Schweden hat die Kurve ohne Maskenpflicht flach gehalten

9 Okt

Schweden ist dank seiner anderen Politik zum Objekt der Kritik und Diskussion geworden. Es ist ziemlich klar, dass die Pandemie mit einer ziemlich guten Herdenimmunität zu Ende gegangen ist, ohne dabei solche Todeszahlen zu produzieren wie der Bundesstaat und insbesondere die Stadt New York.

Schweden schneidet aber auch im europäischen Vergleich sehr gut ab. Belgien, UK, Spanien und Italien haben eine höhere Zahl von Todesfällen pro Million Einwohner, Frankreich und die USA folgen relativ knapp dahinter, wobei in den USA die Unterschiede unter den Bundesstaaten gravierend sind.

Dabei wird jedoch zumeist verschwiegen, dass sich circa drei Viertel der schwedischen Todesfälle [1] in Pflegeheimen und Pflegewohnungen ereigneten, die einen gezielten Schutz erfordern und von einem allgemeinen Lockdown der Gesellschaft gerade nicht profitieren. Das Medianalter [das mittlere oder durchnittliche Lebensalter] der schwedischen Todesfälle liegt mit 86 Jahren denn auch weltweit vermutlich am höchsten.

[1] https://www.thelocal.se/20200525/swedish-death-toll-passes-4000-as-coronavirus-cases-in-care-homes-start-to-fall

In Schweden gab es weit weniger Tote als in den USA

Leider fehlt hier die Graphik aus Deutschland

Die Maske ist keine Garantie für niedrigere Infektionszahlen.

Die Graphiken sind von der Twitterseite von Yinon Weiss

Quelle: https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-regionauten-community/schweden-hat-die-kurve-flach-gehalten-wo-andere-versagt-haben_a4152588

Meine Meinung:

In Schweden gab es keinen Lockdown und keine Maskenpflicht und alle Geschäfte, Shopping-Malls, Märkte, Restaurants, Cafés, Bars, Clubs und Kinos ebenso wie Kindergärten und Schulen (bis zur 9. Klasse) blieben geöffnet. Später gab es dann allerdings doch einige Einschränkungen.

Einschränkungen gibt es auch in Schweden

Die schwedische Außenministerin Ann Linde sah sich angesichts der Berichterstattung im Ausland genötigt, öffentlich zu erklären: „Es ist ein Mythos, dass das Leben in Schweden so weitergeht wie gewöhnlich.“

Zum sogenannten schwedischen Sonderweg etwa gehört, dass Kitas und Schulen bis zur 8. Klasse Präsenzunterricht haben. Oberstufe, Universitäten, Erwachsenenbildung haben auf digital umgestellt. Wer kann, soll von zu Hause arbeiten. Wer aber krank ist, muss zu Hause bleiben. In Restaurants darf nur am Tisch gegessen werden mit entsprechendem Abstand zum Nachbarn.

In Pflegeheimen gilt Besuchsverbot, die Krankenhaus-Intensivbetten wurden aufgestockt, von Reisen im Inland oder ins Ausland soll abgesehen werden, ebenso von Besuchen bei den Großeltern. Eigentlich ist der schwedische Alltag also dem künftigen deutschen recht ähnlich – nur ohne vorherigen Lockdown.

Quelle: https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/05/schweden-sonderweg-erfahrungsbericht-corona.html

Video: Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell zweifelt Nutzen von Masken an (04:34)

Schwedens nimmt keine Flüchtlinge aus Griechenland auf.

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