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Palästina: Verewigung einer Flüchtlingskrise – USA streicht UN-Hilfswerk “UNRWA” 65 Millionen Dollar

7 Feb

beit_hanunBy btselem – Muhammad SabahCC BY 4.0

Von Adrian F. Lauber *

Washington handelt: Geldentzug für die UNRWA

Es ist amtlich. Gestern berichtete die Nachrichtenagentur Associated Press, dass die Trump-Administration rund 65 Millionen Dollar von den geplanten 125 Millionen an Hilfsgeldern für palästinensische Flüchtlinge streicht. Die Regierung verlangt, dass das zuständige UN-Hilfswerk seine Arbeit einer gründlichen Überprüfung unterzieht. Zusätzliche Geldgaben aus den Vereinigten Staaten soll es nur geben, wenn sich bei der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) grundsätzliche Dinge ändern.1

Die Trump-Administration hat Anfang des Monats bereits angekündigt, dass sie Hilfsgelder für die UNRWA zu kürzen gedenkt, wenn die palästinensische Führung nicht an den Verhandlungstisch zurückkehrt.2 Die Auszahlung der geplanten 125 Millionen Dollars war deshalb zunächst ausgesetzt worden. Diese 125 Millionen entsprechen etwa einem Drittel der jährlichen Unterstützung, die die UNRWA von den USA erhält.3 Jetzt ist die Kürzung um 65 Millionen offiziell.

Dass die palästinensische Führung plötzlich friedensbereit wird, war – meines Erachtens – ohnehin nicht zu erwarten und die jüngsten verbalen Rundumschläge des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas haben dies bestätigt. Mit dieser Führung ist kein Frieden zu machen.4

Nach dem Motto „Ein Mann, ein Wort“ war es richtig, die Hilfsgelder für die UNRWA – wie angekündigt – zu kürzen, aber keineswegs nur deswegen. Ein Denkzettel und ein Anstoß zu grundsätzlichen Veränderungen waren überfällig.

2. Der Ursprung dieser Flüchtlingskrise

Die palästinensische Flüchtlingskrise hat ihren Ursprung im arabisch-israelischen Krieg von 1948/49, in dem das frisch gegründete Israel sich gegen die Invasion seiner Nachbarn zur Wehr setzen musste. Aufgrund dieses Krieges gab es Flüchtlingsbewegungen. Nun gibt es allerdings viel Unkenntnis und viele Missverständnisse, auch viele böswillig verbreitete Lügen, was dieses Thema angeht.

Weil radikale Israel-Gegner, aber auch viele, die es einfach nicht besser wissen, ihn ständig wiederholen, ist der Mythos einfach nicht tot zu kriegen, dass die Juden im Heiligen Land einen Staat nur für Juden hätten errichten und darum alle Araber vertreiben wollen.

Dieser Mythos hat zwar einen ganz kleinen wahren Kern, ist aber trotzdem nur ein Mythos. Was stimmt, ist, dass es führende israelische Politiker gab – allen voran der erste Premierminister David Ben Gurion, die damals aufgrund der bereits seit Jahrzehnten schwelenden Konflikte nicht wirklich daran glaubten, dass Juden und Araber im selben Staat friedlich zusammenleben können und dass ein Bevölkerungstransfer nötig sein würde.5

Aber es ist zu unterscheiden, was persönliche, beispielsweise in Tagebüchern festgehaltene Gedanken einzelner Politiker sind und was das offizielle politische Programm des Staates ist. Fakt ist: es gab keinen Plan, das gerade gegründete Israel ethnisch zu säubern und alle Araber zu vertreiben!6

Richtig ist nur, dass ein Teil der arabischen Flüchtlinge in der Tat von israelischen Kämpfern von ihren Wohnsitzen vertrieben wurde. Es wäre also falsch zu sagen, dass Israel ganz unschuldig ist. Es hat auch von seiner Seite in jenem Krieg Unrecht gegeben.7

Aber die meisten arabischen Flüchtlinge sind damals von selbst gegangen, weil sie sich und ihre Familien vor den Kampfhandlungen in Sicherheit bringen wollten, oder weil sie von arabischen Führern und Militärs dazu aufgerufen wurden, sich erst einmal – im wahrsten Sinne des Wortes – aus der Schusslinie zu begeben, bis man mit den Israelis fertig sein würde. Denn das Ziel war ja nichts Geringeres, als den gerade gegründeten Judenstaat wieder von der Landkarte zu streichen.

Palästinensische Flüchtlinge

Daraus wurde nichts. Israel gewann den Krieg und behauptete seine Existenz. Am Ende des Krieges lebten etwa 125.000 Araber in Israel – bei einer Gesamtbevölkerung von 800.000. Bis Ende 1949 wuchs die arabische Population auf ca. 160.000.

Den Arabern war bereits in der israelischen Unabhängigkeitserklärung im Mai 1949 ein Leben als gleichberechtigte Staatsbürger angeboten worden. Sie wurden auch Staatsbürger mit aktivem und passivem Wahlrecht, allerdings blieben sie noch bis 1966 in ihrem Alltagsleben massiven Einschränkungen unterworfen. Es herrschte starkes Misstrauen zwischen den Bevölkerungsgruppen, das auch nicht unbegründet war. Damals gab es und gibt es bis heute eine erhebliche Zahl israelischer Araber, die ihrer Überzeugung nach Feinde des jüdischen Staates waren bzw. sind.

Fast zwanzig Jahre lang lebten die israelischen Araber zunächst unter Militärverwaltung und bedurften zum Verlassen ihres Wohnortes – sei es zwecks Arztbesuch, sei es zwecks Teilnahme an einer Familienfeier, was auch immer – einer Genehmigung des Militärgouverneurs. Auch wurden ihre Böden beschlagnahmt. Diese strengen Auflagen wurden schließlich abgeschafft.8 Heute gibt bei Meinungsumfragen eine absolute Mehrheit der israelischen Araber an, dass es ihnen in Israel gut geht und dass sie in keinem anderen Land lieber leben würden, auch wenn es bis heute unbestreitbar Probleme im Zusammenleben gibt.9

Ganz anders ergeht es ihren Vettern und Cousinen, die 1948/49 oder später während des Sechstagekrieges (1967) geflohen sind, und deren Nachkommen, aber daran ist nicht Israel schuld.

3. Sonderstatus für eine Gruppe

Wenn man sich mit dem Problem der palästinensischen Flüchtlinge beschäftigt, fällt eines sofort auf. Für diese eine Flüchtlingsgruppe gelten andere Maßstäbe als für alle anderen Flüchtlinge der Welt. Die Krux [das Problem, die Schwierigkeit] dabei ist, dass man nirgendwohin geflohen sein muss, um palästinensischer Flüchtling zu sein. Man gilt nämlich schon dann als palästinensischer Flüchtling, wenn man Nachkomme palästinensischer Flüchtlinge ist. Mittlerweile sind es schon die Enkel oder sogar die Urenkel der ursprünglichen Flüchtlinge, die als solche gezählt werden.

So kommt es, dass die Zahl derjenigen, die als palästinensische Flüchtlinge deklariert [ausgegeben, erklärt] werden, immer weiter zunimmt. Inzwischen sind bei der zuständigen UNRWA über 5 Millionen Menschen als palästinensische Flüchtlinge registriert.10

So hoch wie deren Geburtenraten sind, wird die Zahl bis 2030 voraussichtlich auf 8,5 Millionen anwachsen und bis 2060 fünfundzwanzig Mal so groß sein wie die Zahl der ursprünglichen Flüchtlinge, die im Jahr 1950 von der UNRWA registriert worden sind.11 Und das, obwohl bis dahin kein einziger echter palästinensischer Flüchtling mehr am Leben sein wird.

1950 wurde die Zahl palästinensischer Flüchtlinge auf ca. 711.000 geschätzt.12 Davon leben nach aktuellen Schätzungen aus Washington heute noch etwa 30.000.13 Die überwältigende Mehrheit der so genannten palästinensischen Flüchtlinge von heute sind also keine Flüchtlinge im sonst üblichen Wortsinn.

Und überhaupt: wie ist es eigentlich möglich, dass nach siebzig Jahren ein großer Teil – ca. ein Drittel – dieser „Flüchtlinge“ noch immer in 58 Flüchtlingslagern lebt?14 Sogar im Gazastreifen und im Westjordanland, Israels nächster Nachbarschaft, gibt es noch Flüchtlingscamps. Um den Vergleich noch einmal zu bemühen: das ist ungefähr so, als würden deutsche Flüchtlinge aus Niederschlesien samt ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln bis heute – über siebzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg – im benachbarten Sachsen in Flüchtlingslagern leben.

Allein die Vorstellung ist absurd. So wie Deutschland imstande war, deutsche Landsleute bei sich aufzunehmen und zu integrieren, so sollte man meinen, dass es den arabischen Nachbarn Israels zuzumuten sein müsste, ihre arabischen Brüder und Schwestern, die dieselbe Kultur und Sprache, meist auch dieselbe Religion (Islam) teilen, bei sich zu integrieren. Und die deutsche Flüchtlingskrise ab 1945 war wesentlich schlimmer als die palästinensische. Damals wurden ca. zwölf Millionen Menschen vertrieben.

Natürlich ist palästinensischen Flüchtlingen Unrecht angetan worden – genauso wie deutschen Flüchtlingen aus den ehemaligen Ostgebieten jenseits der Oder-Neiße-Linie. Trotzdem ist es nun einmal so, dass jemand, der einen Krieg anfängt und verliert, hinterher in einer denkbar schlechten Position ist, sich über Verluste von Land und mögliche Flüchtlingsbewegungen zu beschweren. Deutschland hat 1939 einen Krieg angefangen und verloren. Hätte es das nicht getan, hätte es den Verlust der damaligen Ostgebiete und die millionenfache Vertreibung von Deutschen nicht gegeben.

Die arabischen Staaten haben 1948 das nur Stunden alte Israel überfallen und den UN-Teilungsplan für Palästina abgelehnt. Israel dagegen hat diesen Teilungsplan – wenn auch nicht gern, wie man zugeben muss – akzeptiert und seinen Nachbarn ausdrücklich Frieden angeboten. Die Nachbarn wollten nicht den Frieden, sondern Israels Zerstörung. Aber sie haben die Quittung dafür bekommen: sie haben verloren.

Hätten die arabischen Staaten den Krieg von 1948/49 nicht angefangen, hätte es die palästinensische Flüchtlingskrise nicht gegeben. Auch deswegen sollte es ihnen zugemutet werden, sich um die Lösung dieser Krise zu kümmern. Aber genau das tun sie nicht. Sie und das Hilfswerk UNRWA sind viel mehr dabei, diese Flüchtlingskrise künstlich zu verewigen. Deswegen hält man inzwischen sogar Urenkel echter Flüchtlinge in diesem Status fest.

Die Millionen sollen keine gleichberechtigten Staatsbürger werden, sondern Flüchtlinge bleiben. Dieser Status soll perpetuiert [bewahrt, verfestigt, erhalten] werden, damit man die Menschen als politisches Druckmittel gegen den jüdischen Staat einsetzen kann.

Es geht letztendlich darum, Israel demographisch [bevölkerungsmäßig] zu vernichten. Denn das wäre die Folge, wenn man die Forderung nach dem Rückkehrrecht für alle so genannten palästinensischen Flüchtlinge tatsächlich erfüllen würde. Wenn wir noch berücksichtigen, dass die bereits in Israel, Gaza und dem Westjordanland lebende arabische Population [Bevölkerung] auch hohe Geburtenraten aufweist15, läuft es darauf hinaus, die Juden zur Minderheit im eigenen Land zu machen, also Israel zu beseitigen.

Dazu passt, dass die palästinensische Führung um den angeblich gemäßigten Mahmud Abbas sich bis heute weigert, Israel als jüdischen Staat bzw. Nationalstaat des jüdischen Volkes anzuerkennen. Das Nachsehen haben die palästinensischen Flüchtlinge, die vielfach unter schlechten Bedingungen leben müssen, rechtlich benachteiligt sind und keinerlei Aussicht darauf haben, aus dieser Situation herauszukommen.

Das scheint die vielen Palästina-Freunde aber vergleichsweise wenig zu interessieren. Das Leid von Palästinensern scheint nur dann von Interesse zu sein, wenn man’s irgendwie den Israelis in die Schuhe schieben kann. Nach dem Motto „No Jews, no news.“

Wenn palästinensische Flüchtlinge in Jarmuk in syrischen Flüchtlingslagern [in der Nähe von Damaskus] von lebenswichtigen Gütern abgeschnitten und [von IS-Kämpfern] massakriert werden16, wenn sie im Irak von Milizionären umgebracht werden, wenn man ihnen elementare Rechte vorenthält17 – was soll’s? Ist ja kein Jude beteiligt – was also kümmert das uns?

Zerstörung in Jarmuk (BBC News, 7.4.2015)

4. Hassen lernen

Der Flüchtlingsstatus soll nicht nur de jure, sondern auch in Herzen und Hirnen der betreffenden Menschen perpetuiert [bewahrt, aufrecht erhalten] werden. Die UNRWA betreibt das größte Bildungswerk des Nahen Ostens mit 703 Schulen, in denen ca. 500.000 Kinder unterrichtet werden. Sie lernen von klein auf, dass sie die Opfer Israels sind und eines Tages nach Palästina „zurückkehren“ werden. Die Erziehung zur Feindschaft gegen Israel und Juden erfolgt vielfach nur subtil, aber deswegen nicht weniger wirkungsvoll. Gil Yaron schreibt in der „Welt“:

„Die [Berichte über die Inhalte von Lehrbüchern in UNRWA-Schulen] hielten fest, dass „die generelle Orientierung in den Büchern friedfertig ist“ und diese nicht „offen gegen Juden oder Israel aufhetzen“, verkündet das UNRWA stolz. Doch es verschweigt, dass Ortschaften innerhalb Israels immer noch als Palästina bezeichnet werden; dass man auf den meisten Karten Israel vergebens sucht, ebenso wie überwiegend jüdische Städte. „Die jüdische Verbindung zur Region und besonders zum Heiligen Land wird völlig verschwiegen“, heißt es in einem Bericht.“18

Aber es wird immer wieder auch ganz direkt. Während der Zweiten Intifada (2000-2005) hingen UNRWA-Schulen Poster von so genannten Märtyrern, die Juden umgebracht hatten. Lehrer in den betreffenden Schulen hätten es aus Angst vor Attentaten nicht gewagt, diese Poster zu entfernen, hieß es in einem Bericht.19

Nicht nur durch Bilder, sondern auch durch das Wort wird den Schulkindern der bewaffnete Kampf gegen Juden schmackhaft gemacht. Ein Gedicht für Fünftklässler lautet in unsere Sprache übersetzt so: „Wir kehren heim, zurück zu den Häusern, den Tälern, den Bergen, unter den Flaggen des Sieges, des Dschihad und des Kampfes, mit Blut, Selbstaufopferung, Brüderlichkeit und Loyalität.“20 Solche Verse sind aber nur die Spitze des Eisbergs.

Fachleute vom Center for Near East Policy Research fanden bei ihren Nachforschungen heraus, dass über 200 Lehrbücher, die in hunderten von UNRWA-Schulen im Gazastreifen, im Westjordanland und in Ost-Jerusalem für Erst- bis Neuntklässler genutzt werden, die Kinder dazu anhalten, Juden umzubringen und sich als Märtyrer im Kampf zu opfern – mit dem Ziel, die Juden aus dem Land zu treiben.21

Die Bücher schaffen es, selbst in einem eigentlich unpolitischen Fach wie Mathematik den Judenhass noch unterzubringen, wenn die Kinder als Variablen in Rechenaufgaben etwa die Zahlen der während der zwei Intifadas [palästinensische Aufstände, Straßenkämpfe] getöteten Juden verwenden sollen. Wieder und wieder geht es um den bewaffneten Kampf und um das so genannte Rückkehrrecht, nicht etwa um Koexistenz [friedliches Zusammenleben], um eine Zwei-Staaten-Lösung oder Ähnliches.

Für Flüchtlingskinder im Libanon und Syrien benutzt die UNRWA außerdem die Lehrbücher der dortigen Bildungsbehörden – und die verbreiten ganz offenen Judenhass und propagieren die Zerstörung Israels.22 

5. Skandalöse Connections (Beziehungen, Verbindungen)

Als ob das nicht schon genug wäre, liegt bei der UNRWA noch viel mehr im Argen. Bei der UNRWA arbeiten nämlich auch Mitglieder und Anhänger der radikal-islamischen, antisemitischen Terrororganisation Hamas aus dem Gazastreifen. Es ist unstrittig, dass die Miliz die UNRWA bis zu einem gewissen Grad infiltriert hat. Wie weit die Einflussnahme tatsächlich geht, ist allerdings umstritten.

Schon 2004 gab der ehemalige UNRWA-Kommissar Peter Hansen zu: „Natürlich haben wir Hamas-Leute auf unserer Angestelltenliste. Ich betrachte das nicht als Verbrechen.“23 Das sagte Hansen damals dem kanadischen Fernsehsender CBC. Zu dieser Zeit wollte die kanadische Regierung, die zu den Geldgebern der UNRWA gehört, Details erfahren, nachdem Israel vor der Hamas-UNRWA-Connection gewarnt hatte.24

2006 traten mehrere der neun UNRWA-Mitarbeiter, die sich um einen Sitz im palästinensischen Parlament bewarben, als Kandidaten der Hamas an. Von einem UNRWA-Schuldirektor ist bekannt, dass er Leiter eines Raketenlabors der Terrormiliz Palästinensischer Islamischer Dschihad war.

Mit der viel gerühmten Neutralität, der die UNRWA angeblich verpflichtet ist, ist es nicht weit her. Offiziell müssen die UNRWA-Mitarbeiter, die fast alle Palästinenser sind, ein Formular unterschreiben, auf dem sie versichern, dass sie keine politischen Verbindungen haben und sich nicht an Aktivitäten beteiligen, die die Neutralität der UNO verletzen würden. Aber das bedeutet in der Praxis nicht viel, wie James G. Lindsay, von 2002 bis 2007 Justiziar der UNRWA, schon vor Jahren enthüllt hat.25

Denn Organisationen wie die Hamas agieren im Prinzip wie die Mafia. Verräter und Feinde müssen damit rechnen, einfach aus dem Weg geräumt zu werden. UNRWA-Mitarbeiter werden eingeschüchtert und überlegen es sich drei Mal, ob sie sich der Hamas entgegenstellen oder Kollegen verpfeifen würden, die für die Hamas tätig sind. Wer im Herrschaftsbereich der Hamas eine Schule betreibt, wird auf die eine oder andere Weise dazu gebracht, sich ihr zu fügen.

Der israelische Journalist David Bedein hat in seinem Buch „UNRWA: A Roadblock to Peace“ Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen der UN-Organisation und der Hamas aufgelistet. Da werden Gedenkveranstaltungen für Hamas-„Märtyrer“ abgehalten, Lehrer von UNRWA-Schulen helfen nach Feierabend dabei, Raketen für die Hamas zu bauen, bei UNRWA-Jugendclubs geben sich Terroristen ein Stelldichein etc.26 UNRWA-Einrichtungen nutzen auch soziale Netzwerke, um Pro-Hamas-Propaganda zu verbreiten.

Im Oktober 2015, also zur Zeit der so genannten „Messer-Intifada“, wurde beispielsweise in einer UNRWA-Schule eine auf Facebook dokumentierte Feierstunde für diejenigen abgehalten, die bis dahin mit Messern und anderen Stichwerkzeugen auf Israelis losgegangen waren.27 Auch bei anderen Gelegenheiten wurde Facebook zur Verbreitung antisemitischer Agitation genutzt.28 Das ist aber kein Problem. Erst wenn man was gegen Angela Merkel oder Heiko Maas sagt oder gegen Islamisierung oder politisch konservativ ist, muss man mit Sperren rechnen.

Schulkinder im Oktober 2015. Auf dem Plakat steht: „Wir leben wie fliegende Falken und sterben wie standhafte Löwen für das palästinensische Heimatland.“ (Elder of Ziyon, 7.3.2016)

Schon die Inhalte ihrer Schulbücher zeigen, dass das Gedankengut, was die UNRWA verbreitet, an die Weltanschauung der Hamas problemlos anschlussfähig ist. Die Hamas ist noch radikaler, noch eliminatorischer [gewaltbereiter, tötungsbereiter], noch antisemitischer, aber grundsätzlich besteht ja Einigkeit darüber, dass Israel mit Waffengewalt bekämpft und zerstört werden muss. Dass es UNRWA-Mitarbeiter gibt, die mit der Hamas sympathisieren, sie unterstützen oder ihr sogar angehören, ist keine große Überraschung. Ein Skandal bleibt es trotzdem.

6. Trumps Beispiel folgen

Das alles reicht mir schon. Es ist für mich nicht einzusehen, dass amerikanische, deutsche und weitere westliche Steuergelder in eine Organisation investiert werden, die das palästinensische Flüchtlingsproblem nicht löst, sondern perpetuiert (aufrecht erhält, auch im eigenen Interesse, denn die UNRWA ist einer der größten Arbeitgeber Palästinas), die Israel- und Judenhass fördert und sogar mit Terroristen gemeinsame Sache macht.

Der Schritt, den Washington getan hat, war überfällig und ginge es nach mir, sollten Deutschland und andere europäische Länder diesem Beispiel folgen und endlich mal genau überprüfen, was für Leute sie mit dem Geld ihrer Steuerzahler versorgen. Und dann muss es mehr Konsequenzen geben: Wenn die UNRWA nicht bereit oder nicht fähig ist, Grundsätzliches zu ändern, wird ihr das Geld gekürzt oder nötigenfalls komplett gestrichen.

Wenn arabische Führer weiter daran festhalten wollen, das Flüchtlingsproblem zu verewigen, dann sollen sie doch bitteschön selber mehr oder alles für die UNRWA zahlen. Bislang waren die naiven Westler die Dummen, die zahlten und sich vorschwindeln ließen, sie würden damit dem Frieden dienen. So darf es nicht weitergehen.

Gegebenenfalls muss vielleicht sogar eine ganz neue Hilfe für notleidende Palästinenser im Ausland auf die Beine gestellt werden – eine, mit der die UNRWA nichts mehr zu tun hat. Jedenfalls muss klar gemacht werden, dass diese so genannte Flüchtlingshilfe, wie sie bisher aussah, vom Westen nicht mehr mitgetragen wird. Werden die Europäer auch etwas unternehmen oder bleiben sie auch in dieser Sache lieber beim Appeasement [Beschwichtigen, Verharmlosen] und beim Wegschauen?

Quellen:

  1. Associated Press, 16.1.2018: „US withholds $65 million from Palestinian aid programs“ by Matthew Lee https://apnews.com/0818481757934a7aabe6f51eea3bef6f

  2. The Tower, 3.1.2018: „Trump Threatens To Cut Aid To Palestinian Authority Over Ailing Peace Process“ http://www.thetower.org/5805-trump-threatens-to-cut-aid-to-palestinian-authority-over-ailing-peace-process/

  3. World Israel News, 6.1.2018: „US freezes $125 million grant to Palestinian ‘refugees’“ https://worldisraelnews.com/us-freezes-125-million-grant-to-palestinians/

  4. Siehe meinen Artikel: „Nach Trumps Jerusalem-Entscheidung: Die Apokalypse lässt auf sich warten“ https://conservo.wordpress.com/2018/01/19/nach-trumps-jerusalem-entscheidung-die-apokalypse-laesst-auf-sich-warten/

  5. Spiegel Geschiche 2 / 2015: „Israel“, S. 47 ff.: „Zwei Seelen in einem Körper“ von Tom Segev http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/132910027

  6. MENA Watch, 7.8.2017: „Es gab keine israelische Vertreibungspolitik gegen die Palästinenser“ https://www.mena-watch.com/es-gab-keine-israelische-vertreibungspolitik-gegen-die-palaestinenser/

  7. The Guardian, 14.1.2004: „For the record“ by Benny Morris https://www.theguardian.com/world/2004/jan/14/israel

Benny Morris: „The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited“, Cambridge University Press 2004 http://larryjhs.fastmail.fm.user.fm/The%20Birth%20of%20the%20Palestinian%20Refugee%20Problem%20Revisited.pdf

  1. Spiegel Geschichte 2 / 2015, a.a.O.

  2. Audiatur Online, 27.4.2017: „Israel – das Ideal, das den meisten Arabern versagt bleibt“ von David Suissa http://www.audiatur-online.ch/2017/04/27/israel-das-ideal-das-den-meisten-arabern-versagt-bleibt/

Ynet News, 7.1.2014: „Israeli Arabs: We don’t want to be part of Palestinian state“ by Israel Moskowitz http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4473953,00.html

Audiatur Online, 4.5.2017: „Aktuelle Studie: Arabische Israelis sehen das Land positiver als Juden“ von Stuart Winer http://www.audiatur-online.ch/2017/05/04/aktuelle-studie-arabische-israelis-sehen-das-land-positiver-als-juden/

The Jerusalem Post, 27.9.2017: „Survey: 60% of Arab Israelis Have Positive View of State“ by Ben Lynfield http://www.jpost.com/Israel-News/Survey-60-percent-of-Arab-Israelis-have-positive-view-of-state-506150

Siehe auch meine Serie „Israel: Ein Nazi- und Apartheidstaat?!“ über die Verunglimpfung des jüdischen Staates https://conservo.wordpress.com/2017/12/28/israel-der-verunglimpfte-staat-ein-nazi-und-apartheidstaat/

  1. United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East: „Protecting Palestine Refugees“ https://www.unrwa.org/resources/about-unrwa/protecting-palestine-refugees

  2. Foundation for Defense of Democracies, 10.5.2012: „The Real Palestinian Refugee Problem“ by Clifford D. May http://www.defenddemocracy.org/media-hit/the-real-palestinian-refugee-problem/

  3. Gatestone Institute, 26.12.2017: „Palestinians: Where Have They Gone?“ by Shoshana Bryen https://www.gatestoneinstitute.org/11609/palestinians-unrwa

  4. The Times of Israel, 25.5.2012: „US Senate dramatically scales down definition of Palestinian ‘refugees’“ by Ari Ben Goldberg http://www.timesofisrael.com/us-senate-dramatically-redefines-definition-of-palestinian-refugees/

  5. Welt Online, 10.8.2014: „Die dubiose Rolle der UN im Gazastreifen“ von Gil Yaron https://www.welt.de/politik/ausland/article131074146/Die-dubiose-Rolle-der-UN-im-Gazastreifen.html

The Tower Magazine, Issue 14, May 2014: „The Real Palestinian Refugee Crisis“ by Asaf Romirowsky http://www.thetower.org/article/the-real-palestinian-refugee-crisis/

  1. Zeit Online, 21.12.2016: „Palästina: UN warnen vor starkem Bevölkerungswachstum“ http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-12/palaestina-un-vereinte-nationen-bevoelkerungswachstum-arbeitslosigkeit

  2. The Tower Magazine, Issue 26, May 2015: „Yarmouk and the Failure of Palestine Solidarity“ by Ben Cohen http://www.thetower.org/article/yarmouk-failure-palestine-solidarity/

Spiegel Online, 10.4.2015: „Assads zynischer Plan“ von Christoph Sydow http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-krieg-assad-profitiert-vom-leid-in-jarmuk-a-1027828.html

  1. Gatestone Institute, 27.12.2017: „Arab Apartheid Targets Palestinians“ by Khaled Abu Toameh https://www.gatestoneinstitute.org/11620/arab-apartheid-iraq-palestinians

  2. Welt Online, 10.8.2014, a.a.O.

  3. ebd.

  4. ebd.

  5. The Jerusalem Post, 8.11.2016: „Experts: Over 200 US-Approved Textbooks Teach Palestinians to Kill Jews“ by Daniel K. Eisenbud http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Palestinian-text-books-in-UNWRA-schools-reportedly-teach-of-killing-Jews-472012

  6. Welt Online, 10.8.2014, a.a.O.

  7. ebd.

  8. CBC News, 3.10.2004: „Canada looking at UN agency over Palestinian connection“ http://www.cbc.ca/news/world/canada-looking-at-un-agency-over-palestinian-connection-1.506576

  9. The Washington Institute for Near East Policy: „Fixing UNRWA: Repairing the UN’s Troubled System of Aid to Palestinian Refugees“ by James G. Lindsay (Policy Focus 91, January 2009) http://www.washingtoninstitute.org/policy-analysis/view/fixing-unrwa-repairing-the-uns-troubled-system-of-aid-to-palestinian-refuge

  10. Lizas Welt, 29.7.2014: „Die Hamas macht Schule“ von Stefan Frank https://lizaswelt.net/2014/07/29/die-hamas-macht-schule/

  11. Elder of Ziyon, 7.3.2016: „UNRWA school holds ceremony supporting stabbing Jews (updates)http://elderofziyon.blogspot.com/2016/03/UNRWA-teaches-terror.html

  12. UN Watch, 1.9.2015: „Report: 12 UNRWA-linked Facebook Accounts Incite Antisemitism & Violence“ https://www.unwatch.org/report-12-unrwa-linked-facebook-accounts-incite-antisemitism-violence/

*) Der bekannte Blogger Adrian F. Lauber ist seit November 2017 regelmäßig Autor auf conservo. – www.conservo.wordpress.com

Quelle: Palästina: Verewigung einer Flüchtlingskrise – USA streicht UNRWA (UN-Hilfswerk) 65 Millionen Dollar

Siehe auch: Adrian F. Lauber: Nach Trumps Jerusalem-Entscheidung: Die Apokalypse lässt auf sich warten

Siehe auch:

Nikolaus Fest: Tanit Koch (BILD-Zeitung): Abgang einer unfähigen Büroleiterin

Berlin: Afghanischer Migrant (13) vergewaltigt vierjähriges Mädchen in Pflegefamilie

Video: Kann die GroKo überzeugen? – Alice Weidel (AfD) bei Anne Will (60:00)

Bürgermeister von Kandel, Günther Tielebörger (SPD), möchte Demonstration "Kandel ist überall" am 03.03.2018 verhindern
 
Video: phoenix-Runde kritisiert Flüchtlingspolitik (44:53)

Video: Beatrix von Storch geißelt islamischen Judenhass in Deutschland – Bundestagsdebatte über Antisemitismus (05:14)

Jürgen Fritz: Imad Karim ist mein Bruder, nicht Heiko Maas

Nicht gesendete Arte-Dokumentation über Antisemitismus jetzt auf Youtube

14 Jun

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Durch Chaim Noll’s Hinweis auf der Achse wurde ich darauf aufmerksam, dass die im Auftrag von "Arte" produzierte Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt” über den heutigen Antisemitismus für einen Tag (gestern) auf "Bild" gezeigt werden sollte. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Video nun auch auf Youtube zu sehen sei.

Arte hat sich bisher geweigert den Film zu zeigen, weil er die Tatsachen, besonders den islamischen Judenhass, wohl etwas zu offen darstellte, was Arte dann als „nicht ausgewogen“ bezeichnete, was wohl sagen soll, diese Doku könne die politische Korrektheit womöglich nicht gerecht werden.

Chaim Noll schreibt:

„Der Film zeigt die Zusammenhänge zwischen dem fahrlässigen, unkontrollierten Umgang mit Milliarden Hilfsgeldern, die Palästinenser-Organisationen zur Verfügung gestellt werden, ihrem seit Jahren geduldeten Missbrauch und den Auswirkungen auf die Lage der arabischen Bevölkerung in Gaza, die Bedrohung Israels und – nicht zuletzt – die Verluste für Europa. Den Filmemachern ging es vornehmlich um Europa, sie lassen den Film ausklingen mit traurigen Interviews, die auswanderungswillige französische Juden zeigen und einen verzweifelten französischen Bürgermeister, der sie bittet, zu bleiben.”

Hier der Bild-Artikel von Julian Reichelt: BILD zeigt die Doku über Antisemitismus, die ARTE nicht zeigen will (bild.de)


Video: Juden Hass: Auserwählt und ausgegrenzt (93:05)

Meine Meinung:

Wenn man in Minute 02:10 sieht, dass fast das gesamte Europaparlament nach der verlogenen Rede von Mahmud Abbas von der Palästinensischen Autonomiebehörde, in der er die Juden beschuldigt palästinensische Brunnen zu vergiften, aufsteht und ihm standing ovations (stehender Beifall) klatsch, fragt man sich, wie unwissend, antisemitisch oder linksversifft sind eigentlich die Europaabgeordneten?

Minute 29:00: 1948 wurde der Staat Israel durch den Völkerbund, einer Vorläuferorganisation der UN gegründet. 1949 bekämpften einige islamische Staaten in ihren Ländern die Juden, darunter Ägypten und Irak. Sie beschlagnahmten jüdisches Eigentum und jüdische Konten. Dies führte dazu, dass etwa 850.000 Juden nach Palästina flüchteten. Bereits durch den Hitlerfaschismus waren von 1939 bis 1945 viele Juden aus Deutschland nach Palästina geflohen. Also gut, dass der Völkerbund den Staat Israel gründete, um den überall in der Welt verfolgten Juden eine Heimat zu bieten.

Minute 33:10: Seriösen Schätzungen zu Folge überweisen die EU, europäische Regierungen, europäische Kirchen, sowie von der EU mitfinanzierte UN-Organisationen jährlich 100 Millionen Euro Steuergelder an politische NGO’s, die überwiegend israelfeindliche Kampagnen betreiben.

Minute 34:35: 2014 überweist die EU 307 Millionen Euro an die palästinensische Autonomiebehörde. der größte Teil kommt von der deutschen Regierung, die ihrerseits weitere 143 Millionen Euro bereitstellt und damit insgesamt 210 Millionen Euro aufwendet. 440 Millionen Dollar kommen aus den USA obendrauf. Viele Millionen aus den Golfstaaten und anderen muslimischen Ländern sind dabei nicht berücksichtigt. Und das geht so Jahr für Jahr.

Minute 37:44: Die Fakten: 74 Jahre ist die Lebenserwartung eines Gaza-Bewohners, höher als in Ägypten, der Ukraine und 125 weiteren Staaten. Die Kindersterblichkeit ist auf dem Niveau der Türkei und damit niedriger als in 97 anderen Staaten. Auf 360 Quadratkilometern leben 1,8 Millionen Menschen. Das entspricht durchschnittlich 5.000 Menschen pro Quadratkilometer. In Paris leben mehr als 21.000 Menschen pro Quadratkilometer. Viele Medien in Europa bedienen immer wieder die selben Klischees: Gaza sei am dichtesten besiedelt im weltweiten Vergleich, ein Lager, ein Gefängnis. Sie kennen oft nur einen Schuldigen: Israel

Minute 39:44: Die Hamas gilt aus korrupt. Funktionäre bauen sich Villen mit Moscheen am Strand. Woher kommt das Geld? Ein Beispiel: hochrangige palästinensische Mitarbeiter der christlichen Hilfsorganisation "World Vision" stehen unter dem Verdacht 45 Millionen Euro an Hilfsgeldern für die Hamas abgezweigt zu haben. Das könnte manchen Prachtbau erklären.

Minute 42:46: Gaza ist eine Zweiklassengesellschaft. Über die Hälfte der Gesellschaft lebt hier seit Jahrzehnten in einem Provisorium mit Flüchtlingsstatus. Das ist von Hamas, Fatah, wie von der internationalen Gemeinschaft anscheinend so gewollt. Nur bei Palästinensern wird der Flüchtlingsstatus vererbt. Das heißt, die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge steigt seit knapp 70 Jahren weltweit. Integriert werden sie nicht, denn sie sind das Faustpfand für westliche Finanzhilfen in dem politischen Anspruch auf zusätzliche Territorien (israelische Landgebiete).

Minute 46:31:  Der Moderator / Journalist stellt die Frage: "Wenn ich an die finanzielle Hilfe aus Amerika, Europa und den Golfstaaten für die Flüchtlinge denke, es ist der am höchsten alimentierte Flüchtlingsstatus der Welt. Meine Frage an sie: "Ich habe von dem Geld nichts gesehen. Wo ist das Geld?… Meine große Frage ist, Milliarden über Milliarden und das Jahrzehnte lang. Und jetzt sitzen wir hier und ich war eben in einem Gebiet, das aussieht wie ein verdammtes Stück Scheiße. Und ich frage mich, wer ist korrupt? Wer in diesem ganzen Prozess ist korrupt? Die UNRWA (Hilfswerk der Vereinten Nation für Palästina-Flüchtlinge), die Hamas? Wer steckt das Geld ein, denn es landet nicht bei der Bevölkerung. Frage an sie, wo landet das Geld? Es kann nicht sein, dass diese Milliarden bei den Menschen angekommen sind.  (Und dann lügt der Vertreter der UMRWA, Adnan abu Hasna, ganz erbärmlich.)

Minute 48:27: David Bedein (Center for the east policy research) sagt: "Wir wissen nicht, wo das Geld hingeht. UNRWA ist die einzige Organisation der Vereinten Nation, die all ihr Geld von den Spenderländern bekommt, die einzige Organisation der Vereinten Nation, die keinen Aufsichtsrat hat, die einzige Organisation der Vereinten Nationen, in der ausschließlich "locals" (Palästinenser) arbeiten. 1988 als die UNRWA den Flüchtlingscamps die Verwaltung aller Spendengelder übertrug, haben sie endgültig jegliche Kontrolle über die Verwendung des Geldes verloren. Es gibt Kontingente (Gelder) für medizinische Versorgung, für Hilfsdienste, soziale Dienste, Essen und die gehen an die lokalen Verwaltungen. Wo sie von dahin hingehen, das weiß niemand.

Minute 50:53; BDS (Boykott, Divestment Sanctions (Uri Avnery)) kämpft seit 2005 weltweit für ökonomischen, kulturellen und akademischen Boykott, Abzug von Investitionen und für Sanktionen gegen Israel (Desmond Tutu, Stephen Hawking). Beistand kommt auch von Gewerkschaftsverbänden, Rentenfonds, Wasserversorgern, Unis, Banken, Regierungen, NGO’s, Parteien, internationalen Firmen, Künstlern und Wissenschaftlern. Unterstützt wird die Organisation von Kirchenvertretern aus palästinensischen Gebieten und aus Israel. Kairos Papier heißt das kirchliche Manifest. Darin wird palästinensischer Terror zum Widerstand erklärt und alle Schuld am Konflikt den Israelis von der Weltgemeinschaft zugesprochen. Mittlerweile haben sich christliche Gemeinden aus aller Welt angeschlossen.

Minute 56:30: Ein Sympathisant der Palästinenser sagt: "Wenn man Israel als Apartheitsstaat bezeichnet, tut man jedem Südafrikaner damit Unrecht. So schlimm, wie die Israelis mit den Palästinensern umgehen, da gibt es keinen Vergleich. In welchem Land kommt es vor, dass Raketen auf Menschen, die quasi in einem Freiluftgefängnis leben, geschossen werden? [Ich frage mich, wie kann man so unwissend sein und die Realität nicht kennen?]

Minute 56:50: Wie die Realität wirklich aussieht, und die kennt jeder, der sich richtig informiert, sagt uns Nathan Katzman Offizier der israelischen Armee): "Wir wissen, dass viele öffentliche Einrichtungen der Hamas, als Verstecke oder militärische Stützpunkte dienen. Vor allem Moscheen, viele religiöse Stätten, aber auch Schulen, manche davon UNWRA-Schulen (UN-Schulen), Schulen, die hauptsächlich von europäischen Ländern finanziert wurden. Wir wissen auch, dass sie sich in medizinischen Einrichtungen, in Spitälern und Krankenhäusern verstecken. Wir wissen auch, dass sie Orte benutzen, die man nicht für wichtig halten würde, Orte, wie Spielplätze oder Fußballstadien. Wir wissen von einem Fußballstadion in Gaza, dass als Abschussbasis zum Abfeuern von Raketen diente." [Dabei benutzt die Hamas die Bevölkerung oft als menschliche Schutzschilde.]

Noch ein klein wenig OT:

Neuer Rekord nach zwei Wochen Ramadan – schon über 1000 Tote!

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Gut die Hälfte des moslemischen Fastenmonats Ramadan ist vorbei und in diesem Jahr stellt der von deutschen Politikern und Medien gefeierte “heilige Monat der Moslems” einen neuen Rekord auf – an Todesopfern! Denn der Ramadan ist nicht nur der Monat, in dem Hunger und Völlerei sich die Hand reichen, sondern auch der, in dem den Gläubigen die höchsten Ehren in Allahs Paradies zu teil werden, wenn sie ordentlich viele „Ungläubige“ töten.

Über 70 Attacken in 21 mehrheitlich muslimischen Staaten haben bisher 1003 Todesopfer und 1036 Verletzte gefordert. Dieses Blutvergießen übertrifft alles bisher da gewesene, im vergangenen Jahr wurden während des gesamten Ramadan 421 Menschen ermordet und 729 verletzt. Laut der Vereinten Nationen wurden allein vom IS während seines Rückzugs aus Mosul zwischen dem 26.Mai und 3.Juni 231 Zivilisten abgeschlachtet. >>> weiterlesen

Meppen: Unfassbare Attacke – 50-Jähriger schmeißt Sechsjährige in Bach

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Ein Mann hat im Emsland zwei kleine Mädchen attackiert. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, spielten die Sechsjährige und ihre elf Jahre alte Schwester am Donnerstagnachmittag auf einem Spielplatz in Meppen, als sie von dem etwa 50-Jährigen angesprochen wurden. Der Mann forderte die Sechsjährige auf, zu ihm zu kommen – als sie vor ihm stand, hob er sie nach Angaben der Polizei über einen Jägerzaun und schmiss sie in einen angrenzenden Bach. >>> weiterlesen

Siehe auch:

Die islamische Gesellschaft kann mir nichts Positives geben – ich verbinde damit ausschließlich negative Eindrücke

Unterföhring: “Deutscher” schießt Polizistin in den Kopf – Lebensgefahr

Ist den Deutschen die Empathie, das Mitleid mit den Terroropfern, abhanden gekommen?

Fjordman: Wenn Journalisten zu Terroristen werden

Frankreich: Schwere Klatsche für Sozialisten bei der Parlamentswahl

Katar: Der Terrorpate, ohne den der Aufstieg der IS kaum möglich gewesen wäre

Frankreich am Rande des totalen Kollapses

3 Dez

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Frankreich hat es damals nicht bemerkt, aber es hat sich selbst in eine Falle begeben, und jetzt schnappt die Falle zu. / In den 1970er Jahren begannen die Palästinenser den internationalen Terrorismus einzusetzen, und Frankreich entschied sich, diesen Terrorismus zu akzeptieren, solange Frankreich nicht betroffen war. Gleichzeitig begrüßte Frankreich die Massenmigration aus der arabisch-muslimischen Welt, offensichtlich als Teil eines muslimischen Wunsches, den Islam zu verbreiten. Frankreichs muslimische Bevölkerung ist seitdem zahlenmäßig gewachsen, während sie sich nicht assimiliert.

Von Prof. Dr. Guy Millière

Originaltext: France on the Verge of Total Collapse

Übersetzung: Daniel Heiniger

  • Umfragen zeigen, dass ein Drittel der französischen Muslime die volle Anwendung des islamischen Scharia-Gesetzes wünschen. Sie zeigen auch, dass die überwältigende Mehrheit der französischen Muslime den Dschihad und vor allem den Dschihad gegen Israel unterstützt, ein Land, das sie gern vom Antlitz der Erde verschwinden sehen würden.

  • „Es ist besser, zu gehen, als zu flüchten.” – Sammy Ghozlan, Präsident des Nationalen Büros für Widerstand gegen Antisemitismus. Er wurde überfallen. Sein Wagen brannte. Er ging und lebt jetzt in Israel.

  • Ursprünglich träumte Frankreich von der Verdrängung Amerikas als Weltmacht, dem Zugriff auf billiges Öl, von Geschäften mit ölreichen islamischen Staaten und vom Gebet dafür, keinen nationalen Terrorismus zu haben.

  • Im Oktober 2014 veröffentlichte der Kolumnist Eric Zemmour „Der französische Selbstmord” (Le suicide français). Vor ein paar Wochen veröffentlichte er ein weiteres Buch, „Eine Fünfjahres-Wahlperiode für Nichts” (Un quinquennat pour rien). Er beschreibt, was er mit Frankreich passieren sieht: „Invasion, Kolonisation, Explosion.”

  • Zemmour definiert die Ankunft von Millionen Muslimen in Frankreich während der letzten fünf Jahrzehnte als Invasion und die jüngste Ankunft von Horden von Migranten als die Fortsetzung dieser Invasion. Er schildert die Schaffung von „No-go-Zonen” als die Schaffung islamischer Territorien auf französischem Boden und ein integraler Bestandteil eines Kolonisierungsprozesses. Er schreibt, dass die sich ausbreitenden Gewaltausbrüche Zeichen einer drohenden Explosion sind; dass die Revolte früher oder später an Boden gewinnt.

  • Ein weiteres Buch, „Werden die Kirchenglocken morgen läuten?” (Les cloches sonneront-elles encore demain?), ist vor kurzem durch das ehemalige Regierungsmitglied Philippe de Villiers veröffentlicht worden. Villiers notiert das Verschwinden von Kirchen in Frankreich und ihr Ersatz durch Moscheen.

  • Er erwähnt auch die Präsenz von Tausenden von Kriegswaffen (AK-47-Sturmgewehre, Tokarev-Pistolen, M80 Zolja-Panzerabwehrwaffen usw.) in „No-go-Zonen”. Er fügt hinzu, dass Waffen wahrscheinlich nicht einmal eingesetzt werden müssen – die Islamisten haben bereits gewonnen.

Frankreich ist im Aufruhr. „Migranten”, die aus Afrika und dem Nahen Osten kommen, säen in vielen Städten Unordnung und Unsicherheit. Der riesige Slum, der allgemein als der „Dschungel von Calais” bekannt ist, wurde gerade abgebaut, aber andere Slums entstehen jeden Tag neu. Im Osten von Paris sind die Straßen mit Wellblechen, Wachstuch und unzusammenhängenden Brettern bedeckt. Gewalt ist alltäglich.

Frankreichs 572 „No-go-Zonen”, die offiziell als „sensible städtische Gebiete” definiert werden, wachsen weiter, und die Polizeibeamten, die sich ihnen nähern, leiden oft unter den Konsequenzen. Vor kurzem fuhr ein Polizeiauto in einen Hinterhalt und wurde in Brand gesteckt, während die Polizisten am Aussteigen gehindert wurden. Wenn angegriffen, wird Polizeibeamten von ihren Vorgesetzten gesagt, sollten sie fliehen, statt zurückzuschlagen.

Viele Polizeibeamte, wütend darüber, sich wie Feiglinge verhalten zu müssen, haben Demonstrationen organisiert. Seit dem Abschlachten eines Priesters in Saint-Etienne-du-Rouvray am 26. Juli 2016 sind keine Terroranschläge mehr vorgefallen, aber die Nachrichtendienste sehen, dass Dschihadisten aus dem Nahen Osten zurückgekehrt sind und bereit sind, zu handeln, und dass Unruhen überall und jederzeit unter jedem Vorwand ausbrechen können.

Obwohl von einer Situation im Inland überwältigt, die sie kaum kontrollieren kann, interveniert die französische Regierung immer noch in der Weltgeschichte: ein „palästinensischer Staat” ist immer noch ihre Lieblings-Angelegenheit, Israel ihr Lieblings-Sündenbock.

Im vergangenen Frühjahr erklärte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault obwohl Frankreich und die palästinensischen Gebiete in schrecklicher Verfassung waren, dass es „dringend” sei, den „Friedensprozess” neu zu starten und einen palästinensischen Staat zu schaffen. Frankreich berief daher eine internationale Konferenz ein, die am 3. Juni in Paris stattfand. Weder Israel noch die Palästinenser wurden dazu eingeladen. Die Konferenz war ein Flop. Sie schloß mit einer schwachen Aussage über die „zwingende Notwendigkeit”, „vorwärts” zu gehen.

Frankreich hörte nicht auf an der Stelle. Die Regierung beschloss, im Dezember eine neue Konferenz zu veranstalten. Diesmal mit Israel und den Palästinensern. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, der feststellte, dass Israel keine Vermittler braucht, lehnte die Einladung ab. Palästinensische Führer akzeptierten. Saeb Erekat, Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde, gratulierte Frankreich und fügte hinzu, dass die palästinensische Autonomiebehörde den Franzosen die Idee „vorgeschlagen” habe.

Jetzt ist Donald Trump der gewählte US-Präsident, und Newt Gingrich wird wahrscheinlich eine Schlüsselrolle spielen in der Trump-Administration. Gingrich sagte vor ein paar Jahren, dass es so etwas wie ein palästinensisches Volk nicht gibt, und fügte letzte Woche hinzu, dass Siedlungen keineswegs ein Hindernis für den Frieden seien. Als solches sieht die Dezember-Konferenz so aus, als ob sie ein weiterer Reinfall sein könnte.

Trotzdem arbeiten französische Diplomaten mit palästinensischen Beamten zusammen an einer UNO-Resolution zur Anerkennung eines palästinensischen Staates innerhalb der „Grenzen von 1967” (die Waffenstillstandslinien von 1949), aber ohne Friedensvertrag. Sie hoffen scheinbar, dass der seine Amtszeit beendende US-Präsident Barack Obama das amerikanische Veto im Sicherheitsrat nicht nutzen wird, was die Verabschiedung der Resolution ermöglicht. Es ist nicht sicher, ob Barack Obama seine Präsidentschaft mit einer derart offen subversiven Geste beenden will. Es ist fast sicher, dass auch Frankreich dort versagt. Aufs Neue.

Frankreich scheint seine gesamte Außenpolitik seit Jahren auf die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ausgerichtet zu haben: 56 islamische Länder und die Palästinenser. Ursprünglich waren Frankreichs Träume, Amerika als Weltmacht zu verdrängen, der Zugriff auf billiges Öl, von Geschäften mit ölreichen islamischen Staaten und vom Gebet, keinen Terrorismus im Inland zu haben. Alle vier wurden Flops. Es ist auch offensichtlich, dass Frankreich dringendere Probleme zu lösen hat.

Frankreich lässt nicht locker, weil es verzweifelt versucht, Probleme einzugrenzen, die wahrscheinlich nicht gelöst werden können.

In den 1950er Jahren war Frankreich anders als heute. Es war ein Freund Israels. Die „palästinensische Sache” existierte nicht. Der Krieg in Algerien tobte, und eine große Mehrheit der französischen Politiker hätte unbußfertigen Terroristen nicht einmal die Hände geschüttelt.

Alles änderte sich mit dem Ende des algerischen Krieges. Charles de Gaulle übergab Algerien einer terroristischen Bewegung namens Nationale Befreiungsfront. Anschließend entwickelte er eine strategische Neuausrichtung der Außenpolitik Frankreichs und enthüllte, was er die „arabische Politik Frankreichs” nannte.

Frankreich unterzeichnete Handels- und Militärabkommen mit verschiedenen arabischen Diktaturen. Um seine neuen Freunde milde zu stimmen, nahm es eifrig eine anti-israelische Politik an. Als in den siebziger Jahren der Terrorismus in Form von Flugzeugentführungen von den Palästinensern erfunden wurde, und mit der Ermordung israelischer Athleten an den Olympischen Spielen von München 1972, wurden „die Palästinenser” auf einmal zu einer „heiligen Sache” und zu einem nützlichen Werkzeug mit Hebelwirkung in der arabischen Welt, und Frankreich, das sich der „Sache” annahm, wurde stramm pro-palästinensisch.

Die Palästinenser begannen, internationalen Terrorismus zu nutzen, und Frankreich entschied sich, diesen Terrorismus zu akzeptieren, solange Frankreich nicht betroffen war. Gleichzeitig begrüßte Frankreich die Massenmigration aus der arabisch-muslimischen Welt, offensichtlich als Teil eines muslimischen Wunsches, den Islam auszubreiten. Die muslimische Bevölkerung ist seitdem zahlenmäßig gewachsen, während sie sich nicht assimiliert. Frankreich hat es damals nicht bemerkt, aber es hat sich in eine Falle begeben, und jetzt schnappt die Falle zu.

Die muslimische Bevölkerung Frankreichs scheint anti-französisch zu sein in Sachen jüdisch-christliche, aufklärerische und französische Werte, und nur soweit pro-französisch, wie sich Frankreich den Forderungen des Islam unterwirft. Da die Muslime Frankreichs auch pro-palästinensisch sind, hätte das theoretisch kein Problem geben sollen. Aber Frankreich unterschätzte die Auswirkungen des Aufstiegs des extremistischen Islam in der muslimischen Welt und darüber hinaus.

Mehr und mehr betrachten sich französische Muslime als primär muslimisch. Viele behaupten, der Westen sei im Krieg mit dem Islam; Sie sehen Frankreich und Israel als Teil des Westens, so dass sie im Krieg mit ihnen beiden sind. Sie sehen, dass Frankreich Anti-Israel und Pro-Palästinenser ist, aber sie sehen auch, dass mehrere französische Politiker Verbindungen zu Israel unterhalten, so dass sie wahrscheinlich glauben, dass Frankreich nicht anti-israelisch und pro-palästinensisch genug ist.

Sie sehen, dass Frankreich den palästinensischen Terrorismus toleriert und scheinen nicht zu verstehen, warum Frankreich den islamischen Terrorismus an anderen Orten bekämpft.

Um ihren Muslimen zu gefallen, glaubt die französische Regierung vielleicht, dass sie keine andere Wahl hat, als so pro-palästinensisch und so anti-israelisch wie möglich zu sein – auch wenn es so aussieht, als ob diese Politik in den Umfragen schlechte Werte erzielt.

Die französische Regierung sieht zweifellos, dass sie nicht verhindern kann, was zunehmend wie eine drohende Katastrophe aussieht. Diese Katastrophe findet bereits statt.

Vielleicht hofft Frankreichs derzeitige Regierung, dass sie die Katastrophe ein wenig verzögern und einen Bürgerkrieg vermeiden könnte. Vielleicht hoffen sie, dass die „No go Zones” nicht explodieren – zumindest nicht in ihrer Amtszeit.

Frankreich hat heute sechs Millionen Muslime, 10% seiner Bevölkerung, und der Prozentsatz wächst. Umfragen zeigen, dass ein Drittel der französischen Muslime die volle Anwendung des islamischen Scharia-Gesetzes wünschen. Sie zeigen auch, dass die überwältigende Mehrheit der französischen Muslime den Dschihad und vor allem den Dschihad gegen Israel unterstützt, ein Land, das sie gern vom Antlitz der Erde verschwinden sehen würden.

Die führende französische muslimische Organisation, die Union der islamischen Organisationen Frankreichs, ist die französische Zweigstelle der Muslimbruderschaft, eine Bewegung, die als terroristische Organisation für ihre offenen Wünsche zum Sturz westlicher Regierungen aufgelistet werden sollte.

Die Muslimbruderschaft wird in erster Linie von Katar finanziert, einem Land, das in Frankreich stark investiert ist und das den Komfort seiner ganz eigenen US Airbase hat.

Juden verlassen Frankreich in Rekordzahlen, und diese Abreisen hören nicht auf. Sammy Ghozlan, Präsident des Nationalen Büros des Widerstandes gegen den Antisemitismus, wiederholte viele Jahre lang: „Es ist besser, zu gehen als zu fliehen.” Er wurde überfallen. Sein Wagen brannte. Er ging und lebt jetzt in Israel.

Der Rest der französischen Bevölkerung sieht deutlich die extreme Ernsthaftigkeit dessen, was geschieht. Einige von ihnen sind wütend und in einem Zustand der Revolte; Andere scheinen vor dem Schlimmsten resigniert zu haben: eine islamistische Übernahme Europas.

Die nächsten französischen Wahlen finden im Mai 2017 statt. Der französische Präsident François Hollande hat alle Glaubwürdigkeit verloren und hat keine Chance, wiedergewählt zu werden. Wer an die Macht kommt, wird eine schwierige Aufgabe haben.

Die Franzosen scheinen das Vertrauen in Nicolas Sarkozy verloren zu haben, so dass sie wahrscheinlich zwischen Marine Le Pen oder François Fillon wählen werden.

Marine Le Pen ist die Kandidatin des rechtsextremen Front National.

François Fillon wird wahrscheinlich der moderat-rechte Kandidat sein. Er sagte vor kurzem, dass „islamisches Sektierertum” in Frankreich Probleme bereitet. Er sagte auch, dass, wenn ein palästinensischer Staat nicht sehr bald geschaffen wird, Israel „die größte Bedrohung für den Weltfrieden” sein wird.

Vor drei Jahren veröffentlichte der französische Philosoph Alain Finkielkraut ein Buch, „Die unglückliche Identität” (L’identité malheureuse), das die Gefahren durch die Islamisierung Frankreichs beschreibt und die größeren Störungen, die davon herrühren. Juppé wählte einen Kampagnenslogan, der beabsichtigt, Finkielkraut zu widersprechen: „Die Glückliche Identität”.

Seit der Veröffentlichung von Alain Finkielkrauts Buch wurden auch andere pessimistische Bücher veröffentlicht, die in Frankreich zum Bestseller wurden. Im Oktober 2014 veröffentlichte der Kolumnist Eric Zemmour „Der französische Selbstmord” (Le suicide français). Vor ein paar Wochen veröffentlichte er ein weiteres Buch, „Eine Fünfjahres-Wahlperiode für Nichts” (Un quinquennat pour rien). Er beschreibt, was er mit Frankreich passieren sieht: „Invasion, Kolonisation, Explosion.”

Zemmour definiert die Ankunft von Millionen Muslimen in Frankreich während der letzten fünf Jahrzehnte als Invasion und die jüngste Ankunft von Horden von Migranten als die Fortsetzung dieser Invasion. Er schildert die Schaffung von „No-go-Zonen” als die Schaffung islamischer Territorien auf französischem Boden und ein integraler Bestandteil eines Kolonisierungsprozesses. Er schreibt, dass die sich ausbreitenden Gewaltausbrüche Zeichen einer drohenden Explosion sind; daß die Revolte früher oder später an Boden gewinnt.

Ein weiteres Buch, „Werden die Kirchenglocken morgen läuten?” (Les cloches sonneront-elles encore demain?), ist vor kurzem durch das ehemalige Regierungsmitglied Philippe de Villiers veröffentlicht worden. Villiers notiert das Verschwinden von Kirchen in Frankreich und ihr Ersatz durch Moscheen. Er erwähnt auch die Präsenz von Tausenden von Kriegswaffen (AK-47-Sturmgewehre, Tokarev-Pistolen, M80 Zolja-Panzerabwehrwaffen usw.) in „No-go-Zonen”. Er fügt hinzu, dass Waffen wahrscheinlich nicht einmal eingesetzt werden müssen – die Islamisten haben bereits gewonnen.

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In seinem neuen Buch „Werden die Kirchenglocken morgen läuten?” bemerkt Philippe de Villiers das Verschwinden der Kirchen in Frankreich und deren Ersatz durch Moscheen. Bild oben: Am 3. August zerrte die französische Polizei vor dem geplanten Abriss einen Priester und seine Gemeinde aus der Kirche von St. Rita in Paris. Die Präsidentin des Front National, Marine Le Pen, sagte in der Wut: „Und was, wenn sie Parkplätze an die Stelle von salafistischen Moscheen bauten und nicht anstelle unserer Kirchen?” (Bildquelle: RT-Screenshot)

Am 13. November 2016 markierte Frankreich den ersten Jahrestag der Pariser Angriffe. Gedenktafeln wurden an allen [sechs] Orten enthüllt, wo Menschen getötet wurden. Die Tafeln lauten: „Zur Erinnerung an die verletzten und ermordeten Opfer der Anschläge.” Die Dschihadistische Barbarei wurde nicht erwähnt. Am Abend wurde das Bataclan-Theater mit einem Konzert von Sting wiedereröffnet.

Das letzte Lied des Konzerts war „Insh‘ Allah”: „wenn Allah will.” Das Bataclan-Management hinderte zwei Mitglieder der US-Band Eagles of Death Metal – die auf der Bühne waren, als der Anschlag begann – am Eintritt zum Konzert. Wenige Wochen nach dem Angriff hatte Jesse Hughes, der Sänger der Gruppe, gewagt, die betroffenen Muslime zu kritisieren. Der Direktor des Bataclan sagte über Hughes: „Es gibt Sachen, die du nicht vergeben kannst.”

Dr. Guy Millière, Professor an der Universität von Paris, ist Autor von 27 Büchern über Frankreich und Europa.

Quelle: Frankreich am Rande des totalen Kollapses

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Ach, übrigens, ich liebe “Christenschweine”. Wollen wir hoffen, dass dieses “Christenschwein” morgen die Wahl gewinnt. Und diejenigen, die so etwas schreiben, haben in der Regel Null Ahnung vom Christentum. In ihrer Dummheit hassen sie das Christentum.

Siehe auch:

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Michael Klonovsky: Burda-Manager Dominik Wichmann fordert Internet-Zensur

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