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Dr. Eric Berg: Immunität gegen Corona liegt schon bei einem Großteil der Bevölkerung vor

2 Nov

Immunologisches Gedächtnis besser als prognostiziert.

Mehr Tests ergeben mehr positive Infektionen. Dennoch ist die Todesrate zwischen April und Oktober im Ländervergleich um das 30-fache gesunken.

In einem Video auf Facebook (siehe unten) erklärt Dr. Eric Berg [1], auf englisch (Video unten) warum die COVID-19 Todesfälle so gering sind

[1] https://shop.drberg.com/digital-programs

Seine Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum von April 2020 bis Oktober 2020, wobei das Video auf den 26. Oktober datiert ist.

Die erste Variable, die Dr. Berg untersucht hat, ist die positive Test-Rate bei Coronavirus-Infizierten. In den USA haben sich die Testfälle verdoppelt, in Deutschland sind sie – laut seinen Angaben – konstant geblieben. In anderen Ländern wie Frankreich oder Belgien habe sich die Anzahl der Infizierten verdoppelt oder sogar vervierfacht.

Die Lage scheint besorgniserregenden und durch gezielte Medienberichterstattung werden diese Ergebnisse zum Panikschüren missbraucht.

Aber – so erklärt Dr. Berg – die Realität sieht anders aus.

In Wirklichkeit müssen die positiven Testergebnisse mit den Tests verglichen werden, die in demselben Zeitraum in den betreffenden Ländern durchgeführt wurden.

In den USA haben die Tests im genannten Zeitrahmen 6,5-fach zugenommen, im Vereinigten Königreich sogar 15,5-fach. In Deutschland wurden 3-mal so viele Tests im Oktober durchgeführt wie im April.

Eine Idee liegt dem ganzen zugrunde: mehr Tests ergeben mehr positive Tests, was aber nicht gleichzusetzen ist mit einer höheren Infektionsrate insgesamt. Dr. Berg kommt zu dem Ergebnis, dass es im Oktober 3-mal weniger Coronavirus-Infizierte gibt, als im April.

In den USA bedeutet das konkret eine 3-mal geringere Sterberate, in Frankreich 10-mal weniger, in Deutschland 10-mal weniger Tote.

In Schweden beispielsweise ging die Infektionsrate um das 17-fache zurück, die Testrate um das 2-fache hoch uns die insgesamt Sterberate im Oktober um das 30-fache (!) runter.

Dr. Berg zieht daraus einen einfachen Rückschluss: »Schweden hat ein gutes Beispiel gegeben. Aber warum ist die Todesrate so niedrig?«

Indem er eine wissenschaftliche Veröffentlichung zitiert, erklärt er warum in Schweden eine so große Resistenz gegen das Virus existiert, wobei nur 20% der Bevölkerung nachweislich Antikörper entwickelt haben.

»Es handelt sich dabei um die sogenannten „memory T-cells“[T-Gedächtniszelle, eine Untergruppe der T-Lymphozyten].

»Menschen können gegen das Coronavirus immun sein, nicht nur durch Antikörper gegen COVID-19, sondern auch wegen den T-Gedächtniszellen.«

Diese Gedächtniszellen werden vom Körper entwicklet, wenn er überhaupt mit einer Art des Coronavirus in Konakt gekommen ist, wie beispielsweise mit der normalen Grippe. Wenn ein Organismus einmal Antikörper gegen eine solche Krippe entwickelt hat, dann ist die Resistenz gegen das Coronavirus um 60-80% höher.

https://www.freiewelt.net/nachricht/dr-eric-berg-immunitaet-gegen-corona-liegt-schon-bei-einem-grossteil-der-bevoelkerung-vor-10082832/

Video: Dr. Eric Berg: In this video, I explain why the COVID-19 death rate is so low (07:23)

Video: Dr. Eric Berg: In this video, I explain why the COVID-19 death rate is so low (07:23)

Meine Meinung:

In einem Punkt scheint Dr. Berg nicht Recht zu haben, denn die Anzahl der Corona-Tests hat sich laut RKI in Deutschland in der Zeit von April bis zum Oktober 2020 nicht verdreifacht, wie er behauptet, sondern fast verzehnfacht.

Wurden im März in Kalenderwoche 10 nur 124.716 Menschen auf Corona getestet, so sind es in Kalenderwoche 35 (Ende August) bereits über 1 Millionen Menschen. (1.102.299). Seit dem finden wöchentlich mehr als 1 Millionen Coronatests statt. Das sind fast 10 mal so viele Tests wie im März.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-07-de.pdf?__blob=publicationFile

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