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Schweiz: 83,5 % der Migranten leben von Sozialhilfe – obwohl sie arbeiten dürften

22 Aug

Von Markus Somm

markus_sommDen meisten nüchternen Beobachtern ist nämlich bewusst, dass nur eine kleine Zahl der Asylbewerber politisch Verfolgte sind. Weil wir aber praktisch keine andere Einwanderungsmöglichkeit für Menschen ausserhalb des EWR [Europäischen Wirtschafts-Raum’s] bieten, zwingen wir die vielen Wirtschaftsflüchtlinge zur Maskerade, zur Lüge, zum Schwindeln. Nur wer sich als politischer Flüchtling ausgibt, hat Aussicht auf Erfolg, also haben wir es plötzlich nur mehr mit Opfern zu tun, statt mit potenziellen Angestellten. Kein Immigrant aus Afrika kann ehrlich zugeben, warum er den weiten Weg in die Schweiz gewählt hat, obwohl die Suche nach Arbeit und einem besseren Leben an sich ehrbare Gründe zur Auswanderung wären.

Stattdessen schleusen wir die Asylbewerber durch ein teures, aufwendiges Verfahren, um sie am Ende als «unechte» Flüchtlinge zu enttarnen und dann zurückzuspedieren. Das ist schlimm und sinnlos genug. In letzter Zeit, vor allem unter der Politik unserer Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) sowie infolge vieler bizarrer Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts in St.?Gallen führen wir eine Asylpolitik vollends ad absurdum. Immer mehr abgewiesene Asylbewerber werden nicht etwa nach Hause geschickt, sondern «vorläufig aufgenommen». Haben sie dies erreicht, gehen die meisten nie mehr zurück.

Wer ist überrascht? Man erlaubt ihnen ja sogar den Familiennachzug, was verrät, dass die Behörden selber nicht damit rechnen, dass diese «Flüchtlinge» je ausreisen. Nach einer gewissen Zeit erlangen die meisten ausserdem einen noch besseren Status: Zwischen 2000 und 2010 nahm die Schweiz insgesamt rund 65’000 Menschen vorläufig auf, rechnete die Zürcher SVP-Politikerin Barbara Steinemann kürzlich in der Weltwoche vor. In der gleichen Zeit reisten aber nur 1400 vorläufig Aufgenommene wieder aus.

Die große Mehrheit, fast 50’000 Personen, erhielten statt­dessen eine B- oder C-Niederlassungsbewilligung. Mit anderen Worten, wem es gelingt, in die Schweiz zu kommen und ein Asylgesuch zu stellen, der kann davon ausgehen, dass er das Land nicht mehr verlassen muss. Die Mehrheit bleibt – ob politisch verfolgt oder nicht. Es fragt sich, warum man überhaupt eine Asylpolitik betreibt, wenn man deren Ergebnisse ohnehin nicht ernst nimmt. Aufrichtiger wäre es, die Grenzen einfach zu öffnen, für alle. Doch so viel Ehrlichkeit, so scheint es, glauben unsere Politiker den Bürgern nicht zumuten zu können. Wahrscheinlich würde man sie auch nicht mehr wählen.

Würden diese vielen Immigranten, die zumeist klassische Wirtschaftsflüchtlinge sind, wenigstens arbeiten und damit zum Wohlstand dieses Landes beitragen: Man könnte die Folgen dieser Politik ertragen, ja womöglich müsste man sie begrüßen. Doch 83,5 Prozent aller anerkannten Flüchtlinge sowie aller vorläufig Aufgenommenen, so schrieb der ehemalige SP-Nationalrat Rudolf Strahm unlängst im Tages-Anzeiger, sind nicht erwerbstätig, sondern leben von der Sozialhilfe – obwohl sie arbeiten dürften. 83,5 Prozent.

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Siehe auch:

Dänemark: Über "offene Türen und grenzenlose Wohltaten" für Muslime (Teil 2)

Gender Gaga: Birgit Kelle über die schöne neue Gender-Welt

Ron Kubsch: Die Politik hat den Schutz von Ehe und Familie aufgekündigt

Dr. Andreas Unterberger: Familienpolitik: Die Opfer: Frauen, Kinder, Familien

Akif Pirincci: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing… (Herbert Grönemeier)

Heinz Buschkowsky: Integration ist eine Bringeschuld der Einwanderer

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