Tag Archives: Islamwissenschaft
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Der Wahnsinn hat einen Namen: Ska Keller (Grüne)

16 Nov

Bayern ist FREI

Artikel aus „Journalistenwatch

Wie Henryk M. Broder bemerkt: Es handelt sich bei den nachfolgenden Video nicht um eine Auftaktveranstaltung zum Kölner Karneval. Nein. Es ist die Bewerbungsrede der grünen Franziska Maria „Ska“ Keller –  ehemalige Studentin der  Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik – um das Pöstchen des Spitzenkandidaten der Grünen zur Europa-Wahl im Mai. 

In ihrer Rede findet sich alles wieder, das Politik für Borderliner wie „Ska“ Keller so anziehend macht: Größenwahn und Selbstüberschätzung, Kontrollverlust und Allmachtsphantasien. „Es ist eine Achterbahnfahrt der Emotionen, immer haarscharf am Rande eines Abgrunds. Ein Hilfeschrei, der mit Applaus belohnt wird“, so Broders treffendes Resümee über die Zentrale des politischen Wahnsinns.

10-minütige Bewerbungsrede von Ska Keller (Grüne) zur Europawahl 2019:

Und auch Jouwatch möchte seine Leser darauf hinweisen, dass es sich bei dem Dargebotenen nicht um einen Ausrutscher handelt. Als Beleg dafür, dass es sich bei Ska Keller und ihren grünen Genossen um wahre Evolutionsbremsen handelt, sei ein Video aus dem…

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Indirekter Mordaufruf des KiKa-Moderators David Friedrich gegen Andersdenkende („Nazis”)?

25 Jan

David Berger schreibt auf seinem Blog über den KIKA-Moderator David Friedrich:

Gewaltphantasien von KiKA-Morderator: „Nazis drücken, bis sie nicht mehr atmen…“

david-friedrichDie Skandale um den „Kinderkanal“ wollen nicht abreißen. Nun ist der Tweet eines KiKA-Moderators bekannt geworden, der indirekt zur Tötung von Rechten („Nazis“) auffordert. David Friedrich heißt der junge Mann und auf seiner Web-Präsenz, die sich auf ein Bild von ihm beschränkt, nennt er sich Slam Poet und Moderator. Als fester Moderator arbeitet Friedrich beim Kinderkanal.

Passt auch irgendwie: Wowereit-nah (Poetry-Slammer, studiert Islamwissenschaft an der Hamburger Uni [1]), prenzelberg-nett, bisschen genderfluid, ungefährlich wirkt der Poet auf mich – sozusagen das Gegenstück zu Diaa (der Mohammedaner, der im Kinderkanal mit der 14-jährigen Malvina anbandelte), dem anderen KiKA-Star. Perfekt für die jugendlichen ZuschauerInnen, die es noch nicht ganz so rau mögen (Bild links – Bildquelle: WDR/Youtube)

Mit der Nettigkeit ist aber ganz schnell Schluss, wenn es um den in ganz Deutschland ausgebrochenen Bürgerkrieg gegen die „Nazis“ geht. „Nazis“ das ist inzwischen ja längst zu dem Nationalsozialismus und Holocaust verharmlosenden Begriff für alle Nicht-Linken geworden.

Ein Kommentator auf Twitter dazu: „Ich möchte nicht, daß @ARDde und @ZDF einen #KiKA Moderator mit Mordphantasien mit meiner #GEZ Gebühr bezahlt … Dazu will ich eine Stellungnahme des @ZDF und der @ARDde haben. Wenn die nicht erfolgt, gibt’s ne Beschwerde und ich informiere meinen Abgeordneten des Bundestages zu dem Fall.“

Und ein anderer stellt kurz, aber lapidar fest: „KiKA scheint eine ideologische Jauchegrube zu sein…“ >>> weiterlesen

[1] Er sagt aber selbst: „Ich habe Iranistik und Islamwissenschaften studiert – bitte was? Das heißt, ich habe an der Uni Arabisch und Persisch gelernt: سلام (das heißt hallo). Ich interessierte mich sehr für Sprachen, nur religiös bin ich nicht.“

Siehe auch:

Hände weg von unseren Töchtern – macht KIKA erneut minderjährige deutsche Mädchen zu Lustobjekten für Migranten?

Dr. Alice Weidel (AfD) fordert KIKA-Ende – Erfurter CDU-Stadtratsmitglied Prof. Hans Pistner hat gegen den KiKA Strafanzeige wegen Förderung sexueller Handlungen von Minderjährigen erstattet (compact-online.de)

Indexexpurgatorius's Blog

David Friedrich ist Moderator beim KiKa und ruft hier zum Mord an Andersdenkenden auf, die er für „Nazis“ hält.

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Akif Pirincci: Ihr Kopftuchtanten und Schleiereulen schleicht euch in eure Heimat zurück

5 Nov

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Die Kopftuchtante, die sich in der Würzburger Universität weigerte bei einer Politikvorlesung ihr Kopftuch abzunehmen, meine wichtigste Botschaft an dich gleich vorneweg: Hau ab! Schleich dich wieder in das Land, dem du entstammst! Es ist kackegal, ob du hier geboren bist, eine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, unsere Sprache beherrschst, ob du faul oder fleißig bist oder dumm oder schlau, geh endlich und nimm die restlichen Kopftuchtanten und Schleiereulen gleich mit! Denn du hast weder die Funktionsweise unserer Zivilisation verstanden noch das Wesen einer Universität. Du gehörst nicht zu uns, du gehörst nicht in unser Land, du bist ein Fremdkörper.

Was war geschehen? Die Politikprofessorin Gisela Müller-Brandeck-Bocquet bat vor der Vorlesung die Zuhörer um die Abnahme von Kopfbedeckungen als Zeichen des Respekts vor einer universitären Einrichtung und vor mir als vortragender Professorin.“ Unter anderem auch eine Studentin mit türkischen Wurzeln und obligatorischer Tuchbinde auf dem Kopf, die von ihr direkt angesprochen wurde.

„Dabei soll die Professorin auf die Trennung von Staat und Kirche gepocht haben, die Universität sei ein säkularer Raum, religiöse Symbole hätten dort nichts zu suchen. Die Studentin wiederum hätte erwidert, dass in Deutschland Religionsfreiheit gelte.“ Daraufhin sei die Situation eskaliert, und etliche Vollidioten von Studenten, deren Hirne seit ihren Kindergartentagen mit Multikulti-Siff und Lutsch-den-Islamschwanz-Denke vollgeschissen worden sind, verließen „aus Solidarität“ den Saal. [1]

[1] Dass ausgerechnet die Muslime, die die Religionsfreiheit mit Füßen treten, Religionsfreiheit fordern, zeigt ihre ganze Verlogenheit.

Schon die Berichterstattung in der "WELT" über den Vorfall ist derart tendenziös und westliche Werte negierend, dass man im Strahl kotzen möchte. Die Studentin wird nicht als eine solche bezeichnet, sondern als „19-jährige Muslimin“. Muslimin ist offenbar ein Begriff, dessen Nennung stante pede [sofort, unverzüglich] Assoziationen wecken soll an Unantastbarkeit, ja, an etwas Heiliges, das nicht hinterfragbar ist. Wird eine christliche Studentin fortan auch als „Christin“ tituliert oder eine buddhistische als „Buddhistin“?

Zudem scheint das Kopftuchmädchen die Sache mit der Religionsfreiheit in den falschen Hals gekriegt zu haben. Diese [die Religionsfreiheit] meint, dass du an jeden Scheiß glauben darfst, vorausgesetzt du belästigst und nötigst damit nicht die anderen, machst ein Affenzirkus daraus und verschandelst die öffentliche Ästhetik eines säkularen Landes nicht zu einer zum Straßenbild gewordenen Sex-Psychose [oder als Symbol der Überlegenheit über alle anderen Religionen].

Im übrigen ist die Frage berechtigt, was das für eine verkommene Religion sein soll, nach der alle Frauen sich zu verhüllen haben, damit offenkundig dauergeile Männer sie nicht auf Schritt und Tritt vergewaltigen. Ich dachte bis jetzt Religion sei etwas Jenseitiges, Spirituelles, irgendwas wie Schmetterlinge im Bauch eines göttliches Wesen und nicht die krankhafte Beschäftigung mit Ficken. Ein Wunder, dass früher deutsche Studenten überhaupt zum Studieren gekommen sind, bevor die Kopftuchinvasion die Unis flutete, wo sie doch permanent der nackten Haut ihrer weiblichen Kommilitoninnen ausgesetzt waren.

Einige dieser aus Sicht der Moslems wahrgenommenen Studentennutten [auch wahlweise: Huren und Schlampen] liefen sogar in Minirock und Hotpants rum. [Ich mochte immer die am liebsten, die kein Höschen anhatten ;-)] Ist es zu viel verlangt, dass die Moslemweiber ihren vornehmlich muslimischen Kommilitonen verklickern, dass sie gefälligst aufs Uniklo gehen und sich gepflegt einen Runterholen [Wichsen] sollen, wenn weibliche Reize sie so erregen?

Aber das Allerwichtigste hast du, islamisches U-Boot unterm Kopftuch, übersehen bzw. überhört. Das, was die Professorin sagte, ist nämlich eine sehr präzise Erklärung dafür, weshalb Universitäten in diesen Breitengraden überhaupt einst „erfunden“ wurden. In früheren Zeiten wurde akademisches Wissen in Klöstern oder vergleichbaren religiösen Institutionen vermittelt. Selbstredend war dieses Wissen zumeist Schrott, weil es mit Aberglauben vermengt und vermanscht war und einer Überprüfbarkeit nicht standhielt. [2]

[2] Papadopulos schreibt: Akademien gab es schon vor 2400 Jahren!, da wo Schulen erfunden wurden. Lehrer waren Platon, Aristoteles, Epikur, Hypatia.

Deshalb kamen ein paar schlaue Leute auf die Idee, einen Ort für die Wissensvermittlung zu schaffen, der frei von jeglichem religiösen Hokuspokus rein dem Nachweisbaren verpflichtet sein sollte. Religiöse Einschleichungen und Verwässerungen, so wie du und deine Moslem-Freunde in Form von immer mehr entstehenden „Orten der Stille“, also Miniaturmoscheen in den Unis fordern und durchsetzen, waren nicht vorgesehen und verpönt. [3]

[3] Hier muss ich Akif widersprechen: 1. Nicht alle Dinge des Universums lassen sich einer Überprüfbarkeit, einer Wissenschaft, unterziehen. 2. Die Islamwissenschaften an den Universitäten haben rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern sie sind eher ein Ort, der von radikalen Muslimen dominiert wird, was Wissenschaft geradezu verhindert und religiösem Hokuspokus Tür und Tor öffnet.

Dass sich die toleranzbesoffenen Deutschen, die sich vom Islam tagtäglich und immer öfter ganz real in den Arsch ficken lassen, dieses eherne akademische Ideal Stück für Stück aufgeben und dem Religionskack erneut Tür und Tor öffnen, ändert nix daran, dass sich diese Professorin mit allem, was sie gesagt hat, im Recht befindet. Sie ist eine gottverdammte Heldin!

Deshalb, Kopftuchmädchen, pack deine sieben Sachen und studiere fürderhin in einem Land Politik, in dem der Professor Schlangen beschwört und die Zukunft aus Eingeweiden von Tieren liest. Verschone uns jedenfalls mit deinem lachhaften Anblick. Gute Heimreise!

Quelle: Überhaupt nicht geschätzte Studentin

Weitere Texte von Akif Pirincci

Meine Meinung:

Wie es an den islamischen Universitäten zugeht, beschreibt der ehemalige Professor für Islamwissenschaft Mark Gabriel von der renomierten Al Azhar-Universität im ägyptischen Kairo. Nachdem er die Bibel gelesen hatte, wandte er sich dem Christentum zu. Dies hatte böse Konsequenzen für ihn. Er wurde von den ägyptischen Sicherheitsorganen verhaftet, ins Gefängnis gesperrt, verhört und gefoltert. Sogar sein eigener Vater wollte ihn töten. Schließlich gelang es ihm, aus Ägypten zu fliehen. Hier seine bewegende Geschichte: Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus” (Buchauszug)

Richrad IV schreibt:

Bei uns, im (ehemals) katholischen Österreich, war das Kopftuch in ländlichen Gebieten sehr verbreitet. Was stört dich und die strengen linken Laizisten daran so sehr? Haben wir nicht das Recht uns so zu kleiden, wie wir das wollen? – mit Grenzen nach unten (Nacktsein) und oben (wo?). Mir sind inzwischen die Moslemkopftuchweiber lieber geworden als unsere modeversifften Schlampen mit Fetzenjeans, Tattoos und Nasenpiercings. Sorry.

Meine Meinung:

Natürlich haben die Muslime das Recht, sich so zu kleiden, wie sie möchten. Aber für mich zeigen die Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, wie sehr man sie manipuliert, wie sehr man sie zur Muslima ohne Wissen, Intelligenz und Gehirn erzogen hat. Man hat ihnen erzählt, was der Islam für eine tolle Religion ist. Sie sind aber viel zu ungebildet, um zu erkennen, wie sehr man sie missbraucht, belogen und unterdrückt hat. Wie kann man das alles einfach ignorieren?

Daher vermute ich, dass du genau so unwissend, naiv und ungebildet bist, denn nur dann kann man solch eine Meinung vertreten. Und was meinst du mit den Grenzen des Nacktseins nach unten oder oben? Bist du etwa auch der Typ, der glaubt, Frauen die Minirock, Hotpants oder zerrissene Jeans tragen und die sich "oben ohne" sonnen, vergewaltigen zu dürfen, wie der islamische Rechtsanwalt im arabischen Fernsehen, unten?

Was stört dich so daran, wenn junge Mädchen und Frauen sich ein wenig sexy kleiden? Das Problem sind nicht die jungen Mädchen und Frauen, die spielen nur ein wenig mit ihrem Sexappeal. Das Problem bist du und deine verknöcherte, intolerante mittelalterlich und frauenfeindliche Religion, die gerne einer perversen Sexualität huldigen. (siehe: Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel

Ich finde, die kleinen süßen Teenies mit ihren heißen Höschen und verführerischen T-Shirts supersexy. Aber ich kann mich auch so daran erfreuen, ohne gleich über sie herzufallen und ihnen an die Wäsche gehen zu müssen. Und wer das nicht kann, sollte einfach in seine Heimat zurück gehen und sich an den stinkenden Schleiereulen "erfreuen", denn die schwitzen und riechen unter ihren Schleiern oft sehr unangenehm.

Und im Gegensatz zu den Muslimas, haben die weiblichen Teenies in Deutschland die freie Wahl, sich so zu kleiden, wie sie möchten. Das soll mal die Muslima machen. Dann wird aber ganz schnell der Clan- oder Familienrat anberaumt, der die Ehre der Familie mit entsprechendem Nachdruck wieder herstellen möchte. Wie kann man solch einen Schwachsinn auch noch unterstützen?

Mir zeigt jede Muslimin mit Kopftuch oder Schleier nur ihre eigene Dummheit. Sie zeigt mir damit, dass sie den Islam nicht kennt und nicht verstanden hat, denn jeder, der den Islam wirklich kennt, wendet sich mit Abscheu vom Islam ab, genau so wie sich jeder, der den Hitlerfaschismus kennt, mit Grausen davon abwendet. Diese Schleiereulen sind nichts anderes als unterdrückte und gehirngewaschene Frauen, denen die Intelligenz fehlt, das System des islamischen Faschismus zu durchschauen. Dies ist andererseits bei der Unterdrückung der Frauen im Islam auch nicht weiter verwunderlich.

Cato schreibt:

Das muslimische Kopftuch hat überhaupt nichts mit dem christlichen Kopftuch zu tun, dafür aber mit der Hakenkreuzbinde. Genaugenommen steht es sogar für Zyklon B..

Meine Meinung:

Du meinst, um die Ungläubigen zu vernichten?

Tyler Bates:

Ich kann mich auch noch sehr gut an die zahllosen Kopftücher meiner beiden Großmütter erinnern. Aber bitteschön, was hat denn das eine (Wind-, Haarschutz) mit dem anderen (mit der Zuschaustellung der Zugehörigkeit zu einer mittelalterlichen, feudalen Religion) zu tun? Eigentlich können die Tragen was sie wollen aber sie sollen mir dann nicht ständig mit ihrem Islamscheiß auf den Sack gehen. Dass das auch anders geht zeigen meine syrischen Nachbarn. Ich nerve ja auch keinen mit meiner atheistischen Haltung. Und das mit halbnackten jungen Mädels im Sommer auf deutschen Straßen hat sich eh bald erledigt [wenn erst einmal die Scharia eingeführt ist].

Jana schreibt:

Oh, je, was soll man einem solch ignoranten Dummgeschwafel entgegnen? Ein mohammedanisches Kopftuch, Richard, ist ein Zeichen der eingebildeten moralischen Überlegenheit der Trägerin gegenüber einer Frau die dies eben nicht trägt. Eine mohammedanische Kopftuchfrau sagt somit jeder Frau, die kein Kopftuch trägt „Du bist eine moralisch minderwertige Schlampe“. Gleichzeitig sagt sie aber auch jedem Mann, unabhängig davon, ob er Mohammedaner ist oder nicht, „Du bist ein Vergewaltiger, weil du, wenn ich das Kopftuch oder meinen schwarzen Sack ausziehe, mich sexuell bedrängen wirst“.

Damit aber nicht genug, sie sagt dazu jedem, der nicht an diese Terrorideologie des Islam „glaubt“, also jedem Christen, jedem Buddhisten, jedem, der keiner Religion anhängt, etc.., dass er nach Scharia zu verurteilen ist (üblicherweise Tod). Als wäre das aber noch nicht genug, sagt sie unserem Staat, dass sie ihn ablehnt, dass sie nur den Koran und die Scharia akzeptiert und dass sie alles tut, damit der jetzige Staat abgeschafft wird und ihr menschenverachtender Koran die Alleinherrschaft übernimmt. Alles Aussagen, die in einem freiheitlichen, liberalen Staat nichts zu suchen haben.

Deshalb hat Akif vollkommen recht. Diese Frau und jede Frau, die sich aus fehlgeleitetem Glauben für die mohammedanische Ideologie verschleiert und jeder Mann, der so etwas von seinen Töchtern oder seiner Frau verlangt, sind Staatsfeinde und haben in unserem säkularen Rechtsstaat nichts verloren.

Besonders als Student schmarotzt sie in besonderer Weise von der für sie zahlenden Allgemeinheit und zeigt, mit ihrem Kopftuch, dieser Volks-Gemeinschaft den Stinkefinger. Zur Verfassungsfeindlichkeit des Islam hat Verfassungsrechtler Prof. Albrecht Schachtschneider sehr eindeutig Stellung bezogen (Gutachten bei paxeuropa.de)

Rufus schreibt:

In letzter Zeit beobachte ich in unserer Kleinstadt ein Verhalten dieser netten Einmannzelte, das nur darauf schließen lassen kann, dass ich entweder auf meine alten Tage paranoid geworden bin oder – die Vermummten und Bekopftuchten sind in die nächste Phase des heiligen Krieges übergegangen und provozieren aggressiv und testen dabei Ihre Grenzen aus.

Konkret. Es gibt bei uns eine vielbefahrene Straßenkreuzung mit Fußgängerampel. Zum wiederholten Male schlenderten zwei Einmannzelte genau 5 Meter vor der Ampel gaaanz gemütlich über die Straße und zwangen sämtliche Autos zum bremsen. Als diese mich auch ausbremsen wollten, gab ich erst mal ein bisschen Gas und hupte. Erstaunlich wie schnell aus den Einmannzelten plötzlich diverse Mobiltelefone gezückt wurden und ich mich als Islamfeind Nr.1 dokumentiert sah!
Hat jemand schon was ähnliches erlebt?

BerlinUmnachtet schreibt:

Zur Modeerscheinung mit den zerrissenen Jeans-Hosen gibt es auch Reaktionen aus Ägypten: Heute nachzulesen unter anderem auf „derwesten.de“:

„Vergewaltigungen sind eine nationale Pflicht“ – Ägyptischer Anwalt sorgt mit Aussage für Aufschrei

„Kairo. Die Aussage eines Anwalts in einer Talk-Sendung sorgt in Ägypten für Furore [Entsetzen]. Die Debatte, in der es eigentlich um einen neuen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung von Prostitution gehen sollte [4], sei schnell hitzig geworden, wie Al-Arabiya berichtete. Der eingeladene Anwalt Nabih al-Wahsh habe während der Diskussion gesagt, dass es eine „nationale Pflicht“ sei, Frauen zu vergewaltigen, die zerrissene Jeans tragen. Er verteidigte seine Aussage damit, dass Frauen mit solch freizügiger Kleidung Männer buchstäblich dazu einladen würden, sie zu belästigen.“

[4] Höre ich recht, Prostitution? Zeigen die Muslime nicht immer wieder verächtlich auf die Prostituierten in den westlichen Staaten? Und nun haben sie selber Probleme damit?

Sinniger Junge schreibt:

Das Ende der Kopftuchpropaganda naht

Die westlich erzogenen Menschen, vor allem die weiblichen, haben bezüglich des politischen Islam eine sehr langsame Lernkurve. Aber es besteht Hoffnung. Das kann man an der AfD-Wählerschaft, die für aufgewachte Bürger steht, ganz gut ablesen. Vor vier Jahren wurde die AfD mit 4,7 Prozent bei den Bundestagswahlen gewählt, dieses Jahr mit 12,6 Prozent.

Das Wahlergebnis hat sich binnen vier Jahren um den Faktor 2,68 erhöht. Bei einem gleichbleibenden Stimmenanstieg kann die AfD bereits in vier Jahren zur stärksten Partei in Deutschland werden. Somit halte ich ein Koranverbot, die Schließung von Moscheen und ein Verbot von öffentlicher Werbung für den Islam, also auch ein entsprechendes Kopftuchpropagandaverbot, ab 2021 für möglich, ab 2025 für wahrscheinlich.

Siehe auch:

Dr. R. Lopez: Die selbstmörderische Willkommenskultur führt zum Zusammenbruch des deutschen Wirtschafts-, Sozial- und Rechtssystems

Video: Tatjana Festerling’s Wutrede: Es geht ums Überleben – tut endlich was! (07:20)

Bremen Burg-Lesum: St. Martini-Kirche verwüstet – 500.000 Euro Schaden

Roger Köppel: Die Menschen haben die Nase gestrichen voll von den europäischen Eliten – Jetzt zeigen sie Widerstand an den Wahlurnen

Obdachlosen in München angezündet

Michael Stürzenberger: Polizeischule Berlin: „Türken und Araber der Feind in unseren Reihen“

Multikulti und der Zerfall Roms – Deutschland muss deutsch bleiben

Die Islamwissenschaft in Deutschland – nichts als Lüge

20 Mai

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Viele Jahre lang beobachte ich bereits, welchen Beitrag studierte Islamwissenschaftler zur Islamisierung und zur Verschleierung des wahren Gesichts des Islam leisten. Eigentlich müssten sie es besser wissen, müsste man meinen. Denn sie sind es ja, die Zugang zu den Schriften sowie die nötigen Sprachkenntnisse haben sollten, Originalquellen zu untersuchen

Von Sala

Da ich selbst fünf Jahre lang Islamwissenschaften an einer deutschen Hochschule studierte, konnte ich beobachten, wie die Islamisierung und die politische Korrektheit bereits die Hochschulen durchdrungen hat und ein Heer an Islam-Apologeten [Befürworter, Verherrlicher, Unterstützer] erschafft, denen schließlich eine Plattform geboten wird, die politisch gewünschten Ideologien zu verbreiten.

Zu Beginn des Studiums, als mir der Kern des Islams selbst noch fremd war, freute ich mich darauf, Arabisch bis zum Umfallen zu lernen und in die Tiefe der islamischen Schriften einzutauchen. Doch schnell war ich desillusioniert: Arabisch wurde mit wenigen Wochenstunden abgefrühstückt und nach vier Semestern war es vorbei. Keiner konnte es wirklich.

In den Seminaren blieb man oberflächlich. Im zweiten Semester hielt ich einen Vortrag zur Literatur des muslimischen Spaniens und bekam die Literaturempfehlung: „Das Wunder von al-Andalus von Georg Bossong.“ Noch fiel ich auf die Lügen im Buch herein und bekam für das Referat eine Eins.

Im vierten Semester, immer noch hatten wir im Unterricht bis auf die erste Sure keinen einzigen Blick in den Koran geworfen, war ein 8-wöchiger Aufenthalt in einem arabischen Land Pflicht. Ich entschied mich für Damaskus [Syrien] und reiste, anders als meine Kommilitonen, die sich in Gruppen organisierten, allein. Sie suchten sich Unterkünfte im Touristenviertel, einer realitätsfernen Seifenblase, während ich in den Vororten das wahre Arabien kennenlernte.

Sexuelle Belästigungen, Angst, Betrug und Beschimpfungen waren für mich Alltag, während meine Kommilitonen Partys feierten. Ich lebte eine Zeit lang bei einer muslimischen Familie, die mich großzügig aufnahm. Arabische Gastfreundschaft ist zu Recht berühmt! Ich tappte zu Beginn in meiner Naivität in viele Fettnäpfchen, passte mich jedoch schnell an.

Wieder zurück in Deutschland war ich traumatisiert. Die vielen Belästigungen auf offener Straße sowie die vielen Beobachtungen, die ich gemacht hatte, ließen Zweifel und Wut in mir wachsen. Etwas an dem, was mir in der Uni vermittelt worden war, konnte nicht stimmen.

Ich besorgte mir Bücher und las islamophile [islamfreundliche] sowie islamkritische Literatur. Besonders die islamische Geschichte untersuchte ich genauer. Endlich platzte der Knoten: Ich erkannte die Schönfärberei, die an der Uni betrieben wurde. Ich wusste, dass ich mein neues Wissen im Unterricht nicht einbringen durfte, beobachtete fortan jedoch die Lügenmärchen und überprüfte sie im Anschluss. [1]

[1] Martin, ebenfalls ein Student der Islamwissenschaft beschreibt, was in den Fakultäten (Studiengängen) der Islamwissenschaft geschieht, wenn es jemand wagt, kritische Fragen zu stellen:

Wenn jemand sich trotzdem nicht davon abhalten lässt offen seine Meinung zu sagen, beginnt früher oder später das Mobbing. An vorderster Front stehen dabei orthodoxe und fundamentalistische Muslime, die es überall in der Islamwissenschaft gibt und die natürliche geduldet werden, man will ja den “Dialog mit dem gemäßigten Fundamentalisten”.

Die Professoren schauen weg und lassen diese Muslime die Decksarbeit machen. Opfer sind oft Aleviten, Iraner der zweiten Generation, die meist wenig mit dem Islam am Hut haben und andere Studenten mit muslimischen Hintergrund, die kritische Fragen stellen.

Nach außen hin setzt man sich für einen “weltoffenen Islam” ein, in Wirklichkeit jedoch funktioniert das Bündnis der Linksgrünen mit den Orthodoxen und Islamisten aber wunderbar.

Konkret darauf angesprochen, wie man als Professor dieses Mobbing dulden könne, bekam ich zur Antwort, man müsse den antimuslimschen Rassismus und die Islamophobie [Islamkritik] bekämpfen. Dazu kommen die gängigen alt-68er Phrasen vom “Kampf gegen Rechts” und dass die Muslime die Juden von heute seinen und so weiter und so fort. >>> weiterlesen

In meiner Bachelorarbeit untersuchte ich das islamische Völkerrecht, welches die ideologische Grundlage für den Dschihad darstellt. Aufgrund meiner guten Recherche und meiner mit Quellen untermauerten Argumentation musste man mich mit „sehr gut“ bewerten, legte mir jedoch im Anschluss nahe, mich in Zukunft mehr mit „theologischen Fragestellungen“ zu beschäftigen.

Im Master gab es endlich die lang ersehnten Koran-Seminare: Anstatt jedoch den Text bis ins Kleinste zu zerlegen, wurden einzelne friedliche, mekkanische Suren herausgepickt und im Anschluss der von den übrigen Teilnehmern als angenehm empfundenen Koran-Rezitation gelauscht. Wieder musste ich mich selbst einlesen und verglich verschiedene Übersetzungen mit dem arabischen Original. Erschreckend, wie manche Übersetzer beschönigten. Man kann dieses Studium schaffen, ohne den Koran je im Ganzen gelesen [geschweige denn verstanden] zu haben.

In einem anderen Seminar sollte es um den Islam in Indien gehen. Wir schauten uns Urlaubsfotos an und alle waren fasziniert von den beeindruckenden Baukünsten der Mogulherrscher. Mit keinem einzigen Wort wurde die blutige Unterwerfung der Hindus und Sikhs erwähnt, geschweige denn die grausamen Märtyrertode, die drei Sikh-Gurus ereilten, nachdem sie sich Aurangzebs Forderung, zum Islam zu konvertieren, verwehrten.

Indien sollte vollständig islamisiert werden und Aurangzeb sah den Schlüssel dafür in der Autorität der Gurus: Durch Folter sollten sie gebrochen werden und das Volk sollte folgen. Einer wurde mit einem Schwert zerteilt, der zweite langsam gekocht und der dritte in Baumwolle eingewickelt bei lebendigem Leibe verbrannt. Welch übermenschliche Kraft wohl in ihnen sein musste, diesen Schmerzen standzuhalten und ihrem Glauben nicht abzuschwören. [2]

[2] 80 Millionen Hindus wurden allein bei der blutigen Eroberung Indiens durch die Muslime getötet und die friedlichen und sich nicht zur Wehr setzenden Buddhisten wurden fast ausgerottet

In einem Israel-Palästina-Seminar wurde ich vom bedreadlockten Dozenten darauf hingewiesen, dass Israel-Kritik angebracht sei. Als ich im Seminar mit dem islamischen Völkerrecht argumentierte, welches es den Muslimen zur Pflicht macht, gegen die Israelis zu kämpfen und Israel auszulöschen, wurde ich ausgelacht. Dem Konflikt lägen politische Gründe zu Grunde und keine Religiösen. Dass jedoch hinter jedem politischen Handeln eine Ideologie steckt, wurde vollständig verkannt und ausgeblendet.

Studenten mit der Fächerkombination Politik und Islamwissenschaft waren die Schlimmsten. Mit ihnen war eine Debatte überhaupt nicht möglich. Anstatt meine Thesen mit wissenschaftlichen Argumenten zu entkräften, warfen sie mir rechtes Denken vor. Sie wechselten immerzu von der sachlichen auf die persönliche Ebene. Zuweilen unterstellte man mir emotionale und psychische Probleme.

Wenn wieder einmal ein Anschlag verübt worden war, hörte man überall das gleiche Lied: „Das hat mit dem Islam nichts zu tun. Sie missbrauchen den Islam. Die Rechtspopulisten werden das wieder instrumentalisieren.“

Am meisten lernte ich in den Seminaren über islamisches Recht. Nicht, dass hier die Wahrheit gesagt worden wäre, doch zumindest konnte man hier tiefer in die Materie einsteigen und ich hatte eine bessere Grundlage für meine eigenen Recherchen.

In den letzten zwei Jahren meines Studiums bekam ich hautnah mit, wie ein islamischer Lehrstuhl an der Uni aus dem Boden gestampft wurde und welche Akteure treibende Kraft waren. Eine Verzahnung von Islamwissenschaft und islamischer Theologie wurde angestrebt – Islamisierung ist ein Hirngespinst?

Vielleicht noch eine kleine Anekdote über arabische Männer: Ein arabischstämmiger Dozent machte sich an Studentinnen heran und ich weiß aus erster Quelle, dass er mit mindestens zwei Studentinnen parallel eine Affäre hatte.

Mein persönliches Highlight war, als mir ein arabischstämmiger Professor eine Promotionsstelle anbot [Doktorarbeit], mit dem Hinweis, dass Doktorvater und Doktorandin sehr viel Zeit miteinander verbringen würden, während seine Hand die Meine streichelte. Meine Zeit in diesem Irrenhaus endete schließlich im Büro der Frauenbeauftragten. Nach Abgabe meiner Abschlussarbeit betrat ich dieses Gebäude nie wieder.

Die Zeit nach der Uni: Niemand braucht einen wirklich und man kämpft sich halt mit Gastro- und schlecht bezahlten Bürojobs durch. [Mädel, das hättest du dir allerdings vorher denken können.] Meine Bemühungen, an einschlägige Stellen heranzukommen sind bisher gescheitert. Als Journalist sowieso nicht und der Verfassungsschutz ist nur noch ein Lakai der Politik.

Dennoch will ich meine Erfahrungen nicht länger verschlossen halten, denn ich habe das Gefühl, wenn ich mich nicht jetzt dem Widerstand anschließe, werde ich es mir selbst eines Tages vorwerfen. Wenn wir wieder ungläubig vor den Trümmern stehen.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Die Islamwissenschaft in Deutschland

Meine Meinung:

Ich habe es schon lange gewusst, dass das Studium der Islamwissenschaft mit wirklicher Wissenschaft nichts zu tun hat. Die Islamwissenschaft dient im Prinzip nur dafür islamische Interessen durchzusetzen. Und die meisten Islamwissenschaftler sind Dummköpfe, die keine wirklichen Kenntnisse über den Islam besitzen. Selbst die Islamwissenschaftler, die an der Al Azar-Universität in Kairo studiert haben, der Vorzeige-Universität des Islam, haben keine Ahnung vom Islam, weil sie sich niemals kritisch mit dem Islam auseinandergesetzt haben.

Wissenschaft besteht aber gerade darin, Dinge kritisch zu hinterfragen, um die Wahrheit zu erfahren. Wagt es aber jemand an der Al Azhar Universität in Kairo kritische Fragen zu stellen, dann muss er um sein Leben fürchten. Prof. Mark Gabriel, ein Islamwissenschaftler der Al Azhar Universität, kann ein Lied davon singen, denn man verhaftete ihn, warf ihn ins Gefängnis und folterte ihn, nachdem er an der Universität als Professor zunächst kritische Fragen gestellt hatte und dann zum Christentum wechselte. Hier sein Erfahrungsbericht: Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus” (Buchauszug)

Siehe auch:

Hamburg: 54.000 Kirchenaustritte in der Evangelischen Kirche – bald 46 Kirchenschließungen?

Video: Frauke Petry in Landau im Dialog mit AfD-Kritikern

Michael Stürzenberger: Graz/Österreich: Acht von 15 Moscheen radikalisiert

Video: Beatrix von Storch über den Wahnsinn der EU (25:48)

Henryk M. Broder: Wer Ja zum Islam sagt, muss auch Ja zur Scharia sagen

AfD-Vorstandsfrau Alice Weidel (37) brüskiert angeblich Muslimen-Chef Aiman Mazyek

Michael Stürzenberger: Leipziger Orientalistin Professorin Verena Klemm will mehr Moscheen

17 Feb

Verena_Klemm03Verena Klemm (Foto), Professorin für Arabistik und Islam-„Wissenschaft“ in Leipzig, fordert den Bau von mehr Moscheen. Moslems sollten ihren Glauben „mehr in die Öffentlichkeit“ tragen dürfen. Nur so könne „Integration“ gelingen und Parallelwelten verhindert werden. Die 59-jährige Islam-Kollaborateurin hat auch das Buch „Muslime in Sachsen“ herausgegeben, das am morgigen Mittwoch, 10. Februar 2016 in Leipzig vorgestellt wird.

Im Interview mit der Leipziger Volkszeitung hat Klemm die Ängste der Bevölkerung vor dem Islam allen Ernstes als neue Form des „Rassismus“ bezeichnet:

„Das Feindbild reicht bis ins Mittelalter zurück, bis in die Zeit der Kreuzzüge. Und diese Angst nimmt in den letzten Jahren wieder gefährlich zu und wird auch von rechten Gruppen instrumentalisiert. Islam-Feindlichkeit ist heute das neue Gesicht des Rassismus, das hat die Mitte-Studie der Universität Leipzig gezeigt. Muslime werden hierzulande von vielen als minderwertig und potenziell gefährlich angesehen, sie werden sogar verachtet. Es gibt aber keinen Grund, eine ganze Gruppe herabzuwürdigen, nur weil Einzelne kriminell sind. Bei Vergehen von nicht-muslimischen Deutschen passiert dies im Gegenzug nicht.”

Es entspricht der typisch linken Hetz-Propaganda, der faktisch völlig begründeten Islamkritik „Rassismus“ zu unterstellen. Eine völlige Absurdität, zudem die schärfsten Islamkritiker Ausländer sind, beispielsweise die Araber Hamed Abdel-Samad und Nassim Ben Iman, die pakistanischstämmige Sabatina James oder die Afrikanerin Ayaan Hirsi-Ali. Sind das etwa auch alles „Rassisten“, Frau Klemm?

Die sogenannte Islam-„Wissenschaftlerin“ blendet die gewalttätigen Bestandteile der islamischen Ideologie vollkommen aus. Sie ignoriert, dass diese „Religion“ den Kampf gegen die Ungläubigen als elementaren Bestandteil fordert und dabei Gewalt bis zum Töten ausdrücklich legitimiert. Klemm versucht auch krampfhaft, den Zusammenhang zwischen den Silvester-Übergriffen von Moslems und der typischen Frauenverachtung im Islam zu leugnen:

„Das ist nach den Vorfällen in Köln – und auch in Leipzig – nicht verwunderlich. Natürlich ist es berechtigt, dass solche Macho-Männer festgesetzt und auch abgeschoben werden. Auf der anderen Seite ist sexualisierte Gewalt ein Problem, das es in allen Gesellschaften gibt. In Deutschland wird der Frauenrechtsorganisation Terre de Femmes zufolge alle drei Minuten eine Frau vergewaltigt – es ist also auch hier an der Tagesordnung. Frauen müssen zu jeder Zeit und an jedem Ort sicher sein, dass dies nicht so ist, liegt nicht allein an muslimischen Männern. Diese sexualisierte Gewalt wird jetzt mit dem Wesen des Islams gleichgesetzt – das ist aber nicht so, das islamische Recht deckt dies nicht.” [1]

[1] Frau Klemm, wenn sie auf Grund der veröffentlichten Zahlen der Frauenrechtsorganisation Terre de Femmes sagen, dass alle drei Minuten in Deutschland eine Frau vergewaltigt wird, dann sollten sie auch die Vergewaltigungen in den islamischen Staaten präsentieren, um wirklich einen Vergleich zu haben.

Und woher wissen sie so genau, dass die Zahlen von Terre de Femmes stimmen? Könnten sie nicht auch aus politischen Gründen gefälscht sein? Und wieso schreiben sie nicht, dass etwa 80 Prozent der Vergewaltiger einen Migrationshintergrund haben? Und wieso schreiben sie nicht, dass die Vergewaltigungen in Schweden seit der Massenmigration von Muslimen um 1473 Prozent zugenommen haben? Und was meinen sie wohl, wer die Vergewaltiger sind?

Ich glaube, sie wissen es sehr wohl, aber sie berichten nicht davon, weil diese Zahlen nicht in ihre Islamverherrlichung passen. So biegt man sich die Wahrheit zurecht. Und ich glaube, sie wissen genau so wie ich, dass die Vergewaltigungen auch in Deutschland durch die Islamisierung explosionsartig ansteigen werden. Und die Vergewaltiger werden eben nicht die Deutschen sein, sondern Muslime, genau so wie in Schweden.

Nicolaus Fest schreibt auf seinem Blog: Und eine Leipziger Professorin für Islamwissenschaften Verena Klemm bagatellisiert die Kölner Übergriffe mit dem Hinweis, in Deutschland würde alle drei Minuten eine Frau vergewaltigt. Das wären dann fast 175.000 Vergewaltigungen pro Jahr, nicht die polizeilich gemeldeten 7.500 Fälle. Aber die Leipziger Volkszeitung druckt auch solchen Unfug.

Das islamische Recht, die Scharia, sieht die Frau als halbwertig an. Wohlgemerkt, die moslemische Frau. „Ungläubige“ leichtbekleidete Frauen, die zudem Abends ohne ihren Herrn unterwegs sind, gelten als minderwertige Schlampen, als Freiwild, das selber schuld ist an seiner Vergewaltigung. Die moslemische Ehefrau darf jederzeit von ihrem Moslem-Mann sexuell benutzt werden [Sure 2,223], ohne sich dagegen wehren zu dürfen [wehrt die Frau sich dagegen, darf der Mann sie schlagen:  Sure 4,43]. Sie erbt nur die Hälfte und ihre Aussage vor Gericht zählt nur halb so viel wie die eines Mannes. Aber Frau Klemm versucht krampfhaft, den Islam aus dieser Frauenverachtung herauszuhalten:

„Die soziale Ordnung in vielen islamischen Ländern ist streng patriarchalisch. Männer und Frauen werden strikt getrennt. Es gibt keine Möglichkeiten, den Umgang miteinander zu lernen. Damit wird Sex zu einem gewaltigen Problem, weil das Thema auch ein absolutes Tabu ist, außer in der Ehe. Daraus resultiert eine Übersexualisierung einiger Männer. Das ist vor allem in konservativen oder sozial gekippten, perspektivlosen Milieus der Fall.”

Diese „soziale Ordnung“ ist die Scharia, was Klemm verschweigt. Nach erneuter Nachfrage der Leipziger Volkszeitung, ob das alles nicht doch etwas mit dem Islam zu tun habe, verharmlost Klemm, dass „Ängste“ und „Vorurteile“ auf ein „konservatives islamisches Frauenbild“ zurückzuführen seien:

„Es stimmt natürlich, dass viele Ängste und Vorurteile gerade mit einem konservativen islamischen Frauenbild zusammenhängen. Es befremdet viele Menschen, wenn sie Kopftücher oder sogar Gesichtsschleier tragende Frauen sehen. Doch der Islam ist eine sehr heterogene Religion mit vielen verschiedenen Konfessionen und Strömungen, das versuchen wir in dem Buch zu zeigen. In Sachsen werden davon etliche Formen des Islams gelebt. Islam heißt nicht etwa Terrorismus und Kriminalität, sondern vor allem Vielfalt.”

Redakteur Andreas Debski, der das Interview der Leipziger Volkszeitung führt, meint, dass man das Buch als Antwort auf die „Hass-Parolen“ von Pegida, Legida & Co verstehen könne. Warum dies so dringend nötig sei, sieht Klemm so:

„Das Unwissen über Muslime und den Islam ist einfach gewaltig. Wir wollen aufklären und eine Minderheit darstellen – eine winzige Minderheit, die gerade mal 0,5 Prozent der Bevölkerung in Sachsen ausmacht. Muslime werden oft vereinheitlicht, als Bedrohung oder Feindbild angesehen. Doch Muslime sind keineswegs eine homogene Gruppe.”

Klemm trägt nach allen Kräften dazu bei, das Unwissen über den Islam in der Bevölkerung hoch zu halten [und den Islam schön zu reden]. Sie hat früher in der Türkei gelebt und islamische „Paradiese“ wie Afghanistan und Jemen bereist. Klemm stand jahrelang auf der Lohnliste der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die eine Einrichtung zur „Förderung der Wissenschaft und Forschung“ in der Bundesrepublik Deutschland ist. Im Jahr 2014 wurde sie vom Staat mit 2,73 Milliarden Euro fürstlich ausgestattet.

Klemm wird also niemals in die Hand beißen, die sie füttert. Daher vertritt sie die staatlich gewünschte Doktrin, dass der Islam grundsätzlich eine „friedliche“ Religion sei, „vielfältig“ und nur von Extremisten „missbraucht“. Volksverdummung, um den unausweichlichen Konflikt mit dem Islam möglichst lange hinauszuzögern. Und so gibt Klemm auch den Unfug von sich, dass der Islam kein Integrationshindernis sei. Es sollten noch mehr Moscheen gebaut werden, damit die Integration gelänge:

„Es bräuchte – wie es das Grundgesetz will – viel mehr Öffentlichkeit des Glaubens. Muslime müssen ihre Moscheen bekommen, es müssen viel mehr Moscheen sichtbar und gebaut werden – im Gegenzug müssen sich die Moscheen öffnen, transparenter werden. Nur so kann Integration funktionieren.”

Klemm ignoriert, dass die Religionsfreiheit wie jeder Artikel im Grundgesetz einem allgemeinen Gesetzesvorbehalt unterliegt. Sobald mit der „Ausübung“ der Religion gegen allgemeine Gesetze verstoßen wird, die das Leben, die Freiheit, die Gesundheit und das Eigentum der Bürger schützen, ist es vorbei mit der sogenannten „Religionsfreiheit“. Da der Islam mit seinen unveränderlichen Befehlen reihenweise gegen solche Gesetze verstößt, gibt es kein Recht auf Moscheebau. Hier das komplette Interview der Leipziger Volkszeitung.

Kontakt zum Orientalischen Institut Leipzig, an dem Verena Klemm als Islam-„Wissenschaftlerin“ arbeitet: oil@rz.uni-leipzig.de

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Leipzig: Orientalistin will mehr Moscheen

Meine Meinung:

Entschuldigen sie liebe Frau Professorin, aber solch eine Aussage, wie sie im ersten Absatz tätigen [„Das Feindbild reicht bis ins Mittelalter zurück…] ist an Dummheit kaum zu überbieten. Glauben sie denn wirklich, die Leute, die den Islam kritisieren, hätten sich nicht selber jahrelang mit dem Islam beschäftigt? Glauben sie etwa, die Islamkritiker hätten keine Ahnung vom Islam? Genau das Gegenteil ist der Fall. Und im Gegensatz zu ihnen, haben die meisten Islamkritiker es gelernt, sich auf wissenschaftlicher Basis mit dem Islam auseinander zu setzen, was man der großen Mehrheit des "Islamwissenschaftler" wohl absprechen kann.

Sie haben es nämlich niemals gelernt wissenschaftlich zu arbeiten, sondern sie lassen sich von ihrem Wunschdenken, von ihrem Glauben und von Hoffnungen  und Erwartungen leiten. Und sie scheuen nicht davor zurück, sich der Unwahrheit zu bedienen, wenn es ihren Ansichten zum Vorteil gereicht. Ein typisch islamisches Verhalten (Taqiyya = Täuschung, List, Lüge). Und besonders Frauen neigen dazu, sich die Realität schön zu reden.

Und wie kommt es, dass ihr Kollege, der Jurist Prof. Thomas Rauscher von der Universität Leipzig, der Islamwissenschaftler Prof. Hans-Thomas Tillschneider von der Universität Bayreuth, Prof. Jörg Meuthen von der Hochschule in Kehl und etliche andere Hochschullehrer und Intellektuelle zu ganz anderen Ergebnissen kommen als sie? Wollen sie denen etwa alle Islamfeindlichkeit und Rassismus unterstellen? Wissen wie, was der Unterschied zwischen ihnen und diesen Professoren ist, diese Professoren sind ernsthafte Wissenschaftler, was ich bei ihnen bezweifeln würde. Entschuldigen sie, aber ich nehme solche Professorinnen, wie sie, nicht ernst.

Sehr geehrte Frau Klemm, ich kann über so viel Dummheit, die sie hier zum Ausdruck bringen, nur den Kopf schütteln. Bevor sie weiteren Unsinn erzählen, sollten sie erst einmal lernen, wissenschaftlich zu arbeiten, auch wenn es vielen Frauen scheinbar schwer fällt, denn Logik scheint eher eine männliche Domäne zu sein. Aber ich fürchte, sie werden es nie lernen und ich fürchte, wir werden auch in Zukunft solch einen hahnebüchenen und unwissenschaftlichen Unsinn von ihnen zu hören bekommen. Na dann weiß man ja jedenfalls von wem es kommt und wie man diese Weisheiten einzuschätzen hat. Ihre muslimischen Freunde allerdings werden sie verehren und bewundern, denn die nehmen es mit der Wahrheit meist nicht so genau. Vielleicht ist dies ja auch ihr eigentliches Ansinnen.

Nachdem ich gelesen habe, wie gut sie von ihrer Arbeit finanziell profitieren, werde ich den Verdacht nicht los, dass sie eine bezahlte Lohnschreiberin sind, deren Aufgabe es ist, den Islam ins goldene Licht zu rücken. Es geht also in keiner Weise um Wissenschaft, die sie betreiben, sondern um Gefälligkeitsartikel und Gutachten, um Menschen zu manipulieren. Mir tun solche Leute leid, die ihre Seele für Geld verkaufen. Solche Menschen lernen erst hinzu, wenn sie die negativen Auswirkungen der Islamisierung am eigenen Leib erleben. Bis dahin surfen sie weiter auf der Islam-ist-Frieden-Welle und lassen sich fürstlich bezahlen. Dass sie ihre eigene Zukunft zerstören ist ihnen vermutlich egal, denn das Gen der Verantwortung besitzt nicht jeder.

Siehe auch:

Essen: Gastfreundschaft mit zwei Südländern wird jungem Mann zum Verhängnis

Leipzig: Jura-Professor Thomas Rauscher hat ein Herz für Pegida (Legida) ♥

Nicolaus Fest: Zur Hysterisierung des Landes

Hamburg: Flüchtlingshelfer im Karoviertel beklagen „Klima der Angst“

Ingrid Carlqvist: Schweden: Klinik für männliche Vergewaltigungsopfer & staatlich finanzierte “Jungfräulichkeitstests"

Angela Merkel isoliert: Frankreich lehnt deutsche Flüchtlings-Politik ab

Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus” (Buchauszug)

1 Sep

Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt“ von Mark A. Gabriel, PH.D., ehemals Professor für islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität, Kairo (272 Seiten), 3. unveränderte Auflage 2005

Ich habe hier einen Ausschnitt aus dem Buch „Islam und Terrorismus” von Mark Gabriel veröffentlicht [Taschenbuch: 14,99 €]. Dabei habe ich mich auf die ersten Seiten des 43-seitigen PDF-Dokuments beschränkt, die das Leben Mark Gabriels beschreiben, als er Professor für Islamwissenschaften in Kairo an der renomierten Al-Azhar-Universität war und zum Christentum fand.

Weiter habe ich einen kurzen Ausschnitt aus Seite 30 aufgenommen, der zeigt, daß Mohammed nicht der edle Mensch war, wie die meisten Muslime glauben, sondern daß er ein brutaler und grausamer Kriegstreiber war, der insgesamt 74 Kriege führte. Er führte Kriege gegen Juden, Christen und Araber. Wer nicht bereit war dem Islam beizutreten, der wurde getötet. Es lohnt sich das ganze Dokument zu lesen. Man findet es hier: Mark Gabriel: Islam und Terrorismus. Ihr könnt das PDF-Dokument entweder online lesen oder es herunterladen.

1. Zitat aus „TEIL 1/MEINE GESCHICHTE“, Unterkapitel „Das Ende einer Illusion“, Seiten 17-23

Vor fünfzehn Jahren war ich der Imam einer Moschee in der ägyptischen Stadt Gizeh, wo sich die berühmten Pyramiden befinden. (Der Imam einer Moschee hat eine ähnliche Stellung wie der Pastor einer christlichen Gemeinde.) Dort hielt ich freitags zwischen zwölf und ein Uhr mittags die wöchentliche Predigt und erfüllte noch andere Aufgaben.

An einem Freitag war das Thema meiner Predigt der Djihad. Ich sagte den zweihundertfünfzig Leuten, die vor mir auf dem Boden saßen:

Der Djihad im Islam bedeutet, die islamische Nation und den Islam gegen Angriffe von Feinden zu verteidigen. Der Islam ist eine Religion des Friedens und bekämpft nur die, die gegen ihn kämpfen. Diese Ungläubigen, die Heiden, die Pervertierten, die Christen und die Juden, die Allah Kummer bereiten, sie verbreiten aus Neid auf den friedlichen Islam und seinen Propheten den Mythos, der Islam werde durch das Schwert und durch Gewalt ausgebreitet. Diese Ungläubigen, die Ankläger des Islam, erkennen Allahs Worte nicht an.

An dieser Stelle zitierte ich aus dem Koran: Und tötet niemanden, dessen Tötung Allah verboten hat, es sei denn für eine gerechte Sache. SURE 17,33, THE NOBLE QURAN. Als ich diese Worte sprach, hatte ich gerade mein Studium an der Azhar-Universität in Kairo abgeschlossen, der ältesten und angesehensten islamischen Universität der Welt. Sie stellt eine geistliche Autorität für den weltweiten Islam dar. Ich lehrte an der Universität, und an den Wochenenden war ich Imam in dieser Moschee.

Meine Predigt über den Djihad an jenem Tag entsprach der Philosophie der ägyptischen Regierung. Auf der Azhar-Universiätät wurden wir auf einen politisch korrekten Islam ausgerichtet, und Lehrinhalte, die mit der ägyptischen Obrigkeit im Widerstreit lagen, wurden geflissentlich übersehen. Ich predigte das, was man mir beigebracht hatte, doch innerlich war ich bezüglich der Wahrheit des Islam verunsichert. Wenn ich aber meinen Job und meinen Status an der Azhar-Universität nicht verlieren wollte, musste ich meine Gedanken für mich behalten. Schließlich wusste ich, was mit Leuten passierte, die von der Azhar-Linie abwichen. Sie wurden entlassen und würden keine Dozentenstelle an irgendeiner anderen Universität des Landes mehr bekommen.

Ich wusste, dass das, was ich in der Moschee und an der Universität lehrte, nicht dem entsprach, was ich aus dem Koran kannte, den ich mit zwölf Jahren bereits auswendig gelernt hatte. Was mich am meisten verunsicherte, war, dass man mir sagte, ich solle über einen Islam der Liebe, Freundlichkeit und Vergebung predigen. Zur gleichen Zeit waren muslimische Fundamentalisten, also diejenigen, die für sich in Anspruch nahmen, den wahren Islam zu praktizieren, dabei, Kirchen zu bombardieren und Christen umzubringen.

Zu dieser Zeit war die Djihad-Bewegung in Ägypten sehr aktiv. Berichte über Bombenanschläge und Angriffe gegen Christen gab es häufig. Sie waren schon so alltäglich, dass ich selbst eines Tages, als ich mit dem Bus unterwegs war, eine Bombe in einer Kirche explodieren hörte. Als ich aufblickte, sah ich etwa eine Viertelmeile entfernt eine Rauchsäule aufsteigen.

Ich war in einer Familie aufgewachsen, die im Islam fest verwurzelt war, und hatte selbst islamische Geschichte studiert. Mit radikalen Gruppen hatte ich nichts zu tun, aber einer meiner muslimischen Freunde war ein Mitglied einer islamischen Gruppe, die aktiv Christen abschlachtete. Die Ironie war, dass er ein Chemiestudent war und erst kürzlich angefangen hatte, seinen Glauben ernst zu nehmen. Dennoch war er aktiv im Djihad. Eines Tages fragte ich ihn: „Warum bringst du unsere Nachbarn und Landsleute um, mit denen wir aufgewachsen sind?“

Er war zornig und verblüfft über meinen Vorwurf. „Das solltest du von allen Muslimen doch am besten wissen. Die Christen haben den Ruf des Islam nicht angenommen, und sie sind nicht bereit, uns die Djizya (Kopfsteuer) für das Recht, ihren Glauben auszuüben, zu bezahlen. Darum bleibt für sie nur das Schwert des islamischen Gesetzes.“

SUCHE NACH WAHRHEIT

Meine Gespräche mit ihm trieben mich dazu, über dem Koran und den islamischen Gesetzbüchern zu brüten, in der Hoffnung, etwas zu finden, was dem, was er sagte, widersprach. Doch an dem, was ich dort las, gab es nichts zu rütteln. Mir wurde klar, dass ich als Muslim nur zwei Möglichkeiten hatte: •  Ich konnte mir weiterhin den „christianisierten“ Islam zu eigen machen, den Islam des Friedens, der Liebe, der Vergebung und der Barmherzigkeit, den Islam, der für den Staat, die Politik und die Kultur Ägyptens maßgeschneidert war, und auf diese Weise meinen Job und meinen Status behalten.

•  Oder ich konnte mich der islamistischen Bewegung anschließen und mir den Islam zu eigen machen, der dem Koran und den Lehren Mohammeds entsprach. Mohammed sagte: „Ich habe euch etwas hinterlassen (den Koran). Wenn ihr an dem festhaltet, was ich euch hinterlassen habe, werdet ihr nicht für immer in die Irre geführt werden.“

Viele Male versuchte ich, die Art von Islam, die ich praktizierte, vor mir selbst zu rechtfertigten, indem ich mir sagte: Nun, so weit daneben liegst du gar nicht. Schließlich gibt es im Koran ja tatsächlich Verse über Liebe, Frieden, Vergebung und Barmherzigkeit. Du brauchst nur die Teile zu ignorieren, die vom Djihad und von der Tötung der Nichtmuslime sprechen.

In dem Bestreben, dem Djihad und der Tötung von Nichtmuslimen aus dem Weg zu gehen, griff ich nach jeder Auslegung des Korans, doch überall wurden diese Praktiken befürwortet. Die Gelehrten waren sich einig, dass Muslime den Djihad gegen die Ungläubigen (alle, die den Islam ablehnen) und die Abtrünnigen (alle, die dem Islam den Rücken kehren) führen müssen. Doch der Djihad war nicht mit anderen Versen zu vereinbaren, die davon sprachen, dass man mit anderen im Frieden leben sollte.

Alle diese Widersprüche im Koran verursachten ein echtes Problem für meinen Glauben. Ich hatte vier Jahre damit verbracht, meinen Bachelor-Grad zu erlangen, und hatte mein Examen als Zweitbester eines Jahrgangs von sechstausend Studenten abgelegt. Dann kamen weitere vier Jahre für meinen Magister-Grad und noch einmal drei für meine Promotion – und die ganze Zeit über hatte ich den Islam studiert. Ich kannte seine Lehren sehr gut. An einer Stelle wurde Alkohol verboten; an einer anderen war er erlaubt (vgl. Sure 5,90-91 mit Sure 47,15).

Sure 5,90: O die ihr glaubt, berauschender Trank, Glücksspiel, Opfersteine und Lospfeile sind nur ein Gräuel vom Werk des Satans. So meidet ihn, auf daß es euch wohl ergehen möge!

Sure 47:15: Das Gleichnis des (Paradies)gartens, der den Gottesfürchtigen versprochen ist: Darin sind Bäche mit Wasser, das nicht schal wird, und Bäche mit Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Bäche mit Wein, der köstlich ist für diejenigen, die (davon) trinken…

An einer Stelle sagt der Koran, die Christen seien sehr gute Menschen, die einen einzigen Gott lieben und anbeten, sodass man mit ihnen Freundschaft schließen könne (Sure 2,62; 3,113-114). Dann findet man andere Verse, die sagen, Christen müssten sich entweder bekehren, Steuern zahlen oder durch das Schwert sterben (Sure 9,29).

Natürlich hatten die Gelehrten theologische Lösungen für diese Probleme, aber ich fragte mich, wie Allah, der Allmächtige, sich so oft selbst widersprechen oder so oft seine Meinung ändern konnte.

Selbst Mohammed, der Prophet des Islam, praktizierte seinen Glauben auf eine Art und Weise, die dem Koran widersprach. Im Koran hieß es, Mohammed sei gesandt, um der Welt die Barmherzigkeit Gottes zu zeigen. Doch er wurde zu einem Militärdiktator, der andere angriff, tötete und ausplünderte, um sein Imperium zu finanzieren. Inwiefern zeigt das Barmherzigkeit?

Allah, der Gott, der im Koran geoffenbart wird, ist kein liebender Vater. Es heißt dort, er verlange danach, Menschen in die Irre zu führen (Sure 6,39; 126). Er hilft denen nicht, die von ihm in die Irre geführt werden (Sure 30,29) und verlangt danach, mit ihnen die Hölle zu bevölkern (Sure 32,13).

Der Islam ist voller Diskriminierung, gegen Frauen, gegen Nichtmuslime, gegen Christen und ganz besonders gegen Juden. Der Hass ist in diese Religion eingebaut

Die islamische Geschichte, die mein besonderes Fachgebiet war, ist nur als ein einziger blutiger Strom zu charakterisieren.

GEFÄHRLICHE FRAGEN

Schließlich kam ich an den Punkt, wo ich den Glauben und den Koran vor meinen Studenten an der Universität in Frage stellte. Einige von ihnen, die zu terroristischen Bewegungen gehörten, waren aufgebracht: „Sie können doch nicht den Islam anklagen! Was ist los mit Ihnen? Sie müssen uns lehren. Sie müssen mit dem Islam übereinstimmen. Die Universität hörte davon, und im Dezember 1991 wurde ich zu einer Besprechung gerufen.

Um den Ablauf des Gesprächs zusammenzufassen: Ich sagte den Leuten, was ich auf dem Herzen hatte. „Ich kann nicht mehr sagen, dass der Koran direkt vom Himmel oder von Allah kommt. Dies kann nicht die Offenbarung des wahren Gottes sein.“ Das war in den Augen dieser Leute pure Gotteslästerung. Sie spieen mir ins Gesicht. Einer der Männer verfluchte mich: „Sie Lästerer! Sie Hurensohn!“ Die Universität feuerte mich und verständigte die ägyptische Geheimpolizei.

VON DER GEHEIMPOLIZEI ENTFÜHRT

Um zu verstehen, was als Nächstes geschah, müssen Sie sich ein Bild davon machten, wie meine Familie lebte. Mein Vater hatte ein sehr großes Haus mit drei Stockwerken. Darin lebte meine ganze Familie zusammen, meine Eltern, meine vier verheirateten Brüder mit ihren Familien, mein unverheirateter Bruder und ich. Nur meine Schwester wohnte anderswo, weil sie verheiratet war und bei ihrem Mann lebte.

Das Haus war in viele Wohnungen aufgeteilt, und wir lebten sehr angenehm darin. Im Erdgeschoss befanden sich die Wohnung meiner Eltern und eine Wohnung, die ich mir mit meinem Bruder teilte. In den Stockwerken über uns waren die Wohnungen meiner anderen Brüder.

Um drei Uhr morgens in der Nacht, nachdem die Universität mich hinausgeworfen hatte, hörte mein Vater jemanden an die Tür unseres Hauses klopfen. Als er die Tür öffnete, stürmten fünfzehn bis zwanzig Männer herein, bewaffnet mit russischen Kalaschnikow- Sturmgewehren. Sie waren nicht uniformiert, sondern trugen zivile Kleidung. Sofort rannten sie nach oben und überall durchs Haus, weckten alle auf und suchten nach mir. Ich glaube, es waren so viele, die gleichzeitig hereinkamen, dass ich nicht davonlaufen konnte, ehe sie mich fanden.

Sie waren schon übers ganze Haus ausgeschwärmt, als mich schließlich einer von ihnen schlafend in meinem Bett fand. Meine Eltern, Brüder, ihre Frauen und Kinder waren alle wach, weinten und schauten völlig verstört zu, wie die Männer mich davonzerrten. In der Nachbarschaft bekamen alle den Tumult mit.

Ich wurde an einen Ort gebracht, der wie ein Gefängnis aussah, und in eine Zelle geführt. Am Morgen versuchten meine Eltern fieberhaft herauszufinden, was mit mir geschehen war. Sie gingen direkt zur Polizeistation und fragten: „Wo ist unser Sohn?“ Doch niemand wusste etwas von mir.

Ich war in den Händen der ägyptischen Geheimpolizei.>>

2. Zitat aus „TEIL 1/MEINE GESCHICHTE“, Unterkapitel „Das ägyptische Gefängnis“, Seiten 27-31

DIE PEITSCHE

Das war nicht die Antwort, die sie hören wollten. Sie brachten mich in einen Raum mit einer stählernen Pritsche. Dort banden sie mir die Füße am Fußende des Bettes fest und streiften mir schwere Socken über, fast so dick wie Ofenhandschuhe.

Einer der Beamten hatte eine schwarze Peitsche, etwa einen Meter zwanzig lang, und begann damit auf meine Füße einzuschlagen. Ein anderer Beamter setzte sich mit einem Kissen in den Händen neben mich ans Kopfende. Sobald ich aufschrie, drückte er mir das Kissen auf’s Gesicht, bis ich still war. Ich konnte aber nicht aufhören zu schreien, sodass ein zweiter Beamter kam und mir noch ein Kissen auf’s Gesicht drückte.

Nach etlichen Hieben wurde ich bewusstlos, doch als ich wieder aufwachte, peitschte der Beamte immer noch auf meine Füße ein. Irgendwann hörte er auf. Sie banden mich los, und einer der Beamten kommandierte: „Aufstehen.“ Zuerst konnte ich es nicht, doch dann nahm er die Peitsche und schlug mir damit auf den Rücken, bis ich senkrecht stand.

Dann führte er mich auf einen langen Gang und sagte: „Rennen.“ Wieder schlug er mir, als ich es nicht schaffte, mit der Peitsche auf den Rücken, bis ich den Gang hinunter rannte. Als ich das Ende erreichte, stand dort ein anderer Beamter und erwartete mich. Er schlug mit der Peitsche nach mir, bis ich zurückrannte, wo ich hergekommen war. So trieben sie mich zwischen sich hin und her.

Später erfuhr ich, warum sie das machten. Das Rennen diente dazu, dass mir die Füße nicht anschwollen. Die Socken sollten verhindern, dass die Peitschenhiebe Spuren an meinen Füßen hinterließen. Die Kissen, vermute ich, waren dazu da, dass niemand meine Schreie hörte.

Als Nächstes brachten sie mich zu etwas, was wie ein kleines, erhabenes Schwimmbecken aussah. Gefüllt war es mit eiskaltem Wasser. Der Beamte mit der Peitsche sagte: „Hinein da“, also stieg ich hinein. Es war so kalt, dass ich sofort versuchte, wieder herauszukommen, aber jedes Mal, wenn ich mich bewegte, schlugen sie mich mit der Peitsche.

Da ich niedrigen Blutzucker habe, dauerte es nicht lange, bis ich von der Kälte bewusstlos wurde. Als ich wieder aufwachte, lag ich auf dem Rücken auf der Pritsche, auf der mir die Füße ausgepeitscht worden waren. Meine Kleider waren immer noch nass.

EINE NACHT IM FINSTERN

Eines Abends wurde ich nach draußen hinter das Gebäude geführt. Ich sah ein kleines Gebäude aus Beton; offenbar ein einzelner Raum ohne Fenster und Türen. Die einzige Öffnung war ein Oberlicht im Dach. Sie ließen mich mit einer Leiter aufs Dach steigen und befahlen mir: „Hinein da.“ Als ich mich auf den Rand setzte und meine Füße in die Öffnung hinabließ, spürte ich Wasser. Außerdem sah ich irgendetwas auf dem Wasser schwimmen. Das ist mein Grab, dachte ich. Heute werden sie mich töten

Ich ließ mich in die Öffnung hinab und fühlte das Wasser an meinem Körper aufsteigen, doch dann spürte ich zu meiner Überraschung festen Boden unter den Füßen. Das Wasser reichte mir nur bis an die Schultern. Dann begannen die Ratten, sie waren es, die ich auf dem Wasser hatte schwimmen sehen, mir über den Kopf und übers Gesicht zu krabbeln. Diese Ratten hatte lange nichts mehr zu fressen bekommen. Meine Befrager hatten sich etwas Cleveres einfallen lassen. „Der Kerl ist ein muslimischer Denker‘ sagten sie sich wohl, „also werden wir seinen Kopf den Ratten zum Fraß geben.“

Die erste Minute, nachdem sie das Oberlicht verschlossen hatten, hatte ich furchtbare Angst. Sie ließen mich die ganze Nacht über dort und kamen erst am nächsten Morgen zurück, um zu sehen, ob ich noch lebte. Als das Oberlicht geöffnet wurde und ich das Sonnenlicht sah, keimte Hoffnung in mir auf, weil ich bis hierher überlebt hatte.

Die ganze Nacht über wurde ich nicht ein einziges Mal von einer Ratte gebissen. Sie krabbelten mir ständig über den Kopf und in meinen Haaren herum und spielten mit meinen Ohren. Eine Ratte stand auf meinen Schultern. Ich spürte ihre Mäuler an meinem Gesicht, aber es fühlte sich fast an wie Küsse. Einen Zahn bekam ich nie zu spüren. Die Ratten behandelten mich absolut anständig.

Noch heute empfinde ich Respekt, wann immer ich eine Ratte sehe. Ich habe keine Erklärung dafür, warum die Ratten sich so verhielten.

BEGEGNUNG MIT EINEM GUTEN FREUND

Das Verhör war noch nicht vorbei. Später führten mich die Beamten zur Tür eines kleinen Zimmers und sagten: „Hier ist jemand, der Sie sehr liebt und Sie sehen möchte.“ „Wer denn?“, fragte ich. Meine Hoffnung war, dass es jemand aus meiner Familie oder ein Freund wäre, der mich besuchen kam oder mich sogar aus dem Gefängnis holen würde.

Doch sie sagten mir: „Sie kennen ihn nicht, aber er kennt Sie.“ Dann machten sie die Tür auf, und drinnen sah ich einen großen Hund. Sonst war nichts in dem Zimmer. Zwei Männer führten mich hinein, gingen wieder hinaus und verschlossen die Tür.

Jetzt fing es zum ersten Mal in meinem Herzen an zu schreien. Ich schrie innerlich zu meinem Schöpfer: Du bist mein Vater, mein Gott. Du musst für mich sorgen. Wie kannst du mich diesen grausamen Händen überlassen? Ich weiß nicht, was diese Leute mit mir machen wollen, aber ich weiß, du wirst bei mir sein, und eines Tages werde ich dich sehen und dir begegnen.

Ich trat in die Mitte des leeren Zimmers und setzte mich langsam im Schneidersitz auf den Boden. Der Hund kam und setzte sich vor mich hin. Minuten vergingen, während der Hund mich musterte. Ich beobachtete, wie seine Augen immer wieder von oben nach unten über meine ganze Gestalt wanderten. Im Herzen betete ich zu dem Gott, den ich noch nicht kannte.

Dann stand der Hund auf und fing an, mich langsam zu umkreisen wie ein Tier, das fressen will. Schließlich kam er an meine rechte Seite und leckte mich mit seiner Zunge am Ohr. Er setzte sich neben mich und blieb einfach dort sitzen. Ich war völlig erschöpft. Da der Hund einfach nur neben mir saß, schlief ich ein

Als ich aufwachte, lag der Hund in einer Ecke des Zimmers. Er lief zu mir, als wollte er mir guten Morgen sagen. Dann leckte er mich wieder am rechten Ohr und ließ sich an meiner rechten Seite nieder.

Als die Beamten die Tür öffneten, sahen sie mich betend dasitzen, den Hund neben mir. Einen von ihnen hörte ich sagen: „Ich kann nicht glauben, dass dieser Mann ein Mensch ist. Dieser Mann ist ein Teufel – er ist der Satan.“ Der andere erwiderte: „Das glaube ich nicht. Hinter diesem Mann steht eine unsichtbare Macht, die ihn beschützt.“ „Was für eine Macht? Der Mann ist ein Ungläubiger. Es muss Satan sein, denn dieser Mann ist gegen Allah.“

JEMAND WACHT ÜBER MICH

Sie brachten mich zurück in meine Zelle. Während meiner Abwesenheit hatte mein ägyptischer Zellengenosse die Polizisten gefragt: „Warum halten Sie diesen Mann fest?“ „Weil er den Islam verleugnet‘, sagten sie ihm. Mein Zellengenosse war außer sich vor Wut. Sobald ich wieder in der Zelle war, war er drauf und dran, mich umzubringen. Doch kaum war ich fünfzehn oder zwanzig Minuten drinnen, kam ein Polizeibeamter mit Überführungspapieren für diesen Mann und brachte ihn weg.

Unwillkürlich fragte ich mich: Was ist hier los? Was für eine Macht beschützt mich? Damals kannte ich die Antwort nicht. Viel Zeit blieb mir nicht, mir darüber Gedanken zu machen. Schon wenig später wurden auch meine Überführungspapiere ausgestellt. Ich sollte auf Dauer in einem Gefängnis im Süden von Kairo untergebracht werden.

Zu diesem Zeitpunkt hielt ich die Leute, die mich verhörten, nicht einmal mehr für menschliche Wesen. Ich war verhaftet worden, nur weil ich den Islam in Frage gestellt hatte. Jetzt war mein Glaube endgültig erschüttert. Und ich war auf dem Weg in ein anderes Gefängnis.

3. Zitat aus „TEIL 1/MEINE GESCHICHTE“, Unterkapitel „Ein Jahr ohne Glauben“, Seiten 35-40

DIE BERGPREDIGT

Schließlich suchte ich zwei oder drei Mal in der Woche eine Apotheke in der Nachbarschaft auf, um mir die Tabletten zu besorgen. Ich holte mir immer nur ein kleines Päckchen, da ich hoffte, irgendwann würden die Kopfschmerzen endgültig verschwinden. Nachdem ich schon seit einer Weile regelmäßig kam, fragte mich die Apothekerin: „Was ist eigentlich mit Ihnen los?“

Ich sagte ihr: „Gar nichts ist los. Mir fehlt nichts, außer einer Sache: Ich lebe ohne Gott. Ich weiß nicht, wer mein Gott ist oder wer mich und das Universum geschaffen hat.“ Darauf erwiderte sie: „Aber Sie waren doch Professor an der angesehensten islamischen Universität Ägyptens. Ihre Familie genießt großen Respekt bei den Leuten.“ „Das stimmt‘ antwortete ich, „aber ich habe Dinge in ihren Lehren entdeckt, die falsch sind.

Ich glaube nicht mehr, dass mein Heim und meine Familie auf einem Fundament der Wahrheit aufgebaut sind. Ich habe mich mein Leben lang in die Lügen des Islam gekleidet. Jetzt fühle ich mich nackt. Wie kann ich die Leere in meinem Herzen füllen? Bitte helfen Sie mir.“ „Okay‘ sagte sie. „Heute gebe ich Ihnen diese Tabletten, und ich gebe Ihnen dieses Buch mit, die Bibel. Aber bitte versprechen Sie mir, keine Tablette einzunehmen, bevor Sie etwas aus diesem Buch gelesen haben.“

Ich nahm das Buch mit nach Hause und schlug es aufs Geratewohl auf. Mein Blick fiel auf Matthäus 5,38-3 9: Es heißt auch: „Auge um Auge, Zahn um Zahn!“ Ich sage euch aber: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin!

Ich begann am ganzen Körper zu zittern. Mein ganzes Leben lang hatte ich den Koran studiert, doch nicht ein einziges Mal hatte ich darin so inspirierende Worte entdeckt. Ich war dem Herrn Jesus Christus von Angesicht zu Angesicht begegnet.

Ich verlor alles Zeitgefühl. Es war, als säße ich auf einer Wolke über einem Berg, und vor mir stände der größte Lehrer des Universums und erzählte mir von den Geheimnissen des Himmels und vom Herzen Gottes.

Es war mir ein Leichtes, die Bibel mit dem zu vergleichen, was ich in den Jahren meiner Koranstudien gelernt hatte, und ich hegte nicht den geringsten Zweifel, dass ich hier endlich dem wahren Gott begegnete. Ich las noch bis in die frühen Morgenstunden weiter, und beim Morgengrauen gab ich Jesus mein Herz.

EIN HINTERHALT

Ich erzählte nur der Apothekerin und ihrem Mann davon, dass ich Jesus angenommen hatte, doch wenn in Ägypten jemand dem Islam den Rücken kehrte, ging man automatisch davon aus, dass er Christ geworden sei und darum getötet werden müsse. Aus diesem Grund schickten Fundamentalisten zwei Männer los, um mir aufzulauern und mich umzubringen.

Es passierte, als ich nach einem Besuch bei einem Freund auf dem Weg nach Hause war. Es war nur ein Fußweg von fünfzehn oder zwanzig Minuten durch Gizeh. Ich hatte die Tersae-Straße erreicht und war fast zu Hause, als ich zwei Männer vor einem Lebensmittelgeschäft stehen sah. Sie waren traditionell gekleidet, mit langen, weißen Gewändern, langen Bärten und Kopfbedeckungen. Ich dachte, sie wären gewöhnliche Kunden. Dass sie mir etwas tun wollten, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Als ich den Laden erreichte, hielten sie mich an, und dann zogen sie plötzlich jeder ein Messer hervor und versuchten, mich niederzustechen. Ich hatte keine Waffe, und da es ein heißer Tag war, trug ich nur Hosen und ein T-Shirt. Schützend hielt ich meine Hände vor mich. Immer wieder trafen mich die Klingen und fügten mir Schnittwunden an den Handgelenken zu.

Es waren noch andere Leute auf der Straße unterwegs, aber niemand half mir. Sie versammelten sich nur, um zuzuschauen. Das war typisch für jene Jahre. Wenn nur mit Fäusten gekämpft wurde, griffen die Leute ein, aber mit Messern wollten sie sich nicht anlegen. Und schon gar nicht wollten sie in der Schusslinie sein, wenn jemand eine Pistole zog.

Der erste Angreifer versuchte, mir mit dem Messer ins Herz zu stechen. Fast hätte er es geschafft, aber ich wich aus. Dadurch traf er etwa zehn, fünfzehn Zentimeter daneben und erwischte mich stattdessen an der Schulter. Ich weiß noch, wie ich hinschaute und das Blut hervorströmen sah, als er das Messer wieder herauszog.

Ich fiel zu Boden, rollte mich zu einer kleinen Kugel zusammen und versuchte, mich zu schützen. Dann versuchte der andere Angreifer, mich in den Bauch zu stechen, aber die Klinge glitt ab und traf mich stattdessen am Schienbein.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits so viel Blut verloren, dass ich ohnmächtig wurde. Die Lage war hoffnungslos für mich, bis zwei Polizisten auf Motorrädern erschienen und meine Angreifer die Flucht ergriffen. Man brachte mich ins Krankenhaus und behandelte mich. In der Klinik fragte mich die Polizei, ob ich wüsste, warum ich angegriffen worden sei. Ich sagte, ich wüsste es nicht.

Wieder sträubte sich mein Vater gegen jeden Hinweis, dass ich mich vom Islam abkehrte. Für ihn war so etwas schlicht undenkbar.

MEIN VATER ERFÄHRT DIE WAHRHEIT

Ich arbeitete weiter für meinen Vater und sprach nicht über meinen neuen Glauben. Er selbst war es, der mich 1994 nach Südafrika schickte, wo ich geschäftliche Möglichkeiten für ihn erkunden sollte. Während meines Aufenthaltes dort verbrachte ich drei Tage bei einer christlichen Familie aus Indien. Als wir uns trennten, schenkten sie mir ein kleines Kreuz an einer Halskette. Dieses kleine Kreuz markierte den Wendepunkt meines Lebens.

Nach etwas über einer Woche bemerkte mein Vater die Kette um meinen Hals und regte sich sehr darüber auf, weil in der islamischen Kultur nur Frauen Schmuck um den Hals tragen dürfen. „Warum trägst du diese Kette?‘, wollte er wissen. Mir war, als spräche meine Zunge von allein, als ich antwortete: „Vater, das ist keine Kette. Das ist ein Kreuz. Es steht für Jesus, der an einem solchen Kreuz für mich, für dich und für jeden Menschen auf der ganzen Welt gestorben ist. Ich habe Jesus als meinen Gott und Erlöser angenommen, und ich bete für dich und alle anderen in unserer Familie, dass auch ihr Jesus Christus als euren Erlöser annehmt.“

Mein Vater brach mitten auf der Straße zusammen. Einige meiner Brüder stürzten zu ihm, und meine Mutter fing vor Angst an zu weinen. Ich blieb bei ihnen, während sie meinem Vater mit Wasser das Gesicht wuschen. Als er wieder zu Bewusstsein kam, war er so aufgebracht, dass er kaum sprechen konnte, aber er deutete auf mich. Mit vor Wut heiserer Stimme schrie er: „Euer Bruder hat sich bekehrt! Ich muss ihn noch heute töten!“

Wo immer er hinging, trug mein Vater stets eine Pistole an einem Lederhalfter unter dem Arm. (Die meisten wohlhabenden Leute in Ägypten tragen Pistolen bei sich.) Diese Waffe zog er nun und richtete sie auf mich. Ich rannte die Straße hinunter, und als ich um die nächste Ecke bog, hörte ich die Kugeln an mir vorbei pfeifen. Ich rannte um mein Leben.

FÜR IMMER FORT VON ZU HAUSE

Ich lief zum Haus meiner Schwester, das sich etwa eine halbe Meile entfernt befand. Sie bat ich um Hilfe, um meinen Pass, ein paar Kleidungsstücke und andere Dokumente aus dem Haus meines Vaters zu bekommen. Als sie wissen wollte, was passiert sei, sagte ich ihr: „Vater will mich umbringen.“ Sie fragte nach dem Grund, und ich sagte: „Ich weiß nicht. Frag Vater.“

Als ich davonrannte, wusste mein Vater genau, wohin ich wollte, denn meine Schwester und ich standen uns sehr nahe, und ihr Haus war nicht weit entfernt. Also war mein Vater dorthin gegangen, und er traf ein, während sie und ich uns unterhielten. Er trommelte gegen die Tür und rief mit tränenüberströmtem Gesicht: „Meine Tochter, bitte mach auf“ Dann schrie er: „Dein Bruder hat sich bekehrt! Er ist vom islamischen Glauben abgefallen. Ich muss ihn sofort töten!“

Meine Schwester öffnete die Tür und versuchte ihn zu beruhigen. „Vater, er ist nicht hier. Vielleicht ist er anderswo hingegangen. Geh doch nach Hause und versuch dich zu beruhigen, dann reden wir später als Familie darüber.“

Meine Schwester erbarmte sich über mich und holte meine Sachen aus dem Haus meiner Eltern. Sie und meine Mutter gaben mir etwas Geld, und dann stieg ich am Abend des 28. August 1994 in meinen Wagen und fuhr davon.

Drei Monate lang kämpfte ich mich durch Nord-Ägypten, Libyen, den Tschad und Kamerun. Schließlich kam ich in den Kongo. Hier erkrankte ich an Malaria. Man holte einen ägyptischen Arzt, der mich untersuchte. Sein Urteil war, dass ich den nächsten Morgen nicht mehr erleben würde, und man arrangierte die Lieferung eines Sarges von der ägyptischen Botschaft im Kongo, um mich wieder nach Hause zu schicken.

Zur allgemeinen Verblüffung wachte ich am nächsten Morgen wieder auf. Nach fünf Tagen konnte ich das Krankenhaus verlassen, und ich fing an, den Leuten überall davon zu erzählen, was Jesus für mich getan hatte.

LEBEN ALS NACHFOLGER JESU

Zehn Jahre sind vergangen, seit ich den Herrn Jesus als meinen Erlöser angenommen habe. Er hat mich gerufen und mir eine persönliche Beziehung zu ihm geschenkt, etwas, was der Islam nie bieten konnte. Ich habe nie aufgehört, um die muslimischen Menschen, die ich zurückgelassen habe, zu weinen und den Herrn anzuflehen, sie von der Finsternis des Islam zu befreien.

Wenn Sie dieses Buch lesen, werden Sie begreifen, wie tief diese Finsternis ist. Es sind die Lehren des Islam, die Terroristen hervorgebracht haben, die im Namen Allahs zu jeder bösen Tat fähig zu sein scheinen.

Heute interessiert sich die ganze Welt dafür, was der Islam lehrt. Dabei sind in den Medien und im Internet eine Menge Fehlinformationen im Umlauf. Mein Ziel ist es, Ihnen deutlich vor Augen zu führen, warum diese Leute sich so verhalten, wie sie es tun. Allerdings will ich Sie nicht zum Zorn reizen. Ich will Sie zum Glauben anreizen, zum Glauben an den Sturz des Islam und die Befreiung seiner Gefangenen im Namen Jesu.

Soweit also Mark Gabriel über seinen Übertritt zum Christentum. Soweit ich weiß lebt er heute in den USA. Er ist aber häufiger in Europa zu Vorlesungen unterwegs. Nun zum zweiten Teil dieses Artikels, in dem Mark Gabriel darüber schreibt, daß Mohammed eben kein edler und gutmütiger Mensch war, sondern ein brutaler und grausamer Feldherr. Mark Gabriel schreibt auf Seite 30:

DIE LETZTE OFFENBARUNG ZUM DJIHAD: EROBERT DIE WELT

Der letzte Schritt in der Entwicklung des Djihads war der Moment, als der Djihad aufhörte, eine regionale Erscheinung zu sein, und seinen Blick auf die ganze Welt richtete. Diese Veränderung basierte auf einem neuen Koranvers, den Mohammed empfing:

Und kämpfe wider sie, bis es keine fitna (Unglaube und Vielgötterei, d. h. Verehrung anderer Götter außer Allah) mehr gibt und die Religion (Anbetung) allein Allah [auf der ganzen Welt] gehört. Lassen sie jedoch davon ab, (andere außer Allah anzubeten), so ist gewiss Allah der All-Sehende dessen, was sie tun. SURE 8,39 NACH THE NOBLE QURAN

Aufgrund dessen sagte Mohammed zu seinen Anhängern: Ich hörte den Apostel Allahs [den Erzengel Gabriel] sagen: Ich befehle im Namen Allahs, dass Ihr alle Menschen bekämpft, bis dass alle sagen: Es gibt keinen Gott als Allah allein, und ich bin sein Apostel. Jeder, der das bekennt, wird sich selbst und sein Geld retten.

Die Muslime setzten diese Offenbarungen sogleich in die Tat um. Sie erweiterten den Djihad über Arabien hinaus und griffen viele Länder in Asien, Afrika und Europa an. Das war die ganze damals bekannte Welt.

Insgesamt führte Mohammed persönlich siebenundzwanzig [27] Feldzüge an. Zusätzlich sandte er seine Streitmacht siebenundvierzig [47] Mal aus, ohne selbst mitzuziehen (das sind etwa sieben Mal pro Jahr). Die Herrschaft Mohammeds endete im Jahre 632 n. Chr. mit seinem Tod. Trotz all seiner kriegerischen Aktivitäten fand er den Tod nicht in der Schlacht. Die Geschichtsschreibung berichtet, dass er stattdessen einem langwierigen Fieber erlag. [1]

[1] Nach dem Tod Mohammeds führten seine Nachfolger die von Mohammed begonnen Kriege, wie sie im Koran festgelegt sind, weiter fort: Fast 500 Jahre lang überfielen muslimische Truppen einst jüdische, christliche, hinduistische und buddhistische Länder wie Palästina, Syrien, Jordanien, Israel, Marokko, Ägypten, Tunesien, Algerien, Libyen, Iran, Irak, Spanien, Portugal, Teile Frankreichs, Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Armenien, die Türkei (Byzanz), Zypern, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Afghanistan, Indien, China und Pakistan. (siehe: Die islamische Expansion und Geschichte des Islam) Beim Überfall auf Indien, ermordeten die Muslime 80 Millionen Hindus und die friedlichen und sich gegen die mörderischen Angriffe der Araber nicht zur Wehr setzenden Buddhisten Indiens, wurden nahezu ausrottete.“

Hier das 43-seitige PDF-Dokument: Mark Gabriel: Islam und Terrorismus

Siehe auch:

Tausende von Kirchenschändungen. Wo bleibt die Antwort der Bischofskonferenz?

"Zurückgeschrieben": Ex-Muslimin Mina Ahadi antwortet einem Leser

Michael Klonovsky: Brände in Asylbewerberheimen: Schuld der Deutschen!

Dr. Udo Ulfkotte: Willkommen in Absurdistan – Thor Steinar und die linken Heuchler

Thüringen unterstützt seit 2011 Reisen von „Antifa” und anderen linksextremen Gruppierungen

Michael Stürzenberger: Der gesunde deutsche Patriotismus

Prof. Muhammad Sven Kalisch: Islamische Theologie ohne historischen Muhammad?

18 Jun

Anmerkungen zu den Herausforderungen der kritischen-historischen Methode für das islamische Denken.

In seinem 30-seitigem Aufsatz „Islamische Theologie ohne historischen Muhammad“ schreibt der ehemalige islamische Theologe Prof. Muhammad Sven Kalisch:

Bis vor einiger Zeit war ich fest davon überzeugt, dass es sich bei Muhammad um eine historische Person gehandelt hat. Zwar bin ich immer davon ausgegangen, dass die islamische Überlieferung bezüglich Muhammad sehr unzuverlässig ist, doch hatte ich keine Zweifel daran, dass zumindest die Grundlinien seiner Biographie historische Wahrheiten darstellen. Von dieser Position bin ich nun abgerückt und werde demnächst ein Buch veröffentlichen, indem ich unter anderem auch zu dieser Frage Stellung nehmen und meine Argumente genauer darlegen werde. Dieser Aufsatz stellt nur eine kurze Zusammenfassung meiner wichtigsten Argumente dar und widmet sich darüber hinaus der Frage, welche Implikationen (Schlußfolgerungen bzw. Interpretationen) historisch-kritische Forschung für die islamische Theologie hat und wie ich als Theologe mit meinen Forschungsergebnissen umgehe (auch darauf werde ich in dem Buch ausführlich eingehen).

Was die Frage der Geschichtlichkeit Muhammads angeht, habe ich im Übrigen gar nicht viel Neues anzubieten. Ich halte meine Position eigentlich nur für eine konsequente Schlußfolgerung aus dem bisherigen Wissensstand. Sie erscheint nur deshalb so spektakulär, weil sie von einem Muslim ausgesprochen worden ist. Dass man unter Berücksichtigung der bekannten Fakten zu einer Skepsis bezüglich der Existenz Muhammads gelangen muss, zeigt auch die erst kürzlich erschienene Muhammad-Biographie von Hans Jansen, der die Unglaubwürdigkeit der islamischen Überlieferung deutlich herausarbeitet. In seinem Buch spricht Jansen die Theorie der Leugnung der Geschichtlichkeit (der Existenz) des Propheten Muhammads an und bemerkt dazu folgendes:

„Anders als viele Muslime denken, lehnen aber auch die meisten westlichen Wissenschaftler derartige Hypothesen ab (nämlich die Hypothese, dass Muhammad nicht existiert haben soll), aus Achtung vor dem Islam, aus Angst vor den Reaktionen ihrer muslimischen Freunde oder weil sie es für spekulativen Unsinn halten.“

Sofern ein Wissenschaftler diese These wirklich für Unsinn hält, muss er dies offen sagen und seine wissenschaftlichen Argumente vorbrigen. Dagegen ist überhaupt nicht einzuwenden. Nur durch einen offenen Austausch der Argumente kommt Wissenschaft voran. Die anderen beiden Argumente aber, welche Jansen erwähnt, sind skandalös.

Das Wort „Achtung“ klingt wunderbar, doch ist es hier völlig feht am Platze, denn gemeint ist eigentlich das Gegenteil. Wer den Muslimen die Auseinandersetzung mit Fakten nicht zutraut, der stellt die Muslime auf die Stufe unmündiger Kleinkinder, denen man die Illusion des Weihnachtsmannes oder des Osterhasen nicht nehmen möchte. Wer wirklich vom Gedanken der Gleichheit aller Menschen ausgeht, der muss auch allen Menschen dieselben intellektuellen Leistungen zutrauen. Wirklicher Respekt vor den Muslimen wäre es, davon auszugehen, dass sie die Kraft besitzen, sich auf der Grundlage unseres modernen Wissensstandes mit der Religion auseinanderzusetzen. Die „Islamophoben“ (Islamkritiker) halten uns Muslime für Barbaren, die „Gutmenschen“ für „edle Wilde“. Das Ergebnis unterscheidet sich letztlich nicht. Muslime sind anders als der Rest der Menschen und gehören entweder in den Streichelzoo oder in das Raubtiergehege. Auf jedenfall aber in den Zoo.

Das letzte Argument schließlich ist noch erbärmlicher, denn dafür gibt es nur ein Wort: Feigheit. Der religiöse Fundamentalismus (nicht nur islamischer!) ist auf dem Vormarsch und dagegen gilt es die Freiheit des Denkens unter allen Umständen zu verteidigen. An diesem Punkt darf es keine Kompromisse geben, ansonsten wird die Weiche für den Rückfall ins Mittelalter gestellt und das kann sehr viel schneller gehen, als manche Menschen sich das vorstellen.

Meine Position bezüglich der Geschichtlichkeit Muhammads ist, dass ich weder seine Existenz noch seine Nichtexistenz für beweisbar halte. Ich tendiere zwar zur Nichtexistenz, für beweisbar halte ich sie jedoch nicht. Mein Eindruck ist, dass, sollte es in Zukunft nicht noch archäologische Sensationsfunde, ein islamisches „Qumram“ oder „Nag Hammadi“ geben, die Frage nach der historischen Existenz Mohammads wohl nie abschließend wird geklärt werden können.

Ich vertrete nicht pauschal die Ansichten von Karl-Heinz Ohlig und Volker Popp, halte jedoch ihren methodischen Ansatz für äußerst fruchtbar. Ohlig und Popp plädieren für eine Auswertung der archäologischen und nichtislamischen Zeugnisse zur Entstehung des Frühislam, ohne diese gleich im Lichte der islamischen Geschichtsschreibung zu interpretieren. Die archöologischen und nichtislamischen Zeugnisse werden von ihnen als eigenständige Quellen ernst genommen. Damit machen sie genau das, was seit einigen Jahrzehnten von vielen Forschern in der Bibelarchäologie betrieben wird. Auch dort hat man die archäologische Faktenlage unabhängig gedeutet und als eigenständige Quelle betrachtet.

Die dabei auftretende Unvereinbarkeit von archäologischer Faktenlage und dem Bericht des Alten Testaments führte zur Entstehung des sogenannten „Biblical Minimalism“ (vertreten von Thomas Thompson, Niels Peter Lemche, Philip R. Davis und Keith W. Whitelam), der zwar in der alttestamentlichen Forschung ebenfalls als Extremposition gilt, jedoch weitaus respektvoller behandelt wird, als die Thesen von Ohlig und Popp in der Islamwissenschaft. Die Position des „Biblical Minimalism“ sieht im Alten Testament eine theologische Fiktion mit nur minimaler und letztlich irrelevanter oder ganz ohne historische Grundlage.

Die Zeit der Patriarchen, Moses oder Exodus (der Auszug der Juden aus Ägypten), die Zeit der Richter, David und Solomon, ja selbst das Babylonische Exil werden als Mythen verstanden. Viele Forscher teilen diese Extremposition nicht vollständig, kommen ihr aber ziemlich nahe, wie etwa Israel Finkelstein und Neil Asher Silbermann, deren Buch „Unearthed“ vor einigen Jahren auch in Deutschland diskutiert wurde. Dabei muss man allerdings sehen, dass in der alttestamentlichen Forschung die archöologischen Voraussetzungen besser sind als bezüglich der Erforschung des Frühislam. Die Bibelarchöologie hat einfach aufgrund ihrer längeren Geschichte eine wesentlich größere Dichte an Funden aufzuweisen, während im Islam ja schon darin ein Problem besteht, dass an den interessantesten Plätzen nicht gegraben werden darf.

Dennoch sollte erst einmal festgestellt werden, dass Karl- Heinz Ohlig und Volker Popp es gewagt haben, neue Wege zu gehen. Sie haben mit ihrem methodischen Ansatz neue Theorien zur Entstehung des Frühislam aufgestellt und diese zur Diskussion gestellt. Diese Theorien erscheinen auch mir in vielen Punkten sehr gewagt und spekulativ und werden sich in dieser Form vielleicht nicht halten können. Den Frühislam im wesntlichen aus Münzfunden und Inschriften rekonstruieren zu wollen, erscheint mir höchst problematisch. Diese Methode erscheint mir unter Berücksichtigung des vorhandenen Materials eher dazu geeignet festzustellen, wie es nicht gewesen sein kann, und weniger geeignet, eine Rekonstruktion der tatsächlichen Ereignisse gewährleisten zu können.

Die neuen Theorien schaffen aber ein Bewusstsein für viele offenkundig vorhandene Probleme in der Forschung und werden mit Belegen vorgetragen. Was daran unwissenschaftlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ohlig und Popp haben eine neue Deutung der Geschichte des Frühislam entwickelt uns sie der wissenschaftlichen Gemeinschaft vorgelegt, damit über diese Theorie diskutiert und geforscht werden kann. Genau so soll Wissenschaft funktionieren. Um bei Problemen voranzukommen, müssen neue Deutungen gefunden werden und man muss das Risiko eingehen, sich zu irren, anstatt aus Furcht vor Zorn und Spott der lieben Kollegen ja nicht aus der Reihe zu tanzen. Die Zukunft wird zeigen, was von den Theorien Ohligs und Popps Bestand haben wird und was verworfen werden muss.

Ich glaube, dass von ihrem Ansatz auf jeden Fall Bestand haben wird, dass das Vertrauen in die islamische Geschichtsschreibung weiter geschwächt worden ist. Auch wenn man den Schlussfolgerungen von Ohlig und Popp in den Einzelheiten skeptisch gegenüber steht, wird man nicht darum herumkommen, die von ihnen aufgezeigte Differenz zwischen islamischer Geschichtsschreibung und nichtislamischen Quellen sowie archäologischer Faktenlage zu registrieren. Dadurch wird die Feststellung weiter erhärtet, dass wir es bei der islamischen Geschichtsschreibung mit Heilsgeschichte zu tun haben, die wenig oder gar keinen historischen Kern enthält.

Man wird kaum mehr bestreiten können, dass der Islam eine längere Entstehungsgeschichte hatte und dass das Christentum dabei eine Rolle gespielt haben muss. Wieweit umgekehrt die tatsächlichen Ereignisse noch rekonstruiert werden können, ist eine andere Frage. Obwohl ich in vielen Einzelheiten die Schlussfolgerungen von Ohlig und Popp als sehr gewagt und spekulativ erachte, was aber nicht heißt, dass sie vielleicht nicht doch stimmen könnten, komme ich im Endergebnis ihnen recht nahe. Unter Berücksichtigung der islamischen Quellen zur frühislamischen Gnosis scheint es mir äußerst wahrscheinlich, dass der Islam das Produkt einer christlichen oder jüdisch-christlichen Gnosis ist.

Der Islam betrachtet sich als Fortsetzung und Vollendung des jüdisch-christlichen Heilsdramas. Bereits aus diesem Grund liegt es doch nahe, bei seiner Entstehung ähnliche Mechanismen in Betracht zu ziehen, wie es bei der Entstehungsgeschichte des Alten Testaments und des Christentums beobachtet werden können. Was sind nun die wesntlichen Punkte, welche nach meiner Ansicht Anlass dazu geben, die Geschichtlichkeit Muhammads zu bezweifeln?

1. Warum ist die Existenz Muhammads zweifelhaft?

Aus den ersten beiden Jahrhunderten des Islam haben wir kaum islamische Originalquellen. Diesen Punkt muss man sich immer wieder vor Augen führen. Aber auch dort, wo eine Quelle aus dieser Zeit zu stammen scheint, ist Vorsicht geboten. Die bloße Behauptung, eine Quelle stamme aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert der islamischen Zeitrechnung, bedeutet nichts. Es ist zunächst eine bloße Behauptung. Und selbst wenn eine Quelle tatsächlich im ersten oder zweiten Jahrhundert verfasst sein sollte, so bleibt immer noch die Frage einer späteren Manipulation. Festeren Boden in der Quellenlage beginnen wir erst im dritten islamischen Jahrhundert zu betreten.

Wenn wir eine Quelle haben, wie etwa das dem al-Hasan al-Basri (gestorben 728 n.Chr.) zugeschriebene Traktat über die Willensfreiheit oder theologische Traktate, die Zaid b. Ali (gestorben 740), einem Ururenkel des Propheten zugeschrieben werden, dann ist man sich darüber im Klaren, dass es für solche Texte keine sichere Überlieferungsgeschichte gibt.. Es gibt keine Sicherheit, dass die Quellen tatsächlich von dem Autor stammen, dem sie zugeschrieben werden. Eine nachweisbare Dokumentation, die lückenlos nachprüfbar diese Quellen bis zu ihren angeblichen Autoren zurückverfolgt, gibt es nicht, kann es eben wegen der kaum vorhandenen Quellen auch nicht geben.

Dass eine, wie z.B. bei manchen Schriften des Zaid b. Ali vorhandene Überlieferungskette, immer auch spätere Fälschung sein kann, bedarf keiner weiteren Diskussion. Um die Authentizität einer frühislamischen Quelle zu prüfen, bleibt nur der Weg, sie mit den bekannten Daten mit der Geschichte des Frühislam zu vergleichen und so zu einer gewissen Wahrscheinlichkeitseinschätzung zu kommen, wer diese Texte wann verfasst haben könnte. Hier wird dann aber auch schon das Dilemma deutlich. Diese Daten, das historische Umfeld, werden von der islamischen Geschichtsschreibung vorgelegt. Man bewegt sich also immer im Rahmen dessen, was die islamische Geschichtsschreibung grundsätzlich vorgibt. Die spannende Frage ist aber, inwieweit diese Geschichtsschreibung nicht theologische Konstruktion und Fiktion ist. Misst man manche islamische Texte aus dem 1. und 2. islamischen Jahrhundert an diesem Maßstab, dann vergleicht man vielleicht nur Fälschung mit Fälschung, Fiktion mit Fiktion und hat nichts gewonnen.

Es ist ohnehin auffällig, warum aus dieser Zeit (1. und 2. Jahrhundert Hidschra) so wenig Literatur erhalten ist, wird doch von den späteren Quellen durchaus eine literarische Produktivität für diese Epoche zugestanden. Wir wissen, dass die Muslime sich offensichtlich nicht nur in Arabisch, sonder auch in Mittelpersisch, Griechisch und Latein ausdrücken konnten (siehe unten). Der islamischen Überlieferung zu Folge soll ja Mohammed selbst schon Sendschreiben in arabischer Sprache an die Herrscher seiner Zeit verschickt (so z.B. Kaiser Herakleios, oströmischer bzw. byzantinischer Kaiser) und diese zur Annahme des Islam aufgefordert haben. [1]
[1] Man stelle sich einmal diese Frechheit vor. Da fordert Mohammed doch tatsächlich den oströmischen christlichen Kaiser Herakleios auf, den Islam anzunehmen und unterlegt diese Forderung gleichzeitig mit der Drohung, Byzanz militärisch anzugreifen. Mohammeds Heer, welches aus 3.000 muslimischen Kriegern bestand, zog bis nach Maan in Syrien (Entfernung Medina nach Damaskus/Syrien etwa 1.300 km). Dort erfuhren die Muslime, dass der byzantinische Kaiser Heraklius (Herakleios) mit 100.000 Kriegern, denen sich weitere 100.000 Mann aus den Stämmen Lakhm, Djudham, Qain, Bahra und Bali angeschlossen hatten, ausgezogen war. Und so kehrten Mohammeds Krieger nach einem kleinen Scharmützel im Dorf Masharif, wo die Muslime auf die byzantinischen Krieger stießen und erkannten, dass sie gegen die Übermacht der Byzantiner nichts ausrichten konnten, unverrichteter Dinge wieder nach Medina zurück.Wo sind all die Zeugnisse einer islamischen Dawa [2] , die noch in mehreren Sprachen vorhanden sein müssten, wenn denn die Araber des ersten Jahrhunderts tatsächlich zu einer neuen Weltreligion aufrufen wollten? Sie hätten ihre neue Lehre ja nicht nur auf Arabisch, sondern auch in Griechisch, Latein und Mittelpersisch ihrer Umgebung mitteilen können. Warum ist überhaupt so wenig Literatur aus dieser Zeit erhalten? Wenn man weiß, wie gründlich die schließlich siegreiche katholische Kirche mit dem Erbe der Antike und der Gnosis aufgeräumt hat, dann kann man sich gut vorstellen, was sich vielleicht im Islam abgespielt haben mag. Seit den glücklichen Funden von Nag Hammadi [3] wissen wir, was für ein reicher Schatz an gnostischer Literatur einst existiert haben muss. Wer weiß, welche Literatur in der Ummayadenzeit existiert haben mag, die für immer verloren gegangen ist? Wo sind die Zeugnisse der frühislamischen Gnosis, die Gulät der islamischen Häresiographen, geblieben?[2] Unter der Dawa versteht man die Aufforderung der Muslime an die Nichtmuslime, dem Islam beizutreten. Weigern sich die Nichtmuslime dieser Aufforderung zu folgen, dann werden sie bekämpft.

[3] Die Nag-Hammadi-Schriften (auch als Nag-Hammadi-Bibliothek bekannt) sind eine Sammlung von frühchristlichen Texten hauptsächlich gnostischer Orientierung, die im Dezember 1945 in der Nähe des kleinen ägyptischen Ortes Nag Hammadi von ansässigen Bauern gefunden wurde. Die meisten dieser Schriften waren bis dahin gar nicht oder nur in Fragmenten bekannt. Dazu gehört insbesondere das Thomasevangelium.Ein Beispiel zur Illustration, der auch in diesem Zusammenhang vielfältigen Probleme innerhalb der islamischen Quellen: In der frühen Sira, der Prophetenbiographie, (genauer: in der frühen Imamiya (Rawafid), also den Vorläufern der Itna Asariya) spielt nach den Quellen ein Personenkreis eine große Rolle, der in der Itna Asariya auch heute noch zu den großen frühen Theologen der imamitischen Sira gerechnet wird und zu dem Namen wie z.B. Hisam b. al-Hakam (2. Jahrhundert Hidschra) oder Hisam b. Salim al-Gawaliqi (2. Jh. H.) gehören. Diese Personen sollen zum engsten Schülerkreis der damaligen Imane gehört haben und schriftstellerisch produktiv gewesen sein.

Noch Ibn an-Nadim (gestorben 995) kennt Titel ihrer Werke und es ist davon auszugehen, dass zumindest einige davon in seiner Zeit noch existierten. Nach allem, was die Häresiographen uns über diese Leute mitteilen, war ihr theologisches Denken aber noch weit von dem entfernt, was später einmal asaritische [4] Theologie wurde. So verwundert es uns nicht, dass keiner dieser frühen Werke erhalten blieb, obwohl diese Literatur für die Sia (Schiiten?) einen geradezu unschätzbaren Wert gehabt haben muss.
[4] Der Islam hat eine Vielzahl theologischer, rechtswissenschaftlicher, philosophischer und mystischer Strömungen hervorgebracht, die zum Teil nicht mehr existieren. Die bekannteste Unterteilung des Islam ist die nach den Rechtsschulen: Gafariten, Malikiten, Safiten, Hanblaiten, Hanafiten. In der Theologie sind die Mutalaziten und Asariten die bekanntesten Gruppierungen. Die Unterteilung in Sunniten und Schiiten geht zurück auf Meinungsunterschiede hinsichtlich der Nachfolge des Propheten.Die einzige Erklärung für ihr Verschwinden liegt darin, dass sie theologisch längst nicht mehr brauchbar war. Ibn an-Nadim berichtet, dass Hisam b. al-Hakam ein „Kitab ar-radd ala Hisam al-Gawaliqi“ und ein „Kitab ar-radd ala-Saitan at-taq“ verfasst haben soll. Solche Literatur kann der späteren Itna Asariya schon deswegen nicht Recht gewesen sein, weil alle drei ja angeblich Schüler der unfehlbaren Imame waren und nach imamitischer Logik hätten sie die Imame konsultieren müssen, bevor sie theologische Ausagen veröffentlichen, zumindest in wesentlichen Fragen der usul ad-din (der Grundfragen des Glaubens). Es hätte somit kein Grund bestehen dürfen, Widerlegungsschriften zu verfassen….

Es bleibt festzuhalten, dass die islamischen Quellen eine durchaus nennnenswerte Literatur für die ersten beiden Jahrhunderte des Islams behaupten. Die Muslime waren Herrscher, keine verfolgte Minderheit. Es hätte ihnen nicht schwer fallen dürfen, diese Literatur zu bewahren. Tatsache ist, dass diese Literatur heute nicht mehr existiert. Daraus lassen sich nur zwei mögliche Schlußfolgerungen ziehen: Entweder hat diese Literatur nie existiert und ist nur eine Fiktion späterer islamischer Geschichtsschreibung oder aber die späteren Muslime hatten kein Interesse an ihrer Bewahrung. Ein mangelndes Interesse an der Bewahrung aber wäre, gerade angesichts der späteren Sammlung von Überlieferung, nur erklärbar, wenn das frühe Material für spätere Theologen uninteressant gewesen wäre. Uninteressant kann es aber nur gewesen sein, wenn sich in dieser Literatur Angaben gefunden haben, die mit späteren Vorstellungen unvereinbar geworden waren und deshalb auch nicht bewahrt werden sollten.

Van Ess weist deshalb ebenfalls zu Recht auf folgenden Punkt hin (Bezugnehmend auf die islamische Literatur zur Zuverlässigkeit von Überlieferern): „Die dauernde Überlieferung des gleichen Materials, verführt leicht dazu, an dichte Bezeugung zu glauben. Man sollte nicht vergessen, dass diese im Laufe der Zeit immer „objektiver“ wirkenden Informationen meist nur eine ganz schmale Basis haben.“…

Damit komme ich zum Argument der „Verschwörungstheorie“. Kritiker meinen, um das islamische Überlieferungsmaterial zu konstruieren, wäre letztlich eine Verschwörung nötig gewesen. Wir reden hier aber über eine Zeit ohne Massenmedien, Internet, allgemeine Schulpflicht und modernes wissenschaftliches Weltbild. Die Quellen, die die einzelnen Informationen belegen, sind in Wirklichkeit gering an Zahl. Der Zeitraum der berühmten dunklen frühen zwei Jahrhunderte des Islam wäre durchaus ausreichend, um eine neue Glaubenslehre mit erfundener Gründerfigur langsam zu verbreiten. Anderslautendes Material ist im Laufe der Zeit verschwunden. Es wurde vergessen, vernichtet oder im Sinne des neuen Standes der Theologie umgearbeitet. Dieser Prozeß kommt völlig ohne Verschwörung aus. Es reicht aus, wenn sich bestimmte theologische Gedanken langsam durchsetzen und ältere Elemente verdrängen, wie wir es bei dem Beispiel der frühen siitischen (schiitischen?) und mutazilistischen Literatur gesehen haben. Wenn dann auch noch Protektion durch eine politische Herrschaft hinzukommt, geht der Verdrängungsprozess noch leichter.

Was etwa die Aliden angeht, die Familie des Propheten (Ahl al-Bait, Al Muhammad), so kann man sich leicht einen „Entstehungsprozess“ dieser Familie auch ohne historischen Muhammad vorstellen. In einem Streit, der im Jemen des 6. Jahrhunderts (Hidschra) aufkam, wies ein zaidistischer Theologe mit Namen Naswan b. Said al-Himyari darauf hin, dass der Begriff der Al Muhammad, der Familie Muhammads, welcher von den Zaiditen des Jemen immer im Sinne einer leiblichen Abstammung von Muhammad und Ali verstanden wurde, welche Voraussetzung zur Eignung zum Imamat war, auch ganz einfach nur die Anhängerschaft Muhammads bedeuten kann. Al-Himyari leugnet nicht, dass es eine leibliche Nachkommenschaft des Propheten gab, verwies auch theologisch auf die Relevanz (Bedeutsamkeit, Wichtigkeit) der geistigen Nachfolge, welche ebenfalls die Zugehörigkeit zur Familie des Propheten begründe.

Es kann gut möglich sein, dass es in den beiden ersten beiden „dunklen“ Jahrhunderten des Islam eine Gruppe der Al Muhammad gegeben hat, die ursrünglich einfach nur Anhängerschaft eines nicht historischen, sondern mythischen Muhammad war und die dann im Zuge der weiteren Herausbildung des Muhammadmythos in eine leibliche Verwandtschaft umgedeutet wurde, deren echte Genealogien (Abstammungen) man nur ab einem bestimmten Punkt in wenigen Schritten mit dem angenommenen Religionsstifter verbinden brauchte. So konnten ganz einfach weit verzweigte Genealogien der Hasaniden und Husainiden entstehen, die bis zu einem gewissen Punkt sicherlich korrekt sind, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt (vielleicht z.B. ab Ali Zainal’abidin oder Muhammad al-Baqir, vielleicht aber auch erst viel später) an eine erdachte Genealogie angeschlossen wurden.

Interessant ist dabei übrigens auch, dass man sich nur bei den fatimidischen Aliden die Mühe genauer Stammbäume gemacht hat, bei den übrigen Aliden oder gar Talibiden hat man sich nicht wirklich für eine Rekonstruktion der Stammbäume interessiert. Das ist logisch und folgerichtig, weil diese für die Theologie der Sia (und erst recht der Sunniten) weitgehend irrelevant waren und sich theologisch die Begrenzung der „heiligen Familie“ auf die Nachfahren Alis und Fatimas durchsetzte.

Eine weitere notwendige Bemerkung zur islamischen Überlieferung besteht darin, dass auch die Muslime immer wieder betont haben, aus welch riesigen Ozean von angeblicher Prophetenüberieferung die großen Überlieferer ihr Material zusammengestellt haben. Es ist die islamische Überlieferung selbst, die die ungeheure Masse von Fälschungen betont. Aber selbst das Material, dass die Überlieferer dann tatsächlich nach Prüfung ihrer Sammlung aufnahmen, ist immer noch häufig widersprüchlich und nicht nur von westlicher Forschung, sondern innerislamisch heftig kritisiert worden.

Seien es in der Vergangenheit die Al ar-ra’y oder die Mu’taziliten und in der Neuzeit Kritiker wie Zayyed Ahmad Khan oder Mahmud Abbu Rayya, es gab auch innerhalb des Islam stets Personen und Gruppierungen die erkannt hatten, dass die Haditüberlieferung völlig unzuverlässig ist und die Methodik der Ahl al-hadit mittels der Tradentenkette die Spreu vom Weizen zu trennen, nicht funktionieren kann. Als sicherer Anker gilt ihnen der Koran. Da nur besteht das Problem darin, dass beim Wegfall der Zuverlässigkeit der islamischen Überlieferung jeglicher Anhaltspunkt für die Überlieferungsgeschichte des Koran ebenfalls wegfällt.

Dass der Koran allein auf Muhammad zurückgeht, versichert uns einzig und allein die islamische Überlieferung. Sollte Muhammad gar nicht existiert haben, kann der Koran selbstverständlich nicht von ihm stammen. Es ist denkbar, dass der Koran sehr früh entstanden ist und die Prophetenbiographie dann vielleicht wie ein Midrasch (wie eine Schriftauslegung) um den Text herumkomponiert wurde. Vielleicht aber sind auch Teile des Koran parallel zur Entwicklung einer Prophetenbiographie entstanden. Sure 33, Vers 40, wo Muhammad als hatam an-nabiyin (Siegel des Propheten) bezeichnet wird, scheint angesichts der deutlichen Evidenz (Klarheit), dass die ersten „Muslime“ noch kein Sendungsbewusstsein für eine neue Religion hatten (siehe unten) schwer auf einen eventuellen historischen Muhammad zurückzugehen, sondern sieht doch ganz nach einem theologischen Bekenntnis aus einer späteren Entwicklungsphase aus. Hier gibt es viele offene Fragen.

Wenn man weiß, mit welcher ungeheurer Energie und religiöser Phantasie der Prophet zur Projektionsfläche aller möglichen theologischen und juristischen Ansichten gemacht wurde, was aber soll einen dann noch sicher machen, dass nicht auch die Projektionsfläche selbst einst nur das Produkt religiöser Phantasie war. Jede Strömung hat in Theologie wie Recht dem Propheten und sonstigen Autoritäten alles das zugeschrieben, was sie selbst geglaubt hat. In bestimmten Texten, wie etwa dem Kitab al-Hugga in den usul al-kafi, ist dies auf den ersten Blick zu erkennen. Aber auch sonst wird jeder historisch-kritisch arbeitende Forscher in der islamischen Überlieferung schnell eine Projektion theologischer und juristischer Ansichten auf frühe Autoritäten erkennen.

Es sind außerdem dieselben Überlieferungskreise, die uns ganz offenkundig Unsinn überliefern, die uns auch das Material liefern, aus denen viele muslimische wie nichtmuslimische Wissenschaftler noch heute eine Biographie des Propheten meinen erarbeiten zu können. Wer sagt uns, dass die Higra nicht ebenso erfunden ist, wie die Legende von der Mondspaltung? Können wir etwas als historisch annehmen, nur weil kein Wunder in der Geschichte vorkommt. Der Islam steht in der Tradition des Alten und des Neuen Testaments und schon deshalb müssen wir ernsthaft in Erwägung ziehen, dass bei der Abfassung der islamischen Texte ähnliche Mechanismen der religiösen Mythenkonstruktion am Werk gewesen sind.

Die Entwicklung einer Religion ohne Gründungsfigur ist kein Problem. Nach meiner Auffassung hat sich auch das Christentum ohne historischen Jesus entwickelt. Natürlich weiß ich, dass ich dieses Argument hier nicht anbringen kann, da man mir entgegenhalten wird, die Ungeschichtlichkeit Jesu sei eine völlige Mindermeinung. Dass es eine Mindermeinung ist, ist mir bekannt. Deswegen muss sie aber nicht falsch sein. Nach meiner Auffassung sind die Argumente ihrer Vertreter überzeugend. Ich will an dieser Stelle, wo kein Raum dazu ist, die Geschichte des Frühchristentums nicht weiter berühren, wenngleich ich hier interessante Parallelen zum Frühislam sehe.

Ich bin wie der Theologe Raschke der Auffassung, dass das Christentum ursprünglich Gnosis ist. Jesus ist eine mythische Erlösergestalt, von den Gnostikern erfunden, um ihre Theologie mytisch-bildlich darzustellen und propagieren zu können. Auch beim Islam ist es meines Erachtens denkbar, dass die Figur Mohammeds als gnostische Umgestaltung der Jesusfigur aus einer arabisch-christlichen oder jüdisch-christlichen Gnosis entstanden sein könnte.(siehe dazu weiter unten die Ausführungen zu den Gulat)

Es gibt jedoch neben dem Christentum eine andere große Religion, die ohne historischen Stifter eine schnelle und weit reichende Verbreitung gefunden hat. Ich meine den römischen Mithraskult, dessen verblüffende Ähnlichkeit mit dem Christentum schon den Kirchenvätern bewusst war. Es gibt wohl niemanden, der die Existenz eines historischen Mithras behauptet. Trotzdem hat diese Religion innerhalb relativ kurzer Zeit eine enorme Verbreitung innerhalb des Römischen Reiches erlangt und war einer der großen Konkurrenten des Christentums. Für die Verbreitung einer Religion ist die religiöse Idee entscheidend, nicht ob eine Gründungsfigur dahinter steht.

Während nun die islamische Überlieferung schon zahlreiche Probleme in sich birgt, wird die bereits aus ihr resultierende Annahme, dass diese Geschichtsschreibung eine völlige theologische Konstruktion darstellt und nicht nur eine mit Legenden und Mythos angereicherte Wiedergabe eines historischen Kerns durch archäologische und außerislamische Zeugnisse weiter verstärkt. Daraus folgt nicht unbedingt die Nichtexistenz Muhammads. Die Existenz einer Person Muhammad bleibt trotzdem grundsätzlich denkbar, allerdings nur noch in einer Form, in der sie mit dem Muhammad der Überlieferung eigentlich nichts mehr zu tun hat. Patricia Crone und Martin Hinds haben in ihrem Buch „Gods Caliph“ folgende Feststellung getroffen:

„It is a striking fact that such dokumentary evidence as survives from the Sufyanid period makes no mention of the messenger of God it all. The papyri do not refer to him. The Arabic inscriptions of the Arab-Sasanian coins only invoke Allah, not his rasul; and the Arab-Byzantine bronze coins on which Muhammad appears as rasul Allah, previously dated to the Sufyanid period, have now been placed in that of the Marwanids. Even the two surviving pre-Marwanid tombstones fail to mention the rasul, though both mention Allah; and the same is true of Mu’awiyas inscription at Ta’if. In the Sufyanid period, apparently, the prophet had no publicly acknowledged rule.“
Übersetzung (vom Blogbetreiber): Es ist eine auffallende Tatsache, dass es keine dokumentarischen Belege aus der Sufyanid-Periode gibt, die den Botschafter Gottes erwähnen. Die Papiere? berufen sich nicht auf ihn. Die arabischen Inschriften der arabisch-sasanidischen Münzen berufen sich nur auf Allah, nicht auf seinen Apostel (Gesandten Gottes); und die arabisch-byzantinische Bronzemünze, auf der Muhammad als Gesandter Gottes erscheint, die ehemals auf der Sufyanid-Periode datiert war, wurde jetzt auf die Zeit der Marwaniden (990-1096 n.Chr.) datiert. Auch die beiden aus der Vor-Marwanid-Zeit erhalten gebliebenen Grabsteine erwähnen nicht den Gesandten Gottes, obwohl sie beide Allah erwähnen, und das gleiche gilt für Mu’awiyas Inschrift am Ta’if. Im Zeitraum der Sufyanid hatte der Prophet keine öffentlich anerkannte Rolle.Es ist auffällig, dass die Muslime sehr lange gebraucht haben, bis sie die Formel: „Muhammad ist der Gesandte Gottes“ auf Münzen geprägt oder in Inschriften festgehalten haben. In einer auf das Jahr 64 datierten Inschrift aus Karbala (Irak) lernen wir die Formel „Herr (Raab) von Gabriel und Michael und Israfil.“ Es gibt mehrere arabische Inschriften mit Formeln wie z.B. „Gott (ilah) von Moses und Abraham“, „Herr (Raab) und Moses“ oder „Herr (Raab) von Jesus und Moses“. Die älteste Erwähnung der Formel „Muhammed rasul Allah“ findet sich auf einer Münze aus dem Jahr 66. Danach wird sie dann ständig verwendet. Es gibt ältere Münzen auf denen allein das Wort „Muhammad“ erwähnt wird. In Palästina fand man Münzen die wahrscheinlich in Amman geprägt wurden, auf denen auf einer Seite in arabischer Schrift das Wort „Muhammad“ zu lesen ist, während auf der anderen Seite ein Mann zu sehen ist, der ein Kreuz in der Hand hält.

Aus der Zeit des Abdalmalik b. Marwan existieren Münzen mit der Formel „Muhammad rasul Allah“, auf denen gleichzeitig ein Fisch, ein gängiges Symbol für Christus, abgebildet ist. Es gibt Bleibullen (Urkunden) aus der Zeit Abdalmalik b. Marwan, welche die Aufschrift „Filastin“ (Palästina) tragen. Darauf findet sich auch der Buchstabe Alpha, das Feld des Revers ist eventuell als Omega zu deuten, was dann zusammen ebenfalls ein Symbol für Christus wäre. Man würde bei einem muslimischen Herrscher Münzen mit der Aufschrift Makka (Mekka), Madina (Medina) oder vielleicht noch al-Quds (Jerusalem) erwarten. Palästina aber macht in einem damaligen Kontext keinen Sinn. Wir sind nicht in der Zeit der Kreuzzüge oder im 20. Jahrhundert, wo Palästina für die Muslime eine politische Symbolik bekommen hat. Für Abdalmalik kann Palästina nur eine theologische Bedeutung gehabt haben und die macht nur in einem christlichen oder jüdischen Kontext Sinn.

Selbstverständlich sind für die ursprüngliche Nichterwähnung des Propheten verschiedene Erklärungen möglich und sie ist auch kein Beweis für die Nichtexistenz eines historischen Muhammad, aber sie ist äußerst erstaunlich und wirft für den Fall der Existenz eines historischen Muhammad die Frage nach dessen Bedeutung der Urgemeinde auf. Innerhalb der islamischen Überlieferung findet sich hierzu insofern eine Parallele, als in der Literatur zur islamischen Rechtsmethodik als auch in der Literatur zur Methodik der Haditwissenschaft deutlich zu erkennen ist, dass für den früher Islam die Vorstellung von Muhammad als dem allein ausschlaggebenden Paradigma (Grund, Ursache) für die Gläubigen nicht die Rede sein kann.

Der Begriff der „Sunna“ (Verhaltens- und Lebensweise) war ursprünglich nicht allein für den Propheten reserviert. Er stellt sich unter anderem auch als ein Begriff für einen allgemeinen oder lokalen Konsens dar. Wenn Muhammad existiert hat, dann kann seine Bedeutung für die ersten Muslime schwerlich schon die gewesen sein, die ihm später islamische Theologie zugewiesen hat. Das aber bedeutet, dass die Religion des Islam, wenn es sie denn schon gegeben haben sollte, damals eine ganz andere gewesen sein muss, als die Religion des Islam, die wir später im 3. Jahrhundert kennen lernen.

Die Münzprägungen und Inschriften der Umayyadenzeit passen nicht zum Islam, wie man ihn aus dem 3. Jahrhundert (H) kennt und wie er angeblich in seinen wesentlichen Grundzügen schon seit Muhammad existiert haben soll. Mu’awiya (der Kalif der Umayyaden) etwa läßt eine Inschrift in griechischer Sprache anbringen, der ein Kreuz vorangestellt ist. Auch auf Münzen taucht das Kreuz auf. In einer christlichen Chronik wird gar berichtet, Mu’awiya habe in Golgota (hier wurde Jesus gekreuzigt) und Gethsemane gebetet (In Gethsemane betete Jesus in der Nacht vor seiner Kreuzigung.). Nichts deutet darauf hin, dass wir es bei Mu’awiya mit einem Muslim zu tun haben.

Man kann hier übrigens nicht mit der Argumentation vorgehen, die Sia habe ja schon immer behauptet, Mu’awiya sei eigentlich ein Heuchler und Ungläubiger gewesen. Die islamische Geschichtsschreibung, auch die von der Sia anerkannte, hat immer betont, dass Mu’awiya sich als Muslim dargestellt hat und es gut verstand, sich als solchen zu verkaufen. Die berühmte Geschichte mit den Koranseiten an den Lanzen bei Siffin stellt ihn ja gerade als einen Meister der Propaganda dar, der genau wusste, wie er sich nach außen religiös darstellen musste. Dieser Mu’awiya hat aber ganz offensichtlich auf jeglichen Hinweis zu seiner islamischen Religionszugehörigkeit auf Münzen und Inschriften verzichtet.

In Nordafrika ließ ein arabischer Statthalter gar in lateinischer Form auf Münzen drucken. Aus Musa b. Nusair wurde Mvse filius Nvsir. Während man dort auf Münzen jeglichen Hinweis auf Muhammead sogar in das Jahr 97 der arabischen Ära vermisst, werden unter islamischer Herrschaft die Münzen weiterhin mit lateinischer Aufschrift geprägt und es fanden sich sogar Münzen mit dem Abbild der Lokalgottheit Baal, geprägt unter islamischer Herrschaft. (Es sei daran erinnert, dass es im Islam neben Allah keine anderen Gottheiten geben darf.)

In all ihren öffentlichen Bekundungen versuchen die frühen Umayyaden sich völlig oder weitgehend ihren Untertanen anzupassen. Sie verwenden religiöse Symbole des Christentums und sie benutzen neben dem Arabichen auch Griechisch, Latein und Mittelpersisch. Gleichzeitig sind sie offenbar bemüht, zu unterlassen, was sie als Anhänger einer neuen Religion identifizieren könnte. Dies passt überhaupt nicht zu der im islamischen Recht so betonten Notwendigkeit der Abgrenzung des Muslims vom Nichtmuslim bis hin etwa zur Kleidung [5], wobei diese starke Betonung der Abgrenzung vielleicht gerade als psychologischer Reflex auf eine ursprünglich bekannte Verbundenheit zu deuten ist. Es passt auch nicht in die Vorstellung, die uns die islamischen Quellen vermitteln, dass diese Menschen aller Welt eine neue Weltreligion verkünden wollen.
[5] Bereits 717 n.Chr. mussten die sogenannten Dhimmis, darunter versteht man Untergebene, Schutzbefohlene, gemeint sind hiermit Juden und Christen, unter Kalif Umar II. nicht nur Tribut zahlen, sondern auch besondere Kleidung tragen, die sie als Juden und Christen kennzeichnete. Dadurch entstand auch der sogenannte Judenstern.
Die Münzen und Inschriften sind unvereinbar mit der islamischen Geschichtsschreibung. Wenn die frühen Inschriften und Münzprägungen islamischer Toleranz entstammen, dann bleibt zumindest evident (erkennbar), dass der Urislam sehr viel toleranter gewesen sein muss als der spätere Islam. Aber Toleranz für eine andere Religion ist die eine Sache, der Verzicht auf Symbolik für die eigene Religion, wie wir es in der Zeit Mu’awiyas sehen, eine andere Sache. Sollten die ersten Muslime in dieser Angelegenheit gleichgültig gewesen sein, dann stellt sich die Frage, warum ihnen dieselbe Angelegenheit später nicht mehr gleichgültig war. Völlig gleichgültig kann ihnen ihre Münzprägung aber nicht gewesen sein, denn immerhin haben sie den Herrschernamen auf Münzen geprägt. Wer im Lande das Sagen hatte, wollte man der Welt schon mitteilen.

Man kann es drehen und wenden wie man will: die frühen Inschriften und Münzen der arabischen Herrscher bieten zumindest Evidenz (den Nachweis) für deren Willen, sich nicht von ihren Untertanen abzugrenzen und diese Evidenz kongruiert (stimmt überein) auch mit dem Zeugnis der nichtislamischen Literatur aus dieser Zeit. Die Araber werden dort unter dem Aspekt der Herrschaft behandelt, nicht als Verkünder eines neuen Glaubens. Die Christen tragen weiter ihre alten dogmatischen Streitigkeiten untereinander aus, mit den Glaubensvorstellungen der Araber aber setzen sie sich kaum auseinander. Man hat nicht den Eindruck, die Araber hätten eine andere Religion oder seien daran interessiert, eine neue Religion zu verkünden. Karl-Heinz Ohlig hat gut aufgezeigt, dass dort, wo man in wenigen außerislamischen Zeugnissen einen Hinweis auf den Islam zu erblicken glaubt, dies eher dem Wunsch nach Harmonisierung mit der islamischen Geschichtsschreibung als echter Evidenz (Übereinstimmung) durch die Texte geschuldet ist, die zudem sehr unkritisch gelesen werden.

Auch die Tatsache, dass es in der Abbäsidenzeit (Abbasidenzeit = 750-1258) zu massiven Konversionen (Übertritten) zum Islam kam, impliziert, dass es zur Zeit der Umayyaden (661-750) noch gar keine islamische Religion gab, zu der man hätte konvertieren können. Die islamischen Quellen berichten davon, dass die Annahme des Islam das Eingehen eines Klientenverhältnisses mit einem arabischen Stamm beinhalte, was für den Klienten zunächst einmal eine Demütigung und Herabsetzung bedeute, da man als Klient nicht besonders angesehen war. Das Klientensystem wäre ohne Zweifel keine gute Werbemethode für eine neue Welreligion gewesen. Offensichtlich ging es dabei weniger um die Annahme eines Glaubens als um die Aufnahme in eine bestimmte Bevölkerungsgruppe oder Bevölkerungsschicht. In Transoxianien (Usbekistan) bezeichnete man die Konversion zum Islam als „zum Araber werden“.

All diese Fakten kann man sicherlich unterschiedlich interpretieren, insbesondere hinsichtlich ihrer Aussagekraft bezüglich der Existenz Muhammads. Eines scheint mir wirklich jedoch evident (ersichtlich) zu sein: die Araber haben sich nicht als Träger einer neuen Weltreligion verstanden und schon dieser Punkt lässt die islamische Geschichtsschreibung als äußerst fragwürdig erscheinen, denn sie ist Heilsgeschichte, die bereits bei Muhammad selbst und dann bei seinen Nachfolgern das Bewusstsein einer neuen Weltreligion behauptet. Die Araber seien aus Arabien in die Welt gezogen, um den Menschen zu verkünden, dass nunmehr Gott zum letzten Mal einem Propheten seine Botschaft gebracht und die menschliche Heilsgeschichte nunmehr ihren Höhepunkt erreicht habe.

Alle Menschen müssten nun diese letzte Botschaft und den letzten Propheten anerkennen. Wäre das wirklich das Selbstverständnis der Araber des 1. islamischen Jahrhunderts gewesen, dann hätten die Andersgläubigen davon etwas bemerken und dann hätte sich dies selbstverständlich auch auf Münzen oder Inschriften manifestieren müssen. Außerdem hätten andere Religionsgemeinschaften auf Bekehrungsversuche sicherlich mit einer intensiven Auseinandersetzung mit dem neuen religiösen Rivalen reagiert.

Selbst wenn die Araber sich schon als religiös verschieden von ihren Untertanen betrachtet haben sollten und selbst wenn sie schon eine neue Religion namens Islam hatten, wofür außerhalb der islamischen Überlieferung zunächst nichts spricht, dann haben sie diese nicht als neue Weltreligion begriffen und sie hatten kein Bedürfnis, sich von den Christen abzugrenzen und sie waren nicht darauf aus, Konvertiten zu gewinnen. Wenn es schon den Islam gegeben haben sollte, dann gab es einen Islam, der völlig anders gewesen sein muss, als wir ihn später im dritten Jahrhundert (H) kennen lernen.

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