Srdja Trifkovic: Die dritte muslimische Invasion 2

2 Feb

Englisches Original: Chronicles Magazine

Selbst die Menschen in den USA fürchten sich vor der Islamisierung.

Sie kamen Anfang des achten Jahrhunderts über die Straße von
Gibraltar und sie entfesselten Terror und Blutvergießen auf der gesamten
iberischen [spanischen] Halbinsel „wie ein todbringender Sturm“.

Erst mitten in Frankreich, in der Stadt Tours, konnten sie von Karl
Martell im Jahr 732 gestoppt werden. Sie attackierten Europa während des
gesamten Mittelalters, aber ihren nächsten erfolgreichen Anschlag
verübten sie an der verwundbaren südöstlichen Flanke:

Sie nutzten die Schwäche des byzantinischen Reichs nach dem
berüchtigten vierten Kreuzzug aus. Sie eroberten Konstantinopel und
verwüsteten die christlichen Nationen Bulgarien, Serbien und Ungarn. Am
Ende wurden sie 1683 vor den Toren Wiens endgültig aufgehalten.

In den folgenden 250 Jahren ungestörten demographischen,
wissenschaftlichen, technologischen und geopolitischen Fortschritts,
schien Europa in Sicherheit zu sein. Der „kranke Mann vom Bosporus“ war
nur noch zu einem reinen Objekt europäischer, imperialer Gelüste
geworden, während „Arabien“ für die zivilisierte Welt völlig irrelevant
geworden in seinen primitiven Gewohnheiten verharrte.

Dann beging Europa Selbstmord durch den Ersten Weltkrieg, der durch
den Zweiten Weltkrieg von 1939-1945 besiegelt wurde. Die nachfolgende
materielle Erholung war nur ein Trugbild.

Entchristianisiert und fokussiert auf die Notwendigkeit nach
billigen Arbeitskräften, ungeachtet ihrer Herkunft, importierte man
Millionen muslimischer Migranten in den 1960er und 70er Jahren – Türken
nach Deutschland, Pakistaner nach Großbritannien, Algerier nach
Frankreich und eine Mischung in die Benelux Staaten, nach Skandinavien
und Österreich. Eine Generation später etablierte sich eine
millionenfache muslimische Diaspora auf dem alten Kontinent.

Traditionsreich verbunden mit dem islamischen Ethos egal welcher
ethnischen Herkunft, verweigerten sie die Integration und erschufen ihre
eigenen Ungläubigen-freien Zonen in den französischen Vorstädten, den
Industriestädten Yorkschires und in vielen Stadtteilen Berlins.

Dieser Vorgang wurde von den europäischen politischen Eliten
unterstützt. In den vergangenen Jahren beispielsweise, verkündete ein
holländischer Justizminister, dass die muslimischen Forderungen nach
No-Go-Zonen und Scharia in Holland absolut rechtens sei und ein
schwedisches Regierungsmitglied sagte, dass „wir gegenüber dem Islam und
den Muslimen offen und tolerant sein müssen, weil wir zur Minderheit
werden und sie uns dann entsprechend behandeln werden.“ Es gibt viele
ähnliche Beispiele, die man hier aber nicht alle aufzählen kann. Bis zum
letzten Januar war Europa mehr als bereit nach dem Charlie Hebdo
Massaker in einer Welle morbider Selbstbetrachtung und schriller
Warnungen vor „Islamophobie“ zu versinken.

Die dritte muslimische Invasion in Europa befindet sich in ihrem
Reifestadium und kommt über‘s Meer, so wie die vergangenen beiden
Angriffe. Der Unterschied ist aber dreifach:

• Die Eindringlinge sind keine bewaffneten Krieger sondern
„Asylbewerber“.

• Sie können sich auf eine solide Infrastruktur aus islamischen
Zentren und Glaubensbrüdern verlassen, die sie willkommen heißen.

• Und es gibt keinerlei politischen Willen zum Widerstand.

Die südliche maritime Grenze Europas ist so porös wie die
amerikanische Grenze am Rio Grande [gemeint ist die Grenze zwischen den
USA und Mexiko]. Im letzten Jahr erreichten 220.000
afrikanische und asiatische Migranten illegal die nördlich von ihnen
gelegenen Mittelmeerküsten. Keiner wurde zurückgeschickt.

Der Chef des EU Grenzschutzes Fabrice Leggeri sagt, dass zur Zeit bis
zu einer Million alleine aus Lybien in den Startlöchern stehen.

Das ist durchaus eine muslimische Invasion. Afrikanische Christen,
die die Überquerung wagen, sind eine Minderheit, sie werden mitunter
über Bord geworfen von ihren jihad-orientierten Mitpassagieren.

Die Eroberung geschieht unkontrolliert, denn die europäische Elite will es gar
nicht kontrollieren. „Wie kann es sein, dass wir täglich Zeugen einer
Tragödie werden?“ fragt der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi
nachdem ein Boot mit hunderten Menschen im letzten April vor der Küste
Libyens kenterte. „Europa kann mehr tun und Europa muss mehr tun“ um die
Rettungsmissionen zu verbessern, erklärte Martin Schulz, Präsident des
EU Parlaments.

Europa müsse mehr Schiffe mobilisieren, mehr Flugzeuge, sagte der
französische Ministerpräsident Hollande. „Worte sind genug gewechselt,“
so der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy auf einer
Demonstration. Und auch Papst Franziskus, rief die politischen Führer
auf einer Rede vor dem Sankt Peters Dom dazu auf „entschieden zu handeln
und so ähnliche Tragödien zu verhindern.“

Keiner dieser Leuchten schlägt vor, dass diejenigen, die gerettet
werden, unmittelbar nach Tripoli zurückgebracht werden, oder nach Benghazi, oder
dass Europa mehr tun sollte, um die Schmuggelboote daran zu hindern ihre
Küsten zu erreichen.

Herr Renzi wies explizit alle Forderungen der Rechten nach einer
Seeblockade zurück und verkündete, dass die Retter niemanden
zurückschicken würden, wegen „des Chaos und der Gewalt in Libyen“. Man
kann schon jetzt mit mathematischer Präzision berechnen, dass eine
solche Politik nur dazu führen wird, dass weitere Hunderte, Tausende und
möglicherweise Millionen die Überfahrt wagen werden.

Zweiundvierzig Jahre nachdem das
Buch
Das Heerlager der Heiligen von Jean Raspail
erschienen ist,
scheint sich die Vorhersage zu bewahrheiten.

Die Invasoren sind zwar keine Inder, sondern weitaus feindseligere
Muslime, aber das Ergebnis ist dasselbe: Unsere Zivilisation befindet sich auf dem Weg ausgelöscht zu werden.
Das trifft insbesondere auf das traditionelle katholische und
protestantische Europa zu. Dessen gegenwärtigen Zusammenbruch kann man
mit dem Satz „die alten christlichen Tugenden spielen verrückt“ von
Chesterton zusammenfassen – die verdorbene Ideologie der universellen
Menschenrechte.

Der post-christliche liberale Westen, der sein Bewusstsein für den
Sinn und die Geschichte verloren hat, ist nicht dazu in der Lage sich
selbst vor denjenigen zu schützen, die ihn erobern und zerstören wollen.

Quelle:
Srdja Trifkovic: Die dritte muslimische Invasion

Siehe auch:
Gießen-Rödgen: Flüchtlingsheim jetzt mit eigener Polizeiwache
Gerd Held: Das Griechenland-Abenteuer – nun jenseits von Recht und Gesetz
Thomas Heck: Ein Hoch auf die Berliner Salafisten
EU bereitet Militär-Aktion gegen Libyen vor, um Flüchtlinge zu stoppen
Frankreich: Grenzen dicht: Gendarmen lassen Flüchtlinge nicht rein
Dr. Udo Ulfkotte: „Kultureller Zusammenbruch durch Masseneinwanderung”

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