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Giulio Meotti: Frankreich: Kritisiere den Islam und du brauchst Polizeischutz

9 Mrz

Englischer Originaltext: France: Criticize Islam and Live under Police Protection

Übersetzung: H. Eiteneier

Marchand-Taillade-Éric-Zemmour
Die französische Politikerin Marchand-Taillade (links) lebt unter Polizeischutz, seit sie von Islamisten eine Morddrohung erhielt. Der französische Schriftsteller Éric Zemmour lebt ebenfalls unter Polizeischutz. Zwei Polizisten folgen ihm auf Schritt und Tritt – auch ins Gericht, wo Muslimorganisationen versuchten ihn und seine Arbeit zu verleumden, indem sie ihn der „Islamophobie” beschuldigten.

  • „Nach ein paar Momenten der Angst dachte ich, wenn es diese Drohungen gibt, dann weil mein Kampf die Pläne der Muslimbrüder vereitelte, indem er sie ans Licht brachte. Ich entschied mich, nicht aufzugeben.” Laurence Marchand-Taillade, National Sekretärin der Parti Radical de Gauche (Radikale Linkspartei).

  • Der Schriftsteller Éric Zemmour lebt unter Polizeischutz. Zwei Polizisten folgen ihm auf Schritt und Tritt – auch ins Gericht, wo Muslimorganisationen versuchten ihn und seine Arbeit zu verleumden, indem sie ihn der „Islamophobie” beschuldigten, um ihn zum Schweigen zu bringen.

  • In Frankreich herrscht immer noch Jagdsaison auf Islamkritiker.

„Du bist zum Tode verurteilt. Es ist nur eine Frage der Zeit.” Diese Botschaft – auf Arabisch – wurde von Islamisten an Laurence Marchand-Taillade geschickt, die Nationale Sekretärin der Parti Radical de Gauche (Radikale Linkspartei). Sie lebt jetzt unter dem Schutz der französischen Polizei.

Marchand-Taillade erzwang von Frankreichs Innenministerium, ihre Einladung an drei islamische Fundamentalisten der Muslimbrüder zu einer Konferenz in Lille zurückzuziehen. Die fraglichen Islamisten waren der Syrer Mohamed Rateb al-Nabulsi, der Marokkaner Abouzaid al-Mokrie und der Saudi Abdullah Salah Sana’an. Sie glauben, dass für Homosexualität die Todesstrafe angemessen ist, dass die internationale Koalition gegen den Islamischen Staat „ungläubig” ist, dass Juden „die Nationen zerstören” und dass nur religiöse Musik erlaubt ist.

Im Magazin Marianne schrieb Marchand-Taillade dann zusammen mit dem französisch-algerischen Journalisten Mohamed Sifaoui einen Artikel, der den Rücktritt der Leiter des Observatoriums für Säkularismus forderte.

„Ich bin die Präsidentin einer Vereinigung, die im Val-D’Oise Säkularismus fördert”, sagte Marchand-Taillade mir in einem Interview.

„Und seit Jahren beobachte ich unangemessene Opfer und Kompromisse des Nationalen Observatoriums für Säkularismus, das zu radikalem Kommunitarismus [1] ermutigt hat; dies durch beteiligte Foren wie ‚Wir sind vereint‘ mit dem Rapper Médine, der die ‚Kreuzigung des Säkularismus‘ [2] gefordert hat, das ‚Kollektiv gegen Islamophobie‘ und Nabil Ennasri, einen Muslimbruder aus Qatar. Der Präsident des Observatoriums für Säkularismus, Jean Louis Bianco, zollt diesen salafistischen Organisationen Anerkennung, die gegen unsere Werte Krieg führen [wie "liebe" ich solche linksversifften Idioten].

[1] Im Kommunitarismus (Community) bestimmt die Gemeinschaft die gesellschaftlichen Werte, wie dies z.B. beim Islam der Fall ist. Individualität wird nur sehr begrenzt befürwortet. Dem Liberalismus wird deshalb vorgeworfen, dass er dadurch die gemeinschaftlichen Grundlagen seiner eigenen Kultur untergrabe. Diese hätten wiederum aber erst Demokratie und Freiheit ermöglicht (die z.B. der Islam verhindert).

[2] Unter der "Kreuzigung des Säkularismus" versteht man, dass man die Trennung zwischen Politik und Religion, wie sie in den westlichen Demokratien üblich ist, aufheben möchte. Im Islam z.B. gibt es keine Trennung von Politik und Religion. Die "Kreuzigung des Säkularismus" bedeutet also nichts anderes, als dass man einen Staat schafft, in dem islamische Gesetze herrschen und die Scharia die Rechtsgrundlage bestimmt.

Meine Meinung: Warum weist man diese radikalen und demokratiefeindlichen Muslime nicht umgehend aus, anstatt ihnen permanent in den Hintern zu kriechen? Es wird Zeit, dass man Francoise Hollande und seine kriminelle und islamophile sozialistische Bande endlich zum Teufel jagt und Marine Le Pen an die Regierung kommt.

Seit den ersten Monaten des Jahres 2014 habe ich auch angefangen den Behörden von der Ankunft von Imamen wie Nader Abou Anas zu berichten, der Vergewaltigung in der Ehe rechtfertigt oder Hatim Abu Abdillha, der eine ‚grausame Bestrafung‘ für Frauen verspricht. Dann ging ich am 6. und 7. Februar nach Lille, wo Tariq Ramadan und andere unsere Jugendlichen indoktrinierten.” Seitdem ist ihr Leben nicht mehr dasselbe gewesen.

Wie reagierte sie auf die Morddrohung?

„Nach ein paar Momenten der Angst dachte ich, wenn es diese Drohungen gibt, dann weil mein Kampf die Pläne der Muslimbrüder vereitelte, indem er sie ans Licht brachte. Ich entschied mich, nicht aufzugeben. Islamisten begannen einen langen Prozess der Infiltration aller Sektoren der bürgerlichen Gesellschaft. Das Konzept gründet auf den schriftlich niedergelegten Doktrinen des Hassan al-Banna, dem Großvater von [Tariq] Ramadan [dem radikalen Gründer der Muslimbruderschaft]. Ihre Flagge zeigt zwei Schwerter und den Koran; Indoktrination und Gewalt sind die Methoden zur Gewinnung von Macht.

Frankreich ist ein Land, in dem man die Freiheiten der Demokratie als Waffen gegen sie [die Demokratie] benutzen kann und seine Politik ist schwach. Der einzige Weg die Bedrohung aufzuhalten besteht darin, den Säkularismus und die absolute Freiheit des Gewissens zu bekräftigen. Wir können nicht zulassen, dass ein großer Teil der französischen Bevölkerung zum Hass gegen das Land aufgehetzt wird, in dem sie geboren sind und, vor allem, das sie als Teil ihrer Heimat, ihrer Nation betrachtet. Es ist die Wahl zwischen Zivilisation und Barbarei, während radikale Muslime versuchen, zwei Jahrhunderte des Fortschritts für die Menschheit zu vernichten.”

Was Marchan-Taillade zustieß – dass sie rund um die Uhr Polizeischutz braucht, weil sie ihr verfassungsmäßiges Recht der freien Meinungsäußerung ausübte, sagt uns viel über Frankreich, wo heute Dutzende Akademiker, Intellektuelle, Romanautoren und Journalisten nur wegen ihrer Kritik am Islam unter Polizeischutz leben müssen. [3]

[3] Immerhin gibt es in Frankreich noch Linke, die sich mutig gegen den Islam stellen, während die Mehrheit der deutschen Linken den Islamfaschisten feige in den Hintern kriecht.

Es sind nicht nur Politiker wie Marine Le Pen und Samia Ghali, die Bürgermeisterin von Marseille, und nicht nur Richter wie Albert Levy, die Ermittlungen gegen islamische Fundamentalisten durchgeführt haben.

Der Berühmteste ist Michel Houllebecq, Autor des Romans Unterwerfung, der unter dem Schutz der Gendarmerie lebt, seit er seinen letzten Roman veröffentlichte. Es gibt zudem haute protection (hohen Schutz) für Eric Zemmour, den Autor von Le Suicide Français [Der französische Selbstmord]. Zwei Polizisten folgen ihm auf Schritt und Tritt, auch ins Gericht, wo Muslimorganisationen versuchten ihn und seine Arbeit zu verleumden, indem sie ihn der „Islamophobie” beschuldigten, um ihn zum Schweigen zu bringen.

Charlie Hebdo’s Direktor „Riss” [Cartoonist und Schriftsteller Laurent Sourisseau, genannt Riss] und die verbliebenen Karikaturisten leben unter Polizeischutz und ihre neuen Büros befinden sich an einem geheim gehaltenen Ort. Mein Freund Robert Redeker, ein Philosophielehrer, der 2006 von Islamisten wegen eines Artikels zum Tode verurteilt wurde, den er in Le Figaro schrieb, lebt immer noch wie ein Flüchtling, als sei er ein politischer Gefangener in seinem eigenen Land. Seine Tagungen und Kurse sind abgesagt worden, sein Haus verkauft, die Beerdigung seines Vaters wurde im Geheimen abgehalten und die Hochzeit seiner Tochter organisierte die Polizei.

Mohammed Sifaoui, der undercover in einer französischen Zelle [Gruppe] der Al-Qaida lebte und ein schockierendes Buch – Combattre terroisme islamiste („Bekämpft islamistischen Terror”) geschrieben hat, lebt ebenfalls unter Polizeischutz. Sein Foto und sein Name erscheinen auf jihadistischen Internetseiten neben dem Wort murtad („Abgefallener”).

Der französische Philosoph und Essayist Michel Onfray zog gerade seine geplante Veröffentlichung eines islamkritischen Aufsatzes zurück. Er behauptet, dass im Land nach den Anschlägen vom 13. November 2015 in Paris „keine Debatte möglich ist”. (Sein Buch wurde gerade in meinem Land, Italien, veröffentlicht.)

Frédéric Haziza, ein Radiojournalist und Autor für das Magazin Le Canard Enchaîné, ist das Ziel von Drohungen von Islamisten gewesen und steht heute unter Polizeischutz, genauso Philippe Val, der ehemalige Direktor von Charlie Hebdo und France Inter, der 2006 die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen entschied. Der französisch-algerische Journalist Zineb Rhazaoui ist immer von sechs Polizisten umgeben, genauso wie der mutige Imam Hassen Chalgoumi [ein französischer Imam tunesischer Herkunft, der die Moschee in Drancy (nördlich von Paris) leitet], der wie ein Staatsoberhaupt beschützt wird.

In Großbritannien beseitigte 1989 die Fatwa gegen Salman Rushdie jeden Zweifel bei Gelehrten und Journalisten, ob es angemessen oder nicht angemessen sei den Islam zu kritisieren. In den Niederlanden reichte es für Theo Van Gogh aus, einen Film über eine in einer Zwangsehe missbrauchte Frau gedreht zu haben – Unterwerfung – dass er erschossen wurde.

Der niederländische Parlamentsabgeordnete Geert Wilders musste bei Debatten eine schusssichere Weste tragen und Ayaan Hirsi Ali, die das Drehbuch zu Theo Van Gogh’s Unterwerfung schrieb, floh aus dem Land und fand in den USA Zuflucht. In Schweden lebt der Künstler Lars Vilks heute wie ein Schatten. In Dänemark umgibt den Hauptsitz der Zeitung Jyllands Posten, die ursprünglich die Mohammed-Karikaturen veröffentlichte, ein zwei Meter hoher und einen Kilometer langer Stacheldrahtzaun. Sie ist wie eine US-Botschaft im Nahen Osten geworden.

In Frankreich herrscht immer noch Jagdsaison auf Islamkritiker, selbst nach der Dezimierung der mutigen Künstler von Charlie Hebdo. Aber wie lange noch?

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Frankreich: Kritisiere den Islam und du brauchst Polizeischutz

Noch ein klein wenig OT:

Video: Hart aber Fair zum „Flüchtlingsgipfel“
 

Noch nie war man sich im EU-Theater so uneins, wie die Horrorshow weitergehen soll. Chefdramaturgin Angela Merkel hat es geschafft die Bühne zu schrotten und das Ensemble zu spalten, wie nie zuvor. Der sogenannte Flüchtlingsgipfel wird zeigen, ob sie ihr Europadrama bis zum bitteren letzten Akt durchsetzt. Ihren Willen, das Drehbuch zur Vernichtung umzusetzen hat sie ja schon bekundet. In Deutschland bekam sie am Sonntag, bei den Kommunalwahlen in Hessen schon einmal einen Vorgeschmack darauf, was ihrer Partei bei den Landtagswahlen am 13. März 2016 blühen könnte. Wer verändert sich am Ende eher: Die Kanzlerin oder unser Land? >>> weiterlesen

Frank Plasberg stellt diese Frage in der ARD dem bayerischer Finanzminister Markus Söder (CSU), SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, CDU-Generalsekretär Peter Tauber, Simone Peter (Grüne) und dem Fraktionschef Dietmar Bartsch (DIE LINKE).


Video: Hart aber fair: Flüchtlingsgipfel und drei Wahlen – Abrechnung mit der Kanzlerin? (68:50)

Siehe auch:

Heinz-Wilhelm Bertram: Prof. Werner Patzelt: Ein Wissenschaftler mit Distanz, Seriosität und wissenschaftlichem Anspruch

Berlin-Neukölln: Muslimische Jugendgang will Kioskbesitzer wegen Alkoholverkauf bestrafen

Dr. Udo Ulfkotte: „Asylanten sind eine Waffe” – sagt auch der frühere Berliner US-Botschafter Dan Coats

Stuttgart: Gambier Lamin A. (26) abgeschoben! Und nach einer Woche wieder da

Thomas Rietzschel: AfD – der Prügelknabe der etablierten Parteien, um vom eigenen Versagen abzulenken

Cigdem Toprak: Wir (Muslima) wollten jung sein, wir wollten frei sein – aber man ließ uns nicht

Jean Raspail: Unsere Zivilisation wird verschwinden, wenn wir nichts dagegen tun

15 Okt

Ein Interview mit Jean Raspail (“Das Heerlager der Heiligen”) erschienen im französischen Magazin Valeurs Actuelles

jean_RaspailWas empfinden Sie bei der gegenwärtigen Situation?

Ach wissen Sie, ich habe nicht den Wunsch, der großen Gruppe von Intellektuellen beizutreten, die ihre Zeit damit verbringen, über die Einwanderung zu debattieren. Ich habe den Eindruck, dass diese Gespräche nutzlos sind. Die Menschen wissen bereits alles, intuitiv:

Dass Frankreich, wie sie von unseren Vorfahren vor Jahrhunderten geformt wurde, verschwindet. Und dass wir die Galerie amüsieren, indem wir unverdrossen über die Einwanderung reden, ohne jemals die letzte Wahrheit auszusprechen. Eine unaussprechbare Wahrheit, wie mein Freund Jean Cau [französischer Schriftsteller] erwähnt, denn wer sie ausspricht, wird sofort gehetzt, verurteilt und schließlich abgelehnt. Richard Millet [1] kam dem nahe, und sehen Sie, was mit ihm passiert ist!

[1] Richard Millets „Loblied auf Breivik“ löste in Frankreich einen Skandal aus. Der Autor verlor seinen einflussreichen Posten als Lektor bei Gallimard.

Wird die Schwere des Problems vor den Franzosen versteckt?

Ja. Zuallererst durch die politisch Verantwortlichen! Öffentlich heißt es: “Alles bestens, Madame Marquessa”. Doch hinter verschlossenen Türen geben sie zu: “Ja, du hast Recht: es ist ein echtes Problem”. Ich habe einige erfreuliche Antwortbriefe zu diesem Thema von prominenten linken Politikern, auch von denen auf der rechten Seite, erhalten, denen ich das “Heerlager der Heiligen” zugesandt hatte. Manche von ihnen sagen: “Aber Sie verstehen: Wir können das nicht sagen”.

Diese Leute benutzen doppelte Sprache und haben ein doppeltes Gewissen. Ich weiß nicht, wie sie es tun! Ich denke, die Verwirrung kommt von dort: Die Menschen wissen, dass man die Dinge vor ihnen verbirgt. Heute stimmen Millionen von Menschen nicht in den offiziellen Diskurs über Einwanderung mit ein. Nicht einer von ihnen glaubt, dass es eine Chance für Frankreich ist: “une Chance pour la France” (eine Chance für Frankreich). Weil die Wirklichkeit jeden Tag auf sie eindrischt. Alle diese Ideen sprudeln in ihren Köpfen, kommen aber nicht raus.

Sie glauben nicht, dass es möglich ist, die Ausländer in Frankreich zu assimilieren?

Nein. Das Integrationsmodell funktioniert nicht. Selbst unter der Annahme, dass wir ein paar Illegale mehr bis zur Grenze zurück begleiten, und wir ein paar mehr Ausländer integrieren, ihre Zahl wird nicht aufhören zu wachsen, und dies wird nichts an dem Grundproblem ändern: der fortschreitenden Invasion von Frankreich und Europa durch die grenzenlose Dritte Welt.

Ich bin kein Prophet, aber wir sehen klar die Zerbrechlichkeit dieser Länder [der Dritten Welt], die unerträgliche und wachsende Armut dort, direkt neben unanständigem Reichtum. Diese Menschen wenden sich nicht an ihre Regierungen, um zu protestieren, sie erwarten von dort nichts. Sie wenden sich stattdessen an uns und erreichen Europa mit dem Boot, immer zahlreicher, heute in Lampedusa, morgen woanders. Nichts kann sie entmutigen. Und dank der Demographie [Geburtenraten] wird es 2050 genauso viele einheimische französische Jugendliche wie junge Ausländer in Frankreich geben.

Viele von denen werden eingebürgert sein.

Was nicht bedeutet, dass sie Franzosen geworden sind. Ich sage nicht, das sind alles schlechte Menschen, sondern, dass die Einbürgerung auf Papier keinesfalls die Einbürgerung des Herzens beinhalten muss. Ich kann sie nicht als meine Landsleute betrachten. Wir müssen dringend das Gesetz drastisch verschärfen.

Wie kann Europa sich gegenüber diesen Migrationen verhalten?

Es gibt nur zwei Lösungen. Entweder wir bringen sie alle unter, und Frankreich, seine Kultur, seine Zivilisation, wird, ohne eine Beerdigung, ausgelöscht werden. Aus meiner Sicht ist es das, was passieren wird. Oder wir bringen sie nicht unter. Das bedeutet, wir müssen mit der Heiligung des Anderen aufhören und müssen stattdessen unseren [französischen, europäischen] Nachbarn, unseren Nächsten wiederentdecken.

Dies setzt voraus, dass wir irgendwann mit diesen “verrückt gewordenen” christlichen Ideen aufhören, wie Chesterton sagte, und mit den fehlgeleiteten Menschenrechten; und dass wir die unattraktiven doch unverzichtbaren Kollektivausweisungen in Betracht ziehen, um die Auflösung unseres Landes in einer allgemeinen Rassenvermischung zu vermeiden.

Ich sehe keine andere Lösung. Ich reiste viel in meiner Jugend. Alle Völker sind faszinierend, aber wenn man sie zu sehr mischt, erzeugt das eher Feindseligkeit als Sympathie. Métissage [Kreuzung, Vermischung] ist nie friedlich. Es ist eine gefährliche Utopie. Schauen Sie nach Südafrika!

An der Stelle, an der wir jetzt stehen, müssten wir strikte Zwangsmaßnahmen anwenden. Ich glaube nicht, dass es passieren wird, und ich sehe nicht, wer den Mut haben könnte, es zu tun. Diese Person müsste eine sehr stabile Seele haben, aber wer wäre dazu bereit? Ich glaube auch nicht einmal für einen Augenblick, dass Befürworter der Einwanderung karitativer sind als ich. Wahrscheinlich nicht ein einziger von ihnen ist bereit, einen dieser Unglücklichen in seinem Haus zu begrüßen… all das ist nur ein emotionaler Vorwand, ein unverantwortlicher Strudel, der uns verschlingen wird. [2]

[2] Da bin ich etwas anderer Meinung als Jean Raspail. Man sollte nicht von radikalen Ausweisungen im großen Stil ausgehen. Das ist auch gar nicht notwendig. Ich glaube vielmehr, die Ausweisungen werden genau so leise und stillschweigend passieren, wie die Einwanderungen. Wenn man z.B. dazu übergeht, die kriminellen und radikalen Muslime auszuweisen, dann spricht sich das herum. Und dann motiviert das die übrigen Muslime, sich stärker zu integrieren.

Man kann es ja in Dänemark beobachten. Dort hat die dänische Regierung, dank der "rechtspopulistischen" Dänischen Volkspartei, die jetzt mit in der Regierung sitzt, die Sozialleistungen drastisch gekürzt, etwa um 50 Prozent. Und genau deshalb weigern sich Migranten in Dänemark zu bleiben. Mit anderen Worten: es geht doch.

Etwas ähnliches wird vermutlich auch in Frankreich geschehen, wenn Marine Le Pen und die Front National an die Regierung kommt. Und da Francoise Hollande offenbar nicht willens und in der Lage ist, die Migrationsprobleme zu lösen, dürfte die Front National weiteren Zulauf haben. Ich glaube, da geht noch was. Ich hoffen nur, sie wählen nicht wieder Nicolas Sarkozy, denn der hat keinen Arsch in der Hose, ist genau so eine Pfeife wie Angela Merkel und kaspert wahrscheinlich genau so herum, wie beim letzten Mal.

Was soll man auch von Christdemokraten anders erwarten, als diesen üblen Multikultimischmasch, der offensichtlich auch Angela Merkel vorschwebt, und der auf die Zerstörung der europäischen Kultur, Demokratie, Menschenrechte, Nationalstaaten, Tradition, Sprache, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Religion hinausläuft und der früher oder später in ethnischen und religiösen Bürgerkriegen endet. Da stellt man sich unweigerlich die Frage, strebt Angela Merkel vielleicht die Weltherrschaft an, die aus einem Multikulti-Einheitsbrei gleich dummer und obrigkeitshöriger Lemminge besteht?

Gibt es also keine andere Lösung als Unterwerfung oder Zwang?

Eine könnte es vielleicht geben, aber sie wird nur eine einzige Chance haben: Isolierte Zonen, in denen eine Bevölkerung, die sich ethnisch und kulturell von anderen Kommunitarismen unterscheidet [3], die die Verantwortung des Individuums gegenüber seiner Umgebung und die soziale Rolle der Familie betont bedroht ist, Zuflucht finden kann.

Das geschieht übrigens schon: Die französischen “de souche” [Einheimischen] sind inzwischen auf der Flucht aus den so genannten “sensiblen” Bezirken [4]. Die Demonstrationen gegen die Homo-Ehe sind auch eine Form des Kommunitarismus: Sie zeugen von der Ablehnung des “Wandels der Kulturen” durch Millionen von Franzosen, der von der Linken und von Christiane Taubira versprochen wurde.

[3] Unter einer kommunitarischen Gesellschaft, versteht man eine Gesellschaft, in der mehr oder weniger alle Menschen dieselben Ansichten teilen, wobei die Individualität zugunsten der Gemeinschaft zurückgestellt wird. Eine kommunitare Gesellschaft hat sprachliche, ethnische, kulturelle und religiöse Gemeinsamkeiten und vertritt gemeinsam geteilte Wert- und Moralvorstellungen, sowie Traditionen.

Mit anderen Worten Jean Raspail spricht von verschiedenen Parallelgesellschaften, die nebeneinander existieren. Aber das ist natürlich nichts als Träumerei, denn noch niemals in der Geschichte konnten Muslime so etwas akzeptieren. Früher oder später werden sie versuchen, die nichtmuslimischen Gesellschaften gewaltsam zu islamisieren. Ein friedliches Nebeneinander mit Muslimen hat es niemals gegeben und wird es niemals geben.

[4] Diese "sensiblen Bezirke" weisen eine hohe Kriminalität aus. Sie zeigen sehr oft familiär zerstörte Strukturen, einen hohen Migrantenanteil, eine hohe Schulabbrecher- und Arbeitslosenqote und Jugendliche, die sehr oft durch asoziales Verhalten auffallen. Gewalt, Vergewaltigungen, Drogenkonsum, Alkoholismus, Aggressionen , eine hohe Toleranz zu radikalen islamischen Ideologien und eine hohe aggressive Bereitschaft sind dort anzutreffen.

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Übersicht über Städte und Kommunen in Frankreich, die eine Urbaine Sensible Zone aufweisen.

Heute gibt es in Frankreich mindestens 752 solcher städtischen Problemgebiete, die über ganz Frankreich verteilt sind. Insgesamt leben in diesen Wohnquartieren, die in 800 Städten und Kommunen ausgewiesen sind, etwa 5 Millionen Menschen. [Quelle]

Wer sich weiter über dieses Thema informieren möchte, dem empfehle ich die Webseite von Soeren Kern, der sehr ausführlich beschrieben hat, was in den sogenannten No-Go-Areas in Frankreich und Großbritannien abgeht, denn in Großbritannien sieht es nicht viel anders aus. In Schweden gibt es mittlerweile auch 55 solcher muslimischen Ghettos. Diese Entwicklung ist auch in Deutschland zu erwarten, denn Angela Merkel kann ja nicht genug Muslime nach Deutschland holen.

Prof. Soeren Kern: Europäische No-Go-Zonen: Teil 1: Frankreich

Prof. Soeren Kern: Europäische No-Go-Zonen: Teil 2: Großbritannien

Heute verurteilt jeder den Kommunitarianismus, aber es könnte darin eine Lösung, zumindest zeitweise, liegen. Diese gegensätzlichen Kommunitarismen werden sich gegenseitig durch die Feindseligkeit, die sie vermitteln, verstärken. Das wird am Ende schließlich in extrem schweren Konfrontationen kulminieren. Auch wenn wir uns solches Unglück nicht wünschen.

Sie glauben nicht an einem plötzlichen Neuanfang, wie er viele Male in der Geschichte Frankreichs stattgefunden hat?

Nein. Es wäre ein epischer Geist notwendig, eine Huldigung eines Höheren Schicksals für einen eventuellen plötzlichen Neuanfang in Frankreich. Notwendig wären auch Menschen, die weiterhin an ihr Land glauben. Ich sehe allerdings nicht mehr viele von ihnen. Mindestens eine Reform des nationalen Bildungssystems von oben nach unten (wäre von Nöten), und eine der audio-visuellen Medien, und die Entfernung von [linksversifften] Lehrern und Journalisten, die an der Desinformation teilnehmen.

Wir haben die Idee der Nation, die der Ausübung von Macht und unsere Vergangenheit entweiht. Wir haben Risse in der Statue von Frankreich erzeugt. Besonders die Linken haben sie so entstellt, daß sie keinen Respekt mehr erzeugt. Die Macht der falschen Vorstellungen [Multikultiträumereien], die vom nationalen Bildungssystem und von den Medien verbreitet werden, ist grenzenlos.

Ich aber, habe in einem 1500-jährigem Frankreich gelebt, ich fühle mich gut damit was mein ist, und ich habe keine Lust, es zu ändern.

Quelle: Jean Raspail: Unsere Zivilisation verschwindet

Siehe auch:

Joachim Steinhöfel: Transitzonen sind institutionalisierter Verfassungsbruch

Thilo Sarrazin: Gehetzte Blicke und fahrige Gesten unter den Gutmenschen und Zeitungsredaktionen

Alex Feuerherdt: Judenmörder haben viele Freunde

Historiker Jörg Baberowski „Deutschland zerbricht an der Flüchtlingskrise”

Gerd Held: Die Grenzlüge, der Migrationsmythos (III) und die unkontrollierte Masseneinwanderung

Vera Lengsfeld: Merkel: Keine Steuererhöhung für Flüchtlinge! Wirklich nicht?

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