Systemkritische Recherche ist ein Entlassungsgrund – Entlassung beim Münchner Heise Verlag

15 Jan

Bayern ist FREI

München, 14.01.2019 – Nachdem ein Journlist an dem Allerheiligsten des bundesdeutschen Zwangsgebühren- Fernsehens gerüttelt hat, nämlich an den maßlosen Gehältern, wurde er kurzerhand vom Heise Verlag gefeuert. Wie kam es dazu? Der Jornalist Dr. Viktor Heese veröffentlichte im vergangenen Jahr, zuletzt im Dezember 2018 bei Telepolis (Heise) mehrere Beiträge. In denen berichtete Heese über Durchschnitts-Vergütung von 9.400 EUR (höher als bei DAX-Konzernen). Das wurde Dr. Heese jetzt zum Verhängnis. Daraufhin folgten rufschädigende Artikel und die Kündigung. Interessant, diese Beiträge riefen auch ver.di auf den Plan. Wieso ausgerechnet die Gewerkschaft ver.di? Journalismus-Gewerkschaftler sahen sich in der Pflicht, einen Brief an Heise zu verfassen, um Dr. Heese unter Rechtspopulismusverdacht zu stellen. Er hat es gewagt, die öffentlich-rechtlichen Medien in einer Weise anzugreifen, die der AfD in die Hände spielt. An diesem Fall sehen wir die Auswirkungen in unserer Bunten Republik. Eine Denunziation, sei sie noch so haltlos, genügt, um einem Kritiker die…

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