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Dana P. (Jesidin): „Ich war Gefangene, Dienerin, Sklavin“

13 Mrz

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Auf dem Bild ist die Deutsche Nurten J. (33), die sich 2015 dem IS anschloss, im hochgesicherten Düsseldorfer Gerichtssaal abgebildet.

Weil Nurten J. (heute 33 Jahre), eine Deutsche, die sich dem Islamischen Staat (IS) anschloss, in der Schule wegen ihres Übergewichts gemobbt wurde und zu Hause Angst vor dem jähzornigen Vater hat, flüchtet sie sich in Drogen und Alkohol und am Ende in den Islam. (näheres unten) Ihr wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und die Verletzung der Erziehungs- und Fürsorgepflicht ihrer insgesamt 3 Kinder vorgeworfen.

Im Sommer 2015 reiste sie mit ihrer dreijährigen Tochter ins syrische Kriegsgebiet und schloss sich dem Islamischen Staat an. Ich stelle mir gerade die Frage, geschah dies aus Rache für all die Demütigungen und Verletzungen, die sie einst selber in ihrer Kindheit erfahren hatte? In Syrien wurde sie mit Ismael S., einem hochrangigem Geistlichen, der sogar Kontakte zum damaligen IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi gepflegt haben soll, verheiratet. Er hatte sich bereits 2012 der Terrormiliz angeschlossen. Im Dezember 2016 brachte sie einen Sohn zur Welt.

Eine der Hauptziele des IS war die vollständige Vernichtung der Jesiden. Sie töteten Tausende und entführten Frauen und Mädchen. Entweder verkauften sie sie auf Sklavenmärkten als Sexsklavinnen oder ließen sie im Haushalt schuften. Auch Nurten soll sich eine jesidische Sklavin gehalten haben, Dana P., die sich um den Haushalt und de Kinder kümmerte. Nurten soll etwa zwei Jahre lang die Dienste der jesidischen Sklavin in Anspruch genommen haben.

Dana P. wurden in den kommenden Jahren 14 Mal als Haushalts- und Sexsklavin verschenkt, verkauft oder mit anderen jesidischen Sklavinnen getauscht. Sie wurde immer wieder geschlagen, misshandelt und von ihren zwölf Besitzern vergewaltigt. Deshalb hat sie häufiger an Suizid gedacht, hat es aber aus Rücksicht gegenüber ihrem jüngeren Bruder, den sie als ihren Sohn ausgab, nicht getan.

Soweit erst einmal diese Geschichte. Nun möchte ich noch erzählen, wie grausam und brutal des IS die Jesiden behandelte. Im Sommer 2014 verübte der IS einen Völkermord an den Jesiden. Sie töteten 5.000 Männer und Jungen. 7.000 Frauen und Kinder wurden entführt und versklavt. 3.000 von ihnen werden immer noch vermisst. Und ich bin davon überzeugt, dass eines Tages in Deutschland genau dasselbe geschehen wird.

Die jesidische Sklavin Dana P. erzählt, dass die Terroristen des Islamischen Staates am 3. August 2014 ihr Dorf im Irak umstellten. Dann erschossen sie ihren Vater, zwei Brüder, drei Onkel und zwei Cousins. Manche Männer wurden enthauptet oder auf der Flucht getötet.

Die Frauen wurden in drei Gruppen eingeteilt. 1. Jungfrauen und Unverheiratete – 2. Mütter mit Kindern – 3. Frauen die älter als 50 Jahre waren. Die 83 Frauen der dritten Gruppe wurde alle hinter einem Haus getötet. Die Frauen und Kinder der anderen beiden Gruppen wurden in Rakka, der Hochburg der IS, auf dem Sklavenmarkt verkauft.

Hier könnt ihr die ganze Geschichte lesen:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-03/is-prozess-opfer-aussage-jesidin-sklavin

Irfan Peci schreibt:

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Da kommen einem die Tränen.. was bleibt einem auch anderes übrig außer zum IS zu gehen?! Sie wird vom Szeneanwalt Martin „Yahya“ Heising [Bild] vertreten, der selbst konvertierter Moslem ist und dem die Salafisten vertrauen, warum wohl?

„Unter Tränen verliest sie in Düsseldorf ein Schriftstück, mit dem sie zu erklären versucht, warum sie sich überhaupt dem IS anschließen wollte. Mobbing in der Schule wegen ihres Übergewichts, ein jähzorniger Vater, der keine Fremden in seinem Haus duldete und die Mutter beschimpfte.

Versagen in der Schule, Kiffen, Alkohol, Mutter geworden, mangelnder Selbstwert, Flucht in den Glauben, Hoffnung auf Anerkennung und ein besseres Leben. „Es ist eine typisch gebrochene Biografie, wie sie viele der IS-Anhängerinnen mitbringen“, wird ihr Anwalt Martin Heising später sagen.

Von der Ideologie des IS will Nurten J. nicht viel gewusst haben. „Ich schäme mich, aus egoistischen Gründen dem IS geglaubt zu haben“, sagt sie vor Gericht.“

https://t.me/Islamistenjaeger/1146

Meine Meinung:

Was ist denn beim Anwalt schief gelaufen? Wenn sich jemand dem Islam zuwendet, vermute ich zumindest gravierende Probleme. Laut dem Koran ist das Halten von Sklavinnen und Sexsklavinnen immer noch erlaubt. Siehe u.a. Sure 23,1-6

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