Tag Archives: Israelhasser

Video: Martin Sellner: Utrecht, Neuseeland und linke Lügner (20:27)

22 Mrz
Video: Martin Sellner: Utrecht, Neuseeland – Warum ich linke Lügner verklage! (20:27)
Video: Radio Konservativ über das Attentat in Cristchurch (Neuseeland) (16:14)
Video: Radio Konservativ über das Attentat in Cristchurch (Neuseeland) (16:14)
Video: Martin Sellner: Warum immer ich? – Zensur und Terrorismus (16:12)
Video: Martin Sellner: Warum immer ich? – Zensur und Terrorismus (16:12)
Video: Martin Sellner: Linke drehen durch – Aktion gegen den Großen Austausch (GA) in Wien (26:07)
Video: Martin Sellner: Linke drehen durch – Aktion gegen GA in Wien (26:07)

Gemälde von Chagall zu anstößig für Facebook: Picasso-Museum darf nicht für Chagall werben

20 Okt

Akt über WitebskZu viel nackte Haut: Das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster darf nicht mit einem zweiminütigen Clip für seine neue Chagall-Ausstellung auf Facebook werben. Der Grund: ein Gesäß. Das Kunstmuseum Pablo Picasso darf nicht auf Facebook für seine aktuelle Ausstellung mit Werken von Marc Chagall werben.

Das soziale Netzwerk hat sich geweigert, einen zweiminütigen Film über die Ausstellung als bezahlte Werbung zu verbreiten, bestätigte am Mittwoch Museums-Sprecherin Birthe Sarrazin. Stein des Anstoßes war ein Gemälde, das in dem Clip zu sehen ist – der 1933 von Chagall gemalte „Akt über Witebsk“

Facebook war die Rückenansicht der unbekleideten Frau offenbar zu freizügig, vermutet Sarrazin. Das soziale Netzwerk sorgt immer wieder für Schlagzeilen, weil es Kunstwerke löscht. So hatte das Netzwerk im Sommer die „Venus von Willendorf“, eine prähistorische Skulptur, entfernt.

Auch Kunstwerke von Peter Paul Rubens verschwanden wegen vermeintlicher Anstößigkeit von der Internetseite. Selbst das weltberühmte Gemälde „Die Freiheit führt das Volk“ des französischen Malers Eugène Delacroix wurde bereits mehrfach zensiert. >>> weiterlesen

Imad Karim schreibt:

Irgendwann werden sich die Menschen nach uns eingestehen müssen, dass Facebook bei der Islamisierung des Westens eine tragende Rolle spielte und dass keiner das bemerken wollte. Wir jubeln die Zeit der Entklärung [Anti-Aufklärung] als linke-grüne Errungenschaft und halten uns für weltoffene, humane und humanistische Zeitgenossen und merken nicht, dass wir die Freiheit eigenhändig begraben.

Wir initiieren "metoo"-Kampagnen für angebliche oder wahre sexuelle Belästigungen, die Jahrzehnte zurückliegen und sprechen Urteile auf Bewährung für die heutigen Vergewaltiger aus. Gemälde zu anstößig für Facebook: Picasso-Museum darf nicht für Chagall werben

Marcus Söder versprach Hilfe: Sturmopfer gehen leer aus

backsteine_autodach[4]Video: Backsteine haben ein Autodach zerdrückt (00:40)

Imad Karim schreibt:

Nein, sie bekommen keine Entschädigung, denn der Topf ist leer, Pardon ich meinte der Topf ist für sie (die Deutschen) leer. Man zelebriert alle hierher einwandernden Menschen als traumatisierte, schutzbedürftige Flüchtlinge, die gemeinsam mit ihrem Nachwuchs, die Deutschen von ihrem Inzucht befreien (Anspielung auf Wolfgang Schäuble) und den Alterungsprozess Deutschland aufhalten werden. Wie krank ist das?

Wenn ich mir die Ergebnis der Bayernwahl vor einer Woche anschaue und über die Prognosen der Hessenwahl in 10 Tagen nachdenke, steht für mich fest, die Deutschen genießen es, den Weg der offenen Selbstzerstörung "#unteilbar" und "wirsindmehr" zu beschreiten. Deutschland, Deine Menschen ziehen es vor, lieber erniedrigt und ausgebeutet zu werden, als "böse Nazis" von den "Guten" [Nazis] betitelt zu werden. Es tut mir leid für dieses Land, das ich über alles liebe und für seine Menschen, die mir jeden Tag fremder werden.

Imad Karim schreibt:

Diese pathologische Fremdenliebe-Massenhysterie, gepaart mit kollektivem Selbsthass und indoktrinierter Selbstverleugnung wird blutig enden, sehr blutig!

Montag nach der Bayernwahl: Familiennachzug über Erding – viele weitere sollen folgen

familiennachzug

Seit März war im Warteraum Asyl nichts mehr los. Einen Tag nach der Bayernwahl sind am Montag wieder Flüchtlinge über das Durchgangszentrum am Erdinger Fliegerhorst aufgenommen worden. 177 Familienangehörige von bereits in Deutschland lebenden Flüchtlingen waren am Montagmorgen mit einem gecharterten Flug aus Athen am Münchner Flughafen gelandet. Mit Bussen wurden sie noch am Rollfeld abgeholt und zur Einreiseregistrierung nach Erding gebracht.

Nach dem bürokratischen Prozedere wurden viele von ihren Angehörigen vor dem Eingang des Warteraums empfangen. Es war ein großes Wiedersehen, denn Ehepartner, Eltern, Kinder oder Geschwister hatten sich seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen. Die Presse war am Montag nicht so willkommen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) wollte zum Beispiel keine Fotografen auf dem Gelände des Warteraums zulassen. >>> weiterlesen

Imad Karim schreibt:

Einen Tag nach der Bayernwahl rollen die Maschinen! Die Presse war am Montag nicht willkommen! Und ob man von einer "Presse" noch sprechen kann?

Michael Klonovsky: Bildungsferne grüne Teletubbies und gewaltbereite Antifas

Knapp 18 Prozent in Bayern haben die Grünen gewählt, also letztlich dieses hier: Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze (33) „wie eine Schülersprecherin, auch als Video zu bestaunen: Teletubby Katharina Schulze

grüne_telutubbys[8] Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze (33) „wie eine Schülersprecherin”

Als Haruspex [Seher, Wahrsager], der ich nun einmal bin, kann ich Ihnen versichern, dass es vor allem zwei Milieus waren, in denen die Grünen Stimmen sammelten: die städtische Schickeria (wer zweimal im Jahr in den Süden fliegt und einmal die Woche mit dem Jeep zum Tegernsee brettert, nimmt den Wahlschein als Ablasszettel).

Aber auch das in Sachen Infantilität dem grünen Personal gleichende Studenten- bzw. Akademikerprekariat (die "was-mit-Medien, Sozial- und Flüchtlingsindustrie" mittenmang, weil sie auf dem normalen Arbeitsmarkt keinen Job finden.

Und das, obwohl die bayerischen Grünen noch gar nicht die Gelegenheit besaßen, das Bildungssystem zu demolieren, wie es ihre Milchbrüder und -schwestern in Baden-Württemberg gemeinsam mit den Roten* vorgemacht haben, wo viele Schüler in Rekordzeit Lesen und vor allem Schreiben verlernten und auch keine Fremdsprache mehr in ihre Köpfe bekommen.

Für den "Absturz der Lese- und sonstigen Leistungen" könne man nicht die Grünen verantwortlich machen, meint Leserin ***, "selbst kaum die SPD, eher noch die unsägliche Kompetenz-Schavan [Anette Schavan (CDU), langjährige baden-württembergische Bildungsministerin], bevor sie im Bund ganze Sache machte. Der Verlust der vorderen Ränge der Schüler 4. Klasse zeigte sich schon 2015."

Es ist jedenfalls logisch, dass diese Partei großen Wert darauf legt, Einfluss auf die Schulen und Universitäten zu nehmen, was sie auf dem Umweg einer Art Mentalitätsherrschaft über die öffentliche Meinung ohnehin längst tut. Wenn es gelingt, eine Generation komplett von ihrer Bildungstradition abzutrennen, hat man Heloten (unmündige Untertanen) (oder meinetwegen auch Zeloten (gewaltbereite Antifas?)) geschaffen, deren politischer Horizont sich mit Infantilismen wie "Buntheit", "Diversity" und "Weltoffenheit" abstecken und zustellen lassen wird.

Zum Beispiel solche: Manipulierte grüner Wahlhelfer bei Bürgerschaftswahl?). Oder solche: Prien (Bayern): 45,9 Prozent der Schüler am .Ludwig-Thoma-Gymnasium wählen Grün. Oder solche, die sich um solche scharen: Berlin: Israelhasser auf der linken #unteilbar-Demo („Solidarität statt Ausgrenzung“), an der neben den Mitgliedern der der SPD, den Grünen, der MLPD, der DKP, der Linkspartei und Gewerkschaften auch Mitglieder der rechtsradikalen türkischen „Grauen Wölfe“, Mili Görus, DITIB und Salafisten teilnahmen. Organisiert wurde die Demo von der linksextremen „Rote Hilfe e.V.“. [man beachte: Rechtsextreme, Islamisten und Linksextreme demonstrieren zusammen – alles ein und dieselbe Scheiße!]

Siehe auch:

Die Gutmenschenkrankheit ist heilbar: Wer Migranten fordert, der wird sie bekommen

Katja Kipping’s Traum: Öffnet die Grenzen, lasst herein, wer herein will!

Elmar Hörig: Fuck the president

Akif Pirincci: Schock: Drei Migranten wollen "naziverseuchtem" Deutschland auswandern

Droht in Hessen eine Regierung aus Grünen, SPD & Linken? – Hessens Zukunft wird islamisch ;sein!

Fürstenfeldbruck: schwere Tumulte mit über 100 ;Afrikanern

Beatrix von Storch (AfD): Keine Steuergelder für Islamisten

27 Jul

steuergelder_islamistenSteuerzahlergeld für Islamisten und Israelhasser: Unter dem Deckmantel der Prävention von religiösem Extremismus macht die Bundesregierung den Bock zum Gärtner. Es klingt nach einem schlechten Scherz, steht aber schwarz auf weiß in einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der AfD-Fraktion:

Ausgerechnet die von der türkischen Religionsbehörde Diyanet gesteuerte DITIB erhielt im letzten Jahr Fördermittel der Bundesregierung mit dem Zweck: „Akzeptanz fördern – Loyalität stärken – Migration akzeptieren – Anerkennung zeigen – Neues annehmen: Faktenwissen über gelungene Integration vorurteilsbelasteten Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft vermitteln“.

Wie jeder Zeitungsleser weiß, fungiert die DITIB als verlängerter Arm des türkischen Despoten Erdogan in Deutschland. Nach dem sogenannten Putschversuch in der Türkei 2016 bespitzelten DITIB-Imame im Auftrag des türkischen Geheimdienstes Landsleute in Deutschland, die als Anhänger der Gülen-Bewegung oder als regimekritisch verdächtigt wurden.

Obwohl die DITIB im Sinne Erdogans für einen repressiven Staatsislam steht, erhielt sie 2017 auch aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Zuwendungen für die „Stärkung der Jugendarbeit“ [etwa die der faschistischen "Grauen Wölfe"?] und die „Errichtung einer Präventionshotline [Telefon gegen Extremismus] für DITIB Gemeinden im gesamten Bundesgebiet“.

Wie die Bundesregierung behauptet, fördert dieses Programm „zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und gegen jede Form des Extremismus“. Tatsächlich dient es ideologischer, vor allem multikultureller Indoktrinierung. Davon profitieren neben zahlreichen linksradikalen Initiativen sogar Islamisten.

Neben der DITIB wurden 2017 auch der Zentralrat der Muslime (ZMD, Aiman Mazyek) und die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden in Deutschland (IGS) bezuschusst. Der ZMD hat Verbindungen zur Muslimbruderschaft und die IGS zu den iranischen Ajatollahs. Die IGS ist eng mit dem Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) verbunden, das den antisemitischen „Al-Quds-Marsch“ unterstützt, der die Vernichtung Israels propagiert. Trotzdem erhielt die IGS von der Bundesregierung Projektmittel zur Prävention von „religiös begründeten Extremismus“.

Der Bock wird zum Gärtner gemacht, die Warnungen sachkundiger Kritiker ignoriert. Mit solchen Partnern wird es den von Innenminister Seehofer gewünschten „deutschen Islam“ nie geben können. Das bestätigte nun Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime (ZMD), der diese Woche twitterte, dass es nur einen einzigen Islam gebe. Aber dieser Islam gehört nicht zu Deutschland. Quelle

Meine Meinung:

Da stellt man sich die Frage, werden wir von Irren regiert? Sie finanzieren genau die, die unser Land, unsere Demokratie, unsere Gesellschaft und Identität zerstören wollen. Finanzieren wir unsere Feinde, damit sie Deutschland vernichten? Offensichtlich gehört die Bundesregierung ebenso zu den Feinden Deutschlands. Aber das sind ja keine neuen Erkenntnisse.

Noch ein klein wenig OT:

Italien sperrt Häfen für Rettungsschiff der eigenen Küstenwache

Der italienische Innenminister Matteo Salvini handelt genau richtig! Wie ich bereits mehrfach gepostet habe, hat uns nicht zuletzt die Enthüllungsvideo "Europa – Grenzenlos: Der Flüchtlingsansturm über das Mittelmeer (06:51)" mit einzigartigen Bildern aufgezeigt, dass die Schiffe der Küstenwache der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten (unter dem Dach der europäischen Grenzschutzagentur Frontex) die von den NGO-Schiffen vor der libyschen Küste (oder nicht selten auch in libyschen Hoheitsgewässern) aufgenommenen "Bootsflüchtlinge" (zumeist Wirtschaftsmigranten) oftmals auf hoher See zum Weitertransport nach Italien übernommen haben.

Wie diese NGO-Schiffe dort unterwegs sind, kann man beispielsweise an dem Video (grafische Aufarbeitung aus Dez. 2016) nachverfolgen. Dieser linkspolitische Irrweg treibt nur noch mehr arme Menschen in der völlig verfehlten Hoffnung auf ein besseres Leben in die Hände der Schlepper und somit in akute Lebensgefahr auf das Mittelmeer! Diese langjährige Praxis MUSS schnellstmöglich, vielleicht nach dem Vorbild Australiens, beendet werden! >>> weiterlesen


Video: NGO’s als Schlepperhelfer im Mittelmeer (02:20)

Essen: 13-köpfige Gruppe von Südeuropäern steigt in Bus ein und will nicht bezahlen

Inachis_ioBy I, Jörg Hempel, CC BY-SA 2.0 de

Essen. In einem Nachtexpress in Essen ist am Dienstagabend am Berliner Platz ein Streit eskaliert. Eine größere Gruppe stieg in den Bus ein und wollte partout kein Ticket kaufen. Das führte zu einer Schlägerei. Um kurz vor Mitternacht stieg eine 13-köpfige Gruppe mit mindestens fünf Männern in den NE12 Richtung Altendorf ein.

Da sie sich weigerten ein Ticket zu bezahlen, verwehrte der Busfahrer die Weiterfahrt. Deshalb ging ein Fahrgast (55) nach vorne zum Busfahrer und forderte die Gruppe auf, auszusteigen – damit der Bus endlich weiterfahren könne. Doch dann ging der Lauteste der Gruppe auf den 55-Jährigen zu und schlug ihm ins Gesicht. Andere Personen eilten zu Hilfe. Auch sie wurden geschlagen. >>> weiterlesen

Randnotizen:

Internationale Gemeinschaft ignoriert Genozid an Christen in Nigeria

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn: Warum der Krieg in Nigeria nicht aufhören wird

Siehe auch:

Elmar Hörig: Özil-freie Zone

Video: Österreich: Freispruch für die Identitäre Bewegung (06:03)

Video: Laut Gedacht #92: Krisengebiet Klassenzimmer (07:01)

Buntes Großbritannien: Fast 54.000 Vergewaltigungen in einem Jahr

Berlin: An 53 Standorten Flüchtlingswohnungen – nicht für zwei, sondern für 50 Jahre

“Intellektuelle” Migranten drohen mit Auswanderung

Was sie über den neuen Führer der britischen Labour-Partei (Sozialdemokraten), Jeremy Corbyn, wissen sollten

6 Okt

Von Douglas Murray

Englischer Originaltext: UK: Mainstreaming Racism

Übersetzung: Stefan Frank

2009 sagte Jeremy Corbyn (l.): "Es wird mir ein Vergnügen und eine Ehre sein, Gastgeber einer Veranstaltung im Parlament zu sein, bei der unsere Freunde von der Hisbollah sprechen werden. Ich habe auch Freunde von der Hamas eingeladen, ebenso hier zu sprechen." In der Mitte: Hisbollahführer Hassan Nasrallah. Rechts: Hamasführer Ismail Haniyeh.

  • Kurz nachdem die IRA 1984 versucht hatte, das britische Regierungskabinett und Premierministerin Margaret Thatcher zu ermorden, lud Jeremy Corbyn die Führer der Sinn Fein/IRA ins Parlament ein.

  • Jeremy Corbyn hat sich nie darum bemüht, die relevanten gemäßigten Kräfte in Nordirland zu stärken. Stattdessen förderte er die am stärksten gewalttätigen und antidemokratischen Elemente in dem Konflikt.

  • Am gruseligsten ist, dass er stets ein Unterstützer von Jawad Botmeh und Samar Alami war, zwei Männern, die 1994 wegen der Bombenanschläge auf jüdische und israelische Einrichtungen in London verurteilt worden sind.

  • Statt zuzugeben, dass er sich jahrzehntelang den schlimmsten Antisemiten und Israelhassern auf aller Welt angedient hat, versucht Corbyn, die Behauptung zu verbreiten, er sei, in streng geheimer Mission, weit außerhalb des Blickfelds irgendeines bekannten Verhandlungsführers, an einem "Friedensprozess" beteiligt gewesen.

Unabhängig von ihren politischen Standpunkten stimmen politische Beobachter darin überein, dass die Wahl von Jeremy Corbyn zum Vorsitzenden der britischen Labourpartei ein Gezeitenwechsel ist. Einige Polit-Cracks in Großbritannien vergleichen ihn mit Michael Foot, der Labour 1983 zu einer vernichtenden Wahlniederlage führte, und dessen Wahlprogramm als der "längste Abschiedsbrief der Geschichte" berühmt wurde. Die Wahl Corbyns ist im In- und Ausland nicht in erster Linie wegen dessen sehr weit links angesiedelten Positionen zu Wirtschaft, Verstaatlichung usw. von Belang, sondern weil er den zeitgenössischen Fanatismus und Rassismus in den Mainstream trägt.

In den drei Jahrzehnten, die er auf den hinteren Bänken des Parlaments verbracht hat, richtete Jeremy Corbyn sein Augenmerk vor allem auf die Unterstützung des radikalsten Flügels des irischen Republikanismus und auf seine Opposition gegen Israel, die ihn dazu brachte, jedem, aber auch wirklich jedem Gegner des jüdischen Staates zu applaudieren. Bei beiden Obsessionen [Leidenschaften, Zwangsvorstellungen] ist dieselbe Geisteshaltung am Werk: stets die schlimmsten und am meisten gewalttätigen Leute einer Seite eines konfessionellen Konflikts zu unterstützen.

Zur Zeit der "Unruhen" in Nordirland etwa gab es ja zahlreiche Leute, die sich für die dortige katholische Bevölkerung und das Anliegen eines vereinigten Irland eingesetzt haben. Es gab viele Mainstreampolitiker wie z.B. John Hume von der SDLP (Sozialdemokratische Partei Nordirlands), die man unterstützen konnte, wenn einem diese Sache am Herzen lag.

Doch Jeremy Corbyn hat sich nie darum bemüht, die relevanten gemäßigten Kräfte in Nordirland zu stärken. Stattdessen förderte er die militantesten und am stärksten antidemokratischen Elemente in dem Konflikt. Kurz nachdem die IRA 1984 versucht hatte, das britische Regierungskabinett und Premierministerin Margaret Thatcher in Brighton zu ermorden, lud Jeremy Corbyn die Führer der Sinn Fein/IRA ins Parlament ein.

In den folgenden Jahren ehrte er immer wieder aktive Mörder innerhalb der IRA (so hielt er etwa eine Schweigeminute für die IRA-Zelle, die 1987 in Loughgall "im Einsatz" getötet wurde). Als er während seines jüngsten Wahlkampfes gefragt wurde, ob er die Taten der IRA "verurteilen" würde, bei denen Tausende Menschen auf brutale Weise getötet oder verwundet wurden, weigerte er sich hartnäckig, die Frage zu beantworten.

Das ist von Bedeutung, denn Corbyn geht an das andere politische Thema, das ihm wichtig ist, mit demselben Extremismus ans Werk. Wie die Öffentlichkeit während der Kampagne zur Wahl des Labourvorsitzenden erfuhr, könnten die Verbindungen, die Corbyn im israelisch-palästinensischen Zusammenhang pflegt, kaum extremer sein. Fernsehaufnahmen zeigen ihn, wie er sowohl die Hamas als auch die Hisbollah als "Freunde" bezeichnet. Wiederholt besuchte er Veranstaltungen von Deir Yassin Remembered, einer Organisation, die von dem jüdischen Holocaustleugner Paul Eisen geleitet wird.

Corbyn pries den antisemitischen Prediger Raed Salah [Führer der islamischen Bewegung in Israel] und nannte ihn einen "geehrten Bürger". Jahrelang arbeitete er eng mit Extremisten wie dem von der Hisbollah ausgebildeten Antisemiten Dyab Abu Jahjah zusammen. Am gruseligsten ist, dass er stets ein Unterstützer von Jawad Botmeh und Samar Alami war, zwei Männern, die 1994 wegen der Bombenanschläge auf jüdische und israelische Einrichtungen in London verurteilt wurden.

Im Kampf um die Führung der Labourpartei haben Jeremy Corbyn und seine Anhänger diese Verbindungen zum Extremismus immer wieder versucht zu leugnen. Meist taten sie sie als "Verleumdung" ab. Wurden ihnen aber die Tatsachen unter die Nase gerieben und sie zu einer Erklärung genötigt, dann suchten sie die Ausflucht meist in jener Behauptung, die Corbyn selbst vorbrachte, wann immer man ihn auf seine einseitige Unterstützung der IRA und der fanatischsten antiisraelischen Extremisten im Nahen Osten ansprach: Corbyn habe sich in Wahrheit gar nicht auf eine Seite geschlagen, sondern habe sich für den "Frieden" eingesetzt.

Was Nordirland betrifft, so lautet seine Behauptung, dass er in Wirklichkeit kein unbekannter Hinterbänkler gewesen sei, sondern um viele Ecken herum irgendwie in den Friedensprozess involviert. Genau dieselbe Behauptung wurde auch im Hinblick auf den Nahen Osten verbreitet. Statt zuzugeben, dass er sich jahrzehntelang den schlimmsten Antisemiten und Israelhassern auf aller Welt angedient hat, versucht Corbyn, glaubhaft zu machen, er sei, in streng geheimer Mission, weit außerhalb des Blickfelds irgendeines bekannten Verhandlungsführers, an einem "Friedensprozess" beteiligt gewesen.

Warum traf er sich mit [dem jüdischen Holocaustleugner] Paul Eisen? Friedensprozess. Warum traf er sich mit der Hamas? Friedensprozess. Warum traf er Raed Salah? "Interkonfessionelle Angelegenheiten". Man muss ein Kind sein, um darauf reinzufallen. Zum Unglück der Labourpartei und des Landes sind viele der Tausenden von Menschen, die der Labourpartei beigetreten sind, um für Corbyn zu stimmen, praktisch Kinder. Oder Erwachsene, die es zumindest nicht im Geringsten stört, jemanden als Parteichef zu haben, der gewalttätige Feinde Großbritanniens und unseres einzigen demokratischen Verbündeten im Nahen Osten unterstützt hat.

Wie wird das enden? Es kann sich in alle möglichen Richtungen entwickeln. Vielleicht wird Corbyn versuchen, vorsichtig zu sein, so wie in den ersten zwei Wochen nach seiner Wahl. Zuvor hatte er viele Fehltritte begangen. Einer davon war, dass er sich während eines Gottesdienstes in der St.-Pauls-Kathedrale zum Gedenken an die „Battle of Britain” [Luftschlacht um Großbritannien] weigerte, unsere Nationalhymne zu singen.

Seine Anhänger sagen, dies zeige die Prinzipien eines Mannes, der nicht an Gott glaubt und gegen die Monarchie ist. Für viele Wähler aber, darunter die traditionellen Labourwähler. sieht seine Weigerung eher aus, als käme sie von einem Mann, der nicht stolz genug auf sein eigenes Land ist, als dass er unsere Nationalhymne singen könnte. Da halfen auch keine Fernsehaufnahmen, die zeigten, wie er einige Tage zuvor die "Internationale" gesungen hatte. Beobachter von größerer Weisheit sehen in all dem etwas, das sich zu einem geschlossenen Bild zusammenfügt: Selbstverständlich wird ein Mann, der stets die Feinde unseres Landes unterstützt hat, nicht unsere Nationalhymne singen.

Vielleicht wird Corbyn seine Partei tatsächlich in die Parlamentswahlen 2020 führen und so die Labourpartei als historische politische Kraft auslöschen [worauf wir uns schon alle freuen]. Doch wir leben in Zeiten, in denen Entwicklungen unmöglich vorherzusagen sind. Es ist eine Ära, in der Verschwörungstheorien im Schwange sind und das Internet und die Informationstechnologie zum Anfachen von uralten, dunklen Hassgefühlen beitragen. Es ist darum ebenso gut möglich, dass die Ankunft Jeremy Corbyns auf der politischen Bühne der Vorbote von etwas anderem ist: davon, dass der vielleicht älteste Hass der Welt in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Quelle: Jeremy Corbyn: Rassismus für den Mainstream

Siehe auch:

Necla Kelek: Deutschland und die muslimischen Zuwanderer

Vera Lengsfeld: Feier zur deutschen Einheit in Frankfurt – Keine Einigkeit und Recht und Freiheit

Henryk M. Broder: Das ist ja irre! – Deutschland und die One-Women-Show (2)

Hamburg-Bergedorf: Mindestens 5.000 Sozialwohnungen für Flüchtlinge

Necla Kelek warnt davor, die muslimischen Flüchtlinge den konservativen Islamverbänden zu überlassen

Stefan Schubert: 600.000 abgelehnte Asylbewerber wurden nicht abgeschoben

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