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Video: Der türkische Traumata-Psychologe Prof. Jan Ilhan Kizilhan bei Markus Lanz

7 Jun

Jan Ilhan Kizilhan_06_06-2017Video: Prof. Jan Ilhan Kizilhan bei Markus Lanz (04:20 bis 23:53)

Prof. Jan Ilhan Kizilhan sagt: "Ich habe in den letzten Jahren so viele Opfer von Islamisten und Terroristen gesehen, dass ich mich frage, wie können Menschen derartig grausam sein." Wir müssen die Frage in diesen Tagen ergänzen und  sagen, wie kann man Kinder, die gerade mit leuchtenden Augen ein Popkonzert verlassen (Ariana Grande in Manchester) einfach in die Luft sprengen. Und wie kann man wahllos auf Menschen einstechen.

Auf die Frage, wie der Islam sich gerade in Manchester so radikalisieren konnte gibt Tommy Robinson die richtige Antwort, in dem man den Islam verharmlost hat, in dem man nicht nur weg gesehen hat, ihn nicht nur toleriert, sondern auch den radikalen Islam in jeder Art und Weise großzügig gefördert und unterstützt hat, auch finanziell. So arbeitete z.B. Andy Burnham (Andrew Burnham), der Bürgermeister von Manchester, natürlich ein Labourabgeordneter (Sozialdemokrat), sehr eng mit extremistischen Organisationen zusammen.

Jan Ilhan Kizilhan, Autor des Buches Die Psychologie der ISIS – Die Logik der Massenmörder, ist in der Türkei geboren (im türkischen Teil Kurdistans). Er ist ein Traumata-Psychologe, eine Kapazität, international tätig, der nicht nur ungeheuer beeindruckende Gespräche mit IS-Opfern, sondern auch mit IS-Henkern geführt hat und der fragt, woher kommt diese Gewalt, wenn der Islam doch so eine friedliebende Gemeinschaft sein will?

Gäste am 06.06.2017 bei Markus Lanz: Psychologe Prof. Jan Kizilhan, Moderator Reinhold Beckmann, Brustkrebspatientin Sandra Otto und Klimaforscher Prof. Mojib Latif.

Markus Lanz erinnert in Minute 10:20 an die weltweiten Proteste der Muslime, als die Mohammed-Karikaturen durch den dänischen Zeichner und Karikaturisten Kurt Westergaard veröffentlicht wurden und an die Teilnahmslosigkeit der Muslime beim Terroranschlag in Manchester, bei der viele Kinder und Jugendliche getötet wurden. Ist es nicht ziemlich schizophren, wenn wegen solch einer harmlosen Mohammed-Karikatur Milliarden Muslime empört sind und Menschen ermorden, aber zu Terroranschlägen schweigen? Hier übrigens ein Video über die Attentäter von Manchester: London Bridge Attacker (02:36)

attentäter_manchesterDie Attentäter von London, die am 3. Juni 2017 sieben Menschen töteten. Youssef Zaghba (rechts) ist ein 22-jähriger Italiener der in Marokko geboren wurde. wikipedia schreibt: Am 5. Juni 2017 veröffentlichte die Polizei Namen und Fotos von zwei der drei Attentäter. Demnach handelte es sich um den in Pakistan geborenen 27-jährigen Briten Khuram Shazad Butt und den 30-jährigen Rachid Redouane, der angegeben habe, Marokkaner und Libyer zu sein.

Jan Ilhan Kizilhan sagt in Minute 10:50: "In der Türkei sympathisieren 3 bis 4 Millionen Menschen mit der IS. Sie hat also ein stabiles Fundament… Der Terror wird sich spezialisieren und das ist das, wovor ich Angst habe. Das heißt, wir werden mit einer viel perfideren [hinterlistigeren, heimtückischeren, arglistigeren], spezialisierten Terrororganisation rechnen müssen, die medial und technisch so ausgerüstet ist, dass sie uns jederzeit schwächen kann. Das Ziel, Kinder zu töten, wird bewusst in Kauf genommen."

Er erzählt in Minute 12:20, dass ein achtjähriges Mädchen 10 Monate in der Gefangenschaft der ISIS war, in dieser Zeit acht Mal an verschiedene erwachsene ältere Männer verkauft wurde und von diesen Männern im Namen des Islam vergewaltigt wurde. Die Logik der Terroristen, basiert darauf, dass sie sagen, diese Personen, denen wir es antun, sind Ungläubige, sind Heiden, sie sind keine Muslime. Sie haben nur das Recht Sklaven zu sein oder zu dienen oder getötet zu werden.

Reinhold Beckmann erinnert in Minute 15:40 daran, dass ein Teil der IS nach der Zerschlagung Iraks durch die USA entstand, nachdem die US-Armee Saddam Hussein beseitigt hatte und die (sunnitische) irakische Armee aufgelöst wurde. Auf die Frage, wie sich der IS rekrutiert (gebildet) hat, der zum großen Teil aus ehemaligen Führungskräften Saddam Husseins zusammengesetzt ist, und woher die Gewalt kommt, oder ob sie vielleicht bereits schon vorher in der Phantasie, in der Vorstellung, unterschwellig vorhanden war, oder ob sie erst durch den Krieg entstanden ist, antwortet der Traumata-Psychologe:

"Es ist eine Kultur der Gewalt, die sich seit hunderten von Jahren im nahen und mittleren Osten entwickelt hat. Schauen sie sich Irak an. Zur Zeit von Saddam Hussein’s wurden (1988) 5.000 Kurden in Halabdscha durch Giftgasangriffe vergiftet. Tausende von Schiiten sind gefoltert und ermordet worden. Heute gibt es noch Massengräber in Basra oder anderswo, wo wir sie nicht finden. Der Vater von Assad (Hafiz Al-Assad), also der Vater des heutigen Präsidenten Baschar Al-Assad, war ein Diktator und hat Tausende Menschen gefoltert. Wenn sie jemanden fragen, wer foltert am schlimmsten (wenn man überhaupt solch eine Frage stellen kann), dann würde die meisten Syrien sagen.

Das heißt, wir haben in den Ländern seit etwa 60 bis 100 Jahren nie wirklich Frieden gehabt (also bereits lange bevor die USA im Irak Krieg führte). Die Menschen haben gelernt, wenn ich Macht habe, wenn ich Gewalt habe oder Soldaten und Kämpfer habe, kann ich meine Ziele durchsetzen. Mich interessiert nicht, ob sie Moderator und berühmt oder ein Professor sind oder was auch immer. Das heißt, Gewalt ist ein Teil dieser Kultur geworden und sie glauben, dass sie dadurch in der Lage sind, zu einem bestimmten Ziel zu kommen."

Danach wurde eine Szene aus dem britischen Fernsehen gezeigt, die das aggressive Verhalten aufzeigt, die aber aus dem Video ausgeschnitten wurde. Unter den Muslimen befand sich auch einer der Attentäter von London (Youssef Zaghba). Schade, ich kann das Video nicht finden. Wenn ich es finde füge ich es hier ein. Es durfte wohl aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.

In Minute 22:00 stellt Jan Ilhan Kizilhan die Forderung nach eine europäischen Islam. Er begründet es damit, dass mittlerweile 20 Millionen Muslime in Europa leben, die hier Freunde und Partner gefunden haben und dass bei ihnen ein Wertewandel stattgefunden hat. Das aber ist zwar gut gemeint, aber unrealistisch, denn es wird niemals einen friedlichen Islam geben, wo in der Welt auch immer. Man kann dies z.B. sehr gut in Indonesien beobachten. Indonesien galt viele Jahre lang als das islamische Musterland, in dem sogar Kirchen toleriert wurden und Christen viele Freiheiten genossen. Mittlerweile aber geht es in genau die entgegengesetzte Richtung. Es findet eine enorme Radikalisierung statt. Indonesien: Das Ende eines islamischen Musterstaates

Eine ähnliche Entwicklung gibt es auch auf den Philippinen. Dort wurde soeben das Kriegsrecht verhängt, weil Muslime auf der philippinischen Insel Mindanao immer wieder Menschen überfallen, terrorisieren und töten, um letztendlich ganz Philippinen zu erobern. Genau so wird es in Europa sein. Die Muslime sind erst dann zufrieden, wenn sie die ganze Welt erobert haben. Und selbst dann nicht, denn dann schlagen sie sich gegenseitig die Köpfe ein: Sunniten gegen Schiiten, gegen Ahmadiyyas, gegen Aleviten, gegen Wahhabiten, usw.

Es kommt auch gar nicht darauf an, ob die große Mehrheit der Muslime friedlich ist oder nicht. Es reicht eine kleine radikale Minderheit, um eine ganze Gesellschaft zu beherrschen. Wer dagegen aufbegehrt, wird getötet. So war es stets in der islamischen Geschichte. Und wie die Demonstrationen anlässlich der Mohammed-Karikaturen zeigen, gefällt dies auch der großen Mehrheit der Muslime und sie schließen sich den radikalen Muslimen mit Begeisterung an. Denn wenn die Muslime in einem gut waren, dann war es das Töten, Rauben, Vergewaltigen, usw.. Niemand tötete mehr Menschen, als die Muslime.

Der WELT-Chefkommentator Torsten Krauel hat darauf hingewiesen, dass es doch nur eine kleine Minderheit sei, „ein Tausendstel“ der zwei Milliarden Muslime, die zu Terroristen werde. Er widersprach damit AfD-Vize Beatrix von Storch, die getwittert hatte: „Der Islam ist schuld.“ – Mit Verlaub: Ein Tausendstel wären immer noch zwei Millionen Terroristen. Ich selber gehe eher davon aus, dass mindesten 10 bis 20 Prozent aller Muslime Gewalt befürworten, dass wären dann 200 bis 400 Millionen potentielle muslimische Terroristen. Gott bewahre uns vor dem Islam!

Achim schreibt:

Was ist der Unterschied zwischen einem gemäßigten Muslim und einem Islamisten? Der Islamist tötet die Ungläubigen, der gemäßigte Moslem hofft, dass der Islamist es tut. Mein Reden seit Jahren, denn der gemäßigte Moslem wird sich dem radikalen unterwerfen um nicht den eigenen Kopf zu verlieren. Aber mir will ja keiner glauben – immer diese verdammten Ungläubigen.

Hier noch das erste Video mit Prof. Jan Ilhan Kizilhan, der am 24. Mai bereits einmal bei Markus Lanz eingeladen war. >>> weiterlesen

Jan_Ilhan_Kizilhan Video: Prof. Jan Ilhan Kizilhan bei Markus Lanz (05:00 bis 27:00)

Siehe auch:

Deggendorf (Bayern): Millionenbetrag aus Fluthilfefond für Moschee-Neubau veruntreut – deutsche Flutopfer gehen leer aus

Hamburg: 44 evangelischen Kirchen droht die Schließung

Asylirrsinn: Neue Route für „Flüchtlinge“ eröffnet! – von Marokko ins spanische Almeria

Berlin: Grüne Umgestaltung: Aus Petersallee soll Nzinga-von-Matamba-Allee werden

Video: Männlichkeit ist giftig – weg damit (03:48)

"Journalistenwatch" jetzt Nr. 1 in der Islam- und Medienkritik

Ägypten: Blutige Attacke auf Bus mit koptischen Christen – 24 Christen getötet

28 Mai

Wolfgang_SchäubleWenn unten im Artikel erwähnt wird, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble meint, die Deutschen könnten von der Toleranz der Muslime lernen, dann bezieht sich dies auf eine Aussage, die er bei einem Interview im Deutschlandfunk gemacht hat.

welt.de schreibt: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland eine Chance. Der Minister sagte am Mittwochabend im Deutschlandfunk, Christen und auch alle anderen Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen lernen. Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht. >>> weiterlesen

Was haben solche islam- und geschichtsunkundigen antideutsche Narren in der Bundesregierung zu suchen? Und warum schweigt er zu diesem grausamen Terroranschlag, wie sie in der Zukunft bestimmt auch, dank solcher weltfremder Politiker wie Wolfgang Schäuble, in Deutschland stattfinden werden. Aber so weit denkt unser Wolfgang gar nicht erst, denn ihm geht es einzig und allein darum, muslimische Stimmen für die CDU für die nächste Bundestagswahl zu sammeln. und da kann man ruhig einmal im Trüben fischen.

Man lesen sich zum Thema islamische Toleranz auch den sehr guten Artikel von Katharina Szabo durch, die aufzeigt, was es mit der islamischen Toleranz in Wahrheit auf sich hat: Katharina Szabo: Von Muslimen lernen heißt, Toleranz lernen!

Bild: By Christliches Medienmagazin pro – originally posted to Flickr as Wolfgang Schäuble, CC BY 2.0

Indexexpurgatorius's Blog

Ein erneuter verheerender Anschlag auf koptische Christen in Ägypten hat Entsetzen ausgelöst. Bewaffnete Männer griffen nahe der Stadt Al-Minja einen Bus mit koptischen Christen an.

Nach jüngsten Zahlen wurden 24 Menschen getötet und 27 weitere teils schwer verletzt.

Ägyptens Christen waren bereits mehrfach Ziel von Anschlägen. Im Dezember 2016 und im April 2017 waren bei Terroranschlägen auf drei koptische Kirchen in Kairo, Alexandria und Tanta insgesamt 75 Menschen getötet worden.

Der IS hatte die Taten für sich reklamiert.

Vom Islam Toleranz lernen, nicht wahr, Herr Schäuble?
Doch welches Geschrei veranstalten Sie, wenn wir eine solche Toleranz an Moslems ausleben?

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Michael Klonovsky (AfD) bezeichnet Marcus Pretzell als Gauner

21 Apr

klonovsky_pretzell

Gegen den AfD-Landesvorsitzenden in NRW, Marcus Pretzell (r.), ist in Bochum eine Strafanzeige eingegangen, weil er keine Sozialabgaben für den von ihm angestellten Publizisten Michael Klonovsky (l.) gezahlt habe. Der sollte für Öffentlichkeitsarbeit ein Bruttogehalt von 4000 Euro monatlich erhalten, kriegte aber gar nichts. Pretzell bestreitet den Vertrag, Klonovsky bezeichnet Pretzell als Gauner:

Was den leidigen Herrn Pretzell betrifft, dessen so bizarres wie verlogenes Rückzugsgefuchtel ich mit einer gewissen literarischen Neugier verfolge, will ich die Auslage meines kleinen Eckladens nun doch mit einigen Einblicken in die Werkstatt eines Gauners verunzieren.

Bekanntlich hat Pretzell am 7. April die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich nie für ihn irgendeine Arbeit geleistet hätte und er deswegen für mich weder Sozialabgaben noch ein Gehalt habe zahlen müssen. Dem Focus gegenüber erklärte er wenige Stunden zuvor sogar noch, dass zwischen uns nie ein Arbeitsvertrag bestanden habe.

Blicken wir deshalb zwei Lidschläge lang zurück in die Geschichte dieses nicht existierenden Arbeitsverhältnisses. In folgender sms etwa bedankt sich Pretzell bei mir für die Rede, die ich ihm zum Tag der deutschen Einheit geschrieben habe (darunter übrigens eine meiner periodischen, das ausstehende Gehalt betreffenden Mahnungen)…

Und es folgen mehrere Kopien, darunter auch eine von der Deutschen Rentenversicherung, aus der hervorgeht, dass Pretzell Klonovsky dort am gleichen Tag an- und wieder abgemeldet hat. Sieht unseriös aus und spricht nicht für Pretzell.

Quelle: Klonovsky bezeichnet Pretzell als Gauner

Meine Meinung:

Man schüttelt nur mit dem Kopf über die Unprofessionalität beider Seiten. Wenn Herr Klonovsky sich auf das Wort von Herrn Pretzel verlässt, so trägt er zumindest eine Mitschuld. Hat er etwa nicht auf einen schriftlichen Vertrag bestanden? Marcus Pretzell war mir noch nie so richtig sympathisch. Mir kommt er nicht wie eine Führungspersönlichkeit vor, sondern eher wie ein Mitläufer, der auf einen abfahrenden Zug aufspringt. Aber ich kann dies natürlich nur aus einer gewissen Distanz beurteilen, denn ich empfand Marcus Pretzell nie so schillernd, dass ich ein Augenmerk auf ihn geworfen hätte. Ich hoffe, dass er bei nächster Gelegenheit wieder in die hinteren Reihen gestellt wird.

Michael Klonovsky: Frauke Petry und Marcus Pretzel – Bonnie und Clyde der AfD?

GERMANY-AFD/Unmittelbar vor dem AfD-Parteitag in Köln möchte ich ein Wort an die Delegierten richten, überhaupt an alle Mitglieder und darüber hinaus an alle Menschen, denen die Existenz einer echten Oppositionspartei in Deutschland Herzenssache ist. Meine Absicht ist ausschließlich, den Schaden, welchen die AfD derzeit unübersehbar nimmt, zu begrenzen. Was ich vorzutragen habe, ist von Sympathie diktiert.

Am 1. Juni 2016 trat ich in die Dienste von Frauke Petry und Marcus Pretzell. Ich verließ einen komfortablen und gutdotierten Job in der Presse mit dem Willen, einer „umstrittenen“ Partei zu helfen. Frau Petry schien mir die talentierteste und deshalb unterstützenswerteste Politikerin innerhalb dieser Partei zu sein.

Heute muss ich konstatieren: Ich habe mich geirrt. Ich habe mich über Monate selbst irregeführt, um das nicht zugeben zu müssen. Frau Petry mag vielleicht die talentierteste Politikerin der AfD sein, aber wem das Schicksal der Partei am Herzen liegt, der darf diese Frau nicht unterstützen. Frauke Petry sollte weder die Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl werden noch einem Kandidatengremium angehören, denn auch das würde sie im Nu spalten und zerstören.

Der Grund ist nicht Frauke Petry selbst. Der Grund ist Marcus Pretzell, ihr Ehemann. Pretzell ist eine Hochstaplerfigur, ein unseriöser Mensch mit krankhaftem Drang zur Intrige und zum Schüren von Konflikten, ein Hasardeur, der Verträge für unverbindlich und Versprechen für elastische Floskeln hält.

Dieser Mann träumt davon, mit Petry als Werkzeug und einer Art weiblichem Golem [menschenähnlicher Geist, von Größe und Kraft, der Aufträge ausführen kann] die Partei zu erobern, alle Konkurrenten zu marginalisieren (ins Abseits zu stellen, auszubooten) oder hinauszudrängen und dann politisch das große Rad zu drehen. Die Parteivorsitzende ist ihm auf tragische Weise ergeben und wird von ihm gesteuert. Das ist faszinierendes Schmierenkino – aber politisch ist es ein Desaster. Petry & Pretzell sind die Hauptverantwortlichen dafür, dass sich die AfD im ständigen Modus der Selbstzerfleischung befindet…

Hier die Fortsetzung von Michael Klonovsky: Eine dringend gebotene Erklärung zum unheilvollen Einfluss des Paares Petry/Pretzell auf die einzige Oppositionspartei dieser schlingernden Republik!

Quelle: Michael Klonovsky: Bonnie und Clyde der AfD

Meine Meinung:

Michael Klonovsky bringt hier sein Unbehagen zum Ausdruck, aber er sollte Politik und persönliche Enttäuschung trennen, zumal er eine Mitschuld an dem zerrüteten Arbeits-Verhältnis trägt, wie er ja selber zugibt. Sicherlich tragen Frauke Petry und Marcus Pretzell eine Mitschuld an der Selbstzerfleischung der AfD. Aber auch Björn Höcke hat sich äußerst dumm und ungeschickt verhalten und der Partei sehr geschadet.

Ich denke, es war richtig Björn Höcke in die Schranken zu weisen, aber es war falsch von Frauke Petry, ihn aus der Partei ausschließen zu wollen, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt. Jeder hat eine zweite Chance verdient. Sollte Björn Höcke aber weiterhin mit dem rechten Rand kokettieren, dann sollte er darüber nachdenken, ob er nicht in einer anderen Partei besser aufgehoben ist. Frauke Petry hätte lieber auf solch einen klugen Mann wie Michael Klonovsky hören sollen. Aber Frauen und Politik…

Noch ein klein wenig OT:

Wir trauern um unsere getöteten Glaubensbrüder und -schwestern – 44 koptische Christen in Ägypten getötet

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Warum setzen sich unsere Kirchenoberen nicht verstärkt für Flüchtlinge mit christlichem Glauben ein? Nun wurden in zwei Selbstmordattentaten des IS am Palmsonntag in Ägypten 44 koptische Christen getötet und über 120 Menschen verletzt. Statt eines Aufschreies seitens unserer evangelischen und katholischen Kirchenoberen gilt in Deutschland eher die Devise: „Schweigen ist Gold“. >>> weiterlesen

Rettungsschiffe nahmen am Karfreitag über 2.000 Migranten vor Libyens Küste auf

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Schiffe der italienischen Küstenwache und privater Hilfsorganisationen haben am Karfreitag mehr als 2.000 Migranten im Mittelmeer aufgenommen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres kamen auf diesem Weg bereits mehr als 24.000 Menschen von Libyen nach Italien. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Wann hört dieser ganze Flüchtlingswahnsinn endlich auf? Das reiche Saudi-Arabien ist der Nachbarstaat Syriens, aber es nimmt keine Flüchtlinge auf, weil sie Angst vor islamischen Terroristen haben. Darum fliehen die Flüchtlinge lieber 4000 Kilometer durch viele sichere Drittstaaten nach Deutschland, denn Deutschland ist so dumm und lockt sie mit seinen Sozialleistungen regelrecht an.

Das hat natürlich Methode, denn die etablierten Parteien hoffen, ihre Macht mit den Muslimen noch weiter ausbauen zu können. Dass Deutschland durch diese Masseneinwanderung zu Grunde geht, interessiert sie nicht die Bohne. Und so ist es kein Wunder, und manch einer gar nicht einmal böse, wenn das eine oder andere private Rettungsboot, welches die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer fischt und dann nach Europa bringt, selber in Seenot gerät.

Abu Jussuf al-Beldschiki

Allein am Osterwochenende flüchteten 8.500 Migranten über das Mittelmeer nach Italien. Man stellt sich unweigerlich die Frage, wie lange das noch gut gehen kann, bis die Gesellschaft daran zerbricht? Saudi-Arabien weiß sehr wohl, warum es keine Flüchtlinge aufnimmt. Sollen die Terroristen doch nach Europa gehen und Ungläubige töten. Der gestrige Terroranschlag in Paris auf dem Champs-Elysées, bei dem ein Polizist von dem Terroristen Abu Jussuf al-Beldschiki (Bild) getötet und zwei weitere Menschen verletzt wurden, zeigt wieder einmal wie dumm die Europäer sind, alle diese Muslime ins Land zu lassen

Sogar die Dschihadisten, die in Syrien getötet haben, dürfen wieder in Frankreich einreisen. Na dann, happy Terrorismus. Wenn die Franzosen es so wollen. Und anstatt Marine Le Pen zu wählen, die einzige, die dem islamischen Terrorismus vermutlich etwas entgegen setzen würde, wird wahrscheinlich der weichgespielte Schönling und Sozialliberale Emmanuel Macron gewählt, vor allen wahrscheinlich wieder von der Mehrheit der Frauen.

Bereits jetzt flirtet er mit den Muslimen und wirbt für ein offenes Frankreich. Bei Emmanuel Macron wird bestimmt alles so weiter laufen, wie bisher. Es läuft also bestens für die Muslime. Dann können sie ja bald die Macht in Frankreich übernehmen. Und dann Gnade den Franzosen. Und wenn die Frauen sich unbedingt von den Muslimen “bereichern” und ihren Kindern eine Hölle bereiten wollen, dann soll es so sein. Leider fangen die meisten Frauen erst an zu denken, wenn sie persönlich von Gewalt betroffen sind. Trifft es andere, dann schauen sie weg.

Heinrich schreibt:

Jedes Tier, welches sein eigenes Revier verteidigt, ist intelligenter als diese Schlepper (Rettungsschiffer)

Siehe auch:

Ärztliche Willkommenskultur stößt an Grenzen

NRW vor der Explosion? Immer mehr muslimische und afrikanische Slums

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz plant eine islam- und einwanderungskritische Nachrichtenseite

Frankreich: Facebook sperrt 30.000 Profile. Uns auch bald?

Entspringt die Willkommenskultur einer Massenpsychose?

Ines Laufer entlarvt Kriminalstatistik – Migranten begehen 19 mal so viele Vergewaltigungen wie Deutsche

Wenn das Leben von der Scharia bestimmt wird

16 Apr

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By Noumenon – Own work, CC BY-SA 3.0

Obwohl Milliarden Euros für Integrationsprogramme, Sprachkurse und berufliche Fördermaßnahmen ausgegeben wurden, kann man heute sagen, dass die Integration muslimischer Migranten gescheitert ist. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, zumal der Islam die Scharia über das Grundgesetz stellt. Eigentlich sollte man jeden Moslem sofort ausweisen, der die demokratische Gesetzgebung nicht anerkennt. Politiker wie Erdogan, die die Assimilation als ein Völkerverbrechen bezeichnen torpedieren damit jede Integration. Die Folge davon sind muslimische Parallelgesellschaften. Eugen Sorg beschreibt, wie es in den europäischen Parallelgesellschaften aussieht, die sich meist sehr schnell in No-Go-Areas verwandeln:

„Junge Muslime sind gemessen an ihrem Anteil an der Bevölkerung überproportional in den europäischen Gefängnissen vertreten, insbesondere wegen Sexualitäts- und Gewaltdelikten. In Metropolen wie Paris, Brüssel, London, Berlin, aber auch in überschaubaren Städten wie Malmö haben sich Gettos gebildet, ethno-religiöse Kolonien, bewohnt von verschleierten Frauen und kontrolliert von islamischen Predigern und Drogenbossen. Quartiere, in die sich die Staatsmacht nur in bewaffneten Formationen hineinwagt und die sich von Mogadischu (Somalia) oder Lahore (Pakistan) nur darin unterscheiden, dass die Bewohner hier von Sozialhilfe leben und sich nicht auf dem Arbeitsmarkt mit aufreibenden Jobs ihr tägliches Brot verdienen müssen.”

Gerade die soziale Hängematte, das Nichtstun, die schlechte Bildung, brutale Videos im Internet und die Opferrolle, in die Muslime zu gerne schlüpfen, führen zur Radikalisierung junger Muslime. Aufgehetzt von islamischen Medien, Koranschulen und Hasspredigern genießt ein radikaler antiwestlicher Islam immer mehr Sympathien bei vielen jungen Muslimen. Nicht wenige von ihnen ziehen in den Syrienkrieg, um sich der ISIS und anderen dschihadistischen Gruppen anzuschließen und um für den Islam zu töten und zu sterben. Wieder andere lassen sich zu Terroranschlägen verleiten. Es ist zu erwarten, dass diese Terroranschläge weiter zunehmen, um am Ende die Scharia in Europa einzuführen. >>> weiterlesen

Noch ein klein wenig OT:

Ägypten: Zwei christliche Kirchen werden von Islamisten in die Luft gesprengt

anschlaege_palmsonntag_aegyptenIn der Heimat Hamed Abdel-Samad’s wurden am Palmsonntag zwei koptische Kirchen von Islamisten angegriffen, wobei mindestens 44 Christen getötet wurden. In Tanta, wo sich etwa 2000 Christen in der Kirche versammelt hatten, sprengte sich in der koptischen Kirche St. Georg ein Selbstmordattentäter während der Messe in die Luft. Es starben 29 Menschen, 70 wurden verletzt. Der Sprengsatz war unter einem Stuhl befestigt worden.

In Alexandria war es ebenfalls ein Selbstmordattentäter, der in der St. Markus-Kathedrale 16 Menschen mit in den Tod riss. Polizisten hatten ihn daran gehindert die Kirche zu betreten. Deshalb sprengte er sich vor der Kirche in die Luft. In der Kirche hatte der koptische Papst, Papst Dawadros II., die Messe gehalten. Die Terrormiliz des islamischen Staates bekannte sich zu den Anschlägen.

Hamed Abdel-Samad beklagt sich darüber, dass man ihn einen Hetzer nennt, weil er auf diese Gefahren hinweist. Anstatt diese Gefahren offen anzusprechen unterstützt man in Europa seit Jahren Islamisten. Sie sehen sich in der Opferrolle und betrachten jede Kritik am Islam als Islamophobie (Islamfeindlichkeit). Immer wieder werden die Islamisten dabei von naiven Journalisten, unverbesserlichen Islambewunderern und senilen und scheinbar islamhörigen Politikern wie Ruprecht Polenz (CDU) unterstützt. Hamed Abdel-Samad zu den Anschlägen in Ägypten:

„Die Religion des Friedens hat wieder zugeschlagen. Am Palmsonntag sind zwei christliche Kirchen in Ägypten in die Luft gejagt worden! Dutzende Tote und zahlreiche Verletzte. Paris, Berlin, London, Stockholm, Alexandria. Ägypter, Tunesier, Somalier, Usbeken, Konvertiten; alles und alle haben mit dem Islam nichts zu tun! Diejenigen, die die Krankheit im Herzen des Islam lange geleugnet oder beschönigt haben, haben nun nichts Besseres zu tun als zu beschwichtigen.”

Wir sollten nicht davon ausgehen, dass solche Anschläge nur in den islamischen Ländern stattfinden. Mit der Masseneinwanderung von Millionen Muslimen kommt der Islam auch nach Europa und es ist nur eine Frage der Zeit, wann solche grausamen Terrorattentate sich auch gegen christliche Kirchen in Deutschland richten. Und dabei ist es den Islamisten egal, ob die Pfaffen sich zuvor feige und unterwürfig dem Islam zu Füßen geworfen haben. Ihre Kirchen werden trotzdem in die Luft gesprengt und die Christen getötet, denn im Islam gibt es keine Religionsfreiheit, sondern nur Blutströme getöteter Christen. Wolfram Weimer weist darauf hin, dass 2016 im arabischen Raum 7100 Christen ermordet und 2406 christliche Kirchen angegriffen wurden.

Spanien: „Allahu Akbar“-Krawalle bei Karfreitagsprozession!

Muslime zeigen mal wieder ihre Respektlosigkeit gegenüber anderen Religionen.

Karfreitagsprozessionsral_66/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Bei der berühmten Karfreitagsprozession in Sevilla ist es zu einer Massenpanik gekommen. Laut spanischen Medien hatten Krawallmacher „Allahu Akbar“ und Parolen der spanischen ETA gerufen und mit Eisenstangen auf Menschen eingeschlagen. Daraufhin brach unter den Prozessionsteilnehmern Panik aus. Frauen mit Kinderwagen rannten aufgelöst durch die Straßen, im Glauben an einen islamischen Terrorangriff. 17 Menschen wurden verletzt, ein Mann erlitt eine schwere Kopfwunde und wird intensivmedizinisch versorgt.

Acht Unruhestifter wurden verhaftet. Der Vorfall soll keinen islamischen Hintergrund haben. Den Krawallmachern sei es nur darum gegangen, eine größtmögliche Panik auszulösen. Und was heißt, keinen islamischen Hintergrund? Welchen Hintergrund haben denn „Allahu Akbar“-Rufe sonst? Zumindest zeigt es uns doch, was so ein Ruf mittlerweile auslöst: Massenpanik. Und das ist mehr als verständlich, aber natürlich auch vielsagend.

Quelle: Breitbart.com  +   journalistenwatch.com

Rettungsschiffe nahmen am Karfreitag über 2.000 Migranten vor Libyens Küste auf

rettungsschiffe_mittelmeer

Schiffe der italienischen Küstenwache und privater Hilfsorganisationen haben am Karfreitag mehr als 2.000 Migranten im Mittelmeer aufgenommen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres kamen auf diesem Weg bereits mehr als 24.000 Menschen von Libyen nach Italien. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Wann hört dieser ganze Flüchtlingswahnsinn endlich auf? Das reiche Saudi-Arabien ist der Nachbarstaat Syriens, aber es nimmt keine Flüchtlinge auf, weil es Angst vor islamischen Terroristen hat. Darum baut Saudi-Arabien eine 9000 Kilometer lange Hochsicherheitsmauer um ganz Saudi-Arabien, damit auch kein Migrant die Grenze nach Saudi-Arabien überschreitet. Darum fliehen sie lieber 4000 Kilometer durch viele sichere Drittstaaten nach Deutschland, denn Deutschland ist so dumm und lockt sie mit seinen Sozialleistungen regelrecht an.

Das hat natürlich Methode, denn die etablierten Parteien hoffen, ihre Macht mit den Muslimen noch weiter ausbauen zu können. Dass Deutschland durch diese Masseneinwanderung zu Grunde geht, interessiert sie nicht die Bohne. Und so ist es kein Wunder, wenn manch einer gar nicht böse ist, wenn das eine oder andere private Rettungsboot, welches die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer fischt und nach Europa bringt, selber in Seenot gerät.

Heinrich schreibt:

Jedes Tier, welches sein eigenes Revier verteidigt, ist intelligenter als diese Schlepper (Rettungsschiffer).

Siehe auch:

Erdoğan sagt: Europa wird bald türkisch sein – und er hat recht

Video: Dr. Nicolaus Fest über afrikanische Verhältnisse in Deutschland (03:45)

Meinungsfreiheit war gestern: Facebook löscht Facebook-Seite des libanesischen Islamkritikers Imad Karim

Gericht verbietet Abschiebung nach Bulgarien – keine Sozialleistungen in Bulgarien

SPD-Politiker zeigten Salzburger Weihbischof Andreas Laun wegen Kritik an Gender-Ideologie an

Video: Arte-Doku mit Hamed Abdel-Samad: Wie ticken Europas Muslime? (2 Videos)

Raymond Ibrahin: Alle fünf Minuten wird ein Christ von Muslimen ermordet

20 Dez

Christenverfolgung: September 2015

Englischer Originaltext: One Christian Slaughtered Every Five Minutes

Übersetzung: Stefan Frank

zerstoerung_kloster_mar_elianDschihadisten des Islamischen Staates bei der Zerstörung des antiken Klosters Mar Elian in Qaryatain, Syrien.

  • „Ich verstehe nicht, warum die Welt gegen solche Akte der Brutalität nicht ihre Stimme erhebt”, sagt Gregor III., Patriarch der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche.

  • Das Weiße Haus verkündet, es bereite gegen den Islamischen Staat eine Anklage wegen Völkermords an religiösen Minderheiten vor; in dieser werden verschiedene Gruppen, wie etwa die Jesiden, als Opfer anerkannt, die Christen hingegen werden offenbar nicht genannt.

  • Im Bericht einer NGO [Nichtstaatliche Organisation] heißt es, im Irak werde alle fünf Minuten ein Christ ermordet; zudem würden „Militante des Islamischen Staats christliche Kirchen als Folterkammern benutzen, wo sie die Christen zwingen, entweder zum Islam zu konvertieren oder zu sterben”.

  • Als Papst Franziskus sich bei der UNO an die Welt wandte, setzte er seine Energie wieder einmal dafür ein, die Umwelt zu verteidigen. In seiner 50-minütigen Rede kam er nur ein einziges Mal auf die verfolgten Christen zu sprechen, und vermischte ihr Leid im selben Satz mit dem angeblich gleichen Leid der „Mitglieder der Mehrheitsreligion”, also dem der sunnitischen Muslime. Sunniten werden nicht wegen ihres Glaubens massakriert, enthauptet und vergewaltigt; ihre Moscheen werden nicht bombardiert und niedergebrannt; sie werden nicht wegen Abfalls vom Glauben, Blasphemie oder Missionierung eingesperrt oder getötet [höchstens von anderen Muslimen].

  • „Was im Libanon passiert, ist der Versuch, die christliche Bevölkerung durch [muslimische] Syrer und Palästinenser auszutauschen”, so der libanesische Außenminister Gebran Bassil.

Angesichts von immer mehr Christen, die wegen ihrer Religion massakriert und verfolgt werden, nicht nur vom Islamischen Staat, sondern auch von „gewöhnlichen” Muslimen überall auf der Welt,, rief eine wachsende Zahl von Menschen und Organisationen während des ganzen Monats September zum Handeln auf. Unterdessen bleiben diejenigen, die in der besten Position wären, zu reagieren, das gilt vor allem für US-Präsident Barack Obama und Papst Franziskus, tatenlos.

Cardinal-Angelo-Bagnasco02„Warum, fragen wir die westliche Welt, warum sie nicht die Stimme angesichts von soviel Brutalität und Ungerechtigkeit erheben?”, fragte Kardinal Angelo Bagnasco (Bild links), der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz. „Ich verstehe nicht, warum die Welt gegen solche Akte der Brutalität nicht ihre Stimme erhebt”, sagt auch Gregor III., Patriarch der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche.

Wie es in einem Bericht heißt: „Menschenrechtsaktivisten sehen es. Ausländische Staatsoberhäupter sehen es. Und mehr als 80 Mitglieder des US-Kongresses sehen es. Gemeinsam drängen sie den Führer der freien Welt [Präsident Obama], zu erklären, dass es im Nahen Osten einen Völkermord an den Christen gibt.”

Als Reaktion darauf verkündete das Weiße Haus, es bereite eine Stellungnahme vor, die den Islamischen Staat anklagt, einen Völkermord an religiösen Minderheiten zu verüben; dabei werden verschiedene Gruppen, wie etwa die Jesiden, als Opfer anerkannt, die Christen hingegen werden offenbar nicht genannt, denn Christen, so argumentieren Mitarbeiter Obamas, „erreichen offenbar nicht die hohe Messlatte, die die Völkermordkonvention anlegt”.

Unterdessen beschrieb der irakische Priester Pater Behnam Benoka in einem detaillierten Brief an Papst Franziskus die Gräuel, denen die Christen des Nahen Ostens ausgesetzt sind. Zu seiner großen Freude rief ihn der Papst an und sagte ihm: „Ich werde dich niemals verlassen.” Benoka sagt: „Er rief mich an. Er sagte mir, natürlich bin ich mit dir, ich werde dich niemals vergessen. … Ich werde alles tun, um dir zu helfen.”

Später im September jedoch, als Papst Franziskus sich bei der UNO an die Welt wandte, setzte er seine Energie wieder einmal dafür ein, die Umwelt zu verteidigen. In seiner Rede, die fast 50 Minuten dauerte, kam er nur ein einziges Mal auf die verfolgten Christen zu sprechen, und vermengte ihr Leid im selben Satz mit dem angeblich gleichen Leid der „Mitglieder der Mehrheitsreligion”, also dem der sunnitischen Muslime (die einzige Gruppe, die vom Islamischen Staat, der eine sunnitische Organisation ist, nicht angegriffen wird):

„Ich muss meine Appelle wiederholen, was die schmerzliche Lage im gesamten Nahen Osten, Nordafrika und anderen afrikanischen Ländern betrifft, wo Christen, zusammen mit anderen kulturellen oder ethnischen Gruppen und sogar Anhängern der Mehrheitsreligion, die nicht den Wunsch haben, sich von Hass und Wahn erfassen zu lassen, gezwungen wurden, die Zerstörung ihrer religiösen Stätten, ihres kulturellen und religiösen Erbes, ihrer Häuser und ihres Besitzes mitanzusehen, und sich der Alternative ausgesetzt sehen, entweder zu fliehen oder für ihre Zugehörigkeit zum Guten und zum Frieden mit ihrem Leben oder Sklaverei zu bezahlen.” [2]

[2] Ich würde sagen, wenn der Papst von Anhängern der Mehrheitsreligion spricht, dann sind damit die Muslime allgemein gemeint. Und diejenigen, die nicht den Wunsch haben, sich vom Wahn und Hass erfassen zu lassen und deren religiöse Stätten zerstört werden, sind dann die die Schiiten, die Ahmadiyya, die Aleviten oder andere islamische Religionen. Aber selbstverständlich zerstören auch Schiiten sunnitische Moscheen und töten Sunniten. Im Islam ist man nur dann zufrieden, wenn man jeden enthaupten kann, der nicht die selbe Meinung vertritt.

Doch wie der folgende zusammenfassende Bericht von September zeigt, werden „Anhänger der Mehrheitsreligion”, Sunniten, nicht massakriert, enthauptet und vergewaltigt; ihre Moscheen werden nicht bombardiert und niedergebrannt; sie werden nicht wegen Abfalls vom Glauben, Blasphemie oder Missionierung eingesperrt oder getötet [wie gesagt, es gibt z.B. im Libanon auch Angriffe der schiitischen Hisbollah auf Sunniten].

Brutalität und Mord

Uganda: Drei muslimische Männer schlugen und vergewaltigten eine 19-jährige christliche Frau. Die junge Studentin war auf dem Heimweg von der Pädagogischen Fakultät St. Mary’s in Bukedea, als sie von drei maskierten Männern überfallen wurde. „Ich versuchte zu schreien, aber einer von ihnen hielt mir den Mund zu und ein anderer schlug mich, als sie mich mit Gewalt vom Weg zerrten”, sagt das Opfer. „Ich hörte, wie einer von ihnen sagte, dass ich getötet werden sollte, weil sich meine Eltern vom Islam abgewandt hätten. Doch ein anderer sagte: ‚Wir wissen nicht sicher, dass dieses Mädchen eine Christin ist‘.” Statt sie zu töten, vergewaltigten die Männer sie und schlugen sie so heftig, dass sie immer noch im Krankenhaus behandelt wird.

Vereinigte Staaten: Freddy Akoa, ein 49 Jahre alter christlicher Krankenpfleger aus Portland, Maine, wurde in seiner eigenen Wohnung von drei Muslimen brutal zu Tode geprügelt. Neben Akoas Leiche wurde seine mit Blut bespritzte Bibel gefunden. Der Erschlagene hatte am ganzen Körper Schnittverletzungen und Prellungen und eine tödliche Kopfverletzung. Im Innern hatte er 22 gebrochene Rippen und einen Riss in der Leber. Im Polizeibericht heißt es, Akoa „wurde geschlagen und gegen den Kopf getreten und mit einem Möbelstück auf den Kopf geschlagen, im Zuge eines Angriffs, der sich unablässig über mehrere Stunden erstreckte.”

Akoa hatte offenbar während oder vor dem Überfall eine Party gegeben. Die drei Angreifer sind allesamt muslimische Flüchtlinge aus Somalia. In der jüngeren Zeit gab es sowohl in Amerika als auch in Europa zahlreiche „Flüchtlinge”, bei denen sich herausstellte, dass sie islamische Terroristen sind, in manchen Fällen mit direkten Verbindungen zum Islamischen Staat. (Eine Fraktion von Al-Shabaab, Somalias größter dschihadistischer Organisation, hat kürzlich dem IS die Gefolgschaft geschworen).

Syrien: Ein Christ aus dem Dorf Quaryatain in der Provinz Homs wurde vom Islamischen Staat hingerichtet, weil er sich geweigert hatte, den „Dhimmistatus” [Menschen zweiter Klasse, „Geduldete”, die Schutzgeld in nicht unerheblicher Höhe zu zahlen haben] zu akzeptieren, der den christlichen Dorfbewohnern auferlegt ist. Der IS tötete zudem einen christlichen Priester, zerteilte seinen Körper in Stücke und sandte diese in einer Kiste an seine Familie. Zuvor hatte der IS den Priester entführt – [Video] – und von seiner Familie ein Lösegeld von 120.000 US-Dollar verlangt. Nach zwei Monaten war es der Familie endlich gelungen, die Summe aufzutreiben. Doch nachdem sie es gezahlt hatte, wurde der IS wortbrüchig und tötete den katholischen Priester bestialisch.

Im Jahr 2006 wurde der katholischer Priester Vater Douglas Bazi durch Islamisten entführt und auf den Rücken geschlagen. Sie brachen eines seiner Beine, schossen auf ihn, schlugen ihm die Zähne aus, und verweigerten ihm vier Tage lang das Wasser, bis ein Lösegeld bezahlt wurde.

Pakistan: Die muslimische Familie einer Frau, die zum Christentum übergetreten und einen Christen geheiratet hatte, hat deren Ehemann ermordet und die junge Frau verletzt. Aleem Masih, 28, heiratete im letzten Jahr Nadia, 23, nachdem sie den Glauben zu Christus gefunden hatte. Das Paar floh aus dem Dorf, als die Familie der Frau „Rache” schwor für die „Schande, die ihre Tochter über sie gebracht hat, indem sie dem Islam abschwor und einen Christen heiratete”, wie ein Jurist sagt, der mit dem Fall befasst ist.

Schließlich gelang es Nadias Vater, Muhammad Din Meo, und seinen Komplizen, das Paar zu entführen und zu einer nahe gelegenen Farm zu bringen. „Die muslimischen Männer folterten das Paar zuerst brutal mit Fäusten und Tritten, dann schossen sie dreimal auf Aleem Masih, eine Kugel traf ihn ins Fußgelenk, die zweite in die Rippen, die dritte zielte auf sein Gesicht”, sagt der Anwalt. „Nadia wurde in den Bauch geschossen.” Die muslimischen Verwandten gingen fort im Glauben, das Paar getötet zu haben.

„Die Angreifer kehrten in ihr Dorf zurück und verkündeten öffentlich, dass sie die Schmach gerächt und den Stolz der Muslime wiederhergestellt hätten, indem sie das Paar kaltblütig getötet haben.” Als die Polizei auf dem Bauernhof ankam, atmete Nadia jedoch noch. „Sie wurde in das Allgemeine Krankenhaus in Lahore gebracht, wo sie nach einer komplexen Operation, bei der zwei Kugeln aus ihrem Bauch entfernt wurden, um ihr Leben kämpft.”

Als die lebensgefährlich verletzte Frau ins Krankenhaus eingeliefert wurde, sammelte sich dort eine große Zahl von Muslimen. „Der Mob, teilweise bewaffnet, schrie wütende antichristliche Parolen. … Sie priesen zudem Nadia’s Bruder Azhar dafür [der angab, beide getötet zu haben], den Stolz der muslimischen Ummah [Gemeinschaft] wiederhergestellt zu haben. Sie sagten: Dafür, dass er einen Ungläubigen getötet habe, habe er seinen Platz im Paradies verdient.”

Philippinen: Islamische Terroristen der Dschihadistengruppe Abu Sayyaf werden verdächtigt, am 18. September in der mehrheitlich christlichen Stadt Zamboanga einen Bombenanschlag auf einen Reisebus verübt zu haben, bei dem ein 14-jähriges Mädchen getötet wurde und 33 weitere Personen verletzt wurden. Geheimdienste hatten davor gewarnt, dass Abu Sayyaf Städte und Gemeinden mit hohem christlichem Bevölkerungsanteil angreifen würde. Nur 20 Prozent der Einwohner Zamboangas sind Muslime, der Rest sind fast ausschließlich Christen (vor allem Katholiken).

Ägypten: In der Stadt Fekria in der Provinz Minya wurde die Mutter eines koptischen Priesters ausgeraubt und getötet.

Muslimische Angriffe auf christliche Kirchen

Rasheed Abdul AzizVereinigte Staaten: Am Sonntag, 13. September, wurde der 40 Jahre alte Rasheed Abdul Aziz (Bild links) verhaftet, weil er die Gemeinde der Corinth-Missionary-Baptist-Kirche in Bullard, Texas, bedroht hatte. Der muslimische Amerikaner hatte ein Gewehr und war für die Schlacht gekleidet, komplett mit Tarnhelm, Tarnhosen, kugelsicherer Weste und Stiefeln,, als er die Kirche gegen 13 Uhr betrat. Laut Pastor John Johnson sagte Aziz, er wolle „Ungläubige töten” und dass „heute Leute sterben werden”. Der Pastor sagt: „Ich glaube, dass es seine Absicht war, als er unsere Kirche betrat, tatsächlich jemanden umzubringen.”

Tansania: Innerhalb einer Woche wurden sechs christliche Kirchen niedergebrannt. Am 23. September werden drei Kirchen in Brand gesteckt: Die „Living Waters International Church”, die „Buyekera Pentecostal Assemblies of God” und die „Evangelical Assemblies of God Tanzania Church”. Drei Tage später, am 26. September, werden drei weitere Kirchen angezündet. Die „Evangelical Lutheran Church”, die „Kitundu Roman Catholic Church” und die „ Katoro Pentecostal Assemblies of God Church”.

Eine örtliche Quelle berichtet: „Die Menschen wachten am 27. September auf und fanden ihre Heiligtümer niedergebrannt. … Der Hergang ist in allen Fällen der gleiche: Unbekannte brechen ein, stapeln Dinge auf dem Altar, gießen Benzin drüber und zünden es an. Sie flohen, bevor jemand erschien und blieben daher unerkannt.” Die Bevölkerung des ostafrikanischen Landes besteht zum größten Teil aus Christen und Muslimen, die genauen Prozentzahlen sind umstritten.

Bethlehem: Muslime haben das Kloster St. Charbel in Brand gesteckt. Sobhy Makhoul, der Kanzler [Vorsitzende] des maronitischen Patriarchats in Jerusalem, sagt: „Das war ein Akt der Brandstiftung, und nicht etwa Brand, der durch ein Problem der Elektrik ausgelöst worden wäre [wie die örtlichen Behörden behaupteten]. Es ist ein Akt des religiösen Vandalismus radikaler Muslime.”

Niemand wurde durch das Feuer getötet oder verletzt, glücklicherweise war das Gebäude unbewohnt, da es gerade renoviert wurde, doch der Schaden ist deutlich, und die örtliche christliche Gemeinde befürchtet offenbar weitere Gewalt. Der maronitische Führer sagt: „Der Anschlag ist … antichristlich motiviert, wie in vielen ähnlichen Fällen überall im Nahen Osten. Extremistische islamistische Gruppen operieren in diesem Gebiet, darunter einige Zellen der Hamas.”

Irak: Ein Bericht stellt fest, dass im Irak alle fünf Minuten ein Christ ermordet wird, und ergänzt: „Militante des Islamischen Staats benutzen christliche Kirchen als Folterkammern, wo sie die Christen zwingen, entweder zum Islam zu konvertieren oder zu sterben.”

Syrien: Tage, nachdem er die Stadt Qaryatain erobert hatte, zerstörte der Islamische Staat ein antikes katholisches Kloster und schändete die Reliquien eines als Heiligen Verehrten. Dann stellte die sunnitische Terrorgruppe den Christen in Qaryatain ein Ultimatum, entweder die „jizya” (Schutzgeld) zu zahlen, zum Islam zu konvertieren oder zu fliehen.

Einen Tag, nachdem eine katholische Kirche in Aden geschändet worden war, setzte eine Gruppe von unbekannten Angreifern das christliche Gebäude in Brand, wie ein Zeuge berichtet. Von den 22 Kirchen, die es vor 1967 gab, als Aden britische Kolonie war, sind nur noch wenige geöffnet, und auch diese werden nur selten besucht, meist von ausländischen Arbeitern und afrikanischen Flüchtlingen. Zu ihnen gehörte die jetzt niedergebrannte Sankt-Joseph-Kirche.

Indonesien: Am Sonntag, 27. September, hielt die GKI-Jasmin-Kirche in Bogor ihren 100. Freiluftgottesdienst seit 2008 ab, damals hatten sich örtliche Muslime über die Existenz der Kirche beschwert. Obwohl die Kirche alle notwendigen Genehmigungen besaß, fügten sich die Behörden dem Druck und schlossen sie. Im Dezember 2010 ordnete der oberste Gerichtshof Indonesiens an, die Kirche wieder zu öffnen, doch der Bürgermeister von Bogor weigerte sich, dem Gericht Folge zu leisten und ließ die Türen weiterhin versperrt und versiegelt. Seither hält die Gemeinde die sonntäglichen Gottesdienste in den Wohnungen ihrer Mitglieder ab, und gelegentlich auch auf der Straße, wo sie dann Schmähungen und Angriffen vonseiten des muslimischen Mobs ausgesetzt ist.

Muslimische Angriffe auf die christliche Freiheit (Apostasie, Blasphemie und Missionierung)

Uganda: Eine 36 Jahre alte Mutter von acht Kindern bittet um Gebete für sie, nachdem örtliche Muslime sie gezwungen haben, zum Islam zurückzukehren und damit drohten, ihr die Kinder wegzunehmen und sie zu töten. Nachdem ihr Mann sie vor zehn Jahren wegen ihres Abfalls vom Islam verlassen hatte, war sie trotzdem Christin geblieben, bis zu diesem September.

„Die Verwandten meines Mannes drohten, mich zu töten und meine Kinder wegzunehmen, sollte ich mich weigern, zum Islam zurückzukehren. Sie sagten: ‚Wir werden unsere Kinder nicht an das Christentum verlieren. Lieber töten wir dich und holen uns die Kinder zurück.‘ … Es gibt keinen Ort, wo ich mit meinen Kindern hingehen kann, also habe ich mich entschieden, zum Islam zurückzukehren, um meine Kinder und mich selbst zu retten. Ich weiß, dass Issa [Jesus] sich eines Tages an mich erinnern wird.”

Großbritannien: Ein Pakistaner, seine Frau und ihre sechs Kinder leiden „furchtbare Schikanen durch ihre Nachbarn, die sie als Blasphemiker  [Gotteslästerer] betrachten.” Ihr „Verbrechen” ist der Übertritt zum Christentum, vor über 20 Jahren. Obwohl die Mitglieder der christlichen Familie, wie sie sagen, „Gefangene im eigenen Haus sind”, nachdem sie auf der Straße angegriffen, die Windschutzscheibe ihres Autos immer wieder eingeschlagen und Eier gegen ihre Fenster geworfen wurden, hätten weder die Polizei noch die Anglikanische Kirche ihnen wirkliche Unterstützung zukommen lassen und seien „unwillig, das Problem als ein Verbrechen aus religiösem Hass zu behandeln”. Nissar Hussain, der Vater, sagt: „Unser Leben wird kaputt gemacht, so etwas sollte in Großbritannien nicht passieren. Wir leben in einer freien, demokratischen Gesellschaft, und was sie uns zufügen, ist abscheulich.”

Türkei: Seit dem 27. August gingen in nicht weniger als 15 Kirchen Morddrohungen wegen „Leugnens Allahs” [Austritt aus dem Islam, Übertritt zum Christentum] ein. „Drohungen sind nichts Unbekanntes für die Mitglieder der protestantischen Gemeinde, die in diesem Land leben und hier ihre Kinder großziehen wollen”, sagen Kirchenführer.

Als ehemalige Muslime, also vom Islam Abtrünnige, wurde vielen Gemeindemitgliedern mit der Enthauptung gedroht. Die Christen werden in den Drohungen bezichtigt, „einen Weg zu wählen, der Allah leugnet” und „andere dazu zu bringen, dasselbe zu glauben. … Als Ketzer habt ihr eure Zahl mit unwissenden Anhängern erhöht”. Eine dieser Botschaften enthielt ein Bild der Flagge des Islamischen Staates, dazu die Worte: „Perverse Ungläubige, bald kommt die Zeit, wo wir eure Hälse treffen werden. Möge es Allah zu Ruhm und Ehre gereichen.”

Pakistan: Im Distrikt Kasur in der Provinz Punjab verhaftet die Polizei den christlichen Ziegelhersteller Pervaiz Masih, nachdem ein muslimischer Konkurrent ihn bezichtigt hatte, Mohammed, den Propheten des Islam, beleidigt zu haben. Pervaiz, ein Vater von vier Kindern, darunter ein sieben Monate altes Baby, floh aus seiner Wohnung, nachdem Muhammad Kahlid eine Anzeige erstattet hatte, in der er behauptete, Pervaiz habe sich während eines Streits abfällig über Mohammed geäußert.

Die Polizei nahm vier Verwandte Pervaiz‘ fest. Dann zerrten Polizisten seine Ehefrau auf die Straße und rissen ihr die Kleider vom Leib, während sie versuchten, sie zu zwingen, den Aufenthaltsort ihres Mannes preiszugeben. Zudem prügelte die Polizei auf örtliche Christen ein und drang in Pervaiz‘ Heimatstadt auf der Suche nach Informationen über dessen Aufenthaltsort in die Wohnungen von Christen ein. Pervaiz stellte sich schließlich der Polizei, damit seine Verwandten freigelassen werden.

Äthiopien: 15 junge Christen wurden überfallen und festgenommen, weil sie sich im Osten Äthiopiens an der Verbreitung des Christentums beteiligt haben sollen. Unabhängig von diesem Fall wurden sechs christliche Führer verurteilt und für schuldig befunden, die öffentliche Ordnung gestört, das Vertrauen der Öffentlichkeit in Regierungsbeamte zerstört und Hass verbreitet zu haben.

Die sechs Männer, Mitglieder eines Kirchenverwaltungsrates, hatten am 11. März einen Brief an die nationale Kirchenleitung geschrieben, in dem sie die Verfolgung beschrieben, der sie als Christen in der mehrheitlich muslimischen Silte-Zone ausgesetzt sind. Sie beschwerten sich über Diskriminierung bei der Jobvergabe, unfaire Kündigungen, harsche Kritik am Arbeitsplatz, niedergebrannte Kirchengebäude, körperliche Angriffe und Morddrohungen. Der Brief gelangte an die lokalen Medien und fand weite Verbreitung, was zu ihrer Verhaftung und Verurteilung führte.

Dhimmitum

Deutschland: In einem Bericht heißt es: „Viele christliche Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder Kurdistan sind Einschüchterungen und Angriffen vonseiten muslimischer Flüchtlinge ausgesetzt. In vielen der von den kommunalen Behörden errichteten Flüchtlingslager wird [den Bewohnern] das Gesetz der Scharia aufgezwungen, und Christen, die in der Minderheit sind, sind Schikanen ausgesetzt.”

Gottfried Martens, ein Pfarrer aus dem Süden Berlins, sagt: „Sehr religiöse Muslime verbreiten überall in den Flüchtlingszentren die Vorstellung: Wo wir sind, herrscht das Gesetz der Scharia.” Martens äußert sich vor allem besorgt über die Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, Apostaten, die nach islamischem Recht getötet werden können: „Es gibt eine Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent, dass diese Leute angegriffen werden.” [siehe unten]

Libanon: Christen werden von muslimischen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak überrannt und laufen Gefahr, ihren Platz im Land zu verlieren, sagt der libanesische Außenminister Gebran Bassil: „Was im Libanon passiert, ist der Versuch, die Bevölkerung durch [muslimische] Syrer und Palästinenser auszutauschen.” Weil die Christen im Libanon eine Minderheit sind, und immer waren, sind ihre Rechte bedroht, so Bassil, denn „einige versuchen, die Christen zum Islam zu zwingen” (eine Situation, die es auch in den USA gibt).

In einem früheren Interview hatte Bassil gesagt, die gesamte christliche Gemeinde des Nahen Ostens sei „zu großen Teilen” weggebrochen: „Im Irak passierte das in einem Zeitraum von 20 Jahren, 90 Prozent der Christen haben den Irak verlassen. In Syrien haben wir wegen des Chaos keine Daten. Wir wissen es nicht. Wir wissen, dass es eine gewaltige Binnenmigration, aber auch Auswanderung und Vertreibung gegeben hat. … Ganz sicher wissen wir, dass Kirchen zerstört wurden und Menschen geflohen sind.”

Großbritannien: Ein Iraner, der in London auf offener Straße Messer geschwungen und Drohungen ausgestoßen hat, sollte in den Iran abgeschoben werden. Das geschah jedoch nicht, offenbar, weil die iranische Botschaft gerade geschlossen war. Stattdessen wurde er umgesiedelt, ins 150 Kilometer entfernte Stockton-on-Tees. Ihm wird ein Amoklauf am 2. April vorgeworfen; dabei soll er gerufen haben: „Ich bin ein Muslim und ich schneide eure „f***ing” Köpfe ab, ihr „mother f***ers”…. Ich bin ISIS, und meine Leute werden eure Eier abschneiden, ihr Christen. … Ich werde euch töten, ich töte euch alle. Ich schneide euren Kopf ab und„ f*** you up”.”

Dhimmitum in Ägypten

In zwei verschiedenen Dörfern in Samalout, im Norden der Provinz Minya, kam es zu muslimischen Angriffen auf Christen. Einer davon geschah offenbar aus „Rache” für den Bau einer kleinen Kirche. In einem der Dörfer wurden fünf Kopten [koptische Christen] verletzt. In dem anderen griffen Muslime, die in mehreren Autos saßen, eine Hochzeitsgesellschaft an. Drei Kopten wurden verletzt, überall in dem Gebiet wurden junge christliche Mädchen sexuell belästigt. [es gibt in Ägypten eine Unmenge von Angriffen von Muslimen auf christliche Dörfer, bei denen Geschäfte geplündert, christliche Häuser, Kindergärten, Schulen und Kirchen angezündet und hunderte von Christen verfolgt und getötet wurden]

Bei einem anderen Vorfall griff eine Gruppe von Muslimen am 20. September in dem Dorf al-Oula bei Alexandria die Wohnungen von Christen und eine Kirche an, nachdem die Polizei versucht hatte, von einem Muslim gestohlenes Land seinem rechtmäßigen christlichen Besitzer zurückzugeben. Als die Polizisten eintrafen, um den Beschluss durchzusetzen, wurden sie von Muslimen angegriffen und floh.

Ein Kirchenführer sagt: „Nachdem die Sicherheitskräfte geflohen waren, umzingelte eine große Menschenmenge die Kirche und warf Steine auf sie. Dann griffen sie vier Häuser an, die Christen gehören.” Mindestens zwei Christen wurden ernsthaft verletzt, einer von ihnen erlitt einen Wirbelsäulenbruch. „Die El-Houty-Familie [die muslimische Familie, die christliches Land gestohlen hatte] rief über die Lautsprecher der örtlichen Moschee und der Moscheen der umliegenden Orte alle Muslime der Umgebung zusammen und sagte, die Polizei sei gekommen, um Land wegzunehmen und es den Christen zu geben.”

Mariam, eine koptische christliche Studentin, ist auf eine Weise diskriminiert worden, die für einen Skandal sorgte, dem große ägyptische Zeitungen Schlagzeilen widmeten. Die nunmehr als „Studentin Null” bekannte Mariam wird von ehemaligen Lehrern als „brillante Schülerin” beschrieben und wollte Ärztin werden. In den ersten beiden Studienjahren hatte sie 97 Prozent der Punkte erzielt und erwartete ähnliche Ergebnisse in ihrem Abschlussjahr, um dann zu erfahren, dass sie durchgefallen sei: Ihre abschließende Punktzahl lag bei null. Sie bestand darauf, den Test zu sehen, doch das wurde ihr verweigert. Als die Angelegenheit Schlagzeilen machte, durfte sie den Test dann doch einsehen. Sie und andere, darunter Experten für Handschriften, sagen, der Test, den man ihr zeigte, sei nicht ihrer gewesen.

Dhimmitum in Pakistan

Im Zuge eines versuchten Landraubs durch Muslime wurde eine christliche Familie beinahe bei lebendigem Leib verbrannt. Da Boota Masih, 38, seine Frau und ihre Familie sich weigerten, ihr Haus und Land an einige Muslime abzugeben, wurden sie brutal zusammengeschlagen. Dann gossen die Muslime Benzin über ihr Haus, um es anzuzünden. Boota und seine Familie sperrten sie in einem Zimmer ein. Den Masihs gelang es, über ein Fenster zu entkommen. Obwohl es Augenzeugen gab, war die örtliche Polizei nicht gewillt, eine Strafanzeige aufzunehmen und verhaftete stattdessen Masih aufgrund von gefälschten Beweismitteln, so die Anwälte.

Unterdessen sind in Pakistan auch weiterhin die am wenigsten angesehenen Berufe für Christen und andere Minderheiten reserviert. Das jüngste Beispiel ist die Bekanntmachung von freien Stellen am Punjab-Institut für Kardiologie. Laut der Liste stehen alle Stellen allen Bewerbern frei, mit Ausnahme der Positionen für „Sanitärangestellte” wie etwa Toilettenreiniger: Diese können nur mit Nichtmuslimen besetzt werden. Arbeitsrechtler sagen, dies sei „eine Form der direkten Unterdrückung, des Rassismus und der Ungleichbehandlung gegen nationale religiöse Minderheiten”, vor allem Christen, Hindus und nichtsunnitische Muslime.

Über diese Serie

Obgleich nicht alle und noch nicht einmal die meisten Muslime daran beteiligt sind, weitet sich die Verfolgung von Christen aus. Die Reihe „Muslimische Verfolgung von Christen” wurde entwickelt, um einige, bei weitem nicht alle, Beispiele von Verfolgung, die jeden Monat ans Licht kommen, zusammenzutragen. Sie dokumentiert, was die Mainstreammedien oft zu berichten versäumen.

Sie geht davon aus, dass solche Verfolgung nicht zufällig, sondern systematisch ist und überall und in allen Sprachen und Ethnien verübt wird.

Raymond Ibrahim ist Autor des Buches Crucified Again: Exposing Islam’s New War on Christians (herausgegeben von Regnery in Zusammenarbeit mit dem Gatestone Institute, April 2013).

Quelle: Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet

Bisher erschienene Artikel von Raymomd Ibrahim in englischer Sprache:

Noch ein klein wenig OT:

Pfarrer Dr. Gottfried Martens live bei stern TV: „Christen erfahren religiöse Unterdrückung in Asylbewerberheimen”

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Live bei stern TV berichtete Dr. Gottfried Martens, Pfarrer und Vorstand der Dreifaltigkeitskirche Berlin-Steglitz, von Übergriffen durch Muslime gegen Christen in Asylbewerberheimen. “Christen erfahren religiöse Unterdrückung in Asylbewerberheimen. Ich war heute Morgen bei einem jungen Mann, der sich am vergangenen Montag versucht hat das Leben zu nehmen, weil er von den Muslimen in seinem Heim so sehr schikaniert wurde. Er hat die dauernde Drangsalierung nicht mehr ausgehalten”, so Martens.

Die Journalistin und gläubige Muslima Khola Maryam Hübsch [1] zeigte sich betroffen: “Ich hoffe doch sehr, dass es die berühmten Einzelfälle sind. Das erzeugt bei mir ein gewisses Fremdschämen, wenn sich meine Glaubensgeschwister auf so eine Art und Weise verhalten sollten. Ich finde das ausgesprochen unislamisch. Die Religion lehrt, dass man gegenüber Minderheiten, gegenüber Andersgläubigen einen gewissen Respekt an den Tag legt. Dass man da tolerant ist.”

>>> weiterlesen

[1] Meine Meinung

Der Muslima Khola Maryam Hübsch würde ich nicht ein Wort glauben. Wie kann sie nur so überrascht tun, bei den unendlich vielen Morden in der ganzen Welt, die seit Jahrzehnten von Muslimen an Christen begangen werden? Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Gemetzel der Muslime in Europa fortgesetzt wird. Im Grunde genommen hat es bereits sogar begonnen, wenn ich an die vielen Attentate denke.

Muslimas wie Khola Maryam Hübsch werden dazu benutzt, den Islam in Europa weiter voranzutreiben. Und sie tut das gerne und aus Überzeugung. Sollte sie ernsthafte Kritik am Islam haben, ist sie weg vom Fenster. Und deshalb heuchelt sie uns nun Betroffenheit vor.

Ich habe sie noch niemals ernsthaft Kritik am Islam üben hören. Geht es um Kritik am Islam, dann lenkt sie sofort das Thema auf die bösen Nazis ab, um dieser Kritik zu entgehen. Khola Maryam Hübsch ist so gehirngewaschen, dass jede ernsthafte Diskussion über den Islam mit ihr zwecklos ist. Man stößt auf taube Ohren und vorgefertigte Islamverherrlichung.


Video: Muslime bedrängen Christen im Flüchtlingsheim (02:38)


Video: Report München: Verfolgung von Christen durch Muslime (07:02)

Siehe auch:

Julian Tumasewitsch: Weihnacht: Mit oder ohne Alkohol?

Vera Lengsfeld: Probleme mit Andersartigkeit oder mit Andersdenkenden, Herr Fleischhauer?

Ingrid Carlquist: Schweden: Im Asylhimmel ist der Teufel los

Daniel Pipes: Muslimische "No-Go-Areas" in Europa?

ZDF-Lügen-Moderator Claus Kleber versteht die Welt nicht mehr

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn: Warum bleiben die Flüchtlinge nicht im Nahen Osten?

Raymond Ibrahim: Muslimische Verfolgung von Christen, April 2015

1 Jul

von Raymond Ibrahim

Englischer Originaltext: „Islamic! Islamic!“

Übersetzung: Stefan Frank

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Aus dem Innern des Zimmers, in dem er sich versteckte, konnte er hören, wie die Bewaffneten die Türen öffneten und die Personen in den Zimmern fragten, ob sie Muslime oder Christen seien.

„Die Motorradfahrer stiegen von ihren Motorrädern ab und fingen an auf [den christlichen Journalisten] Shamim Masih einzuprügeln. Sie drohten: Sie wüssten, wo seine Familie und seine Wohnung seien; sollte er nicht aufhören, über christliche Angelegenheiten zu berichten, dann würden sie ihm und seiner Familie eine Lektion erteilen“, sagt Nazir S. Batti von der Pakistanischen Christlichen Kongresspartei.

„Allein die Stadt Mossul besaß 45 Kirchen. Jetzt gibt es keine einzige mehr. Die Gebäude wurden zerstört. In Syrien wurden 400 Kirchen zerstört. … Das gleiche passiert in Nigeria, Pakistan und Nordafrika“, sagt Kyrill, Patriarch von Moskau und der ganzen Rus.

„Über das, was mit den Christen im Irak und in Syrien geschieht, berichten die arabischen Medien nicht so, wie es menschlichen Wesen zusteht – ganz gleich, welcher Religion sie angehören“, sagt der saudische Schriftsteller Hani Naqshabandi.

Islamischer Staat schlachtet äthiopische Christen ab

Zwei Monate nach der Veröffentlichung eines Videos, das zeigte, wie ihre Mitglieder in Libyen 21 koptische Christen abschlachten, hat die Dschihad-islamische Gruppe ein neues Video herausgegeben, auf dem zu sehen ist, wie in Libyen weitere Christen massakriert werden, weil sie nicht die jizya [Kopfsteuer] gezahlt haben, ein Lösegeld, das gemäß Koran 9:29 von „Leuten des Buches“ [Bibel, Tora] verlangt wird, die sich weigern, zum Islam zu konvertieren. Bei den Ermordeten handelt es sich um etwa 30 Äthiopier, die ein Sprecher des IS abschätzig als „Anbeter des Kreuzes“ bezeichnet.

Einigen der Christen wurde im Stile einer Hinrichtung in den Hinterkopf geschossen, anderen wurde wie zuvor den Kopten der Kopf abgeschnitten.

Der Sprecher des IS wendet sich zudem an die „Christen in aller Welt“:

„Wir sagen den Christen in aller Welt, dass der Islamische Staat expandieren wird, wenn es Allah erlaubt. Und er wird zu euch kommen, selbst wenn ihr in verstärkten Festungen seid. Darum wird jeder, der sich dem Islam anschließt, Sicherheit haben, und auch jeder, der den Dhimmah-Vertrag [Unterwerfung: Behandlung und sozialer Status dritter Klasse] akzeptiert, wird Sicherheit haben. Jeder aber, der sich widersetzt, wird nichts anderes von uns sehen als die Spitze eines Speers. Die Männer werden getötet werden und die Kinder versklavt, und all ihr Wohlstand wird als Beute genommen werden. Dies ist der Richterspruch von Allah und Seinem Boten.“

In einer Erklärung weist die koptische christliche Kirche Ägyptens darauf hin, dass die äthiopischen Märtyrer, wie schon die 21 Kopten vor ihnen, „allein deshalb ermordet wurden, weil sie sich weigerten, sich von ihrem Glauben loszusagen“.

Al-Shabaab ermordet 147 Menschen, trennt Muslime von Christen

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Am 2. April stürmen in Kenia Bewaffnete der somalischen islamischen Gruppe Al-Shabaab („die [islamische] Jugend“) die Garissa-Universität, sondern die christlichen Studenten aus und ermorden sie, wobei sie einige enthaupten. Insgesamt werden bei dem Überfall 147 Menschen getötet, womit dieser Dschihad noch „spektakulärer“ ist als der Al-Shabaab-Angriff auf die Westgate Mall in Nairobi von 2013, dem 67 Menschen zum Opfer fielen (auch seinerzeit wählten die islamischen Bewaffneten Christen zum Abschlachten aus).

Laut Augenzeugen gingen die islamischen Bewaffneten sehr sorgfältig dabei vor, die Christen von den Muslimen zu trennen, bevor sie zum Massaker schritten. (Kenia ist zu 83 Prozent christlich, hat aber eine Minderheit von 11 Prozent Muslimen). Aus dem Innern des Zimmers, in dem er sich versteckte, habe er hören können, wie die Bewaffneten die Türen öffneten und die Personen in den Zimmern fragten, ob sie Muslime oder Christen seien, sagt Collins Wetangula, der stellvertretende Vorsitzende der Studentenvereinigung. „Wenn jemand ein Christ war, wurde er auf der Stelle erschossen. Bei jedem Gewehrschuss dachte ich, dass ich sterben werde.“

Al-Shabaab ist seit langem dafür bekannt, die Christen zum Zweck des Abschlachtens von den Muslimen zu trennen (hier sind vier Beispiele). Auch andere dschihadistische Gruppen wie Boko Haram und der Islamische Staat legen Wert darauf, dass sie Christen aussondern, bevor sie sie massakrieren – eine Tatsache, die von den „Mainstreammedien“ häufig ausgelassen wird.

Ägyptische Kirchen unter Beschuss

Am 5. April 2015, als die koptischen Christen Palmsonntag feiern, wird in Alexandria, Ägypten, eine Kirche angegriffen. Zu nächtlicher Stunde eröffnen Bewaffnete aus einem Auto heraus das Feuer auf die Kirche und verletzen einen Polizisten und zwei Zivilisten.

Am 12. April 2015, Ostersonntag nach orthodoxem Kalender, werden im Gebiet Zagazig zwei Bombenanschläge auf Kirchen verübt. In der Nähe einer koptisch-orthodoxen Kirche explodiert eine Autobombe, ein anderer Sprengsatz detoniert in der Nähe der Evangelischen Kirche im selben Gebiet. Obwohl es keine Berichte über Opfer gibt, legen ähnlich gelagerte Fälle der Vergangenheit nahe, dass dabei leicht zahlreiche Menschen hätten ums Leben kommen können. Am 1. Januar 2011 etwa, als Ägyptens Christen Neujahr feierten, explodierten Autobomben in der Nähe von Alexandrias Kirche der Zwei Heiligen – 23 Gläubige werden getötet, Dutzende schwer verletzten.

Am 3. April 2015 randalieren Muslime, weil Präsident Sisi erlaubt hat, dass die Kopten in Al-Our eine Kirche bauen. Dies ist der Ort, in dem 13 der 21 vom Islamischen Staat enthaupteten Christen aufgewachsen waren und wo ihre Familien immer noch wohnen. Kurz nach den islamischen Freitagsgebeten werden ortsansässige Muslime gewalttätig. Niemals würden sie den Bau einer Kirche dulden, schreien sie, dazu: „Ägypten ist islamisch!“. Nach Sonnenuntergang werden Molotov-Cocktails und Steine auf eine andere koptische Kirche geworfen, Autos werden in Brand gesetzt – darunter eines, das einem Verwandten eines vom Islamischen Staat enthaupteten Mannes gehört –, zahlreiche Menschen werden verletzt. [1]

Einen Tag später, am 4. April 2015, randalieren Muslime in dem Dorf Gala‘, im Distrikt Samalout [200 km südlich von Kairo; d. Übers.]. Nachdem die dortigen Kopten jahrelang auf die Genehmigung hatten warten müssen, ihre verfallene Kirche restaurieren zu dürfen (hier sind Fotos), haben sie diese nun endlich bekommen. Bald darauf werden koptische Wohnhäuser, Geschäfte und Personen mit Steinen beworfen. Bauernhöfe, die Christen gehören, werden zerstört, ihr Gemüse wird herausgerissen. Dabei werden die ganze Zeit islamische Slogans geschrien, darunter „Es gibt keinen Gott außer Allah“ [Allahu Akbar] und „Islamisch! Islamisch!“.

Die Christen von Nag Shenouda in der Stadt Sohag [400 km südlich von Kairo; d. Übers.] haben nach 44 Jahren des Wartens endlich die notwendige Genehmigung erhalten, eine neue Kirche zu errichten. Muslime randalieren und brennen das Zelt nieder, das Christen errichtet haben, um dort ihren Glauben zu praktizieren. Die Christen von Nag Shenouda müssen Ostern deshalb auf der Straße feiern (siehe dieses Foto). Als einer von ihnen versucht, einen Gottesdienst bei sich zu Hause abzuhalten, werden er und seine Wohnung von einem muslimischen Mob angegriffen.

Weitere islamische Angriffe auf christliche Kirchen

Syrien: Der Islamische Staat zerstört mindestens drei Kirchen, die sich unter seiner Kontrolle befinden:

Am Ostersonntag zerstört der Islamische Staat die Kirche der Jungfrau Maria – eine assyrische Kirche, die 1934 gebaut und eingeweiht wurde – von Tel Nasri im Nordosten Syriens. Tel Nasri, dessen Name man grob mit „christlicher Hügel“ übersetzen kann, ist eines von Dutzenden christlichen Dörfern entlang des Flusses Khabur, die alle Ende Februar vom Islamischen Staat angegriffen und besetzt wurden (mehr darüber hier und hier).

Am 28. April werden die assyrische Kirche Sankt Odisho in Tel Tal sowie die armenische Kirche von Aleppo zerstört.

Nigeria: In einem christlichen Dorf in Nigerias nördlichem Staat Kano zündet am 1. April ein muslimischer Mob eine Kirche an. Muslime suchen nach einem jungen Mann, den sie töten wollen. Er hatte sich vom Islam losgesagt und war wieder zu seinem alten christlichen Glauben zurückgekehrt. Der mit Macheten bewaffnete Mob greift auch christliche Dorfbewohner an, zündet das Haus eines Pastors an und tötet eine seiner Töchter. General Dikko, ein örtlicher Kirchenvertreter, sagt:

„In Anwesenheit der christlichen Gemeinschaft wurden die Kirche und alle Besitztümer niedergebrannt, ungeachtet allen Flehens, die Zerstörung zu stoppen. Die Brandstifter sammelten Maisstrünke [Maisstiele] und brachten sie in die Kirche, um größeren Schaden anzurichten. … Wir haben das Recht, jeglicher Religion unserer Wahl anzugehören und überall im Land zu leben. Wir rufen die Behörden dazu auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, das Leben und den Besitz jeden Bürgers dieses Landes zu schützen.“

Pakistan: Zwei Angreifer auf einem Motorrad eröffnen in Lahore am Haupttor zu einer Kirche einer christlichen Schule das Feuer; im Kreuzfeuer werden zwei Passanten verletzt.

Malaysia: Am Sonntag, den 19. April, randaliert und protestiert ein muslimischer Mob von etwa 50 Menschen gegen eine kleine protestantische Kirche in der Hauptstadt Kuala Lumpur. Ziel ihres Zorns ist das Kreuz auf dem Gebäude.

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Das Kreuz, das zentrale Symbol des Christentums, sei ein „Angriff auf den Islam“ und könne „den Glauben junger Leute beeinflussen“, sagen Mitglieder des Mobs. Das Kreuz wird schließlich entfernt.

Weitere muslimische Massaker an Christen

Auf hoher See: Am 16. April werfen muslimische Migranten bei der Überfahrt von Libyen über das Mittelmeer 53 Christen über Bord. Das meldet die Polizei auf Sizilien. Das erklärte Motiv: Die Opfer „praktizierten den christlichen Glauben, während die Aggressoren Muslime waren“. Laut einem anderen Bericht wurden die Christen über Bord geworfen, weil ein Junge zum jüdisch-christlichen Gott gebetet habe. Mit den Worten: „Hier beten wir nur zu Allah“, befahlen Muslime ihm, damit aufzuhören. Schließlich seien die Muslime nach Zeugenangaben wütend geworden, hätten angefangen „Allahu Akbar!“ zu schreien und begonnen, die Christen ins Meer zu werfen. [2]

Nigeria: Nigerianische Medien berichten am Montag, den 6. April 2015: Laut dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte seien „möglicherweise alle 276 christlichen Schülerinnen, die von Boko Haram 2014 entführt worden sind, unter einer Gruppe von Frauen, die letzten Monat [März] von Boko Haram massakriert wurde.“ [3]

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Wurden die 276 christlichen Schülerinnen. die 2014 von Boko Haram in Chibok, Nigeria, entführt wurden, getötet?

Syrien: In der Nacht vom 10. auf den 11. April feuern islamische Rebellen Raketen auf ein christliches Viertel in Aleppo. Der Angriff hinterlässt schwere Zerstörungen im östlichen Teil des vor allem von Assyrern und Armeniern bewohnten Stadtteils Sulaymaniyah. Mindestens 40 Menschen, die meisten von ihnen Assyrer – darunter Frauen und Kinder –, werden getötet. Auch eine assyrisch-katholische Kathedrale wird beschossen, dabei werden drei Zivilisten verletzt. „Unser Osterfest hat sich in Trauer verwandelt“, sagt eine Nonne aus Aleppo: „Manche Menschen sind aufgewacht und hatten kein Haus mehr, andere starben unter dem Schutt.“

Ägypten: Ein muslimischer Mann sticht mehrmals mit einem Messer auf eine Christin ein, dann wirft er ihre Leiche in einen Kanal. Die 48 Jahre alte, verheiratete Koptin Gamila Basilious lebte in Minya. Nach Angaben der Polizei klingelte der Mann, Mahmoud Hassan Abdulhamid, an ihrer Tür und erkundigte sich nach ihrem Ehemann. Nachdem er herausgefunden hatte, dass dieser nicht zu Hause war, nutzte er die Situation und stach ihr wiederholt in den Hals und die Brust. Als „Ungläubige“ werden koptische Christen in Ägypten immer wieder angegriffen. Zu diesen Angriffen gehören Entführungen, Angriffe auf Kirchen und wahllose Massaker.

Islamische Angriffe auf die christliche Freiheit: Apostasie, Blasphemie, Missionierung

Uganda: Fünf Muslime vergewaltigen und prügeln die 17-jährige Tochter eines christlichen Pfarrers. Die Angriffe sind Berichten zufolge „Vergeltung“ dafür, dass der Pfarrer sich weigert, die christlichen Gottesdienste in der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Region einzustellen. Das Mädchen näherte sich gerade dem Gebäude der New-Hope-Kirche, wo sein Vater als Pfarrer tätig ist, als es von den Vergewaltigern entführt und in ein nahegelegenes Gebüsch gezerrt wurde. In seinen Worten:

„Die fünf Muslime hielten mich fest, dann vergewaltigten sie mich. Ich versuchte zu schreien, doch sie drohten, mich zu töten. Einer von ihnen sagte: ‚Dein Vater sollte mit diesen Gebetstreffen aufhören, bei denen er versucht, Muslime dazu zu bringen, Christen zu werden, und das Kirchengebäude schließen – wir haben ihn etliche Male gewarnt.'“

Als Gemeindemitglieder zur nächtlichen Messe erschienen, fliehen die Verdächtigen. Die Gemeindemitglieder bringen die 17-jährige Tochter des Pfarrers in ein örtliches Krankenhaus, wo sie wegen schwerer Verletzungen und eines seelischen Schocks behandelt wird. Ihr Vater sagt: „Das Mädchen hat immer noch Probleme zu sprechen. Sie sagt nur ein paar Worte, dann verstummt sie. Sie braucht eine Traumatherapie.“ Schon früher hatte der Vater Drohungen erhalten, in denen er dazu aufgefordert wurde, keine christlichen Gottesdienste mehr abzuhalten. Eine SMS lautete: „Du sollst wissen, dass wir deine Kirche nicht in dieser Gegend wollen. Wenn du hier weiter betest, wirst du es bereuen.“

Bangladesch: Ein muslimischer Mob attackiert einen ehemaligen Muslim und seine Frau, weil sie zum Christentum übergetreten sind. Die beiden werden angegriffen, nachdem sie sich haben taufen lassen und gerade auf dem Nachhauseweg sind. Vor den Augen ihrer beiden kleinen Kinder schlägt ein muslimischer Imam dem Mann ins Gesicht. Dann reißt der islamische Mob den Zaun des Hauses der Familie nieder und sagt: Dafür, dass sie den Islam verlassen hätten, werde man die „Abtrünnigen“ aus dem Dorf jagen. Auch der Mann, der das Paar getauft hat, wird von dem Mob bei sich zu Hause attackiert und geschlagen; später verliert er seinen Arbeitsplatz.

Ägypten: Gad Yunan, ein koptischer christlicher Lehrer und fünf seiner koptischen Schüler werden wegen „Verachtung von Religionen“ verhaftet. Ihr „Verbrechen“ besteht darin, dass sie auf Yunans iPhone ein 30-Sekunden-Video gedreht haben, in dem sie sich über den Islamischen Staat lustig machen – was Ägyptens Muslime und Behörden offenbar mit einem Lächerlichmachen des Islam gleichsetzen, obwohl Muslime im Westen doch immer wieder darauf beharren, der IS habe „mit dem Islam nichts zu tun“. Um die örtlichen Muslime zu befrieden – die mit Gewalt auf das Video reagiert und u.a. einen Steinhagel auf die Wohnungen und Geschäfte von Christen hatten niederprasseln lassen – wird Yunan aus seinem Dorf al-Nasriya „verbannt“. Yunans Bruder Khamis sagt: „Ich sehe in dem Video keinerlei Beleidigung des Islam. Sie haben Witze über Daesh (die arabische Abkürzung des IS) gemacht, nicht über den Islam. Mein Bruder hatte keine Absicht, die islamische Religion zu beleidigen.“ [4]

Äthiopien: In Äthiopiens Region Melka Belo werden die beiden Männer Gemechu Jorgo und Scheich Amin verhaftet, weil sie Bibeln verteilt haben. Das islamische Recht verbietet es, für irgendeine andere Religion als den Islam Werbung zu machen oder diese zu verbreiten. In der Haft sind die beiden Schikanen und körperlichen Misshandlungen vonseiten der Behörden ausgesetzt. Einmal erinnert Jorgo den Distriktverwalter Jamal Adam an sein verfassungsmäßiges Recht, den christlichen Glauben frei auszuüben. Als Antwort darauf nimmt der muslimische Verwalter Jorgos Bibel und schlägt ihm damit dreimal ins Gesicht. Amin, ein ehemaliger muslimischer Scheich und Vorbeter in der Moschee, ist erst vor kurzem zum Christentum übergetreten. Im Gefängnis üben Beamte beständig Druck auf ihn aus, Christus abzuschwören und zum Islam zurückzukehren. Er weigert sich. Beide Männer kommen schließlich frei. Äthiopien ist ein mehrheitlich christliches Land, Muslime machen etwa ein Drittel der Bevölkerung aus.

Usbekistan: Im April erscheinen Berichte, wonach zahlreiche Christen schikaniert und mit Geld- und Haftstrafen belegt wurden, weil sie das Recht der Religionsfreiheit in Anspruch genommen haben. Einer dieser Gefangenen aus Gewissensgründen – Doniyor Akhmedov, der Kirchenrat der Baptistengemeinde – muss, nachdem er 15 Tage in Haft saß, das Äquivalent von drei Jahresgehältern eines Beziehers des offiziellen Mindestlohns zahlen. Zu den anderen Häftlingen aus Gewissensgründen, die für kurze Zeit inhaftiert werden, gehören ein Protestant aus Bukhara, der wegen „illegaler religiöser Aktivitäten“ für sieben Tage im Gefängnis sitzt, und ein weiterer Protestant, der zehn Tage lag inhaftiert ist wegen „des illegalen Lehrens von Religion“. Ihre Namen werden aus Angst vor weiteren Übergriffen nicht veröffentlicht. Neun weitere Protestanten werden wegen des „illegalen Aufbewahrens“ christlicher Literatur und Medien zu Geldstrafen verurteilt. Ihre Wohnungen wurden von der Polizei durchsucht, diese beschlagnahmte dabei christliche Bücher, CDs und DVDs.

Die christliche Menschenrechtsorganisation Forum 18 News berichtet: „Religiöse Minderheiten sind in Usbekistan strenger Beobachtung ausgesetzt. Sie können ihren Glauben nicht offen ausüben, ohne dass ihnen harte Strafen wie Gefängnis oder hohe Geldstrafen drohen“

Dhimmitum: Allgemeine Gewalt und Feindschaft gegenüber Christen

Frankreich: Am 15. April werden auf dem Friedhof von Saint-Roch de Castres (Tarn) 215 Grabsteine und Kreuze beschädigt und geschändet (hier sind Fotos). Der Täter wird später verhaftet. Die Staatanwältin Charlotte Beluet sagt: „Der Verdächtige, der am Donnerstag um 12.45 Uhr festgenommen wurde, entspricht der Beschreibung des Zeugen, eines Friedhofsangestellten, der an einem Mann vorbeikam, der eine weiße Djellaba [arabisch-muslimisches Gewand] trug, und ihm folgte. … Der Mann wiederholt wieder und wieder muslimische Gebete, er sabbert, und man kann sich nicht mit ihm verständigen. Wegen seines Zustands kann er nicht in Untersuchungshaft.“ In der Annahme, dass er „mental unausgeglichen“ ist, wird er ins Krankenhaus eingeliefert.

Irak: Der Islamische Staat veröffentlicht Fotos, die zeigen, wie seine Mitglieder auf unter seiner Kontrolle befindlichen Friedhöfen christliche Grabsteine und Kreuze zerstören; darunter ist auch der in der Nähe der syrisch-orthodoxen Kathedrale gelegene älteste christliche Friedhof von Mossul. Der IS zitiert islamische Schriften, die diese Taten rechtfertigen. Die Fotos werden auf zahlreichen dschihadistischen Websites gepostet. Auf einigen ist zu sehen, wie Mitglieder des Islamischen Staates Vorschlaghammer benutzen, um Grabsteine zu zerstören und die eingemeißelten Kreuze zu entfernen.

Ein Mitglied des Islamischen Staates wird dabei gefilmt, wie es einen christlichen Grabstein in Mossul zerstört, Irak, April 2015. (Foto: MEMRI)

Bangladesch: Am Ostersonntag wird ein christliches Dorf der Angehörigen des Khasia-Stammes von Muslimen attackiert. Der muslimische Besitzer einer Teeplantage, Syed Ara Begum, greift es gemeinsam mit einem muslimischen Mob an, während die Dorfbewohner die Messe feiern. Berichten zufolge trachtet der Plantagenbesitzer danach, sich das Land der Christen unter den Nagel zu reißen. Nachdem er die Schreie seiner Gemeinde gehört hat, rennt Bruder James Kiron Rozario zum Schauplatz des Angriffs. Bei seinem Eintreffen wird er von der muslimischen Menge mit einem Messer attackiert und erleidet ernste Verletzungen; ihm wird mit dem Tod gedroht. Danach stiehlt der muslimische Mob Gegenstände im Wert von ca. 3.500 Euro, zerstört Bibeln, Kreuze, Ikonen, Musikinstrumente und Wohnungen und tötet mutwillig Hühner und Ziegen. Monsignore Bejoy N. D’Cruze OMI, der Bischof von Syleht, sagt: „Wir leben in Angst. … Wir wollen Gerechtigkeit und Sicherheit für unsere Priester und Gläubigen. Wir hoffen, dass die Regierung eine friedliche Lösung finden wird und dass unsere Leute frei von Spannungen leben können. … „Sie [die katholischen Khasia] sind eine sehr friedliche Gemeinde, trotzdem werden sie häufig Opfer der bengalischen [muslimischen] Mehrheit.“

Pakistan: Am Morgen des 17. April eröffnen mutmaßliche islamische Milizionäre das Feuer auf die St. Francis-Oberschule, eine 1842 in Lahore gegründete katholische Schule, die lange Zeit als beste Schule der Stadt galt. Ein Schüler und zwei Wachleute werden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Obwohl das Motiv des Anschlags noch ermittelt werden muss, sagt der christliche Anwalt Sardar Mushtaq Gill, ein prominenter christlicher Menschenrechtsanwalt in Pakistan, in einer Erklärung, „dieser neuerliche Angriff zeigt die Verschlechterung der Lage der Christen in Pakistan und schürt noch mehr Angst“.

Am 29. März wird Shamim Masih – ein christlicher Reporter, der die muslimische Verfolgung aufdeckt – in Islamabad von zwei Männern auf einem Motorrad angegriffen. Nazir S. Batti, der Führer der Pakistanischen Christlichen Kongresspartei, sagt: „Die Motorradfahrer stiegen von ihren Motorrädern ab und fingen an, auf Shamim Masih einzuprügeln. … [Sie] brachen seinen Arm und drohten: Sie wüssten, wo seine Familie und seine Wohnung seien; sollte er nicht aufhören, über christliche Angelegenheiten zu berichten, dann würden sie ihm und seiner Familie eine Lektion erteilen.“ Wie üblich, versäumt es die Polizei, den Vorfall aufzunehmen. In den Worten Bhattis: „Da Shamim Masih ein christlicher Journalist ist, schenken die Polizei und die Behörden dem Vorfall keine Beachtung und haben kein Interesse daran, Ermittlungen einzuleiten.“

Am 1. April schießen islamische Militante auf den Bruder des christlichen Anwalts und Aktivisten Sardar Mushtaq Gill und verletzen ihn. Es ist die jüngste Attacke auf Gill und seine Familie, die von islamischen Militanten verübt wird. Diese sind offenbar wütend auf ihn, wegen seiner Kritik an den umstrittenen Blasphemiegesetzen – welche regelmäßig der Vorwand für Übergriffe auf Pakistans christliche Minderheit sind. Ein Menschenrechtler sagt: „Pervaiz Gill [der Bruder] erlitt eine Schussverletzung im unteren Rückenbereich und wurde ins Jinah-Krankenhaus in Lahore gebracht, wo die Kugel entfernt wurde.“ Allerdings „nahm die Polizei den Schützen nicht fest“, der der Öffentlichkeit als Muhammed Bilal bekannt ist. „Unser Leben ist weiterhin in Gefahr, solange der Täter nicht verhaftet wird.“ Letzten August wurde Gills Haus schon zum zweiten Mal nachts von Kugeln durchlöchert.

Syrien: Seitdem Idlib am 28. März islamischen Rebellen in die Hände gefallen ist, werden die christlichen Bewohner der Stadt angegriffen und ein 57 Jahre alter griechisch-orthodoxer Prister, Ibrahim Farah, Vorsteher der der Jungfrau Maria gewidmeten griechisch-orthodoxen Gemeinde, wurde entführt. Letzten Berichten zufolge erwartet Farah, der sich entschlossen hatte, in der Stadt zu bleiben, um Christen zu helfen, die nicht zur Flucht in der Lage sind, ein „Prozess“.

Aufmunternde Worte, keine Taten

Da die muslimische Verfolgung von Christen exponentiell zunimmt, wächst die Zahl der Christen und Politiker, die anfangen, über sie zu reden, wenn es auch keine angemessene Antwort darauf gibt. Wie Papst Franziskus im April während einer Messe sagt, ist die heutige Kirche eine „Kirche der Märtyrer“. Weiter sagt er:

„Wie viele Stephans gibt es heute in der Welt! Lasst uns unserer Brüder gedenken, deren Kehlen am Strand in Libyen [vom Islamischen Staat] aufgeschlitzt wurden; lasst uns des Jungen gedenken, der angezündet wurde; lasst uns jener Migranten gedenken, die von anderen Migranten aus dem Boot ins offene Meer geworfen wurden, weil sie Christen waren; lasst uns der Äthiopier gedenken, die erst vorgestern ermordet wurden, weil sie Christen waren … und vieler anderer. Vieler anderer, von denen wir noch nicht einmal wissen, und die in Gefängnissen leiden, weil sie Christen sind. … Die heutige Kirche ist eine Kirche der Märtyrer: Sie leiden, sie geben ihr Leben, und wir werden von Gott gesegnet, ihre Zeugen zu sein.“

Patriarch Kyrill von Moskau und dem ganzen Rus – der einst einen Brief an Barack Obama schrieb, in dem er ihn anflehte, seine Außenpolitik, die die Verfolgung der syrischen Christen ermöglicht hat, zu ändern – spricht erneut von der drohenden Auslöschung der Christen des Nahen Ostens:

„Regelmäßig erreichen mich Berichte von schrecklichen Verbrechen, die an Christen verübt werden, vor allem im Nordirak. Ich habe diese Orte besucht und erinnere mich an die vielen Kirchen und Klöster dort. Allein die Stadt Mossul besaß 45 Kirchen. Jetzt gibt es keine einzige mehr. Die Gebäude wurden zerstört. In Syrien wurden 400 Kirchen zerstört. … Das Christentum ist derzeit die am stärksten verfolgte Religion. Das gleiche passiert in Nigeria, Pakistan und Nordafrika.“

Der saudische Schriftsteller und Romancier Hani Naqshabandi sagt: „Unsere religiösen Institutionen geben uns keinen Raum für freie Gedanken. … Sie [die saudischen Institutionen] haben gesagt, dass ein Christ ein Ungläubiger sei, ein Bewohner der Hölle, ein Feind Allahs und des Islam. Also sagten wir: ‚Möge Allah sie verfluchen.'“ Er weist zudem auf eine wenig bekannte Tatsache hin: „Die Christen benötigen Schutz … Über das, was mit den Christen im Irak und in Syrien geschieht, berichten die arabischen Medien nicht so, wie es menschlichen Wesen zusteht – ganz gleich, welcher Religion sie angehören.“

Selbst der britische Premierminister David Cameron, der regelmäßig dafür kritisiert wird, zu weich gegenüber Islamisten zu sein, macht in seiner Osteransprache die folgenden Bemerkungen:

„Es ist unsere Pflicht, auch über die Verfolgung von Christen auf aller Welt zu sprechen. Es ist wahrhaft schockierend, dass im Jahr 2015 immer noch Christen wegen ihres Glaubens bedroht, gefoltert und sogar getötet werden. Von Ägypten bis Nigeria, von Libyen bis Nordkorea. Überall im Nahen Osten wurden Christen aus ihren Häusern verjagt, gezwungen, von Ort zu Ort zu fliehen; viele wurden gezwungen, ihren Glauben zu widerrufen oder brutal ermordet. All diesen mutigen Christen im Irak und in Syrien, die ihren Glauben ausüben oder andere beherbergen, sagen wir: ‚Wir stehen an eurer Seite‘.“

Über diese Serie

Obgleich nicht alle und noch nicht einmal die meisten Muslime daran beteiligt sind, weitet sich die Verfolgung von Christen aus. Die Reihe „Muslimische Verfolgung von Christen“ wurde entwickelt, um einige – bei weitem nicht alle – Beispiele von Verfolgung, die jeden Monat ans Licht kommen, zusammenzutragen.

Sie dokumentiert, was die Mainstreammedien oft zu berichten versäumen.

Sie geht davon aus, dass solche Verfolgung nicht zufällig, sondern systematisch ist und überall und in allen Sprachen und Ethnien verübt wird.

Raymond Ibrahim ist Autor des Buches Crucified Again: Exposing Islam’s New War on Christians (herausgegeben von Regnery in Zusammenarbeit mit dem Gatestone Institute, April 2013).

[1] Laut einem örtlichen Priester und Sprecher der Kopten war der muslimische Angriff auf eine koptische christliche Kirche – die mit Präsident Sisis Genehmigung gebaut werden sollte, um die 21 koptischen Christen zu ehren, die vom Islamischen Staat in Libyen massakriert wurden – ganz und gar typisch und eine Erinnerung daran, dass der Geist der islamischen Scharia weiterhin über der Souveränität des ägyptischen Staates steht. In einem Interview sagte er:

„Was passiert, ist, dass wenn wir den Entschluss fassen, eine Kirche zu bauen, wir dann diesen Entschluss nicht in die Tat umsetzen können, weil einige Muslime das nicht wollen, weil sie die Kirche nicht wollen – dies ist zuallererst ein Versagen des Staates und seiner Behörden und ein Versagen des Rechtsstaats. Wenn eine Gruppe dagegen vorgeht [mit Gewalt, zahlreiche Kopten wurden verletzt] und die Polizei sie walten lässt, dann ist das wie eine Seuche, die sich überallhin ausbreiten wird.

Heute gibt es eine Entscheidung, aber dann sind da vielleicht drei oder vier Bruderschaftler oder Salafisten, die dagegen sind, und die Regierung scheint mit ihnen zu protestieren – in diesem Fall bekommt jeder, der die Pläne [mit Gewalt] vereiteln will, eine günstige Gelegenheit.“

[2] Laut Associated Press:

„Die Polizei von Palermo sagt, sie habe 15 Verdächtige des Angriffs auf hoher See festgenommen, von denen sie durch die Befragung weinender Überlebender aus Nigeria und Ghana erfahren hatte, die am Mittwoch in Palermo angekommen waren, nachdem sie auf See von dem Schiff Ellensborg gerettet worden waren.

Den 15 Männern wird mehrfacher von religiösem Hass motivierter Mord vorgeworfen, sagte die Polizei in einer Erklärung.

Die Überlebenden berichten, sie seien am 14. April in Libyen an Bord eines Schlauchboots gegangen, auf dem sich 105 Passagiere befunden hätten, Teil einer Welle von Migranten, die sich die ruhige See und das gute Wetter zunutze machten, um die riskante Überfahrt von Libyen anzutreten, von wo aus die meisten Schmuggelrouten ihren Ursprung nehmen.

Während der Überfahrt wurde den Migranten aus Nigeria und Ghana – mutmaßlich Christen – von 15 anderen Passagieren von der Elfenbeinküste, Senegal, Mali und Guinea-Bissau angedroht, dass sie auf See zurückgelassen würden.

Schließlich wurde die Drohung wahrgemacht und 12 Personen wurden über Bord gestoßen. Die Erklärung besagt, das Motiv sei gewesen, dass die Opfer den christlichen Glauben praktizierten, während die Aggressoren Muslime waren.“

Nur indem sie eine „menschliche Kette“ bildeten, um dem Angriff zu widerstehen, gelang es den überlebenden Christen, an Bord zu bleiben, so die Erklärung. …“

[3] Die einflussreiche Zeitung This Day zitiert Zeid Ra’ad al Hussein mit den Worten: „Die jüngste Rückeroberung von Territorien im Nordosten Nigerias hat makabre Schauplätze von Massengräbern und offensichtliche Hinweise auf Tötungen durch Boko Haram zutage gefördert.“ Er zitiert verschiedene Berichte, die an sein Büro in Genf gelangt sind, „darunter die Ermordung der Frauen von Kombattanten, sowie von Frauen und Mädchen, die in Sklaverei gehalten wurden.“

[4] Ein koptischer Ladenbesitzer erzählt von den wütenden Reaktionen von Muslimen, nachdem sie von dem Video erfahren hatten:

„Es gab drei oder vier Volksaufläufe in verschiedenen Teilen des Dorfes, denn unser Dorf ist sehr groß. Sie riefen Slogans gegen Christen und das Christentum. Sie sangen: ‚Wir werden dich mit unseren Seelen und unserem Blut verteidigen, o Islam! Wir werden dich nicht verlassen; wir werden dich rächen!'“

„Sie ließen Steinhagel auf christliche Häuser niederprasseln, hämmerten drohend an Türen und Fenster und griffen Läden an, die koptischen Christen gehören. Sie zerstörten die Tür von meinem Geschäft und ein Fotostudio, das dem Vater einer der beiden Jungen gehört.“

„Drei Tage lang lebten wir in Angst und Panik. Wir blieben in unseren Häusern, und unsere Kinder gingen nicht zur Schule. Wir konnten auch nicht zur Kirche gehen, um die Messen der [koptischen] Heiligen Woche zu besuchen.“

Ein anderer ortsansässiger Kopte beschreibt, wie sein Haus attackiert wurde:

„Am Donnerstagabend (9.April) griffen die muslimischen Demonstranten unser Haus an. Sie bewarfen es mit Steinen und beleidigten uns. Sie schrien: ‚Kafirs (Ungläubige), wir können euch hier nicht wohnen lassen. Wir werden euch aus dem Dorf vertreiben.‘ Sie stahlen auch die Fenster aus unserem Haus. … Wir konnten in diesen Tagen nicht zur Kirche gehen. Wir sind auch am Samstag nicht zur Kirche gegangen, um die Ostermesse zu besuchen. Bis jetzt sind wir in unseren Wohnungen geblieben und haben Angst, dass die Angriffe auf uns von Neuem losgehen.“

Quelle: Muslimische Verfolgung von Christen, April 2015

Siehe auch:

Prof. Soeren Kern: Großbritannien: Pfarrer droht Gefängnis wegen „grober Beleidigung“ des Islam

Dr. Andreas Unterberger: Wenn das nicht Krieg ist, was bitte dann?

Michael Klonovsky: Grazer Amokfahrer rast absichtlich in Menschenmenge

Uzay Bulut: Wer ist verantwortlich für die Gräuel in der muslimischen Welt?

Das nächste große Schlachtfeld ist Europa

Akif Pirincci: Nach Dolezal-Gate jetzt Pirincci-Gate

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