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Giulio Meotti: Westliche Verlage unterwerfen sich dem Islam

15 Sep

Übersetzung: Stefan Frank

hamed_abdel_samad_islamischer_faschismus

Weil er den Islam kritisiert hat, lebt Hamed Abdel-Samad in Deutschland unter Polizeischutz; wie bei Salman Rushdie [Die satanischen Verse] hängt eine Fatwa [ein islamisches Rechtsurteil] über ihm. Nach der Fatwa kommt die Beleidigung, von freien Verlagen zensiert zu werden. Das ist es, was die Sowjets taten, um Schriftsteller zu zerstören und die Nationalsozialisten, als sie Bücher verbrannten: ihre Bücher vernichten.

  • Zu einer Zeit, wo Dutzende von Schriftstellern, Journalisten und Gelehrten den Drohungen von Islamisten ausgesetzt sind, ist es unverzeihlich, dass westliche Verlage nicht nur einknicken, sondern oft die Ersten sind, die kapitulieren.

  • Ein Pariser Gericht verurteilte Renaud Camus wegen "Islamophobie" zu einer Strafe von 4.000 Euro. Der Anlass war eine Rede, die er am 18. Dezember 2010 gehalten hatte, und in der er vom "Grand Replacement" gesprochen hatte, dem großen Austausch des französischen Volkes mithilfe des trojanischen Pferds des Multikulturalismus. Ein anderer Autor, Richard Millet, wurde letzten März vom Verlag Gallimard wegen seiner Thesen über den Multikulturalismus gefeuert.

  • Nicht nur, dass Rushdies Verlag kapitulierte; andere Verlage scherten aus der gemeinsamen Front aus und machten wieder Geschäfte mit Teheran. Oxford University Press entschied sich gemeinsam mit den beiden amerikanischen Verlagen McGraw-Hill und John Wiley dazu, an der Teheraner Buchmesse teilzunehmen. Diese Verlage haben sich entschieden, auf mörderische Zensur mit Kapitulation zu antworten.

  • Es ist, als hätten zur Zeit der Bücherverbrennungen durch die Nazis die westlichen Verlage nicht nur geschwiegen, sondern eine deutsche Delegation nach Paris und New York eingeladen.

Als 1989 Salman Rushdies Satanische Verse erschienen, war Viking Penguin, der britisch-amerikanische Verleger des Romans, täglich den Anfeindungen von Islamisten ausgesetzt. Wie Daniel Pipes einmal schrieb, ähnelte das Büro in London "einem Militärlager": Polizeischutz, Metalldetektoren und Eskorten für Besucher. In den New Yorker Viking-Büros, die als "gefährdeter Ort" eingestuft wurden, schnüffelten Hunde an eintreffenden Paketen. Viele Buchläden wurden attackiert oder weigerten sich gar, das Buch überhaupt zu verkaufen. Viking gab drei Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen aus. Das war 1989, dem schicksalsträchtigen Jahr für die westliche Redefreiheit.

Trotzdem ist Viking niemals eingeknickt. Es war ein Wunder, dass der Roman am Ende auf den Markt kam. Andere Verlage zögerten. Seither ist die Lage nur noch schlimmer geworden. Heutzutage sind die meisten westlichen Verlage verzagt. Das ist es, was wir an der neuen Hamed Abdel-Samad-Affäre ablesen können.

Die Muslimbruderschaft bot Abdel-Samad einst alles, was sich ein ägyptischer Junge nur wünschen konnte: Spiritualität, Kameradschaft, Wegbegleiter, eine Aufgabe. In Giza wurde Hamed Samad Teil der Muslimbruderschaft. Sein Vater hatte ihn den Koran gelehrt; die Bruderschaft erklärte ihm, wie die Lehren in die Praxis umzusetzen waren.

Es war nach einem Tag in der Wüste, dass Abdel-Samad sich von ihr lossagte. Die Brüder hatten allen neuen Militanten eine Apfelsine gegeben, während diese stundenlang unter der glühenden Sonne wanderten. Ihnen wurde befohlen, sie zu schälen. Dann, so verlangte es die Bruderschaft von ihnen, sollten sie die Frucht im Sand begraben und die Schale essen. Am nächsten Tag verließ Abdel-Samad die Organisation. Es war die Demütigung, die nötig war, um ein menschliches Wesen zu einem Terroristen zu machen.

Abdel-Samad ist heute 46 Jahre alt und lebt in München, wo er mit einer Dänin verheiratet ist und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München arbeitet. In seinem ägyptischen Heimatdorf sorgte sein erstes Buch für Aufruhr. Einige Muslime wollten es verbrennen.

Abdel-Samads jüngstes Werk, Der Islamische Faschismus: Eine Analyse, wurde gerade auf dem Scheiterhaufen verbrannt – nicht etwa von Islamisten in Kairo, sondern in Frankreich von ein paar selbstgerechten Franzosen.

In Deutschland ist das Buch ein Bestseller, verlegt von dem bekannten Verlag Droemer Knaur. Ebenfalls vor zwei Jahren erwarb der französische Verlag Piranha die Rechte für eine französische Übersetzung. Auf Amazon gab es sogar schon einen Erscheinungstermin: den 16. September. Doch im letzten Augenblick stoppte der Verlag die Buchveröffentlichung. Jean-Marc Loubet, der Verlagsleiter, teilte Abdel-Samads Agent mit, eine Veröffentlichung seines Buchs sei derzeit in Frankreich undenkbar, nicht nur aus Sicherheitserwägungen, sondern auch, weil es die "extreme Rechte" stärken würde.

Weil er den Islam kritisiert hat, lebt Abdel-Samad in Deutschland unter Polizeischutz; wie bei Rushdie hängt eine Fatwa über ihm. Nach der Fatwa kommt die Beleidigung: von freien Verlagen zensiert zu werden. Das ist es, was die Sowjets taten, um Schriftsteller zu zerstören: ihre Bücher vernichten.

Abdel-Samads Fall ist kein neuer. Zu einer Zeit, wo Dutzende von Schriftstellern, Journalisten und Gelehrten den Drohungen von Islamisten ausgesetzt sind, ist es unverzeihlich, dass westliche Verlage nicht nur einknicken, sondern oft die Ersten sind, die kapitulieren.

Renaud_Camus_2013In Frankreich hat der berühmte Schriftsteller Renaud Camus [Bild links, homosexuell, gilt als Vordenker der Front National] seinen Verlag „Fayard”, in den er zuvor 25 Bücher veröffentlicht hatte, verloren [ihm wurde aus "haushaltstechnischen" Gründen gekündigt], weil er in einer Kolumne mit dem Titel "Wir weigern uns, die Zivilisation zu ändern", die in der Zeitung Le Monde erschien, den Islam kritisiert hatte.

Bevor er im Pariser literarischen Establishment plötzlich "unpopulär" wurde, war Renaud Camus ein Freund von Louis Aragon gewesen, dem berühmten kommunistischen Dichter und Mitbegründer des Surrealismus, und war nahe dran, zu einem der "Unsterblichen" der Académie française ernannt zu werden. Roland Barthes, der Star des Collège de France, schrieb das Vorwort zu Renaud Camus‘ berühmtestem Roman Tricks, dem Kultklassiker der schwulen Literatur.

Dann verurteilte ein Pariser Gericht Camus wegen "Islamophobie" zu einer Strafe von 4.000 Euro. Anlass war eine Rede, die er am 18. Dezember 2010 gehalten hatte, und in der er vom "Grand Remplacement" (etwa: Der große [Bevölkerungs]-Austausch) gesprochen hatte, dem großen Austausch des französischen Volkes mithilfe des trojanischen Pferds des Multikulturalismus. Das war der Zeitpunkt, wo Camus in Frankreich zur „persona non grata” [zur unerwünschten Person] wurde.

Der Juwel von Medina, ein Roman der amerikanischen Autorin Sherry Jones über das Leben von Mohammeds dritter Frau, wurde von dem mächtigen Verlag Random House erst ins Programm genommen, dann aber abgesagt, nachdem ihr der Verlag bereits ein Vorschusshonorar gezahlt und eine ambitionierte Werbekampagne gestartet hatte. Sherry Jones‘ neuer Verlag, Gibson Square in London, wurde bald darauf Opfer eines Brandanschlags von Islamisten.

Dann ist da der Fall von Yale University Press. Der Verlag veröffentlichte ein Buch von Jytte Klausen mit dem Titel "Die Karikaturen, die die Welt erschütterten" über die Geschichte der umstrittenen "Mohammed-Karikaturen", die 2005 von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlicht wurden, und die folgende Krise. Doch Yale University Press veröffentlichte das Buch ohne die Karikaturen und ohne irgendein anderes der Bilder des muslimischen Propheten Mohammed, die eigentlich Teil des Buches hätten sein sollen.

"Die Kapitulation vor Drohungen, die noch gar nicht ausgestoßen wurden, ist die jüngste und vielleicht schlimmste Episode bei der stetigen Kapitulation vor religiösem Extremismus, insbesondere der muslimische religiösen Extremismus, der sich überall in unserer Kultur ausbreitet", kommentierte einst der verstorbene Christopher Hitchens. Yale University Press hoffte vielleicht, sich in Position zu bringen, um von dem saudischen Prinzen Al-Waleed bin Talal dieselbe 20-Millionen-Dollar-Spende zu bekommen, die er gerade der George Washington University und Harvard hatte zukommen lassen.

In Deutschland ist Gabriele Brinkmann, eine berühmte Romanschriftstellerin, ebenfalls plötzlich ohne Verlag. Laut ihrem bisherigen Verlag, Droste, könnte ihr Roman Wem Ehre Geburt als "Beleidigung von Muslimen" verstanden werden und den Verlag Einschüchterungen aussetzen. Brinkmann wurde aufgefordert, einige Passagen zu zensieren; sie weigerte sich und verlor den Verlag.

Dieselbe Feigheit und Kapitulation durchdringt mittlerweile die ganze Verlagsbranche. Letztes Jahr wählte Italiens berühmteste Buchmesse, die Turiner, Saudi-Arabien als Ehrengast (die Einladung wurde später zurückgezogen) – trotz der vielen Schriftsteller und Blogger, die in dem islamischen Königreich im Gefängnis sitzen. Man denke etwa an Raif Badawi, der zu tausend Peitschenhieben und einer zehnjährigen Haftstrafe plus einer Geldstrafe von 260.000 US-Dollar verurteilt worden ist.

Laut Time.com lehnen viele westliche Verleger inzwischen auch israelische Autoren ab, ungeachtet ihrer politischen Ansichten.

Es war nach Salman Rushdies Satanischen Versen, dass sich viele westliche Verlage erstmals der Einschüchterung beugten. Christian Bourgois, ein französischer Verlag, weigerte sich, das Buch zu veröffentlichen, nachdem er die Rechte erworben hatte, ebenso wie der deutsche Verlag Kiepenheuer, der sagte, er bereue es, die Rechte an dem Buch erworben zu haben, und sie an ein Konsortium aus 50 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die unter dem Namen "UN-Charta Artikel 19" auftraten, weiterverkaufte.

Nicht nur, dass Rushdies Verlag kapitulierte; andere Verlage scherten aus der gemeinsamen Front aus und machten wieder Geschäfte mit Teheran. Oxford University Press entschied sich gemeinsam mit den beiden amerikanischen Verlagen McGraw-Hill und John Wiley dazu, an der Teheraner Buchmesse teilzunehmen, der Bitte von Rushdies Verlag Viking Penguin, die iranische Veranstaltung zu boykottieren, zum Trotz.

Diese Verlage haben sich entschieden, auf mörderische Zensur mit Kapitulation zu antworten, sie sind willens, die Redefreiheit auf dem Altar des Business as usual zu opfern: Bücher zu verkaufen ist wichtiger als die Solidarität mit bedrohten Kollegen. Es ist, als hätten zur Zeit der Bücherverbrennungen durch die Nazis die westlichen Verlage nicht nur geschwiegen, sondern eine deutsche Delegation nach Paris und New York eingeladen. Ist das heutzutage so undenkbar?

Giulio Meotti, Kulturredakteur des Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor.

Quelle: Westliche Verlage unterwerfen sich dem Islam

Siehe auch:

Theodore Dalrymple: Der Untergang Europas

Identitäre Bewegung: Protest im Gorki-Theater gegen Jakob Augstein und Margot Käßmann

Video: Flüchtlinge fahren in ihre Heimat in den Urlaub

Michael Klonovsky: Frau Doktor "kann. nix." – vom Studium direkt in die Arbeitslosigkeit

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Video: „Hart aber fair“ Freiheit oder Schleier?

Akif Pirincci: Jan Böhmermann, der infantile Antifant

16 Apr

jan_boehmermann_der_infantile_antifant[4]Jan Böhmermann in seinem Video BE DEUTSCH 

Böhmermann, Böhmermann, überall und allüberall Böhmermann! Und zu recht, wie man hört, geht es doch dabei um nichts Geringeres als die im Westen über die Jahrhunderte erkämpfte Errungenschaft der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit in Wort und Bild, worunter es auch ein ferkeliges Schmähgedicht über einen Präsidenten mit diktatorischer Vorgehensweise sein Pläsierchen finden mag.

Eine kalkulierte Provokation, klar, aber wo sind wir denn, dass wir einen Autoritätsbolzen, Journalistenhasser, Zensurliebhaber, Kriegstreiber und einen Moslem wie er im Buche steht nicht mehr verarschen, bespotten und über seinen „kleinen Schwanz“ spekulieren dürfen?! Mehr oder weniger der gesamte Kulturbetrieb und die ganze deutsche Intelligenzija oder was davon noch übrig geblieben ist stellt sich hinter dem mutigen Jan, der es satirisch solcherart auf die Spitze getrieben hat, dass man zwischen Baff-Sein und Bewunderung hin- und hergerissen ist und dem Künstler megamedial den Rücken stärkt. Denn beim Mundverbieten hört bei uns der Spaß wirklich auf.

Was für ein Medienskandal! Solch einen hat es meiner Erinnerung nach, ähm, lassen Sie mich mal kurz überlegen … ja, ich glaube, nur noch im Oktober letzten Jahres mit einem Schriftsteller namens Pirinçci gegeben. Und die vielen meinungsfreiheitsliebenden Presseleute, Kulturschaffenden, Döpfners, öffentlich rechtlichen Todesmutigen, überhaupt sämtliche medialen Adabeis haben damals ebenso total solidarisch und kollegial reagiert.

Also vielleicht nicht ganz so wie bei Böhmermann. Also vielleicht etwas verhaltener. Also vielleicht überhaupt nicht. Also wenn man es genauer betrachtet genau gegenteilig. Also eher so, dass man die Auslöschung des Künstlers mit geifernder Schadenfreude und Schaum vorm Mund beklatschte und die Eliminierung aller seiner Werke aus dem Buchhandel und den Bibliotheken forderte – und durchsetzte. Wie kommt`s?

Die Antwort auf diese Frage lässt sich leicht beantworten, wenn man die nämliche Folge von NEO MAGAZIN ROYALE ein paar Minuten nach dem Verlesen des Erdogan-Gedichts weiterverfolgt. Dort ist ein gar kein lustiges, im Gegenteil eher wie ein Agitprop-Machwerk aus der Sowjetunion daherkommendes (Musik-)Video mit dem Titel „Be Deutsch (Achtung! Germans on the rise!)“ zu sehen, in dem der hypercoole Jan als Rammstein-Verschnitt einer imaginierten One-World englischisierend erklärt, wie es um Deutschland und die Deutschen steht: BE DEUTSCH (youtube)

fluechtilant_deutsche[4] Das erste Bild, von dem Akif spricht, ist offensichtlich dieses Bild, also der Flüchtling, also unser araberhengsthafte Flüchtilant mit dem Kind auf dem Arm (das Kind kann man hier aber nicht sehen), der links im Bus sitzt und der einer Karriere als Atomphysiker entgegensieht und von den mehlwurmartigen Nazis “freudig” begrüßt wird.

Und so wie es dort dargestellt wird, teilt sich dieses Land in einen araberhengsthaften Flüchtilanten mit einem Jungle-book-Jungen [Dschungelbuch] im Arm, der in Ostdeutschland aus dem Busfenster seiner künftigen Karriere als Atomphysiker entgegenglupscht, und irgendwelchen mehlwurmartigen Nazis mit Heugabeln in den Händen draußen, welche neben ihrem Frondienst als Steuersklaven für die beiden nach Feierabend ihren Unmut über diese Unwillkommenen zeigen.

multikultitruppe[4] Hier das zweite Bild, von dem Akif spricht, eine bunte Multikultitruppe und fein durchgegendert, was Jan Böhmermann offensichtlich für erstrebenswert hält. Ein ziemlicher Klamauk dieses Video, offensichtlich mit der Aussage: Nazis (Pegida, AfD…) = Scheiße und Multikulti = geil.

Doch Deutschland teilt sich noch weiter, denn da gibt es ja noch die richtigen Deutschen, also die Bevölkerungsmehrheit, die allerdings nach den liebevoll ausstaffierten Statisten zu urteilen so deutsch wirkt wie eine außer Kontrolle geratene Freakshow. Die besteht nämlich wie insbesondere am Ende des Videos zu erkennen ist ausschließlich aus lauter sich gegenseitig ableckenden Schwulen, dümmlichen Birkenstock-Sandalen-und-Kolonialhosen-Trägern, vollverschleierten Moslemtanten, Rollstuhlfahrern, die selbstredend grün oder alternativ Jan Böhmermann wählen, Transen mit Perücke, pausbäckigen [und strapstragende] Pfaffen, Sozialhilfe-Afros, Dreadlocks-Kiffern, Spießern in voller Fahrradfahrer-Montur und einem Mädchen, das sagt:

„Ey ihr Pimmelköpfe, guckt Euch die rechtmäßigen Einwohner der BRD im Jahr 2016 genau an [gemeint ist die Multikultitruppe]. Es ist absolut legal für sie, zu machen, was immer sie machen wollen, ihr asozialen Knallköpfe. Und willst du wissen wieso, Fickfresse? Weil sie verdammt nochmal menschliche Wesen sind, wie jeder andere auch … Lies Kant, du Fotze …“

Tja, wer wollte dem widersprechen, schon gar wenn die Fickfresse einer 7-jährigen Fotze das sagt [die beim nächsten Besuch im Schwimmbad, auf dem Schulweg, in der Freizeit… vielleicht ihre eigene Erfahrung mit den neuen Deutschen macht]. Daraufhin reißt sich die Schwuchtel die Perücke vom Kopf, ein Nachthemdträger in Saudi-Style tritt einen Zaun nieder (soll wohl ein Milliardär auf der Flucht darstellen), Fußballer im Nationalmannschaftstrikot (vermutlich die paar noch nicht geouteten Schwulis in Jogis Team) ballen die Fäuste zum Sieg, der Saudi umarmt total realistisch, vermutlich aber auch ein bißchen lebensmüde einen Löckchenjuden mit Hut.

Die Verschleierte entschleiert sich aus den gleichen suizidalen Gründen, der Paffe zeigt unter seinem Ornat Frauenreizwäsche (war ja klar), und alles löst sich in Eierkuchen auf. Dazwischen wird Hitler und Frauke Petry von der AfD eingeblendet, also Jacke wie Hose, und jede Menge hässliche Fette, weil sie offenkundig den Schutzbedürftigen immer den Halal-Fraß aus den Turnhallen wegfressen. Ach ja, und das Grundgesetzbuch fliegt auch noch inflationär durch die Luft, ohne dass der Zuschauer den Grund dafür kapiert. [heißt wohl, wir scheißen auf’s Grundgesetz]

Würden die Disney-Studios, die weiland das komplette Ensemble von Entenhausen in den Propagandakrieg gegen den Führer ziehen ließen, heute von unserer Regierung den Auftrag erhalten, einen drolligen Lügenfilm über deutsche Zustände zu drehen, würde das Resultat nicht besser und professioneller aussehen als bei diesem B-Männchen-Machwerk. Denn das ist in Wahrheit des Böhmermanns Kern:

Ein mit Zwangsgebühren zum Millionär gemästeter Systemclown, der zum Erwürgen anarchistisch, rotzfrech, böse und mutig daherkommend die nach frisch Geschissenem stinkende Palette an rot-grüner Ideologie von Multikulti, deutschem Selbsthass, Staatsvergottung, Islamverharmlosung, Pervertierung der Geschlechter, insbesondere der Kinder, Verausläderisierung [Verunglimpfung?] der Nation, dummdreistem Antikapitalismus usw. abarbeitet. Böhmermann ist der infantile Antifant im Anzug und mit gescheiteltem Haar, der sein ganzes Welt- und Komikwissen immer noch von Sagen und Legenden eines grünwählenden Lehrers im Sozialkundeunterricht 6. Klasse bezieht.

Parallel dazu läuft ein anderer Horrorfilm ab, der jedoch den Freiheit-für-Böhmermann!-Kreischern nicht im Geringsten Angst zu machen scheint. Fast jeder kennt das Buch „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury oder zumindest den Film, der darauf basiert. Darin ist es ausgerechnet die Feuerwehr, die Bücher verbrennt und deren Besitzer verhaftet. Denn in dieser Dystopie [negative Zukunftsvision] gilt selbständiges Denken als gefährlich, da es zu antisozialem Verhalten führe und so die Gesellschaft destabilisiere. Bücher gelten als Hauptgrund für ein nicht systemkonformes Denken und Handeln. In meinem Falle übernimmt das Bücherverbrennen ohne Flammen ausgerechnet der deutsche Buchhandel.

Noch vor dem Erscheinen meines neuen Buches UMVOLKUNG / WIE DIE DEUTSCHEN STILL UND HEIMLICH AUSGETAUSCHT WERDEN haben die Barsortimente libri, Umbreit und KNV [Koch, Neff und Volckmar], also jene monopolartigen Zwischenhändler, die den kompletten Buchhandel beliefern, erklärt, es auf keinen Fall auszuliefern. Und zwar wortwörtlich mit dem denkwürdigen Satz „Für uns ist Pirinçci nicht existent“. Damit ist das Buch für den Buchhandel praktisch nicht mehr vorhanden, und nicht nur UMVOLKUNG: Mein Gesamtwerk von 19 Büchern, darunter sehr viele Millionen-Bestseller, ist im Zwischenhandel gelöscht. Wohlgemerkt, kein einziges dieser Bücher steht auf dem Index geschweige denn ist verboten.

Damit jedoch nicht genug. Auch die Buchhandelsketten, private Buchhandlungen und Büchereien lehnen es ab, das Buch zu verkaufen und zu verleihen. Da sie jedoch im Gegensatz zu den Zwischenhändlern im direkten Kontakt mit dem Buchkäufer stehen und bei dringendem Begehr nicht in Auseinandersetzungen geraten wollen, lügen sie einfach dreckig daher.

Dem Kunden wird in der Regel mitgeteilt, dass die Bestellung direkt beim Verlag zirka ein bis zwei Monate dauern würde, obwohl sie in Wahrheit so wie bei den Zwischenhändlern nur einen Tag beträgt. Auch die Internetversender wie Amazon und Buch.de halten sich an den Total-Boykott, als würden sie bei einer Zuwiderhandlung von der Regierung gleich einer Terrororganisation verboten werden. Und ein E-Book kann es deshalb schon nicht geben, weil die technische Verbreitung von E-Books von eben diesen Internet-Monopolisten bewerkstelligt wird.

Das wirklich Kuriose an der Geschichte ist, dass sie es alle freiwillig tun, niemand sie dazu zwingt. Insofern findet in der Tat keine Zensur statt, sondern ein erbärmliches Mitläufertum, eine widerliche Schulmeisterei gegenüber dem Kunden wie bei kleinen Kindern, ein nach abgestandenen Fürzen stinkendes Anständigen-Gebaren pro grün rotem Zeitgeist und der Regierung, als sei diese ausschließlich mit Furzköpfen besetzte Regierung in irgendeiner Weise anständig gegenüber dem Volk. Offenbar glauben diese Knallchargen vom Buchhandel, sämtliche ihre Kunden gehören linksradikalen Sekten an und würden bei einem Pirinçci-Stapel im Laden ebendiesen abfackeln.

Es ist das Verhalten von Höhlenmenschen, die, obgleich sie ihre wirtschaftliche Existenz einzig und allein der Meinungsfreiheit verdanken, diese wie auf Kollektivbefehl zu zertrampeln bereit sind. So, genauso entstehen totalitäre Systeme, aus Duckmäusertum, freiwilliger Selbstaufgabe aus irrationaler Angst und weil man selbst in Wirklichkeit schon immer kollektivistisch und totalitär eingestellt war, letzten Endes ein Untertan.

Denken Sie also immer daran, wenn Sie demnächst einen Buchladen betreten, dass diese vermeintliche Vielfalt, die Sie da sehen, eine von den Monopolisten und ekelhaften Feinden der Meinungsfreiheit vorselektierte und gegängelte ist. Diese Leute haben in ihrem früheren Leben und ihrem früherem Karma Bücher auf Marktplätzen verbrannt und für Andersdenkende geistig sowie infrastrukturell den Weg in die Gaskammern geebnet. Sie würden mit einem Böhmermann ohne mit der Wimper zu zucken nicht anders verfahren, wenn dieser plötzlich nicht mehr den rot-grünen Schwanz mit den Islamklöten lutschen würde.

Aber es gibt nicht nur schlechte Nachrichten. Nein, sogar sehr gute. Die erste Auflage von UMVOLKUNG ist durch die Vorbestellungen beim Verlag bereits fast ausverkauft.

HIER und HIER kann man das Werk bestellen. Es werden im Laufe der Zeit noch andere Vertriebswege hinzukommen. Zudem wird im Mai eine lange Lesereise in Ostdeutschland stattfinden. Die vorläufigen Termine:

19. Mai: Magdeburg

20. Mai: Bitterfeld

21. Mai: Schnellroda

22. Mai: Dresden

Es werden noch viele Lesungen hinzukommen, selbstverständlich auch im Westen. Wer Anfragen zu Lesungen hat und welche buchen möchte, wende sich bitte an diese Mail-Adresse:

vertrieb@antaios.de.

Ich hatte mit Böhmermann angefangen. In Kopf-hoch-Manier könnte man diesem „Du werd’s schon überleben“ zurufen. Aber wie jeder insgeheim weiß, wäre das eine Lüge. Er wird es nicht nur überleben, sondern nach dieser wohlwollenden Medienaufmerksamkeit zum endgültigen Star unter den viel saufenden Tierchen am steuergeld-und-GEZ-finanzierten Kulturtrog werden – falls er vorher nicht eine unfreundliche Begegnung mit einem Erdogan-Irren hat. Und keine Infrastruktur des hirnvernebelnden Kulturbetriebs wird ihn daran hindern, fürderhin ein süßes kleines Mädchen für seine politischen Feinde „Du Fotze“ sagen zu lassen. Keine Sorge.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern und die Bilder sind vom Admin.

Quelle: Begrenzung der Kampfzone

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Siehe auch:

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