des belgischen Dschihad?

Wer sich mit Kopftuch oder in einer Jellabaja [orientalisches "Nachthemd", getragen von Männern und Frauen] auf eine europäische Straße begibt, muss sich nicht wundern, wenn er als bewusst unangepasst gesehen wird. Die Farben seiner Überzeugung wählt man schließlich selbst. Auch wenn sie darüber nicht sprechen, ist es offensichtlich, wo für viele Muslime in Europa ihre wirklichen Loyalitäten liegen. Dieses Phänomen heißt „Taqiyya“: die im Islam erlaubte Lüge im Namen des Propheten.

Das Ganze wirft erneut, und jetzt mehr denn je, die Frage auf, was Begriffe wie „Bildung“ und „Erziehung“ eigentlich beinhalten. So lange wir in Europa unsere Grundgesetze mit Blick auf die Stellung der Religionen nicht ändern und es zum Beispiel möglich ist, islamische Schulen zu stiften, wird weiterhin eine separate Gesellschaft heranwachsen, die mit den Grundwerten Europas nicht konform geht, gegen diese ankämpft. Manchmal abrupt und laut, wie es aktuell der Fall ist, aber meistens langsam und leise. Beide Varianten sind gleich beunruhigend. Wie schrieb es der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) doch so treffend: „Wenn die Gesetze nicht mehr ausreichend sind, sollten sie geändert werden.“

Auch die immer öfters öffentlich geforderte und geförderte Halalisierung in europäischen Städten (in Supermärkten, Restaurants, Betriebs- und Schulkantinen) findet weitgehend ohne Bürgerbeschwerden, geschweige denn politischen Widerstand statt. [4] Man ist ja schon ein Rassist, wenn man es wagt, dazu eine Frage zu stellen.

[4] Und wer da meint, er hätte mit Halal nichts am Hut, der täuscht sich gewaltig. Mittlerweile ist es so, dass an sehr vielen deutschen Schulen und Kindergärten nur noch dieser „Halal-Essen“ angeboten wird und die Kinder gar nicht mehr die Möglichkeit haben anderes Essen zu wählen. Also sind Kotelett, Schnitzel, Schinken, Frikadellen und Bratwurst aus Schweinefleisch vom Speiseplan gestrichen und dafür wird nur noch dieses durch Tierquälerei gewonnene „Halal-Essen“ angeboten.

In vielen britischen Schulen, Krankenhäusern, Pubs, Sportstätten, Hotels und Restaurants wird Halal-Fleisch nach muslimischer Speisevorschrift serviert, ohne dass der Gast darüber informiert wird. In mehr als 200 britischen Schulen wird Halal-Fleisch serviert, ohne dass die Eltern davon etwas wissen. Sogar auf der Pferderennbahn in Ascot wird nur Hühnchen-Halal angeboten.

Hunderte von englischen Restaurants und Imbissbuden servieren heimlich muslimisches Halal-Fleisch und das, obwohl Gäste nicht ahnen, dass die Mahlzeit, die sie zu sich nehmen von Tieren kommt, die zuvor grausam getötet wurden. Zum Glück gibt es in Europa auch noch Politiker/Innen, wie die Dänin Pia Merete Kjærsgaard. Sie ist die Vorsitzende der dänischen Volkspartei und will das Halal-Fleisch in dänischen Kindergärten verbieten lassen.

Umso ironischer ist es in dieser Hinsicht, dass Tierrechtler mit der rituellen Schlachtung nach Koran-Vorschriften offensichtlich keine Probleme haben. Das würde ja heißen, dass diese meist linke Szene in diesem Punkt dem Islam kritisch gegenüberstünde. In egalitaristischen Kreisen geht das aber selbstverständlich nicht an. Der Kern der Sache jedoch ist: Egal wo sie sich niederlassen, Muslime passen sich nicht an. Nicht-Muslime passen sich an sie an. Schuld-und-Sühne-Willkommenskultur + Aggressions-und-Opferkult = Unterwerfung. Exakt, das Synonym für „Islam“.

9.
Über die gravierenden Unterschiede zwischen Islam und westlichen Werten könnte man Bibliotheken füllen. Letztendlich muss die Kernfrage aber lauten: Was erwartet man überhaupt von einer Religionskultur, in der nie eine Periode der Aufklärung stattgefunden hat und in der hunderte Millionen von Gläubigen nur dieses eine Buch kennen und kritiklos verehren? Nicht irgendein Buch, nein, ein Horrormärchenbuch, das die hinterwäldlerische Hasslehre eines pädophilen Kriegsherrn Mohammed verherrlicht und verbreitet.

Islam ist eine Aberration [Abweichung von der Normalität], wie wohl jede Religion eine ist (man lese den Klassiker „God is not great“ vom leider 2011 verstorbenen Vorbildatheisten Christopher Hitchens). Nur schafft der Islam es, weitaus destruktiver, versklavender und perfider als alle anderen Aberrationen zu sein. Nicht nur entbehrt er jeder Reflektion über sich selbst, er untersagt diese.

Er verbietet jede geistige und individuelle Entwicklung, jede Form von Denken. Koran und Hadithe sind eine archaische [altertümliche] Ikea-Anleitung zum Bauen eines Bücherregals, in dem nur dieses eine Buch steht. Im Islam gibt es bekanntlich verschiedene Richtungen. Die zwei prominentesten von ihnen kultivieren mit Pseudo-Gelehrten und Imams ihren dialektischen Unsinn (islamische Bildung ist eine contradictio in terminis). Oder sie führen innerislamische Kriege, die nie enden, was den Waffenhändlern dieser Welt ganz recht ist.

Dieses Sektierertum der Religion des angeblichen Friedens importieren wir mit offenen Herzen, blinden Augen und tauben Ohren nach Europa. Was dies bedeutet, sieht man allerorts. Sunniten und Schiiten sind in derselben misogynen [frauenfeindlichen], misanthropen [menschenhassenden, menschenverachtenden], antisemitischen Unterwerfungsideologie verwurzelt. Und, wie mir vor kurzem ein jüdischer Freund, mit dem ich mich über dieses feine Thema unterhielt, sarkastisch lachend sagte: „Weißt du, am Ende sind sich alle doch wieder einig, und der ewige Jude ist an allem Schuld.“ Tja, das hat man nun davon wenn man inmitten von Scharia-Diktaturen und islamischem Kriegschaos den einzigen demokratischen Staat [Israel] am Leben hält.

10. Kurzes Nachbarland-Intermezzo gefällig? Bitte sehr. In den Niederlanden weist ein Blog namens „GeenStijl“ (‘Stillos’) in einer Rubrik unter dem Titel „SheikWatch“ immer wieder darauf hin, wenn der Besuch irgendeines ausländischen Hasspredigers, es gibt Dutzende solcher Brandstifter, die in Europa permanent unterwegs sind, ansteht. Diese hipsterbärtigen Kreaturen predigen in einer Moschee, in einem islamischen „Kulturzentrum“, auf einer „Wohltätigkeitsgala“, in einem Partycenter in irgendeinem Viertel, wo die Satellitenschüsseln tagtäglich das fundamentalistische Gift aus den Golfstaaten auffangen und in die Haushalte transportieren.

In der Tat, jene Golfstaaten wie Saudi-Arabien und Qatar, welche diese Prediger-Touren finanzieren und in ganz Europa sowohl in Moscheen als auch in „kulturelle“ Islamverbände investieren. Diese wiederum sind die staatssubventionierten Vorposten der muslimischen Parallelgesellschaften welche diese Hassprediger einladen.

Man merke: Nur ein rebellischer, nicht gerade pro-Wilders orientierter Blog von „Rechtskonservativen“ warnt vor dieser wachsenden Beeinflussung und Unterwanderung von Teilen der niederländischen Muslimgemeinde. Sollte es aber nicht die Aufgabe der Sicherheitsbehörden sein, eben jene Islamofaschisten aus den Ölstaaten oder von sonst woher nicht erst ins Land einreisen zu lassen? Weit gefehlt.

Es gibt zwar eine schwarze Liste, aber auch Dutzende unbekannte Prediger, und ansonsten war man wohl gerade beim Kaffeetrinken, als Scheich X oder Y im Anmarsch war. Dazu kommt, dass so mancher Bürgermeister, egal ob Sozial- oder Christendemokrat oder Liberaler, oft „keinen Grund“ sieht, eine derartige „Kulturveranstaltung“ zu verbieten. Eine ganz subtile Art der Kollaboration [Zusammenarbeit] mit einer feindlichen Eroberungsmacht, denn das ist der Islam im Kern.

Sobald eine „Sheikwatch“-Meldung auf „GeenStijl“ erscheint, greift immer zügig „Godwin’s Law“ [Nazi-Vergleich, immer wenn einem die Argumente fehlen, greift man zur Nazikeule] der Gutmenschen: „Wilders darf doch auch sagen was er will.“ Aha. Ein weiterer Charakterzug des „Die-Kreuzzüge-waren-auch-schlimm“-Typus [5]: Immer schön sinnfrei die Tatsachen und deren Wirkung negieren und die „Schuld“ für ein „verrohtes“ Debattenklima dann bei den wenigen durchblickenden Kritikern ungesunder gesellschaftlicher Entwicklungen deponieren.

[5] Und natürlich wissen die „Die-Kreuzzüge-waren-auch-schlimm“-Typen meist nichts davon, dass die islamische Expansion wesentlich länger, brutaler und grausamer war als alle Kreuzzüge zusammen. „Westliche Kolonisierung in der Nähe von muslimischen Ländern dauerte 130 Jahre, ungefähr von den Jahren um 1830 bis zu den Jahren um 1960. Muslimische Kolonisierung in der Nähe europäischer Länder dauerte 1.300 Jahre, von den Jahren um 600 bis in die Mitte der 1960er Jahre.

Aber seltsamerweise sind es die Muslime, die am meisten verbittert sind über den Kolonialismus und die Demütigungen, denen sie unterworfen waren und es sind die Europäer, die dieser Scham und Schuld eine sichere Heimat geben. Es sollte genau anders herum sein.“ (Quelle: Fjordman: Der islamische Kolonialismus)

Nach dem Tod Mohammeds führten seine Nachfolger die von Mohammed begonnen Kriege (Mohammed führte selber 74 Kriege), wie sie im Koran festgelegt sind, weiter fort: Fast 500 Jahre lang überfielen muslimische Truppen einst jüdische, christliche, hinduistische und buddhistische Länder wie Palästina, Syrien, Jordanien, Israel, Marokko, Ägypten, Tunesien, Algerien, Libyen, Iran, Irak, Spanien, Portugal, Teile Frankreichs, Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Armenien, die Türkei (Byzanz), Zypern, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Afghanistan, Indien, China und Pakistan. (siehe: Die islamische Expansion und Geschichte des Islam)

Beim Überfall auf Indien, ermordeten die Muslime 80 Millionen Hindus und die friedlichen und sich gegen die mörderischen Angriffe der Araber nicht zur Wehr setzenden Buddhisten Indiens, wurden nahezu ausrottete.“ Hier das 43-seitige PDF-Dokument: Mark Gabriel: Islam und Terrorismus

11. Wenn nach den Pariser Attentaten in bestimmten Stadtvierteln in ganz Europa Autos siegesfroh hupend durch die Straßen fahren, genau wie nach dem Twin-Towers-Massenmord in New York am 11.09.20001 und nach dem Charlie Hebdo-Massaker, dann ist etwas auf dem alten Kontinent ernsthaft aus dem Ruder gelaufen. Oh Verzeihung, wir wollten doch nicht stigmatisieren.

Wenn seit Freitag, dem 13. November, auf französischen Fernsehsendern 24 Stunden am Tag „Experten“ ihre egalitaristisch-hohlen Verbrüderungsmantras rezitieren und islamkritische Stimmen quasi von der Programmierung und der Diskussion ausgeschlossen sind, dann weiß man, dass alles weitergeht wie bisher. „Circulez, ‘y a rien à voir.“ [Setzen sie sich wieder hin, es gibt nichts zu sehen?]

Wenn man sogar im engeren Freundeskreis von einigen alten Kumpels schief angeguckt wird, weil man nicht mit den kulturmarxistischen Wölfen heult und zum Islam Tacheles [Klartext] redet, dann ist das ziemlich deprimierend und man fühlt sich wie auf einer Insel. Genau da aber beginnt das wirkliche Erwachen. Wenn kriminelle Tatsachen, die einer bestimmten politischen Klasse nicht in den hoffnungslos maroden ideologischen Kram passen, schlichtweg immer aufs Neue bagatellisiert oder unter den Teppich gekehrt werden, ist das zutiefst beunruhigend.

Wenn eben noch ahnungslose und reagierresistente Politiker im nächsten Augenblick ankündigen, es werden jetzt zusätzlich Polizisten eingesetzt und ausgebildet, wenn das Militär ab sofort den Hauptsitz des Kalifen bombt, wenn das alles über die Weltbühne geht und sich grundsätzlich nada, niente und absolument rien [nichts] ändert an der Omertà [Schweigepflicht] über die Koran-Ideologie an sich, dann werden lediglich die Symptome einer Krankheit behandelt, aber nicht die tödlichen Bakterien, welche diese Krankheit verursachen. Ergo, wenn de facto eine religiöse Minderheit in Europa die pan-europäische Gesellschaft jedes Jahr immer ein bisschen mehr geiseln und ihr ihre Sitten aufzwingen kann, stimmt mit dieser Gesellschaft selbst etwas nicht.

12. Machen wir uns also auf den folgenden islamischen Gewaltakt auf EU-Boden gefasst. Denn, endlich hat es das politische Establishment auch kapiert, in unseren zivilisierten Breitengraden herrscht bereits eine Weile Krieg. Wie war das noch mal mit „Nie wieder?“ Vielleicht dauert es ein wenig, bevor die nächsten Mörder des Friedenspropheten für ihr 72-Mägdelein-Märtyrium gerüstet und tatbereit sind, aber eins steht fest: Sie werden zuschlagen. Und die Sprecher der Moscheen und Islamverbände werden es „fassungslos“ zur Kenntnis nehmen und wie immer behaupten, dies alles habe nichts mit Islam zu tun. Familie, Freunde und Imams „haben es nicht kommen sehen, nein, es gab überhaupt keine Zeichen“.

Sozialwissenschaftler werden es deuten, wie es ihnen am besten passt. Denker, Künstler und Medienleutchen werden „empört“ sein, Poesie aufsagen, diese unsägliche Lennon-Schnulze singen [Give hate a chance], Händchen halten. Politiker werden mit ernster Miene den Hinterbliebenen ihr tiefes Beileid verkünden und zu Ruhe, Besinnung und Toleranz, „Jetzt erst recht“, aufrufen. Und nach einer Weile werden wir, die ungläubigen Hunde des Fußvolks, wieder etwas tiefer kriechen vor dem Monstrum, dass wir per Trojanischem Pferd selbst hereingelassen haben.

13.
Oder…

Ist einigen von uns Europäern vielleicht doch noch einen Funken Eigenwert und Liebe zu den Errungenschaften unserer westlichen Zivilisation geblieben, um diesem religiösen Imperialismus den vehementen aber demokratischen Kampf anzusagen? Um zuerst die Kollaborateure, die diesen Selbsthass, die „white man’s burden“ [Die Bürde des weißen Mannes] institutionalisiert haben, zu entlarven und zur Seite zu schieben? Um das Erbe der moralisch kaputten ‘68er endlich dorthin zu befördern, wo es hingehört, nämlich auf den Müll der Geschichte?

Ja, es ist höchste Zeit für eine zweite Reconquista [Rückeroberung] Europas, die erneute Wiedereroberung unserer Werte und Gesellschaft, nicht mit Schusswaffen und Sprengladungen, sondern mit harter Polemik und Realpolitik ohne verharmlosende und kulturmarxistische Euphemismen [Beschönigungen, Verharmlosungen]. Finden wir als besorgte Bürger endlich wieder unsere Stimme und lassen wir uns dabei nicht von den [rechten und linken] Braunhemden [Schwarzhemden] in die Irre führen. Das letzte Mal hat uns gereicht.

Und merke: Europa, das ist nicht die EU der arroganten, antidemokratischen Technokraten des Neo-Liberalismus und der selbsthassenden, geschichtsverneinenden, kulturvernichtenden Egalitaristen [Gleichheitsfanatiker] linker Signatur. Europa, das sind wir, die Bürger aller europäischen Länder, mit all unseren Geschichten und Temperamenten, Meinungsverschiedenheiten und Gemeinsamkeiten.

Das alles sollten wir ab sofort wieder anfangen zu zelebrieren. Nicht nur in unseren so fantastisch unterschiedlichen Traditionen und an Feiertagen, sondern vor allem tagtäglich mit unserer individuellen Freiheit und unserer Liebe zum Leben. Sagen was Sache ist und danach handeln in unserem Alltag, statt uns noch eine Sekunde länger von realitätsfremden Utopisten, Islam-Apologeten und -Mördern terrorisieren und geiseln zu lassen. In diesem Sinne: Garçon, du champagne, s’il vous plaît!’ [Boy, Champagner, bitte!]

Oliver Kerkdijk, geboren 1965 in Enschede, Niederlande. Freiberuflicher Journalist. Publikationen in VPRO Gids, NRC Handelsblad, Oor, Vrij Nederland, Terras etc. Motto: „Lux et libertas.“

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Reconquista Europa – Notizen nach den IS-Attentaten in Paris

Stefan A. schreibt:

Ein sagenhaft ehrlicher und polarisierender Text. So lange solche Texte jedoch nicht in den Mainstreammedien zu finden sind, wird es keine Umkehr, kein Innehalten, noch nicht einmal echte Nachdenklichkeit geben. Stattdessen organisierte Betroffenheit, die punktuell zum grotesken Happening mutiert, als gäbe es etwas zu “feiern”. Währenddessen verrinnt kostbare Zeit, die für den im Text sehr deutlich benannten Todfeind arbeitet. Ich gebe unumwunden zu, dass ich kaum noch Hoffnung habe, dass wir nicht am Ende einem grausigen Bürgerkrieg entgegen gehen.

Siehe auch:

Dr. Cora Stephan: Wenn Syrer unter den Linden Kaffee trinken…

Alexander Wendt: Wenn Georg Mascolo auf Terroristenjagd geht

Vera Lengsfeld: Zehn Jahre Merkel – zehn Jahre Arbeit an der Zerstörung von Rechtsstaat und Demokratie

Chaldäischer Erzbischof: „Wenn der Westen nicht handelt, wird sein Schicksal schlimmer als unseres sein“

Schweden verschärft unter Tränen die Asylgesetze

Stefan Frank: Molenbeeks sozialistischer und antisemitischer Ex-Bürgermeister Philippe Moureaux: Der Pate des belgischen Dschihad?

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