„Lüge“, „Irrsinn“, „Hass“: Stefan Aust richtet in der „Welt“ Kanzlerin Merkel hin

9 Jul

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Wilhelm Schulz *)

Dieser Text ist eine Hinrichtung der Kanzlerin. Mit Vokabeln, wie man sie sonst nur von Jouwatch kennt, rechnet „Welt“-Herausgeber Stefan Aust in seiner Zeitung mit Angela Merkel ab.

Er verreißt ihre „angebliche Wende in der Migrationspolitik“ als „Lüge“, bezeichnet die Asylpolitik als „kompletten Irrsinn“. Und: „Vermutlich ist das Denken der Kanzlerin inzwischen genauso verschwurbelt wie ihre Sprache.“ Getrieben sei sie vom „blanken Hass auf Horst Seehofer“.

Die brillante Analyse des langjährigen „Spiegel“-Chefs ist eine reine Lesefreude, nicht nur wegen der längst fälligen erfrischenden Deutlichkeit. Sondern vor allem, weil sie die Flüchtlingspolitik als das beschreibt, was sie ist: Eine einzige Katastrophe. Der Artikel trägt die Überschrift „Merkels Sommernachtsalbtraum“ und steckt hinter der Bezahlschranke. Nur „Welt“-Abonnenten können ihn lesen.

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