Tag Archives: Grenzzaun

Video: Philip und Alex – Laut Gedacht #56: Schweine gegen Salafisten (07:15)

30 Okt

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Der neue Bundestag hatte diese Woche seine konstituierende Sitzung und die alte Bundesregierung wurde formell entlassen. Zeit für Philip und Alex von „Laut Gedacht“ zurückzuschauen. Die Genossen der Antifa dürfen sich über neuen gesellschaftlichen Rückhalt, unter anderem von Sibylle Berg, freuen und schreiten zur Tat. Die Innenstädte Europas sollen wieder sicherer werden. In Heide geht man daher nun neue Wege.


Video: Philip ud Alex – Laut Gedacht #56: Schweine gegen Salafisten (07:15)

Quelle: Video: Philip ud Alex – Laut Gedacht #56: Schweine gegen Salafisten (07:15)

Noch ein klein wenig OT:

Brandbrief aus dem Berliner Landgericht: Es muss befürchtet werden, dass Täter die schwere Straftaten begangen haben, aus der Untersuchungshaft entlassen werden

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Die Strafkammern des Berliner Landgerichts sind fast komplett überlastet. Ein Hilferuf der Präsidentin Gabriele Nieradzik stößt beim Justizsenator Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) bislang auf Desinteresse. Die Strafkammer, das bedeutet, es handelt sich um schwere Taten mit einer Strafandrohung von mehr als vier Jahren, also Kapitaldelikte (Morde), Wirtschaftsstrafverfahren, auch Sexualstraftaten, deren Zahl infolge des neuen Rechts stark gestiegen ist. Wir müssen befürchten, dass es zu Entlassungen aus der Untersuchungshaft kommt. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

In Hamburg gibt es die selben Probleme: Hamburg: Personalmangel bei der Kriminalpolizei – Allein beim Betrugsdezernat könnten 5000 Straftaten nicht mehr verfolgt werden

Siehe auch: Vera Lengsfeld: Hamburg und Berlin kapitulieren vor der Kriminalität – aber von „verstärkten Bemühungen“, wenigstens die Intensivtäter abzuschieben, ist nichts zu spüren

Ungarn: Keine Chance für illegale Migranten: Ungarn setzt Grenzzaun zu Serbien unter Strom

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Auf der ungarischen Seite des doppelten Grenzzaunes zu Serbien warnen seit kurzem Hinweistafeln Migranten vor dem Versuch illegal die Grenze nach Ungarn zu überschreiten. Derartige Schilder gibt es schon länger. Neu ist das, was drauf steht. Die gelben Warnschilder, die in ungarischer, serbischer und arabischer Sprache verfasst sind, lassen keine Zweifel: Hier fließt ab sofort Strom! >>> weiterlesen

Siehe auch:

Die UNESCO ist korrupt und ideologisch – der Ausstieg Israels und der USA erfolgt zu recht

Aras Bacho: Es ist Aufgabe der Deutschen, uns Flüchtlinge aufzunehmen

Weilers Wahrheit: Du weißt, daß Du in Deutschland bist, wenn…

Frankfurt: Tunesischer Massenmörder wird nicht abgeschoben

Achgut-Pogo-Video: Thesen-Vorschläge zur rot-grünen Einwanderungspolitik (18:08)

Video: Hamed Abdel-Samad: Eine Videobotschaft an junge Muslime in Europa (16:27)

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Marokko / Spanien: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR): Wer den Zaun in Ceuta und Melilla stürmt, muss erst mal in Spanien bleiben dürfen

5 Okt

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Zwei Flüchtlinge, die über die Zäune in der spanischen Exklave [spanisches Hoheitsgebiet in Marokko] Melilla geklettert waren, hatte die spanische Grenzpolizei direkt an marokkanische Behörden übergeben. Zu Unrecht, entschied nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)… Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Spanien wegen kollektiver Abschiebungen aus Melilla nach Marokko verurteilt. Die Straßburger Richter sprachen damit am Dienstag zwei Migranten aus Mali und der Elfenbeinküste jeweils eine Entschädigung von 5000 Euro zu. >>> weiterlesen

RW schreibt:

Somit ist eine Einladung an ganz Afrika seitens der EU ausgesprochen worden. Ich werde einmal versuchen, illegal nach Kanada zu kommen. Ob mir da jedoch die "Belohnung" gefallen wird, ist mehr als fraglich.

Meine Meinung:

Du kannst ja auch einmal versuchen, illegal in die Türkei einzureisen. An der türkisch-syrischen Grenze sind übrigens Selbstschussanlagen aufgebaut. Außerdem ist die Mauer mit Wachtürmen versehen, auf denen Selbstschussanlagen installiert sind. Wer sich weniger als 300 Meter diesem Schutzwall nähert, wird in mehreren Sprachen gewarnt, nicht näher zu kommen, sonst wird scharf geschossen. Bereits im März 2016 haben türkische Grenzschützer neun syrische Flüchtlinge an der türkisch-syrischen Grenze erschossen, darunter auch Kinder.

Jeder weiß ja noch, wie die deutsch-deutsche Grenze einst geschützt wurde. Die DDR war bis 1989 mit mit Hochsicherheitszonen, Mauern, Stacheldraht, Wachtürmen, Minenfeldern und Selbstschussanlagen gesichert und der Schießbefehl war selbstverständlich.

Und das reiche Saudi-Arabien ist der Nachbarstaat Syriens, aber es nimmt keine Flüchtlinge auf, weil es Angst vor islamischen Terroristen hat. Darum baut Saudi-Arabien eine 9000 Kilometer lange Hochsicherheitsmauer um ganz Saudi-Arabien, damit auch kein Migrant die Grenze nach Saudi-Arabien überschreitet. Darum fliehen die syrischen “Migranten” lieber 4000 Kilometer durch viele sichere Drittstaaten nach Deutschland, denn Deutschland ist so dumm und lockt sie mit seinen Sozialleistungen regelrecht an.

n-tv.de schreibt: „Auf saudischer Seite patrouillieren Fahrzeuge mit Nachtsichtgeräten, Lasersensoren, Bodenradar, Video- und Wärmebildkameras. Bereits im vergangenen Sommer waren 30.000 zusätzliche Soldaten in das Gebiet geschickt worden.” Diesen ganzen teuren Aufwand im unfruchtbaren Niemandsland betreibt Saudi-Arabien aus purer Angst vor Dschihadisten. Und die Idioten der EU-Kommission haben ein Strategiepapier zur Neuansiedlung von Nicht-EU-Ausländern in Europa entwickelt. Na dann kann die ISIS ja nach Europa kommen.

erhard schreibt:

Solange der EuGH solche Urteile spricht und damit Anreiz schafft zum illegalen Grenzübertritt sollte man über dessen Berechtigung nachdenken. Wieder einmal wird nationales Recht mit Füßen getreten.

Carmen schreibt:

Was "erst mal bleiben dürfen" in der Praxis nachher bedeutet bzw. wie schwierig sich Abschiebungen nach abgelehnten Asylanträgen gestalten, wissen wir ja mittlerweile…

Stephan schreibt:

Mit der vom Gericht zugesprochenen Entschädigung von 5.000 € für eine illegale Grenzüberschreitung in die EU lassen sich bestimmt neue Schlepper und ein neues Smartphone über eine andere Flucht-Route finanzieren.

Lepanto schreibt:

Elektrozaun und gut ist!

Siegbert schreibt:

Der Bezug von Finanzleistungen (Sozialleistungen) müsste generell auf Null gesetzt werden bis zum positiven Bescheides des Asylstatus. Dann wäre der Zauber morgen vorbei und es würden NUR die Menschen kommen, die tatsächlich Asyl BRAUCHEN!

Paul schreibt:

Auf Grund dieser Rechtsauffassung schlussfolgere ich: Wer in mein Haus einbricht darf also einmal bleiben. Wer mich bestiehlt darf das gestohlene Gut erst einmal behalten.

Lars schreibt:

Der EGMR (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte) verfügt über keine Gerichtsvollzieher. Wenn die Spanier (ebenso wie kürzlich die Polen und die Ungarn) dem Gericht eine Nase drehen, auf ihr Souveränitätsrecht des Grenzschutzes verweisen, feststellen, dass sie auch zukünftig Grenzbrecher umgehend wieder rauswerfen werden und die Entschädigung nicht zahlen, dann passiert…nichts. Allenfalls regen sich ritualhaft die üblichen Leute auf. Das kann man mit einem Achselzucken ignorieren.

John schreibt:

Unglaublich. Unsere größten Feinde sind wir selbst. Dass das Urteil ein neuer Pull-Faktor [to pull: anziehen, anlocken] ist ist klar. Wenn man den Zaun stürmt hat man entweder das Ticket auf den europäischen Sozialstaat oder einen hübschen Batzen Geld. Die logischen, staatsrechtlichen Konsequenzen aus dem Urteil sind absurd und fürchterlich.

Gonzo schreibt:

Also ein illegaler Grenzübertritt ist nach dem obersten europäischen Gerichtshof rechtens? Ich glaube die Justiz sollte sich mal auf ihre Zurechnungsfähigkeit überprüfen lassen. Aber das Urteil reiht sich ein in eine lange Reihe absurder Urteile. Dies führt auch zu Europaverdrossenheit.

Rudolf schreibt:

Die spanische Grenzpolizei hat völlig richtig gehandelt. Problem ist allein das wirklichkeitsfremde Urteil des EGMR. Welchen Schaden dieses Urteil anrichtet, muss die Richter ja nicht kümmern.

Straff schreibt:

"Zu Unrecht, entschied nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte." Was ist mit den Menschenrechten der Europäer?

Birgit schreibt:

Wer in die spanischen Exklaven Melilla oder Ceuta gelangt, hat die Grenze zu Spanien zwangsläufig illegal und meistens mit Anwendung von Gewalt überwunden. Diese Menschen würde ich auch umgehend den marokkanischen Behörden wieder übergeben. Es ist aus meiner Rechtsauffassung her nicht nachvollziehbar, dass dann auch noch Entschädigungen eingeklagt werden.

asylantreage_mali[5]Entwicklung gestellter Asylanträge von Bürgern aus Mali von 2000 bis 2016

In Deutschland wurden 2016 übrigens nur 6,67 % aller Asylanträge aus Mali positiv entschieden. Dem steht gegenüber, dass Mali Rückführungen ablehnt. Bei Asylanträgen von Flüchtlingen von der Elfenbeinküste entspricht die Anerkennungsquote in Deutschland für 2016 sogar nur 3,9 %. Und auch Elfenbeinküste tut sich bei der Rückführung ihrer abgelehnten Staatsbürger nicht hervor, ganz im Gegenteil.

Solange die Herkunftsländer nicht mitarbeiten und abgelehnte Asylbewerber sich sogar bis zum EuGH durchklagen können, kann ich das Prozedere der kurzen Weg verstehen. Es muss einfach umgehend eine Gesetzesänderung kommen, dass illegaler Grenzübertritt unter Anwendung von Gewalt jegliches Asylverfahren per se ausschließt.

Sackl schreibt:

Damit ist defakto klar, dass die EU die Aussengrenzen nicht schützen WILL!

Angelika schreibt:

Wer illegal eine Grenze betritt muss umgehend zurückgeschickt werden. Was sind denn das für Richter die sowas durchgehen lassen? Sowas spricht sich sehr schnell rum und es werden sich Tausende auf den Weg machen, die wir hier nicht brauchen können.

Andreas schreibt:

Liebe Richter: auf einen kleineren Maßstab übertragen bedeutet dies: wenn jemand in eure Häuser einbricht hat er das Recht erst mal bleiben zu dürfen, verpflegt zu werden und auf einen Rechtsbeistand… und bekommt dann eine Abfindung wegen der großen Strapazen auf dem Weg in euer Haus weil die Tür nicht offen war…

Siehe auch:

Die afrikanisch-muslimische Massenmigration nach Europa geht dank Straßburger Rechtsexperten und deutscher “Menschenrechtler” weiter

Vogelfrei im eigenen Land: Wenn alle Schranken fallen und der linke Hass sich gegen alle Andersdenkenden richtet

Video: Michael Klonovskys Beweis: Satire ist nur dargestellte bittere Wahrheit – Rede in Bad Muskau (14:21) – weitere Reden von Dr. Nicolaus Fest, Bestsellerautor Thorsten Schulte (Kontrollverlust) und Dr. Jörg Meuthen

München: Nacht- und Nebelaktionen der linksextremen Deutschlandhasser – Narrenhände beschmieren Tisch und Wände

Aktion Kinder in Gefahr: In Sachsen droht Gender-Ideologie total

Mörderischer Islam und das Schweigen der Medien

Bayern: Größter CSU-Wahlverlust seit 60 Jahren: Nicht Joachim Herrmann (CSU) kommt in den Bundestag, sondern Petr Bystron (AfD)

AfD in Sachsen auf Platz 1 – CDU verliert 15 %

Seenotrettung jetzt auch am Schwarzen Meer – mit dem Ziel Deutschland

22 Aug

Flchtlingsrouten - BalkanrouteDie "klassischen" Fluchtwege – Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

fluchtroute02Jetzt auch Fluchtwege über das Schwarze Meer nach Bulgarien und Rumänien. Man beachte auch, wo es Grenzzäune gibt!

grenzzaun_saudi_arabien

Und während Saudi-Arabien sein ganzes Land mit einem 9.000 Kilometer langen Hochsicherheitszaun mit drei Zäunen, Überwachungstürmen, mit patrouillierenden Fahrzeugen, mit Nachtsichtgeräten, Radar, Drohnen, Video- und Wärmebildkameras und Zehntausenden zusätzlichen bewaffneten Soldaten umgibt, um sich vor islamischen Terroristen zu schützen [hier ein Video], glaubt Deutschland, es könne auf Grenzkontrollen verzichten.

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Außerdem sollte man sich die Frage stellen, weswegen z.B. die Syrer einen 4.000 Kilometer langen Fluchtweg in das von ihnen verhasste christliche Europa auf sich nehmen, während die reichen islamischen Staaten direkt vor der Haustür sind.

Bayern ist FREI

Auch Rumänien gehorcht dem Straßburger Nichtzurückweisungsprinzip:

Rumäniens Küstenwache hat 70 Flüchtlinge aufgegriffen, die per Schiff über das Schwarze Meer ins Land gelangen wollten. Wie der Grenzschutz in Bukarest am Montag mitteilte, stammen die Menschen nach eigenen Angaben aus dem Irak und aus Syrien. Auf dem Fischkutter hätten sich 23 Kinder, 35 Männer und zwölf Frauen befunden, darunter eine Schwangere. Zur Staatsangehörigkeit der Männer, die das Boot steuerten, gab es zunächst keine Angaben. An Bord befanden sich aber auch zwei türkische Schleuser. Das Fischerboot wurde in den Hafen von Mangalia im Südosten Rumäniens geleitet.

Ausführlich mit Video berichtet DIGI24.ro, aber die Sache ist nicht neu.
Schon vor einer Woche berichtete das rumänische Fernsehen und erklärte, das gelobte Land dieser Migranten, die die Türkei durchquerten, sei Deutschland.

Trotz Rücknahmeabkommen mit Erdoğan dürften viele bleiben, da es sich um Kurden handelt.
Die Zeitungen berichten von einem Strom, der jetzt am Schwarzen Meer…

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40.000 Pakistanis wegen Terrorismus-Verdacht aus Saudi-Arabien ausgewiesen – Saudi-Arabien baut Mauer zum Irak

17 Feb

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In Pakistans Terrorschulen werden junge Muslime zum Dschihad angeleitet

Auch Saudi-Arabien hat die Abschottung nach dem Vorbild Trumps für sich entdeckt. Grenzzäune sollen künftig die Auswirkungen des Chaos im Irak von der Golfmonarchie fernhalten. Und so bauen die als “arme Schlucker” bezeichneten Arbeiter aus Pakistan, Indien, Sri Lanka, Bangladesch, Philippinen und Indonesien diese Befestigung für ihre saudi-arabischen Herren an der Grenze zum Nachbarland Irak. [Video]

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Insgesamt 40 Wachttürme und zwei einander gegenüberstehende Zäune werden mit modernster Überwachungstechnik ausgestattet. Es gilt die 814 Kilometer lange Grenze gegen IS-Terroristen abzuschirmen. Denn so sehr Saudi-Arabien und den IS die gemeinsame Liebe zum Wahhabismus verbindet, bedeutet der "Islamische Staat" eine Gefahr für das Königshaus Saudi-Arabiens. Den Zuschlag für den Bau des ersten Grenzzaunes erhielt 2009 die Airbus-Gruppe.

Indexexpurgatorius's Blog

Oh, wie schrecklich, schließlich weiß man doch: „Kein Terrorist ist illegal“.
Ach, es geht weiter im Text.

>>Saudi-Arabien in den letzten vier Monaten tausende pakistanische Arbeiter wegen dem Verdacht des Terrorismus ausgewiesen.
Viele von ihnen sollen in Verbindung mit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ stehen. Die ausgewiesenen Arbeiter, welche keine Verbindungen zum Terror haben, werden von der saudischen Regierung kriminelle Delikte vorgeworfen wie Diebstahl, Drogenschmuggel, Körperverletzung und Dokumentenfälschung.<<

Da kann man doch froh sein, dass es die eigenen Glaubensbrüder waren, die die Surensöhne deportierten. Man stelle sich vor diese armen traumatisierten Menschen würden aus der BRD ausgewiesen, das mediale Geschrei wäre einfach unerträglich.

Aber halt, es gibt eine humane Lösung: Merkel und Schulz brauchen doch nur entsprechend Fluglinien verpflichten die 40.000 ins Irrenhaus zu holen und schon wären alle glücklich.
Die Saudis, weil sie sie los sind, die Pakistani, weil sie endlich den Luxus genießen dürfen der ihnen zusteht und die…

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Schweden: Migrantenterror in Göteborg, oder wie eine No-Go-Zone entsteht

18 Jan

Von Marilla Slominski

goeteburg_no_go_areaSymbolfoto: Youtube/ Screenshot

Es ist eines der beliebtesten Einkaufszentren des Landes: das Nordstan in Göteborg. Doch wenn die Geschäfte schließen, übernehmen kriminelle junge Migranten das Kommando. Kunden und Geschäftsbesitzer sind verängstigt angesichts der Gewalt, die Polizei gerät selbst in Bedrängnis.

Jonast Bergqvist, Teammanager der Göteborger Polizei: „Im vergangenen Jahr wurden sogenannte unbegleitete minderjährige Migranten in der Stadt untergebracht. Seitdem haben wir diese Probleme. Abends wird mit Drogen gedealt und es kommt zu Gewaltausbrüchen, auch untereinander. Die Konflikte, die sie zu Hause haben, bringen sie mit hierher.“

Das Risiko, ausgeraubt oder als Mädchen sexuell belästigt zu werden ist hoch. „Die kriminellen Migranten werden immer aggressiver auch uns gegenüber. Es sind eine Menge Drogen im Spiel. Ich würde meinen Sohn nicht mehr hierher lassen“, führt sein Kollege Rikard Sorensen aus. Das Center war ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche, doch laut offiziellen Angaben machen vor allem junge Migranten aus Afghanistan, Syrien und Marokko den Shopping-Tempel zu einer weiteren No-Go-Zone im Land.

Silvester musste das Center frühzeitig geschlossen werden, weil die kriminellen Migranten Feuerwerkskörper im Gebäude zündeten. Einem Teenager wurde eine abgeschlagene Flasche an den Hals gehalten während er ausgeraubt wurde, ein Ladenbesitzer massiv bedroht als er versuchte, sie vom Stehlen abzuhalten. Als die Polizei kam wurde sie von ungefähr 150 aggressiven Jugendlichen umringt und musste Verstärkung anfordern.

Weil die sogenannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge keine Papiere besitzen, bleibt der Polizei nichts anderes übrig als sie den Sozialdiensten zu übergeben. „Vor mir stehen Männer, die aussehen wie 35 aber behaupten sie seien 15. Ich kann ihnen nicht beweisen, dass sie lügen und muss sie einfach wieder laufen lassen,“ so Rikard Sorensen frustriert. Nordstan ist nun eine von 55 weiteren No-Go-Zonen, die die schwedische Polizei bekanntgegeben hat. In Schwedens drittgrößter Stadt Malmö, gab es zu Silvester chaotische Szenen. Autos brannten in der Innenstadt und die Polizei gab zu, keine Kontrolle mehr zu haben.

Lawless Sweden: Violent migrant youths turn shopping centre into ‚No-Go Zone‘ – officials (express.co.uk)

Deutsch: Rechtloses Schweden: Gewalttätige jugendliche Migranten verwandeln Einkaufszentrum in eine No-Go-Zone)

Quelle: Schweden: Migrantenterror in Göteborg, oder wie eine No-Go-Zone entsteht

Renate schreibt:

Die Übergabe an die muslimischen Wirtschaftsbereicherer passiert schrittweise: auch in Deutschland. Wie sagte mir ein Polizist neulich? Vorsicht, fast alle sind bewaffnet, "keine Gegenwehr – Sie ziehen den Kürzeren". So gebrieft weiß man doch schon, wie die Revierkämpfe (und genau das sind sie) ausgehen. Unsere verweichlichten Ja-Sager-Deutschen sind doch den Überlebenskampf, den die Migranten vorher ein Leben lang geführt haben, gar nicht gewohnt. Was wollen sie dieser Übermacht entgegensetzen? Bildung und Intellekt nutzen hier nichts, denn diese Migranten sind es gewohnt, sich zu nehmen, was sie wollen, – egal ob Frauen oder Sachgegenstände. Schweden ist bereits verloren….. Was ist mit Deutschland?

Meine Meinung:

Irgendwie freut es mich sogar, dass die sozialdemokratisierten und linksversifften Schweden nun in diesen sauren Apfel beißen müssen. Sie sind all die Jahre den linken Lügen und der politischen Korrektheit hinterher gelaufen und wollten die Wahrheit nicht zur Kenntnis nehmen, selbst wenn man sie ihnen ins Gesicht geschrien hat. Aber Jahrzehnte lang linksversiffte und rot-grüne Hirne vermag kein noch so gutes Argument zu erreichen.

Eine eigene Meinung zu haben, dazu haben die schwedischen Untertanen nämlich nicht den Mut und den Verstand, genau so, wie in Deutschland. Vielleicht wachen sie endlich auf, wenn man ihre Frauen massenhaft vergewaltigt, was ohnehin bereits geschieht, und wenn man sie mittels brutaler Gewalt ins Koma tritt oder ihnen die Kehlen durchschneidet.

Es gibt in Schweden etwa 55 "No-Go-Areas" vor allem in Vorstädten, Problemgebiete, mit extrem hoher Kriminalität, in die sich normale Polizeistreifen nicht mehr hinein trauen. Dazu seit Januar die Grenzkontrollen, um den Flüchtlingsstrom einzudämmen. Sie belasten die rund 20.000 schwedischen Polizisten ebenso wie die Bandenkriminalität etwa in Malmö, wo zurzeit fast jede Nacht die Autos brennen und es immer wieder brutale Morde gibt. Polizist in Schweden – das ist der reinste Alb-Traumjob.  >>> weiterlesen

Heute denken etwa 80 Prozent der schwedischen Polizisten darüber nach, ihren Job aufzugeben, weil ihr Beruf wegen der Migranten zu gefährlich geworden ist. Schweden, welches einst ein Sozialparadies war, verwandelt sich langsam aber sicher in ein Armenhaus. Die Uno geht mittlerweile davon aus, dass Schweden sich bis zum Jahr  2030 in ein Dritte-Welt-Land zurückentwickeln wird. Dies geschieht vermutlich allen europäischen und einwanderungsfreundlichen Staaten. UN: Schweden wird bis 2030 ein Dritte-Welt-Land werden.

Und in Deutschland geschieht zur Zeit genau dasselbe. Mehr als 80 Prozent wählen genau dieselben Parteien, die Schweden in den Abgrund führen (CDU, SPD, Linke, Grüne, FDP). Mögen die verblödeten Deutschen sich also nicht beklagen, wenn ihnen das gleiche Schicksal bevorsteht, wie Schweden. Ich fürchte, die Deutschen unterwerfen sich dem Islamfaschismus genau so, wie sie sich ab 1933 dem Hitlerfaschismus unterworfen haben.

Noch ein klein wenig OT:

Eskalation an der Leipziger Lene-Voigt-Schule: Migranten und junge Deutsche prügeln sich bewaffnet

Lene-Voigt-SchuleGewalteskalation an Leipziger Schule: Zwischen jugendlichen Migranten und deutschen Schülern kam es diese Woche in Leipzig-Lößnig zu einer Massenschlägerei, welche die Polizei auf den Plan rief. Einige Eltern hätten ihre Kinder daraufhin aus Angst zu Hause behalten… An der Oberschule, die sich im Internet als „Schule der Toleranz“ präsentiert, werden seit kurzem unbegleitete minderjährige Asylsuchende, abgekürzt UMAs unterrichtet. Sie sollen dort Deutsch als Zweitsprache lernen.

Am Mittwoch soll es nach Schulschluss in der Johannes-R.-Becher-Straße eine Prügelei zwischen jungen Deutschen und UMAs gegeben haben. Es sei nicht nur mit Fäusten, sondern auch mit Schlagringen und Gürteln gekämpft worden. Danach erklärten einige deutsche Jugendliche laut „Bild: „Wir haben den Rädelsführer der Ausländer platt gemacht, der liegt jetzt im Krankenhaus.“ Seine Nase soll gebrochen worden sein. >>> weiterlesen

Siehe auch: Leipzig: Junge Ausländer gegen deutsche Schüler – Massenschlägerei an Schule! (bild.de)

Ungarn verpflichtet 3000 "Grenzjäger", um Flüchtlinge aufzuhalten

Sebastian schreibt:

3000_grenzgaengerBravo, Orbán Viktor! "Es sollen 3.000 "Grenzjäger" werden, die mit Pistolen, Pfefferspray, Schlagstöcken und Handschellen ausgerüstet am rasiermesserscharfen Zaun zu Serbien Migranten abwehren. Sie unterstützen die 10.000 Grenzpolizisten und Soldaten." (Daily Mail)

Dortmund: Angreifer (38) versucht, zwei Menschen die U-Bahn-Treppe herunterzutreten

Dortmund_Scharnhorst_Haltestelle

Dortmund. Ein 38 Jahre alter Dortmunder hat am Montagmorgen in an der U-Bahn-Haltestelle Gleiwitzstraße Zentrum in Dortmund versucht, zwei Menschen die Treppe hinunterzutreten. Gegen 5 Uhr am frühen Montagmorgen griff der Täter zunächst einen 18 Jahre alten Mann aus Lünen an. Wie ein „Kungfu-Kämpfer“ sei der Mann auf sein Opfer zugegangen. Dabei habe er vor sich hingemurmelt. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Hat er vielleicht "Allahu Akbar" vor sich hergemurmelt? Wer lässt eigentlich alle diese Irren ins Land? Ich wette, es ist ein Migrant. Die Zeitung schreibt, man hätte ihn in die Psychiatrie gebracht. Bestimmt kommt er morgen schon wieder raus, wenn er nicht schon lange wieder draußen ist und dann kann er seinem Kung-Fu-Hobby wieder nachgehen, bis er es geschafft, dass endlich einmal jemand in hohen Bogen die Treppe “heruntersegelt”, oder zwei, oder drei…. Nur fliegen ist schöner. 😉

Siehe auch:

Video: Dr. Nicolaus Fest: Warum die FDP niemand braucht (05:01)

Eugen Sorg: Anti-weißer Rassismus in den USA

Video: "hart aber fair": Sicherheit, Steuern, Rente – der Wahlcheck 2017!

Ungarn will alle Asylbewerber inhaftieren

Der Spiegel und seine Lesermeinungen – was darf gesagt werden und was nicht?

Akif Pirincci: Auf die Knie, Fräulein!

Horst Schöppner: Gewalt gegen “Nazis” wirkt

26 Mai

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Ein Kommentar des Antifaschisten und Buchautoren Horst Schöppner, der historisch zurückblickt und seine Gedanken in die aktuelle linke Debatte wirft, was wirksam gegen AfD und PEGIDA getan werden könnte. Sein Beitrag ist ein Auftakt zu einer Debatte. Dazu ein Gedankenspiel: Was wäre, wenn plötzlich einmal 1000 Antifas eine PEGIDA-Demo in Dresden stürmen würden? Wäre danach alles beim alten? Welche Folgen hätte das? Würde der Hass speiende Kleinbürger noch immer große Reden schwingen? Würde er, im Angesicht einer antifaschistischen Faust noch immer hemmungslos gegen Minderheiten hetzen? Oder würde er reflexartig die Fresse halten, den Schwanz einziehen und nach Hause kriechen? >>> weiterlesen

Martin schreibt:

Das ist ein eindeutiger Aufruf zur Gewalt durch diesen Linksfaschisten! In jeder Demokratie der Welt, würde jetzt bei diesem Faschisten Horst Schöppner der Staatsschutz vor der Tür stehen. Lässt man allerdings diese rotgefärbten Nazis gewähren, wird es bald Tote geben in Deutschland. Horst Schöppner: "Fakt ist: Gewalt wirkt. Egal, ob es einem gefällt oder nicht. Gewalt wirkt auch gegen Nazis. Vielleicht wirkt sogar nur Gewalt gegen Nazis."

Meine Meinung:

Wenn man den Text von Horst Schöppner liest, stellt man sich unweigerlich die Frage, ist er nicht selber ein Faschist, ein Linksfaschist? Was machen wir nun mit diesem Bürschchen? Sollen wir ihm empfehlen einen Psychiater aufzusuchen, der ihn von seiner Multikultitraumwelt und  seinem Nazi-Wahn befreit? Bieten wir ihm ein wenig Bildung an, damit er sich von seiner linken Gehirnwäsche in seiner linksradikalen Subkultur befreien und die Realität wieder wahrnehmen kann? Und was sollen wir mit den Tausenden von Stalinisten machen, die genau so denken wie er? Ich glaube, wir müssen ein neues Gulag bauen. 😉

Ein Gulag wird bei der Masse allerdings nicht reichen. Also schicken wir sie nach Sibirien. Stalin übernehmen sie. Und noch etwas, Herr Schöppner, ich würde doch zu gerne wissen, wie sie sich die Zukunft Deutschlands vorstellen. Ich würde mich freuen, wenn sie darüber einmal einen Artikel schreiben. Muss ich mich dann auf eine stalinistische Diktatur einstellen, wo man alle "Nazis" verhaftet und einsperrt und bei Bedarf beseitigt?

Wenn man den Schwachsinn liest, den Horst Schöppner dort auf der Seite schreibt, kann man nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Mir scheint, er hat riesengroße Probleme. Und die sollte er nicht bei anderen suchen, sondern in sich gehen. Aber dazu fehlt ihm offensichtlich der Mut. Er wälzt dagegen alles auf die bösen Nazis ab. Herr Schöppner, wie sah es denn in der eigenen Familie aus? Gab es da auch ein paar braune Flecken, dass sie nun meinen diese rein waschen zu müssen?

Lieber Hort Schöppner versuchen sie es statt Gewalt einmal mit überzeugenden Argumenten, denn das ist die einzige Art und Weise Menschen zu überzeugen und eine Meinungsänderung zu bewirken. Aber mir scheint, genau diese überzeugenden Argumente fehlen ihnen, wie übrigens den meisten Linken. Und genau deshalb setzen sie auf Gewalt. Sie wollen den Menschen ihre Meinung aufzwingen. Das funktioniert aber zum Glück nicht und ist außerdem faschistisch. Aber was macht das schon, denkt sich der überzeugte Linke? So kann er wenigstens einmal seinen ganzen Frust rauslassen. Aber der Friede hält nur kurz, denn die Ursachen für diesen Frust sitzen tiefer, nämlich in der eigenen Psyche und sind meist selbst verursacht.

Und wenn sie Gewalt gegen Nazis befürworten, befürworten sie dann auch Gewalt von Nazis gegen Linksextreme? Sie wissen hoffentlich, dass die Linken mehr politische Gewalt gegen Personen als die Rechten ausüben. Aber scheiß drauf, das scheint ja ganz in ihrem Sinne zu sein. Linksextreme und Rechtsextreme haben mehr Gemeinsamkeiten als sie denken. Sie gehören alle auf die Couch. Dr. Freud übernehmen sie.

Siehe auch: Linksextremismus: Neue Gewaltphantasien alter Antifaschisten (jungefreiheit.de)

Noch ein klein wenig OT:

Hamm: Malteser-Mitarbeiter in Flüchtlingsunterkunft niedergeschlagen

Notunterkunft-Alfred-Fischer-HalleImmer wieder kommt es zu Polizeieinsätzen in der Notunterkunft in der Alfred-Fischer-Halle.

Hamm – In der Asylbewerber-Notunterkunft in der Alfred-Fischer-Halle ist es am 12. Mai zu einem Übergriff auf einen Malteser-Mitarbeiter gekommen. Er sei „kurzzeitig bewusstlos“ gewesen. Ehrenamtliche empören sich, dass über den Vorfall noch nicht berichtet wurde. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Ich mag alle diese caritativen Einrichtungen nicht, egal ob Rotes Kreuz, Diakonie, Caritas, Technisches Hilfswerk, Malteser oder wie sie alle heißen. Sie alle arbeiten mit an der Abschaffung  Deutschlands. Man sollte ihnen keinerlei Spenden zukommen lassen. Und die Ehrenamtlichen mag ich genau so wenig.

EU-Türkei-Abkommen: Erdogan-Berater droht EU mit Aufkündigung sämtlicher Abkommen

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Ein Berater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat der EU im Visastreit mit der Aufkündigung sämtlicher Abkommen gedroht. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Ich bitte sogar darum, die EU-Verträge  aufzukündigen. Mit einem Despoten Verträge abzuschließen, darauf konnte nur die unfähige Angela Merkel kommen. Lieber Herr Erdogan, wir wollen ihre Türken hier nicht in Deutschland. Und die Türken die bereits in Deutschland sind und nicht bereit sind, sich zu assimilieren (zu arbeiten, das Grundgesetz und die Strafgesetze anzuerkennen, Religionsfreiheit, Presse- und Meinungsfreiheit, sowie die Gleichberechtigung zu akzeptieren), die sollte man sofort in die Türkei ausweisen.

Bulgarien: Neuer Grenzzaun zur Türkei fertig – so geht Grenze, Frau Merkel

bulgarien_grenzzaun Video: Grenzzaum zwischen Bulgarien und Türkeu – so geht Grenze, Frau Merkel

Der bulgarische Innenminister, der stellvertretende Ministerpräsident sowie der Verteidigungsminister haben gestern den neu errichteten Grenzzaun zur türkischen Grenze in der Grenzstadt Malko Tarnowo per Hubschrauber begutachtet. Die bulgarischen Behörden haben im November 2013 mit der Errichtung des Zauns entlang der 274 Kilometer langen Grenze mit der Türkei begonnen und haben bereits 100 Kilometer des Zauns fertig gestellt. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Schick die Merkel mal dorthin, um ihr zu zeigen, wie man Grenzen sichert.

Siehe auch:

Italien: 2600 Illegale innerhalb 24 Stunden – Mutti hat uns eingeladen – wir kommen

Niederlande: Europa hat jetzt eine erste Migrantenpartei – islamisch, erdoganhörig und antisemitisch – "Denk"

Österreich: Jetzt zeigt Alexander Van der Bellen (Grüne) sein wahres antidemokratisches Gesicht

Linke feiert Kopftuch-Muslima, die zur Ausrottung der Juden aufruft

Linke Gewalt wird notorisch verharmlost – die politisch motivierte Kriminalität ist höher als bei den Rechten

Bonn Bad Godesberg: Niklas P. ist kein Einzelfall

Tatjana Festerling an Angela Merkel: „Wer sich Regierungsarbeit von Soros diktieren lässt, begeht Hochverrat!“

24 Mrz

Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling analysierte in ihrer heutigen Rede die Beziehung zwischen Multimilliardär George Soros, dem Merkel-Berater in Flüchtlingsfragen Gerald Knaus und dem EU-Türkei-Deal.

tatjana_festerlingPegida-Frontfrau Tatjana Festerling.

„Frau Merkel, Ihnen sage ich, wer sich die Regierungsarbeit von einem Finanzmogul Soros diktieren lässt, begeht Hochverrat an unserem Land.“ Mit diesen Worten schoss heute Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling gegen die Bundeskanzlerin.

gerald knaus[4]

Gerald Knaus

evil-george-soros[8]

George Soros

Festerling zog die Verbindung zwischen dem 85-jährigen „Starinvestor“ George Soros und dem Türkei-Deal-Berater Gerald Knaus, der auch dem Kreis von Soros zuzurechnen ist [Georg Soros‘ Mann Gerald Knaus berät Bundeskanzlerin als Vordenker in Flüchtlingsfragen]. Knaus sagte in der Zeitung Welt (nachzulesen HIER): “Deutschland verfällt nicht wie andere Staaten in eine Anti-Islam-Rhetorik.” Festerling wertet dies als Beweis, dass es um nichts anderes als die Islamisierung Europas gehe und dass Deutschland bereits islamisiert sei. Für Knaus sei es auch nebensächlich, dass von den 6 EU-Milliarden Teile in die Kriegskasse des IS flössen, kritisierte Festerling.

Sie erinnert daran, dass der Milliardär Soros von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán als Drahtzieher der Migrationskrise benannt wurde. Soros habe bereits unverhohlen eine europäische Zentralregierung gefordert und schon vergangenen September verlangt, "Europa habe mehr als eine Million Asylbewerber und Migranten pro Jahr aufzunehmen und zu integrieren“.

Festerling verglich Soros mit einem "durchgeknallten Sektenführer": "Ich frage Herrn Soros: Warum sollte Europa Ihren persönlichen Vorstellungen folgen?" „Gibt es ein einziges, nicht durch Vernichtungswillen, Habgier, Zorn oder Gier begründetes Argument dafür, dass Europa Millionen Muslime aufnehmen muss?“

Warum kein Lösungsmodell im Nahen Osten?

Festerling beschrieb auch das Lösungsmodell des Professors Dr. Gunnar Heinsohn, der schon vor Monaten gefragt habe: „Warum bleiben die Flüchtlinge nicht im Nahen Osten?

Er schlug vor, Merkel und die EU müssten Verhandlungen mit der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) aufnehmen. Die darin organisierten 57 islamischen Staaten verfügen über knapp 26 Millionen Quadratkilometer Land, also mehr als 75-mal soviel Fläche wie Deutschland und 6,5-mal so viel wie die komplette EU. 10 Millionen Flüchtlinge würden dort bei 1,5 Milliarden Einwohnern nur 0,6 Prozent der Gesamtbevölkerung entsprechen und selbst 100 Millionen flüchtende Muslime würden innerhalb der islamischen Welt nur zu einem Migrantenanteil von 6 Prozent führen – verschwindend gering im Vergleich zum Zahlenverhältnis in Deutschland.

Experten rechnen mit bis zu 6,4 Millionen Migranten

Festerling zitierte überdies die renommierte Freiburger Denkfabrik SAT, welche zum Ergebnis kam, dass der Türkei-Deal wird den Strom der Flüchtlinge überhaupt nicht stoppen werde. [Kommen bald Millionen Flüchtlinge über die Kaukasusroute nach Deutschland?]

Laut SAT lasse sich die Zahl der Migranten bis Ende des Jahres 2016 im besten Fall auf 1,8 Millionen Menschen reduzieren, im schlimmsten Fall werde sie auf 6,4 Millionen steigen. Festerling fragt, warum die Politik diese Prognosen, die vielerlei Faktoren mit einbeziehen, ignoriere. Die Forscher sagen, dass die Politik die Dynamik der Ereignisse nicht verstünden. Natürlich würden neue Flüchtlingsrouten entstehen. [Hinzu kommen ab Juni 2016 Millionen Türken und Kurden, die ohne Visa in Deutschland/Europa einreisen dürfen: 5 Millionen Türken und weitere Millionen Kurden sitzen auf gepackten Koffern]

Massaker an Christen in Nigeria

Festerling mahnt, dass gerade letzte Woche „von der Öffentlichkeit fast unbemerkt wieder 500 christliche Farmer von muslimischen Extremisten abgeschlachtet“ wurden und Boko Haram habe dort durch Selbstmordanschläge 22 Menschen getötet. Die Nigerianer hätten daher ein Recht auf Schutz und Asyl. „Warum hat der Harvard Menschenrechtsaktivist Knaus die eigentlich so gar nicht auf der Pfanne?“, fragte sie provokativ.

Sie forderte wieder für die EU-Außengrenze einen Hightech-Zaun nach saudi-arabischem Vorbild [Saudi-Arabien baut 600 Kilometer lange Hightech-Grenzmauer]. Das Merkel behaupte, 3.000 Kilometer deutsche Außengrenzen seien nicht schützbar und das merkwürdige Schweigen über den Saudi-Zaun seien „ein Indiz dafür, dass die Strippenzieher im Hintergrund gar kein Interesse daran haben, dass sich Europa schützt und verteidigt“, so Festerling.

Festerling schlug vor, dass man durch Arbeitsverweigerung und kollektives Blaumachen am 4. April 2016 ein Zeichen gegen den EU-Türkei-Deal setzen solle. (rf)

Quelle: Festerling an Merkel: „Wer sich Regierungsarbeit von Soros diktieren lässt, begeht Hochverrat!“

Noch ein klein wenig OT:

Video: Wien: Jugendbande treibt in Wiener Park ihr Unwesen (02:49)

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Seit sechs Jahren kommt es beim Klieberpark in Wien-Margareten immer wieder zu Polizeieinsätzen. Anrainer fürchten sich vor einer Jugendbande, die den öffentlichen Park als ihr Revier versteht. Die sogenannte KLP-1050-Bande beschmiert die Wände mit ihrem Kürzel und ist auch nachts aktiv. krone.tv war vor Ort, um sich ein Bild zu machen. >>> Video ansehen

Illegale Klebe-Aktion im Großraum Leipzig „Refugees in Leipzig not welcome“ prangt auf Ortsschildern

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Leipzig – Unbekannte Täter haben im Großraum Leipzig Ortsschilder mit fremdenfeindlichen Sprüchen versehen. Die gelben Schilder wurden in der Nacht zum Samstag so beklebt, dass zu lesen war: „Refugees in Leipzig not welcome“. Auch in den Umlandkommunen seien die Täter in gleicher Weise am Werk gewesen, zum Beispiel in Wurzen, Machern, Regis-Breitingen und Markkleeberg, teilte die Polizei mit. >>> weiterlesen

Dr. Udo Ulfkotte: Geheimdienste: Terror-Anschläge mit radioaktiven Bomben in Europa geplant?

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Westliche Sicherheitskreise wissen, dass es sich in Paris und Brüssel nur um Tests für eine bevorstehende Serie von viel größeren Terroranschlägen handelt, die den Zustand Europas für Jahrzehnte verändern werden. Die führenden Politiker wissen, was da im Hintergrund geplant wird: Anschläge mit radioaktiven Iridium-192-Bomben, die die Städte monatelang oder jahrelang unbewohnbar machen können… Werden europäischen Politiker damit erpresst, um noch mehr Migranten aufzunehmen? >>> weiterlesen

"Berlins islamistische Szene wächst sehr dynamisch"

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Wie reagiert die Stadt Berlin, wenn morgen auf dem Kudamm und am Hauptbahnhof Dutzende Menschen getötet werden? Frank Henkel: Das ist ein Szenario, von dem wir alle hoffen, dass es niemals eintritt. Aber die Sicherheitsbehörden müssen sich immer auch auf den schlimmsten Fall vorbereiten. Deshalb gibt es entsprechende Einsatzpläne und Vorbereitungen. Die Polizei hat im vergangenen Herbst geübt, wie Berlin mit einem Szenario wie bei "Charlie Hebdo" umgeht. >>> weiterlesen

Siehe auch:

5 Millionen Türken und weitere Millionen Kurden sitzen auf gepackten Koffern

Prof. Rüdiger Safranski: "Den politischen Islam will ich nicht bei uns haben"

Michael Mannheimer: Der Islam-Terror in Brüssel ist die Quittung für eine jahrzehntelange sozialistische und proislamische Politik

Schlepperkönig Erdogan und Merkels Betrug am deutschen Volk

Prof. Soeren Kern: Der Islamische Staat rückt auch nach Deutschland vor

Prof. Adorján F. Kovács: Die ekelhaften Machenschaften Angela Merkels

Baden-Württemberg: Wahn der AfD-Gegner macht auch vor jüdischer Familie nicht Halt

12 Mrz

Grenzzaun mit blutverschmierten Händen vor Wohnhaus

grenzzaun_vor_wohnhaus

Linksextreme Aufmärsche gehören zwischenzeitlich zum Alltag in Deutschland. Dass jüdische Familien attackiert und als "rechte Hetzer" beschimpft werden, ist neu.

Das Wort "Geschmacklosigkeit" ist wohl stark untertrieben, wenn man sich die Aktion von Linksextremisten in Baden-Württemberg vor Augen führt. Vor dem Wohnhaus des AfD-Landtagskandidaten Alexander Beresowski errichteten sie einen symbolischen Grenzzaun, mit blutverschmierten Händen dran und der Aufschrift: "Achtung Grenzzaun hier wird scharf geschossen!" Außerdem erschien auf dem linksextremen Internetportal Indymedia ein Artikel mit Bildern der Aktion, in dem – und das ist besonders mies – auch die Adresse Beresowskis öffentlich gemacht wurde.

rote_handSymbolischer Grenzzaum mit blutverschmierter Hand

Antisemitischer und rassistischer Angriff

„Das ist ein antisemitischer und rassistischer Angriff auf meine Person, meine Familie und mein Haus. Für mich als Mitglied der Jüdischen Gemeinde Stuttgart und meine Familie – ich habe einen kleinen Sohn – war es ein Schock, mit welchen Methoden unsere Gegner arbeiten“, sagte Beresowski der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit. Wäre so etwas unter umgekehrten politischen Vorzeichen geschehen, hätte es einen Aufschrei im ganzen Bundesgebiet gegeben, beklagte der aus Odessa [Ukraine] stammende AfD-Politiker, der seit 1991 in Baden-Württemberg lebt.

Mitschuld der etablierten Parteien

Für den AfD-Politiker tragen auch die etablierten Parteien Mitschuld an solchen Aktionen. Denn diese würden, so Beresowski, immer wieder mit der linksextremen Antifa zusammenarbeiten und diese auch unterstützen. In der Jungen Freiheit begründet er seine Anschuldigung so:

Die AfD ist seit Jahren die erste ernsthafte Möglichkeit, die etablierte Politik in Frage zu stellen. Für die Etablierten, die den Verlust von Pfründen und Mandaten fürchten, ist das sehr gefährlich, deshalb finanzieren sie diese [linksextreme] Subkultur.

Nicht nur die etablierten Parteien tun Ihres, um die Stimmung gegen die AfD aufzuheizen. Auch Medien spielen da eine entscheidende Rolle. Einmal mehr lieferte der Hessische Rundfunk Sonntagabend einen Beweis dafür, als die Moderatorin, die eigentlich neutral sein sollte, den AfD-Erfolg bei den Kommunalwahlen betrauerte und die Zugewinne der SPD in Städten wie Wiesbaden als "gute Nachricht" bezeichnete.

Quelle: Baden-Württemberg: Wahn der AfD-Gegner macht auch vor jüdischer Familie nicht Halt

Patriotismus schreibt:

Jeder jüdische Mitbürger sollte mitbekommen, von wem solche Anfeindungen ausgehen und wer dafür verantwortlich ist. Kennen wir ja schon von den Linken. Jüdische Produkte müssen gekennzeichnet werden, weil die Palästinenser so schlecht behandelt werden. Kauft nicht bei Juden tönte es aus den Lautsprechern bei einer linken Veranstaltung. (War nicht im Jahr 1938 sondern 2014) Die Linken können eben ihre wahre Gesinnung nur schwer verbergen, bricht eben immer wieder durch.

Siehe auch:

Jena: AfD-Anhänger auf AfD-Veranstaltung von Linksextremen angegriffen

Mehrere Verletzte in Jena: AfD-Kundgebung endet blutig

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Rund 550 AfD-Anhänger stehen am Abend im thüringischen Jena rund 2500 Demonstranten gegenüber, die Stimmung ist aufgeheizt. Obwohl die Polizei mit mehreren Hundertschaften vor Ort ist, sind die Beamten augenscheinlich überfordert… Etwa 150 Gegendemonstranten gelang es trotz massiver Polizeiabsperrungen, zum Veranstaltungsort der AfD vorzudringen. Die Einsatzkräfte verhinderten aber ein Aufeinandertreffen beider Seiten Die Demonstranten hielten den AfD-Anhängern rote Karten entgegen. >>> weiterlesen

Noch ein klein wenig zum neuen AfD-Programm:

AfD will Minarette, Muezzin-Rufe, Beschneidung und das Schächten verbieten – GEZ soll abgeschafft werden – ARD und ZDF sollen privatisiert werden – dann ist endlich Schluss mit der täglichen linksversifften Gehirnwäsche

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Die Alternative für Deutschland (AfD) will die Beschneidung jüdischer und muslimischer Jungen in Deutschland verbieten lassen – und lehnt das Minarett als „islamisches Herrschaftssymbol“ genauso ab wie den Muezzin-Ruf! Diese Forderungen stehen in dem vorliegenden Entwurf des AfD-Parteiprogramms, das am 30. April von einem Bundesparteitag in Stuttgart beschlossen werden soll.

Darin lehnt die AfD die Beschneidung des männlichen Kindes „wegen gravierender Grundrechtsverletzungen“ ab. Das Argument der Rechtspopulisten: Die Beschneidung verstoße gegen die Menschenwürde und missachte die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung der betroffenen Kinder!

Das ebenfalls vorgesehene Verbot von Minaretten und dem Muezzin-Ruf begründen die Partei-Strategen in dem Programmentwurf damit, dass diese „im Widerspruch zu einem toleranten Nebeneinander der Religionen“ stünden, das „die christlichen Kirchen in der Moderne praktizieren“. Außerdem soll nach Auffassung der AfD das „betäubungslose Schächten von Tieren“ untersagt werden und die entsprechende Ausnahmeregelung für Religionsgemeinschaften im Tierschutzgesetz entfallen.

Damit nicht genug! Die AfD legt sich auch noch mit ARD und ZDF an. In dem bislang geheim gehaltenen Programmentwurf fordert die Partei die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Gebühreneinzugszentrale GEZ. Die Sender sollen so schnell wie möglich privatisiert werden, sich bereits „von 2018 an selbst finanzieren“.

Das Motto der Rechtspopulisten lautet offenbar: ARD und ZDF abschalten, Kernkraft anschalten. Denn: Die Partei will auch die Rücknahme des Ausstiegsbeschlusses aus der in Deutschland so ungeliebten Kernenergie. Eine Laufzeitverlängerung sei „mindestens übergangsweise“ sinnvoll, heißt es in dem BILD vorliegenden Dokument. Am 30. April müssen die AfD-Delegierten in Stuttgart entscheiden, ob sie dieses Programm wirklich beschließen so wollen.

Berlin: 3.000 Nazis, Hooligans, "Reichsbürger" und Rechte marschieren durch Berlin

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Rund 3000 Menschen haben in Berlin gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung demonstriert. Mehr als tausend Menschen haben sich der Kundgebung von rechten Populisten und Extremisten entgegengestellt. Zu der rechten Kundgebung waren weit mehr Teilnehmer gekommen als erwartet. Angemeldet waren lediglich 200 Rechte. Berlins Innensenators Frank Henkel (CDU) und der Verfassungsschutz hatten in den vergangenen Tagen von einer erwarteten Teilnehmerzahl im "unteren dreistelligen Bereich" gesprochen. >>> weiterlesen

Siehe auch:

Dr. Udo Ulfkotte: Hofnarren der Macht: Der Niedergang der Bild-Zeitung

Stefan Schubert: Brandenburg: 70 Asylbewerber gründen Außenstelle des IS…

Willy Wimmer: Uns wird unser Land entzogen

Nicolaus Fest zur BILD-Kriminalisierung der AfD

Vera Lengsfeld: Der Stasi-Spitzelstaat übt schon wieder

Manfred Haferburg: Die "Welt" schränkt die Leserkommentare ein – „im Sinne des Qualitätsanspruches“

Akif Pirincci: Wenn Frauen in die Menopause kommen

29 Nov

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Es ist immer eine Tragödie, wenn einst erfolgreiche Autoren und Autorinnen nicht mehr gelesen werden. Die hohen Vorschüsse von Verlagen von anno dunnemals schrumpfen auf ein Witzniveau, der gewohnt hohe Lebensstandard ist nicht mehr aufrechtzuerhalten, und man macht im Alltag immer öfter die Depressionen erzeugende Erfahrung, dass einen keine Sau mehr kennt, geschweige die Bücher, die man verfasst hat. Man kann aber auch nicht mehr zurück, weil man ja nix anderes gelernt hat und so ad hoc nicht auf Industriekaufmann umsatteln kann.

In der Regel verfallen diese Bemitleidenswerten dann auf zwei Methoden, in der irrigen Annahme, dadurch das Ruder zum Besseren rumreißen zu können und so die guten alten Tage wieder zurückkehren mögen. Die einen machen mit ihrem alten Scheiß fatalistisch weiter, weil sie der felsenfesten Überzeugung sind, dass man sie in einer glücklichen Zukunft „wiederentdecken“ werde. Die anderen haben schon einmal etwas von „sich neu erfinden“ gehört und überraschen ihr kaum mehr vorhandenes Publikum mit einem Sujet [Thema], von dem sie in den letzten Jahren mit einem Ohr mitbekamen, dass man es damit wieder auf die Bestsellerlisten schafft.

Tanja_KinkelZu den Letzteren gehört Tanja Kinkel [Bild links]. Kennt die noch jemand? Nö? Vielleicht ein paar Frauen unter euch? Ach ja, da war doch was … Ist es nicht die, welche vor gefühlt hundert Jahren Kitschromane für Frauen mit historischem Einschlag schrieb? Ja, lange her. Aber jetzt schreibt die Tanja über ein Thema, über das bisher kein Buch veröffentlicht wurde, nämlich über die RAF. Hammer, da muss man erst mal drauf kommen!

Während heute der Moslem-Mann nur mit dem Smartphone in der Hand millionenfach über die Grenze ins gelobte Sozialhilfe-Paradies namens Schland einmarschiert, unschuldige Menschen in Europa beim Musikhören einfach so geschächtet werden und Deutschland sich rasend schnell in eine bekopftuchte und verschleierte Alptraumkulisse orientalischen Looks verwandelt, ist selbstverständlich dieses RAF-Ding aktueller denn je. Aber nicht allein das, die Tanja hat auch noch die Oberahnung darüber, was in der Republik gegenwärtig so up to date ist. Hier in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG erklärt sie uns die Welt …

SÜDDEUTSCHE

Darin lässt sie sich über den zur Zeit gefährlichsten Typ weit und breit aus [Akif Pirincci], zu dem die Pariser Bestattungsunternehmer im Vergleich wie Animateure im Club Robinson wirken. Denn die einen blasen irgendwelchen dekadenten Franzmännern irgendwie ganz lieb das Hirn aus der Hirnschale, während dieses Arschloch mit seinen Hetz-Hetz-Büchern die Weltherrschaft anstrebt:

„SD: Kennen Sie Akif Pirincci persönlich?

Tanja Kinkel: „Wir waren beim selben Verlag. Ich mochte sein Buch `Felidae´. Aber dass er eine sexistische Einstellung hat, war damals schon nicht zu übersehen; dass er solche rechtsradikale Positionen hat, war mir da aber noch nicht zu erkennen.“

Tanja, das war aber vor 25 Jahren und du ein junges Ding und passtest in mein Beuteschema. Jetzt bist du eine alte Frau jenseits der Menopause. Ich erinnere mich genau, wir lernten uns bei der Bertelsmann-Party auf der Frankfurter Buchmesse kennen, wo du mit deinen Eltern anwesend warst.

Seltsam schon damals, dass eine (damalige) Erfolgsbuchautorin überall von Mama und Papa begleitet wurde. Aber spinn nicht rum, ich habe dir nur die Hand geschüttelt und dir nicht an die Mumu gefasst. Dennoch ist es immer wieder zum Brüllen komisch, dass sich ausgerechnet alte Frauen befleißigt fühlen, was von Sexismus zu faseln. Vom jungen Gemöse, das ich bevorzuge, habe ich noch nie was darüber gehört. Wirst du immer noch sexistisch angegangen, Tanja? Von wem? Vom Weihnachtsmann? Sachen gibt’s!

Aber Tanja hat auch noch ganz andere Probleme, als den Dauerärger mit dem Sexismus, nämlich die Miete zahlen:

„Bei uns Autoren ist unser Lebensunterhalt die Deadline. Wenn wir nichts veröffentlichen, wird es auch nichts mit der Miete.“

Echt jetzt, Tanja, die Deadline für deine Bücher ist die Miete? Ich dachte, du bist eine Bestsellerautorin. Wohnst du wirklich noch in einer Mietwohnung? Vermutlich wie Joanne K. Rowling mit ihrem Harry-Potter-Flop. Anderseits bist du schon viel weiter als diese Versagerin:

„SD: Zählen Sie Ihre Gesamtauflage mit?

Tanja Kinkel: Ich glaube, ich bin jetzt alles zusammen bei sieben Millionen.“

Bist du dir da wirklich so sicher, Tanja? Vielleicht bist du ja schon bei 7 Milliarden. Mal nachrechnen … Wenn du tatsächlich 7 Millionen Bücher verkauft hast, so sagt mir die Kollegenerfahrung, dass du zirka 14 Millionen Euro bzw. 28 Millionen DM verdient haben müsstest. Wenn du davon die Hälfte an diesem Drecksstaat als Steuern hattest abgeben müssen, dann bleiben immer noch 7 Millionen Euro bzw. 14 Millionen DM übrig. Was hast du mit der Kohle gemacht? „Die Miete“ für dein Schloss gezahlt? Dich in einem Rolls-Royce mit den Chippendales durch die Côte d’Azur zu deiner Yacht chauffieren lassen? Dir eine Kollektion von Dildos aus Platin mit Smaragd-Einlassungen angeschafft? Ach nee, du hattest bloß Pech:

„Ich nage nicht am Hungertuch, aber ich muss durchaus arbeiten. Auch ich habe bei der Banken-Krise einen Teil meines Geldes verloren.“

Wie traurig. Obwohl die Kohle schubkarrenweise ins Haus gerollt kam, hast du also den Rachen immer noch nicht vollgekriegt und die Abermillionen in irgendwelche Investment-Schwindelscheiße reingebuttert? Klingt aber jetzt nicht gerade nach einer linken Pseudointellektuellen. Ach Tanja, kleiner Tipp, die Bankenkrise ist inzwischen vorbei. Unterdessen müsstest du bestimmt wieder zig Millionen durch den zig-millionenfachen Verkauf deiner Bücher eingeheimst haben.

Jetzt kannst du dir endlich eine Villa in Malibu kaufen, anstatt Miete für deine Eineinhalb-Zimmer-Wohnung am Arsch der Welt zahlen. Allerdings steht es um den Rang deines RAF-Buches denkbar schlecht. Habe das untrügliche Gefühl, daß es wieder kein Bestseller wird, wie deine Bücher in den letzten Jahren auch. Anderseits hat man schon Pferde kotzen gesehen.

Doch ich sehe, du hast das schnöde Feld des Buchverkaufs sowieso längst verlassen und bewegst dich in höheren Sphären:

„Als ich dem Pen [deutsche Schriftstellervereinigung („Poets, Essayists, Novelists“)] beitrat, habe ich viele Alt-68er kennengelernt, die noch bei Demonstrationen zusammengeschlagen worden waren.“

Das tut einem wirklich im Herzen weh, wenn man sich vorstellt, wie diese aufrechten Alt-68er damals bei Demonstrationen grundlos zusammengeschlagen wurden. Gut, danach wurden sie als Künstler- und Politikerdarsteller prompt in den Staatsdienst übernommen und bezogen Chefarztgehälter und –pensionen auf Steuerzahlers Kosten. Aber solche Wunden verheilen nie, auch wenn man in seiner Villa in der Toscana die dritte Flasche Rotwein für 50 Euro in sich hineinschüttet.

Aber ganz nebenbei, Tanja: Ich hoffe, du hast eine ungefähre Vorstellung davon, was der PEN ist. Er ist für uns Schriftsteller eine Schutzorganisation. Namentlich tritt er ein für unsere stärksten Instrumente, nämlich für die Meinungsfreiheit und die Kulturvielfalt. Haben diese PENner dort mitgekriegt, welch historischer Vorgang nach der Gründung der Bundesrepublik in den letzten Wochen stattgefunden hat?

Ich meine, dass ein einzelner Schriftsteller, dessen Werke weder auf dem Index stehen noch verboten sind, von allen Kulturinstitutionen bis zu Leihbüchereien boykottiert und ausgelöscht wurde? Was sagst du? Da sitzen nur alte Leutchen rum, die schlecht hören und noch schlechter sehen? Na dann bist du ja bei denen genau richtig.

Quelle: Alte Frauen

Meine Meinung:

Lieber Akif, die Tanja ist doch immer noch ein lecker Mädche‘. (Foto von 2015) Alte Frauen? Ich sehe da keine alte Frau. Aber du hast recht, wenn sie älter werden, werden sie oft ein wenig schnippisch. Und die jüngeren sind meist nicht so verbohrt, oft noch ein wenig verspielt. Aber mir gefällt die Tanja, obwohl jüngere Frauen natürlich auch niedlich sind. Aber du weißt ja, Akif, die Menschen bleiben heute länger jung, und zwar innerlich und auch äußerlich.

Allerdings habe ich das Gefühl, dass Tanja total linksversifft ist. Und das war es wohl, was dich veranlasste, diesen Artikel zu schreiben. Da fragt man sich natürlich, wie bringen die Menschen es fertig, so lange mit Scheuklappen rumzulaufen? Was treibt sie dazu? Weil sie ihre linksversifften Freunde nicht verlieren wollen? Auf solche Freunde kann ich persönlich sehr gut verzichten.

Und natürlich bist du in deren Augen ein Rechtsextremer. Scheiß drauf, Akif, auf die Meinung solcher gehirngewaschenen Dünnbrettbohrer. Die Zeit weht über sie hinweg. Da nützt auch die äußere Schönheit nichts, wenn im Kopf nur Stroh ist.

Akif Pirincci: Nächste Woche Prozess-Rundumschlag gegen 50 Medienhäuser

… starten mein sehr zart besaiteter Anwalt Joachim Steinhöfel und meine Wenigkeit erneut einen Prozess-Rundumschlag gegen zirka 50 Medienhäuser. Das ist aber erst der Anfang. Kulminieren wird die Schlacht gegen einen Medienriesen, einem internationalen „Big One“, dem wir so einen Jahrhundertentscheidung abringen bzw. auf die Knie zwingen werden. Sie werden es noch bereuen … Es handelt sich dabei nicht um die Öffentlich Rechtlichen. So, jetzt gucke ich mir „The Man in the High Castle“ an. Krieg´ die Fresse nicht voll vom Adolf … [Quelle]

Weitere Texte von Akif Pirincci

Noch ein klein wenig OT:

Mazedonien errichtet kleinen Grenzzaun an der griechischen Grenze

Einen weiteren, kleinen Schritt Richtung europäischer Selbstverteidigung gegen die Unkultur der Selbsteinladung hat heute die mazedonische Regierung unternommen. Soldaten der mazedonischen Armee haben mit der Errichtung eines festen Maschendrahtzauns an der griechischen Grenze begonnen. >>> weiterlesen


Video: Mazedonien errichtet Grenzzaum an der griechischen Grenze (01:27)

Slowakei überwacht jeden einzelnen Moslem

Robert_Fico

Während bei uns der mediale Apparat in die höchste Propagandastufe hochgefahren wurde, um den Islam zu verharmlosen, aus der Verantwortung für den Terror zu nehmen und jeglichen Generalverdacht auf Moslems im Keim zu ersticken, gehen einige verantwortungsbewusste Politiker unserer europäischen Nachbarn mit wesentlich mehr Sachverstand an die Sache heran.

Der slowakische Regierungschef Robert Fico (Foto oben) beispielsweise hat am 15. November in einer TV-Sendung zu den Terroranschlägen von Paris angekündigt, jeden Moslem innerhalb seines Landes überwachen zu wollen. Linksverdrehte Medien und die islamische Gemeinschaft der Slowakei warfen ihm anschließend vor, „Islamophobie“ zu schüren und Moslems zu „diskriminieren“. (Von Michael Stürzenberger) >>> weiterlesen

Video: Graz: 14-jähriger Asylant vergewaltigt mehrfach 10-jähriges Mädchen

Er vergewaltigte nicht zum ersten Mal ein Mädchen, denn bereits vor 10 Monaten vergewaltigte er ein 7-jähriges Mädchen. Jetzt ist er zu einer Jugendstrafe von 4 1/2 Jahren verurteilt worden.


Graz: 14 Jähriger Asylant vergewaltigt Zehnjähriges Mädchen (02:03)

Siehe auch:

Viktor Orbán: „Ein Wort von Merkel, und die Asylflut ist gestoppt”

Schwedisches Dorf und Flüchtlinge: Gewaltsame Zusammenstöße

Oliver Kerkdijk: Reconquista Europa – Notizen nach den IS-Attentaten in Paris

Dr. Cora Stephan: Wenn Syrer unter den Linden Kaffee trinken…

Alexander Wendt: Wenn Georg Mascolo auf Terroristenjagd geht

Vera Lengsfeld: Zehn Jahre Merkel – zehn Jahre Arbeit an der Zerstörung von Rechtsstaat und Demokratie

Viktor Orbán: „Ein Wort von Merkel, und die Asylflut ist gestoppt”

29 Nov

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán über die sträfliche deutsche Willkommenskultur und die existenzielle Bedrohung von Europas Identität. Dass er zum Enfant terrible der linken Meinungsmacher geworden ist, stört ihn nicht.

Von Roger Köppel und Wolfgang Koydl

viktor_orbanDas Büro des ungarischen Ministerpräsidenten hat die Ausmaße einer kleineren Bahnhofshalle, einen prachtvollen Blick auf die Donau und ist mit deckenhohen Wandmalereien geschmückt, die Szenen aus der Geschichte des Landes zeigen. Wenn Viktor Orbán am Schreibtisch sitzt, blicken ihm Nationalhelden wie der heilige Stephan oder der Unabhängigkeitskämpfer Lajos Kossuth über die Schulter.

Der Premier sieht in ihnen nicht nur eine Verzierung, sondern auch eine Inspiration: Die Magyaren, sagt er, hätten Europa schon immer gegen den kämpferischen Islam verteidigt. Er setze lediglich diese Tradition fort. Und einschüchtern lässt er sich sowieso nicht, weder von seinen Kritikern noch von dem bombastischen Büro.

Herr Orbán, hat Sie letzthin einer Ihrer Amtskollegen in der EU angerufen, um Sie um Rat zu fragen, sich bei Ihnen zu bedanken oder sich gar zu entschuldigen?

Das Verhältnis zu den Kollegen ist nicht immer leicht, weder bei Telefongesprächen noch bei unseren Treffen. Wir treffen uns alle zwei Wochen, das ist ziemlich viel. Gerade letzten Sonntag hatten wir aus heiterem Himmel ein Treffen mit den Staats- und Regierungschefs der Balkanstaaten und von Österreich und Deutschland.

Was ich meine, ist natürlich: Sie haben in der Flüchtlingsfrage mit Ihrer Politik letztlich recht behalten. Jetzt will fast jeder einen Zaun.

Es gibt einen klaren Unterschied in der Sprache und im Ton, den wir verwenden, wenn wir im Korridor miteinander sprechen und wenn wir am Verhandlungstisch sitzen. Es ist nicht meine Aufgabe, einige unglückliche Fakten über die politischen Diskussionen innerhalb der EU zu enthüllen, aber es ist so, dass man immer seltener auf den anderen reagiert. Wenn man eine Reaktion auslösen will, dann provoziert man schon sehr, oder man wird persönlich, sonst haken alle in der Runde nacheinander ihre Punkte ab, ohne auf den anderen einzugehen. Wenn wir im Korridor beieinanderstehen, ist das anders.

Und wir haben gedacht, dass bei diesen EU-Gipfeln die Fetzen fliegen.

Die Kultur der Diskussion, des freien Meinungsaustauschs, der freien Rede ist leider nicht mehr unbedingt Teil der Debatten unter uns Spitzenpolitikern. Leider gibt es das auch immer seltener in der öffentlichen Arena, also in den Medien, in der öffentlichen Meinung. Vielleicht ist auch das eine Auswirkung der Migrantenkrise: Ein freier und ehrlicher Meinungsaustausch ist immer weniger Teil der Kultur der europäischen politischen Elite.

Alles wird reguliert, diszipliniert, und die Ausrichtung eines jeden Spitzenpolitikers entspricht seinem politischen Lager. Wer etwas anderes vertritt als der euroliberale Mainstream, fällt aus dem Rahmen, und es wird versucht, ihn zu isolieren. Die linke Seite ist in Europa diesbezüglich viel geschickter als das Lager der Volkspartei. Wir haben verloren, was den europäischen Kontinent attraktiv gemacht hat und seine Anziehungskraft für uns Ungarn bedeutete: die freie politische Diskussion.

Wegen der politischen Korrektheit hat sich die EU in eine Art von Königshof verwandelt, wo sich jeder richtig verhalten muss, dabei ist die Migration eine drängende Herausforderung für uns. Sie zieht so viele unerwartete Folgen und unbeantwortete Fragen über Europas Identität oder die Rolle des Christentums nach sich. Aber alles, was man dazu liest oder hört, ist meistens weder interessant noch inspirierend. Das ist eine verlorene Chance.

Das klingt skeptisch. Stehen wir nicht am Anfang einer Periode grösserer Offenheit?

Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Elite Europas, wenn es um Fragen geistiger Art geht, nur seichte und zweitrangige Themen debattiert. Nette Sachen wie Menschenrechte, Fortschritt, Frieden, Offenheit, Toleranz. Im öffentlichen Sprachgebrauch reden wir nicht über die fundamentalen Themen, nämlich darüber, woher diese netten Dinge eigentlich kommen.

Wir sprechen nicht über die Freiheit, wir sprechen nicht über das Christentum, wir sprechen nicht über die Nation, und wir sprechen nicht über den Stolz. Brutal gesagt: Was heute in der europäischen Öffentlichkeit dominiert, ist nur europäisch-liberales Blabla über nette, aber zweitrangige Themen.

Glauben Sie nicht, dass die Migrantenkrise, weil sie existenziell für Europa ist, den Kontinent den Ernst der Lage erkennen lässt?

Zunächst bedeutet diese Krise eine große Peinlichkeit für uns. Wir haben 28 Geheimdienste in der Europäischen Union, von denen einige, wie der britische oder der französische, zu den besten der Welt gehören. Darüber hinaus können die Regierungschefs auf Tausende von Experten und Beratern zurückgreifen. Wir haben Akademiker und Think-Tanks. Und trotzdem glauben wir, dass diese Krise aus heiterem Himmel über uns hereingebrochen ist. Es ist schwer vorstellbar, dass niemand gewusst hat, was auf uns zukommt.

Sie meinen, man wusste schon lange, was auf Europa zukommt?

Es ist schwer, diesen Gedanken loszuwerden. Wir haben monatelang diskutiert, aber das Ergebnis war immer das gleiche: „Lasst die Menschen herein.” Dazu kommt: In den ersten Monaten konnte niemand laut sagen, dass es sich um eine existenzielle Frage für Europa handelt. Monatelang hat man es zuerst als humanitäre Frage betrachtet, dann als technisches Problem, wo man die Flüchtlinge unterbringt, wie man sie verteilt.

Niemand hat die Frage aufgeworfen, ob es da nicht viel mehr um unsere Existenz geht, um unsere kulturelle Identität, um unsere Art zu leben. Ich weiß nicht mit Sicherheit, was wirklich passiert, und ich will niemanden beschuldigen, aber der Verdacht drängt sich auf, dass das alles kein Zufall ist. Ich bin nicht mutig genug, um öffentlich mit Gewissheit darüber zu sprechen. Aber man kommt nicht umhin, sich vorzustellen, dass dahinter eine Art von Masterplan steckt.

Wessen Masterplan?

Das ist die schwierigste Frage. Dazu müssen wir einige linke Schriften identifizieren, die in den letzten Jahren publiziert wurden und die sich mit der Zukunft der Europäischen Union, mit der Gesellschaft und mit einem möglichen europäischen Superstaat beschäftigten. Ich lese diese Artikel und Essays gerade wieder aufs Neue, und dabei fällt mir auf, dass einige Autoren eine immer geringere Rolle des Nationalstaates forderten.

Zwischen dem Einzelnen und dem übernationalen Superstaat brauche es immer weniger einen Nationalstaat, und es ist eine neuartige Beziehung nötig. Die europäische Linke und radikale amerikanische Demokraten haben eine Theorie für diese neue Welt ausgeheckt. Es wäre zu oberflächlich, zu sagen, dass dies das Motiv hinter der Migration ist; aber es hängt sicherlich mit der Migrantenfrage zusammen. [1]

[1]  Friedericke Beck hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben. Solltet ihr unbedingt lesen: Friedericke Beck: Die Kriegserklärung der globalen Elite an die Nationalstaaten Europas

Inwiefern?

Man sieht die Migration als Chance. Ein, zwei Jahrzehnte lang wurde die linksgerichtete europäische Intelligenz theoretisch darauf vorbereitet. Jetzt haben wir es mit einfacher Real- und Machtpolitik zu tun: Alle Indizien und Erfahrungswerte deuten darauf hin, dass die überwältigende Mehrheit dieser Migranten später links wählen wird, sobald sie eingebürgert sind. Es werden also künftige linke Wähler nach Europa importiert.

Angela Merkel kann nicht als linksradikal bezeichnet werden. Aber sie war es, die die Tore weit aufgestoßen hat.

Darüber zerbrechen sich viele von uns seit langem den Kopf. Deutschland ist der Schlüssel. Wenn die Deutschen morgen früh sagen würden: „Wir sind voll, es ist vorbei”, dann würde die Flut sofort abebben. So einfach ist es, ein einziger Satz von Angela Merkel. Ich habe das bei ihr einige Male erwähnt.

Und was war ihre Antwort?

Dass die Sache komplizierter sei. Angela Merkel ist die wichtigste Spitzenpolitikerin der rechten Kräfte, aber wir dürfen nicht vergessen, dass sie eine Koalitionsregierung mit den Sozialdemokraten führt, ohne die es keine Mehrheit gibt. Deshalb ist es ein knallhartes Machtspiel. Die SPD weigert sich, zu sagen, dass das Land voll sei, und lehnt Grenzkontrollen, Transitzonen, die einfachsten Maßnahmen ab. Wenn man verstehen will, was die Kanzlerin tut, muss man die große Koalition betrachten, die eine politische Realität in Deutschland ist.

Zeigt die Migrationskrise den Bürgern Europas nicht, dass die EU nicht einmal imstande ist, eine grundlegende Aufgabe wie den Schutz der Grenzen zu gewährleisten? Dass sie nicht einmal ihre eigenen Asylgesetze einhalten kann?

Diesen schlechten Eindruck von der Handlungsunfähigkeit der EU gab es schon vor der Migrationskrise. Das erkannten die Bürger in der Finanzkrise und in der Griechenland-Krise. Sie kritisierten ihre Politiker, weil sie nicht in der Lage waren, einen Ausweg aus der Finanzkrise zu finden. Das Innehalten unserer Volkswirtschaften ist nach wie vor offenkundig, wir stagnieren. Gleichzeitig tauchen neue Giganten am Horizont auf, während der alte Gigant Amerika auch immer stärker wird.

Der europäische Bürger ist überzeugt, dass seine Spitzenpolitiker nicht effektiv sind. Aber die Migrationskrise hat einen neuen Eindruck erzeugt. Er hat nicht mit Effizienz zu tun, sondern mit Demokratie. Jetzt geht es um die Frage: Wer zum Teufel hat diese Politik beschlossen? Denn wenn es um existenzielle Fragen wie unsere Identität oder um den Schutz vor Terror geht, muss man das mit den Bürgern diskutieren, und man hätte das mit ihnen auch diskutieren sollen.

Mit anderen Worten: Niemand hat Merkel und Co. ein Mandat erteilt, Flüchtlinge in Scharen ins Land zu lassen?

Mehr als das, es gibt ja noch nicht einmal heute die Absicht, die Leute in die Diskussion einzubeziehen. Man ignoriert die öffentliche Meinung.

Was ist der Grund dafür?

Der Liberalismus tritt heute nicht mehr für die Freiheit ein, sondern für politische Korrektheit, die das Gegenteil von Freiheit ist. Das Ergebnis ist eine geschlossene, elitäre Politik. Doch wenn die Leute merken, dass ihnen niemand zuhört, dass ihre Meinung nicht zählt in einer Frage, die ihr Leben in den nächsten Jahrzehnten bestimmen wird, dann geht es nicht um die bloße Handlungsfähigkeit von Regierungen, sondern um viel schwerer wiegende Probleme. Deshalb glaube ich, dass die Migrantenkrise die EU destabilisieren kann. Nicht beziehungsweise nicht nur wegen der hohen Zahl an Zuwanderern, sondern auch weil das Bekenntnis zur Demokratie in Frage gestellt wird.

Die Krise offenbart also die EU als das, was sie wirklich ist: eine Gruppe von Politikern, die nicht auf ihre Wähler hört?

Das war nicht immer so, denn die EU ist nicht von jeher unfähig, demokratisch zu handeln und ihre Bürger an Meinungsbildungsprozessen zu beteiligen. Als wir im Vertrag von Lissabon unsere grundlegenden Strukturen modifizierten [änderten], gab es viele Debatten, und in einigen Ländern kam es sogar zu Volksabstimmungen. Aber jetzt, wo es ums Überleben geht, ist das nicht der Fall. So können wir nicht fortfahren. Wir müssen die Bürger an den Debatten beteiligen!

Glauben Sie, dass dieser Meinungswandel stattfinden wird?

Vieles hängt in erster Linie von den Deutschen ab.

Glauben Sie, dass die Deutschen diesen Meinungswandel vollziehen werden?

Ich weiss nicht, ob es passiert, aber es gäbe mehrere Gründe, es zu tun. Zum Glück bin ich kein deutscher Wähler…

Die Europäer sind sich nicht einmal selbst einig, wie man mit dem Migrationsproblem umgehen soll.

Dafür gibt es zwei Gründe. Es fängt schon damit an, welchen Namen man dem Phänomen gibt. Die Deutschen nennen es Flüchtlingskrise, wir Migrationskrise. Wir weisen darauf hin, dass viele aus wirtschaftlichen Gründen kommen, und viele wissen offenbar selber nicht, was sie erwartet. Sie fühlen nur, dass sie hier ein besseres Leben haben können. Außerdem ist es eine Sicherheitsfrage, wenn Sie jemanden in Ihr Haus lassen, den Sie nicht kennen.

Und der zweite Grund für die Uneinigkeit?

Das Ausmaß des Problems. Einige reden nur von ein paar hunderttausend, höchstens einer Million Menschen. Wir gehen von mindestens einer Million aus, multipliziert mit fünf, wegen des Familiennachzugs,, sind das schon fünf Millionen in einem Jahr. Und die Zahlen wachsen weiter. Darüber hinaus haben wir Hinweise aus den Flüchtlingslagern und aus den Herkunftsländern, dass die Leute überzeugt sind, sie würden in Europa erwartet und willkommen geheißen.

Ein Aufbruch birgt demnach keine Risiken, weil es sich um eine Einladung handelt. Und wir sollten Afrika nicht vergessen! Afrika beginnt sich gerade erst zu bewegen, und ohne eine vernünftige Politik unsererseits werden auch die Afrikaner kommen. Das hieße weitere Dutzende von Millionen. Der Umfang des Problems ist heute schon grösser und wird in Zukunft noch erheblicher werden, als sich das viele westeuropäische Spitzenpolitiker vorstellen.

Wie kann man diesen Flüchtlingsstrom stoppen?

Wenn man ein außerordentliches Problem sieht, denkt man automatisch, dass man mit außerordentlichen Maßnahmen darauf reagieren muss. Aber in der Politik läuft es nicht so. Wir sollten uns stattdessen ganz einfach an unsere Regeln, an unsere Gesetze halten, das ist nicht kompliziert. Schwierig vielleicht, aber nicht kompliziert. Wenn die Griechen die Schengen-Regeln einhalten würden, hätten wir kein Problem.

Wenn die Griechen das nicht können, müssen wir sie dazu bringen, das zu tun. Wenn wir das nicht erzwingen können, brauchen wir eine zweite Verteidigungslinie. Gar nicht kompliziert. Daher akzeptiere ich auch nicht das Argument mancher Politiker, dass man die Dinge einfach akzeptieren muss, weil wir keine außergewöhnlichen Instrumente für diese außergewöhnliche Herausforderung hätten.

Wären Sie auch heute noch für einen EU-Beitritt Ungarns?

Ich war bei der Volksabstimmung dafür, und ich wäre es wohl auch heute, weil unser Horizont historisch ist. Es geht nicht nur um unseren Lebensstandard oder vorübergehende Schwierigkeiten. Für Ungarn stellt sich die Lage anders dar als für die Schweiz. Bei der Schweiz gibt es nicht den geringsten Zweifel, wozu sie gehört: zum europäischen Kontinent. Egal, ob Sie Mitglied der EU sind oder nicht, Sie sind ein europäisches Land.

Aber wir leben im Osten, an der historischen Grenze dieses Kontinents. Wären wir nicht in der EU, könnten wir uns leicht in derselben Lage wie die Ukraine wiederfinden. Historisch sollte die Ukraine in der EU sein. Aber gehört sie im Moment wirklich zu Europa? Wenn man keine zweite Ukraine haben, kein Land im Dämmerlicht zwischen zwei Welten wissen und sehen will, dann gehört Ungarn in die EU. Es geht um unsere Identität. Würde Ungarn zwischen der Schweiz und Österreich liegen, dann wäre diese Frage nicht so leicht zu beantworten. Aber dieser Platz ist ja leider schon besetzt. (Lacht)

Glauben Sie, dass Angela Merkel einen Plan hat? Oder wird sie von dem Problem einfach überwältigt?

Sie ist eine starke Spitzenpolitikerin, nicht nur weil sie ein starkes Land leitet, sondern auch aufgrund ihrer Persönlichkeit und Leadership [Führungsrolle]. Aber ihr Koalitionspartner, die SPD, legt ihr Fesseln an, da sie das linke Konzept von der Zukunft Europas teilt. Es ist also schwierig, und die Situation wird immer schwieriger.

Jetzt kommt die Türkei ins Spiel. Es ist nicht leicht, mit den Türken in der Migrationsfrage zu einer Übereinkunft zu kommen. Deshalb ist meiner Meinung nach das Schlüsselland nicht die Türkei, sondern Griechenland. Man kann nicht erfolgreich mit den Türken verhandeln, wenn sie wissen, dass man keine Alternative hat. Man braucht eine andere Option, und die liegt in einem Schutz der europäischen Grenzen durch Griechenland.

Werden die Türken die Migranten nutzen, um einen EU-Beitritt zu ertrotzen? Oder werden sie alle Migranten einfach in die EU schicken?

Wir vernachlässigen in der Politik oft den Faktor Emotion. Wir in der EU müssen uns eingestehen, dass wir die Türkei in der Vergangenheit nicht immer fair behandelt haben. Wir haben nicht berücksichtigt, dass dies eine stolze Nation ist. Jetzt zahlen wir den Preis dafür. Das Wichtigste in internationalen Beziehungen ist es, den nationalen Stolz anderer zu respektieren. Wir sollten uns also auf Griechenland konzentrieren und den Türken sagen: „Seht her, eine Übereinkunft ist besser als keine. Aber wenn es keine gibt, dann kommen wir auch ohne euch klar.”

Die Griechen sollten die Grenze schließen?

Ja, aber das Problem ist, dass die Griechen das nicht tun wollen. Für mich ist es ein großes Rätsel, warum wir dieses Verhalten der Griechen akzeptieren. Warum sagen wir ihnen nicht: „Passt auf, ihr seid EU-Mitglied. Wir haben euch in eurer Krise geholfen, vielleicht nicht perfekt, aber mit den besten Absichten. Ihr habt eine klare Verpflichtung, was eure Grenzen angeht. Ihr habt einen Vertrag namens Schengen unterschrieben. Bitte macht euren Job!”

Warum erinnert niemand die Griechen an ihre Verantwortung?

Es ist ja nicht nur so, dass wir sie nicht daran erinnern. Wir schicken unsere Busse und Züge in den Süden, um Migranten in die EU zu schaffen. Da brandet nicht einfach eine Flut von Migranten an unsere Grenzen, wir selbst organisieren diese Flut. Es gibt drei Handelnde in dieser Krise: die Menschenschmuggler, die politischen Aktivisten und die Regierungen.

Eine merkwürdige Koalition. Worüber reden denn europäische Politiker heute? Wie man die Einwanderer so sicher und human wie möglich in die EU bringt. Das macht uns zum Teil des Schmuggels. Eine Folge davon ist, dass keiner den Griechen gebietet, ihre Aufgaben zu erfüllen. Und Ungarn, das einzige Land, das seine Schengen-Verpflichtungen ernst genommen hat, wurde dafür attackiert und kritisiert.

Was bekommen Sie von Angela Merkel und anderen zu hören, wenn Sie Ihre Argumente vortragen?

Sie haben ein vernünftiges Argument. Sie sagen, dass der Zaun gut für Ungarn ist, dass er aber die Flut nur umleitet, die Migranten laufen durch andere Länder, aber die Gefahr für die EU bleibt bestehen. Meine Antwort darauf lautet: „Wenn sich alle anderen ein Beispiel an Ungarn nähmen, wenn alle ihre Verpflichtungen wahrnehmen würden, dann würde sich das Problem lösen.”

Wie viele Migranten sind nach Ihrer Kenntnis wirklich Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention?

Gemessen an der klassischen Genfer Konvention: null. Die Konvention sagt klar, dass es keine A-la-carte-Flucht gibt. Sobald man ein sicheres Land erreicht hat, ist man nicht mehr berechtigt, ein anderes Land zu betreten mit der Begründung, man sei ein Flüchtling. Wer nach Ungarn aus einem Land kommt, das Mitglied der EU oder EU-Kandidat ist, kann nach dieser Definition bei uns keine Aufenthaltsgenehmigung verlangen. Das heißt nicht, dass diese Menschen keine Hilfe brauchen.

Wir haben Verständnis für sie, und wir führen die notwendigen Verfahren durch, Frauen und Kinder werden bevorzugt behandelt. Aber rechtlich gesehen, ist die Sache eindeutig: Es gibt keinen Asylgrund. Wie kann es sein, dass jemand Österreich verlässt, um auf der anderen Seite der Grenze, in Deutschland, Asyl zu beantragen?

Ihre Kritiker sagen, dies sei eine sehr legalistische Auslegung.

Es gibt noch einen zweiten Grund: Wie definieren wir unsere eigene moralische Verantwortung gegenüber Kriegsflüchtlingen? Ich glaube, dass unsere christliche Verantwortung nicht darin liegt, ihnen ein neues, europäisches Leben zu bieten. Unsere Verantwortung liegt darin, ihnen eine Rückkehr in ihr altes Leben zu ermöglichen, sobald ihre eigenen Länder stabilisiert sind, auch wenn das mehrere Jahre dauert.

Persönliches Mitgefühl mit einer klugen Staatspolitik zu vereinbaren, ist für europäische Politiker nicht einfach, weil ihr Gewissen wegen des Reichtums und des hohen Lebensstandards ihrer Länder nicht rein ist. Aber dafür gibt es keinen Grund, denn reichere Kontinente und Länder als Europa, Amerika und die arabischen Golfstaaten, haben viel weniger getan als wir.

Sehen Sie sich eigentlich als einzigen europäischen Politiker, der die Situation richtig einschätzt?

Ich kenne mehrere europäische Spitzenpolitiker, die privat meine Anschauungen teilen. Aber öffentlich müssen sie anders reden. Das ist nicht mangelnder Mut, nicht Heuchelei, keine intellektuelle Schwäche. Es liegt ganz einfach daran, dass das Interpretationsmonopol in Europa von der Linken dominiert wird. Wenn man über Werte debattiert, braucht man eine starke Rückendeckung.

Nicht viele Politiker haben diese starke Wählerunterstützung wie ich. Es war nicht mein Jugendwunsch, einmal das Enfant terrible Europas zu werden. Aber wenn ich mir den gegenwärtigen Zustand des bürgerlichen, christdemokratischen Lagers in Europa ansehe, dann muss ich diese Aufgabe übernehmen, die kein anderer bewältigen kann.

Aber sehen wir nicht überall in Europa eine Stärkung konservativer Kräfte, in Polen, in Großbritannien, in der Schweiz, in Dänemark? Kann man nicht sagen, dass sich alles in die rechte, in die richtige Richtung bewegt?

Das kann man nicht ausschließen, um es vorsichtig zu formulieren. Ja, die Zeichen der Zeit scheinen günstig zu sein. Aber von einem intellektuellen Standpunkt aus betrachtet, ist die politische Rechte noch immer nicht so wettbewerbsfähig wie die Linke. Wir sind in den Medien, in den Think-Tanks, in den Universitäten und Schulen nicht stark vertreten, also dort, wo die kommenden Generationen ausgebildet werden. Dieser Kampf wurde von unseren Eltern verloren.

Wie geht es jetzt weiter?

Lassen Sie mich über einige positive Entwicklungen reden. Es gibt Begriffe und Konzepte, die man lange nicht nennen durfte, die aber heute allmählich wieder Teil des öffentlichen Diskurses werden. „Grenzen”, sind sie gut oder schlecht? Heute kann man wieder davon sprechen, dass sie gute Seiten haben. Oder die „Nation”. Diesen Begriff kann man wieder in einem positiven Sinn gebrauchen.

„Christentum”, den meisten europäischen Spitzenpolitikern, ich eingeschlossen, wird geraten, dieses Wort nicht zu oft zu benutzen, weil sich die meisten Europäer nicht mehr als Christen empfinden. Aber jetzt kehrt dieses Wort zurück in die politischen Diskussionen. Oder „Stolz”, „der Stolz einer Nation”. Ist wieder zum legitimen Ausdruck geworden. Eine positive Folge der Migrantenkrise besteht darin, dass wir wieder offen über die Identität unseres Kontinents zu sprechen versuchen, freier als in den letzten zwei Jahrzehnten.

Die zweite positive Folge: Man nimmt die Frage der Sicherheit wieder ernst. In den letzten zwanzig, dreißig Jahren setzte Europa seine Sicherheit als selbstverständlich voraus. Jetzt steht sie wieder im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Drittens schenkt man nationalen Lösungsvorschlägen wieder mehr Bedeutung. Früher galt die „gemeinsame europäische Lösung” immer als alternativlos.

Wie würden Sie die existenzielle Bedrohung Europas konkret beschreiben?

Wir aufgeklärt und liberal genannten Europäer denken, dass alle Menschen sich genauso verhalten wie wir. Wenn Europäer nach Syrien auswandern würden, würden sie versuchen, Teil des syrischen Lebens zu werden. Wir würden Syrien nicht in unserem Sinne verändern wollen, sondern wir würden das Land akzeptieren, wie es ist. Deshalb glauben wir, dass Leute, die aus Syrien kommen, auch so sind. Aber das ist nicht der Fall.

Sie haben eine andere Haltung, und sie wollen sie behalten. Das christliche Europa, ich betrachte dieses auch als ein kulturelles Konzept, hat eine gemeinsame, beschreibbare Identität. Das heißt nicht, dass dieses christliche Europa besser oder schlechter ist als die islamische Welt, es ist nur anders, mit anderen Regeln und Überzeugungen. Europa sollte sich auch nicht abschotten, aber es sollte dieses christliche Fundament nicht auflösen.

Existenzielle Bedrohung heißt, dass wir Europäer es verlernt haben, für uns zu kämpfen. Wir müssen aber sagen: „Das sind unsere Werte, das ist unsere Geschichte, das ist unser Leben, wie wir es leben wollen, und wir werden es verteidigen.” Das tun wir nicht. Wir reden ja noch nicht einmal theoretisch darüber. Wann immer ich im Europäischen Rat vom christlichen Europa spreche, schauen mich die anderen an, als ob ich aus dem Mittelalter stammen würde.

Haben Sie Verbündete in Europa?

Die Briten sind immer gute Verbündete, weil sie gesunden Menschenverstand haben. Die Briten diskutieren nicht, ob wir christlich seien oder nicht, denn das ist keine Meinung, sondern eine Tatsache. Und die skandinavischen Länder haben auch oft eine vom Mainstream abweichende Meinung. Manchmal findet man Verbündete, wo man es am wenigsten erwartet.

In welche Richtung sollte sich die EU bewegen, mehr hin zu einer lockeren Freihandelszone oder zu tieferer Integration?

Das Wichtigste ist, dass wir keinen Tag verlieren dürfen. Jeden Tag kommen bis zu 10 000 Personen in die Europäische Union, multipliziert mit dem Familiennachzug, sind es 50 000. Bevor wir darüber nachdenken, wie sich die EU institutionell verändert, müssen wir die Grenzen schließen. Wir müssen das Geschäftsmodell der Menschenschmuggler zerstören. Denn der größte Motor hinter dieser Völkerwanderung ist Business.

Die Schmuggler müssen daran gehindert werden, ihre Versprechungen zu erfüllen. Das geht nur, wenn wir zeigen, dass die Menschen, die viel Geld dafür gezahlt haben, nicht hereinkommen. Ich bin kein Freund von Zäunen, aber nur so lässt sich das Geschäftsmodell vernichten. Wir in Ungarn haben einen Zaun gebaut. Ich hoffe, dass die Slowenen das auch machen, und dann die Kroaten, die Serben und die Mazedonier. [siehe: Flüchtlingskrise: 4 Balkanstaaten (Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien) schließen die Grenzen]

Man muss illegale Einwanderer aber auch abschieben?

Es ist billiger und einfacher, sie an der Grenze zu stoppen. Wenn sie erst einmal da sind, kann man sie nicht abschieben. Wo soll denn das Flugzeug mit abgeschobenen Migranten landen? Das sind praktische Probleme, rechtliche, moralische, finanzielle. „Der Verzagte zahlt zweimal”, sagt man bei uns. Natürlich haben uns die Bilder nicht gefallen, die man in der ganzen Welt gezeigt hat, als wir den Zaun bauten und man uns als herzlos bezeichnet hat. Aber das war der Preis dafür. Und jetzt? Gestern hatten wir lediglich zwei Migranten an der Grenze . . .

Wie stehen Sie zu der Idee, Migranten per Quote in ganz Europa zu verteilen?

Das macht alle Ungarn wütend. Unsere Einstellung ist sehr einfach: Wir haben die Länder, aus denen sie kommen, nicht zerstört. Wir haben niemanden bombardiert. Wir haben niemanden hierher eingeladen. Und jetzt wollen diejenigen, die bombardiert oder eine Einladung geschickt haben, sie hierherschicken. Ist das fair?

Viele Schweizer Politiker halten die Migrantenkrise für ein Indiz, dass die EU grundsätzlich falsch konzipiert wurde. Sie funktioniert nicht; solange sie weder Fisch noch Vogel ist, weder Nationalstaat noch Staatenbund, müssen die einzelnen Staaten Verantwortung, etwa in Bezug auf ihre Grenzen, übernehmen. Sie scheinen nicht so einen drastischen Ansatz zu haben?

Das Problem liegt nicht bei der Konstruktion der EU, sondern bei den Spitzenpolitikern. Wären sie entschlossen genug, umzusetzen, was sie beschlossen haben, würde auch die Konstruktion funktionieren. Aber wenn sich die EU in der Migrationsfrage als unfähig erweist, werden sich die Völker der EU die Frage stellen, ob das gesamte Konstrukt etwas taugt. Es geht schon lange nicht mehr nur um Migranten, sondern um die Führungsfrage und um den Aufbau der EU.

Sie haben sich früher klar zur Europäischen Union bekannt. Hat sich dieser Glaube in den letzten zwei Jahren verändert?

Im Moment ist es schwierig, Enthusiasmus aufzubringen. Wir sitzen hier im Belgrad-Raum des ungarischen Parlaments. Dieses Wandgemälde zeigt, wie Ungarn Europa gegen das Osmanische Reich verteidigt hat. Wenn Sie sich die abgebildeten Kirchen ansehen, werden Sie bemerken, dass sich keine einzige in Ungarn befindet, da ist die Notre-Dame, die Westminster Abbey, der Stephansdom, der Kölner Dom.

Ungarn wäre die letzte Nation, die gegen die Europäische Union argumentieren würde, aber gleichzeitig fordern wir sehr hart eine Verbesserung der Union. Doch zunächst müssen wir dringend handeln, um der Migrationskrise Herr zu werden. Dann aber haben die Schweizer recht: Die Europäer müssen sich neue Gedanken über die Struktur ihrer Union machen.

Quelle: Viktor Orbán: “Deutschland ist der Schlüssel”, um den Islam zu stoppen!

Siehe auch:

Schwedisches Dorf und Flüchtlinge: Gewaltsame Zusammenstöße

Oliver Kerkdijk: Reconquista Europa – Notizen nach den IS-Attentaten in Paris

Dr. Cora Stephan: Wenn Syrer unter den Linden Kaffee trinken…

Alexander Wendt: Wenn Georg Mascolo auf Terroristenjagd geht

Vera Lengsfeld: Zehn Jahre Merkel – zehn Jahre Arbeit an der Zerstörung von Rechtsstaat und Demokratie

Chaldäischer Erzbischof: „Wenn der Westen nicht handelt, wird sein Schicksal schlimmer als unseres sein“

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