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Blinde Naivität ist eine Einladung an den Tod

22 Dez

MammothterracetreesBy Thegreenj – Tote Bäume in Hot Springs – CC BY-SA 3.0

In der Urzeit des Menschen war Skepsis gegenüber Fremden eine Notwendigkeit. Das Unbekannte war im besten Fall harmlos oder nützlich, aber im schlimmsten Fall eine Gefahr für das Überleben der eigenen Gruppe. Bis vor einigen Jahrzehnten gehörte es noch irgendwie zur Erziehung der Menschen im Westen, dass man Fremden zwar höflich, aber nicht mit übertriebener Naivität begegnen sollte. Denn man kann nicht hinter die Stirn dieser Fremden schauen und böse Absichten sind nicht auszuschließen.

Die Gefahr für Leib und Leben ist ein Konzept, das noch in der Gesellschaft gelehrt wurde. Offenheit für Neues zu haben ist gut, wenn man bei der ausgestreckten Hand nicht vergisst einen skeptischen Blick auf sein Gegenüber zu richten. Vor allem dann, wenn die Person nicht zur eigenen Gruppe der näheren Familie, des Freundeskreises oder ähnlichen Verbänden gehört. Der Fremde ist ein Fremder, weil man weder seine Mentalität noch seine Absichten kennt. Er könnte Gefahr oder Segen sein.

Im heutigen Westen scheint bei den jüngeren Generationen, die nicht im heißen Atem eines Krieges oder zumindest der Gefahr eines Krieges aufgewachsen sind, keinerlei Verständnis für das bloße Konzept von Skepsis zu existieren. Der Fremde ist immer positiv zu bewerten. Alles was neu und anders ist, muss automatisch gut und besser sein. Kulturelle Unterschiede, beispielsweise in der Erziehung, dem Rollen- und Geschlechterbild, der Achtung des Lebens oder das Verhältnis zur Gewalt, werden von meiner Generation mehrheitlich als nicht existent betrachtet.

Die Menschen sind für sie angeblich überall im Kern gleich, weil die Andersartigkeit als etwas Schlechtes aufgefasst wird. Das Konzept der bösen Menschen wird abgelehnt, weil die meisten Westler aus mittleren oder oberen sozialen Schichten scheinbar Zeit ihres Lebens nicht mehr mit der Härte der Welt in Berührung kommen und dann von ihrer Brutalität überrascht werden. Ein weniger leuchtendes, aber anschauliches Beispiel für diese These ist die Geschichte von zwei eher linksliberal denkenden Amerikanern, genauer einem Pärchen, das im Sommer 2017 in Tadschikistan von IS-Kämpfern abgeschlachtet wurde. (unten)

Jay Austin und Lauren Geoghegan hatten ihr gutes, bürgerliches Leben aufgegeben, um die Welt zu bereisen und die Menschheit kennenzulernen. Man kann die beiden Toten um die Dinge beneiden, die sie gesehen haben, als sie auf ihrer Fahrradtour um die Welt Kontinente erkundeten und ihre Liebe feierten, weil sie glaubten, dass das «das Böse» eine Erfindung sei, die Welt im Grunde herzensgut ist und man sich nicht von dem Narrativ [von der Vorstellung] täuschen lassen sollte, dass die Welt ein großer und gefährlicher Ort sei. Grundlegend nicht einmal so falsch, aber auch nur bis zur nächsten Ecke gedacht.

„You watch the news and you read the papers and you’re led to believe that the world is a big, scary place. People, the narrative goes, are not to be trusted. People are bad. People are evil. People are axe murderers and monsters and worse. […] I don’t buy it. Evil is a make-believe concept we’ve invented to deal with the complexities of fellow humans holding values and beliefs and perspectives different than our own – it’s easier to dismiss an opinion as abhorrent than strive to understand it. […] Badness exists, sure, but even that’s quite rare. By and large, humans are kind. Self-interested sometimes, myopic sometimes, but kind. Generous and wonderful and kind. No greater revelation has come from our journey than this.” – (von der Webseite der Ermordeten)

Sie schauen sich die Nachrichten an, lesen die Zeitungen und glauben, dass die Welt ein großer, furchterregender Ort ist. Den Menschen, so die Erzählung, ist nicht zu trauen. Die Leute sind schlecht. Die Menschen sind böse. Menschen sind Axtmörder und Monster und schlimmer. Ich glaube nicht daran. Das Böse ist ein Schimpfwort, das wir erfunden haben, um mit den Ansichten von Mitmenschen, die andere Werte,  andere Ansichten, Überzeugungen und Meinungen vertreten als wir, zu verurteilen.

Es ist einfacher, eine Meinung als abstoßend abzulehnen, als sich darum bemühen, sie zu verstehen. Böses existiert natürlich, aber auch das ist ziemlich selten. Im großen und ganzen sind die Menschen gütig. Manchmal selbst interessiert, manchmal kurzsichtig, aber nett. Großzügig und wunderbar und nett. Das ist die größte Erkenntnis, die wir auf unserer Reise gewonnen haben. – (von der Webseite der Ermordeten)

Eine weitere Geschichte mit ähnlichem Ausgang: Maren Ueland (28) und Louisa Vesterager Jespersen (24), zwei skandinavischen Studentinnen (beide jung und hübsch), die mit von Messern zersiebten Körpern tot in der Einsamkeit marokkanischer Landschaften endeten. Tatverdächtig sind mehrere Marokkaner, für die Norwegerinnen also Fremde in einem fremden Land, die keine guten Absichten gehegt hatten. Oder wer erinnert sich noch an Pippa Bacca, eine italienische Künstlerin (und selbsternannte Antifaschistin und Antirassistin), die sich im Hochzeitskleid auf eine Reise durch den Nahen Osten begab, um die frohe Botschaft von Liebe und Toleranz zu verkünden.

Das Hochzeitskleid sollte die Heirat zwischen Nationen und Völkern” symbolisieren. Bacca hatte keinerlei Skepsis gegenüber der fremden Kultur, dem fremden Land, den fremden Menschen und wurde nur wenige Kilometer nach dem Trampen von ihrem türkischen Fahrer vergewaltigt, ermordet und anschließend wie Müll am Straßenrand entsorgt. Ein ähnliches Schicksal erlitten auch Maria Ladenburger, Sophia Lösche und Mia aus Kandel. Wahrscheinlich ließe sich die Liste noch lange fortführen. Wer bis hierhin durchgehalten hat, wird verstehen worauf ich hinaus will.

Grenzenlose Naivität führt zum Tod, aber zu viel Skepsis macht das Leben auch nicht gut

Es spricht nichts dagegen das eigene Leben zu genießen, die Welt sehen zu wollen und fremde Menschen oder Kulturen kennenzulernen. Wir wären mit der Menschheit nicht dort wo wir sind, wenn wir uns nicht mit anderen Menschen vernetzen und austauschen würden. Aber es ist egal ob die Opfer Maren, Louisa, Maria L. oder Jay Austin und Lauren Geoghegan heißen. Ihnen allen war vermutlich gemein, dass sie die Werte ihrer Generationen (kurz vor 1991 und nach 1991) verinnerlicht hatten.

Sie sind Produkte ihrer Umwelt, ihrer Erziehung und der westlichen Konsum- und Spaßgesellschaft, die weder Vernunft noch Skepsis kennt, sondern nur noch Toleranz, Liberalität und Offenheit predigt, bis das Blut aus allen künstlich herbeigeführten Öffnungen spritzt. Hier geht es nicht um Schadenfreude oder Schuldzuweisungen, weil der Schmerz vom Verlust des eigenen Kindes für die Eltern Strafe genug ist und von keinem Menschen durchlebt werden sollte. Das ist etwas, was man nicht einmal seinen schlimmsten Feinden wünscht.

Vielmehr geht es um eine lebensfeindliche Kultur im Westen, die ihren Kindern jegliches Gefühl für Gefahr und die ungewisse Zukunft abtrainiert hat. Maria Ladenburger, Jay Austin und Pippa Bacca sind Produkte ihrer Erziehung und den Irrlehren, die von 68ern und folgenden Generationen in einem Betrug an der Jugend an eben diese weitergeben wurden. Diese haben die falschen Versprechungen von Welthumanismus, globaler Menschheit und der absoluten Gleichheit der Menschen (auch in Werten, Normen und Verhalten) ernst genommen und verinnerlicht.

Diese Ideologie kann man als Gutmenschentum bezeichnen. Es ist wie eine Krankheit, die den Wirtskörper, also den Menschen, wehrlos gegenüber seiner Umwelt macht. Er hat keine Vorstellung von Bedrohung, dass zum Leben die Möglichkeit des Sterbens gehört und diese beachtet werden muss. Maria Ladenburger hat ihren ideologisch verstrahlten Eltern, Lehrern und Mentoren geglaubt, die von der Unschuld der edlen Wilden” gesprochen haben und das blaue vom Himmel logen, als die muslimische Welt zu Millionen nach Europa aufbrach und 2015 frenetisch nach Angela Merkel als Heilsbringerin einer neuen, pseudomoralischen Religion rief.

Jay Austin und die norwegischen Mädels haben vermutlich zugehört, als man ihnen schon im Kindergarten erzählte, dass die Menschen alle grundlegend gut seien und Gewalt niemals eine Möglichkeit sein darf, die sie selbst in Betracht ziehen sollten. Dass Gewalt beispielsweise nur Ausdruck von Armut oder Mangel an Möglichkeit sei, ist ihnen mit Sicherheit in ihrem kurzen Leben tausendmal eingetrichtert worde. Irgendwie haben es die Lehrmeister unserer jüngeren Generationen geschafft, statt wache, kritische und aufgeweckte Menschen, blökende Schafe zu erziehen, die Gutsein mit Dummheit verwechseln und sich bereitwillig in’s offene Messer stürzen, weil sie nicht glauben können, dass es Menschen gibt, die anderen Menschen aus unterschiedlichsten Gründen die grausamsten Taten antun.

Kulturelle oder religiöse Unterschiede gibt es für diese Generation scheinbar nicht. Auch wenn klar ist, dass die Religion des Christentums wohl deutlich anders gewesen wäre, wenn Jesus nach seiner Wiederauferstehung, wie Mohammed zum Kriegsherren geworden wäre und den halben Orient mit dem Schwert erobert hätte. Wenn die Bibelanhänger in den Kirchen statt Nächstenliebe und ständiger Vergebung, über den Kampf gegen die Ungläubigen reden würden, sich die Kirchenanhänger weltweit ganz anders verhalten würden und dass diese Kirche eine andere wäre, als sie heute ist.

Wahrscheinlich haben diese Opfer einer lebensverneinenden Ideologie, des Gutmenschentums, in ihren verkürzten Leben schon öfter gehört, dass alle Menschen auf der Welt doch im Grunde das Gleiche wollen und wir alle nur Menschenkinder in Eden sind, die trotz unterschiedlichster Herkunft, Erziehung und Religion an die selben humanistischen, westlichen Werte von Nächstenliebe, Toleranz und ewiger Friedfertigkeit glauben. Das ist ein Irrtum. Schlimmer noch! Es ist eine Lüge.

Nun ist es keine Lösung, wenn man das eigene Leben aus Angst vor Gewalt und Boshaftigkeit in einem selbst gewählten Kerker verbringt. Aber ein Mindestmaß an Skepsis gegenüber Fremden und neuen Dingen sollte vorhanden sein, wenn man die Evolution und die Menschheitsgeschichte auch nur im Mindesten verstanden hat.

Die Ideologie einer grenzenlosen Naivität, eines humanistischen Gutmenschentums, ist wider die Natur und kann daher in letzter Konsequenz nur zum Aussterben, also zum Tod derjenigen führen, die daran glauben. Dieser Tod nimmt dann individuelle Formen an, wenn er gute, aber naive Menschen wie Jay Austin und Lauren Geoghegan aus dem Leben nimmt. Aber er kann und wird auch politische und gesellschaftliche Form annehmen, wenn er die europäisch-westliche Zivilisation, die Erben eines kastrierten Christentums und pervertierten Humanismus, von der Weltkarte fegt. >>>  Quelle

Siehe auch:

Flüchtlingshelfer wollen nicht länger schweigen

Der Vatikan weigert sich, einer von Muslimen verfolgten Katholikin Asyl anzubieten

Video: Die Woche COMPACT: Blutige Weihnacht, Marrakesch, Gelbwesten (22:16)

Neutrale Lehrer: AfD-Niedersachsen schaltet Schulportal frei

Elmar Hörig: Fremdschämen für die SPD!

Nach Schweden schauen heißt, in die Zukunft Merkeldeutschlands schauen

Videokommentar von Dr. Nikolaus Fest zu den G20-Krawallen in Hamburg (03:50)

17 Aug

Sie wissen, ich lebe und kandidiere in Berlin, dort ist meine politische Heimat aber gebürtig bin ich aus Hamburg und deshalb sehe ich mit Verblüffung auf die Zustände meiner Heimatstadt. Denn was ist los mit Hamburg? Seit Jahren duldet die Hansestadt die Linksterroristen von „Rote Flora und Hafenstraße. Eine Woche vor dem G20 zerstörten die sogenannten Autonomen Gleisen und Bahnanlagen, verursachten Millionenschäden. Hamburg guckte zu, als sei das alles nichts und der erste Bürgermeister Olaf Scholz von der SPD blieb im Amt. Dann G20 … Weiter im Video von Nicolaus Fest


Videokommentar von Dr. Nikolaus Fest zu den G20-Krawallen in Hamburg (03:50)

Quelle: Videokommentar von Dr. Nikolaus Fest zu den G20-Krawallen in Hamburg (03:50)

Noch ein klein wenig OT:

Das Asylrecht ist zum Einwanderungsrecht verkommen

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Laut der Genfer Flüchtlingskonvention haben nur politisch Verfolgte ein Anrecht auf Asyl. Menschen, die dagegen vor Krieg und Gewalt fliehen, haben keinen Anspruch auf ein Asylverfahren. Die große Mehrheit der Flüchtlinge dürften allerdings Wirtschaftsflüchtlinge sein, die besonders durch die großzügigen Sozialleistungen in Deutschland angelockt werden und mit Hilfe von Schleppern und NGO’s nach Europa fliehen. Obwohl sie keinerlei Anrecht auf Asyl haben, werden sie wie Asylberechtigte behandelt. Die Asylgesetze werden bewusst missachtet. Erich Wiedemann schreibt:

„Laut „Medico International“ stehen Krieg und Gewalt im Ranking der Fluchtursachen ganz oben. Obwohl sie nach der Genfer Flüchtlingskonvention und nach dem Grundgesetz keine anerkannten Schutzgründe sind. Grundgesetz-Artikel 16a, Absatz 1, sagt: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“. Sonst niemand. Nur dass das Grundgesetz von vielen als Kann-Bestimmung missverstanden wird.”

So kommt es im August 2017 dazu, dass 4.546 Flüchtlinge an der österreichischen Grenze nach Aufnahme der Personalien einfach durchgewunken werden, ohne zu überprüfen, ob sie überhaupt asylberechtigt sind. Und wenn ich an die niedrigen Intelligenzquotienten vieler Menschen aus den afrikanischen Staaten denke, dann stelle ich mir die Frage, was soll das? Dabei sollte man auch bedenken, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Kriminalität gibt. Mit anderen Worten, wir holen uns massenhaft ungebildete, unzivilisierte, asoziale und kriminelle Migranten ins Land.

Die meisten Flüchtlinge kommen aus Eritrea. Eritrea ist zwar eine Diktatur, aber dort herrscht kein Krieg. der durchschnittliche IQ von Eritrea liegt zwischen 58 und 68. Ein IQ von unter 70 wurde früher als geistig behindert bezeichnet und unter 85 als lernbehindert. Aber wie mir scheint werden solche Flüchtlinge bewusst nach Deutschland gelockt, um die Homogenität Deutschlands zu zerstören.

Dadurch soll alles Konservative ausgelöscht und Deutschland in einen multiethnischen, multireligiösen und sozialistischen Multikultistaat verwandelt werden, in dem nach kommunistischem Vorbild der Traum von Gleichheit, Freiheit Und Brüderlichkeit verwirklicht werden soll. Wozu holt man sonst solche Migranten? Der britische Sozialdemokrat [Labour] Tony Blair hat das in Großbritannien bereits vorexiziert und die Schweden taten es ihm gleich, um den Konservativen eins auszuwischen. Und am Ende erhalten die illegal eingereisten Migranten womöglich noch Asyl und dürfen ihre Familien nachholen, obwohl sie in Wirklichkeit keinen rechtlichen Anspruch auf Familiennachzug haben. Erich Wiedemann schreibt:

„Vom Recht auf Familiennachzug steht auch nichts drin. Das Bundesverfassungsgericht entschied schon 1987, dass es keinen grundrechtlichen Anspruch darauf gebe. Trotzdem wurden 2014 etwa 50.000, im Jahr darauf etwa 70.000 und 2016 etwa 105.000 Visa für Familiennachzügler ausgestellt. Das war ein klarer Verfassungsbruch. Das Auswärtige Amt schätzt, dass zur Zeit 267.000 Angehörige allein aus Syrien in der Warteschleife sind.” [die darauf warten, als Familienangehörige nach Deutschland einreisen zu dürfen, wahrscheinlich sind es aber in Wirklichkeit noch wesentlich mehr, ich würde schätzen, zwischen 500.000 und 1 Million]

Um diesen ganzen Asylirrsin zu beenden, müssen wir endlich die Anreize, die sie nach Deutschland locken, deutlich reduzieren. Wir sollten Integration als Pflicht der Migranten einfordern. Dazu gehört auch, dass sie einer geregelten Arbeit nachgehen, dass sie die deutschen Gesetze respektieren und sich von radikalen religiösen Vorstellungen trennen. Alle Flüchtlinge sollten nur noch sechs Monate Sozialleistungen erhalten. Dann sollten sie in der Lage sein, selber ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wer gegen diese Forderungen verstößt, sollte umgehend abgeschoben werden. Die Niederlande zeigen uns, wie es geht:

„Andere Europäer haben strengere Bräuche. In den Niederlanden müssen abgelehnte Asylbewerber innerhalb von vier Wochen das Land verlassen, notfalls per Fahrrad. Wer sich weigert, erhält nur noch eine befristete Minimalversorgung, also: „bed, brood en badkamer“. Nach einer Nacht im Schlafsaal und dem Frühstück muss er wieder auf die Straße.”

Und weil in Deutschland offensichtlich niemand an einer Lösung der Massenmigration interessiert ist, gehen selbst Vorschläge, die zeigen, wie man diesem Problem begegnen könnte, im politischen Chaos unter. Mit anderen Worten, man sollte die Migranten gar nicht erst nach Deutschland einwandern lassen, sondern die Entscheidung, ob jemand Asyl erhält oder nicht, bereits in Afrika entscheiden.

„Die Anregung von Niedersachsens SPD-Innenminister Boris Pistorius, die afrikanischen Migranten, die ja sowieso keine Chance auf Anerkennung hätten, in Libyen abzufangen und dort unter UN-Aufsicht zu kasernieren, ging im Protestgetümmel der eigenen Partei unter.”

Ich muss gestehen, dass ich solche Vorschläge nicht von Boris Pistorius erwartet hätte, konnte er doch sonst den Hals von Migranten nicht voll genug bekommen. Dies zeigt offenbar, dass selbst den Sozialdemokraten mittlerweile das Wasser bis zum Hals steht. Das eine ist, die Migranten als Wähler zu gewinnen, um seine Macht weiterhin, gegen deutsche Interessen, zu behaupten. Diese Migranten muss man sich aber finanziell auch leisten können.

Hier der ganze Artikel von Erich Wiedemann:

Eine Lösung für das Asylproblem: Gesetze einhalten!

Siehe auch:

Warum ich als ehemaliger Linker die AfD wähle!

Video: "Reaktionär Doe" (Folge 28) – Wahlk(r)ampf, Meinungsfreiheit und Internetzensur (13:55)

Soeren Kern: Deutschland: Muslimische Motorradrockerbande „Germanys Muslims” will Muslime „beschützen”

Video: Hausdurchsuchung bei Petr Bystron (AfD-Bayern) (43:04)

Bonn: Aus für Sankt Martins-Umzüge – Islamische Terroranschläge mit Autos befürchtet

Muslimischer Messer-Attentäter von Hamburg-Barmbek plante Anschlag mit LKW – er wollte möglichst viele „Christen und Jugendliche“ töten

Dr. Joseph Zammit-Lucia: Eine antiliberale Welle schwappt über Europa

21 Dez

liberte

Der Sieg über den Faschismus läutete in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg eine Ära ein, in der die liberale Demokratie zur führenden politischen Ideologie avancierte [emporkam, aufstieg]. Westdeutschland wurde zu einer beispielhaften Demokratie. Das Ende der 1970er Jahre markierte auch den Niedergang der Diktaturen in Spanien, Portugal und Griechenland.

Diese Länder wurden bald ebenfalls zu liberalen, demokratischen Staaten. Auf den Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 folgte der Zusammenbruch der Sowjetunion, sodass sich liberale und demokratische Ideale schließlich auch in den ehemaligen Sowjetstaaten verbreiteten. In Europa schien der Siegeszug liberaler demokratischer Ideale vollständig geglückt und unumkehrbar zu sein.

Doch wie so oft ging auch hier mit großem Erfolg eine Selbstzufriedenheit einher, die schon bald in Überheblichkeit umschlug. Für viele von uns war es schlicht unvorstellbar, dass liberale und demokratische Ideale ebenso schnell wieder aufgehoben werden könnten, wie sie sich etabliert hatten. Folglich begannen wir zunächst damit, einige Kernprinzipien des Erfolgs der liberalen Demokratie zu vergessen, um einige davon schließlich zu untergraben.

Wir vergaßen, dass Demokratie sich durch eine politisch engagierte Bevölkerung legitimiert – und nicht durch eine herrschende Klasse. Wir vergaßen, dass ein System, in dem sich die Idee der Demokratie darauf beschränkt, Menschen alle paar Jahre das Recht zu wählen einzuräumen, gar keine echte Demokratie ist.

Viele Länder entwickelten sich effektiv zu Zweiparteiensystemen, in denen die politische Macht in regelmäßigen Abständen von einer Partei zur anderen überging. Zusätzlich wurde die politische Agenda dieser Parteien einander immer ähnlicher. In diesem Zweiparteiensystem waren einige Parteien der Überzeugung, ungefähr einmal pro Jahrzehnt rechtmäßig mit dem Regieren an der Reihe zu sein.

Die Politik entfernte sich immer stärker von den Wählern. Es fand eine zunehmende Konzentration der Macht statt: in Zentralregierungen, in immer mächtiger werdenden technokratischen Organen wie „unabhängigen“ Zentralbanken, die weder gewählt sind noch dazu verpflichtet, Rechenschaft abzulegen – und nicht zuletzt in Großunternehmen und sonstigen Organisationen, die über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen.

Außerdem vergaßen wir, dass es bei den liberalen demokratischen Idealen darum geht, dem Volk so viel Macht und Verantwortung wie möglich einzuräumen, statt die Macht immer stärker zu konzentrieren. Das achtbare Ziel, ein vereintes Europa zu schaffen, stellte sich bald als bürokratischer Alptraum heraus. Das Prinzip der Subsidiarität [Selbstbestimmung, Eigenverantwortung] verkam zu leeren Worten, die in irgendeiner schriftlichen Erklärung festgehalten sind.

Im Namen der finanziellen Effizienz und der vermeintlichen Erfordernisse einer globalisierten Welt ging immer mehr Macht von Gemeinden, Städten und Regionen an nationale Regierungen über, und von diesen an die Maschinerie der Europäischen Union, die nur noch herzlich wenig Demokratie für den Durchschnittswähler bot. Ganz zu schweigen von einer emotionalen Verbundenheit in irgendeiner Form.

Viele von uns, und auch Personen in Machtpositionen, vertraten tendenziell eine groß angelegte internationalistische Sichtweise, die sich für Globalisierung, freien Handel, freie Märkte, die Freizügigkeit der Bürger und weitestgehend offene Grenzen aussprach.

Der Fokus lag auf den wirtschaftlichen Vorteilen, den diese Entwicklungen zweifellos versprachen. Wir waren der Überzeugung, dass wirtschaftlicher Wohlstand durch immer stärker ineinander verzahnte Ökonomien die beste Möglichkeit sei, Konflikten vorzubeugen und die vielen Erfolge der liberalen Demokratie zu bewahren. Das Prinzip des Nationalstaats wurde zugunsten gigantomanischer Visionen von einer Weltordnungspolitik untergraben.

Während Ökonomen das politische Ruder übernahmen und zeigten, dass nach ihren eindimensionalen Maßstäben große Fortschritte erzielt wurden, schien niemand die kulturellen Auswirkungen dieser Veränderungen zu beachten. Niemand bemaß den Schaden, den dies im Hinblick auf das Identitätsgefühl gewöhnlicher Bürger hatte.

Dies führte zur sukzessiven Aushöhlung des bürgerlichen Bewusstsein, das zuvor durch ein Wissen um die Privilegien des Bürgerrechts, aber auch um die Pflichten und die soziale Verantwortung gekennzeichnet war. Wirtschaftlicher Wohlstand wurde auf Kosten des sozialen Zusammenhalts erkauft.

Der allmähliche Bedeutungswandel der Begriffe „Internationalismus“, „Globalisierung“ und „freier Handel“ ist hierfür symptomatisch. Während diese Begriffe früher mit Wohlstand assoziiert wurden, denkt man mittlerweile hauptsächlich an die Konzentration von Macht.

Hört man diese Worte, beschleicht einen unweigerlich ein Gefühl von Angst und Unsicherheit. Unter den gewöhnlichen Bürgern machte sich das Gefühl breit, politisch zunehmend entrechtet zu werden. Diese Veränderungen wurden entweder nicht bemerkt oder ignoriert. Sie wurden gegenüber den wirtschaftlichen Vorteilen für ganz Europa als zweitrangig abgetan.

Heute macht sich eine neue antiliberale Politik in Europa dieses kulturelle Vakuum zunutze – denn wie sich nun herausstellt, waren diese nach und nach aufgeweichten kulturellen Elemente die wichtigste Grundlage für die liberalen Demokratien. Genährt durch diese allmählichen Veränderungen und jüngst durch Ereignisse wie die Flüchtlingskrise und die Bedrohung durch grenzübergreifenden Terrorismus angeheizt, breitet sich immer stärker eine antiliberale Politik aus. Aus der europäischen Peripherie sickert diese Art der Politik immer weiter ins Zentrum Europas – zum Beispiel nach Frankreich, das als Geburtsstätte des liberalen Gedankens gilt.

Die Parteien der Mitte haben auf diese Entwicklung auf unterschiedliche Weise reagiert. Manche stecken einfach den Kopf in den Sand und tun diese neue Politik schlicht als „populistisch“ ab. Andere haben sich selbst in diesen antiliberalen Sog ziehen lassen. In Frankreich konnte der Vormarsch des Front National jüngst nur dadurch gestoppt werden, dass die Sozialisten ihre Kandidaten in der zweiten Wahlrunde zurückzogen.

Ein solcher Ansatz verspricht keine Aussicht auf Erfolg. Stattdessen müssen wir einige der wichtigsten Grundlagen der liberalen Demokratie wieder neu entdecken, die von der heutigen Politik der Mitte verraten wurden. Darüber hinaus müssen wir die kulturellen Aspekte der Politik wieder ernster nehmen und uns bewusst machen, dass die kulturelle Seite langfristig immer von größerer Bedeutung sein wird als die wirtschaftliche.

Im Jahr 1946 hielt Winston Churchill in der Kleinstadt Fulton (damals 7.000 Einwohner) in Missouri eine Rede. Seine Worte lauteten: „Von Stettin an der Ostsee bis Triest an der Adria hat sich ein Eiserner Vorhang auf Europa herabgesenkt.“ Siebzig Jahre nach dieser Rede und nur 27 Jahre nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs schwappt nun eine antiliberale Welle über Europa.

Können wir diese Welle stoppen, indem wir uns auf die Kernprinzipien zurückbesinnen, auf denen die liberale Demokratie aufgebaut wurde? Oder versuchen wir diese Welle abzuwehren, indem wir einen Schutzdamm errichten – und so lediglich eine Verzögerung erzielen, nur um schließlich mit ansehen zu müssen, wie unser Schutzdamm durch die Folgen unseres kollektiven Versagens hinweggespült wird?

Dr. med. Joseph Zammit-Lucia ist Künstler, Autor, unabhängiger Wissenschaftler und Berichterstatter. Außerdem ist er Arzt, Privatunternehmer und Präsident der WOLFoundation.org. Zu erreichen ist er unter: Website hier.  Photographic Art hier.

Quelle: Eine antiliberale Welle schwappt über Europa

Meine Meinung:

Ich würde Liberalismus nicht generell als positiv bewerten. Auch der Liberalismus hat seine Grenzen. Toleranz gegenüber Intoleranten ist unangebracht. Aber diese Erkenntnis hat sich in Europa offensichtlich noch nicht durchgesetzt. Die grenzenlose Liberalität erinnert mich auch ein wenig an die französische Revolution. Auch dort ist man gelegentlich mit seinen Freiheitsvorstellungen übers Ziel hinausgeschossen, was in furchtbaren Blutbädern endete. Vielleicht müssen Liberalität und Antiliberalität irgendwie im Gleichgewicht stehen.

In den sechziger Jahren hatte man mit der antiautoritären Erziehung auch die Vorstellung einer liberalen Erziehung von Kindern. Ob das wirklich glücklichere, verantwortungsvollere und gesündere Kinder hervorgebracht hat? Mit anderen Worten, ein gewisser Hauch von Antiliberalität bringt so manche Sache erst wieder ins rechte Lot. Ich glaube, der Traum von der absoluten Liberalität wird immer an der Realität scheitern. Und zwar genau darum, weil er die Realität ignoriert.

Dass das Konzept der totalen Liberalität gescheitert ist, erkennt man z.B. auch an Schweden und den Niederlanden, die beide als äußerst liberale Staaten galten und ihre Grenzen für jedermann weit öffneten. Was daraus geworden ist, erkennt man an der antiliberalen Haltung, die sich überall durchgesetzt hat. Dies lag daran, dass man dieser Liberalität keine Zügel angelegt hat und sie nicht nach vernünftigen Kriterien steuerte. Liberalität muss immer auch von Vernunft und Weitsicht begleitet sein, sonst schlägt sich irgendwann ins Gegenteil um. Und das ist vielleicht auch gut so.

Noch ein klein wenig OT:

Gerd Held: Die wahren Verlierer der Regional-Wahl in Frankreich sind die Sozialistische Partei und die Kommunisten

Der Sieg eines komplizierten und demokratisch zweifelhaften Wahlrechtes über eine Partei, die vor allem vom Versagen der französischen Eliten lebt, verwischt das Bild des wirklichen Verlierers dieser Wahl, das bei der Berichterstattung im deutschen Fernsehen nicht sichtbar wurde: Das ist einmal die Sozialistische Partei des Präsidenten und es sind die Kommunisten, die noch nicht einmal mehr zu den ernstzunehmenden Splitterparteien gehörten.

Als Francois Mitterrand 1981 das Tabu brach und die Kommunisten mit in seine Regierung aufnahm, beherrschten die noch ganze Regionen. Dazu zählte das Kohlerevier im Norden, die berüchtigte „Banlieue Rouge – der rote Gürtel“ um die Hauptstadt Paris, das Industriegebiet um Le Creusot in Burgund, und eine sichelförmige Kette von dem Departement Vaucluse (Avignon) bis hin zur spanischen Grenze des Departements Pyréneés orientale (Perpignon). Und genau das ist, bis auf wenige Ausnahmen, heute das Kerngebiet der Front Nationale.

Der Rückzug der Sozialisten im Norden und der Alpen-Mittelmeer-Region bedeuten auch, dass sie dort jetzt noch nicht einmal mehr in den Regionalparlamenten vertreten sind. Welch ein Preis. Vor allem in den ehemaligen Bergbaugebieten hatten Sozialisten und Kommunisten über Jahrzehnte eine solide Mehrheit. Jetzt sind sie bei Null angekommen. Und wer vor 30 Jahren vorausgesagt hätte, dass die rote Hochburg Marseille einmal die Konservativen wählen würde, um die zweitgrößte Stadt Frankreichs um sie damit knapp vor der 26 Jahre alten Marion Marèchal-e-Pen zu bewahren, wäre wohl als Phantast eingeordnet worden.

Nicht viel besser sieht es in der Region Ile-des-France aus, dem französischen politischen Zentrum rund um Paris. Das war linkes Territorium, aufgeteilt zwischen Kommunisten und Sozialisten mit ein paar konservativen Rückzugsgebieten. Jetzt regieren dort die Parteigänger Sarkozys. Auch hier sind einige Städte direkt von den Kommunisten zu Le Pen übergelaufen. Paris selbst ist geteilt, hat Wahlergebnisse wie in Berlin, nur dass es da keine Mauer gab. Die westlichen Arrondissements sind fest in konservativer Hand, der Osten genauso klar, bei den Sozialisten mit einem hohen Anteil der Linksgrünen.

>>> weiterlesen

Siehe auch:

Raymond Ibrahin: Alle fünf Minuten wird ein Christ von Muslimen ermordet

Julian Tumasewitsch: Weihnacht: Mit oder ohne Alkohol?

Vera Lengsfeld: Probleme mit Andersartigkeit oder mit Andersdenkenden, Herr Fleischhauer?

Ingrid Carlquist: Schweden: Im Asylhimmel ist der Teufel los

Daniel Pipes: Muslimische "No-Go-Areas" in Europa?

ZDF-Lügen-Moderator Claus Kleber versteht die Welt nicht mehr

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