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Ingrid Carlqvist: Schweden: Klinik für männliche Vergewaltigungsopfer & staatlich finanzierte “Jungfräulichkeitstests"

15 Feb

Ein Monat des Islam und Multikulturalismus in Schweden: Oktober 2015

Englischer Originaltext: Sweden: Rape Clinic for Men, Publicly Funded "Virginity Tests"

Übersetzung: Stefan Frank

handgranate_polizeiwagenAm 13. Oktober 2015 werden drei Männer verhaftet, die verdächtigt werden, am 24. August einen Handgranatenanschlag auf ein Polizeifahrzeug verübt zu haben. Links: Ein Polizeitransporter ist nach dem Anschlag mit Einschlagslöchern von Schrapnellsplittern übersät. Wäre der Transporter nicht gepanzert, wären die vier Polizisten im Fahrzeug möglicherweise getötet worden. Rechts: Der Kampfmittelräumdienst der Polizei Malmö entschärft eine Handgranate, die in Landskrona gefunden wurde, 22. September 2015.

  • In Stockholm hat die wohl erste Klinik für männliche Vergewaltigungsopfer eröffnet. Immer mehr Männer werden im multikulturellen Schweden vergewaltigt. 2014 wurden 370 Sexualverbrechen gegen Männer und Jungen registriert; man nimmt aber an, dass die tatsächliche Zahl der Fälle wesentlich höher ist.

  • Es scheint Schwedens Strategie zu sein, die Grenzen offen zu halten und die Asylbewerber dann auf andere EU-Länder zu verteilen – Länder, die eine völlig andere Einwanderungspolitik haben als Schweden mit seinen offenen Grenzen und großzügigen Sozialleistungen. Ob diese Länder wirklich Schweden von seiner Last erleichtern wollen, bleibt abzuwarten.

  • Polizeiakten zeigen, dass 70 Prozent der Asylbewerber, deren Antrag abgelehnt wurde, die Entscheidung ignorieren und illegal in Schweden bleiben.

  • Der Ratsherr argumentierte, dass es möglich sein müsse, über alles zu reden, solange man bei der Wahrheit bleibt. Zwei Tage später war er gezwungen, sich zu entschuldigen und zu betonen, dass er kein Rassist sei.

  • Schwedens Behörden kümmern sich mehr darum, welche Zukunft der Mörder in seinem Heimatland Eritrea hat, als um das Risiko, dass er weitere Schweden töten wird.

  • Waffenschmuggler haben eine Methode entdeckt, wie sie durch Zollkontrollen fahren können, ohne angehalten zu werden: Die Zöllner haben Anweisung, niemals Fahrzeuge anzuhalten, in denen mehr Personen sitzen als Zöllner anwesend sind, berichtet die Wochenzeitung Lokaltidningen.

  • Die jungen Männer vergewaltigten das Mädchen, schlugen sie und erdrosselten sie fast. Da von den Männern angenommen wird, dass sie unter 18 sind, wurden sie zu Jugendhaft verurteilt. In sechs bis neun Monaten werden sie wieder durch Stockholm streifen.

Am 6. Oktober berichtet der Radiosender P4 Halland, dass ein Imam in Halmstad Homosexualität als "Virus" bezeichnet hat. In einem Video, das auf dem YouTube-Kanal seiner Moschee zu sehen ist, sprach der Imam über die Erziehung von Kindern. Eltern, sagte er, müssten sicherstellen, dass ihre Kinder ein gutes Immunsystem hätten, da in der Gesellschaft viele Viren im Umlauf seien – einer davon sei die Homosexualität. Die Vorlesung wurde zusammen mit der Bildungseinrichtung der Antialkoholbewegung (Nykterhetsrörelsens bildningsverksamhet) organisiert. Deren Mitglieder kündigten die Zusammenarbeit mit der Moschee umgehend auf.

In einem Kommentar über die Empörung, die die Aussagen des Imams in den schwedischen Medien auslösen, schreibt der Autor und Gesellschaftskommentator Mohamed Omar, solche Ansichten über Homosexualität seien in schwedischen Moscheen eher die Regel als die Ausnahme: "Als Muslim hatte ich Gelegenheit, Moscheen im ganzen Land zu besuchen. Überall ist Homophobie die Norm. Ich habe viel schlimmere Sachen gehört als: ‚Homosexualität ist ein Virus‘. In keiner Moschee, ich wiederhole: in keiner, habe ich beobachtet, dass Toleranz gegenüber Homosexualität gelehrt worden wäre."

Wegen der Äußerungen des Imams wird Strafanzeige bei der Polizei gestellt, wegen des Verdachts der Volksverhetzung, doch die Ermittlung wird sofort eingestellt. Laut dem Staatsanwalt habe der Hauptzweck des Vortrags darin bestanden, über Elternschaft zu reden, nicht darin, Hass auf Homosexuelle zu schüren.

7. Oktober: In "Bloße Tatsachen" (Kalla Fakta), einer beliebten investigativen Fernsehsendung des Senders TV 4, wird enthüllt, dass staatliche Gesundheitszentren in Gebieten mit hohem Immigrantenanteil sogenannte "Jungfräulichkeitstests" bei jungen Mädchen durchführen. Die Praxis kam ans Licht, als drei junge, aus dem Nahen Osten stammende Frauen mit versteckten Kameras ausgestattet zu drei Gesundheitszentren geschickt wurden. Eine weitere Person, die sich als die Tante der Mädchen ausgab, bestand auf "Jungfräulichkeitstests". Die Ärzte (von denen viele Einwanderer waren) ignorierten die lauten Proteste der Mädchen und untersuchten sie gegen ihren Willen. Gegen ein Bestechungsgeld boten die Ärzte zudem an, den Mädchen "Jungfräulichkeitszertifikate" auszustellen.

12. Oktober: Angesichts der sich in Schweden immer mehr breitmachenden "Asylanarchie" hält die schwedische Regierung den Zeitpunkt für passend, in Stockholm so etwas wie einen Revivalabend abzuhalten – unter dem Slogan: "Schweden gemeinsam". Ingrid Lomfors, die neue Direktorin des Forums lebendige Geschichte, einer staatlichen Einrichtung, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten, es gebe keine schwedische Kultur.

Kurz zuvor wurde allerdings Musik aus dem schwedischen historischen Musical "Kristina aus Duvemåla" gespielt worden war, komponiert von den ABBA-Mitgliedern Björn Ulveaus und Benny Andersson. Am nächsten Tag – nachdem Lomfors‘ Bemerkung sogar in den Mainstreammedien für heftige Kritik gesorgt hatte, korrigierte sie sich: Es gebe keine "unveränderliche" schwedische Kultur, habe sie gemeint. Hanif Bali, ein konservativer Parlamentsabgeordneter iranischer Abstammung, war einer der vielen, die laut gegen Lomfors Äußerung protestierten:

"Ich missbillige es sehr, wenn jemand sagt, wir sollten Menschen integrieren, obwohl es nichts Schwedisches gebe, worein man sie integrieren könne. Die schwedische Kultur ist einzigartig. Zu sagen, dass es nichts eigentlich Schwedisches gebe, macht es den Leuten, die hierher gekommen sind, nur noch schwerer, Teil der Gesellschaft zu werden."

13. Oktober: Drei Männer werden verhaftet, sie werden verdächtigt, am 24. August in Stockholms Außenbezirk Tumba einen Handgranatenanschlag auf die Polizei verübt zu haben. Die Handgranate explodierte direkt neben einem Polizeitransporter, über hundert Schrapnellsplitter trafen das Fahrzeug. Die Polizei sagt, es sei ein reiner Glücksfall gewesen, dass niemand ernsthaft zu Schaden kam oder getötet wurde. Weiterhin teilt sie mit, dass wohl ein enger Zusammenhang bestehe zwischen dem Anschlag von Tumba und dem bewaffneten Raubüberfall auf einen Supermarkt in Stockholm am 12. Oktober. Einige Tage später wird einer der drei Verdächtigen, ein 18 Jahre alter Mann, in Untersuchungshaft gesteckt, wegen des Verdachts des bewaffneten Raubes, schweren Diebstahls und versuchten Mordes. Die anderen beiden werden auf freien Fuß gesetzt, bleiben aber Verdächtige.

13. Oktober: Schwedens staatlicher Radiosender enthüllt, dass die Migrationsgerichte, die 2006 geschaffen wurden, um Asylbewerbern mehr Möglichkeiten der Berufung zu geben, völlig überlastet sind. Vor der Schaffung der Migrationsgerichte war die Ausländerberufungskommission die letzte Instanz für alle gewesen, deren Asylantrag abgelehnt wurde. Das Problem ist, dass immer mehr abgewiesene Antragsteller nun Berufung bei den Migrationsgerichten einlegen, die im Durchschnitt 6.500 Fälle pro Jahr verhandeln. Mitglieder von Schwedens Nationaler Gerichtsverwaltung befürchten, dass die Zahl der Fälle im Jahr 2015 auf 13.000 steigen wird, was eine Bedrohung des Rechtssystems darstellt und die schwedischen Steuerzahler enorme Summen kostet.

13. Oktober: Die Polizei leitet Ermittlungen gegen Daniel Sestrajcic (39), den Führer der Linkspartei (Vänsterpartiet) in Malmö ein. Sestrajcic wird verdächtigt, zwei Polizisten gegen den Kopf getreten zu haben, als er gegen die Entfernung einiger Palästinenser demonstrierte, die eine Woche zuvor illegal ein Lager vor der dem Büro der Einwanderungsbehörde aufgeschlagen hatten. Sestrajcic, ein Mitglied des schwedischen Parlaments, nimmt häufig an solchen Demonstrationen teil. Er bestreitet die Anschuldigungen, doch die Polizei sagt, dass sie den Vorfall gefilmt habe. Dessen ungeachtet bekunden lokale und nationale Führer der Linkspartei ihr Vertrauen zum gewalttätigen Sestrajcic. Während auf das Urteil gewartet wird, geht er weiter seiner Arbeit nach.

13. Oktober: Es wird von der Überfüllung der schwedischen Schulen berichtet; vielen Schulen fällt es schwer, mit dem enormen Zustrom von Migranten zurechtzukommen. Bildungsminister Gustav Fridolin hat herausgefunden, dass viele der ankommenden Migranten keinerlei Schulbildung haben; jetzt möchte er die schwedischen Grundschulen für erwachsene männliche Migranten öffnen und diese gemeinsam mit 8-Jährigen in eine Schulklasse stecken. [besteht da nicht die Gefahr sexueller Übergriffe, Kindesmissbrauch?]

15. Oktober: Die Gemeinde der Stockholmer Kathedrale schockiert viele ihrer Mitglieder, indem sie einem muslimischen Scharialehrer erlaubt, vor Schülern des christlichen Glaubens einen Vortrag zu halten. Viele Ex-Muslime kommen, um zu protestieren. Zweck des Vortrags sollte es sein, so Vikar Ulf Lindgren, die "Angst vor dem Islam und anderen Religionen zu bekämpfen". Eine derjenigen, die dagegen protestiert, dass ein Muslim über den christlichen Glauben spricht, ist Mona Walter, eine ehemalige Muslimin, die zum Christentum konvertiert ist. Sie stellt etliche kritische Fragen, wird aber schnell abgewürgt. Der christlichen Tageszeitung Dagen sagt Walter: "Dies ist so, als würde man denjenigen, die vor dem Terror des Islam im Nahen Osten fliehen, ins Gesicht spucken."

15. Oktober: Ahmad El-Moghrabi, 21, wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Im Februar hatte El-Moghrabi unter Drogeneinfluss mit seinem Luxusauto eine schwedische Mutter und ihr Kind angefahren und war dann vom Tatort geflohen. Obwohl die Mutter einen schweren Hirnschaden erlitt und ihr ein Bein amputiert werden musste, wurde das Strafmaß auf lediglich zwei Jahre und neun Monate Haft festgesetzt. Das Gericht sagt, drei Jahre seien angemessen, es habe jedoch in Betracht gezogen, dass El-Moghrabi zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes unter 21 war. Er muss dem Opfer zudem ein Schmerzensgeld von 335.000 Kronen (etwa 35.000 Euro) zahlen.

15. Oktober: Ein 24 Jahre alter Kongolese, Loran Guy Mogi, wird wegen des Mordes an seiner schwangeren schwedischen Freundin Therese Eriksson angeklagt, die er im August erdrosselte. Nach dem Mord floh Mogi aus dem Land, wurde aber eine Woche später in einem Flüchtlingszentrum in Hannover festgenommen. Laut seinem Anwalt verspürt Mogi nun "große Trauer und wünscht sich, er könne die Uhr zurückdrehen". Während des Prozesses streitet Mogi den Vorwurf des Mordes ab, bekennt sich aber zu Körperverletzung und Totschlag. Er wollte die Abschiebung vermeiden, wird aber am 17. November zu 18 Jahren Gefängnis, gefolgt von Abschiebung, verurteilt.

15. Oktober: Das Södersjukhuset-Krankenhaus in Stockholm eröffnet die wohl erste Klinik, die auf männliche Vergewaltigungsopfer spezialisiert ist. Immer mehr Männer werden im multikulturellen Schweden vergewaltigt. Laut dem Amt für Kriminalstatistik, dem Brottsförebyggande rådet, wurden 2014 370 Sexualverbrechen gegen Männer und Jungen registriert; man nimmt aber an, dass die tatsächliche Zahl der Fälle wesentlich höher ist.

Psychotherapeut Börje Svensson, der viele Jungen und Männer kennt, die sexuell missbraucht wurden, sagt: "Männer, die vergewaltigt wurden, wollen sich nicht eingestehen, was tatsächlich passiert ist; sie fühlen sich schuldig, so, als ob sie irgendwie Komplizen wären. Es fällt ihnen sehr schwer, sich als Opfer zu sehen."

16. Oktober: Interne Polizeiakten kommen ans Licht, die zeigen, dass 70 Prozent derer, deren Asylantrag abgelehnt wird, die Entscheidung ignorieren und illegal in Schweden bleiben. Von den 9.000 Personen, deren Namen der Polizei von der Einwanderungsbehörde dieses Jahr übermittelt worden waren, waren 70 Prozent von ihrem registrierten Wohnsitz verschwunden und hatten die Polizei verlegen zurückgelassen. Patrik Engström, der Leiter der schwedischen Grenzpolizei, sagt dem schwedischen Staatsradio: "Das bedeutet, dass wir einen Fahndungsaufruf für diese Personen verfassen, aber nicht aktiv nach ihnen suchen. Wir warten auf Hinweise und so was. Wir haben nicht die Kapazitäten, um rauszugehen und ins Blaue hinein zu suchen." Bei der Polizei stapeln sich mittlerweile 21.000 Abschiebungsbefehle.

16. Oktober: Lennart Holmlund, ein sozialdemokratischer Ratsherr aus Umeå, beschwert sich auf Facebook über Roma, und steht nun unter Verdacht gegen die Gesetze gegen Hassreden verstoßen zu haben. Holmlund hatte auf Facebook gepostet, nachdem er in der Lokalzeitung gelesen hatte, dass im Umkreis der Stadt menschliche Fäkalien, mutmaßlich von Roma, gefunden worden seien. Daraufhin schrieb er, dass Roma offenbar einen Blankoscheck hätten, verschiedenste Straftaten zu verüben und dass "Schweden niemals so defäkiert [bajsat] haben, niemals." Der Ratsherr argumentierte, dass es möglich sein müsse, über alles zu reden, solange man bei der Wahrheit bleibt. Zwei Tage später war er jedoch gezwungen, sich zu entschuldigen und zu betonen, dass er kein Rassist sei.

17. Oktober: Schwedens nationaler Polizeikommissar, Dan Eliasson [1], sagt, er glaube nicht, dass es in Schweden genug Chaos gebe, um einen stärkeren Grenzschutz zu rechtfertigen. Für Eliasson sind Hunderttausende von Migranten, die 2015 nach Schweden kommen, keine Bedrohung für Gesetz und Ordnung. Am selben Tag verlangt Jimmie Åkesson, der Vorsitzende der [einwanderungskritischen] Schwedendemokratischen Partei, unverzüglich Grenzkontrollen zu errichten.

[1] Ingrid Carlqvist schreibt über den offensichtlichen links angehauchten Polizeipräsidenten von Stockholm, Dan Eliasson: „Der ehemalige Punkrocker und jetzige Polizeichef von Stockholm, Dan Eliasson, soll die sexuellen Übergriffe von 200 afghanischen Migranten auf einem Musikfestival 16 Monate lang vertuscht haben. Nun fordern die Schwedendemokraten seinen Rücktritt.

Der Minister für Justiz und Migration, Morgan Johansson, sagte kürzlich, dass Schwedens Grenzen offen blieben, obwohl Schweden voll sei und es Asylsuchenden keinen würdigen Empfang bereiten könne. Es scheint Schwedens Strategie zu sein, die Grenzen offen zu halten und die Asylbewerber dann auf andere EU-Länder zu verteilen – Länder, die eine völlig andere Einwanderungspolitik haben als Schweden mit seinen offenen Grenzen und großzügigen Sozialleistungen. Ob diese Länder wirklich Schweden von seiner Last erleichtern wollen, bleibt abzuwarten. Dänemark hat dies bereits abgelehnt; es sagt, Schweden (welches Dänemark immer wieder des Rassismus beschuldigt) müsse seine Suppe selbst auslöffeln.

20. Oktober: Die Historikerin Heléne Lööw kommentiert in der Tageszeitung Göteborgs-Posten die vielen Brände in Asyleinrichtungen – etwas, das Schweden schon in den 1990er Jahren heimgesucht hatte. In einem Interview erklärt Lööw, die Leute, die damals wegen der Anschläge auf Asylunterkünfte verurteilt wurden, seien keine "Rechtsextremisten" oder "marginalisierte junge Männer" gewesen, sondern gewöhnliche Leute mit normalen sozialen Bindungen. "Anschläge auf Asyleinrichtungen geschehen in Zyklen", so Lööw. "So etwas gibt es nicht nur in Schweden. Sie kommen in ganz Europa in Wellen. Bei jeder Welle können darunter auch Fälle von ‚gewöhnlichen Pyromanen‘, Versicherungsbetrug oder reine Unfälle sein." Seinerzeit hätten die Anschläge aufgehört, so Lööw, als im Zuge des Kriegsendes im ehemaligen Jugoslawien Asyleinrichtungen geschlossen wurden und keine Flüchtlinge mehr auftauchten.

21. Oktober: Es wird berichtet, dass die psychologische Untersuchung des IKEA-Mörders Abraham Ukbagabir gezeigt habe, dass er seine Opfer – Carola and Emil Herlin – gezielt und bewusst ausgewählt hat, weil sie "schwedisch aussahen". Hätte er eine Schusswaffe besessen, erklärt er, hätte er sie benutzt, weil "dies seiner Botschaft mehr Gewicht gegeben" hätte. Die psychologische Untersuchung hat gezeigt, dass Ukbagabir nicht an einer ernsthaften geistigen Erkrankung leidet, auch nicht zum Zeitpunkt der Morde an einer solchen litt. Sein Prozess endet am 30. Oktober, und das Gericht verkündet sofort das Urteil: Ukbagabir wird zu "lebenslänglicher Haft" verurteilt, was in Schweden etwa 18 bis 25 Jahre bedeutet. Danach wird er abgeschoben – wenn es dann möglich sein wird, ihn in sein Heimatland Eritrea abzuschieben. Derzeit gibt es "Hindernisse", die Abschiebungen nach Eritrea verhindern: Schwedens Behörden kümmern sich mehr darum, welche Zukunft der Mörder in seinem Heimatland Eritrea hat, als um das Risiko, dass er weitere Schweden töten wird.

21. Oktober: Es wird berichtet, dass die schwedische Polizei immer öfter wegen Schlägereien, Drohungen und Auseinandersetzungen zwischen Asylsuchenden zu Asylunterkünften gerufen wird – an diesem Tag sind es Einrichtungen in Tomelilla, Söderhamn und Sundsvall.

21. Oktober: Die Wochenzeitung Lokaltidningen enthüllt, dass Waffenschmuggler eine Methode entdeckt haben, wie sie durch Zollkontrollen fahren können, ohne angehalten zu werden: Die Zöllner haben Anweisung, niemals Fahrzeuge anzuhalten, in denen mehr Personen sitzen, als Zöllner anwesend sind. In den letzten Jahren wurde die Zahl der Zöllner stark reduziert, ein Umstand, den Waffen- und Drogenschmuggler sich zunutze machen. "Natürlich haben die Kriminellen das herausgefunden", sagt der pensionierte Bezirksstaatsanwalt Sven-Erik Alhem.

"Sie setzen fünf große, kräftige Männer in einen Mercedes oder BMW und fahren ungehindert durch die Zollkontrollen. Minuten später gibt es in Malmö noch mehr illegale Waffen. Ich beobachte diese Nachgiebigkeit bei vielen Strafverfolgungsbehörden, muss ich leider sagen. Sie verwenden mehr Zeit darauf, anderswo die Schuld abzuladen, als darauf, das Verbrechen zu bekämpfen."

22. Oktober: Anton Lundin Pettersson, 21, ermordet in der Kronan-Schule in Trollhättan einen Schüler und einen Referendar. Mit einer Darth-Vader-Maske verkleidet und mit einem Schwert und einem Messer bewaffnet attackiert Lundin Pettersson Schüler ausländischer Abstammung. Er wird vom ersten Polizisten erschossen, der am Tatort eintrifft. Ministerpräsident Stefan Löfven reist sofort nach Trollhättan und verurteilt die Tat; er spricht von einer rassistischen Tat und einem "schwarzen Tag für Schweden". Sein Auftritt steht in starkem Kontrast zu seiner Reaktion auf die ebenfalls rassistisch motivierten Morde bei IKEA in Västerås am 10. August, als er nichts zur Unterstützung der Opfer gesagt oder getan hatte.

22. Oktober: Mark Saliba, der ältere von zwei Brüdern zwischen 20 und 30, die verdächtigt werden, am 7. März in Uddevalla einen dreifachen Mord begangen zu haben, wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein jüngerer Bruder wird freigesprochen. Das Gericht urteilt, dass Mark Saliba drei Personen erschossen hat: Rawand Aziz, 22, Alaa Farraj, 21, und ein 18-jähriges Mädchen. Sie wurden alle in den Kopf geschossen, mehrere Male, als sie auf dem Boden lagen. Die Frau, die Freundin einer der beiden anderen Opfer, wurde wahrscheinlich erschossen, weil sie eine Zeugin war. Die Saliba-Brüder, die libanesisch-syrischer Herkunft sind, haben zahlreiche Vorstrafen.

22. Oktober: Um schwedische Schüler migrantenfreundlicher zu machen, hat eine Schule in Östersund 1.200 Schüler der neunten Klasse in einen Container gesteckt und sie "Asyl beantragen lassen". "Wir haben immer gedacht, dass sie hier einfach herkommen", sagt ein Mädchen in einem Fernsehbeitrag, "nun aber wissen wir, was sie durchgemacht haben, dass sie Geld und so bezahlt haben." Malin Bäckström, die für die Übung verantwortlich ist, sagte laut der Tageszeitung Östersunds-Posten, der Grund sei, "den Schülern Werkzeuge zu geben, mit denen sie sich an Diskussionen beteiligen können und verstehen, was sie im Fernsehen sehen und in den Zeitungen lesen."

23. Oktober: Akram Ali, Yonés Hachimi und Mohamed Mesawe werden wegen der brutalen Gruppenvergewaltigung eines schwedischen Mädchens im Fåfängan-Park in Stockholm angeklagt. Die drei jungen Männer, die behaupten, Teenager zu sein, sich aber weigern zu sagen, aus welchem Land sie kommen, sahen das Mädchen am 9. September kurz nach Mitternacht allein am Stadtparkskai stehen und weinen. Sie gingen auf sie zu und sagten, dass sie sie trösten und ihr helfen wollten. Dies veranlasste wohl das Mädchen, ihnen in das Gebiet von Fåfängan zu folgen, wo sie in Zelten leben.

Sie vergewaltigten das Mädchen einer nach dem anderen, schlugen und erdrosselten sie fast. Nach zwei Stunden gelang es dem Mädchen zu fliehen und einen Bus anzuhalten. Obwohl sie aufgelöst war und weinte, war sie so geistesgegenwärtig, die Kondome mitzunehmen, die die Männer bei den Vergewaltigungen benutzt hatten. Ein Polizist mit einem Polizeihund fand die Männer rasch und verhaftete sie. Obwohl sie am 5. November wegen Vergewaltigung unter erschwerenden Umständen verurteilt werden, ist die Strafe milde. Es wird den Männern geglaubt, dass sie unter 18 sind, darum werden sie nur zu Jugendarrest verurteilt. In sechs bis neun Monaten werden sie wieder nachts durch Stockholm streifen.

25. Oktober: Scheich Abdulkadir Mumin, der zehn Jahre lang in Göteborg lebte, hat dem Islamischen Staat die Gefolgschaft geschworen. Diese Nachricht wird nun von CNN mitgeteilt, doch der Scheich ist schon seit 2001 bekannt. Damals zeigte ihn eine schwedische Dokumentation, wie er verlangte, dass an seiner Tochter eine Genitalverstümmelung durchgeführt wird. 2003 zog er nach London, 2010 nach Somalia. Mumin pries Osama bin-Laden und unterstützte Al-Qaeda und Al-Shabaab. Magnus Sandelin, Autor des Buches Jihadi-Schweden in islamistischen Terrornetzwerken, nennt die Entwicklungen in Schweden im Hinblick auf die Dschihadisten zutiefst beunruhigend: "Der heutige Strom ist völlig anders als vor ein paar Jahren. Das zeigt sich schon, wenn man auf die schiere Anzahl der Berichte von Leuten sieht, die mit den radikalen Bewegungen sympathisieren."

26. Oktober: Wieder einmal weigert sich eine Gruppe von Asylbewerbern, in ihre Unterkünfte einzuziehen. Diesmal sind es etwa 30, die meinen, die Asyleinrichtung in Lima sei nicht "urban" genug. Wie sie sagen, fürchten sie sich vor "wilden Tieren im Wald".

26. Oktober: Die Regierung schließt ein Abkommen mit der Opposition im Parlament, das u.a. die Einwanderungspolitik und temporäre Aufenthaltserlaubnisse betrifft. Doch die Ausnahmen, die es bei dieser neuen Regelung gibt, sind so zahlreich, dass viele Schweden die Übereinkunft missbilligen. Sechs von zehn Schweden wollen, dass die Einwanderungsregeln beträchtlich verschärft werden.

26. Oktober: Die Polizei von Malmö ist ohnmächtig angesichts einer kriminellen Bande, die einen Wohnblock übernommen hat. Die Bande verkauft im Keller Drogen, verjagt Handwerker und bedroht das Leben des Eigentümers, Fredrik Malmberg. Wegen der Drohungen trauen sich Wachleute nicht, im Gebäude zu patrouillieren, die Post stellt den Bewohnern keine Pakete zu. Das Haus befindet sich in der Rasmusgatan-Straße, die so sehr in den Händen des Verbrechens ist, dass sogar die Polizei aufgegeben zu haben scheint. Erik Åberg, der für das Gebiet zuständige Polizeikommissar, sagt der Website KIT, dass die Zeit, die die Polizei auf eine einzelne Adresse verwenden könne, begrenzt sei: "Selbst wenn wir sie verhaften, sind sie schon bald darauf wieder auf der Straße."

27. Oktober: Ein drei Jahre alter Song aus der schwedischen Fernsehshow "Dilemmas mit Doreen" (Dilemman med Doreen) wird plötzlich zum Gesprächsgegenstand im Internet. In dem Video zu dem Song sind blonde schwedische Kinder (und viele Immigrantenkinder) zu sehen, wie sie den Tauhid-Finger zeigen – eine islamistische Geste, die bedeuten soll, dass es nur einen Gott gibt, und die zum wichtigsten Symbol des Islamischen Staates geworden ist. Sie singen: "Es gibt nichts, was du dagegen tun kannst …" Schwedische Kinder zu sehen, die scheinbar ihre eigene religiöse Ausrottung begrüßen, empört viele Leute, die in zahlreichen Internetforen ihren Abscheu bekunden.

27. Oktober: E-Mails, die an die Öffentlichkeit gesickert sind, enthüllen, dass das Finanzministerium auf der Suche nach Geld ist, mit dem es die galoppierenden Kosten der Masseneinwanderung nach Schweden finanzieren kann. Alle Bereiche der Regierung werden aufgefordert, umgehend "konkrete Vorschläge für Budgetkürzungen zu machen, samt Einschätzung der Folgen, außerdem Maßnahmen zur Kostenreduktion, die die Regierung beschließen kann. Die Vorschläge sollen 2016 und/oder 2017 zu einer Kostensenkung führen; es werden aber auch Vorschläge erbeten, die zu dauerhaft niedrigeren Kosten führen".

27. Oktober: Parlamentsmitglied Kent Ekeroth (Schwedendemokraten) reicht beim Justizombudsmann Beschwerde ein gegen die Einwanderungsbehörde und ihren leitenden Direktor für Rechtsangelegenheiten, Fredrik Beijer. Laut Ekeroth hat die Einwanderungsbehörde schwedische Gesetze ignoriert, die die Alterseinschätzung sogenannter unbegleiteter Flüchtlingskinder regeln, die in vielen Fällen in Wahrheit "Männer zwischen 18 und 40" sind. Obwohl es immer schon ein Gesetz zur Altersbestimmung gab, hat die Einwanderungsbehörde es nicht angewendet. Erst seit diesem Herbst sind die "Kinder" gezwungen, ihr Alter nachzuweisen.

27. Oktober: Das staatliche schwedische Fernsehprogramm Rapport enthüllt, dass die Einwanderungsbehörde 2015 1,4 Milliarden Kronen (150 Millionen Euro) für die private Unterbringung von Asylbewerbern zahlen wird. Am meisten profitiert der ehemalige Schallplattenmogul Bert Karlsson, der in diesem Jahr 190 Millionen Kronen (20 Millionen Euro) kassiert. In den frühen 1990er Jahren war Karlsson der Vorsitzende einer einwanderungskritischen Partei, der Neuen Demokratie (Ny Demokrati), die von 1991 bis 1994 im schwedischen Parlament vertreten war. Heutzutage hingegen verdient er viel Geld mit einer Politik, die er einst bekämpft hat. Als er gefragt wurde, ob es die großen Profite sind, die ihn veranlasst haben, nun Unterkünfte für sogenannte unbegleitete Flüchtlingskinder zu planen, antwortete Karlsson: "Selbstverständlich. Das ist irre. Warum, glauben Sie, beteiligen sich all die Risikokapitalgeber daran?"

27. Oktober: Das Rote Kreuz kündigt eine neue "Hotline gegen Extremismus" an. "Die Telefone laufen ab dem 16. November und sind von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr zu erreichen. Der Dienst ist ein Pilotprojekt, das zunächst bis Juni 2016 laufen soll. Dann wird die Regierung entscheiden, ob es dauerhaft fortgesetzt wird. Der Kopf hinter der Unterstützungshotline ist Mona Sahlin, die von der Regierung eingesetzte Nationale Koordinatorin gegen gewaltsamen Extremismus". In einer Presseerklärung sagt Sahlin: "Als nationale Koordinatorin habe ich einen großen Bedarf an Unterstützung bei denen ausgemacht, die Menschen nahe stehen, die in gewaltsamen Extremismus involviert sind. Das kann die Mutter, der Bruder, der Fußballtrainer, der Lehrer oder der Sozialarbeiter sein."

28. Oktober: Ein 24 Jahre alter illegaler Einwanderer aus Nicaragua, der letzten Sommer eine 17-Jährige in einer U-Bahn-Station brutal vergewaltigte, ist zu fünf Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Neben der Vergewaltigung wurde er auch für einen Raubüberfall auf eine 39 Jahre alte Frau verurteilt. Der Mann wird aus Schweden abgeschoben – darf aber nach 15 Jahren wiederkommen.

Ingrid Carlqvist ist eine in Schweden lebende Journalistin und Autorin und Distinguished Senior Fellow des Gatestone Institute.

Quelle: Schweden: Klinik für männliche Vergewaltigungsopfer & staatlich finanzierte "Jungfräulichkeitstests"

Siehe auch:

Angela Merkel isoliert: Frankreich lehnt deutsche Flüchtlings-Politik ab

Gerd Held: Angela Merkels Flüchtlingspolitik ist gescheitert

Dirk Maxeiner: Niedersächsischer Denunzianten-Stadl: Wie man einen politisch unbotmässigen Lehrer schikaniert

Ludwigsburg: Umstrittenes Urteil in Ludwigsburg: Amtsgericht bestraft Helfer

Immer mehr Nordafrikaner wollen nach Europa

Markus Vahlefeld: Sprecherin der Linksjugend, die von mehreren Migranten vergewaltigt wurde, bedankt sich bei ihren Vergewaltigern

Raymond Ibrahim: Muslimische Verfolgung von Christen, April 2015

1 Jul

von Raymond Ibrahim

Englischer Originaltext: „Islamic! Islamic!“

Übersetzung: Stefan Frank

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Aus dem Innern des Zimmers, in dem er sich versteckte, konnte er hören, wie die Bewaffneten die Türen öffneten und die Personen in den Zimmern fragten, ob sie Muslime oder Christen seien.

„Die Motorradfahrer stiegen von ihren Motorrädern ab und fingen an auf [den christlichen Journalisten] Shamim Masih einzuprügeln. Sie drohten: Sie wüssten, wo seine Familie und seine Wohnung seien; sollte er nicht aufhören, über christliche Angelegenheiten zu berichten, dann würden sie ihm und seiner Familie eine Lektion erteilen“, sagt Nazir S. Batti von der Pakistanischen Christlichen Kongresspartei.

„Allein die Stadt Mossul besaß 45 Kirchen. Jetzt gibt es keine einzige mehr. Die Gebäude wurden zerstört. In Syrien wurden 400 Kirchen zerstört. … Das gleiche passiert in Nigeria, Pakistan und Nordafrika“, sagt Kyrill, Patriarch von Moskau und der ganzen Rus.

„Über das, was mit den Christen im Irak und in Syrien geschieht, berichten die arabischen Medien nicht so, wie es menschlichen Wesen zusteht – ganz gleich, welcher Religion sie angehören“, sagt der saudische Schriftsteller Hani Naqshabandi.

Islamischer Staat schlachtet äthiopische Christen ab

Zwei Monate nach der Veröffentlichung eines Videos, das zeigte, wie ihre Mitglieder in Libyen 21 koptische Christen abschlachten, hat die Dschihad-islamische Gruppe ein neues Video herausgegeben, auf dem zu sehen ist, wie in Libyen weitere Christen massakriert werden, weil sie nicht die jizya [Kopfsteuer] gezahlt haben, ein Lösegeld, das gemäß Koran 9:29 von „Leuten des Buches“ [Bibel, Tora] verlangt wird, die sich weigern, zum Islam zu konvertieren. Bei den Ermordeten handelt es sich um etwa 30 Äthiopier, die ein Sprecher des IS abschätzig als „Anbeter des Kreuzes“ bezeichnet.

Einigen der Christen wurde im Stile einer Hinrichtung in den Hinterkopf geschossen, anderen wurde wie zuvor den Kopten der Kopf abgeschnitten.

Der Sprecher des IS wendet sich zudem an die „Christen in aller Welt“:

„Wir sagen den Christen in aller Welt, dass der Islamische Staat expandieren wird, wenn es Allah erlaubt. Und er wird zu euch kommen, selbst wenn ihr in verstärkten Festungen seid. Darum wird jeder, der sich dem Islam anschließt, Sicherheit haben, und auch jeder, der den Dhimmah-Vertrag [Unterwerfung: Behandlung und sozialer Status dritter Klasse] akzeptiert, wird Sicherheit haben. Jeder aber, der sich widersetzt, wird nichts anderes von uns sehen als die Spitze eines Speers. Die Männer werden getötet werden und die Kinder versklavt, und all ihr Wohlstand wird als Beute genommen werden. Dies ist der Richterspruch von Allah und Seinem Boten.“

In einer Erklärung weist die koptische christliche Kirche Ägyptens darauf hin, dass die äthiopischen Märtyrer, wie schon die 21 Kopten vor ihnen, „allein deshalb ermordet wurden, weil sie sich weigerten, sich von ihrem Glauben loszusagen“.

Al-Shabaab ermordet 147 Menschen, trennt Muslime von Christen

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Am 2. April stürmen in Kenia Bewaffnete der somalischen islamischen Gruppe Al-Shabaab („die [islamische] Jugend“) die Garissa-Universität, sondern die christlichen Studenten aus und ermorden sie, wobei sie einige enthaupten. Insgesamt werden bei dem Überfall 147 Menschen getötet, womit dieser Dschihad noch „spektakulärer“ ist als der Al-Shabaab-Angriff auf die Westgate Mall in Nairobi von 2013, dem 67 Menschen zum Opfer fielen (auch seinerzeit wählten die islamischen Bewaffneten Christen zum Abschlachten aus).

Laut Augenzeugen gingen die islamischen Bewaffneten sehr sorgfältig dabei vor, die Christen von den Muslimen zu trennen, bevor sie zum Massaker schritten. (Kenia ist zu 83 Prozent christlich, hat aber eine Minderheit von 11 Prozent Muslimen). Aus dem Innern des Zimmers, in dem er sich versteckte, habe er hören können, wie die Bewaffneten die Türen öffneten und die Personen in den Zimmern fragten, ob sie Muslime oder Christen seien, sagt Collins Wetangula, der stellvertretende Vorsitzende der Studentenvereinigung. „Wenn jemand ein Christ war, wurde er auf der Stelle erschossen. Bei jedem Gewehrschuss dachte ich, dass ich sterben werde.“

Al-Shabaab ist seit langem dafür bekannt, die Christen zum Zweck des Abschlachtens von den Muslimen zu trennen (hier sind vier Beispiele). Auch andere dschihadistische Gruppen wie Boko Haram und der Islamische Staat legen Wert darauf, dass sie Christen aussondern, bevor sie sie massakrieren – eine Tatsache, die von den „Mainstreammedien“ häufig ausgelassen wird.

Ägyptische Kirchen unter Beschuss

Am 5. April 2015, als die koptischen Christen Palmsonntag feiern, wird in Alexandria, Ägypten, eine Kirche angegriffen. Zu nächtlicher Stunde eröffnen Bewaffnete aus einem Auto heraus das Feuer auf die Kirche und verletzen einen Polizisten und zwei Zivilisten.

Am 12. April 2015, Ostersonntag nach orthodoxem Kalender, werden im Gebiet Zagazig zwei Bombenanschläge auf Kirchen verübt. In der Nähe einer koptisch-orthodoxen Kirche explodiert eine Autobombe, ein anderer Sprengsatz detoniert in der Nähe der Evangelischen Kirche im selben Gebiet. Obwohl es keine Berichte über Opfer gibt, legen ähnlich gelagerte Fälle der Vergangenheit nahe, dass dabei leicht zahlreiche Menschen hätten ums Leben kommen können. Am 1. Januar 2011 etwa, als Ägyptens Christen Neujahr feierten, explodierten Autobomben in der Nähe von Alexandrias Kirche der Zwei Heiligen – 23 Gläubige werden getötet, Dutzende schwer verletzten.

Am 3. April 2015 randalieren Muslime, weil Präsident Sisi erlaubt hat, dass die Kopten in Al-Our eine Kirche bauen. Dies ist der Ort, in dem 13 der 21 vom Islamischen Staat enthaupteten Christen aufgewachsen waren und wo ihre Familien immer noch wohnen. Kurz nach den islamischen Freitagsgebeten werden ortsansässige Muslime gewalttätig. Niemals würden sie den Bau einer Kirche dulden, schreien sie, dazu: „Ägypten ist islamisch!“. Nach Sonnenuntergang werden Molotov-Cocktails und Steine auf eine andere koptische Kirche geworfen, Autos werden in Brand gesetzt – darunter eines, das einem Verwandten eines vom Islamischen Staat enthaupteten Mannes gehört –, zahlreiche Menschen werden verletzt. [1]

Einen Tag später, am 4. April 2015, randalieren Muslime in dem Dorf Gala‘, im Distrikt Samalout [200 km südlich von Kairo; d. Übers.]. Nachdem die dortigen Kopten jahrelang auf die Genehmigung hatten warten müssen, ihre verfallene Kirche restaurieren zu dürfen (hier sind Fotos), haben sie diese nun endlich bekommen. Bald darauf werden koptische Wohnhäuser, Geschäfte und Personen mit Steinen beworfen. Bauernhöfe, die Christen gehören, werden zerstört, ihr Gemüse wird herausgerissen. Dabei werden die ganze Zeit islamische Slogans geschrien, darunter „Es gibt keinen Gott außer Allah“ [Allahu Akbar] und „Islamisch! Islamisch!“.

Die Christen von Nag Shenouda in der Stadt Sohag [400 km südlich von Kairo; d. Übers.] haben nach 44 Jahren des Wartens endlich die notwendige Genehmigung erhalten, eine neue Kirche zu errichten. Muslime randalieren und brennen das Zelt nieder, das Christen errichtet haben, um dort ihren Glauben zu praktizieren. Die Christen von Nag Shenouda müssen Ostern deshalb auf der Straße feiern (siehe dieses Foto). Als einer von ihnen versucht, einen Gottesdienst bei sich zu Hause abzuhalten, werden er und seine Wohnung von einem muslimischen Mob angegriffen.

Weitere islamische Angriffe auf christliche Kirchen

Syrien: Der Islamische Staat zerstört mindestens drei Kirchen, die sich unter seiner Kontrolle befinden:

Am Ostersonntag zerstört der Islamische Staat die Kirche der Jungfrau Maria – eine assyrische Kirche, die 1934 gebaut und eingeweiht wurde – von Tel Nasri im Nordosten Syriens. Tel Nasri, dessen Name man grob mit „christlicher Hügel“ übersetzen kann, ist eines von Dutzenden christlichen Dörfern entlang des Flusses Khabur, die alle Ende Februar vom Islamischen Staat angegriffen und besetzt wurden (mehr darüber hier und hier).

Am 28. April werden die assyrische Kirche Sankt Odisho in Tel Tal sowie die armenische Kirche von Aleppo zerstört.

Nigeria: In einem christlichen Dorf in Nigerias nördlichem Staat Kano zündet am 1. April ein muslimischer Mob eine Kirche an. Muslime suchen nach einem jungen Mann, den sie töten wollen. Er hatte sich vom Islam losgesagt und war wieder zu seinem alten christlichen Glauben zurückgekehrt. Der mit Macheten bewaffnete Mob greift auch christliche Dorfbewohner an, zündet das Haus eines Pastors an und tötet eine seiner Töchter. General Dikko, ein örtlicher Kirchenvertreter, sagt:

„In Anwesenheit der christlichen Gemeinschaft wurden die Kirche und alle Besitztümer niedergebrannt, ungeachtet allen Flehens, die Zerstörung zu stoppen. Die Brandstifter sammelten Maisstrünke [Maisstiele] und brachten sie in die Kirche, um größeren Schaden anzurichten. … Wir haben das Recht, jeglicher Religion unserer Wahl anzugehören und überall im Land zu leben. Wir rufen die Behörden dazu auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, das Leben und den Besitz jeden Bürgers dieses Landes zu schützen.“

Pakistan: Zwei Angreifer auf einem Motorrad eröffnen in Lahore am Haupttor zu einer Kirche einer christlichen Schule das Feuer; im Kreuzfeuer werden zwei Passanten verletzt.

Malaysia: Am Sonntag, den 19. April, randaliert und protestiert ein muslimischer Mob von etwa 50 Menschen gegen eine kleine protestantische Kirche in der Hauptstadt Kuala Lumpur. Ziel ihres Zorns ist das Kreuz auf dem Gebäude.

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Das Kreuz, das zentrale Symbol des Christentums, sei ein „Angriff auf den Islam“ und könne „den Glauben junger Leute beeinflussen“, sagen Mitglieder des Mobs. Das Kreuz wird schließlich entfernt.

Weitere muslimische Massaker an Christen

Auf hoher See: Am 16. April werfen muslimische Migranten bei der Überfahrt von Libyen über das Mittelmeer 53 Christen über Bord. Das meldet die Polizei auf Sizilien. Das erklärte Motiv: Die Opfer „praktizierten den christlichen Glauben, während die Aggressoren Muslime waren“. Laut einem anderen Bericht wurden die Christen über Bord geworfen, weil ein Junge zum jüdisch-christlichen Gott gebetet habe. Mit den Worten: „Hier beten wir nur zu Allah“, befahlen Muslime ihm, damit aufzuhören. Schließlich seien die Muslime nach Zeugenangaben wütend geworden, hätten angefangen „Allahu Akbar!“ zu schreien und begonnen, die Christen ins Meer zu werfen. [2]

Nigeria: Nigerianische Medien berichten am Montag, den 6. April 2015: Laut dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte seien „möglicherweise alle 276 christlichen Schülerinnen, die von Boko Haram 2014 entführt worden sind, unter einer Gruppe von Frauen, die letzten Monat [März] von Boko Haram massakriert wurde.“ [3]

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Wurden die 276 christlichen Schülerinnen. die 2014 von Boko Haram in Chibok, Nigeria, entführt wurden, getötet?

Syrien: In der Nacht vom 10. auf den 11. April feuern islamische Rebellen Raketen auf ein christliches Viertel in Aleppo. Der Angriff hinterlässt schwere Zerstörungen im östlichen Teil des vor allem von Assyrern und Armeniern bewohnten Stadtteils Sulaymaniyah. Mindestens 40 Menschen, die meisten von ihnen Assyrer – darunter Frauen und Kinder –, werden getötet. Auch eine assyrisch-katholische Kathedrale wird beschossen, dabei werden drei Zivilisten verletzt. „Unser Osterfest hat sich in Trauer verwandelt“, sagt eine Nonne aus Aleppo: „Manche Menschen sind aufgewacht und hatten kein Haus mehr, andere starben unter dem Schutt.“

Ägypten: Ein muslimischer Mann sticht mehrmals mit einem Messer auf eine Christin ein, dann wirft er ihre Leiche in einen Kanal. Die 48 Jahre alte, verheiratete Koptin Gamila Basilious lebte in Minya. Nach Angaben der Polizei klingelte der Mann, Mahmoud Hassan Abdulhamid, an ihrer Tür und erkundigte sich nach ihrem Ehemann. Nachdem er herausgefunden hatte, dass dieser nicht zu Hause war, nutzte er die Situation und stach ihr wiederholt in den Hals und die Brust. Als „Ungläubige“ werden koptische Christen in Ägypten immer wieder angegriffen. Zu diesen Angriffen gehören Entführungen, Angriffe auf Kirchen und wahllose Massaker.

Islamische Angriffe auf die christliche Freiheit: Apostasie, Blasphemie, Missionierung

Uganda: Fünf Muslime vergewaltigen und prügeln die 17-jährige Tochter eines christlichen Pfarrers. Die Angriffe sind Berichten zufolge „Vergeltung“ dafür, dass der Pfarrer sich weigert, die christlichen Gottesdienste in der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Region einzustellen. Das Mädchen näherte sich gerade dem Gebäude der New-Hope-Kirche, wo sein Vater als Pfarrer tätig ist, als es von den Vergewaltigern entführt und in ein nahegelegenes Gebüsch gezerrt wurde. In seinen Worten:

„Die fünf Muslime hielten mich fest, dann vergewaltigten sie mich. Ich versuchte zu schreien, doch sie drohten, mich zu töten. Einer von ihnen sagte: ‚Dein Vater sollte mit diesen Gebetstreffen aufhören, bei denen er versucht, Muslime dazu zu bringen, Christen zu werden, und das Kirchengebäude schließen – wir haben ihn etliche Male gewarnt.'“

Als Gemeindemitglieder zur nächtlichen Messe erschienen, fliehen die Verdächtigen. Die Gemeindemitglieder bringen die 17-jährige Tochter des Pfarrers in ein örtliches Krankenhaus, wo sie wegen schwerer Verletzungen und eines seelischen Schocks behandelt wird. Ihr Vater sagt: „Das Mädchen hat immer noch Probleme zu sprechen. Sie sagt nur ein paar Worte, dann verstummt sie. Sie braucht eine Traumatherapie.“ Schon früher hatte der Vater Drohungen erhalten, in denen er dazu aufgefordert wurde, keine christlichen Gottesdienste mehr abzuhalten. Eine SMS lautete: „Du sollst wissen, dass wir deine Kirche nicht in dieser Gegend wollen. Wenn du hier weiter betest, wirst du es bereuen.“

Bangladesch: Ein muslimischer Mob attackiert einen ehemaligen Muslim und seine Frau, weil sie zum Christentum übergetreten sind. Die beiden werden angegriffen, nachdem sie sich haben taufen lassen und gerade auf dem Nachhauseweg sind. Vor den Augen ihrer beiden kleinen Kinder schlägt ein muslimischer Imam dem Mann ins Gesicht. Dann reißt der islamische Mob den Zaun des Hauses der Familie nieder und sagt: Dafür, dass sie den Islam verlassen hätten, werde man die „Abtrünnigen“ aus dem Dorf jagen. Auch der Mann, der das Paar getauft hat, wird von dem Mob bei sich zu Hause attackiert und geschlagen; später verliert er seinen Arbeitsplatz.

Ägypten: Gad Yunan, ein koptischer christlicher Lehrer und fünf seiner koptischen Schüler werden wegen „Verachtung von Religionen“ verhaftet. Ihr „Verbrechen“ besteht darin, dass sie auf Yunans iPhone ein 30-Sekunden-Video gedreht haben, in dem sie sich über den Islamischen Staat lustig machen – was Ägyptens Muslime und Behörden offenbar mit einem Lächerlichmachen des Islam gleichsetzen, obwohl Muslime im Westen doch immer wieder darauf beharren, der IS habe „mit dem Islam nichts zu tun“. Um die örtlichen Muslime zu befrieden – die mit Gewalt auf das Video reagiert und u.a. einen Steinhagel auf die Wohnungen und Geschäfte von Christen hatten niederprasseln lassen – wird Yunan aus seinem Dorf al-Nasriya „verbannt“. Yunans Bruder Khamis sagt: „Ich sehe in dem Video keinerlei Beleidigung des Islam. Sie haben Witze über Daesh (die arabische Abkürzung des IS) gemacht, nicht über den Islam. Mein Bruder hatte keine Absicht, die islamische Religion zu beleidigen.“ [4]

Äthiopien: In Äthiopiens Region Melka Belo werden die beiden Männer Gemechu Jorgo und Scheich Amin verhaftet, weil sie Bibeln verteilt haben. Das islamische Recht verbietet es, für irgendeine andere Religion als den Islam Werbung zu machen oder diese zu verbreiten. In der Haft sind die beiden Schikanen und körperlichen Misshandlungen vonseiten der Behörden ausgesetzt. Einmal erinnert Jorgo den Distriktverwalter Jamal Adam an sein verfassungsmäßiges Recht, den christlichen Glauben frei auszuüben. Als Antwort darauf nimmt der muslimische Verwalter Jorgos Bibel und schlägt ihm damit dreimal ins Gesicht. Amin, ein ehemaliger muslimischer Scheich und Vorbeter in der Moschee, ist erst vor kurzem zum Christentum übergetreten. Im Gefängnis üben Beamte beständig Druck auf ihn aus, Christus abzuschwören und zum Islam zurückzukehren. Er weigert sich. Beide Männer kommen schließlich frei. Äthiopien ist ein mehrheitlich christliches Land, Muslime machen etwa ein Drittel der Bevölkerung aus.

Usbekistan: Im April erscheinen Berichte, wonach zahlreiche Christen schikaniert und mit Geld- und Haftstrafen belegt wurden, weil sie das Recht der Religionsfreiheit in Anspruch genommen haben. Einer dieser Gefangenen aus Gewissensgründen – Doniyor Akhmedov, der Kirchenrat der Baptistengemeinde – muss, nachdem er 15 Tage in Haft saß, das Äquivalent von drei Jahresgehältern eines Beziehers des offiziellen Mindestlohns zahlen. Zu den anderen Häftlingen aus Gewissensgründen, die für kurze Zeit inhaftiert werden, gehören ein Protestant aus Bukhara, der wegen „illegaler religiöser Aktivitäten“ für sieben Tage im Gefängnis sitzt, und ein weiterer Protestant, der zehn Tage lag inhaftiert ist wegen „des illegalen Lehrens von Religion“. Ihre Namen werden aus Angst vor weiteren Übergriffen nicht veröffentlicht. Neun weitere Protestanten werden wegen des „illegalen Aufbewahrens“ christlicher Literatur und Medien zu Geldstrafen verurteilt. Ihre Wohnungen wurden von der Polizei durchsucht, diese beschlagnahmte dabei christliche Bücher, CDs und DVDs.

Die christliche Menschenrechtsorganisation Forum 18 News berichtet: „Religiöse Minderheiten sind in Usbekistan strenger Beobachtung ausgesetzt. Sie können ihren Glauben nicht offen ausüben, ohne dass ihnen harte Strafen wie Gefängnis oder hohe Geldstrafen drohen“

Dhimmitum: Allgemeine Gewalt und Feindschaft gegenüber Christen

Frankreich: Am 15. April werden auf dem Friedhof von Saint-Roch de Castres (Tarn) 215 Grabsteine und Kreuze beschädigt und geschändet (hier sind Fotos). Der Täter wird später verhaftet. Die Staatanwältin Charlotte Beluet sagt: „Der Verdächtige, der am Donnerstag um 12.45 Uhr festgenommen wurde, entspricht der Beschreibung des Zeugen, eines Friedhofsangestellten, der an einem Mann vorbeikam, der eine weiße Djellaba [arabisch-muslimisches Gewand] trug, und ihm folgte. … Der Mann wiederholt wieder und wieder muslimische Gebete, er sabbert, und man kann sich nicht mit ihm verständigen. Wegen seines Zustands kann er nicht in Untersuchungshaft.“ In der Annahme, dass er „mental unausgeglichen“ ist, wird er ins Krankenhaus eingeliefert.

Irak: Der Islamische Staat veröffentlicht Fotos, die zeigen, wie seine Mitglieder auf unter seiner Kontrolle befindlichen Friedhöfen christliche Grabsteine und Kreuze zerstören; darunter ist auch der in der Nähe der syrisch-orthodoxen Kathedrale gelegene älteste christliche Friedhof von Mossul. Der IS zitiert islamische Schriften, die diese Taten rechtfertigen. Die Fotos werden auf zahlreichen dschihadistischen Websites gepostet. Auf einigen ist zu sehen, wie Mitglieder des Islamischen Staates Vorschlaghammer benutzen, um Grabsteine zu zerstören und die eingemeißelten Kreuze zu entfernen.

Ein Mitglied des Islamischen Staates wird dabei gefilmt, wie es einen christlichen Grabstein in Mossul zerstört, Irak, April 2015. (Foto: MEMRI)

Bangladesch: Am Ostersonntag wird ein christliches Dorf der Angehörigen des Khasia-Stammes von Muslimen attackiert. Der muslimische Besitzer einer Teeplantage, Syed Ara Begum, greift es gemeinsam mit einem muslimischen Mob an, während die Dorfbewohner die Messe feiern. Berichten zufolge trachtet der Plantagenbesitzer danach, sich das Land der Christen unter den Nagel zu reißen. Nachdem er die Schreie seiner Gemeinde gehört hat, rennt Bruder James Kiron Rozario zum Schauplatz des Angriffs. Bei seinem Eintreffen wird er von der muslimischen Menge mit einem Messer attackiert und erleidet ernste Verletzungen; ihm wird mit dem Tod gedroht. Danach stiehlt der muslimische Mob Gegenstände im Wert von ca. 3.500 Euro, zerstört Bibeln, Kreuze, Ikonen, Musikinstrumente und Wohnungen und tötet mutwillig Hühner und Ziegen. Monsignore Bejoy N. D’Cruze OMI, der Bischof von Syleht, sagt: „Wir leben in Angst. … Wir wollen Gerechtigkeit und Sicherheit für unsere Priester und Gläubigen. Wir hoffen, dass die Regierung eine friedliche Lösung finden wird und dass unsere Leute frei von Spannungen leben können. … „Sie [die katholischen Khasia] sind eine sehr friedliche Gemeinde, trotzdem werden sie häufig Opfer der bengalischen [muslimischen] Mehrheit.“

Pakistan: Am Morgen des 17. April eröffnen mutmaßliche islamische Milizionäre das Feuer auf die St. Francis-Oberschule, eine 1842 in Lahore gegründete katholische Schule, die lange Zeit als beste Schule der Stadt galt. Ein Schüler und zwei Wachleute werden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Obwohl das Motiv des Anschlags noch ermittelt werden muss, sagt der christliche Anwalt Sardar Mushtaq Gill, ein prominenter christlicher Menschenrechtsanwalt in Pakistan, in einer Erklärung, „dieser neuerliche Angriff zeigt die Verschlechterung der Lage der Christen in Pakistan und schürt noch mehr Angst“.

Am 29. März wird Shamim Masih – ein christlicher Reporter, der die muslimische Verfolgung aufdeckt – in Islamabad von zwei Männern auf einem Motorrad angegriffen. Nazir S. Batti, der Führer der Pakistanischen Christlichen Kongresspartei, sagt: „Die Motorradfahrer stiegen von ihren Motorrädern ab und fingen an, auf Shamim Masih einzuprügeln. … [Sie] brachen seinen Arm und drohten: Sie wüssten, wo seine Familie und seine Wohnung seien; sollte er nicht aufhören, über christliche Angelegenheiten zu berichten, dann würden sie ihm und seiner Familie eine Lektion erteilen.“ Wie üblich, versäumt es die Polizei, den Vorfall aufzunehmen. In den Worten Bhattis: „Da Shamim Masih ein christlicher Journalist ist, schenken die Polizei und die Behörden dem Vorfall keine Beachtung und haben kein Interesse daran, Ermittlungen einzuleiten.“

Am 1. April schießen islamische Militante auf den Bruder des christlichen Anwalts und Aktivisten Sardar Mushtaq Gill und verletzen ihn. Es ist die jüngste Attacke auf Gill und seine Familie, die von islamischen Militanten verübt wird. Diese sind offenbar wütend auf ihn, wegen seiner Kritik an den umstrittenen Blasphemiegesetzen – welche regelmäßig der Vorwand für Übergriffe auf Pakistans christliche Minderheit sind. Ein Menschenrechtler sagt: „Pervaiz Gill [der Bruder] erlitt eine Schussverletzung im unteren Rückenbereich und wurde ins Jinah-Krankenhaus in Lahore gebracht, wo die Kugel entfernt wurde.“ Allerdings „nahm die Polizei den Schützen nicht fest“, der der Öffentlichkeit als Muhammed Bilal bekannt ist. „Unser Leben ist weiterhin in Gefahr, solange der Täter nicht verhaftet wird.“ Letzten August wurde Gills Haus schon zum zweiten Mal nachts von Kugeln durchlöchert.

Syrien: Seitdem Idlib am 28. März islamischen Rebellen in die Hände gefallen ist, werden die christlichen Bewohner der Stadt angegriffen und ein 57 Jahre alter griechisch-orthodoxer Prister, Ibrahim Farah, Vorsteher der der Jungfrau Maria gewidmeten griechisch-orthodoxen Gemeinde, wurde entführt. Letzten Berichten zufolge erwartet Farah, der sich entschlossen hatte, in der Stadt zu bleiben, um Christen zu helfen, die nicht zur Flucht in der Lage sind, ein „Prozess“.

Aufmunternde Worte, keine Taten

Da die muslimische Verfolgung von Christen exponentiell zunimmt, wächst die Zahl der Christen und Politiker, die anfangen, über sie zu reden, wenn es auch keine angemessene Antwort darauf gibt. Wie Papst Franziskus im April während einer Messe sagt, ist die heutige Kirche eine „Kirche der Märtyrer“. Weiter sagt er:

„Wie viele Stephans gibt es heute in der Welt! Lasst uns unserer Brüder gedenken, deren Kehlen am Strand in Libyen [vom Islamischen Staat] aufgeschlitzt wurden; lasst uns des Jungen gedenken, der angezündet wurde; lasst uns jener Migranten gedenken, die von anderen Migranten aus dem Boot ins offene Meer geworfen wurden, weil sie Christen waren; lasst uns der Äthiopier gedenken, die erst vorgestern ermordet wurden, weil sie Christen waren … und vieler anderer. Vieler anderer, von denen wir noch nicht einmal wissen, und die in Gefängnissen leiden, weil sie Christen sind. … Die heutige Kirche ist eine Kirche der Märtyrer: Sie leiden, sie geben ihr Leben, und wir werden von Gott gesegnet, ihre Zeugen zu sein.“

Patriarch Kyrill von Moskau und dem ganzen Rus – der einst einen Brief an Barack Obama schrieb, in dem er ihn anflehte, seine Außenpolitik, die die Verfolgung der syrischen Christen ermöglicht hat, zu ändern – spricht erneut von der drohenden Auslöschung der Christen des Nahen Ostens:

„Regelmäßig erreichen mich Berichte von schrecklichen Verbrechen, die an Christen verübt werden, vor allem im Nordirak. Ich habe diese Orte besucht und erinnere mich an die vielen Kirchen und Klöster dort. Allein die Stadt Mossul besaß 45 Kirchen. Jetzt gibt es keine einzige mehr. Die Gebäude wurden zerstört. In Syrien wurden 400 Kirchen zerstört. … Das Christentum ist derzeit die am stärksten verfolgte Religion. Das gleiche passiert in Nigeria, Pakistan und Nordafrika.“

Der saudische Schriftsteller und Romancier Hani Naqshabandi sagt: „Unsere religiösen Institutionen geben uns keinen Raum für freie Gedanken. … Sie [die saudischen Institutionen] haben gesagt, dass ein Christ ein Ungläubiger sei, ein Bewohner der Hölle, ein Feind Allahs und des Islam. Also sagten wir: ‚Möge Allah sie verfluchen.'“ Er weist zudem auf eine wenig bekannte Tatsache hin: „Die Christen benötigen Schutz … Über das, was mit den Christen im Irak und in Syrien geschieht, berichten die arabischen Medien nicht so, wie es menschlichen Wesen zusteht – ganz gleich, welcher Religion sie angehören.“

Selbst der britische Premierminister David Cameron, der regelmäßig dafür kritisiert wird, zu weich gegenüber Islamisten zu sein, macht in seiner Osteransprache die folgenden Bemerkungen:

„Es ist unsere Pflicht, auch über die Verfolgung von Christen auf aller Welt zu sprechen. Es ist wahrhaft schockierend, dass im Jahr 2015 immer noch Christen wegen ihres Glaubens bedroht, gefoltert und sogar getötet werden. Von Ägypten bis Nigeria, von Libyen bis Nordkorea. Überall im Nahen Osten wurden Christen aus ihren Häusern verjagt, gezwungen, von Ort zu Ort zu fliehen; viele wurden gezwungen, ihren Glauben zu widerrufen oder brutal ermordet. All diesen mutigen Christen im Irak und in Syrien, die ihren Glauben ausüben oder andere beherbergen, sagen wir: ‚Wir stehen an eurer Seite‘.“

Über diese Serie

Obgleich nicht alle und noch nicht einmal die meisten Muslime daran beteiligt sind, weitet sich die Verfolgung von Christen aus. Die Reihe „Muslimische Verfolgung von Christen“ wurde entwickelt, um einige – bei weitem nicht alle – Beispiele von Verfolgung, die jeden Monat ans Licht kommen, zusammenzutragen.

Sie dokumentiert, was die Mainstreammedien oft zu berichten versäumen.

Sie geht davon aus, dass solche Verfolgung nicht zufällig, sondern systematisch ist und überall und in allen Sprachen und Ethnien verübt wird.

Raymond Ibrahim ist Autor des Buches Crucified Again: Exposing Islam’s New War on Christians (herausgegeben von Regnery in Zusammenarbeit mit dem Gatestone Institute, April 2013).

[1] Laut einem örtlichen Priester und Sprecher der Kopten war der muslimische Angriff auf eine koptische christliche Kirche – die mit Präsident Sisis Genehmigung gebaut werden sollte, um die 21 koptischen Christen zu ehren, die vom Islamischen Staat in Libyen massakriert wurden – ganz und gar typisch und eine Erinnerung daran, dass der Geist der islamischen Scharia weiterhin über der Souveränität des ägyptischen Staates steht. In einem Interview sagte er:

„Was passiert, ist, dass wenn wir den Entschluss fassen, eine Kirche zu bauen, wir dann diesen Entschluss nicht in die Tat umsetzen können, weil einige Muslime das nicht wollen, weil sie die Kirche nicht wollen – dies ist zuallererst ein Versagen des Staates und seiner Behörden und ein Versagen des Rechtsstaats. Wenn eine Gruppe dagegen vorgeht [mit Gewalt, zahlreiche Kopten wurden verletzt] und die Polizei sie walten lässt, dann ist das wie eine Seuche, die sich überallhin ausbreiten wird.

Heute gibt es eine Entscheidung, aber dann sind da vielleicht drei oder vier Bruderschaftler oder Salafisten, die dagegen sind, und die Regierung scheint mit ihnen zu protestieren – in diesem Fall bekommt jeder, der die Pläne [mit Gewalt] vereiteln will, eine günstige Gelegenheit.“

[2] Laut Associated Press:

„Die Polizei von Palermo sagt, sie habe 15 Verdächtige des Angriffs auf hoher See festgenommen, von denen sie durch die Befragung weinender Überlebender aus Nigeria und Ghana erfahren hatte, die am Mittwoch in Palermo angekommen waren, nachdem sie auf See von dem Schiff Ellensborg gerettet worden waren.

Den 15 Männern wird mehrfacher von religiösem Hass motivierter Mord vorgeworfen, sagte die Polizei in einer Erklärung.

Die Überlebenden berichten, sie seien am 14. April in Libyen an Bord eines Schlauchboots gegangen, auf dem sich 105 Passagiere befunden hätten, Teil einer Welle von Migranten, die sich die ruhige See und das gute Wetter zunutze machten, um die riskante Überfahrt von Libyen anzutreten, von wo aus die meisten Schmuggelrouten ihren Ursprung nehmen.

Während der Überfahrt wurde den Migranten aus Nigeria und Ghana – mutmaßlich Christen – von 15 anderen Passagieren von der Elfenbeinküste, Senegal, Mali und Guinea-Bissau angedroht, dass sie auf See zurückgelassen würden.

Schließlich wurde die Drohung wahrgemacht und 12 Personen wurden über Bord gestoßen. Die Erklärung besagt, das Motiv sei gewesen, dass die Opfer den christlichen Glauben praktizierten, während die Aggressoren Muslime waren.“

Nur indem sie eine „menschliche Kette“ bildeten, um dem Angriff zu widerstehen, gelang es den überlebenden Christen, an Bord zu bleiben, so die Erklärung. …“

[3] Die einflussreiche Zeitung This Day zitiert Zeid Ra’ad al Hussein mit den Worten: „Die jüngste Rückeroberung von Territorien im Nordosten Nigerias hat makabre Schauplätze von Massengräbern und offensichtliche Hinweise auf Tötungen durch Boko Haram zutage gefördert.“ Er zitiert verschiedene Berichte, die an sein Büro in Genf gelangt sind, „darunter die Ermordung der Frauen von Kombattanten, sowie von Frauen und Mädchen, die in Sklaverei gehalten wurden.“

[4] Ein koptischer Ladenbesitzer erzählt von den wütenden Reaktionen von Muslimen, nachdem sie von dem Video erfahren hatten:

„Es gab drei oder vier Volksaufläufe in verschiedenen Teilen des Dorfes, denn unser Dorf ist sehr groß. Sie riefen Slogans gegen Christen und das Christentum. Sie sangen: ‚Wir werden dich mit unseren Seelen und unserem Blut verteidigen, o Islam! Wir werden dich nicht verlassen; wir werden dich rächen!'“

„Sie ließen Steinhagel auf christliche Häuser niederprasseln, hämmerten drohend an Türen und Fenster und griffen Läden an, die koptischen Christen gehören. Sie zerstörten die Tür von meinem Geschäft und ein Fotostudio, das dem Vater einer der beiden Jungen gehört.“

„Drei Tage lang lebten wir in Angst und Panik. Wir blieben in unseren Häusern, und unsere Kinder gingen nicht zur Schule. Wir konnten auch nicht zur Kirche gehen, um die Messen der [koptischen] Heiligen Woche zu besuchen.“

Ein anderer ortsansässiger Kopte beschreibt, wie sein Haus attackiert wurde:

„Am Donnerstagabend (9.April) griffen die muslimischen Demonstranten unser Haus an. Sie bewarfen es mit Steinen und beleidigten uns. Sie schrien: ‚Kafirs (Ungläubige), wir können euch hier nicht wohnen lassen. Wir werden euch aus dem Dorf vertreiben.‘ Sie stahlen auch die Fenster aus unserem Haus. … Wir konnten in diesen Tagen nicht zur Kirche gehen. Wir sind auch am Samstag nicht zur Kirche gegangen, um die Ostermesse zu besuchen. Bis jetzt sind wir in unseren Wohnungen geblieben und haben Angst, dass die Angriffe auf uns von Neuem losgehen.“

Quelle: Muslimische Verfolgung von Christen, April 2015

Siehe auch:

Prof. Soeren Kern: Großbritannien: Pfarrer droht Gefängnis wegen „grober Beleidigung“ des Islam

Dr. Andreas Unterberger: Wenn das nicht Krieg ist, was bitte dann?

Michael Klonovsky: Grazer Amokfahrer rast absichtlich in Menschenmenge

Uzay Bulut: Wer ist verantwortlich für die Gräuel in der muslimischen Welt?

Das nächste große Schlachtfeld ist Europa

Akif Pirincci: Nach Dolezal-Gate jetzt Pirincci-Gate

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