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Frank A. Meyer: Die Frauenverachtung von Köln, Hamburg oder Stuttgart ist nicht nordafrikanisch oder arabisch – Nein, sie ist islamisch!

18 Feb

auspeitschen
Wie kann man sagen, was man nicht sagen soll, nicht sagen darf in diesem Deutschland?

Vielleicht mit einer Illustration: Eine junge Frau, bekleidet mit einem weißen Überhang, die Haare verhüllt durch ein rotes Kopftuch, das Gesicht schmerzverzerrt, kauert auf einem roten Teppich. Daneben steht ein Mann in brauner Henkerskleidung, in der Rechten den Stock, mit dem er die Frau schlägt.

Weshalb wird die junge Frau geschlagen? Weil sie zu nahe bei einem Mann stand. Das ist kein Witz. Das ist ihr Verbrechen. Von dieser Frauenfolter berichtete der Stern aus Indonesien.

Warum ist die Geschichte gerade jetzt von Bedeutung? Was hat sie mit dem Geschehen im Deutschland dieser Tage zu tun?

Sie sagt etwas Unsägliches: Die Frauenverachtung von Köln, Hamburg oder Stuttgart, auch die Frauenverachtung in den Flüchtlingsheimen überall im Land, ist nicht etwa „nordafrikanisch“ oder „arabisch“ oder irgendwie einfach „patriarchal“. Nein, sie ist – islamisch. Das Unsägliche lässt sich sogar noch deutlicher sagen: Die Frauenverachtung ist konstitutiv [kennzeichnend] für den Islam!

Ob in Asien oder Arabien oder Afrika, wo auch immer diese Religion herrscht, die gegenwärtig den ganzen Globus als Geisel hält – und als dessen Geißel sie wütet: Der Kölner Bahnhof gehörte in der Silvesternacht zu jenem religiösen Männeruniversum, in dem es für Frauen keinen Ort gibt, der nicht männerbestimmt wäre. Aus dem Koran, der Scharia und den Überlieferungen [Hadithen], dieser islamischen Dreifaltigkeit, lassen sich unzählige Suren, Gesetze, Regeln und Riten zitieren, die das Schicksal der muslimischen Frau bestimmen: als dem Manne untergeordnet, als dem Manne zu Gehorsam verpflichtet, als dem Manne sexuell beliebig benutzbar zugeteilt.

Sure 4, 34: „Die Männer stehen über den Frauen …Die tugendhaften Frauen sind die Gehorsamen … Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.“

Sure 2, 223: „Eure Frauen sind für euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt.“

Sure 2, 187: „So verkehrt mit ihnen (euren Frauen) und macht von dem Gebrauch, was Allah euch eingeräumt hat.“

Eine Überlieferung, die auf Umar zurückgeht, den zweiten Kalifen (634–644), also Nachfolger Mohammeds: „Ihr seid ein Spielzeug; wenn wir euch brauchen, werden wir euch rufen.“

Ajatollah Khomeini, der Schöpfer des iranischen Gottesstaats: „Eine in dauerhafter Ehe lebende Frau muss ihrem Mann jede Art von Genuss bereiten, die er von ihr wünscht.“

Das entsprechende Selbstverständnis als Mann verinnerlichen schon die Knaben, wenn sie in der Koranschule stumpfsinnig Allahs unverrückbare Worte auswendig lernen [ohne allerdings je darüber nachzudenken und ohne sie wirklich zu verstehen]: Ich bin ein Mann, also bin ich. Und dies gilt auch heute noch, auch gerade jetzt, auch morgen, von Indonesien über Arabien und Afrika bis in die Kölner Bahnhofshalle, wo sich der Wahn dieses Selbstbilds brutal Bahn brach.

Was können fromm erzogene junge Männer dafür, dass sie sich zu nehmen suchen, was ihnen ohnehin zusteht? Ist dies alles nun eine rassistische Sicht der Dinge?

Muslime sind keine Rasse. Sie bilden keine abgegrenzte phänotypische [Körpermerkmale: Größe, Gewicht, Hautfarbe] oder geografische Gruppe. Sie sind weiß, braun, schwarz – oder eben olivbraun, wie die ausgepeitschte Frau in Indonesien.

Damit der Begriff Rassismus gleichwohl zur Diffamierung von Islamkritikern und Islamgegnern verwendet werden kann, hat ihn die publizistisch-politische Szene von linksliberal über grün bis linksaussen umgedeutet und zum „Kulturrassismus“ pervertiert.

Wie erleben nichtislamische Frauen das islamische Frauenbild?

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung dokumentierte Antonia Baum, wie sich dies im deutschen Alltag anfühlt: „Du läufst durch die Straßen, siehst, dir kommt eine Gruppe Männer entgegen, die schwarze Haare haben und die du reflexhaft als Araber, Kurden, Türken oder von mir aus Nordafrikaner identifizierst, und du weißt, es dauert noch ein paar Schritte und dann sagen sie was. Ob du ficken willst, dass dein Arsch und deine Titten gut sind, und wenn du richtig Pech hast, fassen sie dir im Vorbeigehen irgendwohin.

Meiner kleinen Schwester sage ich, dass sie auf den Boden gucken und schnell weitergehen soll, wenn sie sieht, dass ihr eine Männergruppe entgegenkommt, auf die die eben genannten Kriterien zutreffen. (…) Meine Schwester meint, bei ihr funktioniere die Sache mit dem Auf-den-Boden-Gucken nicht, sie glaube, dass es die erst wütend mache, wenn man sie nicht ansieht. Dann sage ich, nein, das ist in deren Welt ein Zeichen von Demut, die schätzen demütige Frauen, und dann schäme ich mich kurz für das, was ich da gerade gesagt hatte, weil es so pauschal dumm klingt. In beiden Fällen rufen die Männer, die gerade vorbeigegangen sind, einem gelegentlich noch Fotze hinterher, und dann ist es geschafft.“

Was die jungen Männer muslimischer Zurichtung in ihrem Verhalten gegenüber Frauen bestimmt, nennt Mona Eltahawy, Autorin des Buches „Schleier und Jungfernhäutchen“, eine „giftige Mischung aus Kultur und Religion“.

Ein Opfer der Übergriffe von Köln berichtet: „Ich fand, die Männer hatten nicht den Eindruck, dass sie etwas Falsches tun.“

Zu dieser neuen Realität in Deutschland fielen Angela Merkel folgende dürre Bemerkungen ein: „Gibt es Verbindungen, gibt es gemeinsame Verhaltensmuster, gibt es in Teilen von Gruppen auch so etwas wie Frauenverachtung?“ Hat die mächtigste Politikerin des Landes tatsächlich nicht mehr zu sagen? Hat sie sich zum Thema Islam tatsächlich kein profunderes Wissen angeeignet? Ist ihr die Unvereinbarkeit des islamischen mit dem deutschen Grundgesetz tatsächlich nicht geläufig?

Die Bundeskanzlerin redet um den heißen Brei, der auf keinen Fall benannt werden soll, benannt werden darf, obwohl ihn doch jeder Bürger, vor allem jede Bürgerin ganz präzis benennen kann. Er hat fünf Buchstaben: Islam. Aber so wird nun mal das Affentheater der Berliner Politik und Publizistik unter Hinzuziehung ausgewählter Pastoren aufgeführt: „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.“

Am besten funktioniert seit Köln das „Nichtssagen“. In dieser Disziplin erweist sich schon seit Monaten Justizminister Heiko Maas als Meister. Sein Gesellenstück lieferte er zum Thema Verschleierungsverbot: Man müsse „den muslimischen Gemeinden deutlich sagen, dass jede Einzelne selbst eine Entscheidung treffen kann, wie sie sich in der Öffentlichkeit zeigt. Solange das der Fall ist, habe ich kein Problem damit, wenn jemand ein Kopftuch trägt oder sich verschleiert.“

Es ist also „der Fall“, dass sich „jede Einzelne selbst“ entscheiden kann? Muslimische Mädchen und Frauen sind also jederzeit frei, sich zu entschleiern, das Kopftuch auszuziehen? Dies in strenggläubig-patriarchalischen Familien, wovon Verschleierung und Kopftuch ja auf drastische Weise zeugen?

Soll es ein Mädchen oder eine Frau aus einer dieser Familien doch mal versuchen – und sich dann an Heiko Maas wenden. In welchem anderen westlichen Rechtsstaat dürfte ein Justizminister derlei zynischen Unsinn erzählen? In Deutschland darf er es.

Verfassungsminister Maas ist offensichtlich geradezu vernarrt in die historisch so fatal verspätete Männerherrschaftsideologie, die derzeit Deutschlands Innenstädte heimsucht. Kniefällig eilte er gleich nachdem Anschlag auf Charlie Hebdo in die Moschee, begleitet von Fotografen, um seine Solidarität zu bekunden. Solidarität mit wem? Unter den 17 Toten jener Tage waren vor allem Juden, vier aus einem jüdischen Supermarkt. Doch die Synagoge als sinnfälliger Ort für Solidarität kam dem Sozialdemokraten nicht in den Sinn. Wie auch? Maas fordert: „Mehr Rechte für den Islam“, derweil Juden aus Vorsicht auf das öffentliche Tragen der Kippa verzichten.

Was aber sagen linksliberale, grüne, linke Frauen zu den Vorkommnissen am Kölner Hauptbahnhof? Hat Deutschlands professionelle Protestpolitikerin Claudia Roth aufgeschrien? Nein. Sie stellte nur sensationell emotionslos fest, „es gibt auch an Karneval Gewalt gegen Frauen“ – muslimische Männer gleich deutsche Männer.

In diesem Punkt wäre demnach die Integration bereits gelungen. Die Strategie der Relativierung verfolgt auch ein feministischer Twitter-Aufruf: Die „sexualisierte Gewalt“ dürfe „nicht islamisiert werden“, weshalb von der religiös-kulturellen Identität der Täter möglichst abzusehen sei – Köln als allgemeines Phänomen der deutschen Gesellschaft.

Die Zeit, einst ein kühl analysierendes, säkular liberales Blatt, heute ein Osservatore Romano [täglich erscheinende Tageszeitung des Vatikan] aller Monotheismen, liefert den Schlüssel für das relativistische Gebaren. Die Autorin Malin Schulz berichtete auf Seite eins, wie sie in der Silvesternacht auf der Hamburger Reeperbahn selber angegriffen wurde. Und gleich im Untertitel zu ihrem Artikel lässt sie ausrichten: „Zu denen, die jetzt Stimmung machen, will sie nicht gehören.“ Ja, wer berichtet, muss sich rechtfertigen. Ja, wer kritisiert, muss sich entschuldigen.

Ja, wer dem Islam ablehnend gegenübersteht, muss beweisen, dass er weder zu Pegida noch zur AfD gehört. Die Femen-Aktivistin Zana Ramadani, die als Muslimin aufgewachsen ist, muss das nicht: „Das Frauenbild, das uns in der Silvesternacht entgegenschlug, wird im gesamten islamischen Kulturkreis gelebt. In Mazedonien, wo ich herkomme, hätte unter den Muslimen genau das Gleiche passieren können. Auch in Pakistan oder Bangladesch. In jedem islamischen Land hätte das passieren können und passiert dort auch täglich. Denn die Werte sind schuld an den Geschehnissen. Es sind die Werte des Islam.“

Regierungsstellen in Berlin und in den Ländern wünschen, dass sich in Deutschland die islamischen Verbände um die Integration der hereinströmenden Flüchtlinge aus dem Einzugsgebiet des Wahhabismus kümmern. Böcke zu Gärtnern. Wie konnte es so weit kommen?

Erstens reden gedruckte und gesendete Großmedien – mit Ausnahme der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Welt – den Islam schön: als Religion wie jede andere auch, gewissermaßen als Katholizismus, der sich demnächst zu einem säkularisierten Protestantismus läutern werde.

Zweitens weigern sich die Politiker, die Migration als kulturelles Problem zu begreifen. Vor allem links der Mitte sitzt die elitäre Szene auf einer Endmoräne des Marxismus, betrachtet das Ganze als ökonomischen Konflikt, mithin als lösbar durch soziale Wohltaten. Die retardierte [geistig zurückgebliebene] Religionskultur erscheint der Linken als Nebenwiderspruch, der sich auflöst, sobald die sozialen Segnungen ihre Wirkung tun.

Drittens leidet Deutschland weiterhin an seiner historischen Verspätung. Das Rendezvous mit der westlich-liberalen Kultur steht der Bundesrepublik erst noch bevor. Bis dahin gilt, was die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach der Schreckensnacht den Frauen empfahl und was in Indonesien der fehlbaren Muslimin eingepeitscht wurde: eine Armlänge Abstand halten. Nützt auch das nichts, ist wohl Verschleierung unumgänglich, natürlich ganz im Sinne von Heiko Maas.

Quelle: Heiko Maas: Verschleiert Euch!

Meine Meinung:

Die Islamisierung Deutschlands ist ein Verbrechen am deutschen Volk. Ich weiß nicht, warum so viele Menschen dies nicht sehen wollen oder können. Vermutlich ist die Islamisierung und die Gefahren die damit verbunden sind, für viele Menschen so bedrohlich, dass sie davor die Augen verschließen. Am meisten werden die Frauen und die Kinder unter der Islamisierung zu leiden haben. Aber am stärksten setzen sich die Frauen für die Islamisierung ein.

Die einzige Möglichkeit für Frauen, die Gefährlichkeit der Islamisierung zu erkennen scheint zu sein, dass sie selber von islamischer Gewalt betroffen sind. Sie sind tatsächlich auch die häufigsten Opfer. Einerseits sind sie Opfer von sexueller Belästigung und von Vergewaltigungen, aber auch bei den Raubüberfällen sind Frauen offensichtlich die häufigsten Opfer, weil es relativ leicht ist, ihnen die Handtaschen zu rauben. [1]

[1] rp-online schreibt: „Oft sind Frauen Opfer der Räuber, bei den Täterbeschreibungen ist meist die Rede von dunkelhäutigen oder südländisch aussehenden Männern. Abgesehen haben die es in der Regel auf das Portemonnaie und/oder das Smartphone der Opfer. Diese werden meist mit körperlicher Gewalt an einer Wand oder Ecke fixiert und zielgerichtet ausgeraubt.”

Manchmal stelle ich mir die Frage, ob man Frauen wirklich helfen soll, wenn sie einmal in Not geraten und Opfer muslimischer Migranten werden. Normalerweise neige ich dazu Menschen zu helfen, wenn sie in Not sind, jedenfalls soweit dies in meiner Macht steht. Aber wenn ich dann bedenke, dass vor allen Dingen Frauen uns die Islamisierung eingebrockt haben, weil überwiegend Frauen die Parteien wählen, die sich für die Masseneinwanderung von Muslimen einsetzen, dann macht mich das wütend und dann schwindet bei mir die Lust, womöglich meine eigene Gesundheit zu opfern, um in Not geratenen Frauen zu helfen.

Und ich denke, sollen sie die Suppe doch selber auslöffeln, die sie sich eingebrockt haben. Man sieht auch immer wieder bei Fernsehdiskussionen, dass besonders Frauen den Leuten zujubeln, die sich für die Einwanderung einsetzen. Also müssen die Frauen wohl erst ihre bitteren Erfahrungen machen, bevor sie zur Vernunft kommen. Mit guten Worten und guten Argumenten versucht man es bei den meisten Frauen vergebens. Und wer nicht hören will, muss halt fühlen.

Wie fast schon schizophren Frauen mitunter reagieren, wenn sie selber zum Opfer von sexueller Belästigung werden, zeigt das Beispiel von Marlin Schulz auf der Hamburger Reeperbahn, die selber von Migranten angegriffen wurde, die es aber auf alle Fälle vermeiden will Ross und Reiter zu nennen, um ja nicht in den Verdacht zu geraten, fremdenfeindlich zu sein. Am besten man sucht die Schuld für die sexuelle Belästigung gleich bei sich selbst. Und ebenso schizophren ist es, wenn Antonia Baum ihrer kleinen Schwester empfiehlt, sie solle auf den Boden gucken und schnell weitergehen, wenn sie sieht, dass ihr muslimische Migranten entgegenkommen.

Da fragt man sich, wo leben wir hier eigentlich? Was hat die Politik aus diesem Land gemacht? Diese Politik aber ist das Ergebnis eurer Wahl, liebe Frauen, und alle derjenigen Frauen und Männer, die nicht zur Wahl gehen. Es mag ja sinnvoll sein, sich taktisch so zu verhalten, wie Antonia Baum es ihrer kleinen Schwester empfiehlt, wird es aber nicht auch einmal Zeit, sich über diese Entwicklung in unserem Land Gedanken zu machen und vielleicht auch darüber, bei der nächsten Wahl eine Partei zu wählen, die sich gegen die Masseneinwanderung von Muslimen einsetzt, wie zum Beispiel die AfD (Alternative für Deutschland), denn sonst ändert sich gar nichts in unserem Land, sondern es wird immer noch schlimmer.

Zuletzt aber möchte ich noch auf eine junge Frau aus Mannheim hinweisen, und zwar einer Sprecherin der Jugendorganisation der Linken (Solid), die offenbar von mehreren Migranten vergewaltigt wurde und sich anschließend noch bei den Vergewaltigern bedankte. So konfus hat man unsere heutige Jugend indoktriniert. Eine andere Frau, die offenbar ebenfalls Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen hatte, wies mich darauf hin, dass hier offenbar ein Verdrängungsmechanismus in Form einer Borderline-Erkrankung stattfindet. Die Vergewaltigung hatte womöglich solch einen traumatisierenden Charakter, dass man sich in eine Borderline-Phantasie flüchtet und nach dem Muster des Stockholm-Syndrom Sympathie und Mitleid für den Vergewaltiger empfindet, um das Geschehene irgendwie zu verarbeiten und nicht daran zu zerbrechen.

Siehe auch:

Henryk M. Broder: Wo bleibt die islamische Solidarität für Flüchtlinge?

Lutz Meyer: Die Rückkehr der Überlebensinstinkte

Michael Stürzenberger: Leipziger Orientalistin Professorin Verena Klemm will mehr Moscheen

Essen: Gastfreundschaft mit zwei Südländern wird jungem Mann zum Verhängnis

Leipzig: Jura-Professor Thomas Rauscher hat ein Herz für Pegida (Legida) ♥

Vorfälle in Hamburg und Köln: Augenzeugen berichten vom Horror der Silvesternacht

8 Jan

koelner_bahnhofsvorplatz Köln: Bahnhofsvorplatz – Silvester 2015

Noch immer ist unklar, wie viele Frauen von zahlreichen Männern in Köln und Hamburg wirklich attackiert wurden. FOCUS Online bat Opfer und Augenzeugen um Schilderungen, wie sie den Horror in der Silvesternacht erlebten.

T.E. (18), Köln: „Ich bin eine Betroffene der sexuellen Übergriffe in Köln. Mit zwei Freundinnen wollte ich meinen 18. Geburtstag in Köln feiern. Ich selbst wurde im Intimbereich und an meinen Brüsten angefasst. Ich konnte niemanden sehen. Da ich meine beiden Freundinnen an den Händen hielt, um sie nicht zu verlieren, konnte ich mich nicht wehren.

Schon im Hauptbahnhof ist mir eine große Gruppe dunkelhäutiger Männer aufgefallen. Es sah so aus, als würden sie sich Frauen aussuchen, da sie teilweise auch auf einige gedeutet hatten und mit ihrem Nebenmann getuschelt hatten. Einige Minuten später kamen Polizisten und haben die Masse aufgelöst, soweit es ging. Unser Abend und auch mein Geburtstag waren somit gelaufen.“

"In meiner Kultur werden Frauen respektiert"

Laura D., Hamburg: „Wir wollten uns eigentlich das Feuerwerk am Hafen [Landungsbrücken] angucken. Als wir aus der U-Bahn-Station kamen, ging ein Böller nach dem anderen in der Menschenmenge hoch. Als dann auch eine Rakete auf uns gehalten wurde, haben wir uns entschieden, auf die Reeperbahn und dort in eine Kneipe zu gehen [und nicht an den Landungsbrücken zu bleiben, wo das jährliche Silvesterfeuerwerk stattfindet]. Plötzlich liefen vier Typen hinter uns her und fassten uns an den Po. Erst, nachdem wir zehn Minuten bei einer Disco mit Türstehern angehalten haben, gingen sie weg.“

Rodriguez, Köln: „Ich bin aus dem Kongo. In meiner Kultur werden Frauen respektiert. Was ich da erlebt habe, ist mir noch nie vorgekommen. Meine Freundin aus Polen hatte so eine Angst vor den Knallkörpern und dem Feuerwerk. Als wir den Domplatz verlassen wollten, fing es schon an: Ich ging vor und meine Freundin zögerte noch, aus Angst vor dem Feuerwerk, mit dem Marokkaner um sich geschossen haben. Dann haben sie ihr an den Po gegrapscht. Es waren sechs Leute und wir wussten nicht, wer es war. Auf der Heimfahrt mit der U-Bahn hat ein Araber sie erneut am Po angefasst. Ich bin fast ausgerastet.“

"Zwischenfälle gab es schon früher"

Kim (21), Kiel: „Diese Zwischenfälle fingen schon viel eher an. In der Halloween-Nacht am 31. Oktober 2015 war ich mit meinen Freundinnen zum Feiern auf dem Kiez. Eine Gruppe jüngerer ausländischer Männer sprach mich an, um ein Foto zu machen. Alles ging ganz schnell und ich verlor meine Freundinnen aus den Augen. Um mich herum standen acht Männer, die mich festhielten. Ich schrie, dass sie mich loslassen sollten. Vergebens. Die Männer lachten nur. Ein Mann zog mir mein Oberteil herunter und der nächste berührte meine Brüste. Ich wurde immer panischer, konnte mich nicht wehren. Einige Männer versuchten mich zu küssen. Sie filmten es sogar.

Die Männer haben versucht, mich inmitten der ganzen Menschen auszuziehen. Ich schrie um Hilfe, aber die Männer hatten einen Kreis um mich gebildet und es war einfach zu laut. Sie fassten mich überall an. An meinen Brüsten, am Hintern und sogar zwischen meinen Beinen. Gott sei Dank haben meine Freundinnen mich gefunden und zogen mich von den Männern weg.“

Christian H., Köln: „Eine Bekannte von mir war in der Silvesternacht mit Nachbarin und Tochter im Zug unterwegs nach Köln und hat sowohl auf der Hin- als auch Rückfahrt extrem schlimme Situationen erlebt und beobachtet. Teilweise waren sie bewegungsunfähig eingekeilt zwischen einer Horde junger Männer arabischer Herkunft, die nur auf Provokation und Krach aus waren, andere und sie belästigten, bedrängten und auch unsittlich begrapschten.

Es wurden auch in den Waggons Böller geschmissen und Mädchen ins Gesicht gespuckt. Die Horrorfahrt begann für sie am Duisburger Hauptbahnhof und die Rückfahrt am frühen Morgen mit Umstieg in Düsseldorf, war genauso schlimm. Trotz diverser Zwischenstopps, auch durch das Ziehen der Notbremse, sind die Provokateure nicht aus dem Zug entfernt worden.“

"Mein Handy wurde entwendet, als ich zwei Frauen rettete"

Jan K., Köln: „Mir wurde in der Rangelei und Grapscherei mein Handy entwendet, als ich zwei Frauen vor Übergriffen schützen wollte. Das Mädchen vor mir brach in Panik aus, also legte ich meinen Arm um ihre Hüfte und um die ihrer Freundin, um die beiden aus der Menge zu schieben. Dabei griffen die Täter mich an und entwendeten mir mein Smartphone, die Mädchen kamen mit dem Schrecken davon. Eine Person nach der anderen kam aus der Menge der 30 bis 50 ausländischen Personen.

Ein Mädchen hatte einen völligen Zusammenbruch, schnappte nach Luft und brach auf dem Boden zusammen. Die Freunde des Mädchens, welches am Boden lag und immer noch um Fassung rang, erklärten dann einem Polizisten, dass die gesamte Tasche ihrer Freundin vor dem Eingang gestohlen wurde, sie überall begrapscht wurden und dass sie Anzeige erstatten wollen.

Die Personen wurden dann mit folgendem Satz abgeschmettert: „Ja, da müssen Sie halt aufpassen, Anzeige können Sie hinten bei der Bundespolizei stellen.“ Eine Polizistin rief dann: "Wer ist der nächste?" Ich wollte meine Anzeige aufnehmen lassen. Zu hören bekam ich jedoch: "Wir nehmen keine Anzeigen wegen Diebstahl mehr auf! Wir sind hier nur zu zweit und haben nur ein Telefon."

Ilona F. (43), Köln: „Vor dem Kölner Hauptbahnhof waren Massen an Ausländern, nur Männer. Das erste Mal in ihrem Leben bekam meine Schwester Angst, denn wir wohnen in Köln und gehen zu jeder Massenveranstaltung. Doch diesmal war die Atmosphäre anders. Polizei? Fehlanzeige. Aus Angst vor der aggressiven Masse an Männern gingen sie einen anderen Weg als geplant und suchten Schutz in einer Wirtschaft.“

"Ich brüllte und stieß sie weg"

Tim K. (22), Hamburg: „An der Großen Freiheit wurde das Gedränge plötzlich immer größer. Wir wurden getrennt und hin und hergerissen. Plötzlich hörte ich Geschrei und drehte mich um. Die drei Frauen, mit denen ich unterwegs war, schlugen wild um sich, und versuchten, sich zu befreien. Während zwei das schafften, musste ich einer zu Hilfe kommen. Ich drängte mich mit aller Kraft durch, riss sie zu mir, schloss meine Arme um sie, und schob sie raus, während ich die Leute anbrüllte und wegstieß, so gut ich konnte.

Dabei wurden wir laut ausgelacht von dem Mob. Erst bei der nächsten Kneipe, wo ein Türsteher stand und die anderen beiden mit uns hingekommen waren, ließ ich sie wieder los, wo sie weinte und mir sagte, dass sie alleine nicht rausgekommen wäre. Dort merkte ich nicht nur, dass mein Handy und Portmonee weg waren, sondern auch, dass sechs Personen aus der Gruppe uns gefolgt sind und die Frauen weiter begrapschen wollten. Als ich mich dazwischen stellte und sie wegschubste, bekam ich einen Schlag ins Gesicht ab, wurde jedoch von einem Türsteher danach zurückgerissen.

Wir riefen die Polizei. Nach der Nachricht, dass ein Wagen unterwegs sei und wir warten sollten, riefen wir nach 20 Minuten noch mal an, um uns zu erkundigen, was los sei. Wir sollten nun zur Davidwache kommen, weil kein Einsatzwagen verfügbar sei.“

Quelle: Vorfälle in Hamburg und Köln: Augenzeugen berichten vom Horror der Silvesternacht

Siehe auch:

Köln: Wie ein Türsteher des Hotels Excelsior die Horrornacht (Silvesternacht) erlebte

Nordafrikanische Vergewaltiger auch in Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Bielefeld aktiv

Paul Nellen: Vom Bahnhof in Köln auf die Kanzel der scheinheiligen Moralapostel

Thilo Thielke: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker weiß Rat

Hamburg in der Silvesternacht: Bis jetzt liegen 53 Anzeigen vor

Vera Lengfeld: Die Zurückhaltung der Presse bei der Berichterstattung über die sexuellen Belästigungen in Köln

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