Tag Archives: Kronen Zeitung

Video: Beatrix von Storch (AfD): Wenn die Fahne des Islam steigt, wird die Fahne des Regenbogens brennen! (05:05)

19 Mai
Video: Beatrix von Storch (AfD): Wenn die Fahne des Islam steigt, wird die Fahne des Regenbogens brennen! (05:05)
Björn Höcke (AfD): Und wer hat nun tatsächlich die Kronenzeitung gekauft?

kronen-zeitung

Björn Höcke schreibt:
Vize-Kanzler H. C. Strache mußte gehen, weil er der Versuchung erlag, daß eine vermeintlich der FPÖ nahestehende Investorin Anteile einer der einflussreichsten Zeitungen in Österreich kaufen wollte: Der Kronen Zeitung.
Geschickt nutzt der ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz die Situation, um Neuwahlen anzusetzen und die bisher äußerst erfolgreiche Regierungsarbeit für seine Parteitaktik zu gefährden.
Seine Rede zur Regierungsauflösung war rhetorisch brillant und es gelang ihm dabei, sich als Saubermann darzustellen und alle Früchte der Koalitionsarbeit zu vereinnahmen. Tatsache ist aber, dass die politische Neuausrichtung Österreichs nur durch den Druck der FPÖ möglich wurde.
Aber was wurde denn nun aus den zum Verkauf anstehenden Anteilen der Kronen Zeitung…? Die sicherte sich ein Sebastian Kurz nahestehender  [österreichischer Immobilienspekulant und] Investor [René Benko]. Und beim Konkurrenzblatt Kurier ebenfalls. Die Parteinähe von wichtigen Medien ist ein Problem, aber leider üblich in der Politik.
Kurz-Förderer Benko kauft 24 % von „Krone“ und „Kurier“ (kontrast.at)
Björn Höcke (AfD): Der Kampf um Kickls Kopf

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Björn Höcke (AfD) schreibt:
Die Auflösung der Regierung entlarvt den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz als Machiavellisten: Ihm geht es nicht um politische Inhalte, ihm geht es nur um Macht. Für den Ausbau seiner Parteimacht ist er bereit, die großen Errungenschaften der bisherigen Regierungsarbeit zu opfern. Ein immer beliebter werdender Innenminister Herbert Kickl von der FPÖ stört dabei nur. Deswegen machte Kurz dessen Ressort zur Bedingung für den Fortbestand der Regierung. Dabei hatte Kickl mit der Ibiza-Affäre gar nichts zu tun.
Worum es wirklich geht, beschreibt Kickl hier: Stellungsnahme zur Aufkündigung der Regierungsarbeit durch Kanzler Sebastian Kurz
Liebe Freunde!
Die ÖVP hat gestern die Regierungszusammenarbeit einseitig aufgekündigt. Es werden daher voraussichtlich im September Neuwahlen stattfinden. Nach den Worten des Kanzlers geht es dabei um Österreich. Die Ereignisse der letzten Stunden und Tage zeigen jedoch, dass es so nicht ist. Es geht Bundeskanzler Kurz und der ÖVP nur um die Macht. Offenbar auch um den Preis der Sprengung einer Regierung, die in der Bevölkerung die höchste Anerkennung für ihre Arbeit seit vielen Jahren hat.
Die privaten Gespräche von HC Strache und Johann Gudenus, die auf Ibiza illegal aufgezeichnet wurden, sind katastrophal und unverantwortlich. Solche Gespräche zu führen und dieses Verhalten an den Tag zu legen, war unbestritten ein schwerer Fehler. Das Bild ist desaströs. Aber es ist eines der zwei Beteiligten und keines der Partei.
Beide haben die Verantwortung dafür übernommen und sind von allen Ämtern zurückgetreten, die sie in der Republik und in der FPÖ ausgeübt haben. Das war genau das, was HC Strache in mehreren persönlichen Gesprächen mit Bundeskanzler Kurz festgelegt hat, um die Regierungsarbeit fortsetzen zu können.
Darüber hinaus sollten inhaltliche Punkte für einen Neustart definiert werden. Darüber herrschte bis Samstag Vormittag Einigkeit in der Koalition. Vereinbart wurde die Strache-Erklärung für 12 Uhr, dann für 13 bzw. spätestes 14 Uhr eine solche des Kanzlers. Die FPÖ hat ihr Wort gehalten.
Warum kam es nicht wie vereinbart? Die ÖVP verfolgte insgeheim ein anderes, ihr wahres Ziel. Sie wollte meinen Rückzug als Innenminister erzwingen. Das bedeutet: Weiter regieren, aber ohne die FPÖ im Innenressort und damit ohne jene strenge und konsequente Politik in Sachen Sicherheit und Asyl, die von weiten Teilen der Bevölkerung sehr unterstützt wird und die Hauptgarant für hohen Zuspruch war.
Ich sollte laut Forderungen der ÖVP, die erst im Verlauf des Samstags gestellt wurde, in ein anderes Ressort verschoben werden, um das Innenministerium für EINE BESETZUNG DURCH DIE ÖVP frei zu machen. Die Entwicklungen rund um dieses, von der ÖVP in den Nachmittagsstunden aufgebaute Druckszenario sind der Grund dafür, warum der Kanzler nicht wie zunächst geplant um14 Uhr, sondern erst um 19.45 Uhr vor die Medien getreten ist. Die FPÖ hat nicht nachgegeben. Der Kuhhandel wurde abgelehnt.
Das blaue Innenministerium war der ÖVP schön länger ein Dorn im Auge. Inhaltlich vor allem wegen der klaren und konsequenten Linie in Sachen Asyl- und Zuwanderungspolitik in Österreich und auf europäischer Ebene. In den Fragen der Abschiebung von Lehrlingen mit negativem Asylbescheid, bei der Ablehnung des UN-Migrationspaktes, bei der klaren Ablehnung der Zwangsverteilung von Flüchtlingen aus anderen Ländern in Österreich und auch bei der Einrichtung der Ausreisezentren hat sich die FPÖ gegen Widerstand der ÖVP, die all das nicht wollte, durchgesetzt.
Die letzte Konfrontation war die Frage um die Reduktion des Anerkennungsgeldes für Asylwerber auf 1,50 Euro pro Stunde. Der Bundeskanzler hatte die FPÖ-Forderung anfänglich öffentlich unterstützt. Zuletzt wollte er mich dazu bringen, von der vereinbarten Senkung Abstand zu nehmen. Dazu war ich nicht bereit.
Kurz wollte mit der geforderten Übergabe des Innenministeriums aber nicht nur die inhaltliche Kontrolle über die Asyl- und Migrationspolitik. Er wollte auch seinen parteipolitisch-strategischen Fehler aus den Regierungsverhandlungen, die schwarze Machtdrehscheibe Innenministerium mit allen personellen Handlungsoptionen aus den Händen zu geben, kompensieren. Die Alt-ÖVP hat ihm den Verlust dieses schwarzen Machtnetzwerkes nie verziehen.
Was noch dazu kommt: Wir haben in den ersten eineinhalb Jahren der Regierung Themen abgearbeitet – beispielsweise die neue Mindestsicherung –, die für uns Freiheitliche durchaus nicht einfach waren. Jetzt wären Themen drangekommen, die tiefe Einschnitte ins alte rot-schwarze Systeme bedeutet hätten: beispielsweise die Reform der verfilzten Zwangsvertretungen Wirtschafts- und Arbeiterkammer oder auch eine Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren durch ein neues Finanzierungsmodell. Auch dem hat sich die ÖVP durch die Aufkündigung der Regierung entzogen.
Die FPÖ hat gerade auch in diesen letzten Tagen die Interessen Österreichs vor das Interesse gestellt, weiter an einer Regierung teilzunehmen, die von Sebastian Kurz auf Druck seiner eigenen Partei zuletzt immer weiter weg von ihrem eigenen Programm gezogen wurde.
Die ÖVP ist seit gestern im Wahlkampf und ihre Farbe ist wieder das altbekannte Schwarz – nicht mehr das abgeblätterte Türkis. Wir sind für diese Auseinandersetzung gerüstet. Und wir halten den Kurs, für den wir Freiheitliche schon bisher hauptverantwortlich waren. Für unsere Heimat Österreich und ihre Bürgerinnen und Bürger – jetzt erst recht!
Euer Herbert Kickl
Video: Der satirische Wochenrückblick am 18.Mai von Ferdinand Wegscheider zur Regierungskrise in Österreich (06:02)

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Video: Der Wegscheider über die aktuelle Entwicklung in Österreich (06:02)
Im neuen Wochenkommentar geht es heute um jenen politischen Sprengsatz, der Freitagabend von Deutschland aus gezündet wurde: Es geht um Urlaubseindrücke von den Balearen, es geht um Rücktritte und um die bisher schwerste Krise der aktuellen österreichischen Bundesregierung.
Siehe auch:
Andeutung bei Preisverleihung im April 2019: Jan Böhmermann kannte Strache-Video schon vor Wochen (berliner-zeitung.de)
Böhmermann hatte bereits im April bei der Verleihung des österreichischen TV-Preises Romy in einer Video-Botschaft Andeutungen zu dem Fall gemacht. Den Preis könne er nicht persönlich abholen, weil er „gerade ziemlich zugekokst und Red-Bull-betankt mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchen-Villa auf Ibiza rumhänge“, hatte Böhmermann gesagt.
Er verhandele gerade, wie er die „Kronen Zeitung“ übernehmen könne, dürfe darüber aber nicht reden. Der Auftritt hatte ihm scharfe Kritik in österreichischen Medien eingebracht. Er würdige die österreichische Regierung herab, hieß es damals.
Video: Norbert Hofer (FPÖ): Jetzt erst recht! (01:36)
Video: Norbert Hofer (FPÖ): Jetzt erst recht! (01:36)

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Kronen-Zeitung: „Wir verschweigen die Herkunft der Täter nicht!”

8 Feb

grenzuebergang
Hier der aktuelle Kommentar des geschäftsführenden Chefredakteurs der [österreichischen] "Kronen Zeitung", Klaus Herrmann, in der Sonntagsausgabe:

"Asylwerber in der Schweiz verhaftet – Mord an schöner Studentin geklärt", "IS- Anschlag in Berlin verhindert – Anführer samt Familie in Flüchtlingslager versteckt": zwei Schlagzeilen der "Krone" von Freitag und Samstag der abgelaufenen Woche. Damit verstoßen wir gegen die Empfehlung des Presserates.

us_studentin_erstickt[6]Eine 25-jährige US-Studentin wurde laut Obduktion in ihrer Wohnung in Wien-Wieden erstickt. Sie hatte offenbar einen Flüchtling aus Gambia bei sich wohnen lassen, der jetzt verhaftet wurde.

Der Presserat verlangt, alles durch die rosarote Brille zu sehen: "Immer wieder wenden sich Leser an den Presserat und kritisieren, dass in der Kriminalberichterstattung die ausländische Herkunft oder der Migrationshintergrund eines mutmaßlichen Täters angeführt wird. Menschen gleicher Herkunft können sich dadurch gekränkt und diskriminiert fühlen. Der Senat 1 des Presserates mahnt daher zu mehr Zurückhaltung und Sensibilität.

Dennoch kann auch die bloße Nennung der Herkunft von Straftätern bei manchen Lesern eine negative Einstellung und Ressentiments gegenüber der betroffenen Gruppe hervorrufen; Vorurteile können geweckt oder verstärkt werden. In Fällen, in denen die Herkunft des Täters für die Schilderung der Straftat und für das Verständnis der Leser nicht relevant ist, sollte nach Meinung des Senats darauf verzichtet werden, die Herkunft zu nennen."

Ist doch bizarr, dieser "Auftrag", an den sich aber sichtlich viele österreichische Medien halten. So leistet der Presserat der Vorurteilsbildung erst recht Vorschub. Und fördert damit die üble Verunglimpfung der Medien als "Lügenpresse".

Doch wer alles schwarz sieht, dem geht oft auch das Urteilsvermögen verloren, der vermag auch nicht mehr zu differenzieren. So schrieb mir gerade einer von diesen Verschwörungstheoretikern vor wenigen Tagen: "Was ist denn los bei euch? Jede Menge Berichte über kriminelle Taten im Lokal- und Gerichtsteil an diesem Tag, aber nirgends wird bekannt gegeben, wer die Straftaten begangen hat.

Da steht: ‚Der Kriminelle‘, der ‚Einbrecher‘, die ‚Verdächtigen‘ und anderes Unverbindliches. Stimmt es mit dem Gerücht, dass die Medien nicht mehr darüber berichten dürfen, dass Straftaten von Asylanten begangen wurden? Bei unserem Rot-Funk wundert es mich ja nicht mehr, aber dass jetzt auch die Print-Medien gleichgeschaltet werden, wundert mich doch einigermaßen bei der ‚Unabhängigen Kronen Zeitung‘."

Siehe oben: Nein, wir von der "Krone" verschweigen – wenn wir die Herkunft zweifelsfrei kennen – diese Information NICHT. Ein sogenanntes Nachrichtenmagazin [profil.at] schrieb gerade erst: "Der Einwand, weitere Fälle vertusche die Lügenpresse, gilt nicht. Die ‚Kronen Zeitung‘ sorgt für täglichen Nachschub aus der Kategorie ‚Achtung, Flüchtling‘." Das schreibt ausgerechnet jenes Magazin, das auch fünf Wochen nach den dramatischen Vorfällen von Köln, die in Deutschland selbst linke Blätter zum Kurswechsel bewegten, versucht, die Geschehnisse und die Folgen unter den Teppich zu kehren.

Das tun wir nicht. Wir wollen nicht alle Flüchtlinge abstempeln – aber auch nicht alle freisprechen. So lassen wir uns auch nicht vom obersten Verfassungsschützer beeindrucken, der gerade meinte, dass Berichterstattung und laufende öffentliche Diskussion die Sache anheizten.

Weder lassen wir uns die rosarote Brille auf die Nase picken, um so zu tun, als würden uns Asylanten keine Probleme im Land verursachen. Genauso wenig lassen wir uns aber schwarzmalerisch "Lügenpresse" schimpfen, die die Wahrheit verheimliche.

Wir wissen, wem allein wir verpflichtet sind: den Lesern. Der Wahrheit!

Quelle: "Krone"-Kommentar: Schwarzmaler und rosarote Brille

Und noch ein Gedicht von Helmut Zott:

Die zweite Geburt

Ein Mensch, schon dreißig Jahre alt,
fühlt sich im Innern leer und kalt.
Das Leben ist dahingeflossen,
er hat geschuftet, hat genossen,
und will nicht mehr so weiterleben,
nicht mehr nach Ruhm und Reichtum streben.

Er fängt, wie Buddha es getan,
im eignen Geist zu suchen an,
und meditiert an ruhiger Stelle,
auf dass Erkenntnis ihn erhelle
und ihn erleuchte jene Kraft,
die hinter allem Dasein schafft.

Ihm wurde Licht! Doch was geschah?
Es war erschütternd, was er sah!
Er schaute sich, sein wahres Wesen,
wie er seit Ewigkeit gewesen.

Was er schon war Äonen lang,
sah er nun im Zusammenhang.
Die Geistesrückschau zeigte klar,
dass er schon oft auf Erden war.

Sein falsches Tun und sein Erleiden,
sein Erdenschicksal vor den Zeiten,
erkannte er im Licht der Wahrheit
und sah im Geist mit voller Klarheit.

Der Quantensprung in seinem Werden
war seine Geistgeburt auf Erden,
und so zum Fortschritt auserkoren,
wird er zum zweiten Mal geboren.

Menschen, die sich jetzt gefunden,
waren schon früher eng verbunden,
und eine wahre Selbsterkenntnis
bewirkt ein tiefes Weltverständnis.

Helmut Zott

Siehe auch:

Murmansk: Wie Russen ihre Frauen verteidigen, die von Migranten sexuell belästigt werden

„Du bist ein Deutscher, du bist ein Nichts! – Ich stech’ dir ein Auge aus!“

Rainer Grell: Der Untergang der Titanic – Teil 2

Eugen Sorg: Schwarze Pädagogik – Wenn linke Traumtänzer auf „Edle Wilde” treffen

Raymond Ibrahim: Pakistan: „Christliche Mädchen sind nur zum Vergnügen muslimischer Männer bestimmt”

Prof. Soeren Kern: Deutschlands Plan zur Abschiebung von Migranten: "Eine Politische Farce"

Michael Klonovsky: Grazer Amokfahrer raste absichtlich in Menschenmenge – 3 Tote – über 30 Verletzte

30 Jun

Wenn dich die bösen Buben locken, folge ihnen so wenig wie den guten

Über Wahr und Falsch in Orient und Okzident

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In geradezu realsozialistischer Einhelligkeit haben sämtliche Medien die Behauptung der Grazer Polizei übernommen, der Amokfahrer, der [mit etwa 100 km/h] in der steiermärkischen Hauptstadt Graz über diverse Gehsteige raste und zuletzt ausstieg, um noch ein wenig herumzumessern [1], wobei er drei Menschen tötete und über 30 verletzte, sei psychisch labil, die Tat habe aber keinerlei extremistische Motive. Woher wollten die Ermittler dies nur wenige Stunden nach der Blutorgie wissen? [2]

[1] Graz: Amokfahrer rast in Menschengruppe, dann hält er und sticht mit dem Messer zu – 2 Tote – 34 Verletzte (focus.de): Nach der Fahrt sei er aus dem Auto gestiegen und habe weitere Passanten mit dem Messer angegriffen, sagte ein Polizeisprecher. Der mutmaßliche Täter konnte dann von der Polizei gestoppt werden. Dabei soll der Mann auch die Beamten mit seinem Messer attackiert haben, ehe er überwältigt werden konnte.

[2] Noch etwas über den familiären Hintergrund: Graz: Auch der Vater des bosnischen Amokfahrers ist polizeibekannt – verletzte zwei Hunde mit Messer: Die Nachbarn berichten nicht nur über verbale Ausfälle der Familie, sondern auch über Tätlichkeiten. „Unsere Kinder sind beschimpft und mit Steinen beworfen worden.“ Der Vater und die Mutter des Beschuldigten hätten mit Messern zwei Hunde verletzt. Autoreifen seien durchgestochen worden. Es habe Drohungen gehagelt. Einmal habe die Polizei einschreiten müssen, weil im Umfeld des Wohnhauses der Familie Schüsse gefallen seien…

„Seit Jahren haben wir Angst vor dieser Familie, auch jetzt noch, wo der Sohn in Haft ist“, sagen die Nachbarn. „Wir haben Angst um unsere Kinder.“

Wenn es denn stimmt, dass dieser Mann, ein Bosnier mit österreichischem Pass, seine Frau unter Schlägen dazu gezwungen hatte, ein Kopftuch zu tragen, und wegen wiederholter häuslicher Gewalttaten schließlich Umgangsverbot mit ihr und den Kindern erhielt. [3]

[3] Der Mann war wegen seiner Gewaltausbrüche polizeibekannt. Sie richteten sich gegen seine Ehefrau, auch aus religiösen Gründen: Wie die Kronen Zeitung in ihrer morgigen Ausgabe berichtet, soll er sie „zuletzt unter Schlägen gezwungen haben, ein Kopftuch zu tragen“. Die Frau wehrte sich, zeigte ihren Mann an und erwirkte eine Wegweisung aus der gemeinsamen Wohnung in Kalsdorf bei Graz. Gemeinsam mit den zwei Kindern soll sie nach Bosnien gefahren sein.

Wenn es ferner stimmt, dass er ohnehin ein sehr abseitiges, trotz langjährigen Aufenthaltes in Österreich an Kontakten mit der eingeborenen Umwelt desinteressiertes Dasein führte [4], derweil er sich in Gedanken und online meist im arabischen Raum aufhielt, dann ist doch zumindest die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, dass er, nachdem ihm die Behörden die Familie wegnahmen, jene Familie, in die womöglich die westliche Dekadenz Einzug gehalten hatte, denn weshalb trug die Frau ihr Tuch nicht von allein?, sich an irgendwelchen Vertretern dieser Dekadenz stellvertretend rächen wollte, psychisch labil und ideologisch motiviert zugleich, und wo findet man solche Sündenböcke zahlreicher als in einer bevölkerten Innenstadt? Aber dergleichen wird offiziellerseits nicht einmal erwogen. [5]

[4] Diese Familie, die 1993 im Zuge des Balkankrieges in die Steiermark geflüchtet ist, gilt im Ort als abgeschottet und nicht integriert. Immer wieder kam es zu Konfrontationen mit den Nachbarn. X-mal habe die Polizei einschreiten müssen, erzählen die Anrainer. „Wir wundern uns nicht, dass etwas passiert ist, damit haben wir gerechnet“, sagen sie übereinstimmend. „Nur dieses Ausmaß ist auch für uns völlig überraschend.“

[5] Amokfahrt in Graz: Ehefrau gab Interview

Von Schlägen und Drohungen, Schüssen und Freiheitsentziehung hat die Frau des 26-jährigen Amokfahrers von Graz in einem Interview in der ORF-Sendung „Thema“ berichtet.

„Er hat mich geschlagen und getreten, jeden Tag, auch in der Schwangerschaft.“ Gleich nachdem sie vor vier Jahren nach Österreich zu ihm und seiner Familie gezogen sei, habe er ihr den Pass weggenommen.

Kennengelernt habe sie ihren Ehemann über das Internet. Er habe ihr Nachrichten geschickt und sie besucht: „Er hat sich verstellt wie ein guter Mensch, wie ein sehr liebevoller Mensch.“ Doch nachdem die beiden geheiratet hatten, sei sie zu ihm in die Nähe von Graz gekommen, in das Haus seiner Eltern, und alles sei anders geworden: Ab dem ersten Jahr habe er physische und psychische Gewalt auf sie ausgeübt.

„Sklavin, die Kinder gebärt“

Ihre Schwangerschaft sei ihm egal gewesen, er habe sie trotzdem geschlagen. Sie habe versucht wegzulaufen, aber weder Geld noch ein Mobiltelefon noch ihren Reisepass gehabt: „Ich kam nur raus mit ihm oder seiner Mutter. Oder wenn sein Vater raus ist.“ „Er wollte, dass ich eine Sklavin bin, die Kinder gebärt“, sagte sie „Thema“-Moderator Christoph Feurstein teils unter Tränen. Nur kochen, putzen und auf die Kinder aufpassen sollte sie, „nicht alleine einkaufen gehen, nicht spazieren gehen, nichts“.

Ihr Mann habe gewollt, dass sie ein Kopftuch trägt, und ihr untersagt, kurze Hosen zu tragen, wie sie erzählte. Sie habe mit Morddrohungen gegen sich und ihre Familie in Bosnien gelebt. Der 26-Jährige habe mit seiner Waffe von der Terrasse und aus dem Fenster geschossen, auch sie damit bedroht: „Er hat mit der Waffe auf mich gezielt und hat gesagt, dass er mich umbringen und in die Mur werfen will.“

Um Scheidung gebeten

Die Nacht, in der er später weggewiesen worden war und sie ihn um die Scheidung bat, sei ihre schlimmste gewesen: „Er ist explodiert, er hat mich geschlagen, ich bin an der Treppe gestanden, er hat mich in meinen Rücken getreten. (…) Er hat mich an den Haaren gerissen, er hat mich getreten, geschlagen. (…) Ich habe meine Mutter angerufen und habe ihr die Adresse gesagt. (…) Meine Mutter hat alles gehört, was er gesagt hat. Und meine Mutter hat die Polizei gerufen. Dann ist die Polizei nach Hause gekommen.“

Danach habe sie mit ihren Söhnen im Frauenhaus gelebt, in Angst, er oder seine Eltern könnten ihrer Familie in Bosnien etwas antun: „Sie haben gesagt, dass sie meine Familie umbringen können, jemanden bezahlen, der meinen Bruder, meinen Vater und meine Mutter umbringen kann. Das wäre kein Problem, dass sie einem Mann dafür Geld bezahlen.“ Als sie von der Amokfahrt gehört habe, sei das für sie ein Schock gewesen. Es tue ihr sehr leid, dass ihr Mann das gemacht habe. Sie wünsche sich nun nur noch einen sicheren Ort für sich und ihre Kinder, betonte die Frau.

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Wenn die Amokfahrt nun aber einen ethnisch/ religiös/ politisch/ kulturell motivierten Hintergrund gehabt haben sollte, wie zahlreiche Attentate der letzten Zeit, speziell in Frankreich, wo es mehrfach vorkam, dass [muslimische] Kfz-Lenker ihren Wagen in Menschenmengen steuerten, weil das ja immerhin eine der Ungläubigentötungsoptionen ist, die der IS in seiner per Video verbreiteten Kriegserklärung an die Welt ausdrücklich empfiehlt?

So raste am 21. Dezember vergangenen Jahres ein 40-Jähriger algerisch-marokkanischer Abstammung an fünf verschiedenen Orten in Dijon in Menschengruppen und verletzte dabei 13 Personen, zwei davon schwer. Er schrie während seiner Tat ununterbrochen „Allahu akbar“.

Einen Tag später fuhr ein 44-Jähriger mit einem Kleintransporter absichtlich in eine Menge auf dem Weihnachtsmarkt in Nantes, verletzte zehn Personen, eine davon tödlich. Auch hier wollen Augenzeugen den Ruf „Allahu akbar“ vernommen haben. In beiden Fällen schlossen die verantwortlichen Staatsanwältinnen ein religiös motiviertes Attentat jeweils a priori aus. Es handle sich vielmehr, hieß es prompt, bei den Tätern um psychisch Verwirrte. (Die Frage, warum keine verwirrten Christen Passantengruppen niederwalzen, wurde nicht erörtert.) Was also würde daraus folgen, wenn in Graz ein ähnlicher Fall, was Gott verhüten möge, vorläge, sowohl was das Motiv angeht als auch das – mit der Demenz übrigens nur etymologisch [sprachwissenschaftlich] unverwandte, Dementi?

Es begänne das Wirken jener doppelten Optik, auf die ich an dieser Stelle schon zuweilen hinwies. Die Multikulti-Propagandisten hie, die Islamophoben da, erhöben ihr übliches Gezeter; nichts haben solche Taten mit dem Islam zu tun, seimten [beschwichtigen] die einen, ausschließlich damit, salbaderten die anderen. Wenn beide Seiten schwiegen und nur die Fakten sprächen, wäre schon viel gewonnen. Denn beide Fraktionen erklären Teile der Gesellschaft zu Feinden derselben und gefährden den stets und ohnedies fragilen [brüchigen] inneren Frieden, der von den tatsächlich gefährlichen Glaubensirren, sowie importierten Schwerkriminellen ohnehin auf die Probe gestellt wird.

Ich erwarte von den Lesern meines zwar kulturpessimistischen, aber die zivilisatorischen Gepflogenheiten preisenden Diariums [Tagebuchs] die entschiedene Bereitschaft, einen Unterschied zu machen zwischen Extremisten, und seien es Zehntausende, und den Muslimen als solchen, ohne zugleich der Propaganda zu glauben, die uns suggerieren will, der Islamismus habe mit jener Religion, deren Gebote er radikal zu erfüllen vorgibt, noch weniger zu tun als der Realsozialismus mit der reinen Lehre des zu Brüssel und London praktizierenden und vor allem theoretisierenden Dr. Marx aus ursprünglich Trier.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

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Siehe auch:

Uzay Bulut: Wer ist verantwortlich für die Gräuel in der muslimischen Welt?

Das nächste große Schlachtfeld ist Europa

Akif Pirincci: Nach Dolezal-Gate jetzt Pirincci-Gate

Fjordman: Wie Masseneinwanderung die bestehende Kultur zerstört

Michael Stürzenberger: Mit den Moslems kommt der Islam-Terror

Fjordman: Zehn Gründe, sich der Europäischen Union zu entledigen

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