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Gewalttaten arabisch-afrikanischer Migranten genetisch durch „Killergen“ verursacht?

5 Aug

Grenoble-lion

By © Guillaume Piolle – Springbrunnen in Grenoble – CC BY 3.0
Ich stelle mir gerade die Frage, ob nicht auch das genetische Erbgut (die Gene) durch die Verwandtenheiraten (Inzucht) über viele Generationen nachhaltig geschädigt wird?

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Ist das „Krieger-Gen“ verantwortlich?

Eine unglaubliche Mordserie erschüttert Deutschland: In Stuttgart wird ein Mann auf offener Straße abgeschlachtet, in Frankfurt wird ein Kind vor einen einfahrenden Zug gestoßen, in Dortmund wird eine junge Frau brutal abgestochen und zerstückelt.
Soweit die Vorkommnisse in nur einer Woche. Dann erinnert man sich an die Morde an jungen Frauen in Freiburg, Kandel, Wiesbaden in den letzten beiden Jahren – oder an die Anschläge in Ansbach, Würzburg usw.

Alle diese Taten haben eines gemein: Die Mörder, Vergewaltiger und Attentäter waren allesamt „Zuwanderer“ aus dem Nahen Osten oder Afrika.

Nach der Greueltat in Frankfurt kommentierte die Neue Zürcher Zeitung die Situation:

Etwas stimmt nicht in Deutschland!

Für uns ist das schon lange eine Gewissheit. Auch wenn Politiker und Medien weiterhin und immer und immer wieder das Ganze klein reden wollen, von „Einzelfällen“ sprechen und vor „Verallgemeinerung“ warnen.

Die offizielle

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Michael Klonovsky über einen Moslem und sein „Leiden“ in Deutschland

24 Jul
Für Fremde [Migranten] zahlen und sich dann von ihnen attackieren [anblöken, anblödeln] zu lassen, muss aufhören.

Walid Nakschbandi

Tagesspiegel-Gastbeiträger: Walid Nakschbandi

„Muslime, sei stolz!“ ruft ein Tagesspiegel-Gastbeiträger ins Land. Wer bislang meinte, dass viele unserer muslimischen Mitbürger gerade mit Stolz hinreichend versorgt seien, am Ende sogar noch ausreichender als mit Gründen dafür, spitze also die Ohren. „Angst vor dem Islam zu haben, entspricht dem deutschen Zeitgeist und führt zu Hass oder Überheblichkeit“, steht über dem Artikel. Es sei „endlich Zeit, sich zu wehren“.

Angst führt zu Überheblichkeit? Na was denn sonst! Deswegen blickten unsere Uraltvordern immer ein bisschen von oben herab auf Mammut, Höhlenbär und Säbelzahntiger. Auch aus dem Boxring kennt man dergleichen, Mike Tyson etwa wurde von seinen Kontrahenten stets mit äußerster Herablassung behandelt; kein Wunder, dass er durchdrehte und sie oft schon in der ersten Runde ausknockte.

Der Autor des Kommentars, Walid Nakschbandi, ist ein – ich hoffe, ich schreibe jetzt nichts Falsches – aus Afghanistan stammender Deutscher, „Produzent und Manager“ (Wikipedia) bei Holtzbrinck, abgebrochener Jurist und vollendeter Politikwissenschaftler. All das bemerkt der Leser seines Textes sofort. Die thymotische Beschwörung [Thymos: Lebenskraft, Überlegenheit] hebt an mit einem Ländervergleich:

Einige Tage vor Beginn des Ramadan habe die südafrikanische Supermarktkette „Pick n Pay“ in ihren Läden Plakate aufgestellt, auf denen stand: Wishing all our Muslim customers well in the Holy Month of Ramadan. [Wir wünschen allen unseren muslimischen Kunden alles Gute im heiligen Monat Ramadan.]

„Für die meisten Kunden, die in diesen Tagen neben mir durch die Regale schlenderten, war das eine selbstverständliche, respektvolle Geste gegenüber einer von vielen Religionsgruppen im Land. Für mich war es mehr. Ein Anlass, über meine Heimat Deutschland nachzudenken. Und ihren Umgang mit Muslimen.“ (Woher der Mann weiß, was „die meisten Kunden“ so denken? Na das spürt man doch!)

Spontan habe er sich gefragt, ob Deutschlands Supermarktketten auch auf eine solche respektvolle Idee kommen würden. „Wohl eher nicht. Deutschland ist für seine Technik, die Motoren und die Pfennigfuchserei bekannt, aber nicht als Mutterland der Sensiblen, Empathischen und Einfühlsamen“, als welches bekanntlich Afghanistan gilt, knapp vor Pakistan.

In Rede steht also die deutsche Unwillkommenskultur bzw. Willkommensunkultur. Schon bei dreißig Milliarden Euronen pro Jahr für die seit 2015 neu Hereingeschneiten beginnen die [deutschen] Pfennigfuchser zu maulen oder gar AfD zu wählen. Aber eines wahrscheinlich gar nicht mehr fernen Tages wird das deutsche Sozialsystem so kaputt sein, dass diese nur steuerlich erzwungene Empathie endet, dann schauen wir, wie es mit der authentischen Einfühlsamkeit vice versa [umgekehrt] weitergeht.

Hadmut Danisch, der sich der Glossierung [Analyse] dieses begnadeten Textes auf seine bekannt sensible Art angenommen hat, weist darauf hin, dass es in Südafrika kein Sozialsystem gibt. Davon abgesehen, dass die Medien hierzulande ihre verbliebenen Konsumenten von Jahr zu Jahr immer mehr mit Ramadan-Berichten erfreuen – und, was mich betrifft, den Appetit auf Wein, Meeresfrüchte und Schweinefleisch schon mittags prachtvoll aufblühen lassen –, würde ich deshalb folgende Spielmodusänderung vorschlagen:

Deutschland fährt die Sozialleistungen für muslimische Migranten auf südafrikanisches Niveau herunter, im Gegenzug übernehmen alle deutschen Supermarktketten die Wishing wellKampagne von „Pick n Pay“. Deal?

„Dem Zeitgeist entspricht es eher, vor dem Muslim‘ Angst zu haben“, fährt Nakschbandi fort. „Schließlich könnte er jederzeit in der Fußgängerzone sein Messer zücken oder mit seinem Sprengstoffgürtel um den Bauch ‚Ungläubige‘ in die Luft jagen oder ‚unsere‘ deutschen Frauen vergewaltigen.“

„Gegen die ‚German Angst‘ sind Muslime scheinbar machtlos, nein, schlimmer noch, sie sind ihr ausgeliefert“, setzt unser Feindbild-Designer seinen aggressiv-larmoyanten [weinerlichen] Schmähtext fort. „Dabei haben hier auch vor der sogenannten Flüchtlingskrise viele Millionen Muslime friedlich gelebt. Die meisten von ihnen hießen damals nicht nur im deutschen Gossenjargon ‚Kümmeltürken‘ oder ‚Muselmänner‘. Sie waren zum großen Teil Gastarbeiter, die den deutschen Wohlstand und das Wirtschaftswunder realisierten.“

Das Gastarbeiter-Anwerbeabkommens mit der Türkei – das vor allem auf Druck der USA zustande kam, weil man dem Nato-Partner Türkei an der Peripherie der Sowjetunion etwas Gutes tun wollte – wurde 1961 unterzeichnet. Damals herrschte in Westdeutschland Vollbeschäftigung. Vorausgegangen war ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum, das anno 1955, im wachstumsstärksten Jahr der deutschen Geschichte, den Begriff "Wirtschaftswunder" hervorbrachte.

Die Investitionen waren von 1952 bis 1960 um 120 Prozent, das Bruttosozialprodukt um 80 Prozent gestiegen. Die deutsche Automobilindustrie hatte ihre Produktion zwischen 1950 und 1960 verfünffacht. Industrie und Dienstleister konnten innerhalb weniger Jahre zwei Millionen Arbeitslose sowie die Arbeitsfähigen unter den acht Millionen Vertriebenen und den 2,7 Millionen Menschen, die aus der DDR geflohen waren, in Lohn und Brot bringen.

Im Jahr des Anwerbeabkommens lag die Arbeitslosigkeit unter einem Prozent, eine absurd niedrige Quote, die tatsächlich einen akuten Arbeitskräftemangel beschreibt. Kein muslimischer Gastarbeiter war an diesem Aufschwung beteiligt. Nur weil das Land mitsamt seiner Industrie und Infrastruktur wieder aufgebaut war, konnte es überhaupt ausländische Arbeitnehmer beschäftigen.

Die Behauptung, Gastarbeiter hätten einen Anteil am "Wirtschaftswunder", ist eine Propagandalüge. Es mag freilich sein, dass sie bald den Weg in die Schulbücher findet, denn wir sind ja "kultursensibel" (= feige) und wollen "niemanden ausgrenzen".

Doch weiter im [wenig] hilfreichen Sermon [Geschwätz] unseres Desintegrations-Tumultanten [Tumultant: Brandstifter, Volksverhetzer, Hetzredner, Bombenleger]: "Als irgendwann ihr (Wähler)-Potenzial erkannt wurde, kam der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf die Idee eine Islamkonferenz auszurichten."

Stimmt, es gibt keine Buddhismus-Konferenz, keine Shintoismus-Konferenz, keine Orthodoxie-Konferenz, oder, um nicht die Religion in den Vordergrund zu stellen, keinen Vietnamesen-, Chinesen- oder Russenkonferenz. Warum das so ist, weiß nun wirklich jeder, auch der Gevatter Nakschbandi: weil diese Gruppen selber klarkommen, weil sie sich integrieren wollen, nicht ständig beleidigt sind, nicht ständig Privilegien fordern, für die der deutsche Michel seine Steuermilliarden hinblättern soll, um sich dann im Tagesspiegel oder einem anderen Qualitätsmedium anblöken zu lassen. Diese Propaganda liest ja kein Moslem, die lesen lieber ihre eigene, die aus den Heimatländern.

"Jetzt ist die Islamkonferenz tot, und bedauerlicherweise existiert nach wie vor kein gesellschaftlicher Dialog. Was aber existiert, ist ein anhaltender Monolog", fährt unser Ankläger munter fort. Meint er die hetzerischen Predigten in vielen Moscheen? Quatsch, es geht um "eine Hetzrede, die Muslime im öffentlichen Raum beleidigt, herabsetzt, beschimpft und nicht respektiert".

Mit bösen Worten wie "Köterrasse", "Schweinfleischfresser", "Kartoffel", "Jude" und so.x

"Liebe Muslime, ich adressiere euch jetzt ganz direkt" – was man nicht verwechseln darf mit: Ich frankiere [anspreche] euch ganz direkt –: "Warum wehrt ihr euch nicht? Warum nehmt ihr euer Recht der freien Meinungsäußerung nicht wahr? Warum haltet ihr angesichts der Unverfrorenheit den Mund? Warum gebt ihr euch unfähig, euch intellektuell und kulturell zu verteidigen?"

Zunächst einmal, wie gesagt, weil sie den Tagesspiegel nicht lesen. Sodann vielleicht, weil eine deutsche Kultur jenseits der Sprache für sie schwer zu erkennen ist? Ansonsten ist die "Verteidigung" auf Schulhöfen, in Schwimmbädern, auf nächtlichen Bahnstationen und Straßen doch schon recht elanvoll angelaufen! Dass es mit der intellektuellen Verteidigungsunfähigkeit ein bisschen schwieriger ist, bezeugt dieser Kommentar, schon richtig, aber: "Es gibt ein Recht auf Meinungsfreiheit, so dürfen auch die Dummen ihre Meinungen äußern." Dieser Aussage muss ich, Allah sei’s geklagt, leider zustimmen, auch wenn ich konzediere, dass der Autor sich bloß vorsätzlich dumm stellt. Doch wer will da einen Unterschied machen?
Und das Positive, Genosse? "Vorschläge" (Brecht)? Ich bin für eine eher libertäre Lösung. Befristung der Sozialleistungen auf fünf Jahre pro Kopf und Leben (außer für schicksalhaft Bedürftige), nur Sachleistungen bis zur Abschiebung für all die Hunderttausenden illegal hier Aufhältigen, perspektivisch eine Zwei-Staaten-Lösung für Deutschland.
NRW könnte das Refugium all derer werden, die eher in einem muslimischen Land leben wollen, in einem Kalifat meinethalben. Muslime, die das nicht wollen, sollen selbstverständlich von der Entmischung ausgenommen werden. Aber dieser perverse Mechanismus aus für Fremde zahlen und sich dann von ihnen anblödeln und attackieren zu lassen, muss aufhören, und er wird aufhören, entweder auf politischem Wege oder durch den Zusammenbruch des Sozialssystems, "und ich freu‘ mich darauf" (Katrin Göring-Eckardt). (Quelle)
Bona fide schreibt:
Moslems in Sri Lanka fordern Christen auf, ihr eigenes Land zu verlassen.
https://www.jihadwatch.org/2019/07/sri-lanka-muslims-order-christian-tamils-to-convert-or-move-out-of-traditional-homeland
Meine Meinung:
Genau dasselbe wird eines Tages in Deutschland geschehen und es wird mit einem gewaltigen Blutvergießen und sehr, sehr vielen Toten verbunden sein. Siehe Die Islamisierung des einst christlichen Libanon. In der Türkei und in vielen anderen ehemals christlichen, buddhistischen und hinduistischen Ländern war es genau so. Die islamische Geschichte ist mit Blut geschrieben, aber die deutsche Jugend macht sich sorgen um das Klima. Ihr seid die zukünftigen Opfer in einem christlich-islamischen Bürgerkrieg. Warum begreift ihr das nicht? Anstatt freitags zur Fridays-for-future-Demo zu gehen, solltet ihr lieber in die Schule gehen und Geschichte lernen.
Je Suis Pack schreibt:
….. und in genau welchen islamischen Ländern sieht man: Wir wünschen allen Christen ein frohes Ostern/ frohe Weihnachten et. etc. ?? Genau ….. in KEINEM einzigen.
Meine Meinung:
Ostern und Weihnachten finden weltweit, bevorzugt in islamischen Staaten, Bombenanschläge auf christliche Kirchen statt, meist mit vielen Toten.

altmod: Jugend wählt grün und Deutschland verdummt

8 Jun

Sunset_lüdenscheid_germany

By Pro2 – Sonnenuntergang in Lüdenscheid – CC BY-SA 3.0
von altmod *)

Fakten und eine Rede gegen die infantilen Anmaßungen rot-grüner wohlstandsverwahrloster und realitätsferner linker Träumer

In einer Wahlanalyse [Sueddeutsche] zur Europa-Wahl wird festgestellt:

„Die Jugend wählt Grün – das war schon bei vorherigen Wahlen so“, aber: „Auch die Älteren wählen die Ökopartei – und sichern ihr den ersten Platz bei den Wählern bis 45 Jahren. Besonders stark zugelegt haben die Grünen in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen: Insgesamt wählten dort 34 Prozent der Wahlberechtigten die Partei – ein Plus von 16 Prozent. Bei den Erstwählern waren es sogar 36 Prozent…“.

Natürlich werden in den links-grünen Propagandamedien Ergebnis und Trend enthusiastisch gefeiert [T-online].

Deutschland verdummt

Zur gleichen Zeit erregte ein Interview mit einem Kinder- und Jugendpsychiater die Aufmerksamkeit. Der Arzt und „Bestsellerautor“ Michael Winterhoff hat ein provozierendes Buch geschrieben mit dem Titel: „Deutschland verdummt“ [Video].

Es ist nicht so, dass man publizitätsheischenden Thesen von Psychiatern unbefangen auf den Leim gehen sollte. Aber was der Mann glaubt, singulär herausgefunden zu haben und er deshalb gar vom Stern interviewt wurde, weiß man gewiss schon länger. Es ist nicht nur die Erkenntnis „alter weißer Männer“ über eine ideologie-gemachte Bildungskatastrophe. Auch früher linksbewegte und vorübergehend auch angegrünte Lehrer und Lehrerinnen beklagen seit Jahren den Niedergang der Bildungs- und Erziehungsfähigkeit ihres bundesdeutschen Nachwuchses.

Glaubt man den Worten von Michael Winterhoff, dem Kinder- und Jugendpsychiater aus Bonn, laufen wir auf eine Katastrophe zu. Denn so, wie unsere Gesellschaft funktioniert, wird sie mit den Kindern und Jugendlichen, die derzeit heranwachsen, nicht weiterbestehen. Den Kindern fehle soziale Kompetenz, in Jobs sind das die sogenannten Soft Skills [Erfolgsfaktoren]. Ein Gespür für Situation, das Setzen von Prioritäten, das Erkennen von Handlungsbedarf – Fehlanzeige. Auf 50 Prozent der Kinder trifft das heute zu, sagt der 64-Jährige. Und er führt diese Entwicklung nicht auf mangelnde Erziehung zurück, sondern auf die fehlende „erworbene Intelligenz“.

So rezipiert Michael Klonovsky das Interview und kommt zu dem Schluß:

„Es ist wenig verwunderlich, dass die Grünen das Wahlalter senken wollen und andere Rote sogar das Wahlrecht für geistig Behinderte fordern. Dazu passt auch, dass neuerdings „Youtuber“ als Papageien des gängigen Grünsprechs [Rezo] im Wahlkampf mitmischen. Erst wenn die Dummköpfe, von aller Arbeitserfahrung Unberührten und Nichtsteuerzahler eine Wahl entscheiden, ist eine linksgescheitelte Demokratie am Ziel.“

Die „Dummköpfe“ sind schon längst in den Einfluss-Institutionen angekommen und der Trend ist den grün-faschistischen Propagandisten noch nicht genug. Simplicius Simplicissimus [der Einfache, Einfältige] muss sich nicht mehr durch Elend, Hunger und Krieg kämpfen, die infantilen Weltnarren sitzen (jetzt überwiegend in weiblicher Gestalt) schon lange in den Parlamenten, den Redaktionsstuben und politischen Stiftungen.

In durch Wahlergebnisse und „Umfragen“ verwöhnter Anmaßung fordert man denn schließlich Rentner, gebt das Wahlrecht ab! Und den Führerschein gleich mit. Denn für beides gilt: Die Alten gefährden die Jungen. Was wir brauchen, ist eine Epistokratie [Herrschaft der Wissenden] der Jugend. Das schreibt eine „Kolumnistin“ der taz, namens Johanna Roth, Redakteurin Meinung, die das taz-Ressort Meinung+Diskussion leitet. Die „Kolumne“ ist nicht etwa als Satire zu verstehen oder will etwa in gewollter Überspitzung etwas persiflieren [verspotten, ironisieren]. Nein, hier macht eine 30-jährige Jugendbewegte unverhohlen ihrer Meinung Luft und führt in ihren Augen „knallharte“ Fakten an. Darauf sollte man – dachte ich mir – vielleicht in direkter Anrede eingehen.

„Seniorin kracht in Schaufenster“, „Rentner fährt in Menschenmenge“. Wir alle kennen diese Unfallmeldungen, es gab sie auch in dieser Woche. „meint sie – und: „Anderer Leben gefährden ist das eine. Das andere: anderer Zukunft gefährden.“

Ist das Eingangs-Statement der taz-Redakteurin.

Die Alten, diese Drecksäcke, fahren also nicht nur in Schaufenster, sie lieferten wohl etwa auch die Blaupause für Anis Amri (der wohl gewiss nicht unter „Rentner“ einzusortieren war). Die „Alten“ gefährden zudem die Zukunft, wie sie noch erläutern wird.

„Wer jung ist, wählt die Grünen, weil er*sie ein Bewusstsein für den Klimawandel überhaupt nur bei diesen sieht. Weil er*sie weiß, was auf dem Spiel steht. Und vor allem: Weil er*sie selbst davon betroffen ist.“

Meint sie, und spricht damit allen anderen Altersgruppen pauschal Einsicht und Erkenntnisfähigkeit ab.

Ärmer als die Elterngeneration

„Liebe Mitwählende über 60, wir unter 30 hätten ja auch gerne was von diesem Wohlstand, nicht zuletzt weil wir schon jetzt ärmer sind, als unsere Elterngeneration es je war, uns von Befristung zu Befristung hangeln und eigentlich nie so richtig freihaben, weil wir unsere Wochenenden damit verbringen, die letzte noch bezahlbare Wohnung zu finden (eure Renten finanzieren wir natürlich trotzdem gerne).“

Die jetzige Generation sei „schon jetzt ärmer … , als die Elterngeneration“. Woran erkennst Du das? An den absichtsvoll erfundenen Statistiken über eine andauernd anwachsende Kinderarmut in Deutschland? An welchen Maßstäben misst Du die „Armut“ dieser Generation? Am kostenlosen – und darum auf den Hund gekommenen – Bildungs- und Studiensystem? Für das sich weder Eltern- noch „Studierenden-“ Generation besonders krumm machen müssen – nur ein klein bisschen Willen und Mühe vorausgesetzt.

An den Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten mittels Fernsehen und Smartphone etc., auf das nicht mal prekärste [unterste soziale] Schichten verzichten brauchen? An den bisher nicht gekannten luxuriösen Ernährungsmöglichkeiten, an denen Du partizipierst? Ihr schnabuliert Fast-Food in Massen oder auch euren veganen Soja-Dreck; und das macht ihr sogar in moralischer Attitüde und nehmt es in Selbstverständlichkeit in Anspruch. Wir Alten können auf den Modefraß ohne Probleme verzichten.

Hunger, oder wenigstens nur die Furcht vor Hunger, habt Ihr nie empfinden brauchen. Dass die Eltern für die Bildung ihrer Kinder Opfer aufbringen wollten und mussten, das hast Du wohl nie erfahren. Abitur und Studienzulassungen werden Euch nachgeschmissen. Der Zugang zu Informationen und Bildung war für uns Alte noch mit Mühe verbunden. Man musste sich an Personen oder Institutionen mit den gefragten Quellen wenden, mit hohem persönlichen Einsatz. Nicht einfach Google oder Wikipedia anklicken, um sich dann „schlau“ zu machen.

Prekäre Arbeitswelt

Wir müssen… „Uns von Befristung zu Befristung hangeln und eigentlich nie so richtig freihaben, weil wir unsere Wochenenden damit verbringen, die letzte noch bezahlbare Wohnung zu finden…“. 

Was ist das für ein Quark? Das Problem der durch geförderte Einwanderung erzeugten Wohnungsnot, in Verbindung mit befristeten Arbeitsverhältnissen zu setzen? Hättest was Gescheites gelernt, und nicht nur studierte Zeitungs-Tusse! Leider sucht sich die Mehrzahl der 50% (wirklich?) noch irgendwie studierfähigen Jugendlichen nicht etwa ein an Innovationskraft und -Fähigkeiten orientiertes Studium aus, sondern eine unnütze, an der Vermeidung von Geistes- und sonstigen Anstrengungen orientierte Ausbildung. Wie nicht nur taz-Redakteurinnen dazu ein Beispiel abgeben.

Unter den „prekären“ 50% sind nicht mal mehr ausreichend Leute vorhanden, die z.B. Fernfahrer werden wollen oder können. (Was in Analogie zu sehen ist mit den von Frau Merkel herbeigerufenen „Fachkräften“ aus Syrien oder Afrika). Geschweige ist man aufgrund mangelnder Schreib- und Rechenkenntnisse denn in der Lage, ein klassisches Handwerk oder einen produktiven Beruf zu erlernen, von dem jede Volkswirtschaft lebt und jeder Wohlstand abhängt.

Das erfordert mehr Hirn- und Muskelschmalz, als ein Laberstudium – durch Bafög oder irgendein Stipendium alimentiert – zu absolvieren. Bei einem produktiven Beruf bräuchtest Du dir keine Gedanken über ein befristetes Arbeitsverhältnis zu machen. Oder nach einem Studium mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT).

Aber es ist nun so, dass Eure linken und grünen Lichtgestalten mit ihrer „progressiven“ ökologischen Politik den Technologie-Standort Deutschland, den Mittelstand und das Handwerk endgültig ersticken. Ich werde jeden meiner Enkel, wie es denn in ihren Talenten angelegt sein sollte, und ich genug Einfluss habe, dazu anregen, eine naturwissenschaftliche oder technische Ausbildung oder ein Handwerk anzustreben. Was zum Glück deren Eltern auch so sehen.

„Leider habt ihr uns aber nicht nur eine prekäre Arbeitswelt hinterlassen und ein Europa mit kollektiver Identitätskrise und Nationalismusproblem, sondern auch den Planeten zugemüllt mit Kohlekraftwerken und Plastiktüten. Und ihr wollt über unsere Zukunft bestimmen?

Du schwadronierst über die „prekäre Arbeitswelt“, die Du in Deinem abgehobenen Status  im „Hauptstadtbüro“ noch nie kennengelernt hast. Was maßt Du dir an: Sicherheit und lebenslange Einkommensgarantie in einem, für jede Erkenntnis und jedes Fortkommen in der Welt unnützen Job? Kennst Du die reale Arbeitswelt überhaupt?

„Europa mit kollektiver Identitätskrise und Nationalismusproblem“.

Die Mehrzahl der Deutschen hat kein Nationalismusproblem, aber etliche leben durchaus in einer von der Politik, von Grünen und Linken erzeugten Identitätskrise. Glaube mir, wir Alten, nicht nur die Gebildeten und Akademiker, leiden nicht unter einer Entfremdung von uns selbst. Wir haben kein Problem [mit dem deutschen Nationalstaat], Fake von Fakten zu unterscheiden.

Kraftwerke und Plastiktüten

Die Alternative für Kohle- oder sonstige Kraftwerke kennen wir. Man „müllt“ denn das Land mit Windrädern und Solar-Parks zu, man richtet die Landschaft und unsere Böden mit Mono-Kulturen von Raps oder Mais-Plantagen für „regenerative“ Energie [Biosprit] zugrunde; und trotzdem brauchen wir „dreckigen“ Strom aus dem Ausland. Wir Alten brauchen keine Plastiktüten. [Wir Alten schmeißen die Plastiktüten auch nicht achtlos weg, das machen nur die "klimabewusstn" Jungen. Man schaue sich nur einmal die Techno-Parties an, wenn die jungen Leute durch die Straßen gezogen sind.] Wir brauchen auch keine Kaffee-Becher von Starbucks, BigMacs im Styropor-Behälter, Fruchtzwerge- oder „Quetschi“-Gefäße, aus denen Ihr und eure Brut nicht aufgebt, sie vollkommen gedankenlos zu konsumieren.

Sieht man hier irgendwelche Alten?

Die Jean d´Arc von der taz bekennt:

Sie merken, ich steigere mich da in etwas hinein. Ich mach’s also kurz: Führerscheine sollte man im Alter abgeben. Warum nicht auch das Wahlrecht? Ja, ich weiß – ein Menschenrecht. Aber es sollte doch auch für uns Junge ein Menschenrecht darauf geben, mindestens Ende siebzig zu werden wie der durchschnittliche Mensch in Europa heute, und das, ohne abwechselnd von Sturmfluten und Waldbränden heimgesucht zu werden.

Bei solchen endzeitlichen Befürchtungen und Gedanken empfehle ich Dir, professionelle Hilfe zu suchen – vielleicht bei dem oben zitierten Michael Winterhoff, der wohl für vor- und spätpubertäre Seelenstörungen kompetent ist. Wenn Du deinen Gesundheitspropheten glaubst, und Dich fleischfrei, nur von Körnern, Grünzeug und Soja-Produkten ernährst, steht Dir doch ein Methusalem-Alter bevor, über das hinaus, was uns jetzigen alten Säcken vergönnt sein soll.

Sturmfluten und Waldbrände

Schau Dich erst vor Deiner Haustür um und konsumiere weniger die Katastrophen-geilen Medien. Beschäftige Dich mal mit konkreter Geschichte und nicht nur mit den ominösen 12 Jahren; mit den Natur-Katastrophen, welche die Menschheit nicht erst seit geschichtlichen Zeiten heimsuchten. Da könntest Du bescheidener werden in Deiner empörungsbereiten Betroffenheit.

Epistikratie [Herrschaft der "Wissenden"]

Was wir brauchen, ist eine Epistokratie der Jugend: das Wahlalter herabsenken und nach oben begrenzen – oder zumindest deutliche Anreize dafür setzen, die eigene Stimme an Jüngere zu delegieren. Zugespitzt hieße das, Unschuldige vor einer in fundamentalen Fragen inkompetenten Wählerklientel zu schützen. Das kann man jetzt demokratiefeindlich finden, ich finde es nur vernünftig, sich darüber zumindest mal Gedanken zu machen.

Wer eine „Epistokratie“ fordert, wünscht sich die Experten-Diktatur. Also nehme das Wort Demokratie geflissentlich nicht mehr in den Mund. Worin sind denn Jugendliche Experten? Gewiss in persönlichen Trieb-Erfahrungen – in konsumistischer  [konsumorientierter Wohlstandsverwahrlosung] wie auch sexueller Hinsicht. Gewiss nicht in reflektierender Weltsicht, denn dazu gehören Wissen, Praxis, Vertrautheit, Lebenserfahrung, Bildung, Intelligenz etc., welche sich erst in Reife herausbilden.

Nicht die Alten sind inkompetent.

Die angeblich „Unschuldigen“ [junge Leute], sind doch gar nicht in der Lage, fundamental wichtige von unwichtigen  Fragen zu unterscheiden; oder zu unterscheiden, was von Gefühlen oder vom Verstand gelenkt erscheint. [Nicht nur die jungen Leute sind dazu meist nicht in der Lage, auch die meisten Frauen sind dazu nicht in der Lage, weil sie sich eher an Emotionen als an Fakten und logischen Zusammenhängen orientieren.] Und diese Unreife findet sich nachhaltig bei den sich wichtig nehmenden Schreib- und Schwatz-Kräften in den Medien, wie Du ein Beispiel dafür abgibst. Der gegenwärtigen Jugend, für die Du eintrittst, wurde ihre Kompetenz und der „Kampfgeist“ jetzt durch den „Heiligen Geist“ in Gestalt einer bezopften, autistischen Göre aus Schweden eingetrichtert.

Auitoraserei führt zu Klimawandel

Am Ende gibt es natürlich auch einen Zusammenhang zwischen Rasern, Rentnern und Klimawandel. Im Hamburger Stadtteil Groß Flottbek – wenn man das googelt, erscheinen fast ausschließlich Bilder von prächtigen Villen und schnieken Gärten – passierten in ein und derselben Einkaufsstraße schon 20 (in Worten: zwanzig) solcher Schaufensterunfälle.

„Fast alle Unfallverursacher waren ältere Menschen, die neuwertige, automatikgetriebene Autos mit relativ hoher PS-Zahl fuhren, darunter SUV und schwere Limousinen.“ Zu – laut einem Experten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf – nachlassender Sehfähigkeit und beginnender Demenz mancher Unfallverursacher komme noch „das Unvermögen, die modernen, mitunter hoch technisierten Autos korrekt zu bedienen.“ Dann hoffen wir mal, dass die digitale Demokratie Deutschlands Wahlkabinen nicht allzu schnell erreicht.

Was ist das für ein Zusammenhang? Die Raser gehören eher in Deine Generation und nicht zu den Rentnern. Durch Rasen zum Klimawandel? Wie blöd ist das denn? Dich stören „prächtige Villen und schnieke Gärten“? Die prächtigen Villen sind natürlich Ausdruck von Fleiß, Schaffenskraft, disziplinierter Lebensführung – natürlich auch Reichtum; von selbstbewusstem Bürgersinn. Natürlich von „Alten“ geschaffen. Etwa neidisch? Nicht etwa in einer „Villa“ aufgewachsen? Jeder „schnieke“ Garten ist Zeugnis von Disziplin, Ordentlichkeit, Arbeitsamkeit – und auch von Naturliebe und nicht vielleicht von ästhetisierender Dünkelhaftigkeit, wie Du möglicherweise vermutest.
Ja es gibt Armleuchter unter den Alten, „verzehrende Konsum-Senioren“, die über-karossiert und übermotorisiert auch durch die Gegend „brettern“. Aber hast Du dir mal die Unfallstatistiken (hier und hier) angesehen? Da wird eines klar, dass nämlich (jugendliche) Fahranfänger und junge Erwachsene den größten Anteil daran haben, sich und andere Verkehrsteilnehmer umzubringen oder in Invaliden zu verwandeln. Das sollte noch ergänzend unter „Kompetenz der Jugend“ aufgenommen werden.
Ich werde mich nicht dagegen wehren, meinen Führerschein abzugeben, wenn ich körperlich und geistig nicht mehr in der Lage bin, mich noch sicher mit einem Auto im Verkehr zu bewegen. Übrigens bin ich seit 53 Jahren Autofahrer – bis heute ohne jeden Unfall. Alles hat ein Ende, das wissen wir Alten. Und so denken auch alle meine Bekannten, so schmerzlich manchem ein Verlust gewohnter Mobilität auch erscheinen wird. Verzicht und Bescheidenheit sind die ökologischen Kardinaltugenden!Wer weiß das besser als wir Alten? Die meisten von uns haben das schon in ihrer Kindheit und Jugend lernen müssen!
„Digitale Demokratie“
Da hoffst Du, „dass die digitale Demokratie Deutschlands Wahlkabinen nicht allzu schnell erreicht.“? Nach Ausbau der Digitalisierung zu schreien, selbst die Klaviatur von Twitter, Facebook bis Youtube privat und in seinem (Redaktions-) Geschäft auspowern – in einer Art, die uns Alten nie in dieser Weise zugehörig geworden war; um dann vor „digitaler Demokratie“ zu warnen. Nun gut, man will ja die – wohl auch digitale – Epistokratie [Verblödung] der Jugend!
„Der Generationsbetrug“
Bei der Lektüre dieses Zeitungsbeitrags einer „zornigen“ jungen Frau fühlte ich mich an einen ebenfalls „zornigen“ Jüngling namens Jörg Tremmel [deutscher Philosoph und Politikwissenschaftler, hier in einem Video] erinnert, der Mitte der Neunziger von einer Talkshow zur anderen gereicht wurde. Der damals 26-Jährige hatte ein Buch mit dem Titel „Der Generationsbetrug“ verfasst und durfte dann seine Gedanken durch das bundesdeutsche Feuilleton geistern lassen. Schließlich machte er seine mitgeteilten Kränkungen zum Beruf und „forscht“ heute als Privatdozent an der Uni Tübingen über das Hirngespinst der „Generationengerechtigkeit“.
Der bei der AfD gelandete konservative Publizist Konrad Adam schrieb damals in einer Rezension für die FAZ: Was Tremmel vorträgt, ist eine einzige Anklage gegen die ältere Generation, die sich auf Kosten der Jüngeren ein schönes Leben macht. Unter diesem Gesichtspunkt läßt sich so ziemlich alles verarbeiten, und Tremmel läßt auch fast nichts aus, die wilde Jagd geht vom Ozonloch über den Atommüll und die Staatsverschuldung bis zum Artensterben.
Er hat viel gelesen, auf jeden Fall viel gesammelt, aber nur das wenigste davon geordnet und kaum etwas gefeilt. Die vielen Zeitungsberichte, aus denen er zitiert, scheint er nicht nur als Quellen zu betrachten, sondern auch als stilistische Vorbilder. Also, nichts Neues unter der Sonne. Und so hat denn auch Tremmel nichts dazu gelernt, wie er auch phänotypisch [in der Erscheinung, im Auftreten] und stimmlich mit seinen inzwischen 48 Jahren gar nicht gealtert erscheint. Wie man hier sich vergewissern kann:
Die kindliche Gesellschaft
Ein Phänomen unserer „kindlichen Gesellschaft“, die der amerikanische Schriftsteller Robert Bly beschreibt – einer Gesellschaft, die sich weigert, erwachsen zu werden [die zwanghaft an ihren kindlichen Vorstellungen festhält]. Er vertritt die These, daß die westlichen Wohlstandsgesellschaften nicht allein „durch die kapitalistische Erwerbsgier entstellt werden, sondern auch durch ein geradezu debiles Mißtrauen gegenüber den Errungenschaften von Religion, Literatur und Philosophie, kurz gegenüber allem, was wir vergangenen Generationen verdanken.“
Noch zwei Aussagen sind mir aus dem Buch von Bly in Erinnerung geblieben:
Ein Weg, die Anforderungen einer Kultur zu umgehen, besteht darin, eine kindliche Gesellschaft zu errichten. Die hierzu nötigen gesellschaftlichen Veränderungen sind nur mühsam herbeizuführen, aber wenn dies einmal erreicht ist, kann sich die Mehrheit der Zeitgenossen um die leidigen Aufgaben des Kulturmenschen drücken. Sind genügend Menschen in die Mentalität der Halberwachsenen zurückgefallen, kann die Gesellschaft insgesamt keine geistigen und charakterlichen Anstrengungen von ihren Bürgern verlangen, denn die Maßstäbe sind nicht mehr klar erkennbar. Genau das atmen dieser von mir ausführlich zitierte und aufbereitete Artikel aus der taz und die Forderungen solcher nicht alt werden wollenden Permanent-Jugendlichen wie Jörg Tremmler.
Und – so Bly:
Natürlich sträubt sich die Werbeindustrie mit allen Mitteln gegen die Beendigung der kindlichen Verhaltensweisen. Die Werbeagenturen wollen den Jungen in seiner infantilen Wunschgetriebenheit festhalten – er soll weiterhin bestimmt sein vom Verlangen nach Fastfood, Süßigkeiten, CDs oder gefüllten Kühlschränken. Genau das ist im Sinn der „Influenzer“ bei den Medien und den Grünen, wobei natürlich manch Grüner inzwischen selbstkritisch die „gefüllten Kühlschränke für alle“ infrage stellt.
Peter Helmes hat hier Der Albtraum wird wahr: Ein grün-schwarzes Deutschland einen Beitrag mit einer gallebitteren Projektion auf die jüngsten Wahlergebnisse und ihre Folgen für unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur verfasst. Ich nehme einen Satz von ihm daraus als Schlusswort zu meinen Ausführungen:
Aber das sehen die überwiegend jungen Wähler erst einmal nicht. Wie auch? Sie sind fast alle im Wohlstand und ohne Probleme aufgewachsen. Sie kennen keine Wirtschaftskrisen, keine Inflation, keine Massenarbeitslosigkeit. Und dazu dieses „debile Mißtrauen gegenüber den Errungenschaften von Religion, Literatur und Philosophie, kurz gegenüber allem, was (man) vergangenen Generationen verdankt.“
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo

Michael Klonovsky: SPD-Parteiensterben von seiner schönsten Seite!

5 Jun

Jürgen Fritz Blog

Von Michael Klonovsky, Di. 04. Jun 2019

„Der Umgang mit der scheidenden SPD-Chefin sorgt im Berliner Politikbetrieb für Entsetzen“, schwallt Spiegel online. „Von Scham und Schande ist die Rede.“ Scham – genauer: Fremdscham – war mein spontanes Empfinden bei jedem öffentlichen Nahles-Auftritt, vor dem ich Auge und Ohr nicht rechtzeitig in Sicherheit zu bringen vermochte, und eine Schande ist ja das halbe SPD-Personal, von Kahrs bis Schulz und von Maas bis an den Dämel, einschließlich des peinlich parteiischen Phrasendreschflegels Steinmeier„Nicht der Mensch ist zu klein, das Amt ist zu groß“ (Montesquieu).

Parteiensterben von seiner schönsten Seite? Nein, es wird nur ein rotes Antiquariat aufgelöst

Ein jeder aus obiger Galerie liefert hinreichende Gründe dafür, das Lob der Fernbedienung in, sagen wir, Hexameter zu setzen, wobei ich ausdrücklich den großen Humoristen und unbezahlbaren Alleinunterhalter Ralf Stegner von der Schelte ausnehmen will.

„Dass Nahles von den eigenen Parteifreunden…

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Michael Klonovsky: Der Bruch mit der Zivilisation durch die Linken

26 Mai
Nicht nur Deutschland schafft sich ab, der gesamte Westen geht baden. Die großartigste Kultur aller Zeiten erdrosselt sich gerade selbst.
Es ist die Arroganz der Jugend, die ihre Macht erprobt. Sie denken, ihnen gehört die Welt. Und sie definieren alle Standards neu, glauben es wäre Fortschritt, aber es ist Rückschritt. Es ist wohl dieselbe Macht, die die Roten Garden in China fühlten, als sie Hunderttausende in den Tod schickten.
Ich ekele mich und mir graust vor diesen Leuten. Hier kann man sehen, welche zerstörerischen Kräfte Ideologie entwickeln kann. Sie schaltet die Intelligenz auf null – dabei kommen sich die Betroffenen besonders intelligent vor.

Jürgen Fritz Blog

Von Michael Klonovsky, So. 26. Mai 2019

Der Begriff „Zivilisationsbruch“ ist im öffentlichen Gebrauch gemeinhin auf die Shoa beschränkt. Es gibt aber auch andere, unscheinbare Zivilisationsbrüche, gewissermaßen Haarrisse im zivilisatorischen Gefüge. Ein solcher geht nunmehr von einem Ort aus, der bislang als exemplarisch für den freien westlichen Geist galt: von der Harvard Universität. Michael Klonovsky berichtet und macht deutlich: Nicht nur Deutschland schafft sich ab, der gesamte Westen geht baden. Die großartigste Kultur aller Zeiten erdrosselt sich gerade selbst.

Harvard-Universitätsführung knickt vor den Forderungen des präakademischen Mobs ein

Welt online meldet:

„Am Morgen des 25. Februar 2019 fand die Universitätspolizei von Harvard an den Wänden des Winthrop House mehrere Graffities. Die Parolen richteten sich gegen den Dean des Wohnheims, Ronald S. Sullivan, Professor für Strafrecht an der Harvard Law School. ‚Nieder mit Sullivan‘, stand auf einer Eingangstür, an anderer Stelle fanden sich die Sprüche ‚Unser Zorn…

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Das langsame Sterben der Meinungsfreiheit in ARD, ZDF und gleichgeschalteten Medien

4 Mai

aleksandra_rybinska

Video: Asylkritische polnische Journalistin Aleksandra Rybinska: “Frau Merkel hat eine Neurose” (01:10)
Aleksandra Rybinska: “Wir (Polen) haben ein ähnliches Problem wie Frankreich. Die Flüchtlinge wollen gar nicht bei uns bleiben. Wir haben ein viel zu schwaches Sozialsystem. Sie können bei uns 80 Euro pro Monat als Sozialhilfe bekommen. Das ist für niemanden interessant. Wir haben 1.000 Syrer aufgenommen, das waren alles Christen. Die wurden auch bei christlichen Familien aufgenommen. Die sind bei Nacht und Nebel alle nach Deutschland weggelaufen.”
Meine Meinung: Warum ist Deutschland dann so dumm und nimmt Millionen Sozialschmarotzer auf, die vielleicht jeden Monat um die 1000 Euro bekommen und verpflichtet sich dann noch, sie ein Leben lang durchzufüttern?
Das ist nicht nur geisteskrank sondern vollkommen verantwortungslos gegenüber dem deutschen Volk, dass das alles bezahlen soll, während die deutsche Infrastruktur, Schulen, Straßen, Wasserwege, öffentliche Verkehrsmittel, Bildung, Familie, Erziehung, innere und äußere Sicherheit, immer mehr vernachlässigt werden und verfallen.
Man sollte alle sozialen Leistungen nach einem Jahr streichen. Entweder die Migranten sind dann selber in der Lage ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, Arbeit gibt es genug, oder man sollte sie ausweisen. Auch hätten wir dann weniger Kriminalität, weniger Gewalt, weniger Angst um unsere Kinder, weniger Islam, weniger Flächenverbrauch, mehr und billigere Wohnungen und eine wesentlich höhere Lebensqualität.
Video: Roland Tichy im Interview mit der polnischen Journalistin Aleksandra Rybinska: Einwanderungskritikerin – und raus bist DU (09:46)

Bayern ist FREI

ARD und ZDF und die angeschlossenen Massenmedien scheinen zu einer geradezu inzestuösen Filterblase zu mutieren. In Talkshows vom Schlage einer Anne Will, Dunja Hayali oder Markus Lanz sind die Vertreter des bunten Meinungskartells inzwischen quasi unter sich. U-Boote und Wendehälse ausgenommen. Linkslastige Journalisten der Relotiusmedien garniert von rückgratlosen subalternen Staatskünstlern oder schillernden Exoten klopfen einander meinungsmäßig Hämatome auf die Schultern im Versuch ein noch unentschiedenes Publikum für einen omnipräsenten ominösen „Kampf gegen Rechts“ zu mobilisieren.

Sollte wirklich mal ein Freigeist, Dissident, Oppositioneller oder gar Populist in eine Talkshow eingeladen werden, dann nur in einer absehbar aussichtlosen Konstellation 1:4 oder Alle gegen einen, um die jeweilige persona non grata im übertragenem Sinne zu teeren und zu federn.

Sofern propagandistisch Versierte wie Claudia Roth (GRÜNE) oder Malu Dreyer (SPD) wie im Fall Henryk Broder oder der AfD nicht a priori auf deren Ausladung oder Skandalisierung insistieren.

Vertreter der oppositionellen Presse wie Dieter…

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Video: Tim Kellner: Berichten Frauenzeitschriften jetzt über STICHWUNDEN und sind „CHRISTEN“ für Heiko Maas unerwünscht? (09:39)

23 Apr
Video: Tim Kellner: Berichten Frauenzeitschriften jetzt über STICHWUNDEN und sind „CHRISTEN“ für Maas unerwünscht? (09:39)
Top-Thema in „Illu der Frau“: Wundversorgung bei Messerangriffen
stichwunde_versorgen
In der Frauenzeitschriften „Illu der Frau“ erschien in der Ausgabe 4/2019 in der Rubrik „Gesund und fit“ ein Text mit dem Titel: „Wie versorge ich eine Stichwunde“. Das verdient zweifellos unsere Aufmerksamkeit. Zitat: „Immer wieder wird von Angriffen mit Messern berichtet. Was sie bei der Erstversorgung von Wunden beachten müssen.“
Immerhin gelangen so nun auch „kultursensible Themen“ wie das oben genannte endlich in die Sichtweite derjenigen, die verstärkt die politischen Verursacher von solcherlei Messergewalt wählen. Nämlich den weiblichen und grün-links orientierten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Möglicherweise ein erster, kleiner Schritt hin zu mehr Transparenz. >>> weiterlesen
Meine Meinung:
Die islamische Messerkultur ist mittlerweile mitten in Deutschland angekommen, sie gehört jetzt auch zu Deutschland, darf aber politisch korrekt nicht als solche bezeichnet werden. Wie lange braucht es noch, bis wir in Zeitschriften darüber informiert werden, was wir bei Bombenanschlägen, Handgranatenangriffen und bei Enthauptungen zu tun haben?
Liebe Frauen wählt weiterhin die etablierten Parteien, damit wir uns noch lange an der islamischen Messerkultur erfreuen können. Möge es besonders die treffen, die sich mit ihrem Kreuz für die etablierten Parteien in der Wahlkabine für die Massenmigration ausgesprochen haben, denn anders wachen die sowieso nicht auf.
Die müssen erst selber am eigenen Leib erleben, was die Massenmigration für Folgen hat. Vorher schalten die ihr Hirn nicht ein. Heute findet immer noch eine Massenmigration statt, denn jährlich kommen immer noch 200.000 Migranten nach Deutschland. Und diese Massenmigration wird von allen etablierten Parteien unterstützt. Dabei sollte es genau umgekehrt sein, dass jährlich 200.000 Migranten ausgewiesen werden.
Jährlich 200.000 Migranten bedeutet, dass in 5 Jahren 1 Millionen Migranten nach Deutschland kommen, die vielleicht sogar 1 Millionen Wohnungen benötigen, die für die Deutschen dann nicht mehr zur Verfügung stehen und es bedeutet einen gewaltigen Anstieg der Kriminalität.
Und es bedeutet am Ende den Zusammenbruch des Sozialsystems. Aber darüber machen sich die meisten Deutschen keine Gedanken. Glauben sie wirklich, die Muslime werden sich hier friedlich integrieren? Sind sie wirklich so dumm? Ja, sie sind so dumm, sie wollen die Realität nicht sehen.
Und es bedeutet, die Vorbereitung auf einen Bürgerkrieg, der garantiert kommen wird, denn die Muslime sind nicht gekommen, um sich hier zu integrieren, sondern um Deutschland zu erobern und sie werden es gewaltsam tun, wie sie es seit 1.400 Jahren überall auf der Welt machen.
Michael Klonovsky: Die Osterbotschaft der neckischen kleinen Schwedin mit den Nazi-Zöpfen:

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"Ich will deine Hoffnung nicht. Ich möchte nicht, dass du hoffnungsvoll bist. Ich möchte, dass du in Panik gerätst und so tust, als würde das Haus brennen."
Von einigen Kretins unter ihren Fans nicht hundertprozentig kapiert: (gibt es denn da auch andere?)

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Sei’s drum: Eine Gesellschaft, die seit Jahren politisch infantilisiert, auf "Buntheit", "Vielfalt", "Offenheit", "Gender", "Klimarettung", Bildungsnot, islamophobische Gehirnwäsche und ähnliche Hirnerweichungsparolen gedrillt wird, folgt zuletzt eben einem närrischen Kind.
Wie aus einer Anfang August 2018 erteilten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD hervorgeht, lebten ausweislich des Ausländerzentralregisters Ende Juni 689.970 Personen in Deutschland, "deren Asylantrag rechts- oder bestandskräftig abgelehnt wurde".
Ebenfalls geht aus der Antwort hervor, dass allmonatlich etwa 100 Personen nach Deutschland einreisen, obwohl sie mit einer Wiedereinreisesperre belegt sind. Nach Angaben des Ausländerzentralregisters hielten sich Ende Juni 6.723 Personen in Deutschland auf, obwohl eine Wiedereinreisesperre gegen sie bestand.
Zudem lebten hierzulande 34.089 Ausländer, die – nachdem ihr Asylantrag rechtskräftig abgelehnt worden war – die Bundesrepublik verlassen hatten, dann seit dem 1. Januar 2015 aber wieder nach Deutschland eingereist waren.
Das Wort zum Osterfest spricht Pfarrer *** aus ***, ein regelmäßiger Besucher des kleinen Eckladens:
"Die gegenwärtigen Mainstream-Christen haben es nicht so sehr mit Grenzen. ‚Wir müssen Brücken bauen statt Mauern‘, ruft der Papst vollmundig und kindergartentauglich aus seinem Vatikanstaat. Dort waren wir mit der Familie Ostern 2018 in einem wunderbaren Ostergottesdienst. Und zum Glück hat der Papst sich bei diesem Event nicht an seine eigenen Worte gehalten:
Große Mauern um den Vatikanstaat herum, eine Schweizer Garde und eine hochmoderne Sicherheitsfirma haben Messer, Sprengstoff, Regenschirme und andere gefährliche Gegenstände draußen gehalten. Durch all diese Abwehrmaßnahmen der Festung Vatikanstaat konnten wir uns in der großen Masse der Ostermesse sicher fühlen und mit ganzem Herzen den tollen Gottesdienst feiern.
Danke, dass selbst der Papst jenseits von seinen simplen Parolen nicht die Realität aus dem Auge verloren hat – zumindest im eigenen Bereich. Es wäre auch zu schade um die Kunstschätze der Vatikanischen Museen, wenn der Papst die Mauern niederreißen würde und statt dessen lauter ungesicherte Brücken ins Museum bauen würde. Schneller als der Papst auf das achte Gebot verweisen könnte, würden dann seine Kunstschätze Beine bekommen und sich auf Basaren und in Tresoren wiederfinden.
Auch auf evangelischer Seite schließt man Kirchentüren ab, damit Leute in ungesicherten Kirchen nicht urinieren oder klauen, wie oft genug in meiner eigenen Kirche geschehen. Aber auf der Ebene der Politik hält auch die offizielle evangelische Kirche nicht so viel von Grenzen. Je offener, um so besser. Je bunter, um so doller. Je globalistischer, um so christlicher.
Und die verstorbene evangelische Halb-Heilige Dorothee Sölle posaunt vollmündig aus ihren Büchern – als Mischung aus Gebet und Revolutionsaufruf an alle guten Christenmenschen: ‚Eines Tages wird die Erde allen Menschen gehören und die Menschen werden frei sein, so wie du, Gott, es gewollt hast, von Anfang an.‘ Hört sich ja ganz schön fromm an! Aber beim Blick in die Kirchengeschichte graut es mir vor den Christen, die mit religiöser Inbrunst alle Besitzverhältnisse überwinden und die gesamte Menschheit mit einer neuen Freiheit beglücken wollen.
Und die dabei das ganze noch als Gottes eindeutigen Willen verkaufen, den wir hier und jetzt als Paradies auf Erden zu verwirklichen haben. Gegen diese fundamentalistische Aufdringlichkeit solch vermeintlich christlicher Parolen wünsche ich mir sehnlichst ein paar Grenzen und Mauern, hinter denen ich mich und meine Freiheit schützen kann.
Genau bei diesem Wunsch nach Abgrenzung kommt mir mein über alles geliebter Jesus Christus zur Hilfe. Der weiß von grenzenloser Liebe. Aber nur gegenüber Gott! ‚Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.‘ Aber gegenüber unseren Nächsten begrenzt Jesus die Liebe: ‚Liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST.‘ Also keine grenzenlose Liebe in der Mitmenschlichkeit, sondern nur soviel Nächstenliebe wie Eigenliebe.
Peter Sloterdijk bringt das philosophisch auf den Punkt: ‚Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung‘, indem wir durch eine unbegrenzte Willkommenskultur unsere Sozialsysteme, unsere innere Sicherheit und unsere eigene Kultur gefährden. Auch in der Flüchtlingshilfe gilt eben: ‚Liebe die Asylsuchenden, aber nicht mehr als dich selber.‘
Damit ist Peter Sloterdijk näher dran an dem jüdisch-christlichen Doppelgebot der Liebe als manche Theologen und Päpste, die das Gespür für die Selbstzerstörung verloren haben. Kein Wunder, wenn Kirchen in ihrem unbegrenzten Liebeseifer dem Burn-Out = der Selbstzerstörung nahe sind. So wehre ich mich dagegen, wenn Jesus Christus von beiden Großkirchen als religiöser Garant der einseitigen kosmopolitischen Ideologie missbraucht wird.
Darum hatte ich früher meinen dreijährigen Kindern gegen alle einseitigen Kindergartensprüche beigebracht: ‚Manchmal muss man Mauern bauen. Manchmal muss man Brücken bauen. Beides hat seine Zeit (Prediger Salomo 3,1ff). Möge Gott uns gute Gespräche schenken, in denen wir diskutieren und streiten, was jeweils dran ist…‘ Einfacher geht es leider nicht.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Osterfest.
Ostern steht für das Leben und nicht für die Selbstzerstörung!
Ostern steht für die grenzenlose Liebe Gottes und für unsere sehr wohl begrenzte menschliche Liebe!"
 Quelle

Michael Klonovsky: Es muss eine Lust sein, heutzutage als Grüner zu leben!

3 Apr
Porto_Covo

By Alvesgaspar – Own work, CC BY-SA 3.0

Michael Klonovsky:

Es muss eine Lust sein, heutzutage als Grüner zu leben! Deine Hysterie wird man dir als Problembewusstsein, deine Minderbemittelheit als Herzensgüte, deine Ungepflegtheit als Authentizität, deine Schamlosigkeit als Lockerheit, deine Unbildung als Konzentration aufs Wesentliche auslegen.

Du kannst im Namen des Planeten, des Klimas, der Menschheit, irgendeiner Tierart und Minderheit, egal wie groß Letztere auch sei (Frauen, Schwarze, Afrikaner, Moslems, Erdbewohner in Meeresspiegelnähe, Erdbewohner in Polnähe, Erdbewohner in Gletschernähe, Erdbewohner in Wüstennähe, Erdbewohner in Unwetternähe, Schwule, Lesben, Hermaphroditen, Migranten, traumatisierte Migranten, unbegleitete minderjährige Migranten, unbegleitete traumatisierte minderjährige Migranten, Primaten, Frösche, Eisbären, Bienen) alles fordern, was dir gerade durch die Rübe rauscht und was die geblähte Brust hergibt.

Etwa die Dekarbonisierung [1] der Weltwirtschaft oder die Ausdünnung wölfischer Volkskörper [2].

[1] Dekarbonisierung: Verringerung der CO2-Emissionen, Maßnahmen der Dekarbonisierung sind der Umstieg von fossilen Energieträgern (Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas, Erdöl) auf erneuerbare Energien (Bioenergie (Biomasse (nachwachsende Rohstoffe: besonders Holz)), Geothermie, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie und Windenergie. Die bei weitem wichtigste Energiequelle ist die Sonne.) oder die Nutzung von Kernenergie]

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Noch ein Wort zur Windenergie. Windräder töten jedes Jahr Millionen von Vögel und bringen damit auf Dauer das ökologische Gleichgewicht vollkommen aus dem Gleichgewicht, weil viele Tierarten, u.a. Echsen, Mäuse, Hasen und andere Kleintiere, die auf der Speisekarte der Raubvögel stehen, sich nun explosionsartig vermehren.

Video: Dr. Christian Blex (AfD): Grüne sind Insektenkiller Nr 1 (07:10)

Minute 01:50: Die größten Insektenkiller sind übrigens die GrünInnen selbst. Eine Modellanalyse für Luft- und Raumforschung zeigt, wie viele Fluginsekten durch Windenergieanlagen getötet werden. Während der warmen Sommermonate sind es 5 bis 6 Milliarden Insekten pro Tag! E sind insgesamt 1 Billionen getötete Insekten pro Jahr.

Pro Jahr töten ihre Windmonster Insekten mit einem Gewicht von 24.000 Tonnen. Und sie (die Grünen) gehen hin und sprechen von Insektenschwund. Die Verluste wirken sich auch auf die nachkommende Insektengenerationen aus. Windenergieanlagen sind also nicht nur für die heimische Vogelwelt, sondern auch für die Fluginsekten eine ökologische Massenvernichtungswaffe. Die Grünen sind der Wolf im Schafspelz.

Während die Vögel regelrecht von den Rotoren der Windenergieanlagen erschlagen werden, sterben die Bienen nicht dadurch, dass sie ebenfalls von den Rotorblättern erschlagen werden, sondern sie sterben in Folge des Infraschalls, die von den Windmühlenflügeln ausgesandt wird. Dieser Infraschall stört die Kommunikation der Bienen untereinander, so dass sie die Orientierung verlieren und nicht mehr zum Bienenstock zurück finden.

Mit anderen Worten, Windräder sind Massenvernichtungswaffen für Vögel und Insekten. ich glaube nicht, dass Windräder auf Dauer zur Stromerzeugung eingesetzt werden können, weil sie zum ökologischen Zusammenbruch führen würden. In Indien hat man bereits Erfahrungen mit solchen ökologischen Schäden. In Indien töten Windräder 3/4 aller Raubvögel

[2] Ich glaube, mit der Ausdünnung des wölfischen Volkskörpers ist die Domestizierung des Menschen gemeint, der in früheren Jahrhunderten noch nicht so sozialisiert war, sondern noch viel häufiger seinen “wölfischen” Urinstinkten nachging. Der auch viel bereitwilliger Gewalt zur Durchsetzung seiner Ziele einsetzte.

Dieser Prozess hat unsere Gesellschaft zwar friedfertiger werden lassen, andererseits hat man die Menschen in Europa zu handzahmen, verweichlichten und vom Wohlstand verwöhnten Menschen werden lassen, die nicht mehr in der Lage sind äußere Bedrohungen zu erkennen, wie man an der Islamisierung erkennen kann, noch in der Lage, sich gegen äußere Feinde (mittlerweile eingewanderte gewalttätige muslimischen Migranten) zur Wehr zu setzen, die sich nicht selten wie Wölfe auf ihr wehrloses Opfer stürzen, um es zu vernichten.

Diesem setzen besonders die Gutmenschen und rot-grünen Multikultiträumer die Krone auf, wenn sie in einer kindlich-naiven Vorstellung davon Reden, dass alle Menschen, Kulturen und Religionen gleich sind. Solche realitätsfernen Träumereien enden letztlich in der Vernichtung der nicht wehrhaften Gesellschaft.

Du kannst den Öko-Messias spielen, den Sozialheilland geben, den Veganismus [3] oder Vaginismus oder Vaginozentrismus [Frauenquote oder die Abschaffung der Vernunft und Ersetzung durch Gefühle?] als Erlösungsoption predigen, du kannst alle Regierungen der Welt für ihre Klimapolitik und Sozialpolitik und Energiepolitik kritisieren, du kannst die Konzerne kritisieren, die Luftfahrt kritisieren, die Wissenschaft kritisieren, die Nationalstaaten kritisieren, die Diskriminierung kritisieren, die gläsernen Decken [4] kritisieren.

[3] Hier noch einige Anmerkung zu den “friedlichen” oder sollte ich lieber sagen militanten “Veganernazis” und “Tierschützern”:

Der australische Umweltschützer, Biologe, Geologe und Paläontologe Prof. Mike Archer vertritt übrigens die Meinung: "Vegetarier töten mehr Tiere als Fleischesser".

Terror der Veganer: Frankreichs Metzger brauchen Polizeischutz

[4] Der Begriff Gläserne Decke ist eine Metapher für das Phänomen, dass Angehörige einer bestimmten Bevölkerungsgruppe [speziell Frauen] nicht in politische oder ökonomische Führungspositionen aufzusteigen vermögen.

Du kannst die alten weißen Männer kritisieren, nach Herzenslust, man wird dir Beifall spenden und dich in TV-Runden einladen, dich auf Podien bitten, dich interviewen, fotografieren, dir Schülergruppen zuführen, aber nie nachfragen, ob du eine Idee hast, wie es anders funktionieren und wer es bezahlen soll und wie es mit dem skin in the game [5] bei dir selber ausschaut.

[5] Skin in the Game bedeutet: Entweder du hast etwas zu verlieren – dein Geld, deine Freiheit, deine Ehre, kurzum: deine Haut, oder du bist nichts anderes als ein Schwätzer.

Dabei gefällt sich der libanesische Philosoph und ehemalige Finanzmathematiker Nassim Nicholas Taleb, der die neue Ethik des “Skin in the Game” gründete und der jedem [auch grüne] Welterklärer misstraut, der nichts zu verlieren hat, in der Rolle des hochintellektuellen Antiintellektuellen und antiakademischen Superakademikers. Sein Rat: Höre jederzeit auf deine Großmutter – aber traue keinem Experten [schon lange keine Klimaexperten] über den Weg.

Denn die Experten – also Mainstream-Ökonomen, Statistiker, Prognostiker und andere Konformisten [gedanken- und kritiklose Jasager, Mitläufer] – haben ihr Wissen für gewöhnlich nicht aus eigener Erfahrung gewonnen, sondern aus Büchern. Und diese wurden bekanntlich wiederum von Menschen verfasst, die das ganze Leben lang Bücher gelesen haben. Die Welt da draußen folgt aber nicht den Gepflogenheiten des angelesenen Wissens. Die lebenserfahrene Großmutter hält eine entscheidende Lektion bereit: Die Wirklichkeit ist stets klüger als jede Theorie.

Du kannst überhaupt immer das Maximale fordern: Klimarettung, Planetenrettung, Meeresrettung, Gletscherrettung, Polrettung, Eisbärenrettung, Waldrettung, Insektenrettung, Weltfrieden, globale Abrüstung, globale soziale Gerechtigkeit, globale Migration und transkontinentales Massenkuscheln.

Du kannst den Atomausstieg fordern, den Kohleausstieg, den Dieselausstieg, den Gasausstieg, den Bildungsausstieg, den Mathematikausstieg, den Physikausstieg, den Orthographieausstieg, den Heteronormativitätsausstieg [die Heterosexualität (Mann liebt Frau) zur Norm erklären], den Hierarchieausstieg, den Familienausstieg und den Zeugungsausstieg.

Du kannst die Geschlechter als soziale Konstrukte erklären und gleichzeitig Frauenförderung begehren und mit Menstruationsblut malen, du kannst die gesamte Weltgeschichte in einer Anklageschrift gegen den Mann an sich, den weißen Mann insbesondere und den Deutschen sowieso zusammenfassen, ohne die geringste Ahnung von Geschichte zu besitzen.

Du kannst den größten Stuss behaupten, etwa dass das Netz ein Energiespeicher ist [6] oder dass die Sonne keine Energierechnung schickt oder die Energiewende jede Familie eine Kugel Eis im Monat kostet oder wir plötzlich Menschen geschenkt bekommen oder Frauen 24 Prozent weniger für die gleiche Arbeit verdienen oder die Nazis die Frauenkirche zerstört haben.

[6] Das Bundesumweltministerium (BMU) will eine Energieversorgung ausschließlich mit Sonne und Wind auch dann sicherstellen, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Das wird schon irgendwie gehen, denn „das Netz ist der Speicher“, und wenn wir das nicht schaffen, ist die Welt sowieso in 12 Jahren am Ende. >>> Annalena Baerbock (Grüne): Grüne lösung der Stromspeicherung – das Netz ist der Speicher

Du kannst behaupten, dass es kein Volk gibt (Robert Habeck) oder beim Super-GAU in Fukushima 16.000 Japaner gestorben sind (Claudia Roth) und dass noch mehr Deutsche pro Jahr am Feinstaub verenden, du kannst ohne jede Verantwortung für irgendetwas anklagen ohne Ende, andere für alles schuldig sprechen, was dir gerade in die Karriere- oder Urlaubsplanung passt.
Du kannst Zwangsenteignungen fordern, Verfolgung von Falschmeinern fordern, höhere Steuern fordern, fremder Leute Köpfe und Arbeitskraft fordern, immer im Namen der Zukunft des Planeten und der Gerechtigkeit und der Geschlechtergerechtigkeit und des Weltfriedens.
Man wird dir lauschen, applaudieren, nicht nachfragen, und wenn doch mal einer widerspricht, kannst du ihn Rassist nennen und Sexist und Populist und Buntheitsfeind und Nazi, ein gutes Gefühl von [politisch korrektem] Herdenbehagen und Meutenmut [der Untergang der Lemminge] springt immer dabei heraus, mit etwas Glück auch eine Quotenstelle oder ein Stiftungspöstchen …
Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Michael Klonovsky: Macron und Merkel werden fallen wie Kegel – Was mich betrifft, ich freue mich darauf

29 Mrz

Jürgen Fritz Blog

Von Michael Klonovsky, Fr. 29. Mrz 2019

Es kann sein, dass an den nächsten Wochenenden die Gelbwestenproteste richtig übel ausgehen. Der innenpolitisch auf dem letzten Loch pfeifende Macron hat das Militär gegen die Protestler aufgeboten. Dieser Beau, der seinen eigenen Laden nicht in Ordnung bringen kann, meldet die Führungsrolle in der EU an, die er in einen von Frankreich geführten, von Deutschland bezahlten und von ihm als Obergockel repräsentierten Bund umwandeln will. Er hat zwar außer Merkel und dem Trinker keine Verbündeten mehr, aber es verwundert schon, dass er auf der sogenannten europäischen Bühne nicht ausgelacht wird. Michael Klonovsky zu den Ereignissen in Frankreich.

Was in unserem Nachbarland tatsächlich passiert

Bis jetzt sind hunderte Menschen während der Demonstrationen zum Teil schwer verletzt worden – fast ausnahmslos Zivilisten –; über die Zahl der Todesopfer und den unmittelbaren Zusammenhang mit Polizeigewalt herrscht Unklarheit – Fakt ist: Es hat auch einige Tote…

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Video: Michael Klonovskys Achermittwochsrede (52:27)

28 Mrz

Jürgen Fritz Blog

Dokumentation, Mi. 27. Mrz 2019

„Hinten Willkommenskultur, vorne tolerant“, mit diesen knappen Worten beschreibt Michael Klonovsky in seiner Aschermittwochsrede die deutsche Fußballnationalmannschaft, pardon!, einfach nur: die Mannschaft. „Die besagte Mannschaft hat Deutschland noch besser repräsentiert als die drei letzten Bundestagspräsidenten. Keine Abschottung des Tores, keine gnadenlose Verteidigung des angeblich Eigenen, keine dumpfen Aggressionen, kein dummer Stolz, kein krankhafter Ehrgeiz. Stattdessen auch noch während des Spiels perfekt sitzende Frisuren. Ein wunderbares Abbild unseres Landes.“ Hören Sie hier Klonovskys komplette Rede.

Rede von Michael Klonovsky am Politischen Aschermittwoch 2019 in Göppingen

*

Zum Redner: Michael Klonovsky, 1962 im Erzgebirge geboren, ist Romanautor und Publizist. Aufgewachsen in Ostberlin. Maurerlehre. Abitur. Seit 1990 Journalist. “Wächterpreis der Tagespresse” für die „Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen durch die DDR-Justiz und den Staatssicherheitsdienst“. 1992: Wechsel zum Focus, zunächst als Redakteur, später als Chef vom Dienst bzw. Textchef, Leiter des Debattenressorts, sodann als Autor. Am…

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