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Vogelfrei im eigenen Land: Wenn alle Schranken fallen und der linke Hass sich gegen alle Andersdenkenden richtet

4 Okt

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Von CANTALOOP | Kaum ist die Bundestagswahl ´17 ausgezählt und im Begriff, das sedierte [gelähmte, eingeschlafene] politische Zeitgeschehen im Lande einigermaßen durcheinander zu wirbeln, so verschafft man der bekanntlich immer größer werdenden Clique von sogenannten „Antideutschen“ erneut mediale Präsenz. Und kaum ein Politiker der weitläufig vom Wähler abgestraften Block- und Volksparteien hält sich mehr zurück, mit diffamierender Schmähkritik an- und Warnungen vor der AfD. [1]

[1] In einem Fernseh-Interview nannte Johannes Kahrs (SPD) die neu in den Bundestag gewählten AfD-Abgeordneten einen „Haufen rechtsradikaler Arschlöcher“. Auf die Frage, wie sie die letzte Kabinettsitzung als Arbeitsministerin empfunden habe, sagte Andrea Nahles wörtlich: „Ein bisschen wehmütig, aber ab morgen kriegen sie in die Fresse.“

Eingedenk dieser Tatsache folgen, wie immer, zahlreiche Trittbrettfahrer willfährig. Dieses illustre Spektrum reicht von „Künstlern“, Musikern und natürlich Schauspielern – bis hin zu ganz normalen Menschen, die ihre Facebook-Freundeslisten nun akribisch auf potentielle AfD-Wähler oder Trump-Sympathisanten hin abklopfen – und sich dadurch selbst profilieren wollen. Ein Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Obgleich solch ein Verhalten einerseits zutiefst menschlich und empirisch erklärbar ist, deutet es auf der anderen Seite doch auf die tiefe Spaltung einer Nation hin und zeigt gleichermaßen psychologische Abgründe auf, in denen manchen Zeitgenossen die politische Gesinnung ihrer Mitbürger als Indikator wichtiger erscheint, als deren sämtliche anderen Attitüden [Meinungen, Ansichten, Eigenschaften].

Grenzen von Anstand und Moral weit überschritten

Gleichwohl würde es kaum einer dieser Sektierer wagen, einen „neu-ins-Land-Gekommenen“ in einer solch heftigen Weise zu attackieren, wie seine eigenen, andersdenkenden Landsleute, selbst wenn dies, wie bei so manchem „Islamisten“, noch so gerechtfertigt wäre. Da hält man sich lieber auffallend zurück.

Selbst der als gemäßigt, kultiviert und erzkatholisch geltende grüne Landesvater von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann ließ es sich nicht nehmen, die Hälfte von knapp sechs Mio. Wählern der AfD als „Bodensatz“ der Gesellschaft zu bezeichnen, gewissermaßen als „Menschenmüll“, der fortan gnadenlos gejagt und sinnbildlich „umerzogen“ werden soll. Sämtliche Grenzen von Anstand, Moral und Wertschätzung werden nun weit überschritten. Alles ist jetzt erlaubt, kein Gesetz schützt die so „Ausgegrenzten“ mehr vor ihren „moralisch höherstehenden“ Mitbürgern linksgrüner Provenienz.

Strenggenommen vogelfrei im eigenen Land, verfolgt und stigmatisiert von den eigenen Landsleuten(!), steht unseren „alternativen“ Politkern nun ein Spießrutenlauf sondergleichen ins Parlament bevor. Die von den Medien jahrelang kolportierte [verbreitete] Propaganda entfaltet jetzt ihre enorme Sprengwirkung. Sobald nur der Name der blauen Partei genannt wird, fallen beim linken „Establishment“ alle Hemmungen. Dann gibt es kein Halten mehr, selbst sanfte, sitzpinkelnde und ansonsten „alles verstehende“ Studierende der zahlreichen Gender- und Sozialwissenschaften werden dabei zu Hyänen und vergessen jedwede Kinderstube, sofern sie je eine hatten.

Wer sich fortan ständig als „Pack“, als „Abschaum“ und natürlich vor allem als „Nazi“ bezeichnen lassen muss, nur weil er eine andere Meinung, als die „vorgegebene“ pflegt, wird sich über kurz oder lang zurückziehen, oder tatsächlich radikalisieren. Das liegt in der Natur der Sache.

Wer wie ein Verbrecher behandelt wird, obgleich er sich an alle gesellschaftlichen Regeln hält und darüber hinaus demokratisch legitimiert ist, dem geschieht Unrecht! Während jedes Wort, jede Rede eines AfD Politikers auf die Goldwaage gelegt wird, ihre in der Sache richtigen Texte als Apokryphen [als politisch inkorrekte Meinung] verdammt werden, so derb darf man im Umkehrschluss seine verbalen Ergüsse gestalten, wenn man auf der „richtigen“ politischen Seite steht.

Kaum Diskussionskultur abseits linker „Richtlinien“

Mit wutverzerrten Gesichtern, schreiend wie Tiere stehen die „Wohlmeinenden“ vor den Portalen der AfD-Veranstaltungen und brüllen ihren schieren Hass heraus. Hier darf man das, die Contenance [Anstand, Rücksicht] gilt nichts mehr, selbst körperliche Angriffe gegenüber Kindern und Frauen werden nicht verfemt. [Northeim (Niedersachsen): 17-Jährige von linksfaschistischem Antifa-Mob krankenhausreif geschlagen und auf eine befahrene Straße geschubst – Tötungsversuch?]

Genau deshalb bahnen sich hier alle lang unterdrückten Triebe, Instinkte und Bösartigkeiten ihren Weg. Auch der Vordenker und Allround-Gelehrte Sarrazin durfte diese Erfahrung mehrfach und insbesondere in der Hauptstadt Berlin machen, obwohl er als Sozialdemokrat der AfD nicht unbedingt sehr nahe steht. [Das Ergebnis, dass man Thilo Sarrazin’s Warnungen ignorierte: Kriminalstatistik 2016: Berlin ist die Hauptstadt des Verbrechens (tagesspiegel.de)]

Der gesamtgesellschaftliche Diskurs ist eben linksdominiert in der bunten Republik – es gibt schlicht und ergreifend keine raumgreifende Diskussionskultur abseits dieser „Richtlinien“ mehr. Das Klima im Lande ist kontaminiert [vergiftet]. Es wird viele Jahre dauern, um wieder bürgerlichen Frieden, gegenseitigen Respekt herzustellen, und die AfD als paritätische [gleichwertige, gleichberechtigte] Partei zu begreifen, falls dies überhaupt noch möglich ist. Da ist nun viel Sensibilität und Leidensfähigkeit, auch seitens der konservativ-liberalen Parteien erforderlich.

Frühkindliche Indoktrination von Kindern und Jugendlichen, gesteuert über ihre [ebenfalls indoktrinierten (gehirngewaschenen)] linken Lehrer und Dozenten prägt die junge Generation der „noch-länger-hier-Lebenden“ sehr signifikant [einseitig], die schlussendlich mit den Konsequenzen dieser zutiefst verfahrenen Situation werden klarkommen müssen.

Wer sich den viralen [weit verbreiteten] linksgrünen Doktrinen – und alsbald sicherlich auch den Lehren und der Präsenz des immer stärker werdenden politischen Islam unterordnet, wird bestehen können. Alle anderen werden sich auf turbulente Zeiten einstellen müssen. Denn ein Paradigmenwechsel  [Meinungswechsel] ist trotz Einzug einer Opposition in den neuen Bundestag leider immer noch in weiter Ferne.

In Anlehnung an ein bekanntes Lied [Text] süddeutscher, alternativer Volksmusiker "Zupfgeigenhansel" aus den 70-ern sei abschließend folgender Aphorismus [Weisheit], anstelle des ursprünglichen Titels gestattet [hier das Video];

„Und sie hassen sich – und lassen sich dann nicht mehr los.“

Quelle: Vogelfrei im eigenen Land

Meine Meinung:

Ich habe gerade festgestellt, dass man ein sehr gutes Video von Alexander Gauland bei Youtube gelöscht hat. Was sind das für arme Wichte, dass sie es nötig haben, vollkommen legale Videos zu löschen? Ihr linken Armleuchter seid so armselige Würstchen. Ihr habt keine Argumente und geht deshalb dazu über die Meinungsfreiheit zu zensieren. Ihr solltet wissen, ihr linksversifften Armleuchter, ihr erreicht damit genau das Gegenteil, denn um so mehr ihr die Meinungsfreiheit beschneidet, um so mehr “lieben” wir euch.

jeanette schreibt:

Eigentlich müsste man ihnen einen Tritt verpassen, aber man ist zu zivilisiert und das nutzen diese Hassdeutschen aus!

Noch ein klein wenig OT:

Video: Peter Maffay und Band: "Niemals war es besser" (02:49:36)

Ich sah am Dienstag auf 3SAT ein Konzert von Peter Maffay. Ich schaute kurz rein und war total begeistert. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass der alte Rocker Peter Maffay so geile Konzerte gibt. Das Konzert ist von 2015 und fand in der Münchener Olympiahalle statt. Dann suchte ich im Internet und fand das Konzert beim ZDF. Das Konzert dauert fast drei Stunden. Das Video ist aber nur noch bis zum 16.10.2017 verfügbar. Ihr könnt euch das Konzert mit audials.com herunterladen (50 bis 60 Euro).

Zwischendurch erzählt Peter Maffay noch irgendeinen Migrantenmüll, aber die meisten Künstler erzählen diesen ganzen schwachsinnigen Gutmenschenmüll. Aber das war 2015 vor Merkels illegaler Massenmigration. Und wie die meisten Künstler labert auch Peter Maffay diesen geistigen Müll, aber er ist ein begnadeter Musiker. Warum sind die meisten Künstler eigentlich so geistige Tiefflieger? Ich glaube, mittlerweile denkt er darüber auch ein wenig anders. Siehe auch: Das Versagen der Künstler in der Flüchtlingskrise

Peter Maffay und Band: Niemals war es besser Am 17. Januar 2014 erscheint Peter Maffays 35. Studioalbum. Der harte Deutschrock erreicht Platz 1 der Hitparade, und die "Niemals war es besser – Tour" ist ausverkauft. 3sat zeigt das Konzert aus der Münchner Olympiahalle in voller Länge. Beitragslänge:169 min Datum: 03.10.2017

peter_maffay_niemals_besser Video: Peter Maffay und Band: "Niemals war es besser" (02:49:36)

Siehe auch:

Video: Michael Klonovskys Beweis: Satire ist nur dargestellte bittere Wahrheit – Rede in Bad Muskau (14:21) – weitere Reden von Dr. Nicolaus Fest, Bestsellerautor Thorsten Schulte (Kontrollverlust) und Dr. Jörg Meuthen

München: Nacht- und Nebelaktionen der linksextremen Deutschlandhasser – Narrenhände beschmieren Tisch und Wände

Aktion Kinder in Gefahr: In Sachsen droht Gender-Ideologie total

Mörderischer Islam und das Schweigen der Medien

Bayern: Größter CSU-Wahlverlust seit 60 Jahren: Nicht Joachim Herrmann (CSU) kommt in den Bundestag, sondern Petr Bystron (AfD)

AfD in Sachsen auf Platz 1 – CDU verliert 15 %

Lutz Meyer: Die Rückkehr der Überlebensinstinkte

17 Feb

lutz_meyer Satt, sorglos, selbstgefällig, blind für das Eigene und die Tatsachen des Lebens – mit diesen Worten darf man die in Deutschland waltende seelische Grundbefindlichkeit der letzten Jahrzehnte umreißen. Diese Grundbefindlichkeit ist nun gestört. Anlass zu klagen? Keineswegs. Im Gefolge der Befindlichkeitsstörung erleben wir das Aufkommen realer Ängste und in ihrem Kielwasser die Rückkehr der Instinkte.

Junge Frauen, die gestern noch amüsierfreudig durch die Nacht streiften, halten nun die Augen offen und das Pfefferspray griffbereit. Ehepaare, die sich gestern noch weltoffen gaben, wechseln nun, eingehakt und gesenkten Blickes die Straßenseite, wenn ihnen in ihrer Kleinstadt drei junge Männer mit dunklem Teint begegnen. Der grün wählende Student der Kommunikationswissenschaften, der letzten Sommer noch so herzlich Willkommenskultur demonstrierte – auch ihn beschleichen, obwohl er es unter seinesgleichen niemals zugeben würde, langsam komische Gefühle. Seine Freundin wurde nun schon zum dritten Mal in diesem Monat im öffentlichen Schwimmbad belästigt, ihm selbst haben Schutzsuchende gerade gestern erst iPhone und Kohle abgenommen.

Etwas zutiefst Befremdendes greift nach den gestern noch Unbesorgten. Dieses Befremdende geht tiefer als bloße Furchtsamkeit oder schiere Angst. Es melden sich die längst abhanden gekommen geglaubten Instinkte. Instinktiv weicht man aus, instinktiv vermeidet man die einsamen dunklen Ecken, instinktiv handelt man so, dass Leben, Gesundheit und Eigentum nicht gefährdet werden. Instinktiv tut man – das Richtige.

Was sind Instinkte? Wir werden hier nicht in die Begriffsscharmützel von Anthropologen, Biologen und Verhaltensforschern einsteigen. Es reicht eine einfache Auskunft: Instinkte sind Naturtriebe, die vor allem der Selbsterhaltung dienen. Instinkte helfen uns, sicher durch Gefahrenzonen zu navigieren. Wird dieser Naturtrieb wach, ist der Schleier von Sattheit, Sorglosigkeit und Selbstzufriedenheit im Nu zerrissen.

Der Mensch wird wach, seine Sinne sind plötzlich geschärft. Er beurteilt die städtische Szenerie nicht mehr danach, wo das nächste Vergnügen lockt, vielmehr sieht er die Gefahren. Er ist nicht mehr blind vor Gier auf der Suche nach der nächstbesten schnellen Bedürfnisbefriedigung, sondern entwickelt ein Gespür für die raue Realität.

Die Phrasen des Humanitarismus werden abgestreift wie eine Narrenkappe, die Sätze werden knapper, kürzer, kälter, härter. Sie verkünden keine Menschheitsbeglückungsideologien mehr, sondern geben präzise Beobachtungen wieder, sprechen Warnungen aus.

Tritt der Mensch in die Gefahrenzone ein, verändert ihn dieses Erlebnis bis in die letzte Faser seines Daseins. Die uns bedrohenden Gefahren sind die des Urwalds und der Savanne. Es kehrt etwas sehr Altes wieder, das wir längst überwunden glaubten. Es betraf uns, die Kinder der Nachkriegs-, Wirtschaftswunder- und Wendezeit, nie persönlich. Man hörte davon in den Erzählungen der Großmutter, wenn sie wieder einmal von der dramatischen Flucht aus Ostpreußen berichtete. Ansonsten kannte man derartiges nur aus Büchern und Filmen und nahm es als Fiktion.

Die Wiederkehr der Instinkte ist ein enormer Gewinn. Sie gibt uns die Vielschichtigkeit der Welt zurück, holt uns raus aus unseren Bällchenbädern, konfrontiert uns mit dem Leben selbst. Das mag schmerzhaft sein, aber dieser Schmerz eröffnet eine Tiefendimension der Welterfahrung.

Den wiedererwachten Instinkten beigesellen wird sich bald die Intuition. Wo der Instinkt im Wesentlichen der Gefahrenabwehr dient, ist die Intuition aufbauorientiert. Sie begreift, sie versteht, sie findet sich im Unbegangenen zurecht. Während der Instinkt das Fundament schützt, greift die Intuition vor und baut auf. Intuition geht weit über das Sichzurechtfinden auf intuitiven Benutzeroberflächen technischer Geräte hinaus. Intuition ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte oder in die Richtigkeit von Entscheidungen durch spontan sich einstellende Eingebungen zu erlangen.

Intuition begründet Kulturen. Man kann unschwer erkennen, dass Instinkt und Intuition für uns zusammengehören. Wo nur der abwehrbedachte Instinkt als Selbsterhaltungstrieb waltet, wäre das Leben arm und freudlos. Die Intuition und mehr noch die Imagination sind gleichsam die Türöffner zu einer Welt jenseits des Kampfes und mehr noch die Grundlagen einer an der Wirklichkeit orientierten Daseinsgestaltung, im privaten wie auch auf überindividueller Ebene. Soweit die Perspektive.

Kehren wir zu den Instinkten zurück. Die, nennen wir sie mal so, gesunden Instinkte werden offensichtlich nicht bei jedem Zeitgenossen gleichermaßen wach. Nach wie vor gibt es viele Freunde und Kollegen, die es in erster Linie bedauerlich finden, dass persönliche Freiheiten nun durch die ständig mitlaufende Sorge eingeschränkt werden – Liberalität und Überlebensinstinkt scheinen sich nicht immer gut zu vertragen. Und nach wie vor gibt es jene im Prinzip Willkommenskulturgläubigen, die die dramatischen Veränderung unserer Gesellschaft entweder nicht als dramatisch empfinden oder sogar euphorisch begrüßen.

Demgegenüber definiert sich das rechte oder konservative Lager dadurch, daß es mit Vehemenz und immer wieder aufs Neue auf die zunehmende Gefährdung unserer Sicherheit verweist – und sich fragt, ob die anderen es denn nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Können die anderen vielleicht wirklich nicht anders? Und können auch wir nicht anders?

AmygdalaBritische Forscher haben vor einiger Zeit festgestellt, dass Menschen mit rechtskonservativer Einstellung eine deutlich vergrößerte rechte Amygdala haben [Bild links (rot)]. Die Amygdala oder der Mandelkern ist der Ort, der wesentlich an der Entstehung von Angst beteiligt ist und hypersensibel für Gefahren macht. Linksliberale sollen hingegen deutlich mehr graue Hirnmasse im vorderen Hirngürtel haben – das ist die Hirnregion, in der Konflikte und Unsicherheiten verarbeitet werden.

Entsprechend gilt: Konservative Menschen sind angstanfälliger, können Unsicherheiten nicht verarbeiten, weil es ihnen an der entscheidenden Stelle an grauer Hirnmasse fehlt, die hier besser ausgestatteten Linksliberalen hingegen sind offener gegenüber Unbekanntem. Konservative vertreten, so könnte man das zuspitzend formulieren, ihre seltsamen Ansichten nur, weil sie hirnorganisch betrachtet abnorm sind, während der weltoffene Linksliberale gleichsam zum hirnorganischen Mustermenschen geadelt wird.

Ist „rechts“ also so eine Art Geisteskrankheit? Wenn dem so wäre, wäre es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis den Sezessionisten [1] kostenlose Hirnoperationen oder sonstige Therapieformen angeboten werden, um diese Misanthropen [Menschenfeinde] endlich auch an den Segnungen der edlen humanitaristischen Gesinnung partizipieren lassen zu können – und um auf diese Art das Ende der Menschheit einzuläuten.

[1] Ich verstehe Sezession hier als das Trennende. Es sind die Menschen, die das gemeinsame Zusammenleben von Muslimen und Christen ablehnen, weil sie darin eine Gefahr erkennen. Sie wollen, dass Muslime wieder aus Deutschland verschwinden. Mag es auch eine angstbesetzte Emotion sein, die sie leitet, ist es nicht auch eine realitäts- und vernunftbezogene Überlegung, die auf Lebenserfahrung beruht?

Ist die leichtfertige und naive Annahme, dass schon alles gut wird nicht geradezu selbstmörderisch? Und wieso kommt es, dass bei immer mehr Menschen die Alarmglocken läuten, wenn es um Migranten geht? Stellt sich nicht immer stärker heraus, dass die Menschen recht haben, die schon seit Jahren vor dem Islam gewarnt haben? Und wieso ist es den “mutigen” Linken eigentlich nicht aufgefallen, dass der Islam eine menschenverachtende, frauenfeindliche, demokratiefeindliche und faschistische Ideologie ist? Fehlt es ihnen an Intelligenz? Oder sind sie so gehirngewaschen, dass sie die Realität gar nicht mehr wahrnehmen?

Ich habe mich lange in linken Kreisen bewegt und mir ist immer wieder aufgefallen, dass sie zu faul waren, sich mit dem Islam zu beschäftigen. Sie hatten ihre Meinung und wer davon abwich, war halt ein Nazi und Rassist. Versuchte man mit ihnen zu diskutieren, dann liefen sie meist sehr schnell davon. Offenbar fiel es ihnen schwer, zuzugeben, dass sie keine Ahnung vom Islam hatten. Diese Blöße wollten sie sich nicht geben.

Die andere Gruppe wurde sehr aggressiv und man musste vor ihnen auf der Hut sein. Es ist so ähnlich bei Muslimen, denn die haben in der Regel auch keine Ahnung vom Islam, aber versuche mal mit denen zu diskutieren. Die Lügen dich groß und breit an und wehe man sagt etwas dagegen.

Das ist keine unnötige Dramatisierung, denn Tatsache dürfte sein, dass es seit Urzeiten einen Menschenschlag gibt, der mehr zur Wachsamkeit neigt als andere – die nordische Mythologie stellte diesem Menschentypus mit Heimdall [2] sogar eine eigene Gottheit zur Seite. Ebenso unbestritten dürfte sein, dass dieser Wachsamkeitsinstinkt in allen Phasen der menschlichen Geschichte überlebenswichtig war.

[2] Der Heimdall ist in der nordischen Mythologie ein Gott aus dem Göttergeschlecht der Asen, der als Wächter der Götter dargestellt wird

Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde der Wachsamkeitsinstinkt zunächst als inhuman denunziert und dann als ewiggestrig lächerlich gemacht – wozu sollte man in Zeiten umfassender Sekurität [Schutz, Sicherheit, Gefahrlosigkeit], in denen Menschen aller Kulturen sich in freundschaftlicher Verbundenheit die Hände reichen, denn noch Wachsamkeit walten lassen? Wachsamkeit leugnet die Gleichheit und Friedfertigkeit aller Menschen. Sie unterscheidet zwischen gut und böse, zwischen Freund und Feind, zwischen Leben und Tod.

Solche Unterscheidungen müssen – das liegt im Wesen der Wachsamkeit und der Gefahr – stets sehr schnell getroffen werden, da bleibt keine Zeit für langes Fragen. Man muss den Feind im Sekundenbruchteil identifizieren – und zwar anhand meist sehr grober, rein äußerlicher Faktoren wie Stammeszeichen, Sprache oder Uniform. Doch wer heute in diesem Sinne Wachsamkeit zeigt, gerät umgehend in einen Hexenkessel aus Verleumdung, Rassismusverdacht und zivilgesellschaftlicher Nachstellung.

Denn auch auf der anderen Seite – bei den Tugendwächtern und Moralaposteln der Zivilgesellschaft – waltet offenkundig ein Wachsamkeitsinstinkt, der sich aber nicht gegen das Fremde als potenzielle Gefahr, sondern gegen das Eigene richtet. Dieser Wachsamkeitsinstinkt ist krankhaft verändert (die solcherart Erkrankten sehen sich selbst freilich als Fahnenschwenker des Zivilisationsprozesses). Man könnte geradezu von einer zivilisatorischen Autoimmunerkrankung sprechen – eine Kultur bekämpft und zerstört ihr eigene Grundlagen. Man könnte auch an bösartige Erkrankungen wie Leukämie denken.

Das führt zu der Frage, ob es auf kultureller Ebene so etwas wie eine rettende Transplantation gesunder Stammzellen in den gesellschaftlichen Organismus geben kann. Gibt es gesunde Gesellschaften, die eine solche Stammzellenspende leisten könnten? Wäre das eine geistig-kulturelle Stammzellenspende, wie würde sie zu verabreichen sein? Welche Nebenwirkungen wären zu erwarten?

Fragen von rein akademischem Interesse. Für eine großangelegte kulturelle Stammzellen-Transplantation oder andere aufwändige Therapieformen bleibt keine Zeit mehr. Heilung kann allein aus der harten und schmerzhaften Begegnung mit der rauen Wirklichkeit kommen – so oft wie möglich und an so vielen Stellen wie möglich. Man nennt es Rosskur. Nur so werden die Instinkte wiederkehren und zur Grundlage einer Neuausrichtung werden können.

Lutz Meyer kommt aus der linksanarchistischen Szene, hat den Kriegsdienst verweigert, war Hausbesetzer und hat im Grunde nichts ausgelassen, was den Linken der frühen 80er Jahre so ausmachte. Geändert hat sich das, als er mit etwa 23 im Rahmen seines Philosophiestudiums auf Heidegger („Die Zeit des Weltbildes“ und Nietzsches Wort „Gott ist tot“ als Einstieg) stieß. Das löste eine tiefwirkende innere Erschütterung aus (später freundlich unterstützt durch die Gebrüder Jünger, Gerhard Nebel, Erhart Kästner, Carl Schmitt). Er ist Jahrgang 1962, lebt seit über 30 Jahren mit seiner Frau zusammen und hat drei Kinder.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Die Rückkehr der Instinkte

Der Gutmensch schreibt:

Britische Forscher haben vor einiger Zeit festgestellt, dass Menschen mit rechtskonservativer Einstellung eine deutlich vergrößerte rechte Amygdala haben.

Holla die Waldfee, lieber Herr Meyer! Meine – wie war das? Meine krankhaft vergrößerte, rechte Amygdala schießt aus allen Rohren: Hat man uns nicht immer und immer wieder erklärt, dass die Nazis schlimme Pseudowissenschaft betrieben haben, indem sie die Schädel von Verbrechern vermaßen? Und was tun nun hier die Briten? Sie diagnostizieren eine böse „rechtskonservative Einstellung“ und stellen die Verknüpfung mit biologischen Merkmalen her!

Ich möchte jedenfalls wetten, dass die Amygdala eines Dummkopfes keinen grundlosen Stress verursacht, es sei denn, jemand redet ihm einen solchen arglistig ein! Denn wie heißt es schon in der heiligen Schrift: Selig sind die, die da geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihr!

Auf der Suche nach den Baldriantropfen zur Beruhigung meiner Gehirnchemie,

d. G.

Gustav schreibt:

„Man könnte geradezu von einer zivilisatorischen Autoimmunerkrankung sprechen – eine Kultur bekämpft und zerstört ihr eigene Grundlagen.“

Der Nestor der modernen Psychiatrie, Emil Kraepelin (1856 – 1926), hat hierfür bereits vor 100 Jahren den Begriff des „induzierten Irreseins“ in die Wissenschaft eingeführt, zu deutsch „eingepflanztes Irresein“.

Das eingepflanzte Irresein hat wenig mit Intelligenz, viel aber mit dem teilweisen Aussetzen des folgerichtigen Denkens durch gezielte, geistige Beeinflussung zu tun. Diese wirkt um so verheerender, je jünger und unreifer der hierdurch beeinflusste menschliche Geist ist.

Durch gezielte Indoktrination zur rechten Zeit sind ganze Funktionsbereiche des folgerichtigen Denkens einschließlich angeborener, arterhaltender Verhaltensweisen außer Betrieb zu setzen mit dem Ergebnis, dass die Betroffenen sogar wider die eigenen, bestanderhaltenen Anliegen handeln.

Es gibt Entwicklungsabschnitte, vor allem beim jugendlichen Wesen, wo diese Machenschaften am Geiste unumkehrbar greifen und lebenslänglich geistige Krüppel hinterlassen.

Noch ein klein wenig OT:

Dänemark nimmt Flüchtlingskindern die Handys weg, um ihre Identität besser festzustellen

handy_fluechtlingskinder

Die dänische Polizei nimmt mehreren Flüchtlingskindern die Mobiltelefone ab. Sie kommen alleine in das Land und haben damit keine Möglichkeit, ihre Eltern zu kontaktieren. Die Behörden wollen dadurch die Identität der Kinder schneller ermitteln.

Die Polizei in Dänemark hat 55 allein reisenden Flüchtlingskindern in den vergangenen Monaten laut einem Zeitungsbericht die Handys abgenommen. Diese Maßnahme ergreifen die Behörden, wenn die Identität der Asylbewerber nicht anders geklärt werden kann. Bis sie ihr Handy zurückbekämen, müssten viele Kinder einen Monat lang warten, hieß es in dem Bericht von "Politiken". >>> weiterlesen

Bahn-Verweis für 16-Jährige: "Ich tue nur meinen Dienst! Steigen Sie aus!"

16-Jährige wird bei minus 18 Grad aus dem Zug gewiesen – Migranten dürfen selbstverständlich kostenlos fahren

jennifer_rBahn-Passagierin Jennifer R.: "Ich bin minderjährig, Sie können mich nicht aussetzen"
 

Bei minus 18 Grad wurde Jennifer in Brandenburg aus dem Zug gewiesen. Sie hatte das falsche Ticket gelöst. In der Dunkelheit musste die 16-Jährige an einem geschlossenen Bahnhof ausharren. Ein Erlebnis, das ihr Weltbild erschüttert hat: "Die Schaffnerin kannte kein Erbarmen."

Jennifer R. hat am Freitag ihr Zwischenzeugnis bekommen. Es ist besser ausgefallen, als sie dachte. Doch die 16-Jährige kann sich darüber kaum freuen, zu sehr steckt ihr noch der Dienstagabend in den Knochen. Eine Schaffnerin hatte sie auf dem Nachhauseweg um 21.45 Uhr am Bahnhof Königs Wusterhausen in Brandenburg aus dem Zug geworfen. Das Mädchen hatte angeblich den falschen Fahrschein gelöst. >>> weiterlesen

Siehe auch:

Michael Stürzenberger: Leipziger Orientalistin Professorin Verena Klemm will mehr Moscheen

Essen: Gastfreundschaft mit zwei Südländern wird jungem Mann zum Verhängnis

Leipzig: Jura-Professor Thomas Rauscher hat ein Herz für Pegida (Legida) ♥

Nicolaus Fest: Zur Hysterisierung des Landes

Hamburg: Flüchtlingshelfer im Karoviertel beklagen „Klima der Angst“

Ingrid Carlqvist: Schweden: Klinik für männliche Vergewaltigungsopfer & staatlich finanzierte “Jungfräulichkeitstests"

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