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Hamburg bereitet sich auf bis zu 40.000 neue Flüchtlinge vor

28 Okt

Von Christoph Heinemann, Oliver Schirg, André Zand-Vakili

raute_des_grauensDie Raute des Grauens breitet sich wie finsterer Nebeltau über Deutschland aus 

Senat informiert die Bezirkschefs über die Unterbringungsplanung für 2016. "Einige sind fast vom Stuhl gefallen".

Hamburg: Die Hansestadt bereitet sich auch für das kommende Jahr auf einen gewaltigen Zustrom von Flüchtlingen vor. Nach Abendblatt-Informationen rechnet der Senat damit, jeden Monat 2000 bis 3000 neue Plätze zur Unterbringung der Menschen schaffen zu müssen. Den Bezirken wurde für das Gesamtjahr 2016 sogar eine Planung von bis zu 40.000 weiteren Flüchtlingen übermittelt. Damit würde sich die Zahl der kurzfristig in Hamburg untergebrachten Flüchtlinge erneut mehr als verdoppeln.

Der Senat setzte die Bezirksamtsleiter bereits in der vergangenen Woche über die Pläne in Kenntnis, diese informierten teilweise wiederum die Fraktionschefs in den sieben Bezirksversammlungen. "Einige sind fast vom Stuhl gefallen", berichten Teilnehmer.

Basis der Schätzung ist die Zahl von mindestens 2500 neuen Flüchtlingen, die gegenwärtig jeden Monat in Hamburg dauerhaft untergebracht werden müssen. "Rechnet man das im kommenden Jahr hoch, kommt man auf die Zahl 30.000", sagte ein Beamter.

Hinzu kommen Ersatzstandorte für aktuell bestehende Unterkünfte, bei denen zum Beispiel der Mietvertrag der Stadt im kommenden Jahr ausläuft. Auch mehrere Tausend Flüchtlinge, die bislang provisorisch untergebracht sind, brauchen wahrscheinlich eine bessere Bleibe. "Baumärkte können keine dauerhafte Lösung sein", sagte ein Bezirksamtsleiter dem Abendblatt. Mit den neuen Planungen wolle man verhindern, dass die teilweise chaotischen Zustände der vergangenen Wochen sich wiederholten, hieß es weiter.

"Alles andere als eine Planung auf Grundlage der aktuellen Zahlen wäre fahrlässig", sagte ein Teilnehmer. Viele Bezirkspolitiker haben Fragen zu den Plänen. "Man hat schon geschluckt", sagte der Harburger CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf-Dieter Fischer. "Das wird eine riesige Aufgabe.", betonte Fischers Amtskollege der SPD in der Bezirksversammlung, Jürgen Heimath.

Große Hoffnungen ruhen auf dem vom Senat beschlossenen Bau von 5600 Wohnungen für bis zu 21.000 Flüchtlinge. Die ersten Wohnungen werden aber erst im vierten Quartal des Jahres 2016 fertig sein. "Davor gibt es eine Lücke", heißt es aus den Bezirken. Senatsvertreter wollten die Gesamtprognose am Montag nicht kommentieren. "Unabhängig vom Bedarf wird die Schaffung von Folgeunterkünften Priorität haben", sagte Marcel Schweitzer, Sprecher der Sozialbehörde.

Die Erfassung und Verteilung von Flüchtlingen läuft in Hamburg schleppend. Wie ein "Flüchtlingsmonitoring" nach Kleinen Anfragen der CDU-Bürgerschaftsfraktion ergab, dauert die Bearbeitung der Asylanträge im Jahresschnitt rund vier Monate. "Ein Teil der Flüchtlingskrise ist hausgemacht", kritisierte die Oppositionspartei.

Quelle: Hamburg bereitet sich auf bis zu 40.000 neue Flüchtlinge vor

Meine Meinung:

Kommen 2016 30.000 Migranten nach Hamburg, dann bedeutet das 10 Flüchtlingsunterkünfte mit jeweils 3000 Migranten oder 60 neue Flüchtlingsunterkünfte mit jeweils 500 Flüchtlingen. In Hamburg gibt es bereits mindestens 86 Flüchtlingsunterkünfte. Wahrscheinlich kommen am Ende aber nicht 30.000 Migranten, sondern vielleicht 50.000. Und ob bei den 30.000 schon der Familiennachzug mit eingerechnet ist?

Aber die Hamburger haben es genau so gewollt, denn sie haben mit großer Mehrheit Rot-Grün gewählt. Und jeder, der auch nur ein kleines bisschen Verstand hat, hätte wissen können, wenn er es nur gewollt hätte, was da auf Hamburg zukommt. Aber die Hamburger haben einfach weggeschaut. Es hat sie nicht interessiert.

pegida_rechtsextremisten02Vielleicht könnte man in Hamburg noch ein kleines Trainingslager für die IS-Terroristen einrichten, wo sie ein klein wenig für den kommenden Bürgerkrieg und das islamkonforme Kopfabschneiden trainieren können, bevor das große Morden der IS-Terroristen in Deutschland beginnt. Und vielleicht könnte man in Hamburg ein paar Gratispuffs für Migranten machen, denn wer wird sonst wohl dran glauben müssen? Bezahlt natürlich der deutsche Doofmichel. Oder wir warten einfach auf einen neuen Führer. 😉

Bis Ende 2016 sollen etwa 200.000 IS-Terroristen in Deutschland sein. "Mutti" hat sie alle eingeladen. Glaubt ihr wirklich, die sitzen still in ihren Zelten, Containern und Häusern? Deutschland ist ein reiches Land und sie werden versuchen, dieses Land zu erobern, während der deutsche Doofmichel noch seinen Multikultiträumen nachhängt und die Geschenke für die Refugees einpackt. Sie haben es nicht anders verdient. Als die Christen im Nahen Osten abgeschlachtet wurden, hat sie das nicht die Bohne interessiert.

Da Hamburg nach dem Königsteiner Schlüssel 2,52738 % aller Flüchtlinge aufnehmen muss, kommen also nach offizieller Rechnung zwischen 1,187 und 1,583 Millionen Migranten nach Deutschland. Ich halte das aber ehrlich gesagt für eine Milchmädchenrechnung, zumindest dann, wenn die Politik so bleibt, wie sie jetzt ist.

Ich würde eher davon ausgehen, dass drei bis viel Mal so viele Migranten nach Deutschland kommen. Für Hamburg würde dies bedeuten, es kommen vielleicht 90.000 bis 160.000 "Flüchtlinge" nach Hamburg, statt der 30.000 bis 40.000 angekündigten. Hatte Sigmar Gabriel nicht einmal erzählt, er wollte 2016 nur 500.000 Migranten nach Deutschland einwandern lassen, was genau 500.000 Migranten zu viel sind? Was wir brauchen sind keine Migranten, sondern einen Volksentscheid über die Einwanderung.

Wie war noch gleich das Gedicht von Martin Niemöller?

• Als die Christen in Syrien abschlachteten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Christ.

• Als sie die Jesiden in Syrien abschlachteten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jeside.

• Als die Mitarbeiter von Charlie Hebdo abschlachtet wurden, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Karikaturist.

• Als die Juden in Jerusalem abschlachtet wurden, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.

• Als sie begannen den deutschen Michel abzuschlachten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Na ja, oder so ähnlich.

Hamburg: Demonstration Samstag den 31.10.2015 – 13:30 Uhr – Steintorplatz (Hauptbahnhof) – Alternative für Deutschland (AfD) gegen die Asylpolitik von Bund und Senat

Wann? 31.10.2015 13:30 Uhr bis 31.10.2015 16:00 Uhr – Wo? Hamburg

alternative_hamburg

Hamburg: Steintorplatz: Wir, die Landesverbände der Alternative für Deutschland (AfD) von Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein rufen alle Bürger auf, sich uns am Samstag, den 31. Oktober 2015 anzuschließen. Wir werden einen Demonstrationszug vom Hauptbahnhof Hamburg – Startkundgebung 13:30 am Steintorplatz am Museum für Kunst und Gewerbe durch die Hamburger Innenstadt bis zum Gänsemarkt.

Abschlusskundgebung ca. 14:45 bis 16:00 Uhr, veranstalten.

AfD Interseite mit Demoankündigung und Regeln

Quelle: Hamburg: Demonstration amSamstag den 31.10.2015 – 13:30 Uhr – Steintorplatz (Hauptbahnhof) – Alternative für Deutschland (AfD) gegen die Asylpolitik von Bund und Senat

Siehe auch:

Katharina Szabo: Deutschland ist so was von verloren

Vera Lengsfeld: Rezension über Cigdem Akyol’s Buch "Generation Erdogan"

Österreich: Bundesheer-Major: „Ich war an der Grenze: Es herrscht Krieg!"

M. Sattler: Wann beginnt das große Morden der IS-Terroristen in Deutschland?

Jörg Baberowski: In Dresden herrscht Pogrom-Stimmung: „Merkel an die Wand”

Dr. Eran Yardeni: Merkels Asylwahnsinn ist längst außer Kontrolle geraten

Hamburg plant sieben Großunterkünfte für 20.000 Flüchtlinge

23 Jul

hamburg_grossunterkunftVideo: Hamburg plant 7 neue Großunterkünfte für 20.000 Flüchtlinge (02:34)

Neumann: Großunterkünfte für Flüchtlinge kommen – ein möglicher Standort: Horner Rennbahn

In den kommenden Wochen werden in Hamburg mehrere Großunterkünfte für insgesamt bis zu 20.000 Flüchtlinge eingerichtet. Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) hat im Sommerinterview bei NDR 90,3 erklärt, dass bereits Container dafür geordert wurden. Nach Möglichkeit soll es bald in jedem Bezirk einen Standort für bis zu 3.000 Flüchtlinge geben, sagte Neumann. Und zwar mit festen Unterkünften. „Ziel ist, dass wir Container in den nächsten Wochen aufbauen, damit zum Herbst hin die Anlagen komplett fertig sind.“

In den kommenden Wochen werden in Hamburg mehrere Großunterkünfte für jeweils bis zu 3.000 Flüchtlinge eingerichtet. Bisher galt diese Art der Unterbringung als Tabu.

Stadt prüft brachliegende Gewerbeflächen als Standorte

Neumann wies auf die logistische Herausforderung hin. „Das machen wir alles in einem wahnsinnigen Tempo, aber wir werden diese fünf, sechs, sieben Standorte, die wir dort schaffen werden, nicht innerhalb von vier Wochen aufbauen.“ Die Innenbehörde habe gerade für insgesamt vier Millionen Euro weitere Container zur Flüchtlingsunterbringung bestellt, so Neumann. „Auch das ist nicht so was, wo man nur auf den Knopf drücken muss, um entsprechend diese Container auf dem Hof stehen zu haben.“ Konkrete Standorte für die Großunterkünfte nannte Neumann noch nicht. Es würden vor allem größere Gewerbeflächen geprüft, die längere Zeit nicht genutzt wurden.

Die Unterbringung von Flüchtlingen ist zurzeit das größte Problem für Hamburgs Innensenator Michael Neumann. Im NDR 90,3 Sommerinterview stellt er sich den Fragen von Anette van Koeverden. Audio: Innensenator Neumann (SPD): „Wir wollen Großstandorte“ (09:21)

Die Unterbringung von Flüchtlingen ist zurzeit das größte Problem für Hamburgs Innensenator Michael Neumann. Im NDR 90,3 Sommerinterview stellt er sich den Fragen von Anette van Koeverden.

Neumann: Kein Bedarf für Flüchtlingskoordinator

Einer besseren Verteilung und Unterbringung durch einen Flüchtlingskoordinator, wie von der CDU gefordert, erteilte Neumann eine Absage: „Man muss sich immer vor Augen halten, dass wir vor einem Jahr gesagt haben, wir müssen jeden Monat 400 Flüchtlinge unterbringen. Heute sind wir bereits bei 300 jeden Tag. Und da hilft ein weiterer Beamtenjob auch nicht.“

„Konsequente Linie bei Flüchtlingen aus Balkanländern“

Neumann sprach sich dafür aus, Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive rascher abzuschieben. Die Zahl der Mitarbeiter in der Ausländerbehörde soll dafür erhöht werden. „Wir fahren eine sehr konsequente Linie, gerade was die Balkanländer angeht. Es ist schon abstrus, dass wir 50 Prozent aller Flüchtlinge aus dem Balkan haben.“ Bei deren Herkunftsländern handele es sich um Staaten, die der EU beitreten wollen. Es gebe keine Bleibeperspektive für diese Menschen. Ihre Fälle würden jedoch Hamburg und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge „wahnsinnig beschäftigen und belasten“. Neumann fügte hinzu, es gehe darum, „diese Leute möglichst schnell wieder in ihre Heimat zurückzuschicken und mit einem Sperrvermerk zu versehen, damit sie nicht wieder einreisen.“

Quelle: Hamburg plant Großunterkünfte für Flüchtlinge

Hamburg: Neue Flüchtlingsunterkunft in Eimsbüttel und Bergedorf

In den Hamburger Bezirken Eimsbüttel und in Bergedorf entstehen kurzfristig neue Unterkünfte für Flüchtlinge. Nach Angaben der Innen- und der Sozialbehörde sind die Anwohner am Donnerstag mit Handzetteln darüber informiert worden, wie NDR 90,3 berichtete.

600 Flüchtlinge sollen nach Stellingen

Für Eimsbüttel ist es der bisher größte Standort: An der Vogt-Kölln-Straße im Stadtteil Stellingen sollen ab Anfang August etwa 600 Flüchtlinge auf einem Parkplatz in Höhe Wördemannsweg unterkommen. Auf dem Gelände der Universität werden Zelte und Container für die Erstaufnahmeeinrichtung aufgestellt. Bisher hatte Eimsbüttel die wenigsten Flüchtlinge aller Bezirke aufgenommen. Die Anwohner werden am kommenden Mittwoch im Haus der Jugend vom Bezirksamt und der Innenbehörde informiert.

universitaet_fluechtlingeVideo: 600 Flüchtlinge sollen auf de Parkplatz der Universität an der Vogt-Kölln-Straße untergebracht werden (02:32)

Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Bergedorfer Schule

In Bergedorf bietet die neue Einrichtung für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge 80 Plätze in einer seit Kurzem leer stehenden Schule in der Billwerder Straße. Dort ist eigentlich Wohnungsbau geplant, die Jugendlichen können am Rande des Hauni-Geländes also nur vorübergehend bleiben. Gerade für minderjährige Flüchtlinge sucht die Stadt händeringend Plätze, denn die Unterkunft Feuerbergstraße ist seit Monaten hoffnungslos überbelegt. Am Montag läd das Bezirksamt Bergedorf zu einer Anwohnerinformation in die Stadtteilschule ein.

Quelle: Hamburg: Neue Flüchtlingsunterkunft in Eimsbüttel

Hamburg: HSV und Stadt Hamburg streiten sich um Flüchtlingsplätze auf HSV-Parkplatz

Die Hamburger Innenbehörde will sich schnell mit dem HSV über eine Vergrößerung der Flüchtlingsunterkünfte am Volkspark einigen. Am Wochenende hatte es Irritationen gegeben, weil der Verein sich gegen die Nutzung eines Parkplatzes gewehrt hatte.

volksparkstadion

Video: Die Stadt Hamburg möchte weitere 400 Parkplätze des HSV an der Schnackenburgallee für neue Flüchtlingszelte (02:03)

Alternative gesucht

Der HSV fühlt sich jedoch missverstanden, wie NDR 90,3 am Montag berichtete. Es gehe nicht darum, ob weitere Flächen am Stadion genutzt werden, sondern nur darum, welche es genau sind. Die Nutzung von 400 Parkplätzen des HSV an der Schnackenburgallee für Flüchtlingszelte hatte der Verein mit einer Unterlassungsanordnung vorläufig gestoppt. Der HSV sei aber bereit, einen anderen Parkplatz zur Verfügung zu stellen.

HSV: „Sind uns der Problematik bewusst“

Auf seiner Internet-Seite veröffentlichte der HSV eine umfangreiche Stellungnahme zu dem Thema. Darin wehrt sich der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer entschieden gegen die Darstellung, sein Club verhalte sich ablehnend gegenüber Flüchtlingen. „Wir sind uns der Flüchtlingsproblematik in vollem Umfang bewusst und kooperieren jetzt, in der Vergangenheit und auch in Zukunft in vollem Umfang mit der Stadt Hamburg, um unserer Verantwortung als HSV und als Gesellschaft gerecht zu werden“, heißt es in der Erklärung.

Schnelle Lösung angestrebt

Zu klären sei, wie dies bestmöglich im Einklang mit dem Spielbetrieb im Volksparksstadion und der An- und Abreise der Anhänger und Gäste gestaltet werden könne. Hierzu habe der HSV bereits einen Vorschlag unterbreitet. Ein Sprecher der Innenbehörde sagte, die Stadt und der HSV seien in kooperativen Gesprächen: „Eine Lösung wird so schnell wie möglich angestrebt.“

400 Parkplätze würden zusätzlich wegfallen

Aktuell leben 1.300 Flüchtlinge auf dem Gelände neben der Erstaufnahmeeinrichtung Schnackenburgallee, das der Bundesligaklub von der Stadt gepachtet hat und alle 14 Tage für Heimspiele als Parkplatz nutzt. Bisher sind 300 von ursprünglich 1.500 Parkplätzen weggefallen. Der Aufbau zusätzlicher Zelte hätte eine Fläche von 400 weiteren Parkplätzen in Anspruch genommen.

SPD-Bezirksfraktion bezieht Stellung

Unter Beiersdorfers Stellungnahme findet sich auch eine Pressemitteilung der Altonaer SPD-Bezirksfraktion. Darin heißt es, ein wegen der medialen Darstellung der Problematik entstandener Shitstorm in den sozialen Netzwerken sei „mehr als unfair“. Der HSV habe „in der Vergangenheit sehr dazu beigetragen, Flüchtlinge unterbringen zu können“ und habe mit vielen Aktionen und Unterstützungen sehr beispielhaft zur Unterstützung mitgewirkt. Dies sei sicher auch künftig der Fall. „Dazu müssen aber dringend Gespräche geführt und Möglichkeiten geprüft werden.“

Quelle: Flüchtlinge: HSV und Stadt suchen nach Lösung

Hamburg-Jenfeld: Weiter Unmut über Zeltdorf für Flüchtlinge

Eine Woche nach seinem Aufbau sorgt das Zeltdorf für Flüchtlinge im Hamburger Stadtteil Jenfeld weiter für Unmut bei den Anwohnern. Bei einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstagabend im Bürgersaal Wandsbek diskutierten etwa 400 Menschen teils hitzig über die Unterkunft, die am vergangenen Freitag auf einer Grünfläche an der Jenfelder Allee errichtet worden war.

zelte_in_jenfeldVideo: Flüchtlingszelte in Hamburg-Jenfeld – die Anwohner sind ziemlich aufgebracht (2:37)

Anwohner gespalten: Angst und Solidarität

Eine Anwohnerin klagte: „Was wird mit unserem Park? Wo sollen wir denn hin?“ Die Grünfläche vor ihren Häusern sei viel zu klein für 800 Flüchtlinge. Die Jenfelder Au, nur 100 Meter entfernt, sei besser geeignet und sogar schon erschlossen. Aber hier will der Bezirk Wohnungen bauen, wie NDR 90,3 berichtete. Andere befürchteten, die jungen Ausländer könnten Kinder oder Jugendliche belästigen. Auch die Einzäunung und das Flutlicht zogen Kritik auf sich.

Auf der anderen Seite zeigten Anwohner aber auch Verständnis für die Aktion der Stadt und forderten Solidarität. Menschen in Not müsse geholfen werden. „Geben sie den Menschen eine Chance“, forderte auch der Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (SPD).

Innenbehörde entschuldigt sich für mangelnde Information

Etwa 400 Anwohner und Interessierte informierten sich im Bürgerhaus Wandsbek über die bereits existierende Flüchtlingsunterkunft in Jenfeld.

Ritzenhoff und Johanna Westphalen von der Innenbehörde wurden während der Veranstaltung mehrfach ausgepfiffen. Die Innenbehörde bat für die Hauruck-Aktion bei der Errichtung des Zeltdorfs und wegen der mangelnden Information der Anwohner um Entschuldigung. „Wir werden einfach von der Entwicklung überrollt“, sagte Westphalen. Sie könne nicht sagen, wie lange die neue Erstaufnahmestelle bleiben werde. „Ich schließe überhaupt nichts mehr aus.“

Im Jenfelder Moorpark, einer kleinen Grünanlage zwischen Mehrfamilienhäusern, stehen rund 50 Zelte, in die am Mittwoch die ersten 150 der geplanten etwa 800 Flüchtlingen eingezogen sind.

Anwohner fühlen sich übergangen

Erst am Dienstag vergangener Woche hatten Vertreter der Innenbehörde den Moorpark besichtigt – noch am selben Tag fiel die Entscheidung, dort kurzfristig Flüchtlinge unterzubringen. Das Bezirksamt Wandsbek und auch das DRK wurden laut Behörde informiert. Die Anwohner in Kenntnis zu setzen, sei in der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen, hatte der Sprecher der Innenbehörde, Frank Reschreiter, vergangene Woche gesagt. „Wir müssen bei der Schaffung neuer Unterkünfte einen Zahn zulegen. Das bedeutet auch, dass Informationen an die Bevölkerung kurzfristiger gegeben werden.“

Genau das ärgerte die Anwohner. Sie fühlten sich übergangen, weil sie nicht über die Zelte informiert wurden. Das Vorgehen in Jenfeld sei eine reine Notmaßnahme gewesen, weil die Kapazitäten der Erstaufnahme ausgeschöpft seien, sagte Reschreiter. Im ersten Halbjahr 2015 sind mehr als 12.500 Flüchtlinge nach Hamburg gekommen – mehr als im gesamten Vorjahr. 38 neue Unterkünfte sind in Planung, noch fehlen aber 3.000 Plätze für die Unterbringung.

Quelle: Hamburg-Jenfeld: Weiter Unmut über Zeltdorf für Flüchtlinge

Flüchtlinge in Hamburg:

Hamburg-Harburg: 90 Flüchtlinge ziehen ins Asklepius-Krankenhaus

Hamburg-Lurup (Bahrenfeld): 3000 neue Flüchtlinge auf HSV-Parkplatz?

Hamburger Villenviertel Blankenese wird bunt

Hamburg: Turnhalle für Flüchtlinge in Billbrook – Bundewehrzelte in Wohldorf-Ohlstedt

Hamburg: Messegelände wird Flüchtlingslager

Hamburg: Das „Tor zur Welt“ versinkt im Flüchtlingschaos

Hamburg erwartet bis zum Jahresende 31.000 Flüchtlinge

Hamburg-Eimsbüttel: Flüchtlingszelte für Rotherbaum geplant

Hamburg-Poppenbüttel: 400 Anwohner bei Info-Abend | Poppenbüttel streitet über Flüchtlinge (bild.de)

Hamburg: 192 Flüchtlinge in Blankenese (Björnsonweg) – 500 Flüchtlinge im Poppenbütteler Berg – nach 2 bis 3 Jahren 170 Sozialwohnungen (zeit.de)

Hamburg-Poppenbüttel: Großunterkunft für 1.000 Flüchtlinge in Planung?

Hamburg-Jenfeld: Anwohner vom Jenfelder Moorpark organisieren sich bei Facebook

Hamburgs Notfallplan für Flüchtlinge (Jenfeld, Marienthal, Harburg, Billbrook, …)

Hamburg plant 38 neue Standorte für Flüchtlinge

Hamburg-Blankenese: Wohlstands-Protest wie in Harvestehude!

Hamburg – Eimsbüttel: Feldbrunnenstraße Flüchtlingszelte für Rotherbaum geplant

Hamburg-Wilhelmsburg: Willkommen in der Flüchtlings-Zeltstadt Dratelnstraße [Link bei „Google News“ eingeben]

Siehe auch:

Der alltägliche Asylanten-Terror in Deutschland

Fjordman: Der europäische Frühling beginnt mit einem „Schlachtfest”

Domenico Quirico: Der Islam ist eine totalitäre Kriegsreligion

Zafer Senocak: Der unaufhaltsame Niedergang des Islam

Akif Pirincci: Lügen sich zwei gegenseitig die Hucke voll

Juian Reichelt: Siegmar Gabriel, deine Freunde sind nicht unsere Freunde

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