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Niederlande: Chef von Migrantenpartei fordert Holländer zum Verlassen des Landes auf

17 Jul

Tunahan KuzuDer Chef der Migrantenpartei DENK, Tunahan Kuzu, bei der Stimmabgabe bei der Kommunalwahl 2018 Foto: picture alliance / AA

DEN HAAG. Der Vorsitzende der niederländischen Migrantenpartei DENK, der Türke Tunahan Kuzu, hat Holländer, die Multikulti kritisch gegenüberstehen, zum Verlassen des Landes aufgefordert. „Wenn ihnen die sich verändernden Niederlande nicht gefallen, in denen Menschen verschiedener Kulturen leben, sollen sie besser abhauen“, sagte Kuzu in einem Videoblog, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender NOS. Zugleich warf er den autochtonen (einheimischen) Holländern vor, die Vorherrschaft in ihrem Land anzustreben.

In der Vergangenheit hatte der Parlamentsabgeordnete holländischen Ärzten vorgeworfen, bei Migranten die Behandlung schneller abzubrechen als bei Personen ohne Einwanderungshintergrund. Der niederländischen Gesellschaft warf der gebürtige Türke eine Dämonisierung seiner in Holland lebenden Landsleute vor.

Wilders: Verpisst Euch in die Türkei

DENK ist eine Abspaltung von der niederländischen (sozialdemokratischen) Arbeitspartei (PvdA). Selcuk Öztürk, der zusammen mit Kuzu 2014 DENK gründete, sagte bei der Abspaltung dem PvdA-Fraktionsvorsitzenden Diederik Samsom: „Möge Allah dich strafen.“ Als Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu 2016 die Niederlande besuchte, trat ihm Kuzu mit einem Pro-Palästina-Anstecker entgegen und weigerte sich, ihm die Hand zu schütteln.

Der Vorsitzende der Partei für die Freiheit, der Abgeordnete Geert Wilders, kommentierte Kuzus jüngste Äußerungen auf Twitter: „Meine Botschaft an Kuzu, DENK und alle anderen Erdogan-Liebhaber: Verpisst Euch in die Türkei!“ Dabei benutzte er den Hashtag #wegmetDenk (weg mit DENK). (tb)

Quelle: Niederlande: Chef von Migrantenpartei fordert Holländer zum Verlassen des Landes auf

Meine Meinung:

Ich glaube, solche Leute wie die Vorsitzenden der Denkpartei sind Antidemokraten und man sollte sie so schnell wie möglich ausweisen. Die Sozialdemokraten, die heute in ihrer Dummheit, Unwissenheit, Ignoranz und Machtgeilheit den Muslimen den Hintern pampern, werden es überall in ganz Europa erleben, dass sich die Muslime von ihnen trennen. Sie werden sich radikalisieren und die Sozialdemokraten bekämpfen.

Es ist davon auszugehen, dass die kommenden muslimischen Generationen keine der etablierten Parteien mehr wählen, sondern islamische Parteien. Jeder kann sich ausrechnen, was das für Folgen hat. Danke Merkel und die EU für die Familienzusammenführung und für die Abschaffung der Deutschen.

Hatte Thilo Sarrazin also doch recht mit seiner Behauptung “Deutschland schafft sich ab”? Aber für Angela Merkel war Sarrazins Buch", welches sie nicht einmal gelesen hat, "nicht hilfreich". Ist Angela Merkel so dumm, dass sie diese Zusammenhänge nicht erkennen kann oder ist es ihre Absicht Deutschland zu zerstören? Und warum wählen dann immer noch so viele Deutsche die etablierten Parteien?

Die Muslime werden versuchen aus den europäischen Staaten rein islamische Staaten zu machen und alle, denen das nicht gefällt werden vertrieben oder gar getötet. Genau so wie die ISIS und andere islamistische Gruppen auf der ganzen Welt die Christen töten, werden sie es in Europa machen. Die Äußerungen Tunahan Kuzu’s sind nichts anderes als eine Kriegserklärung an die eingeborenen Holländer. Dies wird sich bald in ganz Europa wiederholen.

Die Islamkritiker haben seit Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt, weil sie die islamische Geschichte kennen, denn die Muslime haben immer schon und fast ausschließlich fremde Staaten durch Gewalt erobert, sie unterdrückt, ausgeraubt und alle vertrieben, zwangsislamisiert und getötet, die nicht ihrer Meinung waren. Die islamischen Geschichte ist mit Blut und mit dem Schwert geschrieben.

Den christlichen Europäern wird es dann genau so ergehen, wie heute den weißen Farmern in Südafrika, die grausam und brutal von Schwarzafrikanern ermordet werden und in Massen nach Russland und Australien fliehen. Wie kann man so dumm sein und fleißige und erfolgreiche Farmer aus dem Land jagen? Aber der Weißenhass vernebelt die Hirne. Die Afrikaner werden es noch bitter bereuen, dies getan zu haben, nämlich dann, wenn es Hungersnöte gibt, wie in anderen afrikanischen Staaten, die dasselbe taten und am Ende die Farmer baten, wieder zurück zu kommen.

Solidarität: Russland möchte 15.000 weiße südafrikanische Farmer aufnehmen

Südafrika: Tödlicher Rassismus gegen Weiße – Bald auch in Deutschland?

Genau so werden die Muslime es bereuen, sollten sie Europa jemals erobern, die einheimische Bevölkerung, die für den Wohlstand und den technischen Fortschritt sorgten, vertrieben und getötet zu haben.

Im Libanon fing es übrigens genau so an. Zuerst war das christliche Libanon so dumm und ließ Massen von palästinensischen Muslimen einwandern, um ihnen Bildung, Arbeit und Wohlstand zu bieten. Als die Muslime stark genug waren, solidarisierten sich die libanesischen Muslime mit dem palästinensischen Muslimen,dann schlachteten sie die Christen ab. Heute gibt die Terrorgruppe der iranischen Hisbollah im Libanon den Ton an. Genau dasselbe wird früher oder später in Europa geschehen, wenn man die Muslime nicht ausweist. Die Äußerungen von Tunahan Kuzu, die Multikultikritiker sollten das Land verlassen, sind die ersten Anzeichen für das Erwachen der radikalen Muslime.

Video: Brigitte Gabriel über die Islamisierung des Libanon (09:24)

valhall schreibt:

Wenn wir doch nur einen Ort hätten wohin wir abhauen könnten. Haben wir aber nicht. Es gibt keinen Ort an den sich die schwindenden weißen Europäer zurückziehen könnten. Darum wird uns früher oder später nur die Verteidigung unserer jeweiligen Heimat bleiben. Ich weiß nicht wann das Maß voll ist und all die kurzsichtigen Gut- und Bessermenschen und ihre morbide Willkommens"kultur" sich selbst überlebt haben. Ich hoffe nur, dass es bis dahin nicht zu spät ist, und wir dann noch Möglichkeiten zur Selbstverteidigung haben.

Kersti schreibt:

Es ist scheinbar in Holland schon 5 nach 12. Die Fremden haben sich in einer Partei organisiert, bereit zur Machtübernahme. Man sollte anfangen, sie auszuweisen, solange sie nur herumkrakeelen. Irgendwann endet sonst unser Schicksal in Europa so wie das der Europäer in Südafrika. Sie machten den Fehler, ihre Grenzen zu öffnen für fremde Arbeitskräfte. Diese wenden sich nun ganz offen gegen ihre ehemaligen Arbeitgeber. Ich kenne sehr viele Deutsche, die sich sehr gern eine asiatische Putzfrau oder einen moslemischen Gärtner mieten. Ob die wissen, was sie tun?

Klaus schreibt:

Wer immer peinlich genau auf die Einhaltung bestehender Gesetze achtet, wird von denen überrannt, die das nicht tun. Die Niederländer sollten solche Leute wie diesen Kuzu einfach aus ihrem Land werfen. Wenn diesem Rauswurf Gesetze entgegen stehen, dann müssen solche Gesetze eben zu Gunsten der Niederländer geändert werden.

Noch ein klein wenig OT:

Video: Dr. Alice Weidel (AfD): Deutschland ist ein Narrenhaus – das Kanzleramt ist die Zentrale (11:24)


Video: Alice Weidel: Deutschland ist ein Narrenhaus – das Kanzleramt die Zentrale (11:24)

Alice Weidel am Morgen vertreibt Rechtsbrecher, Steuerverschwender und Sorgen, zumindest immer mehr: Mit gezielten rhetorischen Glanzparaden wirkt die Oppositionsführerin im Bundestag, Dr. Alice Weidel, AfD, darauf hin, das Deutschland-schädigende Merkel-Regime über kurz oder lang zur Strecke zu bringen. Anlass ihrer sensationellen 11:11 – Minuten-Rede zur Lage der Nation war die letzte Haushaltsdebatte vor der – für die Altparteien zumindest unverdienten – „Sommerpause“ des Bundestags.

Alice Weidel bemerkte gleich zu Beginn, dass diese Aussprache „Züge des Surrealen“ habe, da die Bundesregierung aus CDU-CSU-SPD bereits jetzt offensichtlich gescheitert, zerstritten und zerfallen ist und vor allem mit dem eigenen Überleben beschäftigt sei. Kein einziges Problem – innenpolitisch, außenpolitisch oder fiskalisch [finanziell] – sei gelöst in Deutschland – auf keine der drängenden Zukunftsfragen gäbe es nur ansatzweise Antworten und die Staatsquote [Staatsausgaben, u.a. Sozialleistungen] ist nach wie vor viel zu hoch. Deutschland brauche eine radikale Steuerreform.

Die „GroKo“ nehme das Geld der Bürger und verschleudert den Wohlstand der viertgrößten Industrienation der Welt, als gebe es kein Morgen: Anstatt den hart arbeitenden „Babyboomern“ das durch die von der EZB-Nullzinspolitik ergaunerten Enteignungen abgenommene Geld zurück zu führen werden von der „Gro-K.O.“ lieber neue Ausgabetatbestände geschaffen: noch mehr Umverteilung, noch mehr Klientel-Politik, noch mehr Ideologie-Projekte, noch mehr „Euro-Rettung“ und noch mehr Alimentierung von Millionen von „Asyl-Einwanderern“. Die Ressourcen würden an anderen Stellen dramatisch gebraucht, um Deutschland weiterhin zukunftsfähig zu machen.

Auch die gescheiterte „Energiewende“ habe außer den höchsten Energiepreisen der westlichen Welt nichts gebracht – außer der Vergeudung von Ressourcen in zweistelliger Milliardenhöhe. Die „Mobilitätswende“ [Dieselfahrzeuge] sei zudem ein von bornierten Ideologen angezettelter Krieg gegen das Automobil und die daran anhängende mittelständische Wirtschaft mit all ihren Arbeitsplätzen. Genau dort werden die Steuergelder erwirtschaftet, die auch gerne an die Altparteien selbst verteilt werden: Das einzige, was diese Chaos-Koalition bislang schnell und geräuschlos über die Bühne gebracht habe, war die dreiste Erhöhung der staatlichen Parteien-Finanzierung.

Nur Handel, Gewerbe und Handwerksmeister schaffen Produktivität und Wohlstand für Deutschland – und nicht steuerfinanzierte Sozialpädagogen und Gender-Professor*wiXe ! Die vermeintliche „Griechenland-Rettung“ mit 229 Mrd. Euro sei nichts anderes als ein billiger „Bilanztrick“. Im Zuge der mittlerweile fast 1.000.000.000.000 Euro hohen Target2-Forderungen [Schulden, die z.B. Griechenland bei Deutschland hat, die Deutschland aber möglicherweise niemals erstattet bekommt] der Bundesbank an andere Zentralbanken des Euro-Systems werden reale Industriegüter gegen theoretische [ideologische] Forderungen eingetauscht. Das Risiko trägt wie immer der deutsche Steuerzahler!

Die „Richtlinienkompetenz der Kanzlerin“ sei nicht der probate Weg, nach drei Jahren willkürlicher Außerkraftsetzung von Recht und Ordnung diese „Herrschaft des Unrechts“ weiterhin zu stützen. Die CSU mit Horst Seehofer trägt diese Herrschaft des Unrechts als Agonie-Verlängerer [Agonie: Niedergang, Zerfall, Katastrophe, Untergang] dieser Regierung weiterhin mit. Deutschland ist (nicht nur) nach Dr. Alice Weidel ein „durchgeknallter Hippiestaat“, der zu rationalem Handeln nicht mehr fähig ist – es ist das Narrenhaus der Welt – und im Kanzleramt ist die Zentrale!

Frau Merkel, „Sie sind auf der ganzen Linie gescheitert, Sie haben nichts erreicht, außer mit allen Kniffen und List noch etwas auf dem Sessel einer Kanzlerin zu sitzen, die einer längst schon innerlich zerbrochenen Koalition vorsteht. Und dafür spalten Sie Deutschland, dafür spalten Sie Europa, dafür spalten und zerlegen Sie Ihre wackelige Koalition und Ende Ihre eigene Partei. Machen Sie also dem Trauerspiel ein Ende und treten Sie bitte ab!“

Quelle: Video: Alice Weidel: Deutschland ist ein Narrenhaus – das Kanzleramt die Zentrale (11:24)

Netzfund:

Aufklärungsfllugzeug des deutschen Seenotrettern "Seawatch" auf Malta festgesetzt – gut so! – weiter so! (focus.de)

Siehe auch:

Das Elternrecht ist tot – der Staat indoktriniert unsere Kinder!

Was ist bloß mit den Deutschen los? Warum sind sie so gehemmt?

Video: Die Woche COMPACT: Ende des NSU-Prozesses, Hetze gegen ermordete Susanna (20:02)

Seenot fakenews: Hadmut Danisch über die Flucht übers Mittelmeer mit Schlauchbooten

Bayern: Mit ihrer Unterstützungsunterschrift steht die AFD auf dem Wahlzettel

Die Linke und der Suizid eines abgeschobenen afghanischen Kriminellen

Marrakesch-Erklärung: Vereinbarte Merkel Aufnahme von bis zu 300 Millionen Afrikanern in die EU?

Soeren Kern: Eine Welle von Ehrenmorden erschüttert Deutschland

10 Jun

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Vor Gericht kam zur Sprache, wie Amer K. die Mutter seiner drei Kinder mehr als 20-mal mit einem langen Küchenmesser in die Brust und den Hals gestochen hatte, weil er glaubte, sie wolle sich von ihm scheiden lassen.

"Dann holt er das Messer und sticht auf sie ein. Die … Klinge dringt in ihre Brust ein, öffnet den Herzbeutel, touchiert den Herzmuskel. Ein zweiter Stich öffnet die linke Bauchhöhle. Dann holt Nurettin B. die Axt. Mit der stumpfen Seite schlägt er auf Kopf und Oberkörper ein, der Schädel bricht. Dann holt er das Seil. Mit dem einen Ende knüpft er einen Galgenknoten um ihren Hals, das andere bindet er an [sein Auto]. Mit 80 Stundenkilometern rast er durch die Straßen [bis sich] das Seil [löst]", rekonstruiert Staatsanwältin Ann-Kristin Fröhlich.

In Ahaus ersticht ein 27-jähriger nigerianischer Asylbewerber eine 22-Jährige, nachdem diese offenbar seine Ehre verletzt hatte, indem sie seine romantischen Avancen zurückwies.

Originaltext: Germany: Wave of Muslim Honor Killings

Übersetzung: Stefan Frank

Der Prozess gegen einen Kurden, der eine seiner drei Ehefrauen an die Stoßstange eines Autos gebunden und durch die Straßen Hamelns geschleift hat, hat die Aufmerksamkeit auf eine Welle muslimischer Ehrengewalt in Deutschland gelenkt.

Ehrengewalt – die von emotionalem Missbrauch über physische und sexuelle Gewalt bis hin zu Mord reicht – wird in der Regel von männlichen Familienmitgliedern gegen weibliche Familienmitglieder verübt, von denen angenommen wird, dass sie Schande über die Familie oder den Clan gebracht hätten.

Die Beleidigung kann darin bestehen, dass eine Frau sich weigert, eine ausgehandelte Ehe zu schließen, dass sie eine Beziehung zu einem Nichtmuslim eingeht oder mit jemandem, den die Familie nicht billigt, dass sie sich weigert, in einer gewalttätigen Beziehung zu bleiben oder darin, dass sie einen zu westlichen Lebensstil pflegt. In der Praxis verwischen aber oft die Grenzen zwischen Verbrechen, die der "Ehre" wegen verübt werden und solchen aus Eifersucht; jede Auflehnung gegen die Autorität des Mannes kann zu Vergeltung führen, die in manchen Fällen schockierend brutal ist.

Am 22. Mai hörte ein Gericht in Hannover, wie ein 39 Jahre alter in der Türkei geborener Kurde namens Nurettin B. versucht hatte, seine zweite Frau, Kader K. (28), zu ermorden, nachdem sie ihn aufgefordert hatte, Unterhalt für ihren gemeinsamen zwei Jahre alten Sohn zu leisten. Staatsanwältin Ann-Kristin Fröhlich rekonstruierte Nurettin B.s Taten:

"Am 20. November 2016 fährt Nurettin B. gegen 18 Uhr bei Kader K. in Hameln vor, im Kofferraum ein Messer, eine Axt und ein Seil; auf der Rückbank der gemeinsame, zwei Jahre alte Sohn, der über das Wochenende bei ihm gewesen war. Auf der Straße gerät das ehemalige Paar in Streit. B. beginnt, auf seine Ex-Frau einzuschlagen. Dann holt er das Messer und sticht auf sie ein. Die 12,4 Zentimeter lange Klinge dringt in ihre Brust ein, öffnet den Herzbeutel, touchiert den Herzmuskel. Ein zweiter Stich öffnet die linke Bauchhöhle. Wieder geht B. zum Kofferraum, holt die Axt. Mit der stumpfen Seite schlägt er auf Kopf und Oberkörper ein, der Schädel bricht."

"Dann holt er das Seil. Mit dem einen Ende knüpft er einen Galgenknoten um ihren Hals, das andere bindet er an der Anhängerkupplung seines schwarzen VW Passat fest. B. gibt Vollgas. Mit rund 80 Stundenkilometern rast er durch die Straßen. Als er nach 208 Metern abbiegt, löst sich das Seil. Kader K. schleudert gegen die Bordsteinkante. B. rast weiter zur nächsten Wache, um sich zu stellen. Der gemeinsame Sohn sitzt noch immer auf der Rückbank."

Der Vorsitzende Richter, Wolfgang Rosenbusch, bat Kader K., die über Wochen im Koma gelegen hatte, den Fall aus ihrer Sicht zu schildern. "Der Horror" habe kurz nach der Hochzeit im März 2013 begonnen, welche nach den Regeln der Scharia durchgeführt wurde (sie ist nach deutschem Recht nicht gültig), sagte sie; Nurettin B. verbot ihr, irgendeinen Kontakt mit Freunden und der Familie zu pflegen. Nur für Einkäufe und Arztbesuche durfte sie das Haus verlassen. Es war ihr nicht erlaubt, ein Mobiltelefon zu besitzen. Rosenbusch fragt: "Hat er ein Problem mit Frauen?" Kader K. antwortet: "Frauen sind Sklaven, sie müssen ihren Mund halten."

Nurettin B. hat die Tat gestanden, beharrt aber darauf, er habe nicht vorsätzlich gehandelt. Am 31. Mai verurteilte ihn das Gericht zu 14 Jahren Gefängnis.

hameln_ehrenmordDas malerische Hameln wurde Schauplatz eines scheußlichen Ehrenverbrechens, als der in der Türkei geborene Kurde Nurettin B. versuchte, eine seiner drei Ehefrauen zu ermorden. (Foto: Martin Möller/Wikimedia Commons)

Am 9. Mai verurteilte ein Gericht in Kiel einen Türken zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Er hatte seine von ihm in Scheidung lebende Frau in beide Knie geschossen, wohl in der Hoffnung, sie permanent zu lähmen und für andere Männer unattraktiv zu machen. Das Gericht hörte, wie der Mann seine Frau nach dem Freitagsgebet zum Hinterausgang einer Moschee gebracht hatte, sie dort beschuldigte, seine Ehre verletzt zu haben, dann auf sie schoss und sagte: "Jetzt kannst du nicht mehr laufen, jetzt bleibst du zu Hause."

Vor Gericht sagte die Frau jedoch – vielleicht unter dem Druck ihrer Familie oder der Moschee –, dass sie sich mit ihrem Mann wieder vertragen habe und zu einer Eheberatung gehen werde. Einige Beobachter mutmaßen, dass der Streit in einem Schariagericht beigelegt worden sein könnte. Wie dem auch sei, gestattete das Gericht dem Mann, mit seiner Frau nach Hause zurückzukehren, und es ist unklar, wann er die Strafe wird antreten müssen, falls überhaupt.

In Münster hat ein Gericht einen 36-jährigen Libanesen namens Amer K. zu 12 Jahren Haft verurteilt, der seine Ehefrau erstochen hatte. Vor Gericht kam zur Sprache, wie Amer K. die 26-jährige Fatima S., die Mutter seiner drei Kinder, mehr als 20-mal mit einem langen Küchenmesser in die Brust und den Hals gestochen hatte, weil er glaubte, sie wolle sich von ihm scheiden lassen.

Unterdessen hat ein Gericht in Hanau einen 22 Jahre alten syrischen Flüchtling zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte seine 30 Jahre alte Schwester Ramia A. mit einem Küchenmesser erstochen. Sie war in der 24. Woche schwanger und war bezichtigt worden, Schande über ihre Familie gebracht zu haben. Ihr ungeborenes Kind starb ebenfalls.

Das wahre Ausmaß des in Deutschland grassierenden Verbrechens im Namen der Ehre kennt niemand: Viele dieser Taten werden nicht angezeigt und verlässliche Statistiken existieren nicht. Doch empirische Belege, die auf Ehrengewalt hinweisen, haben sich vervielfacht, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel gut zwei Millionen Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten ins Land gelassen hat.

Eine wegweisende Studie über Ehrenmorde hat das Max-Planck-Institut im März 2011 veröffentlicht. Darin wurden alle derartigen Verbrechen analysiert, die sich in Deutschland zwischen 1996 und 2005 ereignet haben. Laut dem Bericht gab es 1998 in Deutschland zwei Ehrenmorde, 2004 sollen es zwölf gewesen sein. 2016 aber ist die Zahl auf mehr als 60 in die Höhe geschnellt, ein Zuwachs von 400 Prozent, laut der Website Ehrenmord.

Die wirkliche Zahl der Ehrenkriminalität ist wahrscheinlich viel höher. Verstärkte Zensur bei der Polizei und in den Medien, die darauf zielt, die Stimmung gegen Einwanderung einzudämmen, macht es unmöglich, die Namen und Nationalitäten vieler Opfer und Täter herauszufinden, oder auch die wahren Umstände vieler Morde, die oft wie Ehrenmorde wirken, aber als "Familienangelegenheiten" heruntergespielt werden. Trotzdem ist das Jahr 2017 auf bestem Wege, als Rekordjahr für Ehrengewalt in Deutschland in die Geschichte einzugehen: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres gab es mindestens 30 Ehrenmorde, darunter die folgenden:

18. Mai: In Berlin ermordet der 32-jährige Bosnier Edin A. seine Exfreundin, eine 35 Jahre alte Deutsche namens Michelle E., nachdem sie die gewalttätige Beziehung mit ihm beendet hatte. Zudem entführt und foltert er ihren 12-jährigen Sohn und zwingt ihn, bei der Ermordung seiner Mutter zuzusehen. Nachbarn sagen, sie hätten die Polizei wiederholt auf Edin A.s gewalttätiges Verhalten hingewiesen, doch diese habe nichts unternommen.

17. Mai: In Pforzheim ersticht ein 53-jähriger Tadschike seine 50 Jahre alte Ehefrau an deren Arbeitsplatz, einer christlichen Kindertagesstätte. Ob die Frau zum Christentum konvertiert war, ist unbekannt.

17. Mai: In Wardenburg [Niedersachsen] ersticht ein 37-jähriger Iraker seine 37 Jahre alte Frau im Schlaf. Die fünf Kinder des Paares im Alter zwischen vier und 15 Jahren waren zum Zeitpunkt des Mordes zu Hause und leben nun bei Verwandten.

8. Mai: In Neuendettelsau [Bayern] sticht der 24 Jahre alte äthiopische Asylbewerber Mohammed G. in einem Restaurant seine 22-jährige Freundin in den Bauch, nachdem sie ihn angeblich "provoziert" hatte. Die Frau war im sechsten Monat schwanger, das Baby stirbt bei dem Angriff.

4. Mai: In Freiburg ersticht ein 33-jähriger syrischer Asylbewerber seine 24 Jahre alte Frau, eine kurdische Christin [Armenierin?], die aus der Wohnung des Paares ausgezogen, doch zurückgekommen war, um ihre Habseligkeiten abzuholen. Die drei Kinder des Paares – im Alter von sechs Jahren, drei Jahren und zehn Monaten – sind nun in der Obhut des Jugendamts.

29. April: In Prien am Chiemsee ersticht ein 29-jähriger Afghane die 38-jährige Afghanin Farima S., die zum Christentum konvertiert war. Der Angreifer wartete in einem Hinterhalt auf die Frau, als sie mit zweien ihrer Kinder aus einem Supermarkt kam.

23. April: In Syke [Niedersachsen] erwürgt ein 32 Jahre alter Iraker namens Murad B. seine 32 Jahre alte Frau, Mehe K., vor den Augen der drei Kinder des Paares im Alter von einem, zwei und neun Jahren.

23. April: In Dresden ermordet der 29-jährige pakistanische Flüchtling Shahajan Butt seine Freundin, eine 41-jährige Vietnamesin namens Thu T. Nach Polizeiangaben war der Mann, der im Dezember 2015 nach Deutschland gekommen war, wütend, nachdem er festgestellt hatte, dass die Frau auf ihrer Facebookseite keine Fotos von ihm gepostet hatte, weswegen er vermutete, dass sie einen anderen Freund hätte.

16. April: In Mainz-Finthen ersticht ein 39 Jahre alter ägyptischer Asylbewerber seine 32-jährige Frau. Die Polizei sagt, das Paar habe zum Zeitpunkt der Tat einen Streit gehabt. Die zwei Kinder sind in der Obhut des Jugendamts.

5. April: In Leipzig ersticht ein 34 Jahre alter Syrer seine 28-jährige Frau, weil sie die Scheidung wollte. Die zwei Kinder des Paares müssen die Tat mitansehen; sie sind in der Obhut des Jugendamts.

31. März: In Gütersloh verbrennt ein 43 Jahre alter Syrer seine 18-jährige Tochter mit einer Zigarette und droht, sie zu töten. Als die Polizei einschreitet, versucht der Vater, seine Tochter am Verlassen des Hauses zu hindern. Nachdem es der Polizei gelungen ist, das Mädchen in Sicherheit zu bringen, attackieren der Vater und sein Sohn die Polizeibeamten, die Pfefferspray einsetzen, um sie abzuwehren. Das Mädchen ist in der Obhut des Jugendamts.

15. März: In Kiel ersticht ein 40-jähriger Deutsch-Türke seine 34 Jahre alte türkische Frau vor einer Kindertagesstätte. Nachbarn sagen, das Paar, das in Trennung lebte, habe darüber gestritten, ob die drei Kinder in die Türkei gebracht werden sollten.

4. März: In Duisburg versucht der 30 Jahre alte syrische Asylbewerber Mahmood Mahrusseh seine 32 Jahre alte Exfreundin zu erstechen. Die Frau überlebt, der Täter ist flüchtig.

3. März: In Mönchengladbach ermordet der 32-jährige Asylbewerber Ahmed Salim die 47-jährige Deutsche Nicole M., offenbar nachdem sie die Beziehung mit ihm beendet hatte. Der Mann, der auch das Alias Jamal Amilia verwendet, wird in Spanien verhaftet. In seinem Asylantrag hatte er behauptet, aus Israel zu stammen. In einem anderen Asylantrag, den er in einem anderen Land gestellt hatte, hatte er geschrieben, er stamme aus Marokko. Es wird angenommen, dass er Iraker ist.

2. März: In Scheeßel [Niedersachsen] ersticht ein 42-jähriger Iraker seine 52 Jahre alte Frau, die ebenfalls aus dem Irak stammt. Die Polizei nennt die Tat einen Ehrenmord. Die Kinder des Paares sind in Obhut des Jugendamts.

25. Februar: In Euskirchen [NRW] ersticht ein 32 Jahre alter Deutsch-Türke seine Exfreundin, eine 32-jährige Deutsche, nachdem diese eine Beziehung mit einem anderen angefangen hatte.

17. Februar: In Offenbach erschießt der 32-jährige Türke Volkan T. seine Exfreundin, die 40-jährige Silvia B. Der Mann sagt aus, er sei wütend gewesen, weil die Frau, die zwei Kinder hatte, die Beziehung mit ihm beendet hatte.

15. Februar: In Bielefeld ermordet ein 51-jähriger Iraker seine 51-jährige Frau mit einem Hammer, während diese an einer örtlichen Sprachschule Deutsch lernt. Der Mann war offenbar wütend darüber, dass sich seine Frau mit anderen Sprachschülern im selben Raum aufhielt.

10. Februar: In Ahaus [NRW] ersticht ein 27-jähriger nigerianischer Asylbewerber eine 22-Jährige, nachdem diese offenbar seine Ehre verletzt hatte, indem sie seine romantischen Avancen [sein Wunsch, Aufforderung nach Sex] zurückgewiesen hatte. Die Frau, eine Hindu, war in der Asylunterkunft angestellt, in der der Angreifer wohnte. Er wurde in Basel festgenommen.

7. Februar: In Hannover-Mühlenberg sticht ein 21-jähriger Serbe mit einem Messer auf seine Exfreundin ein, nachdem sie die Beziehung beendet und einen anderen Mann kennengelernt hatte.

1. Februar: In Hamburg sticht ein 26 Jahre alter Afghane während eines Streits auf seine von ihm getrennt lebende 28-jährige Frau ein; sie überlebt den Angriff.

15. Januar: In Bremen-Vegesack ermordet ein 39 Jahre alter Türke seine 40-jährige syrische Frau, die im neunten Monat schwanger war, weil sie die Scheidung wollte. Das ungeborene Baby stirbt bei dem Angriff ebenfalls.

5. Januar: In Waldshut-Tiengen [Baden-Württemberg] verletzt ein 47-jähriger Türke seine von ihm getrennt lebende Frau, während diese mit einem Freund unterwegs ist. Als diese versucht wegzulaufen, verfolgt er sie und sticht ihr ein Messer in den Rücken.

4. Januar: In Köln-Buchheim ermordet ein 44-jähriger Iraker seine 19 Jahre alte Tochter, weil er deren Freund nicht billigt. Zwei Tage später ruft er die Polizei und sagt: "Ich habe meine Tochter umgebracht." Der Mann wird vielleicht nie der Gerechtigkeit zugeführt werden; man nimmt an, dass er in den Irak geflohen ist.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter. (…mehr)

Quelle: Deutschland: Welle von Ehrenmorden

Weitere Texte von Soeren Kern

Siehe auch:

Studie zu Terrorfinanzierung in Großbritannien durch Saudi Arabien soll nicht veröffentlicht werden

Video: Paris: Moslem greift Supermarktkunden mit einem Messer an, der mit einer Kiste Bier aus dem Supermarkt kommt (00:39)

Akif Pirincci: Wenn Omma sich einen schwarzen Lover angelt

Wie Frauen Staaten zerstören und andere unbequeme Wahrheiten

Am Scheideweg angekommen: Warum die Menschheit das bestehende System nicht überleben wird

Michael Stürzenberger: Die Tötungsbefehle des Koran müssen für ungültig erklärt werden

Der Spiegel und die Galgen: Linke Galgen sind Meinungsäußerung – Pegida-Galgen sind „radikal“

17 Okt

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Der Spiegel berichtet mit größter Empörung über den Galgen bei Pegida, der von einem unbekannten einzelnen Teilnehmer mitgebracht wurde und der laut Aufschrift für Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) reserviert sein sollte. Doch die Empörung verschwindet gänzlich, wenn Linke Galgen bei Demonstrationen für Bundesminister und einen Bundeskanzler errichten.

„Schärfer, aggressiver, radikaler“ überschreibt Spiegel-Online einen Artikel über Pegida. Nachweis der Aggression und der Radikalität dient den Autoren Jörg Diehl und Severin Weiland der Galgen, der bei Pegida auftauchte.

„Der sachsen-anhaltische Verfassungsschutz warnte jüngst vor einer drastischen Zunahme von Fremdenfeindlichkeit und einer Radikalisierung der Gesellschaft“, weiß der Spiegel zu berichten.

Linke Galgen Meinungsäußerung – Pegida-Galgen „radikal“

Ebenfalls im Oktober, allerdings acht Jahre früher, lässt der Spiegel David Frogier de Ponlevoy in einem Artikel über das zehnjährige Jubiläum der Studentenproteste von 1997 schreiben.

Weil sie laut dem mitdemonstrierenden Spiegel-Autoren nicht so recht wussten, wofür und wogegen man seine Wut richten sollte, verlangte man von der Politik einfach mal mehr Geld. Ähnlichkeiten mit rot-grüner Politik dürften in diesem Fall wohl kein Zufall sein.

Zu diesem Artikel eines in revolutionären Erinnerung schwelgenden Autors veröffentlichte der Spiegel eine Fotostrecke. Bild 16 zeigt Studenten, die auf einer Demonstration drei Galgen tragen, an denen Stoffpuppen baumeln, die mit den Namen von drei Bundesministern benannt wurden (siehe Titelbild).

„Besondere Geschmacklosigkeit“

linker_galgenDer Spiegel zeigte Bilder als Teil des Studentenprotestes.

Unter dem Bild schreibt die Spiegel-Redaktion lapidar: Stoffpuppen am Galgen: „Mit drei Stoffpuppen von Theo Waigel, Jürgen Rüttgers und Helmut Kohl (v.l.n.r.) am Galgen marschieren Studenten am 04.12.1997 in Düsseldorf zum Landtag. Mit der Kundgebung in der Landeshauptstadt wollen die Demonstranten auf das nach ihrer Meinung unzumutbare neue Hochschulrahmengesetz aufmerksam machen.“

Sind diese Galgen nicht „aggressiv“? Sind diese Galgen nicht „radikal“? Die Spiegel-Autoren Diehl und Weiland schreiben dem „Pegida-Galgen“ jedenfalls gute Chancen zu, „als besondere Geschmacklosigkeit in die politische Rückschau des Jahres 2015 einzugehen“.

Möglich! Oder aber der Spiegel lässt einen Pegida-Anhänger in seiner Online-Ausgabe in zehn Jahren davon schreiben, dass Pegida auf die ihrer Meinung nach unzumutbare Asyl-Politik aufmerksam machen wollte. Nein, das ist wohl eher unmöglich. Wenn es den Spiegel dann überhaupt noch gibt. (CJ)

Quelle: Der Spiegel und die Galgen

Wenn ein Galgen mehr wiegt als eine Guillotine

Von der letzten Pegida-Demonstration bleibt in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem ein Merkel und Gabriel gewidmeter Galgen, gegen den strafrechtlich ermittelt wird. Ruhig bleibt es aber bei einer Gabriel gewidmeten Guillotine bei Anti-TTIP und einem Juso-Chef, der auf seinem T-Shirt Kapitalisten erschießt.

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Die Pegida-Demonstration am Montag in Dresden zog wieder Tausende an. Nach Veranstalterangaben waren es 20.000. Doch die mediale Berichterstattung fokussierte sich vor allem auf einen Teilnehmer, der einen 1,20 Meter hohen Galgen aus dünnen Latten mit sich führte, an dem zwei Zettel baumelten, »Reserviert für Angela "Mutti" Merkel« und »Reserviert für Siegmar "das Pack" Gabriel«.

Wer diese einzelne Person war, und aus welchem Umfeld er stammt, nicht mal ein V-Mann als gezielter Provokateur ist ausschließbar, blieb nach wie vor nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Dresden kündigte unmittelbar am Dienstag an, sie werde hinsichtlich der strafrechtliche Relevanz des Galgens entscheiden und entsprechend Ermittlungen einleiten.

Relativ ruhig blieb es aber bei der Empörung in Politik und Medien um einen ähnlichen Vorfall bei einer Demonstration am Sonnabend in Berlin, die genauso thematisiert werden muss, wenn man nicht den Geschmack hinterlassen will, wo überwiegend linke Organisationen aufrufen, ist das akzeptabel, was bei Pegida als Grenzüberschreitung kritisiert wird.

Wie der Grünen-Politiker Daniel Mack am Dienstag als Reaktion auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit den Worten »Wer den Galgen der #Pegida verurteilt, darf bei #StoppTTIP nicht wegschauen!« postete, gab es ebenso auf der Anti-TTIP-Demonstration eine zur Schau getragene Hinrichtungsmaschine.

Dort führten Teilnehmer statt einen Galgen eine Guillotine mit sich, die dem Schild zufolge Vizekanzler Sigmar Gabriel galt. Den Schildern in Dresden und Berlin ist gemein, daß es sich um eine Person mit offensichtlichen Rechtschreibschwächen handelt, denn falsche Schreibweisen stechen gleich ins Auge…

Die Staatsanwaltschaft in Berlin zeigte sich anders als in Dresden ausweichend auf die Frage, ob jetzt dort ebenso Ermittlungen eingeleitet werden. Hier hieß es, man könne erst aufgrund einer Anzeige tätig werden, obwohl die Staatsanwaltschaft sehr wohl auch selber aktiv werden kann, wenn sie beim Betrachten von Bildern einen Tatverdacht sieht.

Die Dresdner Ermittler begründeten ihr Handeln sehr schnell. »Die Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen darin, wenn zur Begehung von Straftaten aufgefordert wird«, erklärte Staatsanwalt Jan Hille sein Vorgehen. Es gehe um den »Verdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten«.

Noch weniger medial spielt aber ein dritter Vorgang dieser Tage eine Rolle. Der Juso-Chef von Mayen-Koblenz, Johannes Schäfer, ließ sich neben der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ablichten und postete es stolz mit einer Botschaft zum Kampf gegen den Kapitalismus bei Twitter. Dazu berichtete fast ausschließlich nur die Bild-Zeitung.

johannes_schaefer_t-shirt_antikapitalism02Gute Miene zum bösen Spiel: Ministerpräsidentin Malu Dreyer (54, SPD) posiert mit dem Juso-Chef von Mayen-Koblenz Johannes Schäfer, der das Anti-Kapitalismus T-Shirt präsentiert.

Für das Bild mit der munter lächelnden Ministerpräsidentin öffnete er kurz zuvor sein Oberhemd, um ein T-Shirt mit einer Erschießungszene zu zeigen. Oberhalb des Schriftzuges »Capitalism« steht ein Mann, der mit einer Pistole einen anderen Mann mit Koffer unterm Arm erschießt. Es wird somit propagiert dem Kapitalisten die Kugel zu geben.

Kapitalismuskritik ist zwar in der von links als Kapitalismus titulierten Marktwirtschaft zulässig, anders als Sozialismuskritik im Sozialismus, aber wenn es ums Töten geht, ist klar jeder Geschmack verloren gegangen. Nun drehe man es um, auf dem T-Shirt stünde »Socialism« und der Mann mit dem Koffer erschieße den Sozialisten, ein riesiger Aufschrei wäre die Folge. Der T-Shirt-Träger würde vermutlich als Rechtsextremist aus nahezu jeder Partei sich verabschieden müssen.

Doch hier hüllt sich die SPD in Schweigen, Malu Dreyer lässt verbreiten, sie wusste nichts von dem T-Shirt und hätte sich so dann auch nicht ablichten lassen, und Johannes Schäfer ist seit Tagen für sämtliche Anfragen abgetaucht. Er wird vermutlich bald weiter in der SPD sein Werk verrichten können, und es bei sich ergebenden Karrierechancen allenfalls später als eine »Jugendsünde« abtun, spricht man ihn als Kandidat darauf an.

Mehr dazu unter welt.de

Quelle: Wenn ein Galgen mehr wiegt als eine Guilottine

Siehe auch:

Heinz Buschkowsky: „Bis 2020 sollen 10 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland kommen“

Vera Lengsfeld: Der Student als Denunziant (1)

Dr. Cora Stephan: Der Kampf gegen die Verarmung der Deutschen

Daniel W. Szpilman: Palästinensischer Terrorismus – Täter werden zu Opfern

Prof. Soeren Kern: Deutschland: Welle von Verbrechen durch Migranten – Polizei kapituliert

Jean Raspail: Unsere Zivilisation verschwindet

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