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Lebensbeichten aus Frankreich, einem zerfallenden Staat

23 Nov

Toulouse_2014Pierre-Selim – CC BY-SA 2.0

Wer wirklich mit wachem Blick und ohne rosarote Brille durch Frankreich geht, auch mal abseits des achten Arrondissement, der „Avenue Montaigne”, durch das Land wandert, muss nicht suchen und findet überall Indizien für den staatlichen Erosionsprozess, der seit mindestens zwanzig Jahren Frankreich in die Unregierbarkeit führt.

Es sind nicht nur Paris oder Marseille, sondern auch Kleinstädte, Dörfer und ganze Landstriche, die von den gesellschaftlichen Transformationsprozessen, nämlich Entsolidarisierung, Multikulturalisierung und Islamisierung betroffen sind. Meinen ganz persönlichen Abschied vom alten Frankreich hab ich in diesem Sommer bereits gemacht, nachdem ich den Geburtsort meines Vaters besuchte, dessen Taufkirche längst abgerissen wurde und wo unweit seines Heimatdorfes eine große „Mosquée El-Hijra” im nächst größeren Ort steht.

Diese ist übervoll zu jeder Tageszeit, immer gut besucht, während das Land ringsherum von Altersarmut, Jugendflucht und Entchristianisierung betroffen ist. Sie werden in jedem Café Leute über diese Themen reden hören. Zumindest alle Menschen, die nicht in der Avenue Montaigne oder anderen Nobelvierteln wohnen können. Die alten Eliten von Frankreich sitzen immer noch fest im Sattel und die große Revolution steht noch aus.

Im Franzosen kocht jedoch ein anderes Temperament als im Deutschen. Wenn die Menschen hier eines Tages nicht mehr können, der Liter Diesel dann vier Euro kostet, das Brot fünf Euro und die Mieten weiter so steigen, während „Maman” und „Papa ”nicht mehr wissen ob sie an sozialer Not oder an Kriminalität sterben wollen, dann wird der Kessel überkochen und es wird mächtig knallen. Bis dahin stirbt Frankreich einen langsamen, qualvollen und räudigen Tod.

Niemand kann ernsthaft behaupten, dass die afrikanischen Clankriminellen in Marseille, Lyon und Paris eine Bereicherung für das Land darstellen. Der Begriff des Salonkommunisten ist zweifelsohne in Frankreich entstanden, gibt es hier doch genügend Salons und etliche Sozialisten und Kommunisten, die ihren Wohlstand pflegen und mit hohler Stimme lachen, während sie von großeuropäischen Ideen der Solidarität mit dem Globus sprechen und die Welt nach Frankreich einladen.

Nur nicht in die Avenue Montaigne bitte, nur nicht zum Landhaus in der Provence! In Paris knallt es in der Nacht immer öfter und wenn in Marseille mal in einem Monat nicht heftig geschossen wird, fragen sich die Einwohner schon ob nicht die Welt plötzlich Kopf steht. Beim „Gare du Nord ”in Paris gehen die Pendler aus den „Banlieue”s und die einheimischen Franzosen meist grimmig aneinander vorbei, beide Fraktionen mit der Faust in der Tasche.

Selbst die Raucherstübchen der Sozialisten sind voll mit grantigen Rentnern und wütenden Jungsozialisten. An den Tischen der Republikaner und Nationalisten wird sowieso nur noch geflucht und geklagt. Wer sich von romantischen Schnulzen sein Frankreichbild holt, wird ziemlich enttäuscht oder irritiert sein, wenn er Paris und die Nation in Natura erlebt. Die Unzufriedenheit suppt aus allen Poren heraus und der Ekel, den die Menschen gegenüber ihren Regierenden empfinden, wird immer größer.

Die Polizei steht genau in der Mitte und muss nicht nur die miserable Bezahlung hinnehmen, sondern sich wahlweise von Islamisten, Migranten oder (linken) Bürgern schlagen lassen. Kein Wunder also, dass die Polizisten als heimliche Leibgarde von Le Pen gehandelt werden, sollte sie es doch einmal schaffen und Präsidenten werden.

Das Traurige ist, dass die deutschen Medien so gut wie gar nicht über den Zustand des Nachbarlandes ehrlich berichten, sondern meist nur verklären. Frankreich geht es deutlich schlechter als Deutschland, wenngleich die allermeisten Bürger in der Mittelschicht besser versorgt sind als die Deutschen(finanziell). Aber der Staat ist im größeren Ausmaß erodiert. Gesetzlose Gebiete, wilde Zonen im Großstadtdschungel und total verkommene Nachbarschaften sind normaler Bestandteil der urbanen Landschaft in Frankreich geworden.

Wenn in einem Monat irgendwo in Frankreich keine fünf bis zehn Islamisten hochgenommen werden, die ganze Straßenzüge in die Luft sprengen wollten, dann handelt es sich um eine besonders ruhige Phase. Ansonsten sprudeln die Lokalblätter, nicht Le Monde, nein, niemals Le Monde, nur so vor Horrornachrichten über: Vergewaltigungen, Morde, Massenvergewaltigung, Bandenkriminalität, Terror, Rechte, Linke, Armut, Not und billiger Sex von afrikanischen Straßenprostituierten.

Frankreich zerfällt. Es stirbt einen qualvollen Tod. Es ist wie ein Soldat mit einem Bauchschuss – jeder weiß, dass er sterben wird. Aber alle reden ihm gut zu. Alles was man tun kann, ist den Schmerz bis zum Übergang zu lindern.

Quelle: Lebensbeichten aus Frankreich, einem zerfallenden Staat

Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Nach Rentner-Mord: Angst vor „zweitem Chemnitz“

Phoenicopterus_roseusBy © Hans Hillewaert – Flamingos – CC BY-SA 3.0

Die Bürgermeisterin von Wittenburg warnt vor Aufmärschen von Rechten, die in ihre Stadt kommen könnten. Sie kannte das 85-jährige Opfer seit ihrer Kindheit. Er hätte nie gewollt, dass sein Tod missbraucht wird. Mutmaßlicher Täter ist ein abgelehnter Asylbewerber aus Afghanistan.

Droht in Mecklenburg-Vorpommern ein zweites Chemnitz? Das befürchten manche in Wittenburg, wo ein abgelehnter Asylbewerber aus Afghanistan am Wochenende einen Rentner ermordet haben soll. In der sächsischen Stadt war es Ende August zu Ausschreitungen von Rechten gekommen, nachdem zwei Flüchtlinge nach dem Tod eines Deutschen bei einem Streit als mutmaßliche Täter ermittelt wurden.

„Meine große Hoffnung ist, dass die Wittenburger wehrhaft genug sind“, sagt Margret Seemann (SPD), Bürgermeisterin der 6300-Einwohner-Stadt. Es gebe bereits Versuche von außerhalb, „Stimmung zu machen“. Für Montagabend haben sich AfD-Vertreter zu einer Mahnwache vor dem Wohnhaus des Ermordeten angekündigt. Am Abend zuvor zündete hier bereits NPD-Politiker Udo Pastörs, der im nahe Lübtheen wohnt, mit ein paar anderen Neonazis eine Kerze an. >>> weiterlesen

Wittenburg (Sachsen-Anhalt): 85-Jährigem die Kehle durchgeschnitten – Tochter (Flüchtlingshelferin) vermittelte den afghanischen Mörder

Hamburg-Barmbek. Der Türke Ibrahim K. (44) schlitzte nach einer verbalen Auseinandersetzung seiner Nachbarin Annett K. (47) die Kehle auf.

barmbek-ibrahim-k

Hamburg-Barmbek ist nicht erst seit dem Allahu-Akbar-Gemetzel des Moslems Ahmad Alhaw in einer Edeka-Filiale im Juli 2017 mit einem Toten und mehreren Verletzten dafür bekannt, dass dort die Messer locker sitzen. Am Dienstagabend gegen 19.40 Uhr war es wieder einmal so weit. Polizei- und Rettungskräfte wurden in die Bramfelder Straße in Hamburg-Barmbek-Nord gerufen.

Die 47-jährige Annett M. war schwer verletzt. Ihr Nachbar, der 44-jährige Türke Ibrahim K., hatte einen offenbar schon länger schwelenden Nachbarschaftsstreit auf Türkisch beilegen wollen und ihr die Kehle aufgeschlitzt. Annett M. wurde notoperiert und überlebte so die Messerattacke knapp. >>> weiterlesen

Video: Junge-Freiheit-TV: Dieter Stein interviewt Österreichs Vizekanzler HC Strache (31:46)

Junge Freiheit-Chefredakteur Dieter Stein hat in Wien den österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu einem halbstündigen Video-Interview getroffen. Der FPÖ-Chef äußert sich darin über den Aufstieg seiner Partei, die Rolle von Angela Merkels Migrationspolitik, die überfällige Alternative für Deutschland und den Menschen hinter dem Politiker Strache. >>> weiterlesen


Video: Junge-Freiheit-TV: Dieter Stein interviewt Österreichs Vizekanzler HC Strache (31:46)

Siehe auch:

Globaler Migrationspakt: Petition 85565 – Mitzeichnen!

Angela Merkel: Deutschfeindliche Bundeskanzlerin

„heute-journal“ mit Marietta Slomka: „Nichts ist verbindlich“

Oliver Zimski: Antifa als Religion (2): Antifa und Islamisten sind Geschwister im Geiste

Berliner Weihnachtsmarkt wird dank der "Friedensreligion" zur Hochsicherheitszone

Immer mehr Länder lehnen den Migrationspakt ab. In Deutschland wird er zur Politbombe

Video: Die Woche COMPACT: Der Widerstand gegen UN-Migrationspakt wächst (18:13)

Michael Kornowski: Ich will Freiheit oder sterben…

Stuttgart: Flüchtlinge haben im Bordell Hausverbot

6 Sep

bordell_hausverbot 
„Im vergangenen Jahr musste das "Drei-Farben-Haus" kurzfristig schließen, weil sich zu viele Flüchtlinge in den Gängen gedrängt haben“, erinnert er sich. Auch dass diese Personengruppe „verbal sehr aggressiv“ auftritt, bestätigt Polizeisprecher Olef Petersen. Seine Erfahrung: „Viele gehen in die Laufhäuser, um sich die halb nackten Frauen anzugucken.“

Eine Prostituierte bestätigt: „Die kommen zum Gaffen und Grapschen.“ Vor allem durch Gruppen junger Flüchtlinge fühlen sich Wirte, Anwohner, Bordellbetreiber und Prostituierte zunehmend belästigt. Hausverbot haben Flüchtlinge mittlerweile auch in anderen Bordellen im Leonhardsviertel. (Längerer Bericht über Merkels-Fiki-Fiki-Fachkräfte in der Stuttgarter Zeitung).

Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben.

Hier noch einige sexuelle Belästigungen von Frauen durch Migranten in Limburg, Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis, Frankfurt, Kirchheim unter Teck (Baden-Württemberg), Nürnberg, Türkismühle (Saarland) und Warth (Österreich). >>> weiterlesen

Quelle: Stuttgart: Bordell-Hausverbot für Rapefugees

Noch ein klein wenig OT:

Video: Paris 2016 in der französichen U-Bahn-Station "Gare du Nord" – fast nur noch Afrikaner

 

Paris 2016 in der französischen U-Bahn-Station "Gare du Nord". Massen von Afrikanern fahren die Rolltreppe rauf und runter. Man sieht so gut wie keinen Weißen mehr. So wird es auch bald hier bei uns aussehen, wenn wir es nicht schaffen sollten, die schwarz-rot-grünen Vernichtungsträume an uns Deutschen zu stoppen! Sieht so unsere Zukunft aus? Wird unsere eigene Kultur vernichtet und durch eine arabisch-afrikanisch-islamische Kultur ersetzt?

Hamburg: Italienischer Restaurantbesitzer erschießt türkischen Schutzgelderpresser und betoniert die Leiche im Fußboden

 

Die Leiche lag sieben Wochen im Fußboden eines kleinen Restaurants versteckt – doch ein Verbrechen gab es nach Überzeugung des Hamburger Landgerichts nicht. Der 49-Jährige sei ein Schutzgelderpresser gewesen, den der Koch des Lokals in einer Notwehrsituation getötet habe, stellt die Strafkammer am Mittwoch in ihrem Urteil fest. Der 52 Jahre alte Angeklagte sei darum freizusprechen. >>> weiterlesen

Vincennes (Frankreich): Mann greift Sanitäterin an und sticht Polizisten in den Hals – Polizei erschießt ihn

Vincennes, rue de ParisVideo: Vincennes (Frankreich): Mann greift Sanitäterin an und sticht Polizisten in den Hals – Polizei erschießt ihn (01:14)

Ein Mann ist gestern in der französischen Stadt Vincennes durch die Polizei erschossen worden. Zu dem Vorfall kam es, als die Polizei alarmiert wurde, weil ein Mann eine Sanitäterin attackiert haben soll. Als die Beamten eintrafen, soll der 29-Jährige Mann einem der Polizisten mit einem Messer in den Hals gestochen haben, woraufhin sein Kollege ihn erschoss. >>> weiterlesen + + + Independent

Siehe auch:

Calais (Frankreich): Die tödliche Taktik der Terror-Migranten – Baumstümpfe auf fahrende Autos

Michael Klonovsky: Politik auf infantilem Niveau – die Arroganz des politischen Establishments

IS – das Gangsta-Paradise für Berufsverbrecher und Vergewaltiger

Der Staatsschutz warnt vor islamistischen „Hass-Kindern“

Helmut Zott: Der Unterschied zwischen der islamischen und der westlichen Kultur

Gerd Held: Berlin ist eine Reise Wert – für Drogendealer; Vergewaltiger, Antäzer…

Prof. Soeren Kern: In Paris wird ein massives Lager für 2.500 illegale Einwanderer gebaut

11 Jun

Englischer Originaltext: Paris Becomes Massive Camp for Illegal Migrants

Übersetzung: Daniel Heiniger

lager_im_zentrum_von_parisDies ist dies ursprüngliche illegale Camp. Inzwischen scheinen dort Holzhäuser zu stehen (siehe unten).

Anne HidalgoDie Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo (Bild links) hat angekündigt, im Zentrum von Paris ein Lager zu bauen für Tausende illegaler Migranten, das nach dem Vorbild von Grande-Synthe (Bild oben) in der Nähe der französischen Hafenstadt Dünkirchen modelliert werden soll, mit einer Unterbringungskapazität für 2’500 illegale Einwanderer.

  • Die Partei Front National hat der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo vorgeworfen, die Belange von Migranten vor diejenigen französischer Bürger zu setzen. In einer Erklärung sagte die Partei, dass die Zahl der Obdachlosen in Paris zwischen 2002 und 2012 um 84% gestiegen sei, dass Hidalgo jedoch an der Linderung des Problems wenig Interesse gezeigt habe.

  • Obwohl der EU-Türkei-Migranten-Deal vorübergehend den Fluss der illegalen Migration nach Griechenland über die Türkei aufgehalten hat, schaffen immer noch Hunderttausende von Migranten ihren Weg nach Europa.

  • Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration, haben in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 mehr als 204’000 Migranten Europa (vor allem Griechenland und Italien) erreicht, mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2015 im gleichen Zeitraum angekommen waren.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat Pläne angekündigt, ein „humanitäres Lager” zu bauen neben einem der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Stadt, damit Tausende von illegalen Migranten, die nach Großbritannien wollen, in „Würde leben” können.

Hidalgo, die sich oft mit dem französischen Präsidenten François Hollande für seine Weigerung, mehr Migranten zu akzeptieren, gestritten hat, sagt, ihr Plan, illegalen Einwanderern aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten zu helfen, sei eine „Pflicht des Humanismus.”

Kritiker entgegnen, dass Hidalgos Plan ein zynischer Trick sei, der sie links neben dem jetzigen Präsidenten positionieren soll, als Teil einer politischen Strategie, die Führung der Sozialistischen Partei Hollande zu entwinden, dessen Zustimmungswerte auf einem Rekordtief sind.

Auf einer Pressekonferenz am 31. Mai sagte Hidalgo, das Lager würde im Norden von Paris gebaut werden „in der Nähe der Ankunftspunkte für Migranten.” Sie bezog sich auf den Gare du Nord – einem der verkehrsreichsten Bahnhöfe Europas – von wo aus Hochgeschwindigkeits-Eurostar-Züge von und nach London fahren.

Tausende illegaler Migranten, viele davon aus Afghanistan, Eritrea und Sudan, haben sich in einem nahe gelegenen öffentlichen Park versammelt, dem Jardins d’Eole, und das Gebiet in ein massives illegales Lager verwandelt, wo die Bedingungen erbärmlich sind. Das Gebiet, das so gefährlich ist, dass die Regierung es als No-Go-Zone klassifiziert hat (Zone de sécurité prioritaires, ZSP) ist zum Magneten für Menschenhändler geworden, die Migranten Tausende von Euro für gefälschte Reisedokumente für die Passage nach London abnehmen.

Hidalgo sagte, ihr neues Lager, das innerhalb von sechs Wochen gebaut werde, würde nach Grande-Synthe, einem massiven Migrantenlager in der Nähe der französischen Hafenstadt Dünkirchen, modelliert werden.

grande-synthe-nordLager in Grande-Synthe bei Dünkirchen 

Grande-Synthe, das Heimat ist für mehr als 2’500 illegale Einwanderer, die darauf hoffen, Grossbritannien zu erreichen, wurde im Februar 2016 eröffnet, nachdem französische Behörden ein als „Dschungel” bekanntes provisorisches Lager in der Nähe von Calais zerstört hatten, von wo aus Tausende von Migranten versuchten, in den Kanaltunnel einzudringen im Versuch, London zu erreichen.

Der Betrieb von Grande-Synthe wird den französischen Steuerzahler dieses Jahr 4 Mio. € ($ 4,5 Millionen) kosten, zusätzlich zu einem Unterhaltsbeitrag in Höhe von € 10 Euro pro Tag für jeden Migranten im Camp. Französische Steuerzahler werden vermutlich auch für Hidalgos Lager in Paris bezahlen.

Hidalgo, die damit gedroht hat, eine Klage gegen das amerikanische Medienunternehmen Fox News einzureichen für deren Berichterstattung über muslimische No-Go-Zonen in Paris, hat scheinbar keine Skrupel, Teile von Nord-Paris in Ghettos für illegale Einwanderer zu verwandeln. „Paris wird nicht umhin kommen, Verantwortung zu übernehmen, während das Mittelmeer ein Friedhof für Flüchtlinge wird”, sagte sie. „Ich will mich nicht in 10 oder 15 Jahren im Spiegel ansehen wollen und sagen: ‚Du warst Bürgermeisterin von Paris und bist schuldig, Menschen in Gefahr nicht geholfen zu haben.’”

Hidalgo fügte hinzu, dass „Europa und Frankreich nicht ihrer Geschichte nachleben, wenn sie daran scheitern, Außenseiter mit Würde zu behandeln.”

Hidalgos Projekt wurde von einigen begrüßt, einschließlich Pro-Migrations-Hilfswerken und hat andere, wie die französische Hausbauministerin Emmanuelle Cosse, wütend gemacht. Sie sagte, dass es schon genug Flüchtlingsunterkünfte in Paris gebe und dass Hidalgos Ankündigung nur noch mehr illegale Einwanderer in die Stadt zieht.

In einem Interview mit Radio Europe 1 sagte Emmanuelle Cosse, „Migrantenlager sind nicht die Lösung”, weil sie auf die Errichtung von Migranten-Ghettos hinauslaufen, wo Integration unmöglich wird. Cosse sagte, dass in der Woche seit Hidalgos Pressekonferenz mehr als 1’000 zusätzliche illegale Einwanderer im Jardins d’Eole angekommen seien, was die Gesamtzahl der dortigen Migranten auf 2’300 erhöht habe.

Eine politische Analyse durch den Mitte-Rechts-Le Figaro postuliert, dass Hidalgos Plan für ein Migrantenlager nur die jüngste in einer Reihe von Provokationen sei, in der sie versucht, ihre linke Glaubwürdigkeit als Teil einer Strategie zu etablieren, die Führung in der Sozialistischen Partei zu gewinnen. Der Bericht sagt, sie glaube, dass Präsident Francoise Hollande seine Wiederwahl im Jahr 2017 verlieren wird, und dass seine Niederlage den Weg ebnet für eine Schlacht um die Führung zwischen Hidalgo und dem französischen Premierminister Manuel Valls. Laut Le Figaro ist Hidalgo entschlossen, im Jahr 2022 die französische Präsidentschaftskandidatin der Sozialistischen Partei zu werden.

Ein Bericht des öffentlich-rechtlichen Radiosenders France Inter beschreibt die Rivalität zwischen Hidalgo und Valls als „Krieg auf den Tod.”

Hidalgos Streben danach, die erste Präsidentin Frankreichs zu werden, könnte durch die Vorsitzende der Front National, Marine Le Pen, verhindert werden, die aktuell eine der beliebtesten Politikerinnen Frankreichs ist.

Nach einer Meinungsumfrage, die von Le Monde am 1. Juni veröffentlicht wurde, gaben 28% der Befragten an, dass sie 2017 für Le Pen stimmen würden, im Vergleich zu 21% für den ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy und 14% für Hollande. Die Umfrage zeigt auch, dass auf einer Skala von 1 bis 10 Hollandes Zustimmungsrate bei 2,1 ist.

Die Partei Front Nationale hat Hidalgo vorgeworfen, die Anliegen der Migranten vor diejenigen von französischen Bürgern zu setzen. In einer Erklärung sagte die Partei, dass die Zahl der Obdachlosen in Paris zwischen 2002 und 2012 um 84% gestiegen sei, dass Hidalgo jedoch bei der Linderung der Not der Obdachlosen wenig Interesse gezeigt habe:

„Es ist absolut skandalös, dass die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo Steuergelder verwendet, um illegale Migranten zu beherbergen. Migranten sollten nicht in Hotels oder in Modul-Häusern in Migrantenlagern untergebracht werden. Sie gehören in Gefangenenlager, wo sie darauf warten, in ihr Herkunftsland zurückgebracht zu werden.”

„Anne Hidalgos Projekt ist charakteristisch für eine politische Klasse, die sich mehr um Migranten als um die eigenen Bürger kümmert, eine politische Klasse, die vergessen hat, dass die Hauptaufgabe von Führern ist, sich zuallererst um die eigenen Leute zu kümmern.”

Inzwischen sind die Bemühungen der französischen Polizei, behelfsmäßige Migrantenlager abzureißen, zu einem Whack-a-Mole-Spiel [Katz-und-Maus-Spiel] geworden. Mehr als 20 Camps wurden in Paris in den letzten 12 Monaten abgebaut, doch jedes Mal sind sie in wenigen Wochen wieder aufgebaut.

Am 2. Mai räumte die Polizei ein provisorisches Migrantenlager unter der Metrostation Stalingrad (in der Nähe des Gare du Nord) nachdem sich Tausende von Migranten am 14. April mit Metallstangen und Holzbohlen eine Massenschlägerei geliefert hatten (ein vierminütiges YouTube-Video von dem Nahkampf kann man hier sehen). Das Lager war vorher am 30. März geräumt worden.

Obwohl der EU-Türkei-Migranten-Deal vorübergehend den Fluss der illegalen Migration nach Griechenland über die Türkei aufgehalten hat, machen immer noch Hunderttausende von Migranten ihren Weg nach Europa.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration haben mehr als 204’000 Migranten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 Europa erreicht (vor allem Griechenland und Italien), mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2015 im gleichen Zeitraum gekommen sind.

Soeren Kern ist Senior Fellow des Gatestone Institute in New York. Er ist auch Senior Fellow für Europäische Politik der Grupo de Estudios Estratégicos  (Gruppe für strategische Studien) in Madrid. Sein erstes Buch, „Global Fire”, kommt am 30. Oktober 2016 heraus.

Quelle: Paris wird massives Lager für illegale Einwanderer

Weitere Texte von Prof. Soeren Kern

Meine Meinung:

Wenn die Pariser eine Sozialistin als Bürgermeisterin wählen, und dazu noch eine, die politisch linksaussen anzusiedeln ist, dann haben sie es sich selber zuzuschreiben, wenn sie von Migranten überrannt werden und ein Migrantenlager nach dem anderen gebaut wird. Die Pariser wachen erst auf, wenn die ganze Stadt von Migranten überflutet wird und die Kriminalität ihren Alltag bestimmt.

Ich bin da eher für Marine Le Pen, die die illegalen Migranten wieder in ihre Heimat ausweisen möchte. Dies ist für mich die einzige sinnvolle Lösung des Problems. Man kann nur hoffen, dass Anne Hidalgo’s linke Spinnereien und ihr Vorhaben, die Vorsitzende der Sozialistischen Partei zu werden, der Front National noch mehr Wähler zuführt.

Mich erinnert die Politik der sozialistischen (sozialdemokratischen) Bürgermeisterin von Paris an die Politik der ebenfalls sozialistischen Bürgermeister von Brüssel, die aus Molenbeek einen Ort des Terrorismus gemacht haben. Offenbar haben in Paris noch nicht genug Terroranschläge stattgefunden. Das kann sich schon bald ändern.

Wie linksradikal die Pariser sind, erkennt man zur Zeit an den teils sehr gewalttätigen Demonstrationen der kommunistischen Gewerkschaften gegen die Arbeitsmarktreform. Lieber bleibt man arbeitslos, als Reformen durchzuführen.

Siehe auch:

Akif Pirincci: Degenerieren bis der Arzt kommt

Bremen-Oberneuland: „Flüchtlinge“ – Von der Erstaufnahme ins Mini-Reihenhaus

Brüssels 62-Milliarden-Euro-Plan: EU bereitet neue Flüchtlingsdeals vor

Libanesische Mütter stehen auf gegen arabische Gewaltclans

Hamburg-Wilhelmsburg: Sexuelle Übergriffe: Erste Schule unter Polizeischutz

Ich muss gar nix – Alles was man muss, ist uns zu fragen

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