Tag Archives: Islamischer Fundamentalismus

Frankreichs schleichender Suizid: No-Go-Areas und radikale Muslime

8 Okt

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

I. Eine passende Momentaufnahme

David Berger schreibt: „Auf St. Martin posiert Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron breit grinsend zusammen mit Kriminellen, die mit runtergelassener Hose den „Fuckfinger“ und das Satanistenzeichen in die Kamera halten. Ein psychiatrisches Gutachten, das Auskunft gibt über den geistigen Zustand des Betroffenen, verlangt die französische Justiz aber nicht von Macron, sondern von Marine Le Pen. Frankreich ist entsetzt. Die europäischen Machteliten scheinen nun an einem neuen Gipfel der Würdelosigkeit, an einem neuen moralischen Tiefpunkt angekommen zu sein, wie David Berger berichtet.

Eigentlich sollte der Besuch von Emmanuel Macron auf der Karibikinsel Saint Martin nach dem Hurrikan Irma Macrons Popularität bei den Franzosen steigern. Doch ein gewaltiger Fauxpas des Präsidenten bewirkt nun das just Gegenteil. Die Grande Nation ist entsetzt.

Der Grund: Der Präsident posierte mit halbnackten jungen Männern, die verstörende Handzeichen in die Kamera machten. Einer zeigte den…

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Will Kronprinz Mohammad bin Salman Saudi-Arabien zum „moderaten Islam“ führen?

22 Mrz


Kronprinz Mohammad bin Salman (32) – Saudi-Arabien – Public Domain

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber )

Hätte man mir das vor einem Jahr erzählt, hätte ich geglaubt, ich wäre bei „Versteckte Kamera“ gelandet und man erlaubte sich einen Spaß mit mir.

Aber inzwischen ist es die Wirklichkeit. Ausgerechnet von Saudi-Arabien, der wahrscheinlich größten Brutstätte des islamischen Fundamentalismus, gehen bemerkenswerte Anstöße in Richtung Reform und Frieden aus. Wer hätte das gedacht?

Bislang sieht es tatsächlich so aus, als liege US-Präsident Donald Trump mit seinem Vertrauen auf den zukünftigen König von Saudi-Arabien, Kronprinz Mohammad bin Salman („MBS“), richtig. „Ich habe großes Vertrauen in König Salman und den Kronprinzen von Saudi-Arabien. Sie wissen genau, was sie tun.“, ließ Trump die Öffentlichkeit am 7. November des vergangenen Jahres die Öffentlichkeit in einer seiner zahlreichen Twitter-Botschaften wissen.1

Der ehrgeizige Thronfolger hat es sich zum Ziel gesetzt, das Königreich bis zum Jahr 2030 gründlich zu modernisieren. In erster Linie auf ökonomischem Gebiet und…

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Wer entscheidet darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört?

11 Apr

Quwwat_ul-Islam_MosqueBy Matthias Rosenkranz – posted to Flickr as Qutub Minar, CC BY-SA 2.0

Im Oktober 2010 erklärte Bundespräsident Christian Wulff, dass der Islam zu Deutschland gehört. In der Regierungserklärung am 15. Januar 2015 bestätigte die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Äußerung Christian Wulffs. Sie stellte allerdings die Frage, welcher Islam zu Deutschland gehört, denn es könne nicht sein, dass islamische Attentäter, die sich auf den Islam berufen, dazu gehören. Um die Frage zu klären, welcher Islam zu Deutschland gehöre, bräuchte man eigentlich nur ins Grundgesetz zu blicken, aber Angela Merkel möchte die Frage, welcher Islam zu Deutschland gehört, gerne von der islamischen Geistlichkeit beantwortet wissen.

Mittlerweile sind über zwei Jahre vergangen. Und was ist seit dem passiert? Offensichtlich gar nichts. Es ist nicht einmal bekannt, ob diese Frage an die Islamverbände herangetragen wurde und ob die Islamverbände sich für diese Fragestellung überhaupt zuständig fühlen. Was erwartet die Bundeskanzlerin, wenn sie diese Frage ausgerechnet von den Islamverbänden beantwortet haben möchte, die, zwar behaupten, dass der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar sei, andererseits aber behaupten, Koran und Sunna bilden die Grundlage des Islam?

Schaut man sich wiederum die Aussagen von Koran und Sunna an, dann sind sie keineswegs mit dem Grundgesetz vereinbar. Rainer Grell hat für uns einen Blick in die Sunna geworfen. Er zitiert aus Constantin Schreibers Buch „Inside Islam“ folgende Sunna.

„Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Gott gibt und Muhammad der Gesandte Gottes ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzliche Abgabe bezahlen. Kommen sie diesen Forderungen nach, so sind ihr Leben und ihre Habe vor mir sicher. Sie unterstehen dann einzig dem Gesetz des Islams, und Gott wird sie richten.“ (Sahih al-Buhari, Reclam-Ausgabe 1991, II/9)

In dieser Sunna werden die Muslime dazu aufgefordert alle Nichtmuslime so lange zu bekämpfen, bis sie sich zum Islam bekennen. Das ist eine Forderung, die mit der Religionsfreiheit des Grundgesetzes nicht vereinbar ist, denn die Forderung die Nichtmuslime zu bekämpfen, meint keineswegs, sie mit Worten für den Islam zu gewinnen, sondern sie bedeutet, sie auch mit Waffen zu bekämpfen, sprich sie notfalls zu töten, fall sie dieser Forderung, sich zum Islam zu bekennen, nicht nachkommen. Das sagt auch der Satz, dass das Leben und die Habe geschützt sind, wenn sie der muslimischen Forderung nachkommen.

Diese Hadithe bilden die Grundlage des Islam. Und wenn die Bundeskanzlerin ausgerechnet die Islamverbände fragt, welcher Islam zu Deutschland gehört, dann zeigt sie damit, dass sie offensichtlich keine Ahnung vom Islam hat. Glaubt Angela Merkel wirklich, die Islamverbände würden ihr die Wahrheit sagen? Dann könnte sie genau so gut die ISIS fragen, welcher Islam zu Deutschland gehört. Von der ISIS würde sie wahrscheinlich eine ehrlichere Antwort bekommen, als von den Islamverbänden, denn erstens gibt es keinen friedlichen Islam, auch wenn die Islamverbände dies immer wieder behaupten, und zweitens sind die Handlungen der ISIS ebenso Teil der islamischen Religion, denn auch die ISIS bezieht sich auf den Koran. >>> weiterlesen

Noch ein klein wenig OT:

Bonn: Migrantenterror: Auch Zelten für Deutsche jetzt lebensgefährlich! – Afrikaner bedrohte und vergewaltigte 23 Camperin

zeltplat_bonnDie Bonner Polizei fahndet mit Hochdruck nach einem brutalem Vergewaltiger. Der etwa 20 bis 30 Jahre alte Mann soll eine 23-Jährige in der Siegaue in Höhe Bonn-Geislar in der Nacht zu Sonntag vergewaltigt haben. Die junge Frau hatte zusammen mit ihrem 26-jährigen Freund auf einer Wiese unterhalb der Landstraße 269 in der Nähe der Siegfähre gezeltet. Gegen 0.30 Uhr näherte sich laut Polizeibericht eine noch unbekannte männliche Person dem Zeltplatz und attackierte schließlich das Pärchen. Dann vergewaltigte er die 23-Jährige Frau. >>> weiterlesen

Bonner Siegaue Polizei nennt grausige Details: Afrikanischer Vergewaltiger schlug mit Machete zu

vergewaltiger-siegauePhantombild

Mit einer Machete war der dunkelhäutige Täter, laut Polizei eindeutig ein Schwarzafrikaner, auf das Zelt des 23- und 26-jährigen Camper-Pärchens zugegangen, schlug mit der Waffe auf das Zelt ein, bedrohte die beiden – nach EXPRESS-Informationen Studenten, die nicht aus Bonn stammen – massiv und vergewaltigte die 23-jährige Studentin. Es bestand Lebensgefahr! >>> weiterlesen

Siehe auch: Bonn: Polizei fasst Vergewaltiger aus Ghana, der junges Paar im Zelt mit einer Axt überfiel und 23-jährige Frau brutal vergewaltigte (pi-news.net)

Londons islamischer Horror: 423 Moscheen und 500 geschlossene Kirchen und unendlich viele No-Go-Areas

muslime_gebet

"London ist islamischer als viele muslimische Länder zusammen", so Maulana Syed Raza Rizvi, einer der islamischen Prediger, die jetzt "Londonistan" führen, wie die Journalistin Melanie Phillips die englische Hauptstadt genannt hat. Und Rizvi ist kein Rechtsextremist, sondern Muslim. Wolle Soyinka, ein Literatur-Nobelpreisträger, nimmt ebenfalls kein Blatt vor den Mund. Er nannte das Vereinigte Königreich "ein Becken für Islamisten". Mit anderen Worten, Großbritannien ist dem Untergang geweiht.

Terroristen können den Multikulturalismus, das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Religionen nicht ausstehen, sagt der muslimische Londoner Bürgermeister, Sadiq Khan, nach dem Terroranschlag am 17. März 2017 auf der Westminter-Brücke, wo ein islamistischer Attentäter mit einem Auto in eine Menschenmenge raste und 3 Menschen tötete. Sadiq Khan hält Terroranschläge in westlichen Großstädten für normal. Sicherlich hat er damit recht, denn überall dort, wo sich der Islam ausbreitet, gehören Terror und Gewalt zum Alltag.

Andere sagen, dass erst der Multikulturalismus den islamischen Fundamentalismus und den islamistischen Terror fördern und begünstigen, was sicherlich der Wahrheit entspricht, denn es sind die Multikultibefürworter, die den Islam heilig sprechen und das Christentum auf’s Äußerste bekämpfen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich dass allein in London 423 Moscheen auf den Ruinen des Christentums erreichtet wurden. >>> weiterlesen in englisch: Londonistan: 423 New Mosques; 500 Closed Churches

Meine Meinung:

Londons islamischer Horror: 423 Moscheen und 500 geschlossene Kirchen – die europäischen Politiker sind skrupellose Verbrecher und die Europäer total verblödet. Man wünscht sich schon fast, dass sie, wie ein sinkendes Schiff mit Mann und Maus untergehen – keine Sorge, genau das wird geschehen, wie ich meine muslimischen “Freunde” kenne. Manch einer wünscht sich sogar den Krieg, um diesen islamischen Horror zu beenden. Und für die Politiker haben wir auch schon ein feines Plätzchen vorgesehen, sagt unser Hausmeister, nämlich in der ersten Reihe – und zwar auf dem Highgate-Friedhof in London, wo auch Karl Marx seine letzte Ruhestätte hat. 😉

Die Hauptschuld an der Islamisierung Großbritanniens trägt übrigens Tony Blair, der von 1994 bis 2007 Vorsitzender der britischen Labour-Partei (Sozialdemokraten) war und von 1997 bis 2007 britischer Premierminister und massenhaft Muslime in Großbritannien einwandern ließ, um Multikulti zu verwirklichen und um die Macht der Konservativen zu brechen.

In früheren Zeiten, als die Menschen noch bei gesundem Verstand waren, als die Überlebensinstinkte und Selbsterhaltungstriebe noch funktionierten, der Wunsch nach der Verteidigung der eigenen Kultur noch vorhanden war, als man noch bereit war, für die eigenen Interessen in den Krieg zu ziehen und sich nicht feige und unterwürfig von mittelalterlichen Barbaren abschlachten ließ, oder sich ihnen suizidgleich unterwarf, hätte man solche Leute wegen Landesverrat zur Rechenschaft gezogen und kurzen Prozess mit ihnen gemacht. Aber seit der Zeit des Rinderwahn ist Multikulti äußerst erfolgreich.

Ich kann diese grenzenlose Blödheit der Europäer einfach nicht verstehen, denn der Islam wird sie am Ende genau so ausrotten, wie er es mit allen eroberten Staaten gemacht hat. Auch die Türkei und die nordafrikanischen Staaten, Ägypten, Tunesien, Libyen und Marokko waren einst christliche Staaten. Und was ist davon übrig geblieben? Man hat die Christen fast ausgerottet. Heute fliehen die Menschen in Massen aus diesen Staaten, weil sie ihnen nur Armut, Diktatur, Terror und Gewalt gebracht haben. Und genau denselben Terror werden die Muslime in Europa verbreiten. Wie viel Terrorattentate müssen noch geschehen, damit die geisteskranken Europäer endlich aus ihrem Wohlstands-Koma erwachen?

Siehe auch:

Berlin-Schöneberg: Nollendorfplatz: Der Hass zieht ein im toleranten Kiez – Diebstähle, Raubtaten, Hassverbrechen

Berlin-Schöneberg: Jüdischer Schüler flüchtet aus „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Professorinnenprogramm wird fortgesetzt – Die Feminisierung der Gesellschaft führt unweigerlich zu ihrem Untergang

Pforzheim: Lkw-Sperren sichern verkaufsoffenen Sonntag

Jemen: Der Fluch der Geburtenexplosion und seine Folgen

Terror in Schweden: LKW rast in Menschenmenge

Video: Michael Klonovsky über Samuel Schirmbeck bei Markus Lanz

29 Nov


Video: Samuel Schirmbeck redet bei Markus Lanz über den Islam (14:02)

[Am Donnerstag] trat in der Gesprächsrunde des Herrn Markus Lanz der Autor und TV-Journalist Samuel Schirmbeck auf. Der Mann hat als ARD-Korrespondent zehn Jahre in Nordafrika gelebt, die meiste Zeit in Algerien, und erfuhr dort die Re-Islamisierung der Gesellschaft aus nächster Nähe. Das heißt, die Sendung verließ für zehn oder fünfzehn Minütchen die üblichen Kuschel- und Wunschwelten, um kurzeitig in der Wirklichkeit – womöglich sogar in der Zukunft – aufzuschlagen.

Als er 1991 nach Algier kam, berichtete Schirmbeck, sei das Leben dort „absolut frei“ gewesen, er habe „Diskussionen in jede Richtung“ erlebt, die Frauen trugen weder Kopftuch noch Nikab, und baden gingen sie im Bikini. Damals sei vom islamischen Fundamentalismus, wie er sich heute dortzulande „und leider auch in Europa“ ausbreitet, keine Spur zu finden gewesen. Inzwischen sei der gesamte Strand von vollverschleierten Frauen bevölkert, die sich ihrer feschen Überzüge auch dann nicht entledigten, wenn sie ins Wasser gingen.

Eine algerische Bekannte von ihm habe unlängst versucht, sich im Badeanzug am Strand niederzulassen, sei aber von ihren verschleierten Geschlechtsgenossinnen regelrecht vertrieben worden. Das war nicht schön, weder für die Frau, noch für unseren Moderator Lanz, der bereits leicht nervös auf des Journalisten Aussage reagiert hatte, dass der Islamismus selbstverständlich zum Islam gehöre, und wir in Kein-schöner-Land zwar unendlich viele Talk-Shows zum Thema veranstaltet hätten, aber aufgrund des linksgrünen Dogmas, der Islam habe nichts mit den Unerfreulichkeiten zu tun, die in seinem Namen passieren, noch nie eine ernsthafte und realitätsnahe Debatte zum Thema geführt worden sei.

Hierzulande pflegten sich viele verschleierte Frömmlerinnen als Opfer der diskriminierenden Mehrheitsgesellschaft darzustellen, doch in Algerien habe er erlebt, wie es sich anlasse, wenn sich die Verhüllten erst einmal in der Mehrheit befinden. Kaum habe der Islam dort politische Macht erhalten, sei er sofort fundamentalistisch geworden. Man müsse, sagte Schirmbeck, „den Islam vom Islamismus befreien“.

Ein vom empirischen Eiweißschock leicht gezeichneter Moderator fragte nun keineswegs, wie man das am besten bewerkstelligen solle, sondern warf seine eigenen Erfahrungen in die Runde. Er habe schließlich auch arabische Muslime kennengelernt, versicherte Lanz treuäugig, und er habe sich bei ihnen immer willkommen und gut aufgehoben gefühlt und nichts von Restriktionen oder gar Aggressionen verspürt. Also die übliche Das-kann-man-doch-nicht-verallgemeinern- und Ist-doch-alles-gar-nicht-so-schlimm-Rhetorik.

Wie jeder, der noch alle Tassen im Schrank hat, weiß auch Schirmbeck, dass das eine das andere nicht ausschließt. „Gerade weil ich die Muslime so toll fand, bin ich zehn Jahre dort geblieben, trotz Bürgerkrieg und trotz der Morddrohungen, die ich erhalten habe“, entgegnete er. Der in der hiesigen Öffentlichkeit allgegenwärtige Vorwurf, wer den Islam kritisiere, wende sich gegen die Muslime als solche, sei ungefähr so schlüssig, „als wenn man zu Zeiten des Stalinismus gesagt hätte, wer den Stalinismus kritisiert, kritisiert den einzelnen Russen“.

Islamkritik bedeute nicht, alle Muslime schlechtzumachen, „sondern sie vor den furchtbaren Auswirkungen des radikalen Islam zu schützen“. Lanz kann erlöst hinzufügen: „Die Mehrheit der Opfer des Islamismus, das wird oft vergessen, sind Muslime.“ Das war ja noch mal gut gegangen für den Moderator. Er hatte schon Angst gehabt, jemand sage in seiner Sendung etwas gegen Muslime.

Was aber ist der Erkenntnisgewinn aus diesem spätabendlichen Zwiegespräch?

Zunächst einmal: Schirmbeck hat erlebt, wie sich binnen weniger Jahre eine westlich orientierte, säkulare Gesellschaft in eine restriktive islamische Gesellschaft verwandelt hat, obwohl viele Menschen dort, vielleicht sogar die Mehrheit, es nicht wollten. Eine radikale Minderheit hat ihre Ideologie durchgesetzt und den öffentlichen Raum islamisiert. Die Menschen sind unter diesem Angriff umgefallen wie Dominosteine, sie haben die Regeln der Scharia als verbindlich akzeptiert, sie trinken keinen Alkohol mehr in der Öffentlichkeit, spielen keine verbotenen Spiele, befolgen die religiösen Speisevorschriften und Rituale, teilen die Menschen in Reine und Unreine, die Frauen verschleiern sich usw.

Mehr noch, nachdem sich die Masse erst einmal den Regeln der Radikalen unterworfen hat, übt sie nunmehr kollektiven Druck auf diejenigen aus, die noch nicht umgefallen sind. Algerien steht hier nur als pars pro toto [Teil des Ganzen]. Dasselbe ist schon vor Jahrzehnten im Iran geschehen, desgleichen in Afghanistan, es geschieht derzeit in Ägypten, etwas langsamer in der Türkei, weitaus radikaler im Irak und in Teilen Syriens. In ganz Nordafrika befindet sich der radikale, intolerante, gewalttätige Islam auf dem Vormarsch. Das Christentum wird in diesem Weltteil sukzessive ausgelöscht, und was einstmals zumindest in Teilen eine offene, freundliche, exotische Welt war, verwandelt sich mit jedem Jahr mehr in eine düstere, uniforme, brutale, niederdrückende Antizivilisation.

Sodann: Dieser Prozess hat längst auf Europa übergegriffen. Viele Stadtteile in Frankreich, England, Belgien, den Niederlanden und Schweden werden von muslimischen Mehrheiten bevölkert. Im englischen Blackburn etwa, einer Stadt von der Größe Freiburgs, sind neun von zehn Schulkindern Muslime, die letzten autochthonen Briten verlassen die Stadt. In der zweitgrößten englischen Stadt Birmingham kommen seit längerem mehr muslimische Kinder auf die Welt als Kinder von Alteingesessen. Dasselbe gilt für viele andere westeuropäische Kommunen. In immer mehr Regionen Europas bilden Muslime die Majorität [Mehrheit], teils durch Einwanderung, teils durch hohe Geburtenzahl.

Die massenhafte Einwanderung von Muslimen ist zwar nicht gleichbedeutend mit einer massenhaften Einwanderung radikaler Reinheitsvollstrecker, aber nach allem, was sich in den Ländern Nordafrikas und in der Türkei beobachten lässt – und hier kommen wir zu unserer TV-Plauderrunde zurück –, wehren sich die meisten moderaten Muslime nicht dagegen, wenn religiöse Hardliner ihre Lebenswelt nach den Kriterien der Scharia verändern und die zivilen Freiheiten damit immer mehr einschränken. Die Grundloyalität [Treue, Zugehörigkeit] zu Allah und zur Umma [islamischen Gemeinschaft] scheint es bei vielen Muslimen nicht zuzulassen, dass sie sich mit Christen oder Atheisten verbünden, um gegen die Islamisierung ihrer Umwelt zu kämpfen.

Wenn Muslime gegen Muslime zu den Waffen greifen, dann geschieht dies im Namen der Familie, des Stammes, des Volkes, ihrer innerislamischen Glaubensgemeinschaft, aber keineswegs im Namen der Menschrechte, der Demokratie, der Freiheit, der religiösen Toleranz und anderer westlicher Ideen, die im orientalischen Wertekosmos überhaupt keine oder allenfalls eine sekundäre Rolle spielen. Das heißt letztlich: Wie freundlich, aufgeschlossen, liberal und weltlich einzelne Muslime in einer säkularen Gesellschaft auch sein mögen, es sagt wenig darüber aus, wie sie sich verhalten werden, wenn die Gesellschaft peu à peu [langsam, allmählich] islamisiert wird. Und die europäischen Gesellschaften werden schrittweise islamisiert.

Die Araber haben es im Mittelalter nicht geschafft, Europa zu erobern; sie kamen bis nach Südfrankreich, wo sie 732 vernichtend geschlagen wurden, und hielten sich fast 800 Jahre in Spanien, bis die Reconquista [Rückeroberung] die iberische [spanische] Halbinsel ins Abendland heimholte. Die Türken haben es nicht geschafft, Europa zu erobern, sie unternahmen vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert immer neue Anläufe und okkupierten [besetzten] weite Teile des europäischen Südostens, aber schließlich wurden sie aus Europa vertrieben wie die Araber auch.

Militärisch war den Europäern auf Dauer nicht beizukommen, ihre Technik, ihre Organisation und Disziplin war jener der Muslime überlegen, und solange Männer an seiner Spitze und in seinen Heeren standen, blieb das Abendland christlich. Aber die Europäer zogen es vor, sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegenseitig in einem unvorstellbaren Ausmaß zu massakrieren [2 Weltkriege]. Damals begann der Abstieg jenes Kontinents, der die Welt mehr geprägt hat als alle anderen zusammen.

Heute wird Europa nicht mehr mit Waffengewalt invadiert [einfallen, eindringen, einmarschieren], sondern durch Einwanderung und den sogenannten „Kampf der Wiegen“ [Geburten-Dschihad]. Spätere Historiker auf anderen Kontinenten werden womöglich die Köpfe darüber schütteln, wie sorg- und arglos die Europäer dem dritten Ansturm des Morgenlandes ihre Tore öffneten.

Jahrhundertelang hatten tapfere christliche Männer ihren Kontinent gegen orientalische Invasoren verteidigt, heute geben europäische Politiker im Namen der Menschenrechte Stück für Stück die europäische Freiheit, die europäische Demokratie, das europäische Recht, den europäischen Geist, die europäische Kultur, den europäischen Pluralismus [1] und natürlich das europäische Christentum preis.

[1] Unter Pluralismus versteht man, dass die Macht nicht zentral ausgeübt wird, sondern von verschiedenen, voneinander relativ unabhängigen gesellschaftlichen Gruppen.

Ob nun ausgerechnet diese Leute den Muslimen dabei helfen, den Islam vom Islamismus zu befreien, darf bezweifelt werden. Vielmehr kann es aus dem Sturz der nordafrikanischen und vorderasiatischen Gesellschaften in eine neue Glaubenssklaverei für Europäer nur eine Konsequenz geben: sich das Problem so weit wie möglich vom Leibe zu halten und sämtliche Politiker abzuwählen, die es importieren.

Am 25.11. im Original erschienen bei Michael Klonovskys Acta Diurna

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Klonovsky über Samuel Schirmbeck bei Lanz

Über Samuell Schirmbecks Buch:

„Der Umgang mit Muslimen war bislang eher neurotisch denn normal. Islamkritik bedeutet aber mitnichten, Muslime anzugreifen, sondern Schutz vor seinen menschenverachtenden Auswüchsen, die sich gegen Frauen, Homosexuelle, eigenständig Denkende und sogenannte Ungläubige richten ? also auch gegen Millionen von Musliminnen und Muslimen.”

Radikale Islamkritik tut sich hierzulande schwer, wird sie doch des Rassismus und des Fremdenhasses verdächtigt. Der Autor findet diese Haltung unbegreiflich, ja skandalös. Dieses Buch ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen Islam und eine scharfzüngige Abrechnung mit der Linken, die allzu oft jede Islamkritik des Rechtspopulismus verdächtigt. Zudem ist es eine offene und selbstkritische Auseinandersetzung eines renommierten Nordafrika-Korrespondenten mit dem Islam, dessen langjähriger Aufenthalt in arabischen Ländern ihn langsam zum Islamkritiker werden ließ.

„Die Islamisten haben die absolute Waffe gefunden: den Vorwurf der Islamophobie. Wenn wir uns dagegen nicht wehren … werden wir wie stumme Schafe, die man ins Schlachthaus führt. Deshalb sollte dieses Buch gelesen werden.”

Boualem Sansal (Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2011)

Samuel Schirmbeck: Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen: Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen

Video: Ulrich Timm im Gespräch mit Hamed Abdel-Samad

Der Koran, Grundlage und heiliges Buch des Islam. Doch was ist der Koran wirklich? Wie ist er entstanden? Welche Rolle spielen die Frauen darin? Ist der Koran in Stein gemeißelt oder gibt es Möglichkeiten zu einer zeitgemäßen Interpretation. Ulrich Timm geht diesen und anderen Fragen rund um den Koran im Gespräch mit dem Journalist und Autor des Buches "Der Koran – Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses", Hamid Abdel-Samad nach.


Video: Der Koran – Ulrich Timm im Gespräch mit Hamed Abdel Samad (29:00)

Siehe auch:

Akif Pirincci: Schäubles Traum von der germanisch-orientalischen Rasse

Michael Klonovsky: WELT-Redakteure: Flüchtlinge retten Deutschland vor der Rezession

Die arrogante Anmaßung der linksliberalen Elite

Die Internetzensur wird nicht gelingen – die Wahrheit ist stärker

Video: Dr. Nicolaus Fest (AfD) über das Scheitern der EU

Video: Feuer-Intifada: Israel brennt – Palästinenser zünden 13 israelische Stadtteile an

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