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Christian Ortner: Ist Frankreich die Maîtresse des katarischen Emirs?

29 Nov

christian_ortnerFür rund 30 Millionen Euro hat der französische Staat dieser Tage das elegante Wiener Palais Clam Gallas, lange Zeit Sitz des französischen Kulturinstitutes, an das Erdgas-Emirat Katar verkauft. Der Grund dafür ist einfach: Frankreich ist de facto pleite, der Staat verscherbelt an Immobilienbesitz, was er nicht unbedingt braucht.

Dass ausgerechnet Katar das Palais erwirbt, hat Methode. Denn wann immer die Pariser Regierung klamm ist, ein französisches Unternehmen in Existenznot gerät oder ein Luxushotel gerettet werden muss, Katar springt verlässlich mit den notwendigen Millionen oder Milliarden ein.

Kataris kauften den Fußballclub Paris Saint-Germain, halten Anteile am Energiekonzern Total, dem Luxuslabel “Luis Vuitton” [Koffer, Reisegepäck, Lederwaren, Handtaschen und Accessoires] und beteiligten sich an der Mediengruppe Lagardère [Bücher, Buchhandel, 50 Magazine, Radio, Fernsehen, Sportrechte, Rüstung, Luftfahrt,…], die am deutsch-französischen Luftfahrtunternehmen EADS (“Airbus”) beteiligt ist. Und natürlich ist Katar einer der wichtigsten Märkte für Frankreichs riesige Rüstungsindustrie.

Entsprechend stark ist der politische Einfluss des Emirates auf die Pariser Regierung: Frankreich, so wird an der Seine gespottet, sei die Maîtresse [weiblicher Günstling (Geliebte, Mätresse, Prostituierte)] des Emirs. Das ist insofern delikat, als Katar nach Einschätzung fast aller Geheimdienste zumindest vor nicht allzu langer Zeit noch zu den Hauptsponsoren jenes “Islamischen Staates” gehörte, dessen Gesandte jüngst in Paris ein formidables Blutbad anrichteten.

Dass Katar bis heute äußerst radikale Islamisten finanziert, ist ein offenes Geheimnis. Salopp gesagt: Den Terror von Paris haben zumindest indirekt jene Freunde Frankreichs am Golf finanziert, von denen die Pariser Regierung dank ihrer traditionell ruinösen Wirtschaftspolitik abhängig ist wie ein Junkie vom Dealer.

Ein eher unschöner Anblick. Dass Frankreich nicht nur wie jetzt Opfer des Terrors ist, sondern mit diesem durchaus auch kollaborierte [zusammenarbeitet], wird in diesen Tagen in Paris nicht so gern erörtert, ist aber Faktum [Tatsache]. Unter Präsident Giscard d’Estaing eröffnete die terroristische PLO [Palästinensische Befreiungsorganisation] ganz offiziell ein Büro in Paris, Ajatollah Khomeini konnte völlig ungeniert von Paris aus die Machtübernahme im Iran vorbereiten.

Wenn Präsident Francoise Hollande heute zum “Krieg gegen den Terror” rüstet, ist das insofern recht originell, als sich Frankreich lange und erfolgreich dagegen gewehrt hatte, die mörderische schiitische Terrororganisation Hisbollah [im Libanon] in die offizielle UNO-Liste der Terrorgruppen aufzunehmen. Nicht Krieg gegen den Terror, sondern eine Politik des Appeasement [Beschwichtigung, Anpassung] diesem Terror gegenüber charakterisierte Frankreichs Haltung über viele Jahrzehnte. [1]

[1] So kann man vielleicht auch verstehen, dass zwei Familien sich weigerten, an der Trauerfeier der ermordeten Opfer des Pariser Attentats teilzunehmen. Die sozialistische (sozialdemokratische) Partei Frankreichs hat jahrzehntelang den islamischen Terror verharmlost, weggeschaut und mit den Finanziers und Unterstützern der Islamisten zusammen gearbeitet.

Die Überfälle in Paris kamen also nicht aus heiterem Himmel, sondern sie waren die Folge der sozialistischen Ignoranz. Gleiches gilt selbstverständlich für den konservativen Ministerpräsidenten Nicolas Sarkozy. In Deutschland geschieht zur Zeit genau dasselbe. Angela Merkel ignoriert ebenso die Folgen der islamischen Masseneinwanderung, wie die französischen Sozialisten und Konservativen es taten. In Paris gab es dafür die Quittung.

Natürlich spielten auch wirtschaftliche, geostrategische und persönliche (Korruption) Interessen eine Rolle, im Kern aber meinten die französischen Eliten, sich Ärger mit dem Terror vom Hals halten zu können, indem man sich mit ihm unter der Bettdecke diskret arrangiert. [Wozu hat man schließlich eine Mätresse?]

Dass dieses Konzept nicht nur extrem unanständig, sondern wie jede Form des Appeasement dem Bösen gegenüber völlig wirkungslos ist, musste Frankreich am Freitag, dem 13. November 2015, blutgetränkt zur Kenntnis nehmen. “Der radikale Islam braucht keinen Grund, um zuzuschlagen”, diagnostiziert der Schweizer Psychotherapeut und Autor Eugen Sorg, “der Zerstörungswille ist immer schon vorher da [2]. Der Westen kann sich verdrehen und verbiegen, wie er will, nichts wird den Hass der Radikalen beeinflussen. Er wird gehasst, weil er der Feind ist, und nicht weil er sich falsch verhalten hat.”

[2] „Als Kriegsreporter und einstiger Delegierter des "Internationalen Komitees vom Roten Kreuz" hat Eugen Sorg mit dem Guten und mehr noch mit dem Bösen zur Genüge Bekanntschaft gemacht. Auf die Frage, was hat die Täter ruiniert, antwortet Eugen Sorg: Nichts hat sie so ruiniert. Warum die Vollidioten dann töten, foltern, vergewaltigen? Weil sie es können; weil sich ihnen die Gelegenheit bot; vor allem aber: weil sie es, so Sorg, geil finden. Die "äußeren Umstände" seien als Ursache nicht relevant, sie bildeten lediglich den "Rahmen, der dem Einzelnen den Reaktionsspielraum offen lässt".

„Eugen Sorg war einst Psychotherapeut. Mag sein, dass er deshalb zu wissen glaubt, es bringe nichts, mit den Bösen zu sprechen, sie zu bilden, ihnen Entwicklungshilfe in den Rachen zu stopfen. Das Böse sei keine Krankheit, und die Bösen seien in aller Regel keine Psychopathen. Also könnten sie auch nicht geheilt, sondern lediglich bekämpft werden. Das Problem sei nur, dass wir keinen Begriff mehr vom Bösen haben, dass wir es nicht mehr erkennen, wenn es vor uns steht, und deshalb versäumen, ihm im Bedarfsfall eins auf die Fresse zu geben.” >>> weiterlesen

Zuerst erschienen in der Wiener Zeitung

Quelle: Maîtresse des Terrors

Noch ein klein wenig OT:

Berlin: Es gibt schon wieder Streit – Berlin wird immer bunter…

… und wir sind live dabei!

ein_normaler_multikultitag_in_berlin

Berlin: Multikulti vom Feinsten – Massenschlägerei im Tempelhof – Schlägereien gab es nicht nur im Tempelhof, sondern auch in Kreuzberg, Spandau und in Stendal – schwer verletzt wurden zwei Mitarbeiter des Sicherheitspersonals – Massenpanik im Flüchtlingsheim in Spandau – sieben Bewohner im Krankenhaus, 80Polizisten im Einsatz 

+++ Die Sicherheitslage bleibt angespannt. So eben berichtet unser Reporter vor Ort, dass behelmte Polizisten, die gerade in ihre Wannen steigen wollten, wieder im Laufschritt gen Hangar eilten. “Es gibt schon wieder Streit”, berichten Polizisten. Tagesspiegel-Fotograf Kai-Uwe Heinrich hat nun auch erste Bilder vom Großeinsatz.

+++ Schlägereien gab es nicht nur in Kreuzberg, Spandau und Tempelhof, sondern auch in Stendal, berichtet gerade dpa. Bei einer Schlägerei in einem Flüchtlingsheim in Klietz nahe Stendal wurden fünf Menschen verletzt. Erst entbrannte am Samstagabend zwischen mehreren Bewohnern ein Streit, dann flogen die Fäuste. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ Es gibt offenbar drei Schwerverletzte – neben den zwei Sicherheitsleuten auch ein Flüchtling. “Keiner in Lebensgefahr”, das berichtet der Polizeieinsatzleiter vor Ort. Im Dienst sind derzeit 300 Polizisten im Flughafen Tempelhof. Sie haben die Lage wieder unter Kontrolle. Ob wirklich Messer eingesetzt worden sind, wie die Polizeigewerkschaft bei Twitter schrieb, ist nach wie vor unklar. Gefunden wurde bislang nichts.

+++ Schwer verletzt wurden zwei Mitarbeiter des Sicherheitspersonals. Das berichtet der Heimleiter im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Fast 30 Sicherheitsmänner seien im Einsatz. Ob wirklich Messer eingesetzt wurden, wie die Polizeigewerkschaft berichtet, ist noch unklar. Polizisten vor Ort tragen zerbrochene Stuhlbeine zu ihren Autos.

+++ Die Polizei nimmt immer mehr Menschen fest und führt sie ab. Der Heimleiter berichtet, dass auch in den Hangars gewütet wurde. Demnach hätten viele Flüchtlinge Bänke und Tische umgeworfen und die Mitarbeiter bedroht, berichtet der Heimleiter. Es seien auch Wände und Inventar massiv demoliert worden.

+++Im Flughafen Berlin-Tempelhof ist am Sonntagnachmittag die Lage völlig eskaliert: Nach ersten Angaben der Polizei prügeln sich seit 14 Uhr dort 300 Menschen. Es werden auch Waffen eingesetzt, heißt es. Die Gewerkschaft der Polizei spricht von einer “Gewalteskalation” und berichtet, dass die Flüchtlinge “mit Messern und Stangen bewaffnet” aufeinander losgehen. Weiter heißt es: “Verletztenzahl unklar”. Mehr als 100 Polizisten sind vor Ort. Tagesspiegel-Reporter Jörn Hasselmann berichtet, dass dort immer mehr Polizeifahrzeuge vorfahren. Warum die Situation eskaliert ist, ist derzeit noch unklar.

Derweil in Spandau

+++Schon in der Nacht hatte es mehrere Übergriffe gegeben, etwa im Norden von Spandau. Eine Massenschlägerei hat dort in einer Flüchtlingsunterkunft einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. „Wir haben sieben Bewohner ins Krankenhaus gebracht“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen. Auslöser der Schlägerei war ein Streit, der am Samstagabend schnell eskalierte. Dabei gingen die Kontrahenten auch mit Feuerlöschern aufeinander los.

Als sich die Polizisten nach Beruhigung der Lage aus der Unterkunft zurückziehen wollten, kam es wiederholt zu Prügeleien in einer großen Menschenmenge. Dabei wurden der Polizei zufolge Fenster zerstört, Sitzgarnituren umhergeworfen und Feuerlöscher entleert. Wegen der Staubentwicklung aus den Feuerlöschern verließen etwa 500 Menschen die Unterkunft in Richtung Mertensstraße. Dabei wurden auch einige Bewohner verletzt. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Verletzten. Schließlich konnten alle gegen 0.20 Uhr wieder in die Gebäude zurück. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung und Landfriedensbruchs eingeleitet.

Und auch in Kreuzberg

+++ Wegen einer Schlägerei musste die Polizei auch nach Kreuzberg ausrücken. Bei einer Auseinandersetzung in einer Aufnahmeeinrichtung in Kreuzberg wurde am Samstagabend ein Bewohner verletzt. Das berichtet die Polizei. Nach bisherigen Ermittlungen sollen kurz vor 20 Uhr in der Müllenhoffstraße ein 18- und ein 17 –Jähriger in Streit geraten sein, in dessen Verlauf der Ältere mit einem Gürtel auf den Jüngeren einschlug und ihn dabei am Hinterkopf verletzte.

“Als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sich zwischen die beiden Kontrahenten stellte, zerschlug der zuvor Geschlagene eine Flasche und soll damit den Schlichter bedroht haben. Nach einer kurzen Drohgebärde soll er aber dann wieder von ihm abgelassen haben”, teilte die Polizei mit. Der 17-Jährige wurde mit einer Kopfplatzwunde von Rettungskräften in ein Krankhaus gebracht. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. 

Hier noch mehr Infos und die Fortsetzung: Henkel warnt vor Eskalation

Meine Meinung:

Verhaftet endlich die geistesgestörte Angela Merkel.

Siehe auch:

Prof. Karl Albrecht Schachtschneider: Auch im Islam gibt es Menschenrechte!

Akif Pirincci: Wenn Frauen in die Menopause kommen

Viktor Orbán: „Ein Wort von Merkel, und die Asylflut ist gestoppt”

Schwedisches Dorf und Flüchtlinge: Gewaltsame Zusammenstöße

Oliver Kerkdijk: Reconquista Europa – Notizen nach den IS-Attentaten in Paris

Dr. Cora Stephan: Wenn Syrer unter den Linden Kaffee trinken…

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