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Jörg Baberowski: In Dresden herrscht Pogrom-Stimmung: „Merkel an die Wand”

27 Okt

Der Historiker Jörg Baberowski über Pegida, politische Korrektheit und ein Deutschland, das nichts zu bieten hat.

joerg_baberowskiFrage Basler Zeitung: Herr Baberowski, die FAZ schrieb, man zucke immer wieder zusammen, wenn man mit Ihnen spreche. Auf was müssen wir uns einstellen?

Jörg Baberowski: Journalisten mögen solche Einleitungen. Sie glauben, die Interviews würden besser, wenn man den Interviewten als Enfant terrible ["böser" Bube, Bürgerschreck, Provokateur]einführt.

Frage: Sie kritisieren solche Techniken als Symptome einer enthemmten politischen Korrektheit und bezeichnen Deutschland als ein „Reich der Tugendwächter”. Wie kommen Sie zu diesem Urteil?

Jörg Baberowski: Vor einigen Tagen erschien im Tagesspiegel ein Artikel. Darin heißt es, der Historiker Baberowski dürfe sich nicht zu Fragen äussern, für die er kein Experte ist – als ob Frau Merkel als Physikerin eine Expertin für ihre Flüchtlingspolitik wäre! Ergänzt wird dieser Vorwurf mit dem absurden Hinweis, es mehrten sich die Vorwürfe, dass ich der rechtsextremen Bewegung angehöre. Die Technik ist immer die gleiche: Der Kritiker wird stigmatisiert, ausgeschlossen und erledigt. Die Tugendwächter interessieren sich nicht für Argumente. Sie wollen abweichende Meinungen kriminalisieren. [1]

[1] Der "Tugendwächter" war Tobias Bütow, ein ehemaliger Student von Jörg Barberowski, von dem Vera Lengsfeld sagt, er bediene sich stalinistischer Methoden.

Frage: Sie können in großen Zeitungen Ihre Meinungen äußern. So schlimm kann es nicht sein.

Jörg Baberowski: Das gelingt nur, weil in meinen Büchern nichts Verwerfliches steht – und weil es mir nichts ausmacht, mich dem Licht der Öffentlichkeit auszusetzen.

Frage: Aber Sie stürzen sich doch regelrecht auf unangenehme Themen, auch in Ihren Büchern: Stalinismus, Gewalt, jetzt die deutsche Flüchtlingsdebatte.

Jörg Baberowski: Einer muss es machen.

Frage: Das klingt wie Toiletten putzen.

Jörg Baberowski: Glauben Sie mir, es macht keinen Spaß, eine Zeitung aufzuschlagen und zu lesen, man sei Rechtsextremist. Da schlafen Sie erst einmal drei Nächte lang schlecht. Freunde und Kollegen registrieren natürlich, was mit einem passiert, der sich nicht anpasst. Das intellektuelle Milieu in Deutschland ist nicht mutig. Nur hinter verschlossenen Türen sagen manche noch, was sie wirklich denken.

Frage: Sie haben einfach mehr Mut?

Jörg Baberowski: Ich habe keine Angst, ich sage, was ich denke. Wer exponiert sich denn sonst?

Frage: Wir können nicht einschätzen, ob sich Ihre Kollegen bloß vor negativen Reaktionen fürchten – oder ob sie einfach anderer Meinung sind.

Jörg Baberowski: Als im September ein Artikel von mir in der FAZ erschien [2], erhielt ich 500 Mails von intelligenten Bürgern, darunter Dutzende von prominenten Universitätsprofessoren, die nicht genannt werden wollen. Manche sind nicht unglücklich darüber, dass jemand die Schweigespirale bricht.

[2] • Jörg Baberowski: Ungesteuerte Einwanderung: Europa ist gar keine Wertegemeinschaft

Jörg Baberowski über Gewalt „Natürlich kann auch ein Analphabet einen Asylgrund haben“

Frage: Angenommen, Ihr Befund trifft zu: Wie ist diese Schweigespirale entstanden?

Jörg Baberowski: Wer sich öffentlich äußert, muss sich fragen, ob er sich Schmutzkampagnen aussetzen will, auf Twitter und Facebook, auf Flugblättern – und ob er im Fernsehen erscheinen möchte. Wenige Menschen halten das aus.

Frage: Aber das gilt auch für andere Länder.

Jörg Baberowski: In anderen Ländern müssen Intellektuelle nicht fürchten, als Nazis denunziert zu werden.

Frage: Sie haben öffentlich gesagt, Deutschland könnte an der Einwanderung zerbrechen. Was meinen Sie damit?

Jörg Baberowski: Wir stehen vor einer gewaltigen politischen Aufgabe. Die Einwanderung wird nicht gesteuert, wir wissen nicht genau, wer kommt und was mit unserer Gesellschaft geschieht, wenn junge, ungebildete und aggressive Männer keine Perspektive haben. Schon jetzt ist die Stimmung in den Aufnahmelagern und Containersiedlungen angespannt.

Frauen werden dort sexuell belästigt und bedroht, in manchen Regionen ist die Staatsgewalt schon gar nicht mehr präsent, um Ordnung zu erzwingen. Und was geschieht, wenn im nächsten Jahr weitere 1,5 Millionen Einwanderer kommen? Wo werden sie wohnen? Wir müssen erst jene in Arbeit und Brot bringen, die bereits hier sind. Es ist fahrlässig, unter diesen Umständen die Grenzen offenzuhalten.

Frage: Was würde andernfalls passieren?

Jörg Baberowski: In Dresden und Erfurt herrscht eine Pogrom-Stimmung auf den Straßen. Ich weiß nicht, ob den Politikern in Berlin klar ist, wie dort über die Republik geredet wird. Ich will nicht, dass die Rechtsextremen die Deutungshoheit erlangen. In Ostdeutschland ist diese Gefahr real, und ich sehe mit Entsetzen, dass die politische Elite dieses Problem mit Arroganz und Weltabgewandtheit ignoriert.

Frage: „Pogrom-Stimmung” ist ein starker Begriff. Wie kommen Sie darauf?

Jörg Baberowski: Hören Sie doch, was die Rechtsextremen auf den Anti-Migrations-Demos skandieren: „Merkel an die Wand”, „Das Pack muss weg”, „Ungeziefer”. Die Leute trauen sich, diese Parolen in die Kameras zu rufen. Sie verstecken sich nicht mal mehr. Das war vor einem Jahr noch anders. Der Unmut entlädt sich nun in Hass und Wut.

Frage: Offenbar spielt die politische Korrektheit, die Sie beklagen, in diesem Umfeld keine Rolle, im Gegenteil: Die Leute setzen sich in extremster Weise über sie hinweg.

Jörg Baberowski: Die politisch korrekte Rede gab es in der DDR nicht. Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, halten sich oftmals nicht an die Sprachregelungen, die im Westen der Republik verinnerlicht wurden. Auch wollen Menschen, die in der Diktatur aufgewachsen sind, nicht bevormundet werden. Sie haben erlebt, was es heißt, wenn gelogen wird, wenn die Regierung bei Regen erklärte, es scheine die Sonne.

Frage: Wenn Frau Merkel über die Einwanderung sagt: „Wir schaffen das” – fühlen sich diese Bürger dann belogen?

Jörg Baberowski: Sie fühlen sich belogen, weil sie jeden Tag sehen, dass man es nicht schafft. Sie sehen, dass Probleme totgeschwiegen, wie Kritiker stigmatisiert [angeprangert, verurteilt] werden. Das kennen sie, das haben schon die SED-Bonzen gemacht. Darum reagieren sie so aggressiv, aber sie tun es in einer Sprache, die sich um das Gebot der politischen Korrektheit nicht kümmert. Frau Merkel als Ostdeutsche müsste das wissen, aber sie nimmt nicht mehr wahr, was geschieht.

Frage: Deshalb haben Sie entschieden, es ihr über die Medien zu sagen?

Jörg Baberowski: Ich habe im Sommer zwei Wochen lang jeden Abend die „Tagesschau” geschaut und mich gefragt: Leben wir in einer Diktatur? Müssen Journalisten im Fernsehen weinen und „Herzlich willkommen” rufen? Müssen Journalisten jeden Abend die Zuschauer darüber informieren, wie sie sich Ausländern gegenüber zu verhalten haben und was moralisch geboten ist? Ich hatte den Eindruck, einer Kampagne ausgesetzt zu sein. Irgendwann habe ich eine Flasche Wein getrunken, meine Gedanken aufgeschrieben und den Text an die FAZ geschickt. So ist das entstanden, ganz spontan.

Frage: Sie geben vor, für die deutsche Coiffeuse [Friseuse, Frisörin] und die sogenannt kleinen Leute zu sprechen. Weshalb sollen gerade Sie deren Nöte kennen?

Jörg Baberowski: Ich kenne diese Nöte zunächst einmal von meiner eigenen Coiffeuse. Sie hat mir erzählt, dass sie mit ihrem Kind auf der Straße stünde, würde ihr die Wohnung gekündigt. Ich spreche mit Menschen auf der Straße. Die Meinungen von Akademikern zu diesem Thema finde ich völlig uninteressant. Meine Frau arbeitet in einer Berliner Bahnhofsmission. Sie kümmert sich um Obdachlose. Dort kommen die Probleme an: Arbeitslose, die sich in Berlin keine Wohnung mehr leisten können. Manche sagen: „Wie bitte, man kann ohne Pass einreisen und bekommt eine Wohnung zugewiesen, Hartz IV und eine Krankenversicherung, und ich bekomme nichts? Das kann doch nicht sein!” Diese Leute sind wütend.

Frage: Sie haben geschrieben, Deutschland habe seine Souveränität [Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Sicherheit] aufgegeben. Polemisieren Sie einfach oder existiert Deutschland als Staat tatsächlich nicht mehr?

Jörg Baberowski: Wenn ein Staat, der durch Grenzen definiert ist, erklärt, diese Grenzen gebe es nicht mehr, man könne sie nicht mehr schützen, sie seien gleichgültig, und man brauche keinen Pass, um sie zu überschreiten, dann ist ein konstitutiver [wesentlicher, wichtiger] Teil der Souveränität aufgegeben worden. Der deutsche Staat hat keine Hoheit mehr über seine Grenzen! Frau Merkel hat erklärt, dass die Grenzen nicht geschützt werden können.

Frage: Deshalb werfen Sie Ihr vor, den Amtseid gebrochen zu haben?

Jörg Baberowski: Die Kanzlerin hat kein Mandat, Deutschland nach Belieben zu verändern. Die Aufgabe nationaler Souveränität, die Aufhebung von Grenzen, die Einführung des Euro, das alles sind Fragen, die dem Bürger zur Entscheidung vorgelegt werden müssen. Eine Parlamentswahl überträgt der Regierung noch kein Mandat, Hoheitsrechte an Dritte abzutreten, das war immer meine Auffassung.

Frage: Sie fordern also Volksabstimmungen.

Jörg Baberowski: Ja, natürlich! Parteien sind nicht mit dem Programm angetreten, die Gesellschaft einfach nach Belieben zu verändern. Nun müssten die Karten neu gemischt werden. Das geschieht aber nicht, und deshalb sind die Bürger wütend. In Berlin treffe ich viele Menschen, die nicht verstehen, was mit ihnen geschieht, darunter viele Einwanderer, die schon lange hier leben.

Frage: Ihre Frau ist Iranerin.

Jörg Baberowski: Sie versteht dieses Land nicht mehr. Sie sagt: „Ihr setzt die Zukunft dieser Einwanderungsgesellschaft aufs Spiel, wenn ihr nicht aufhört mit diesem weltfremden Willkommensgerede.” Sie will hier nicht haben, weshalb sie selbst einmal ihr Land verlassen musste. Einwanderer haben weniger Probleme, dies ganz offen zu sagen.

Frage: Gegner der direkten Demokratie [durch Volksabstimmung] in Deutschland verweisen auf die Bilder, die auch Sie angesprochen haben: Dresden, dieser Mob [3], der sich da versammelt. Man müsse die Weimarer Erfahrung bedenken.

[3] Welcher Mob? Sitzt der nicht eher in den Redaktionsstuben?

Jörg Baberowski: Das ist ganz falsch. Das wird nur hervorgebracht, um den Leuten zu sagen, dass die direkte Demokratie nicht gut für die Bürger sei, dass es besser sei, wenn Politiker für sie entscheiden. Aber diese Politiker zerbrechen gerade an der Aufgabe, das Land zu steuern und die Probleme zu lösen. Deutsche Politiker sind überwiegend Staatsbeamte, die die Welt aus der Perspektive einer Behörde sehen und sich den Bürger nur noch als Objekt des Staates vorstellen können. Freiberufler, Handwerker, Unternehmer oder Professoren finden Sie kaum noch in deutschen Parlamenten.

Frage: Sie müssen das nächste Mal vielleicht FDP statt SPD wählen.

Jörg Baberowski: Ich wähle nicht SPD.

Frage: In Zeitungen war anderes zu lesen.

Jörg Baberowski: Ich habe nur gesagt, ich würde SPD wählen, wenn sie die soziale Frage wieder in das Zentrum ihrer Politik stellte und der ungesteuerten Einwanderung Grenzen setzte. Ein Journalist der NZZ [Neue Zürcher Zeitung] hat in einem sehr klugen Artikel geschrieben, dass es in Ländern mit rechtskonservativen, einwanderungskritischen Parteien weniger Gewalt gegen Ausländer gebe. Denn dort, so das Argument, lasse sich die Wut der Bürger kanalisieren und zivilisieren. Ich halte dieses Argument für sehr überzeugend.

Frage: Es gibt in Deutschland diese Ventile ebenfalls, sie sind aber immer gleich sehr braun und extrem. [Wenn ich diese dummen Sprüche schon höre – linksversifft?]

Jörg Baberowski: Pegida ist kein Ventil. Der Schweizer Journalist hat gesagt: Protest muss zivilisiert werden. Das geschieht erst, wenn eine Partei im Parlament die Probleme aufgreift und Vorschläge zu ihrer Bewältigung macht. Im Parlament können Sie keine Galgen aufstellen, dort müssen Sie sich an der Lösung von Problemen versuchen. In der Schweiz erfüllt die SVP [Schweizerische Volkspartei] diese Funktion.

Frage: Würden Sie die wählen?

Jörg Baberowski: Nein, ich würde sie wahrscheinlich nicht wählen. Mir fehlen konstruktive Vorschläge, wie die Einwanderergesellschaft aussehen soll. Mit der Abwehr von Menschen ist es ja nicht getan. Aber die Funktion einer SVP im Parteiensystem ist von großer Bedeutung, weil sie ein Korrektiv für die anderen Parteien ist. Christoph Blocher ist doch kein Rechtsradikaler. In Deutschland sind Sie ein Rechtsradikaler, wenn Sie pünktlich zur Arbeit gehen. Das ist grotesk. Blocher ist ein erfolgreicher, konservativer Unternehmer.

Frage: Die Basler Zeitung gehört unter anderem Christoph Blocher.

Jörg Baberowski: Ich weiß.

Frage: Sie reden wie Blocher, distanzieren sich aber von der SVP. Ähnlich ambivalent [zwiespältig] scheint uns Ihre Meinung über Thilo Sarrazin zu sein, der mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab” ähnliche Töne anschlug wie Sie.

Jörg Baberowski: Ich glaube, Sarrazin träumt von einem ethnisch homogenisierten Deutschland. Das ist aber vorbei, das wird es nicht mehr geben.

Frage: Auch Sie reden von einer kulturellen Gemeinschaft, die das Gleiche gelesen, das Gleiche erlebt hat. Das mahnt [wieso mahnt?] stark an Sarrazin, klingt nach einem geschlossenen Kulturraum.

Jörg Baberowski: Nein, mein Ideal sind die USA. In den USA hat die Einwanderergesellschaft funktioniert, weil Generationen von Einwanderern durch diese amerikanische Zivilisierungsmaschine durchgegangen sind: durch das Baseballteam, durch die amerikanische Schule, durch gelebten Patriotismus. Die Amerikaner sind stolz auf ihre Nation, und sie bieten ihren Einwanderern positive Identifikationssymbole an. Einwanderung kann gut funktionieren, wenn es ein Zusammengehörigkeitsgefühl gibt. [4]

[4] Das sehe ich etwas anders. Die USA hat die Einwanderung mit seinem Einwanderungsgesetz zwar etwas besser gelöst als Deutschland, aber in den USA machen die Muslime genau dieselben Schwierigkeiteiten, wie überall auf der Welt. Und die Migration der Mexikaner, Latinos und Hispanics scheint total aus dem Ruder zu laufen. Nicht umsonst hat man an der Grenze zu Mexiko einen 3.700 km langen Zaun gezogen. Der Süden der USA ist total mit lateinamerikanischen Migranten besiedelt. Sie bilden dort mit 60 Prozent sogar die Mehrheit. Der norwegische Blogger Fjordman befürchtet, es könnte sogar wieder zu einem Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden kommen.

Fjordman: Bald ein neuer amerikanischer Bürgerkrieg?

Frage: Und Deutschland bietet das nicht?

Jörg Baberowski: Nein, Deutschland bietet den Einwanderern vor allem negative Identifikationssymbole, nichts, worauf man gemeinsam stolz sein könnte. Deutschland ist auf seine national­sozialistische Vergangenheit fixiert.

Das Interview mit Jörg Baberowski führten Erik Ebneter und Benedict Neff. Es ist in der Basler Zeitung erschienen.

Quelle: In Dresden herrscht Pogrom-Stimmung

Siehe auch: Historiker Jörg Baberowski: „Deutschland zerbricht an der Flüchtlingskrise”

Siehe auch:

Dr. Eran Yardeni: Merkels Asylwahnsinn ist längst außer Kontrolle geraten

Akif Pirincci: Ihr bringt ein Menschenleben in Gefahr

Imad Karim: "Fischers Fritz fischt frische Fische… oder wie aus Berlin-Neukölln Kabul wurde

Henryk M. Broder: Berlin: Wir sind der Kiez! – Wer Nazis und Rassisten sind entscheiden die Grünen

Thomas Rietzschel: Will Angela Merkel in die Annalen der Geschichtsbücher eingehen?

Gerhard Wisnewski: Flüchtlingswelle: Wollt ihr den totalen Asylstaat

Schweiz: 91 Prozent der Eritreer und 84 Prozent der Iraner beziehen Sozialhilfe

5 Sep

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Aus aktuellem Anlass und gegen die verordnete, äußerst gefährliche Gefühlsduselei ist an beinharte Tatsachen zu erinnern, die bei uns in Tirol (Süd/Nord/Ost) nicht anders sind und sein werden als in der Schweiz, aus der diese Meldung stammt. Hier ein Bericht von Dominik Feusi, Bern (10.12.2014) im Auszug aus der „ Basler Zeitung”.

Der Bund legt erstmals Zahlen zur Sozialhilfequote der Flüchtlinge vor, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. Die Zahlen sind verheerend.

Im Jahr 2012 war von den erwerbsfähigen Flüchtlingen mit Aufenthaltsbewilligung und den erwerbsfähigen, vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen (bis sieben Jahre Aufenthalt in der Schweiz) die große Mehrheit von der Sozialhilfe abhängig. Bei den Eritreern waren es 91 Prozent, bei Iranern 84 Prozent. Auch bei Flüchtlingen aus Sri Lanka, die allgemein als gut integriert gelten, bezogen drei von vier erwerbsfähigen Personen Sozialhilfe (75 Prozent).

Bei Flüchtlingen aus der Türkei waren es fast neun von zehn (89 Prozent). Die Quote ist damit höher als bei Menschen aus Syrien (87 Prozent). Am besten schnitten die Chinesen ab mit 69 Prozent.

„Offensichtlich bieten die Sozialleistungen keinen Anreiz, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.” Zu den erwerbsfähigen Flüchtlingen kämen weitere Personen hinzu, die später mittels Familiennachzug in die Schweiz kämen. „Wir haben eine verfehlte Asylpolitik auf dem Buckel der Gemeinden und ihrer Steuerzahler. Das Dubliner Abkommen ist gescheitert”, sagt der Schweizer Nationalrat Peter Keller (Anm. d. Red.).

Quelle: Aus Asylanten werden Sozialhilfefälle

Karl schreibt:

Da hilft nur eins, Sozialhilfe für Ausländer drastisch kürzen oder sogar streichen. Zum Vergleich: in Griechenland bekommen die arbeitslosen Griechen nur ein Jahr Unterstützung und danach GAR NICHTS mehr.

Meine Meinung:

Ich finde, man sollte die Migranten sechs Monate lang unterstützen und danach die Sozialleistungen einstellen. Wer es bis dahin nicht geschafft hat, sich selbstständig zu ernähren, sollte ausgewiesen werden. In den USA gibt es übrigens erst nach 10 Jahren einen Anspruch auf Sozialhilfe und nur, wenn man zuvor entsprechend in die Sozialkassen eingezahlt hat. Und dann auch nur für sechs Monate. Dort muss sich also jeder Migrant selber um Arbeit bemühen, sonst wird er nach sechs Wochen ausgewiesen.

Siehe auch:

Berlin: Die Geister, die sie riefen: Ausländergewalt verunsichert die linke Szene

Die Masseneinwanderung zerstört Europa

Gerd Held: Der Inbegriff des Bösen – die Abschiebung (Der Migrationsmythos, Teil II)

Dr. Udo Ulfkotte: Hat Angela Merkel ihren Amtseid gebrochen?

Gerhard Wisnewski: SPD versucht KOPP-Verlag einzuschüchtern

Thilo Sarazzin: Keine Anreize für Asylbewerber schaffen

Basel: Im Frauen-Schwimmbad "Eglisee" gilt Burka-Verbot

28 Aug

Frauenbad EgliseeBad ohne Muslime: Selten so friedlich.

In Basel gibt es ein Schwimmbad nur für Frauen, das Frauenbad Eglisee, in dem Frauen Abgeschiedenheit, Ruhe und Erholung finden können. Mit der Ruhe und Erholung ist es aber seit einiger Zeit vorbei, seitdem tief verschleierte muslimische Frauen mit ihren Kindern, oft von weither, viele aus dem benachbarten Frankreich, ins Bad kommen.

Ich selber sonne mich immer gerne mit freien Oberkörper und wenn möglich auch mal ganz nackt. ;-). Dabei habe ich schon oft an die Frauen gedacht, die leider nicht die Möglichkeit haben, jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit, sich "oben ohne" zu sonnen. Im Frauenschwimmbad Eglisee hätten sie sehr wohl die Möglichkeit, wenn es nicht die Muslimas mit ihrer verklemmten Moral gäbe, denn in den letzten Jahren kam es immer wieder zu Konflikten zwischen den Schweizer Frauen und den Frauen muslimischer Herkunft.

Nadine Felber von der Basler Zeitung schreibt:

„Langjährige Stammgäste fühlen sich durch Gruppierungen bedrängt, die zum Teil von weit her anreisen. Diese Gruppierungen stören sich am bisher toleranten Klima im Frauenbad und fordern Regelungen, die einem „muslimischen” Frauenbad entsprächen. Dadurch entwickelten sich öfters Konflikte. Badegäste, die den ungestörten Bereich nutzen, um sich ohne Bikinioberteil zu sonnen, stören sich an den verschleierten Musliminen, die oft mit vielen Kindern dort sind. Diese wiederum sollen Frauen bereits beschimpft und bespuckt haben, die sich oben ohne sonnten. Die Vermittlungsversuche des Sportamts zwischen den Fronten haben nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Auf die neue Saison wird deshalb die Situation geklärt und die Hausordnung angepasst.”

Da kommen die muslimischen Frauen, die im Islam nichts zu melden haben, ohne befürchten zu müssen, von ihren Männern verprügelt zu werden und riskieren im Schwimmbad eine dicke Lippe. Die Muslime fordern permanent Toleranz, ohne sie anderen zu gewähren. Immerhin sind sie nach Europa gekommen, ohne daß sie allerdings hier erwünscht wären, warum, sieht man wieder an diesem Beispiel.

Nun hat das Sportamt der Stadt Basel entschieden, daß das Frauenbad wieder seinem traditionellen Ursprungszweck zugeführt werden soll, nämlich Frauen Ruhe und Erholung zu bieten. Die Entwicklung hin zu einem Familienbad soll eingeschränkt werden. Außerdem soll das Frauenbad nur noch mit westlicher Badebekleidung betreten werden dürfen. Also nix mehr Burka – und der Zutritt für Kinder soll beschränkt werden. Peter Hochwald, Leiter des Sportamts Basel-Stadt betont, dass auch in der kommenden Saison alle weiterhin herzlich willkommen seien. „Für ein angenehmes Miteinander muss man sich aber an die Hausordnung halten, die für alle die Gleiche ist.”

Nadine Felber über die neue Badeordnung:

„Diese neue Hausordnung – im Besonderen die Regel, dass nur noch Badeanzüge auf dem Gelände getragen werden dürfen – entspricht der SVP-Frauen-Petition, die vor Kurzem ein Burkini-Verbot gefordert hatte. Damit sind Burkas aus Badekleidstoff gemeint, die es den Trägerinnen erlauben, komplett verschleiert ins Wasser zu gehen. Sollte tatsächlich nur noch westliche Bademode im Frauenbad Eglisee erlaubt sein, werden die Muslimas dem „Fraueli” in Zukunft wahrscheinlich fernbleiben. Somit dürften die SVP-Frauen ihre Petition bereits als umgesetzt betrachten.”

Mit anderen Worten, sind die muslimischen Frauen erst einmal weg, dann kehrt wieder Ruhe und Friede ein. Diese Losung sollte man eigentlich in allen Lebenslagen beherzigen, denn ohne Muslime steigt die Lebensqualität erheblich. Also sollten wir alles tun, sie wieder dorthin zu bringen, wo sie hergekommen sind, denn sie werden sich weder ändern, noch sich integrieren, sondern immer wieder versuchen, uns ihren Willen aufzuzwingen. Das hat ihr Prophet ihnen im Koran aufgetragen.

Kämpfen wir für ein islamfreies Land, denn die christliche und islamische Kultur passen einfach nicht zusammen. Sie werden niemals miteinander harmonieren. Im Gegenteil, es wird immer wieder Konflikte geben. Erobern wir unsere Kultur, die uns von den Muslimen und der islamhörigen Politikern genommen wurden, Stück für Stück zurück. Was als nächstes kommen sollte ist, daß wir endlich die tierquälerische Halal-Schlachtung und die Burka verbieten und an den Schulen wieder das Essen von Schweinefleisch einführen und wenn es den Muslimen tausendmal nicht passt. Sollen sie doch dahin gehen, wo der Pfeffer wächst.

Verena P. schreibt:

Auch wenn ich sonst im Badekleid schwimmen gehe, werde ich in Zukunft im Bikini im Fraueli erscheinen. Dieser "Muslimaterror" ärgert mich. Keine Toleranz gegen Intoleranz.

Rolf R. schreibt:

Ich bin für ein generelles Verbot von Hidschab und Burka in der Öffentlichkeit, denn die Mimik ist ein wichtiger Bestandteil jeder Kommunikation. Wir im Westen sind auf die Mimik angewiesen, wenn Vertrauen aufgebaut werden soll. Nur Augenkontakt und spärliche Gestik unter weiten Kleidern verunmöglicht die Integration muslimischer Frauen. Kopftuch geht okay, Sehschlitze sind zu wenig.

J. S. schreibt:

Ich verstehe eh nicht, warum in unserer säkularisierten Gesellschaft, wo der gleiche Lohn für Frauen und Männer gefordert wird, sich Religionen breit machen können, wo die Frau dermaßen diskriminiert wird. Denn nichts anderes ist die Verschleierung: die (muslimische) Frau muss Haar/Körper bedecken, um den Mann nicht "herauszufordern". Frau soll sich anpassen, weil Mann sich nicht im Griff hat?

Meine Meinung:

Dafür haben die Muslime ja den Koran. Wenn die vergewaltigte Muslimin keine vier Zeugen für die Vergewaltigung hat, dann kann sie sogar wegen Ehebruch gesteinigt werden.

In Pakistan wird in solchen Strafrechtsprozessen das Zeugnis von Frauen grundsätzlich nicht angenommen, was dazu geführt hat, daß Frauen (insbesondere aus den unterpriviligierten Schichten und den religiösen Minderheiten) Vergewaltigungen aufgrund des Fehlens von vier Augenzeugen nicht anzeigen konnten bzw. in solchen Fällen wegen der Verleumdung der Unzucht bzw. des Ehebruch selbst bestraft wurden.

Wenn diese vier Zeugen nicht beigebracht werden können, wird die Anklage als falsche Bezichtigung (Verleumdung) aufgefasst, für die der Koran 80 Peitschenhiebe fordert (Sure 24,4). Nach islamischem Recht steht jedoch ebenfalls die Todesstrafe auf diese Verleumdung.

>>> weiterlesen

Pascal B. schreibt:

Ein weiterer Beweis das die Unterschiede zwischen gewissen Kulturen einfach zu groß sind und daher eine Multikulti-Gesellschaft immer ein Märchen bleiben wird. Die Politiker wollen es einfach nicht Wahrhaben, dass gewisse Kulturen nicht in die Schweiz passen und sich viele von Denen Nie integrieren werden und wollen.

Peter M. schreibt:

Bevor morgen die Sonne aufgeht wird der IZRS [Islamischer Zentralrat der Schweiz] laut protestieren und die kommenden Monate so lange quengeln, bis die Stadt ein muslimisches Frauenbad eröffnet. Denkt an meine Worte!

Meine Meinung:

Soll’n sie doch einen Hasstempel abreißen und ein Schwimmbad daraus machen. Ist ohnehin gesünder… 😉

hans s. schreibt:

"von Gruppierungen bedrängt, die zum Teil von weit her anreisen" … Frechheit sondergleichen! Wenn es sich um lokal ansässige Muslime handeln würde, dann würde ich verstehen, wenn man einen Kompromiss sucht. Aber so würde ich glatt ein Zutrittsverbot aussprechen. Dürfen bei sich (Elsass?) nicht in die Badi, dann kommen sie hierher und fordern frech, dass wir uns an sie angleichen. Geht nach Hause!

susi w. schreibt:

erstaunlich, dass es keine Regeln gab. In Frauenbadis darf meist sogar nackt gebadet werden und der Zugang ist nur in Badekleid oder nackt erlaubt. Interessant ist das Auftreten der Muslima und sollte einfach mal als Fallstudie herangezogen werden. Sie beschimpfen als "Gäste" die Frauen, die seit Jahren dort baden. Ohne Toleranz und aggressiv-renitent wiedersetzen sie sich unseren Gepflogenheiten.

Steve L. schreibt:

Ist ja schon krass. Gut, dass das umgesetzt wird. Ich frage mich trotzdem, weshalb nur die SVP was dagegen unternimmt. Wo ist die SP und die Grünen, welche in Basel in der Regierung sitzen? Denen scheinen die Rechte der eigenen Frauen weniger wichtig als Appeasement der religiösen Extremistinnen, welche unsere Frauen, Töchter und Mütter anspucken. Hoffentlich wachen die Basler endlich auf.

martin l. schreibt:

Diese Leute hätten beim ersten Ärger Landesverbot erhalten müssen. Das wäre Stärke gewesen, von Rückgrat keine Spur.

Peter G. schreibt:

"Endlich" kann man da nur sagen. Man kann von der SVP halten was man will, aber von Links-Grün kam das ja nicht. Wir können ja auch nicht an irgend einem Strand in Saudi-Arabien in einem Tanga rumlaufen, warum sollen wir dann "Burkinis" akzeptieren? Merken diese Menschen moslemischen Glaubens denn nicht, dass mit solchen sinnfreien Aktionen der Fremdenhass noch mehr geschürt wird? Anpassen???

Ruedi B. schreibt:

Einfach unfassbar. Von Integration keine Spur. Und genau diese Menschen sind es, die uns auch noch als Ungläubige titulieren. Würden wir uns in ihren Herkunftsländern so aufführen, dann würden wir des Landes verwiesen, oder allenfalls gesteinigt. Wird der nächste Krieg ein Religionskrieg sein?

Jan D. schreibt:

In gewissen Gegenden ist der Anteil der Muslime sehr hoch. Da muss man sich nicht wundern wenn diese starke Minderheit ihre Lebensart unverblümt zur Schau stellt. Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen. Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Es gibt 57 muslimische Länder in der Welt. Es gibt nur 3 wo man z.B. die Frauen einigermaßen so behandelt wie bei uns. In allen anderen 54 Ländern werden die Menschrechte mit Füssen getreten, es regiert die Scharia, Todesstrafe und Steinigungen.

Meine Meinung:

Lieber Jan, welches sollen denn die drei islamischen Länder sein, in denen Frauen behandelt werden wie bei uns? Ist eines davon etwa die Türkei?

Urs S. schreibt:

Wenn wir nicht entschieden einschreiten, haben wir bei uns bald die gleichen Zustände wie im "Columbiabad“ in Berlin-Neukölln!

Charles N. schreibt:

Wir werden sehen, wie viele dieser Regeln im nächsten Sommer dann auch tatsächlich gelten werden. Ich ahne, dass in den folgenden Monaten diverse Seiten "intervenieren" werden und dass das Erziehungsdepartement klein beigeben wird.

Christine H. antwortet Charles N.:

Gibt das Sportamt nach, wird keine Schweizerin mehr im Frauenbad bleiben. Gäben die wirklich nach, wäre das die schlimmste Kapitulation, und es würden immer mehr Forderungen gestellt. Die Muslime wussten, dass wir nicht wie sie leben, also haben sie sich nach unseren Regeln zu richten. Punkt – Ende! Wieso wurde dies nicht schon dieses Jahr eingeführt? Reden bringt hier nichts.

Siehe auch:

Bernd Höcker: Wie ticken die Gutmenschen? (Buchauszug)

Sachsen-Anhalt: Abschiebungen künftig ohne Ankündigung?

Thilo Sarrazin: Bonn-Bad Godesberg und seine radikalen Islamisten

Akif Pirincci: Uno schliesst Deutschland vom Staatenbund aus!

Der Islam verstößt gegen die grundlegenden Menschenrechte

Gewalt im Krankenhaus durch Ausländer, Flüchtlinge und Migranten

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