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Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD): Deutschland im Dieselwahn?

21 Nov

JFB

Ein Gastbeitrag von Jörg Meuthen, Mi. 21. Nov 2018

Nachdem zunächst große Aktionen gestartet wurden, um Euro-4 und Euro-5-Diesel von den Straßen zu bekommen, warnt nun die „Deutsche Umwelthilfe“ schon ausdrücklich vor dem Kauf auch von Euro-6-Dieseln. In mehreren Städten wurden bereits Diesel-Fahrverbote ausgesprochen, doch nun soll sogar bereits die erste Autobahn mit einem Dieselbann belegt werden. Dies alles beruht auf einem gesetzlich festgelegten Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft. In den USA liegt dieser Grenzwert aber nicht bei 40, sondern bei über 100, an deutschen Arbeitsplätzen bei 950 und auf schweizer Straßen gar bei 6.000, also 150 mal so hoch. Beruhen all diese Fahrverbote auf vollkommen willkürlich festgesetzten Grenzwerten? Lesen Sie hier, was Jörg Meuthen zu dem Ganzen zu sagen hat.

Fahrverbote auf Grund linksgrüner Phantasiegrenzwerte

Der Dieselwahn in Deutschland nimmt nun unfassbare Ausmaße an: Es drohen jetzt sogar Fahrverbote für neue Euro-6-Diesel! Doch der Reihe…

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Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Halle bleibt stabil – Alles über den Antifa-Angriff (13:14)

7 Nov

Am späten Abend des 24. Oktober, gegen 23 Uhr, erfolgte der bis dato größte Anschlag seitens linksextremer Gewaltfanatiker gegen das patriotische Hausprojekt in Halle/Saale. Über 100 Pflastersteine wurden geworfen, die Eingangstür des Hauses aufgebohrt, anschließend Buttersäure in den Hausflur gespritzt, Mülltonnen in Brand gesetzt.

Zwei mit Farbe gefüllte Feuerlöscher wurden auf die Fassade entleert und drei Autos [von Anwohnern] schwer beschädigt (PI-NEWS berichtete). Martin Sellner von der Identitären Bewegung Österreich hat mit einem der Bewohner gesprochen. Sellners aktuelles Buch „Identitär – Geschichte eines Aufbruchs“ ist im Antaios-Verlag erschienen und kann auch dort bestellt werden.


Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Halle bleibt stabil – Alles über den Antifa-Angriff (13:14)

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Quelle: Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Halle bleibt stabil – Alles über den Antifa-Angriff (13:14)

Noch ein klein wenig OT:

Video: Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD): Dies hier ist unser Land und es gelten unsere Regeln (08.47)


Video: Dr. Jörg Meuthen (AfD) – Dies hier ist unser Land und es gelten unsere Regeln (08.47)

Siehe auch:

26 tote Mädchen zwischen 14 und 18 auf Kahn mit Invasoren

Jamaika-Koalition: Kriecht die machtgeile CDU den Grünen bei der Familienzuwanderung in den A****

Ist Tariq Ramadan ein sadistischer Vergewaltiger? Kommt er wegen mehrfacher sexueller Übergriffe vor Gericht?

Glyphosat, stumme Zeugnisse einer schleichenden Katastrophe

700 Euro Weihnachtsgeld – Linke hetzen mit Fake-News gegen Flüchtlinge

Akif Pirincci: Ihr Kopftuchtanten und Schleiereulen schleicht euch in eure Heimat zurück

Dr. R. Lopez: Die selbstmörderische Willkommenskultur führt zum Zusammenbruch des deutschen Wirtschafts-, Sozial- und Rechtssystems

Merkels Gäste am verlängerten Wochenende: Übergriffe auf Passanten und Polizisten in Unna, Essen, Gelsenkirchen, Leverkusen und Berlin

2 Nov

AfD Kreisverband Mettmann schreibt:

AfD_Mettmann_verlaengertes_wochenende
Hoch die Hände, Wochenende!

Zahlreiche Übergriffe während größerer Veranstaltungen und auf Polizisten machten am verlängerten Wochenende Schlagzeilen. So musste in Essen der Hauptbahnhof gesperrt werden, weil dort mehrere gewaltbereite Gruppen aufeinander losgingen. In Gelsenkirchen kam es ebenso zu einer Massenschlägerei wie in Unna.

Während sich die Anzahl insbesondere verletzter Polizisten noch von Fall zu Fall unterschied, blieb die Täterbeschreibung meist gleich – und lässt keine Zweifel darüber offen, dass die Gäste der Kanzlerin Deutschland mehr und mehr zu ihrem eigenen Terrain – mit ihren ganz eigenen Regeln – zu machen versuchen.

Hoffte man bisher wohl noch, dass sich die angespannte Sicherheitslage im Inland irgendwann wieder beruhigen wurde, ist diese Hoffnung nun hinfällig. Im Gegenteil wird die Situation immer kritischer – kaum eine Großveranstaltung kann mehr durchgeführt werden, ohne dass Merkels Gäste übergriffig werden. Auch die Zahl der verletzten Polizisten nimmt, diametral zum sinkenden Respekt den Beamten gegenüber, immer weiter zu.

Doch nach wie vor handeln die Altparteien nicht. Stattdessen rühmt sich Noch-Innenminister Thomas de Maizière damit, einen Terroranschlag eines syrischen Asylbewerbers verhindert zu haben, dessen Planung die Wir-schaffen-das-Kanzlerin durch ihre Politik der offenen Grenzen erst möglich machte.

Statt sich auch im Bundestag endlich diesen wichtigen Themen zu widmen, beschäftigt man sich bereits jetzt mit der Frage, wie man die AfD bis 2021 möglichst wieder aus dem hohen Hause befördert. Wir werden hingegen nichts unversucht lassen, den dramatischen Zustand unseres Landes zum Positiven zu verkehren.

Nachfolgend einige der zahlreichen Meldungen vom Wochenende:

Unna – Mehrfach kam es zu Schlägereien am Wochenende (presseportal.de)

Essen – Hauptbahnhof musste wegen Übergriffen und Schlägereien gesperrt werden (derwesten.de)

Gelsenkirchen – Polizisten wurden getreten und geschlagen, während sie eine Massenschlägerei auflösen wollten (derwesten.de)

Berlin – Wiederholt kam es am Alexanderplatz zu einer Massenschlägerei (bild.de)

Leverkusen – Fußballspiel zwischen Ditib Leverkusen und Solingen Wald muss wegen einer Massenschlägerei abgebrochen werden (rp-online.de)

Berlin – Mehrere Verletzte waren die Folge zweier Messerstechereien, die sich mehrere Gruppen lieferten (tagesspiegel.de)

Bundesinnenminister Thomas De Maizière: "Schwerer Anschlag in Deutschland" verhindert – Terrorverdächtiger Syrer in Schwerin verhaftet (morgenpost.de)

Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Halle bleibt stabil – Alles über den Antifa-Angriff (13:14)

Am späten Abend des 24. Oktober, gegen 23 Uhr, erfolgte der bis dato größte Anschlag seitens linksextremer Gewaltfanatiker gegen das patriotische Hausprojekt in Halle/Saale. Über 100 Pflastersteine wurden geworfen, die Eingangstür des Hauses aufgebohrt, anschließend Buttersäure in den Hausflur gespritzt, Mülltonnen in Brand gesetzt.

Zwei mit Farbe gefüllte Feuerlöscher wurden auf die Fassade entleert und drei Autos [von Anwohnern] schwer beschädigt (PI-NEWS berichtete). Martin Sellner von der Identitären Bewegung Österreich hat mit einem der Bewohner gesprochen. Sellners aktuelles Buch „Identitär – Geschichte eines Aufbruchs“ ist im Antaios-Verlag erschienen und kann auch dort bestellt werden.


Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Halle bleibt stabil – Alles über den Antifa-Angriff (13:14)

Quelle: Video: Martin Sellner (Identitäre Bewegung): Halle bleibt stabil – Alles über den Antifa-Angriff (13:14)

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Wandkalender 2018 – Kontrakultur – Unterstützung für zerstörtes patriotisches Hausprojekt in Halle / Saale

Kontrakultur_Wandkalender2018Wandkalender 2018 Kontrakultur

Der brutal ausgeführte Großangriff auf ein patriotisches Hausprojekt in Halle (PI-NEWS berichtete) [1], das u.a. von einem AfD-Landtagsabgeordneten Hans Thomas Tillschneider genutzt wird, zeigt, dass die Worte der zahlreichen geistigen Brandstifter direkte Folgen haben.

[1] Halle: Linksextreme verüben Anschlag auf EinProzent-Haus – 100 Pflastersteine, Buttersäure in Hausflur, Mülltonnen in Brand gesetzt

Rote Extremisten sehen sich bestärkt, wenn sie naive Bürger, Politiker und Professoren vor ihren Hass-Karren spannen können. Die Bürgerinitiative „Ein Prozent“, die das Haus in Halle angemietet hat, zeigt an vier Beispielen, wie dieser rote Terror organisiert und legitimiert wird. Im Visier der linken Extremisten steht Dr. Hans-Thomas Tillschneider als Landtagsabgeordneter der AfD. Im Visier steht die Bürgerinitiative "Ein Prozent" selbst. Vor allem aber gilt der geballte Hass der Rotfront den Studenten der identitären Gruppe „Kontrakultur Halle“.

Kontrakultur ist am Campus der Händelstadt aktiv, bewegt sich in verschiedenen Jugendkulturen der 230.000 Einwohner-Stadt – und ist deshalb eine große Gefahr für die linksextremen Dogmatiker, die Angst haben, Einfluss an Patrioten zu verlieren. Wieso eigentlich Kontrakultur? Kontrakultur heißt: Literatur, Musik und Kultur für patriotische Politik fruchtbar zu machen. Dass sich das lebendigste jugendpolitische Projekt Deutschlands Kontrakultur Halle nennt, ist also ein Programm!

Was sich in Halle an der Saale vollzieht, ist beispielgebend: Dort sammeln sich Aktivisten, die bereit sind, die erste Reihe zu stellen, wenn es um die „Verteidigung des Eigenen“ und Freiräume für Patrioten, Freiheitliche und Konservative geht. Diese Freiräume sind so rar wie bedeutend. Und: Sie sind bedroht. Weil Solidarität aber keine Worthülse ist, hat der Verlag Antaios den Antaios-Kalender 2018 entworfen und in Druck gegeben. „Kontrakultur“ ist das Leitthema, einen optischen Vorgeschmack gibt es hier!

Der Kalender kostet 13,50 €, erhöhte Portokosten sind eingepreist. Nun das Wichtigste: 5 € pro Kalender gehen direkt an Kontrakultur Halle! Götz Kubitschek hat 1000 Exemplare in Auftrag gegeben und würde am liebsten 5000 € an das Hausprojekt übergeben können! Greifen Sie also zu: für Ihre vier Wände, für die Ihrer Freunde und Verwandten, politischen Weggefährten und für das Abgeordnetenbüro Ihres Vertrauens…

Bestellmöglichkeit:

» Antaios-Kalender 2018: 13 Seiten, Din A4, farbig, mit allen Feiertagen, 13,50 € – hier bestellen.

Quelle: Wandkalender 2018 – Kontrakultur – Unterstützung für zerstörtes patriotisches Hausprojekt in Halle / Saale

Siehe auch:

Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD, Sachsen) will kulturfremde, ungegebildete und kriminelle Migranten von der Straße holen und fordert Schulpflicht bis 25

Michael Klonovsky über das Antaios-Buch „Mit Linken leben“ – Rezension zum Buch von Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld

Bautzen: Wassim A., wegen schwerer Körperverletzung und Drogendelikten in 80 Fällen verurteilt – nun Sachsens neuer tunesischer Asylantenkönig?

Neue Dublin-Regelung: Der endgültige Untergang Deutschlands?

Warum wählten 400.000 ehemalige Wähler der Linkspartei bei der letzten Bundestagswahl die AfD?

Wolfgang Hübner: „Die Unterwerfung“ des Bundestages: Über die grundsätzliche Bedeutung der Ablehnung Albrecht Glasers (AfD) als Bundestags-Vizepräsident

Die Flüchtlingsgewinnler: Caritas und Diakonie: Die Flüchtlinge sind das neue goldene Kalb

Heinrich Maetzke: Parallelgesellschaften: Es gibt 100 Molenbeeks in Frankreich

11 Apr

molenbeek_bruessel
Die Terroristen von Paris und Brüssel kamen aus Molenbeek. Aber viele von ihnen hatten französische Pässe. Kein Wunder: Auch in Frankreich gibt es ethnisch-religiös geschlossene islamische Stadtviertel, in denen Frankreich eben nicht mehr Frankreich ist. Das Land betrachtet die Folgen jahrzehntelanger muslimischer Masseneinwanderung und gescheiterter Integration, und fürchtet die Zukunft.

Auch ein französisches Phänomen: Molenbeek gibt es nicht nur in Brüssel.

„Wir müssen endlich die Hellsichtigkeit und den Mut haben, zu sagen, dass sich, leider, im Herzen Frankreichs viele Molenbeeks eingenistet haben und dass unsere politischen Führer dafür die gleiche Verantwortung (wie in Belgien) tragen.“ Das forderte drei Tage nach dem Dschihad-Terror in Brüssel Eric Ciotti, bürgerlicher Abgeordneter der Nationalversammlung und Ratspräsident im südfranzösischen Departement Alpes-Maritimes (Nizza) auf den Kommentarseiten der Pariser Tageszeitung Le Figaro unter der flammenden Überschrift: „Damit Frankreich nicht Molenbeek wird!“

Schon zwei Tage später tat ihm der sozialistische Minister für Städtebau Patrick Kanner im Fernsehsender Europe 1 genau diesen Gefallen, vermutlich sogar ohne zuvor Ciotti im Figaro gelesen zu haben. „Heute gibt es, das weiß man, etwa 100 Stadtviertel in Frankreich, die potentielle Ähnlichkeiten mit dem aufweisen, was sich in Molenbeek abgespielt hat“, so Kanner.

Nochmal zwei Tage später lieferte der Minister im Gespräch mit der Tageszeitung Le Monde Definition und Erklärung für das Phänomen Molenbeek nach: „Eine enorme Konzentration von Armut und Arbeitslosigkeit, das System einer ultra-abgeschlossenen ethnisch-religiösen Gegengesellschaft („ultra-communitariste“), ein Mafia-System mit einer kriminellen Wirtschaft, wo öffentliche Dienstleistungen verschwunden sind und wo die gewählten Vertreter resigniert haben.“

frankreich_vor_burkaverbotStraßenszene in Paris, am Fuße des Montmartre, vor dem Burka-Verbot.

100 Molenbeeks in Frankreich

Dass es in Frankreich Dutzende radikalisierte Stadtviertel gibt, sei nichts wirklich Neues, meinte daraufhin Le Figaro: „Aber dass ein Linksminister, und sei er noch so unbekannt, das in diesen Begriffen ausdrückt, das stellt an sich schon eine kleine Revolution dar.“ Tatsächlich hat der eher wenig profilierte Minister für Städtebau, Jugend und Sport mit seiner Äußerung sozusagen ein Tabu gebrochen. Von der sozialistischen Seite gab es einzelne Versuche des Widerspruchs.

Der sozialistische Parteivorsitzende Jean-Christophe Cambadélis wollte lieber von einzelnen „Wohnblöcken und Straßen“ sprechen, in denen Islamisten lebten. Ein sozialistischer Angeordneter hielt es für angebracht, vor „stigmatisierenden Formulierungen“ zu warnen.

Vergeblich. Die Franzosen kennen ihr Land und sehen selber jeden Tag, was sich wo abspielt. Seit 20 Jahren steht es zudem fast täglich in der Zeitung. Offene Realitätsverweigerung konnte der sozialistischen Regierung von Präsident Franςois Hollande, die sich ohnehin im absoluten Umfragetief befindet, nur schaden. Hollande selber hat sich zwar zu den offenen Worten seines Städtebau-Ministers nicht geäußert, noch nicht. Aber Ministerpräsident Manuel Valls gab ihm sogleich recht: „Was Patrick Kanner über den Prozess der ethnischen und religiösen Abschottung sagen wollte, das alles gibt es einfach!“

So sehen es erst recht die Kommunalpolitiker, die sich in ihren Städten seit Jahren mit dem wachsenden Problem allein gelassen fühlen. „Kanner hat einfach recht gehabt, die Dinge so zu sagen, wie sie sind“, erklärte etwa Franςois Pupponi, der sozialistische Bürgermeister von Sarcelles. Er weiß, wovon er redet: In seiner allzu bunten Immigrantenkommune nördlich von Paris wäre im Sommer 2014 bei wilden arabischen-türkischen Ausschreitungen – es ging um Gaza – ums Haar eine Synagoge gestürmt worden.

Das Schweigen der Politik über die in vielen Kommunen beunruhigend sichtbaren Folgen von 40 Jahren mehr oder minder ungesteuerter muslimischer Masseneinwanderung hat ein Ende. Alle schauen plötzlich genauer auf die „zahlreichen Siedlungen, in denen der radikale Islam auf ihm günstigen Boden gedeihen konnte: hohe Kriminmalität, Drogenhandel, unkontrollierte Einwanderung, überforderte Schulen.

Nicht zu vergessen, die Liebedienerei von gewählten Vertretern, die sich sozialen Frieden erkauften, in dem sie die ethnisch-religiöse Abriegelung zuließen“, kommentierte Le Figaro dieser Tage auf Seite Eins. Das Blatt widmet einem „Bericht über die französischen Molenbeeks“ vier Seiten und einen provokanten Titel: „Radikaler Islam: Jene französischen Viertel, die Molenbeek in nichts nachstehen.“

Frankreich vom salafistischen Fieber befallen

Le Figaro nennt viele Ortsnamen, die die Franzosen schon lange mit radikalem Islam in Verbindung bringen und andere, die weniger bekannt sind: darunter aus dem Großraum Paris und dem verrufenen 93. Département Seine-Daint-Denis, wo sich dramatische Einwandererzahlen konzentrieren. Im Süden werden Toulouse, Marseille-Nord oder Nîmes genannt, im Norden etwa Roubaix. Eine Karte des Figaro zur islamischen Radikalisierung in Frankreich erfasst das ganze Land. Auch Elsaß-Lothringen im Osten oder das Département Rhone sind dunkel gefärbt. Kein Departement ist ausgespart. Nicht mehr nur großstädtische, sondern auch sehr ländliche Siedlungen sind betroffen.

karte_islamische_radikalisierung_frankreich
Der Figaro spricht davon, dass sich die Zahl der radikalen Muslime sich innerhalb des letzten Jahres von 4015 auf 8250 mehr als verdoppelt hat.

Dutzende Dschihadisten aus der Bretagne und der Loire-Region.

Das Wochenmagazin Paris Match berichtete kürzlich in einer Aufmacher-Enquête von düsteren Salafisten- und Dschihad-Schwerpunkten in der Bretagne [Nordwestfrankreich]. Dort würden auffallend viele jugendliche Konvertiten rekrutiert und in den Dschihad nach Syrien und Irak geschickt: „Dschihad – Die bretonische Verbindung.“

Nur Tage vor den Anschlägen in Brüssel widmete Le Monde ebenfalls eine auf der ersten Seite annoncierte große Enquête [Umfrage] dem „Dschihad am Ufer der Loire”: Aus der Bischofs- und Universitätsstadt Orléans, Anfang des 15. Jahrhunderts Ort des Triumphs der französischen Nationalheldin von Jeanne d’Arc über die Engländer, brachen 2014 gleich ein Dutzend Dschihadisten nach Syrien auf.

Wir haben Quartiere identifiziert, wo das ganze soziale Leben, illegale und legale Gewerbe, sportliches und kulturelles Leben unter ethnisch-religiös abgeschotteten Bedingungen stattfindet und wo die Salafisten das Gesetz der Republik durch die Scharia ersetzt haben. [Ein Experte im Figaro]

Mit jedem Ortsnamen verbinden sich Geschichten, die deutlich machen, was vielerorts im Lande vorgeht: Im 30.000-Einwohner-Städtchen Trappes, westlich von Paris, verursachte 2013 die Kontrolle einer vollverschleierten Frau Gewalt und gefährlichen Aufruhr.

In Sevran (49.000 Einwohner) im 93. Département Seine-Daint-Denis werben Salafisten Spenden für eine Madrassa [Koranschule] ein, die offiziell als staatlich anerkannte muslimische Privatschule gelten soll und unter der Zahl der Anmeldungen schon fast zusammenbricht. Im Dörfchen Grigny in der Picardie wurde eine illegale Koranschule ausgehoben und Dschihad-Propaganda-Material gefunden.

Aus Le Mirail, einem Stadtteil von Toulouse, kam Mohammed Merah, der 2012 in einer jüdischen Schule einen jüdischen Lehrer und zwei Kinder regelrecht hinrichtete. 40 bis 50 Personen aus der Region Nîmes sollen sich derzeit in Syrien und Irak aufhalten, berichtet Le Figaro. Bislang galt das Weinbaustädtchen Lunel, 30 Kilometer westlich von Nîmes, als der Ort, aus dem die meisten Dschihadisten in den Mittleren Osten verschwunden sind, etwa 20 seit 2013.

Ethnisch-religiös hermetisch abgeriegelte Viertel, in denen reguläre Polizeiarbeit unmöglich geworden ist.

„Wir haben Quartiere identifiziert, wo das ganze soziale Leben, illegale und legale Gewerbe, sportliches und kulturelles Leben unter ethnisch-religiös abgeschotteten Bedingungen stattfindet und wo die Salafisten das Gesetz der Republik durch die Scharia ersetzt haben“, erklärt ein Experte dem Figaro. Aus Aubervilliers, einem Pariser Vorort im 93. Département berichten muslimische Frauen, dass sie auf der Straße „von den Bärtigen zur Ordnung gerufen werden, weil sie während des Ramadan auf der Straße essen oder Décolleté zeigen“.

Ein katholischer Priester aus dem gleichen Ort schildert, dass nach der Messe die Kirchgänger vor der Kirche von Muslimen angegangen werden, die ihnen radikale Diskussionen aufzwingen: „Jesus war ein Betrüger.“ Mit Blick auf Sevran, ebenfalls im Département Seine-Saint-Denis, formuliert ein „hoher Staatsbeamter” (Le Figaro) schonungslos, was in einstigen französischen Arbeitervierteln überall im Lande passiert:

„In diesen Banlieues [Vorortsiedlungen, muslimischen Ghettos], was hat dort die zusammengebrochene Katholische Kirche und die Kommunistische Partei ersetzt? Die muslimische Religiosität.” Le Figaro schreibt schon vom „salafistischen Fieber, das das Land befallen“ habe.

Zonen des islamischen Rechts

„Wir müssen zugeben, dass Belgien ein Frankreich im Kleinen ist, schreibt im Figaro-Magazin bitter der Kommentator Eric Zemmour: „In Frankreich gibt es Molenbeek im Überfluss.“ Der bekannte und bei der Linken regelrecht verhasste Journalist und Fernsehkommentator korrigiert geläufige Fehlbezeichnungen: Bei den französischen Molenbeeks handele es sich keineswegs um Ghettos, denn man könne sie ja verlassen. Zemmour: „Es sind auch keine rechtlosen Zonen, sondern Zonen des islamischen Rechts, mit seinen unauflöslichen Verbindungen zwischen Kultur und Religiosität, die an das Europa des Mittelalters denken lassen.“

Zemmour weiter: „Diese französischen Molenbeeks sind Territorien, wo die Sitten muslimisch sind, wo die Landschaft des Handels muslimisch ist, wo die Kleidung muslimisch ist, wo der gesellschaftliche Umgang (Frauen weder in den Cafés noch in den Straßen) muslimisch ist. Die französischen Molenbeeks sind nicht mehr in Frankreich, sondern in einem unbekannten Land, das man Muselmanien nennen könnte, wenn es nicht schon einen arabischen Namen hätte: die Umma.“

In diesem „Land des Islam“, so Zemmour, hätten ungläubige Nicht-Muslime und selbst sogenannte schlechte Muslime keinen Platz mehr. Sie würden bedroht, geschlagen, beraubt, vertrieben. Zemmour: „In den französischen Molenbeeks gibt es praktisch keine ungläubigen Nichtmuslime mehr; es gibt dort keine ‚Gallier‘ mehr, keine ‚Franzosen‘. Weder Christen, noch Juden.“

Eine religiöse Omerta [mafiaähnliches Schweigekartell)] – ein französischer Polizeioffizier

„Molenbeek, die gibt es in Frankreich überall“, sagt wieder im Figaro auch ein Polizeioffizier. Solche Siedlungen seien von der ethnisch-religiösen Gegengesellschaft so hermetisch abgeriegelt, das dort reguläre Polizeiarbeit ausgeschlossen sei. Solche „islamistischen Nester“ zu infiltrieren, sei „ein Ding der Unmöglichkeit“. Die Polizei stößt dort auf ein mafiamäßiges Schweigekartell – „eine religiöse Omerta“.

Ein Richter ergänzt: „Sie machen sich keine Vorstellung, wie schwierig es ist, sich in so einem Viertel Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen, um Abhöreinrichtungen zu platzieren. Es gibt da überall Augen, tags wie nachts.“ Von Zonen, „aus denen alle Fremden, die der ethnisch-religiösen Gegengesellschaft nicht angehören, regelrecht ausgeschlossen sind“, spricht ein Polizeikommissar aus der Region Paris.

Flächendeckendes Phänomen: 148 radikale Moscheen, 8250 islamistische Gefährder

Sind es tatsächlich 100 französische Molenbeeks? Sicher ist, dass von 2500 muslimischen Kultstätten in Frankreich gut 100 salafistisch sind. Die Sicherheitsbehörden haben 148 Moscheen oder Gebetssäle als radikal erfasst. Tatsächlich weisen alle Zahlen auf ein flächendeckendes Phänomen hin:

Im Februar wurde bekannt, dass 8250 Personen als islamisch radikalisiert gemeldet wurden. 606 Muslime mit französischen Pässen sollen sich derzeit in Syrien und im Irak aufhalten, 236 sind von dort zurückgekehrt. 223 befinden sich gerade im Transit vom oder ins Bürgerkriegsgebiet, 167 weitere sind dort schon ums Leben gekommen. 784 Personen wollen sich nach Syrien und Irak begeben, gibt Le Figaro Zahlen des Innenministeriums wieder.

Was ist zu tun? „Nulltoleranz gegen Verbrechen, Bekämpfung des Rauschgifthandels, Ausweisung illegaler Einwanderer, Schließung salafistischer Moscheen“, fordert Le Figaro.  Von der absoluten Priorität, in solchen ethnisch-religiös abgeschlossenen Vierteln wieder Normalität herbeizuführen, spricht im langen Zeitungsinterview Ex-Premier und Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur 2017 der Republikaner, Franςois Fillon:

„Wir müssen unverzüglich alle salafistischen Moscheen schließen. Wir müssen die Hassprediger ausweisen, wenn sie Ausländer sind, und juristisch verfolgen, wenn sie Franzosen sind. Und dann müssen wir die Einwanderung ernsthaft begrenzen und Respekt für Frankreich einfordern.“ Eine klare Position vertritt auch der Abgeordnete der bürgerlichen Republikaner, Eric Ciotti: „Wir müssen aufhören, unsere Traditionen, unsere Kultur und unsere Lebensweise zu opfern, nur um die Integration leichter zu machen für diejenigen, die sich gar nicht assimilieren wollen.”

Die sozialistische Regierung „packe den Stier schon bei den Hörnern“, versichert in Le Monde Städtebauminister Kanner: Die Regierung habe Dutzende von Imamen ausgewiesen. Meldestellen wurden eingerichtet, die darauf achten, dass Vereinigungen in den betroffenen Vierteln Kriterien der Offenheit, der Gleichberechtigung von Mann und Frau und der finanziellen Transparenz respektieren. Gelder wurden gestrichen, Vereine wurden aufgelöst.

Die verlorenen Territorien der Republik

Für all das sei es womöglich längst zu spät, meint der in Marokko geborene jüdische Historiker, Antisemitismus- und Holocaustexperte Georges Bensoussan. Schon 2002 hat er mit sieben Kollegen sozusagen aus den Banlieue-Siedlungen heraus ein Buch geschrieben über „Les Territoires perdus de la République: Anitsémitisme, racisme et sexisme en milieu scolaire“ – Die verlorenen Territorien der Republik: Antisemitismus, Rassismus und Sexismus im Schulmilieu.

Es ging darin um die muslimische Einwanderungsjugend. Vor genau einem Jahr, nach dem Charlie-Hebdo-Terroranschlag, ist es neu aufgelegt worden. Der Buchtitel von den „verlorenen Territorien der Republik” ist in Frankreich fast zum geflügelten Wort geworden, zum häufig gebrauchten Synonym für die immer islamischeren Banlieue-Siedlungen, für die französischen Molenbeeks.

„Wir erleben gerade in Frankreich die Herausbildung zweier Völker, was schon so weit geht, dass manche die Keime des Bürgerkriegs heraufbeschwören.” (Georges Bensoussans)

In einem langen Interview sprach er im vergangenen Dezember, nach den Terroranschlägen in Paris, von der vollständig gescheiterten Integration der Muslime der zweiten und dritten Einwanderergeneration. Bensoussan sieht darum nicht mehr nur die Republik in Gefahr, sondern die französische Nation selbst in Auflösung und Abspaltung begriffen: „Ein Teil der französischen Bevölkerung, geboren in Frankreich, oft von Eltern, die selber in Frankreich geboren wurden, hat das Gefühl, nicht zu ihr zu gehören.“

Immer mehr von ihnen zögerten nicht, zu sagen: „Mein Land ist Algerien, mein Land ist Tunesien…“ [Und warum weist ihr sie dann nicht aus, nämlich genau dorthin, wo sie glauben zu Hause zu sein?] In der langen Geschichte der Einwanderung nach Frankreich sei dieses Scheitern in der dritten Generation ein noch nie dagewesenes historisches Ereignis: „Zum ersten Mal in der Geschichte erleben wir ein Phänomen der Disintegration beziehungsweise der Ent-Assimilierung.“

„Das ist der Grund, warum nicht nur die Republik auf dem Spiel steht, sondern sehr wohl die französische Nation: unsere historische Verankerung, unsere Werte, unsere Sprache, unsere Literatur und unsere Geschichte.” (Georges Bensoussans)

Bensoussan weiter: „Das ist der Grund, warum nicht nur die Republik auf dem Spiel steht, sondern sehr wohl die französische Nation: unsere historische Verankerung, unsere Werte, unsere Sprache, unsere Literatur und unsere Geschichte. Ein ganzer Teil der Jugend unseres Landes findet sich immer weniger in unserer Kultur wieder.“

Der Historiker, selber Einwanderer, spricht schon von der „Herausbildung zweier Völker“ auf französischem Boden, unter denen manche schon „die Keime des Bürgerkriegs heraufbeschwören“. Bensoussans: „Das Gefühl, dass sich gerade zwei Völker bilden, Seite an Seite, die sich feindselig gegenüber stehen, dieses Gefühl wird heute von vielen geteilt.“ Frankreich, so Bensoussan, sei heute tatsächlich eines der europäischen Länder mit dem höchsten Risiko von internen Konflikten.

Siehe auch: Franzosen, die Frankreich verabscheuen

Quelle: Parallelgesellschaften: 100 Molenbeeks in Frankreich

Noch ein klein wenig OT:

Video: Henryk M. Broder zum Fall Böhmermann: "Erdogan hat es verdient, beleidigt zu werden"

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Video: Henryk M. Broder zum Fall Böhmermann: "Erdogan hat es verdient, beleidigt zu werden" (04:23)

Matthias Döpfner: Solidarität mit Jan Böhmermann

Jan-Boehmermann-Recep-Tayyip-Erdogan

Lieber Herr Böhmermann, wir kennen uns nicht, und ich habe leider auch bisher Ihre Sendungen nicht sehen können. Dennoch wende ich mich in einem offenen Brief an Sie, denn es ist aufschlussreich, welche Reaktionen Ihre Satire ausgelöst hat. Ein Kristallisations- und Wendepunkt.

Vorneweg möchte ich sagen: Ich finde Ihr Gedicht gelungen. Ich habe laut gelacht. Das zu sagen ist mir deshalb wichtig, weil man in den vergangenen Tagen ja keinen einzigen Beitrag – egal ob anklagend oder für Sie parteiergreifend – über Ihren Text gelesen hat, der nicht erst mal, gleichsam als Captatio benevolentiae, betonte, wie geschmacklos und primitiv und beleidigend Ihre Satire über Erdoğan sei. >>> weiterlesen

Winsen/Hamburg: Asylbewerber legt Feuer in Schlafraum von Flüchtlingsheim

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In Winsen bei Hamburg steht eine Flüchtlingsunterkunft in Flammen. In der Turnhalle sind 25 Asylbewerber untergebracht. Ein 17-jähriger Bewohner ist für den Brand verantwortlich: Der Jugendliche hatte das Feuer im Schlafraum der Unterkunft gelegt. >>> weiterlesen

Essen: Blutige Gewalt und Krawalle erschüttern Essener Innenstadt – Libanesischer Familienstreit – Messerstecherei und Schüsse

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Das war ein wahrhaft schwarzer Samstag für die Innenstadt, für die dort lebende libanesische Gemeinschaft und für das Sicherheitsgefühl vieler Essener: Am Mittag stechen zwei Männer vor Passanten aufeinander ein, am späten Abend wird ein 21-Jähriger auf offener Straße durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt. Einen weiteren Großeinsatz lösen zwischenzeitlich im Ostviertel Randalierer aus, die Feuerwerkskörper auf Autos abfeuern und Polizisten attackieren. >>> weiterlesen

Siehe auch:

Raymond Ibrahim: Warum muslimische Vergewaltiger Blondinen bevorzugen: Blick in die Geschichte

Prof. Günther Buchholz: Die Illusion vom modernen Islam

Christian Ordner: Bombenleger – bestens integriert

Der neue Pirinçci – die Zensur setzt ein!

Werner Reichel: Schweden, Deutschland und Österreich sind die Gaga-Staaten des Sozialismus

Leon de Winter: Europas Moslems hassen den Westen

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