Tag Archives: Günter Jauch

Video: Thilo Sarrazins Fakten gegen moslemische Wunschvorstellungen bei Servus-TV (67:06)

21 Okt


Video: Talk im Hangar-7: Susanne Wiesinger & Thilo Sarrazin & Imam Abdul Adhim Kamouss: Wie weit darf Islamkritik gehen? (67:06)

Der Hangar 7 von Servus TV, einem österreichischen Privatfernsehsender im Besitz der Red Bull Media House GmbH, ist eine politisch inkorrekte Talkrunde, in der auch Fakten über den Islam ausgesprochen werden dürfen, ohne dass die Zensurschere eingreift.

Am Donnerstag, den 11. Oktober war dort in einer denkwürdigen Sendung Dr. Thilo Sarrazin eingeladen, der mit seinem neuen Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ die Gefährlichkeit des Islams beschreibt und damit erneut in die Bestsellerlisten kam. Dazu die Wiener Lehrerin Susanne Wiesinger, die in ihrem Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer: Wie der Islam die Schulen verändert“ die Integrationsprobleme moslemischer Schüler darstellt. [1]

Die Gegenposition vertrat Abdul Adhim Kamouss, Imam und früherer Salafistenprediger, der vom Verfassungsschutz beobachtet wurde und Kontakte zu IS-Kämpfern hatte. In der ARD-TV-Talksendung bei Günter Jauch Ende September 2014 trieb er den Blutdruck von Heinz Buschkowsky und Wolfgang Bosbach mit seiner unerträglichen und besserwisserischen Plärrerei in die Höhe. Dem Moderator von Servus-TV, Michael Fleichhacker, erging es wohl ebenso.

Kamouss gibt seit einiger Zeit vor, jetzt „moderat“ zu sein. Aber auch in der Sendung von Servus TV entlarvte er sich als sturer Islamverteidiger ohne einen Funken Selbstkritik, was Thilo Sarrazin erkennbar auf die Palme brachte. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Was für ein Dummschwatz, dieser Iman. Entweder hält er alle Menschen für dumm oder er glaubt tatsächlich an den Unsinn, den er erzählt. Intelligenz? Er merkt nicht einmal, dass selbst einfache Menschen seine Dummheit durchschauen und dass er mit seiner Art bei den Menschen nur Abneigung gegen den Islam erzeugt. Was er sagt, entspricht genau der menschenverachtenden Ideologie des Islam. Und das Schlimme ist, dass mindestens 90 Prozent aller Muslime genau so denken. Ich "liebe" den Islam von Tag zu Tag mehr. Raus mit dem Islam aus Deutschland.

Warum hat man den Imam nicht schon lange ausgewiesen? Was haben wir nur für eine Scheiß-Regierung, die solche Muslime ins Land lässt? Was hätte man alles angestellt, wenn ein "Rechter" ähnlichen Unsinn erzählt hätte? Da hätte am nächsten morgen der Staatsanwalt vor der Tür gestanden, hätte ihn verhaftet, die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt und er wäre für Jahre hinter Gitter verschwunden.

Das Video zeigt wieder einmal, dass Muslime offenbar wegen ihrer religiösen Gehirnwäsche, die sie seit ihrer Geburt über sich ergehen lassen müssen, nicht in der Lage sind logisch zu denken. Die religiöse Beeinflussung hat sich so fest in ihr Gehirn eingebrannt, dass kein noch so gutes Argument sie zu durchdringen vermag. Nicht wenigen Muslimen mangelt es auch durch die über Jahrhunderte angewandte Praxis der Verwandtenheiraten (Inzucht) an der notwendigen Intelligenz. Man sehe sich nur einmal den Intelligenzquotienten in islamischen Staaten an. Mangelnde Bildung und fehlende Wissbegier (wissenschaftliches Denken) kommt noch hinzu.

Die große Mehrheit der Muslime ist nicht in der Lage, wissenschaftlich zu denken. Darauf beruht auch die wirtschaftliche und wissenschaftliche Erfolglosigkeit islamischer Staaten. Wenn man den Imam reden hört, denkt man immer wieder, Mensch, halt bloß den Mund und schalte erst einmal dein Gehirn ein. Aber wenn dort, wo normalerweise das Hirn ist, nur betonharter religiöser Fanatismus sitzt, ist dieser Wunsch, diese Forderung, natürlich vergeblich. Was Muslime scheinbar ebenso wenig können, ist zuhören. Sie haben ein fest zementiertes Weltbild, von dem sie keinen Millimeter abweichen. Das ist bei den Linken und Grünen aber auch nicht anders. Sie sind auf Grund jahrzehntelanger Gehirnwäsche ebenso faktenresistent. Nicht anders bei Rechtsextremen.

Fürchten sie, sie könnten durch eine Kritik am Islam zu Tode gefoltert werden? Fürchten sie, dass andere erkennen könnten, wie ungebildet sie sind? Das erkennt man aber gerade an ihrer geistigen Unbeweglichkeit, an ihrem Fanatismus und ihrem Hass, den sie einem immer wieder entgegenschleudern. Islamkritik löst bei ihnen offenbar den Wunsch aus, die Kritiker zum Schweigen zu bringen. Islamkritik scheint bei ihnen jedenfalls große Angst auszulösen, eine Angst, die sie nicht beherrschen können und auf der sie mit Hass und Gewalt reagieren.

[1] Hier ein sehr guter Artikel und ein Video von Susanne Wiesinger über die Zustände an einer Schule in Wien-Favoriten, an der sie seit 25 Jahren als Lehrerin unterrichtet:

Susanne Wiesinger sagt, früher war es noch möglich muslimische Schüler zu unterrichten. Aber das wird immer schwerer, denn der Unterschied zwischen der muslimischen Welt im Elternhaus und der Schule sei einfach zu groß. Dies lässt darauf schließen, dass die Kinder immer stärker islamisiert und in Einzelfällen auch radikalisiert werden. Und dann prallen zwei Welten aufeinander, die nicht miteinander vereinbar sind. >>> weiterlesen


Video: Islamische Einflüsse an Schulen: Lehrerin bricht Schweigen (10:08)

Siehe auch:

50 % der Deutschen würden Grün wählen – solange es ihnen gut geht

Video: Maybritt Illner: Nach Bayern, vor Hessen – wie schnell verfällt Merkels Macht? (66:07)

Gemälde von Chagall zu anstößig für Facebook: Picasso-Museum darf nicht für Chagall werben

Die Gutmenschenkrankheit ist heilbar: Wer Migranten fordert, der wird sie bekommen

Katja Kipping’s Traum: Öffnet die Grenzen, lasst herein, wer herein will!

Elmar Hörig: Fuck the president

Akif Pirincci: Schock: Drei Migranten wollen "naziverseuchtem" Deutschland auswandern

Warum spricht niemand über die islamische Homophobie?

19 Jun

solidarity_lgbtqSolidarität mit muslimischen Lesben, Schwulen (Gay), Bisexuellen, Transsexuellen und Queer

Wenn der Islam, wie wir ihn gerade weltweit kennen lernen, jemals tatsächlich in Deutschland etwas zu melden hat, dann müssten wir Katholiken irgendwann die Rechte der Homosexuellen verteidigen. Gastkommentar von Birgit Kelle

Im Dezember 2012 saß ich das erste Mal zum Thema „Homoehe“ in einer Talkshow, damals schien es nichts Dringenderes zu geben, das in Deutschland ohne den geringsten aktuellen Aufhänger ständig diskutiert werden musste.

Nach der Sendung bei Frank Plasberg hagelte es bestimmt ein halbes Dutzend weiterer Einladungen zu TV- Sendungen in Deutschland und auch Österreich. Thema immer wieder: „Homoehe“, „Adoptionsrecht für Homosexuelle“ usw. Die erste Anfrage kam damals von Günther Jauch, die zweite dann von Anne Will und ich habe beiden Redaktionen wie allen folgenden mit der gleichen Begründung und der gleichen Anregung abgesagt.

Das Setting dieser Runden war nämlich immer das gleiche:

Man nehme ein schwules, alternativ lesbisches Pärchen, das seit gefühlt 100 Jahren zusammen lebt und mit großer Liebe ein Kind groß zieht, das jetzt heiraten und noch weitere Kinder haben will, also homosexueller Durchschnitt – Ironie off. Ein, zwei schwule Politiker, bevorzugt aus der CDU, eine Mutter oder einen Vater mit schwulem oder lesbischem Kind, und was fehlt dann noch: Logisch, die konservative, katholische Spaßbremse. Das sollte dann mein Part sein.

Gleichwohl war es auch die Zeit, nachdem Bundespräsident Christian Wulff uns belehrt hatte, der Islam gehöre zu Deutschland. Eine steile These, die bis heute in der Bevölkerung nicht ausdiskutiert ist.

Meiner bescheidenen Meinung nach hauptsächlich deswegen, weil es grundsätzlich die falsche Frage ist, ob der Islam zu Deutschland gehört. Die diskutable Frage wäre allerhöchstens, ob der Islam zu Deutschland und seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung gehören will. Das wiederum wäre eine Frage, die die Muslime unter sich klären müssten, anstatt, dass sich ständig mehr oder minder begabte deutsche Korankenner in deutschen Talkshows gegenseitig widersprechende Suren an den Kopf werfen. Ob der Islam sich also dem Grundgesetz unterwerfen will, ist eine Fragestellung, die von allen islamischen Gemeinden in Deutschland noch zu beantworten wäre.

Und deswegen habe ich damals dem Redakteur von Günther Jauch und später ebenso den Kollegen von Anne Will und Co. am Telefon neben meiner Absage die Empfehlung hinterlassen, sie mögen doch bitte endlich auch einmal einen Imam zum Thema „Homoehe“ einladen. Denn wenn der Islam jetzt zu Deutschland gehöre, sei es nahezu unanständig, immer nur mit Vertretern der katholischen Kirche über dieses Thema zu diskutieren. Der Redakteur war hörbar kurz aus der Fassung: „Daran habe ich ehrlich gesagt noch nie gedacht“, sagte er zu dem Vorschlag.

Logisch, ist ja auch viel einfacher, das Publikum mit Katholiken-Bashing zu unterhalten. Und auch ganz ungefährlich. Ich habe ihm dann noch erklärt, dass es einfach billig sei, sich bei diesem Thema nur an Katholiken abzuarbeiten oder beim Thema Islam immer nur bei Kopftuch, Burka und Frauenrechten stehen zu bleiben und den gesamten Themenkomplex der Homosexuellen einfach totzuschweigen.

Wegen Katholiken habe kein einziger Schwuler in Deutschland irgendetwas zu befürchten. Wenn der Islam, wie wir ihn gerade weltweit kennen lernen dürfen, aber jemals tatsächlich in Deutschland etwas zu melden hat, dann müssten wir Katholiken irgendwann in Deutschland auf die Straße gehen, um die Rechte der Homosexuellen zu verteidigen. Und, dass ich dann selbst Vorne in der ersten Reihe mitlaufen würde, weil es mein christlich-katholischer Glaube gebietet, sich schützend vor andere Menschen zu stellen. Das war im Januar 2013, ich habe diese Aufforderung an verschiedene Redaktionen seither vielfach wiederholt.

Weder die von Günther Jauch, noch die von Anne Will, noch irgendeine der anderen Redaktionen, mit denen ich das jemals diskutiert habe, hatte den Mut, diese Debatte zu eröffnen. Es fanden sich statt mir immer auch andere christliche Prügelknaben für die Sendungen. Das Problem ist aber geblieben. Am Wochenende hat es sich gerade erstmals in Orlando entladen [als der afghanische IS-Anhänger Omar Mateen 49 Homosexuelle in einer Schwulendisko erschoss]. >>> weiterlesen

Noch ein klein wenig OT:

Belgien: Polizei nimmt 12 Verdächtige fest – Terroristen planten Anschlag bei EM-Spiel Belgien gegen Irland

frankreich_Terror_fussball_europameisterschaft

Bei einem großen Anti-Terror-Einsatz haben belgische Sicherheitskräfte zwölf Verdächtige festgenommen. Die Polizei geht davon aus, einen Anschlag auf die EM verhindert zu haben. Laut britischem "Mirror" und dem belgischen TV-Sender "VTM" soll das Ziel der Terroristen die EM-Partie Belgien gegen Irland  in Bordeaux gewesen sein. Die Zeitung "Le Soir" schreibt, dass auch Public-Viewing-Bereiche, Einkaufzentren und Bahnhöfe gefährdet seien. Mitglieder der belgischen Regierung stehen unter erhöhtem Schutz. >>> weiterlesen

Wien-Favoriten: 19-jähriger Türke tötete 72-jährige grausam in ihrer Wohnung

ABD0001_20160116 - WIEN - …STERREICH: Eine 72 Jahre alte Frau wurde am spŠten Freitagabend, 15. JŠnner 2016 tot in ihrer Wohnung in einem Gemeindebau in Wien Favoriten entdeckt. Aufgrund der AuffindungsumstŠnde ging die Polizei von Mordverdacht aus. Im Bild: Der Abtransport des Leichnams, augenommen am Samstag, 16. JŠnner 2016. - FOTO: APA/HERBERT P. OCZERET

Der Anklage zufolge soll der 19-Jährige der betagten Frau nicht nur mit einem Blumentopf und anderen stumpfen Gegenständen den Schädel eingeschlagen und mit einem Messer 16 Stiche in Brust und Hals zugefügt haben, er soll das von dem Angriff völlig überraschte Opfer auch mit brennenden Kerzen und einem Bügeleisen malträtiert haben…

Das wehrlose, schwer verletzte Opfer soll vom Täter im Intimbereich gequält worden sein, die Misshandlungen dürften sich über einen längeren Zeitraum hingezogen haben… Am Ende öffnete der Täter laut Anklage dem Opfer mit dem Messer den Hals und versuchte der Getöteten auch noch den Kopf abzuschneiden.

Im Obduktionsgutachten wurden unter anderem eine vollständige Durchtrennung der rechten Halsschlagader, eine vollständige Durchtrennung der linken Drosselvene und eine vollständige Zertrümmerung des Schädels beschrieben. >>> weiterlesen

Österreich sieht Migrationszentren außerhalb Europas vor

doskozil-kurzVerteidigungsminister Hans Peter Doskozil und Außenminister Sebastian Kurz 

Die Rettung im Mittelmeer bedeutet nicht mehr das automatische Ticket nach Europa. Personen, die auf illegalem Weg Inseln oder das europäische Festland erreichen, sollen "in von der EU gemeinsam mit dem UNHCR-Flüchtlingshilfswerk betriebene Asyl- und Migrationszentren in Drittstaaten rückgestellt werden", heißt es in dem Papier von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und Außenminister Sebastian Kurz. Auch Innenminister Wolfgang Sobotka war in den Plan eingebunden. >>> weiterlesen

Siehe auch:

Duisburg: Staatsschutz hat 200 radikale Salafisten im Blick

Michael Klonovsky: Zurück ins trübe Gestern?

Werner Reichel: Fußball-Europameisterschaft: Betreuter Spielplatz für Patrioten

München: Afrikaner bedroht Autofahrerin mit Pflasterstein

Neues Buch von Akif Pirincci: “Akif auf Achse”

Deutschland 2025: Die Geschichte von Ende des Kalifat in Deutschland

ARD-Talkshow bei Günter Jauch: Warum Herbert Grönemeyer keine 50 Flüchtlinge bei sich aufnimmt

7 Okt

Von Markus Mähler


Bei "Günther Jauch" wurde über die deutsche Flüchtlingspolitik diskutiert. Mit dabei waren Werner Patzelt, Peter Altmeier, Herbert Grönemeyer, Michaela Vogelreuther und Ranga Yogeshwar.

Deutschlands Kluft zwischen Arm und Reich wächst so rasant wie noch nie. Die Mittelschicht geht gerade unter, jetzt muss sie auch die Last für Flüchtlinge schultern – und zwar gerne [und gezwungenermaßen]. Das fordern Jauch, Grönemeyer und Schweiger. Und selbst? Die oberen Zehntausend machen in der Krise einen schlanken Fuß, das zeigte gestern Abend wieder der ARD-Talk bei Günter Jauch. Selbst Politiker wie Vizekanzler Gabriel laden die Verantwortung gerade beim Volk ab. Was in diesem Chaos gerade noch gefehlt hat: Ein Geheimpapier rechnet mit dem „Zusammenbruch der Versorgung” [1]. Jedem Flüchtling folgen bis zu acht Angehörige nach. Werden es bald sechs oder zwölf Millionen sein?

[1] focus.de schreibt:

Geheimbericht enthüllt: Deutsche Behörden rechnen mit 1,5 Millionen Flüchtlingen im Jahr 2015

Deutsche Behörden gehen davon aus, dass in den Monaten Oktober bis Dezember 2015 bis zu 920.000 weitere Asylbewerber nach Deutschland kommen. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine interne Prognose von Behörden, die als geheim („Verschlusssache – Vertraulich“) eingestuft ist. Damit würde die Zahl der Flüchtlinge bundesweit auf bis zu 1,5 Millionen in diesem Jahr steigen.

Bislang geht die Bundesregierung offiziell von 800.000 bis eine Million Flüchtlinge 2015 aus. In dem Bericht heißt es nach Angaben von "Bild": "Der Migrationsdruck wird weiter zunehmen. Für das vierte Quartal rechnen wir inzwischen mit sieben- bis zehntausend illegalen Grenzübertritten pro Tag. Diese hohe Zahl an Asylsuchenden droht zu einer extremen Belastung für Länder und Kommunen zu werden.“

Es drohe ein "Zusammenbruch der Versorgung"

Von einem spürbaren Rückgang der Flüchtlingszahlen während der Wintermonate wird in der Berechnung nicht ausgegangen. Selbst von einem möglichen „Zusammenbruch der Versorgung“ ist in der internen Prognose die Rede.

Denn bereits jetzt seien dringende Hilfsmittel, wie Wohncontainer und sanitäre Einrichtungen in ausreichender Zahl kaum noch zu beschaffen, zitiert die Zeitung aus dem geheimen Bericht.

Weiter heißt es darin, dass der Familiennachzug anerkannter Asylbewerber ein weiteres großes Problem darstellt. „Aufgrund der familiären Strukturen in den Herkunftsstaaten des Nahen Ostens“ müsse mit einem Familien-Faktor von „vier bis acht“ gerechnet werden. Das bedeutet, dass jeder anerkannte Flüchtling aus Nahost, der in Deutschland Asyl erhält, im Durchschnitt vier bis acht Angehörige nachziehen lassen kann.

In der Berechnung der Behörden heißt es nach "Bild"-Angaben dazu: Allein von den bis zu 920.000 Asylbewerbern (Zeitraum Oktober bis Dezember 2015) könnten durch Familiennachzug bis zu 7,36 Millionen Asylberechtigte werden, die dann auch in Deutschland leben wollen.

Herbert Grönemeyer meidet Deutschland, wo es nur geht. Die Stimme des Ruhrpotts gab seiner Heimat mit „Bochum, ich komm‘ aus dir! Bochum, ich häng‘ an dir!” zwar eine Hymne. Dort leben möchte er allerdings nicht mehr. [Warum wohl nicht? Man schaue sich nur einmal die immer stärker zunehmende Migrantenkriminalität in Bochum an. Ist Herbert Grönemeyer deshalb nach London gezogen?] Deutschlands vielleicht bodenständigster Popstar residiert lieber anonym und zurückgezogen in Hampstead [London Borough of Camden] – wo London richtig edel ist.

Ausgerechnet Grönemeyer also, der vor den Deutschen floh, wird Pate der ARD-Themenwoche „Heimat” und sagt: Wir müssen den Menschen helfen, „die ihre Heimat verloren haben.” Sie sollen sich hier „eine neue, zweite Heimat” aufbauen. [Warum setzt er sich nicht dafür ein, dass sie in London-Hampstead eine neue Heimat finden?] Das öffentlich-rechtliche Fernsehen widmet sich gerade wieder mal den Flüchtlingen und schwört das Land noch einmal auf die grenzenlose Willkommenskultur ein.

Grönemeyer 2015 – London, ich komm aus dir! London, ich häng an dir!

Den Auftakt der Themenwoche „Heimat” machte gestern Abend Günther Jauch mit seinem Talk: „Flüchtlingsrepublik Deutschland ‒ wo liegen unsere Grenzen?” Auch der Heimatflüchtling Grönemeyer saß, oder besser gesagt: lümmelte, dort mit ausgestreckten Beinen und orangefarbenen Socken in der Runde. [2] Der Ruhrpott-Poet, der jetzt aus dem noblen London kommt, legte dabei einen bizarren Auftritt hin. [2]

[2] Ich finde, wenn sich jemand dort herumgelümmelt hat, dann war das in erster Linie Peter Altmeier von der CDU. Ich hatte von ihm auch den Eindruck, er ist total merkelhörig und hat keinen Arsch in der Hose. Er ist der Wasserträger der Kanzlerin, der keine eigene Meinung hat. Er wird früher oder später von Angela Merkel wegen Erfolglosigkeit in die Wüste geschickt. Das typische Bauernopfer. Genau solche Leute braucht Angela Merkel. Karrieristen, Leute ohne eigene Meinung und ohne Rückgrat. Es sind dieselben Leute, die auch Hitler bis in den Untergang gefolgt wären. Hurrapatrioten.

Und genau deshalb hat Angela Merkel auch Innenminister Thomas de Maiziere entmachtet, denn der hatte es gewagt, Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik zu äußern, und den merkelgetreuen Peter Altmeier zum Flüchtlingskoordinator ernannt. Wieso habe ich bei Peter Altmeier eigentlich immer den Eindruck, dass er selber nichts auf die Reihe bekommt, sondern dass er stets auf die Befehle von oben wartet, um zu wissen, was er tun soll? Das erinnert mich doch irgendwie an das Verhältnis der Domina zu ihrem Sklaven, die ihm mittels der Peitsche erklärt, was er zu tun hat.

Ranga Yogeshwar fand ich einfach nur ätzend und ich hatte von ihm auch nichts anderes erwartet. Mir fiel schon in früheren Talkshows auf, wie arrogant und überheblich er manchmal ist. Der typische Vertreter, der seine Fahne stets in den politisch korrekten Wind hängt. Mitläufer. Roland Tichy nannte ihn Drittklässler-Physiker und lag damit wahrscheinlich gar nicht so weit daneben.

Ranga Yogeshwar spinnt uns voll, dass in seiner Heimatstadt Hennef (NRW), scheinbar alle Migranten Ingenieure, Ärzte und Röntgenassistenten sind, die bereit sind sofort zu arbeiten. Dies entspricht allerdings nicht der Wahrheit. Hat die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, nicht erst vor kurzem eine Statistik vorgelegt, die aussagt, dass nur etwa 10 Prozent der Einwanderer eine berufliche Qualifikation besitzen? Aber Ranga Yogeshwar glaubt uns solche Lügen auftischen zu können, weil sie auf die schnelle nicht zu überprüfen sind. So arbeiten alle Rosstäuscher.

Übel gelaunt, abgehoben und zänkisch watschte er den abwesenden Horst Seehofer ab: Wenn der bayerische Ministerpräsident mit Angela Merkels „Wir schaffen das!” nicht einverstanden sei, solle er es doch bitte „intern” besprechen und nicht öffentlich. So traurig sieht Deutschlands Debattenkultur in der Flüchtlingskrise aus. Die Frage: „Wie schaffen wir das eigentlich?”, ist verboten. Direkt sagte es der Popstar zwar nicht, aber das Halbgesagte sprach Bände: Schnell einen Maulkorb für den „Brandstifter” Seehofer, sonst kommt das Volk noch auf dumme Gedanken …

Von Promi zu Promi: „Müssen wir uns den Schuh anziehen?”

Promi Günter Jauch fragte dann seinen Mit-Promi Grönemeyer, ob es sich die Bessergestellten nicht zu leicht machen, wenn sie den Deutschen öffentlich eine Willkommenskultur um jeden Preis einimpfen. Dabei drückte sich der Talk-Moderator gerade selbst vor seinem schlechten Gewissen und stammelte stockend:

„Ich höre das auch, Sie hören es vielleicht auch: Ihr habt gut reden, Ihr könnt es Euch leisten, in Häusern zu wohnen, wo Ihr nicht um billigen Wohnraum mit Menschen in sozialen Brennpunkten konkurriert. Ihr schickt Eure Kinder in Privatschulen. Ihr habt gar keine Ahnung, was jeden Tag auf der Straße, in der Schule oder auf den Ämtern los ist. Müssen wir uns diesen Schuh anziehen?”

Der Wahl-Londoner Grönemeyer fand das nur „etwas weit hergeholt” und „ein bisschen zynisch”. Wenn „man mir jetzt unterstellt, ich wüsste nicht, was jetzt im realen Leben stattfindet, dann ist das absurd”. [3] Die Zuschauer unterstellten dem Sänger aber genau das. Jauch gab zu, dass die Reaktionen während der Sendung vernichtend ausfielen: Die Talk-Runde betreibe nur Schönwetterreden. Zum Beweis wurde ein Kommentar aus dem Internet eingeblendet: „Wie viele Flüchtlinge haben Herr Yogeshwar und Herr Grönemeyer (in England) bei sich aufgenommen?”

[3] Herr Grönemeyer, es unterstellt ihnen niemand, dass sie nicht wissen, wie die Realität aussieht. Aber es ist doch wohl ein feiner Unterschied, ob man ein Flüchtlingsheim mit all seinen Belastungen und Problemen direkt vor der eigenen Haustür hat, oder ob es weit, weit weg ist.

Dies ist nämlich das typische Verhalten aller Gutmenschen. Wenn solche Flüchtlingsheime nicht vor der eigenen Tür sind, dann setzt man sich großzügig für die Flüchtlinge ein, weil man selber nicht direkt mit den Problemen konfrontiert wird. Dann fällt es leicht den Gutmenschen zu spielen. Aber wehe das Flüchtlingsheim oder die Moschee steht vor der eigenen Haustür, dann entrüsten sich die rot-grünen Heuchler am lautesten.

Grüße aus der Wirklichkeit: „Wie kann es denn überhaupt noch weitergehen?”

Jauch reagierte darauf nur patzig: „Das ist wieder der Klassiker.” Weder Jauch, noch Grönemeyer, noch Yogeshwar haben einen einzigen Flüchtling bei sich aufgenommen. ARD-Journalist Ranga Yogeshwar druckste nur von „Zeit”, die man doch investieren könne. Grönemeyer selbst gab in der Sendung verlegen zu, dass seine neue Wahlheimat Großbritannien nur 2000 Flüchtlinge in der Krise aufgenommen hat.

Zurück zur deutschen Realität: Minuten zuvor hatte Michaela Vogelreuther den Druck geschildert, unter dem gerade ein ganzes Land wegen der Flüchtlinge steht. Die Leiterin des Sozialamts Fürth sei von Merkels „Wir schaffen das!” erschrocken gewesen. Sie sprach von der Verzweiflung in den deutschen Behörden: „Wie kann es denn überhaupt noch weitergehen?” Überall im Land sind nicht nur die Turnhallen überfüllt, „wir stießen schon nach zwei Wochen an unsere Kapazitäts-Grenzen”. Gerade kommt aber der Strom der Flüchtlinge erst so richtig in Fahrt und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Millionen Flüchtlinge im Nahen Osten preisen „die mitfühlende Mutter Merkel” und folgen der Einladung ins vermeintliche Paradies.

Und plötzlich steht ein Bus voller Flüchtlinge vor dem Rathaus

946400Wie Flüchtlinge die Demokratie und das Leben in Deutschland verändern, erklärt Sozialamtsleiterin Vogelreuther so: „Es heißt, die Woche musst du 50 nehmen und dann wird der Bus vor das Rathaus gestellt und ich muss die dann unterbringen, koste es, was es wolle.” Es fehlt an Betten, Duschen, Toiletten. Sie sucht jeden Tag neue Unterkünfte, muss immer mehr Flüchtlinge verteilen. Aus 800 werden schnell 1600.

Dieser wahnsinnige Druck lastet nicht nur auf Fürth, sondern auf vielen Kommunen im Land. Am Ende müssen immer mehr Mieter Platz machen [4]. Die überforderten Behörden schaffen sich inzwischen mit dem Kündigungshammer Wohnraum. Frei nach der Maxime: Die Deutschen werden schon was anderes finden. Die überforderte Sozialamtsleiterin läuft dabei in einem Einspielfilm durch die Zeltstädte in Fürth. Bilder wie in Syrien; mitten in Deutschland. Das war noch vor einem Jahr undenkbar.

[4] Die deutschen Mieter, die nun aus der eigenen Wohnung geworfen werden, müssten eigentlich gar keinen Platz machen, denn es gibt in Deutschland mittlerweile 600.000 abgelehnte Asylbewerber, die eigentlich ausgewiesen werden müssten, aber man weist sie nicht aus. Würde man sie ausweisen, würden 600.000 Wohnunterkünfte frei werden, in die man sie einquartieren könnte. Es sind im übrigen besonders die rot-grün regierten Bundesländer, die sich, aus Hunanitätsduselei weigern, die abgelehnten Asylbewerber auszuweisen. Es bräuchte also kein deutscher Mieter aus seiner Wohnung vertrieben werden, wenn die rot-grünen Landesregierungen die Asylgesetze umsetzen würden. [Stefan Schubert: 600.000 abgelehnte Asylbewerber wurden nicht abgeschoben]

Flüchtlinge? Bitte nicht vor Grönemeyers Haustür

Deutschland versinkt im Chaos und Herbert Grönemeyer lässt seinen guten Worten keine guten Taten folgen, dabei ist er doch Pate der „Heimat”-Woche in der ARD! Es wäre so schön gewesen, wenn der Pop-Millionär die überlastete Michaela Vogelreuther in den Arm genommen hätte: „Schickt mir den nächsten Bus mit 50 Flüchtlingen vor meine Tür. Ich entlaste Euch und werde sie schon versorgen.” Im noblen Londoner Norden scheint Europas Flüchtlingskrise wie ein Problem vom anderen Stern, und das wird auch so bleiben.

Wie Prominente am Ende das Asylchaos für Werbung in eigener Sache ausnutzen, hat bereits Til Schweiger gezeigt. Er streichelte sein Ego und wollte ein eigenes Flüchtlingsheim bauen. Dann wurde bekannt, dass darin dubiose Geschäftspartner verwickelt sind und merkwürdige Figuren aus einer Söldneragentur mitmischen [hier und hier]. Inzwischen lässt sich mit der Unterbringung von Flüchtlingen Kasse machen, so etwas zieht Abzocker an.

Til Schweiger hat immer noch kein eigenes Flüchtlingsheim

Am Ende verliefen Tils große Pläne im Sand, aber ganz Mediendeutschland hatte den Wohltäter gefeiert – für nichts. Auf seiner Facebook-Seite schrieb der [arrogante und überhebliche] Selbstdarsteller sogar aufgeregt wie ein Schuljunge: „Bäm!!! Der Vizekanzler hat sich gemeldet!”

Sigmar Gabriel nahm sich nicht nur Zeit für Schweiger, zusammen feierten beide ihre neue Männerfreundschaft sogar in der Bild-Zeitung. Alles für Flüchtlinge? Auf jeden Fall alles in eigener Sache.

Den Deutschen gefiel so viel scheinheilige Außendarstellung im Namen der Flüchtlinge gar nicht. Schweiger reagierte auf die Kritik in der ihm eigenen Weise und polterte auf Facebook zurück: „Anstatt uns bei einer extrem wichtigen Sache zu unterstützen, gießt ihr eure Häme aus …! Schämt euch!!! Aber ich scheiß auf euch und zieh mein Ding durch!!!!”

Plötzlich entscheiden wieder Bürger über die illegale Einwanderung

Vizekanzler Sigmar Gabriel spricht inzwischen lieber wieder mit den Deutschen als mit dem Promi Schweiger. Vermutlich, weil das Wahlvolk Merkel und ihre chaotische Asylpolitik inzwischen mit immer mehr Verachtung bestraft. Das belegen inzwischen sogar offiziöse Umfragen in der ARD. Noch vor ein paar Wochen hat Gabriel aufgebrachte Anwohner vor einem überfüllten Flüchtlingsheim als „Pack” beschimpft, das ausgegrenzt gehört.

Jetzt erklärte er am Sonntagabend in der Tagesschau – kurz vor dem Jauch-Talk „Flüchtlings-Republik Deutschland”, wie Demokratie in unserem Land auf einmal wieder laufen muss: „Man muss sich vor allem drum kümmern, dass die deutsche Gesellschaft nicht vernachlässigt wird. Am Ende entscheiden nicht die Verfassung oder wir Politiker über die Höhe der Aufnahme, sondern die Bürger hier im Land.”

Hat das Volk wirklich nach den Flüchtlingen gerufen?

Die Bürger reiben sich verwundert die Augen. Leidet das Volk etwa unter Amnesie [Gedächtnisschwund]? Wann waren noch einmal diese Massendemonstrationen, in denen Millionen Menschen auf die Straße gingen und laut skandierten: Holt bitte alle Flüchtlinge dieser Welt zu uns? Erinnert sich keiner mehr an die vielen Transparente? Auf denen stand doch: „Wir schaffen das!” Oder war es alles nur die einsame Entscheidung einer Kanzlerin und ihrer Politkaste? Deutschland hat in der Asylkrise alles vergessen. Kein Wunder, befindet es sich doch seit Monaten im Zangengriff von Leitmedien und Großer Koalition.

Mit diesem Taschenspielertrick räumt Gabriel das Versagen der Politik ein. Sie handelt seit Monaten gegen den Willen der Mehrheit und jetzt – im größten Chaos – schiebt der Vizekanzler die Verantwortung plötzlich wieder dem Volk zu. Das soll mit seiner überwältigenden Willkommenseuphorie die Politiker förmlich in das große Flüchtlingsabenteuer getrieben haben.

Deutschland im Herbst: Lynchjustiz, Messer, Holzlatten und Metallstangen

Inzwischen wacht auch die Politik verkatert aus dem Jubelrausch auf. Die Kanzlerin kennt in ihrer Liebe zu den Flüchtlingen zwar weiter kein Erbarmen: „Das Grundrecht auf Asyl […] kennt keine Obergrenze.” Dafür verliert der sachliche, unaufgeregte Thomas de Maizière die Contenance [Fassung]. Der Innenminister berichtet von merkwürdigen Beobachtungen. Anekdoten über Flüchtlinge im Herbst 2015: „Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi, haben erstaunlicherweise das Geld, um Hunderte von Kilometern durch Deutschland zu fahren”, sagt der Innenminister. „Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt, sie prügeln in Asylbewerbereinrichtungen.”

Angriffe mit Messern, Holzlatten, Metallstangen, zertrümmerte Einrichtungen, Lynchjustiz und die Sprünge verzweifelter Opfer aus dem dritten Stock. Was in den deutschen Sammelunterkünften Tag für Tag passiert, gleicht immer mehr den Bildern aus den Kriegsgebieten unserer Welt. Eine Hundertschaft der Polizei musste am 24. September in die Flüchtlingsunterkunft in Donaueschingen einmarschieren. Es wurden „gefährliche Gegenstände” gefunden, verharmloste der Polizeisprecher diese beispiellose Razzia.

Was noch kommen wird: 920 000 Flüchtlinge in drei Monaten

Und das war alles erst das Vorspiel. Die offiziellen Zahlen zur Krise sind bisher nur Makulatur. Sie wurden gerade erst auf 800 000 hochkorrigiert, jetzt rechnen deutsche Behörden schon wieder mit viel mehr Flüchtlingen. Allein von Oktober bis Dezember sollen weitere 920 000 nach Deutschland kommen. Die Bild beruft sich dabei auf eine vertrauliche interne Prognose: 1,5 Millionen Flüchtlinge im Jahr 2015. Die Zahl steht.

Das Behördenpapier spricht von einem beispiellosen „Migrationsdruck” mit bis zu 10 000 illegalen Grenzübertritten pro Tag. Das wird Länder und Kommunen an den Rand des Kollapses bringen. Es drohe ein „Zusammenbruch der Versorgung”. Wohncontainer und mobile sanitäre Einrichtungen für Flüchtlingsunterkünfte seien kaum noch zu beschaffen.

Jeder Flüchtling lässt bis zu acht Angehörige nachkommen

Und es kommt immer noch schlimmer, in dem geheimen Papier steht: „Aufgrund der familiären Strukturen in den Herkunftsstaaten des Nahen Ostens” wird damit gerechnet, dass jeder Flüchtling vier bis acht Angehörige nachkommen lassen wird.

Bei 1,5 Millionen Flüchtlingen werden das bald sechs bis zwölf Millionen sein. Vorausgesetzt, in Deutschland werden nicht ganz schnell die Grenzen geschlossen.

Bereits jetzt ächzen die deutschen Sozialsysteme unter der größten Last seit der Deutschen Einheit vor 25 Jahren. Die Schlangen vor den Sozialämtern werden lang und länger und Wirtschaftsexperten rechnen durch die Asylkrise mit immer mehr Arbeitslosen, mehr als 90 Prozent der Flüchtlinge brauchen Hartz IV. Das alles trifft ein Land, in dem die Schere zwischen Arm und Reich schon beispiellos weit auseinandergegangen ist.

Die Sozialsysteme am Limit: Wie viel Fremdheit verträgt ein Land?

Die Flüchtlinge mögen Deutschland für das Paradies halten, in Wahrheit herrscht nirgendwo sonst auf dem ganzen Kontinent eine so große soziale Ungleichheit wie hier. Nirgendwo sonst ist das Vermögen ungleicher verteilt. Nirgendwo sonst in der Eurozone werden die Reichen schneller reich und die Armen so rasant ärmer. 20 Prozent der Deutschen haben gar kein Vermögen mehr, sieben Prozent besitzen sogar nur Schulden. Das Nettovermögen der Arbeitslosen hat sich seit 2002 sogar halbiert. Im stabilen Wachstumsmotor Deutschland läuft bereits eine hochexplosive Mischung, die jetzt auch noch durch Millionen Flüchtlinge verstärkt wird.

Wer jetzt noch Netto-Einzahler in deutsche Sozialsysteme ist und sich fragt, ob die Rente sicher ist, der wird bald ganz auf der Verliererseite stehen. Das Thema der Stunde lautet: Was verträgt die soziale Gemeinschaft in Deutschland überhaupt noch und wie viel Fremdheit kann sie überleben?

„Herr Jauch, Sie müssen dann Arabisch sprechen”

All das hat im ARD-Talk wieder mal keine Rolle gespielt. Es war eine Sendung in der Wohlstandsblase. Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt inzwischen mehr als ein Drittel des Vermögens. Dazu gehören auch Jauch und Grönemeyer. Sie haben gestern wieder einer ganzen Fernsehnation gezeigt: So sorglos lässt es sich nur im Wohlstand schlafen. Wer nie unter der sich abzeichnenden Krise leiden wird, taugt auch zum naiven Sittenwächter für ein Land in der Flüchtlingskrise. [5]

[5] Was diese reichen Schnösel nicht bedenken, ist die Tatsache, dass es dann, wenn die Menschen massenhaft aus ihren Wohnungen geworfen werden, weil das Sozialsystem zusammengebrochen ist und sie weder Rente noch Sozialhilfe bekommen, werden sie in die Häuser der Reichen eindringen und fordern: "Geld oder Leben". Weil sie aber kein Geld im Haus haben, jedenfalls keine größeren Summen, denn die sind in den Schließfächern der Banken oder in irgendwelche Wertpapiere, Immobilien oder anderswo investiert, werden sie es mit dem Leben bezahlen.

Dasselbe droht ihnen von Seiten der Flüchtlinge, die irgendwann aufbegehren werden, weil sie das erhoffte Paradies nicht vorgefunden haben. Und die werden noch brutaler und skrupelloser vorgehen. Da können sich die Grönemeyers, Jauchs und wie sie alle heißen, noch so sehr verriegeln und einsperren, wie sie wollen, es wird ihnen nichts nützen. Wenn’s dem Volk an den Kragen geht, geht’s den reichen Bonzen und der Schickeria an den Kragen. Nennt man das Gerechtigkeit, Volkszorn, Revolution oder Bürgerkrieg? Und dann wollen wir mal sehen, was Hörbie Grölemeyer dann dazu sagt – wenn er noch dazu kommt, etwas zu sagen.

Und was ich noch fragen wollte, Herr Jauch, warum haben sie eigentlich keinen Asylkritiker eingeladen? Unterhält man sich in ihren Kreisen nicht mit dem gemeinen Volk oder mit Asylkritikern? Oder hatten die Herrn Intendanten strikte Anweisung von oben, dies auf keinen Fall zuzulassen?

Der verträumte Günther Jauch schreckte nur in einem Moment besorgt auf. Er hatte gerade sein Schlusswort pathetisch über die Runden gebracht: „Wenn wir in 25 Jahren sagen können, dass die Integration der Flüchtlinge uns so gelungen ist wie die Deutsche Einheit, dann haben wir es vermutlich ganz gut gemacht.”

Da warf Ranga Yogeshwar ein: „Herr Jauch, Sie müssen dann Arabisch sprechen.” Da stammelte der überforderte Moderator nur noch: „Das werde ich vermutlich nicht mehr bewältigen können.” In 25 Jahren wäre Jauch 84, Grönemeyer ebenso, Merkel sogar 86. Diese Generation wird nicht mehr erleben, was sie angerichtet hat.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

► DIE GÄSTE
• Musik-Legende Herbert Grönemeyer (59)
• Kanzleramts-Chef Peter Altmaier (57, CDU)
• Sozialamt-Leiterin Michaela Vogelreuther aus Fürth
• Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt
• Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar (56)


Video: Günter Jauch: Flüchtlingsrepublik Deutschland – wo liegen unsere Grenzen? (61:18)

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin – Danke Herr Mähler, toller Beitrag!

Quelle: ARD-Talk: Warum Herbert Grönemeyer keine 50 Flüchtlinge bei sich aufnimmt

Siehe auch:

Wolfram Weimer: Läuft Merkel Amok für den Friedensnobelpreis?

Ellen Kositza: Erschlagt die Armen! Mit einer Rotweinflasche gegen Migranten?

Henryk M. Broder: Deutsche sind ein geduldiges, opferbereites und teilweise blödes Volk

Markus Vahlefeld: Die CDU, eine Partei von Untertanen und Speichelleckern

Günter Ederer: Der Euro kein finanzpolitisches, sondern ein machtpolitisches Projekt

Was sie über den neuen Führer der britischen Labour-Partei (Sozialdemokraten), Jeremy Corbyn, wissen sollten

%d Bloggern gefällt das: