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Martin Hablik: Ein kurzer Nachtrag zur linksgrünen Logik

13 Sep

links-gruene02Sorry, ich glaube, einige Leser haben meinen letzten Artikel “Die sehr spezielle linksgrüne Logik” [oder hier] in den falschen Hals bekommen. Der Text sollte keineswegs eine exakte Analyse darstellen, er sollte eher auf spaßige Weise die Widersprüchlichkeit der linksgrünen Ideologie aufzeigen. Doch Vorsicht, diese Widersprüchlichkeit ist nur oberflächlich, denn auf den zweiten Blick sieht man ein äußerst zielgerichtetes Handeln.

Tatsächlich bedient sich die linksgrüne Ideologie vieler verschiedener Werkzeuge, die für sich allein genommen irrsinnig erscheinen, wie beispielsweise der Gender-Wahn, über den gegenwärtig fast wöchentlich ein neues Buch, fast täglich ein neuer Artikel erscheint. Der Gender-Wahn ist ein so offensichtlicher Blödsinn, dass es schmerzt, doch das spielt keine Rolle, denn in erster Linie ist er ein Werkzeug, eines von vielen, das Linksgrün benutzt, um ein klar definiertes Ziel zu erreichen.

Alles Denken und Handeln, alles Streben der deutschen Linksgrünen ist ausschließlich, mit sehr viel Energie und äußerst ergebnisorientiert auf dieses eine Ziel ausgerichtet: Die Zerstörung Deutschlands („Nie wieder Deutschland“). Ob die Forderungen auf dem Weg zu diesem Ziel Sinn ergeben oder nicht, ob sie sich widersprechen oder nicht, spielt nicht die geringste Rolle.

Mein vorheriger Artikel zu diesem Thema war eher scherzhaft gemeint, dieser hier ist es nicht. So kurz und so knapp wie möglich, greife ich einige Beispiele und Zitate heraus, die dieses linksgrüne Ziel, ebenso wie die Werkzeuge, die benutzt werden, um es zu erreichen, aufzeigen sollen. Alles davon kennen wir bereits.

Griechenland/Europa:

Einerseits verkündet Linksgrün, das Geld, das Europa nach Griechenland schickt, diene ausschließlich dazu, marode Großbanken zu retten, das griechische Volk hingegen bekäme nur einen sehr geringen Teil dieser Gelder. Und das stimmt auch. Andererseits verlangt Linksgrün eine sofortige Überweisung der von Griechenland eingeforderten „Reparationszahlungen“ aus dem Zweiten Weltkrieg – obwohl diese Gelder ebenfalls nur an die Großbanken gehen würden. Ist das nicht ein Widerspruch? Nein, denn es ist vollkommen egal, wer das Geld bekommt, es ist nur wichtig, dass die Deutschen es nicht behalten.

Joschka Fischer:

„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

Sollte morgen eine Forderung des IS nach Finanzausgleich für getötete Terroristen und zerstörter Panzer durch deutsche „Milan“-Raketen bei uns eingehen, dann wird Linksgrün auch diese Forderung unterstützen, denn diese Forderung wäre auch nur ein Werkzeug, des es ermöglicht, deutsches Geld „auszuschaffen“.

Bildungsplan/sexuelle Umerziehung/Gender:

Verblödung bis zum Analphabetismus durch die Reichen-Methode (alles so schreiben, wie man es spricht), sexuelle Verwirrung schon im Kindergarten durch „Lehrkräfte“, die eigentlich in die Klapse gehören, aber sicher nicht in die Nähe kleiner Kinder? Gut und wünschenswert, denn welches Land kann schon mit Schwachsinnigen etwas anfangen, die nicht einmal wissen, auf welche Toilette sie gehen sollen? Alles nur nützliche Werkzeuge, um Deutschland zu schaden und die verhasste christliche Gesellschaftsordnung zu zerstören.

Migranten/“Flüchtlinge“:

Horden bildungsbefreiter Schwerstkrimineller, die hier entweder nichts tun, als das Sozialsystem auszubluten, oder – noch besser – stehlen, vergewaltigen, sowie äußerst zielgerichtet das deutsche Volk terrorisieren? Immer rein damit. Das Schicksal dieser Menschen ist Linksgrün scheißegal, aber sie sind ein nützliches Werkzeug bei der Zerstörung Deutschlands.

Wir alle kennen die entsprechenden Zitate – Jürgen Trittin:

„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.“

Joschka Fischer:

„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden”;

Daniel Cohn-Bendit:

„Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern“;

linksgrünes Motto:

„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land”;

Franziska Drohsel:

„Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen.“

Islamismus:

Ein hochaggressiver politischer Faschismus, getarnt als Weltreligion, dessen Kern die Vernichtung von Christen und Juden (natürlich auch allen anderen Ungläubigen) ist, also die der Leistungsträger des christlich-jüdischen Abendlandes? Ein nützliches Werkzeug. Linksgrün setzt sich angeblich für die Rechte der Frau ein („Feminismus“, wie auch immer) und propagiert zugleich die massive Verbreitung einer Ideologie, in der „Frau“ irgendetwas zwischen „Besitz“ und „Fickstück“ [1] bedeutet? Nein, das ist kein Widerspruch, denn der Zweck heiligt die Mittel, das alles dient der Zerstörung unserer christlichen Gesellschaft.

[1] Man denke z.B. an Sure 2,223: „Eure Frauen sind euch ein Saatfeld, darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt…”

Endsieg:

Worauf läuft das alles hinaus? Verelendung Deutschlands, physische Zerstörung, im Idealfall durch einen ausgewachsenen Bürgerkrieg. Bürgerkriegsszenarien sind eine linksgrüne Spezialität, sei es um die „Rote Flora“ herum, sei es vor wenigen Tagen in Frankfurt: Die Rotfaschisten sind die linksgrüne SA.

Rotfaschisten im Kampf gegen die bösen Großbanken finanziell unterstützen, aber zugleich die Großbanken mit deutschen Steuergeld füttern? Nein, auch das ist kein Widerspruch, es ist vielmehr notwendig auf dem Weg zum Ziel: Wer einen ordentlichen Bürgerkrieg will, der muss beide Seiten rüsten – der Michel zahlt alles.

Dieser Film läuft nicht nur in Deutschland, er läuft – nur geringfügig variiert – derzeit in JEDEM europäischen Land. Das Ziel in jedem europäischen Land ist exakt gleich: Die Vernichtung des weißen, christlichen Abendlandes.

Das Ziel ist absolut klar, man hat auch noch nie ein großes Geheimnis daraus gemacht, denn das war unnötig, zumal es niemanden zu interessieren scheint.

Das sind nur einige Beispiele, jeder PI-Leser wird selbst noch eine weitere Handvoll ergänzen können. Doch auch diese weiteren Beispiele sind allesamt konsequent auf einen einzigen Punkt ausgerichtet.

Warum dies alles?

Es geht schlicht und ergreifend um Geld. Politiker versuchen, das Maximum an Kohle abzugreifen. Sie erhöhen regelmäßig ihre Diäten, sowie ihre Altersversorgung, nehmen Schmiergelder und behindern die entsprechende Strafverfolgung (Brüssel ist diesbezüglich ein Selbstbedienungsladen), bevor das Schiff Europa untergeht. Gleiches gilt für Journalisten [2],  Schreibtischhuren, die für wenige hundert Euro im Monat zu haben ist, die Hauptmotivation ist stets gleich.

[2] Man denke an das Buch Gekaufte Journalisten von Dr. Udo Ulfkotte.

Doch im Unterschied zu unseren Spitzenpolitikern, die sich den großen Knall in Europa vom anderen Ende der Atlantikbrücke aus ansehen werden, frei von allen finanziellen Sorgen, wird die Schreibtischhure dann noch immer hier sein. Momentan ist der Druck hoch, den journalistischen Dreck wollen immer weniger Leser kaufen und „online“ kostet er überhaupt nichts. Die Lebensplanung solcher Schreiberlinge reicht bisweilen nicht weiter als bis zur nächsten Miete. Freudig nagen sie an jedem Knochen, den man ihnen hinwirft, begeistert fallen sie für ein paar Kröten über jeden „Feind“ her, auf den die Politik zeigt, und „sarrazinieren“ oder „hitlern“ ihn.

Glauben diese Leute, was sie da schreiben? Eher nicht, es mangelt jedoch an Alternativen, man kann sich auf dem beruflichen Schleudersitz keine ethischen Bedenken leisten. Das Leben eines Journalisten gleicht in vielerlei Hinsicht dem einer Cracknutte: Man beugt sich für ein paar Euro über den Schreibtisch, lässt den Kunden gewähren und auch dann, wenn man weiß, dass man die nächsten Wochen einen Beißring brauchen wird, wenn man sein großes Geschäft verrichtet, denkt man einfach an den nächsten Scheck, der eine weitere Monatsmiete für ein stinkendes kleines Drecksloch bedeutet und, ja, man lächelt.

Stellen Sie sich dieses Szenario bildlich vor, es hat so viel…Würde, nicht wahr? Die Perspektivlosigkeit eines solchen Jobs muss entsetzlich sein, die eigenen Lügen glaubt man längst nicht mehr und inzwischen glauben sie auch nicht einmal mehr die Leser, trotzdem rudert man weiter und versucht zugleich, das Wasser aus dem sinkenden Kahn zu schöpfen, auch wenn man weiß, dass man unweigerlich untergehen wird. Also bleibt nur der Traum der „Pretty Woman“, vom reichen und mächtigen Politiker, der die inneren Werte unserer schreibenden Crackhure erkennt, ihr Herz aus Gold, die Verachtung für den eigenen Job, die sie nur mit Mühe verbergen kann, und der sie rettet, ungeachtet ihrer fauligen Zahnstummel und ihres bestialisch stinkenden Atems.

Das ist die Situation des Mainstreams unserer „Qualitätsjournaille“. Und wenn sie Erfolg haben, wenn es in Europa knallt – und es wird knallen -, wenn sie im Gegensatz zum Verlagsbesitzer oder dem großen Chefredakteur nicht reich, mächtig oder wertvoll genug sind, um sich selbst in Sicherheit zu bringen oder gar gerettet zu werden, dann werden sie noch immer da sein, wo sie jetzt sind.

Doch so weit reicht die Lebensplanung natürlich nicht, nicht von einem Hungerlohn, der von Tag zu Tag ungewisser wird – da stellt man sich auch schon mal verzweifelt selbst vor die Kamera und gibt den dummdeutschen Nazi, den man ansonsten ums Verrecken nirgendwo finden kann. Das soll auf keinen Fall die Lügenpresse legitimieren, aber selbst diese Sache hat zwei Seiten – sowohl den berechtigten Zorn der Bürger, welche die tagtäglichen, immer grotesker und obszöner werdenden Lügen nicht mehr ertragen können, und ja, das, was Sie gerade gelesen haben.

Wie genau diese Verstrickungen aussehen und was es mit der Atlantikbrücke auf sich hat, können Sie detailliert in Ulfkottes „Gekaufte Journalisten“ nachlesen. Dass Amerika durchaus ein Interesse daran hat, Europa untergehen zu lassen, sowie die Tatsache, dass unter Griechenland gewaltige Mengen an Erdöl schlummern, ein „Grexit“ also auch aus dieser Richtung gewünscht ist (das hat Dr. Alfons Proebstl in einer seiner jüngeren Folgen auch kurz am Rande erwähnt), findet man ausführlich in Dirk Müllers Buch „Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld“ dargelegt.

Quelle: Ein kurzer Nachtrag zur linksgrünen Logik

Roman aus Wien [#31] schreibt:

Der Artikel hat wesentliche inhaltliche Schwächen:

1. “Das Hauptziel der Linken ist Deutschland zu zerstören.” Den schwedischen, US-amerikanischen oder britischen Linken ist Deutschland aber ziemlich egal. Das Kernziel der Linken besteht vielmehr darin, die Menschen alle möglichst gleich zu machen und alles zu bekämpfen was dieses Ziel erschwert. Sie bekämpfen nicht Deutschland, sondern Werthaltungen und Einstellungen wie insbesondere Freiheit, Fleiß und Eigenverantwortung.

Diese Werte fördern einerseits den Wohlstand der Menschen, andererseits aber auch die Ungleichheit zwischen ihnen, weil eben nicht alle gleich fleißig sind. Wenn Linke die Wahl haben, ob es allen Menschen besser – aber unterschiedlich gut – gehen soll, oder allen zwar schlechter, aber dafür gleich schlecht, dann entscheiden sie sich gegen den Wohlstand und für die Gleichheit. Linke bekämpfen im Kern nicht Deutschland, sondern jene Werthaltungen, die oft als “deutsche Tugenden” bezeichnet werden.

2. Für das angebliche Zitat der Herrn Fischer, wonach es wichtig sei, möglichst viel Geld aus Deutschland herauszuleiten, habe ich keine vertrauenswürdige Quelle gefunden.

3. Ein Text voller stichhaltiger und nachvollziehbarer Argumente käme ohne Verbalinjurien wie “Schreibtischhure”, “Crackhure” oder “Drecksloch” aus. Wer gegen Linke schreibt, sollte nicht deren Stilmittel “Denunzieren statt Argumentieren” übernehmen.

Carl Weidle [#30] über die kommunistischen Wurzeln der Grünen:

Die GRÜNEN und der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW)

Es ist nicht übertrieben, den KBW als das Herzstück der APO zu bezeichnen. Er war zuallererst eine Studentenbewegung, aus dem SDS (Sozialist. Deutscher Studentenbund) und einigen K-Gruppen [Kommunisten] hervorgegangen, und betrachtete sich (nach Gründung 1973) als Partei mit einem ausführlichen Parteiprogramm. Programmatische Ziele waren u. a.: Widerstand gegen das Hochschulrahmengesetz, „Schwächung des Staatsapparates“, „Stärkung des Bewußtseins und der Fähigkeiten der Volksmassen“, Widerstand gegen Ausländergesetze etc. Hinzu kamen die Ablehnung der Sowjetunion als „realem Sozialismus“ und die Hinwendung zur maoistischen Kulturrevolution. Die (mao-chinesische) „Vereinigung der Arbeiter, Bauern und Intellektuellen unter Führung des Proletariats“ diente dem KBW als verklärtes Vorbild.

Innerparteilich war der KBW eine „revolutionäre Kaderorganisation“ mit sektenähnlichem Charakter, die z. T. psychischen und physischen Druck auf ihre Mitglieder ausübte. Z.B. waren diese gezwungen, 10 Prozent ihres Bruttoeinkommens als Mitgliedsbeitrag an den KBW zu zahlen und Erbschaften bzw. Schenkungen an „die Partei“ abzutreten, was dem KBW ein enormes Vermögen einbrachte. Zu ihrer Höchstzeit, in den 1970er Jahren, hatte der KBW etwa 5.000 Mitglieder, (u.a. Jürgen Trittin und BaWü-Ministerpräsident Winfried Kretschmann) die aber am wenigsten aus der „Arbeiterklasse“ kamen, sondern (außer Studenten) vor allem Akademiker – evangelische Pastoren, Lehrer, Rechtsanwälte etc. waren. Der Hauptgegner war der „bürgerliche Staat“.

Mit dem Aufkommen der „Grünen“ einher ging das langsame Sterben des KBW, da viele KBW Funktionäre zu den Grünen wechselten. Als 1985 der KBW offiziell aufgelöst wurde, ging das (erhebliche) Vermögen des KBW an den Verein „Assoziation“, der die grün-alternative Bewegung unterstützen sollte. So ging das Hauptquartier des KBW in Frankfurt, das ursprünglich für 3 Millionen DM erworben worden war, für (angebliche) 30 Millionen DM an die Commerzbank.

Zahlreiche Ehemalige fanden später ihre politische Heimat im Realo-Flügel der „Grünen“, wie auch ihre ehemaligen Sponti-Widersacher Joseph Fischer und Daniel Cohn-Bendit. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannte ehemalige Mitglieder des KBW waren u. a. auch: Michael Sommer (DGB-Bundesvorsitzender), Reinhard Bütikofer (ehem. Bundesvorsitzender der Grünen und MdEP), Ralf Fücks (früherer Bremer Umweltsenator und derzeit Vorstandsvorsitzender der Heinrich Böll-Stiftung der Grünen), Winfried Kretschmann (Ministerpräsident Baden-Württemberg), Ursula Lötzer MdB/Linke, Winfried Nachtwei (1994 – 2009 Grünen-MdB), Krista Sager (ehem. Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen), Ulla Schmidt (jetzt SPD und ehem.Bundesgesundheitsministerin; sie kandidierte bei der Bundestagswahl 1976 auf Platz 2 der NRW-Landesliste für den KBW).

Giftgrün: das grün-rote Führungspersonal

Seit alte Fotos aus der heißen Zeit der APO den grünen Fischer als Polizisten-Prügler entlarvten – was dieser erst nach langem Leugnen zuzugeben bereit war, ist klar, daß hier nicht die „Verteidiger des Vaterlandes“ am Werk sind. Schauen wir uns also, nachdem wir der Person Joseph (Joschka) Fischers breitere Aufmerksamkeit gezollt haben, an, wer zu den ideologischen Wurzeln im Umfeld der Grünen gehört(e) und wer heute zum Kreis der führenden grün-roten Genossen gehört:

Zu den ehemaligen APO-Kämpfern gehörten z. B. Reinhard Bütikofer, ehemals „Kommunistische Hochschulgruppe“ (KBW), heute Europa-Parlamentarier, vorher Bundesvorsitzender der Grünen; Senta Berger, Berliner APO, heute Schauspielerin; Daniel Cohn-Bendit, siehe oben; Herta Däubler-Gmehlin, Berliner APO, zuletzt SPD-Bundesjustizministerin. Zitat:

„…Die 68er brachten einen Aufbruch der Demokratie, Zivilcourage und die Verantwortung des Einzelnen…“; Georg Dick, besonders aktiv in Fischers Putz-Truppe „Revolutionärer Kampf“, damals Automechaniker. Von Fischer – trotz Protesten aus dem AA [Auswärtigen Amt], Dick erfülle keinerlei Voraussetzungen, zum deutschen Botschafter in Chile ernannt. (Vetterleswirtschaft?) Dann auch, man glaubt es kaum, wenn man diesen Langweiler durch die Flure des Bundestages schlurfen sieht, Hans Eichel, von 1969-72 Juso-Vize und später Bundesfinanzminister ohne Fortune, wollte „marxistische Zirkel“ gründen; wurde damals als „äußerst links“ eingeschätzt;

Frank Herterich, KPD/AO, enger Fischer-Freund und von ihm in den Planungsstab des AA geholt; Tom Koenigs, KSV, dann PLPI, enger Fischer-Freund, zunächst grüner Stadtrat in Frankfurt (1993-1997), dann Leiter der zivilen UN-Kosovo-Verwaltung (1999-2002), von 2002 bis 2005 Leiter der UN-Friedenskommission für Guatemala und nun (ausgerechnet) „Menschenrechtsbeauftragter“ der Bundesregierung. Für Aufsehen hatte der Bankierssohn in der APO gesorgt, als er sein Millionenerbe dem Vietkong und dem chilenischen Widerstand spendete.

Dann haben wir da noch Michael Naumann, SDS, „Salon-68er“, Ex-Kulturstaatsminister bei Schröder, heute Herausgeber der „Zeit“ (soviel zum Thema Lügenpresse), Michael Müller, APO, lange stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag. Zitat: „..68 war leider eine viel zu kurze Phase der Aufklärung und Vernunft..“, und Krista Sager, „Sozialistische Studentengruppe“ (KBW-nahe), lange Fraktionssprecherin der „Grünen“ im Bundestag.

Und, wen wundert es? Otto Schily, SDS, Freund Rudi Dutschkes, später Strafverteidiger in RAF-Prozessen, beschrieb sich als „liberaler Kommunist“, wechselte von den Grünen zur SPD und wurde dann SPD-Bundesinnenminister und oberster Verfassungsschützer unseres Landes; Rezzo Schlauch, Heidelberger Studentenbewegung, als Anwalt für Hausbesetzer hervorgetreten, langjähriges „Grünen-MdB“ und zuletzt Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Ulla Schmidt, kandidierte 1976 auf der Bundestagsliste des KBW, später Bundesgesundheitsministerin (SPD), die die deutsche Gesundheitspolitik auf den Marsch in den Sozialismus schickte. Dazu zählen darf man auch Gerhard Schröder (ehem. Bundeskanzler), Studium in Göttingen, APO-Aktivist, Juso-Bundesvorsitzender („verspäteter 68er“). Sein bemerkenswertestes Zitat: „..Ja, ich bin Marxist.“…

Also, wenn ich Bündnis 90/Die Grünen nur höre bekomme ich Hautausschlag

(Gefunden und zusammengestellt mit Material von u.a. Peter Helmes und dem WWW)

Siehe auch:

Fjordman: Europäische Unabhängigkeitserklärung

Ingrid Carlqvist: Juli 2015: Ein Monat Islam in Schweden – ein Monat Horror

Joachim Steinhöfel: Die Migranten sind schlauer als Du!

Prof. Soeren Kern: Deutschlands muslimische Eroberung

Antje Sievers: Deutschland im Glückstaumel: Wir können Asyl, wie sonst keiner

Nicolaus Fest über das „Heerlager der Heiligen“

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