Pfarrer predigt im Kopftuch gegen AfD, Gemeinde applaudiert

22 Mai

Bayern ist FREI

Die Menschenwürde der Kopftuchmädchen ist in Gefahr. Pfarrer Wolfgang Sedlmeier trug daher zur Pfingstpredigt ein Kopftuch. Seine Gemeinde honorierte seinen „Mut“ mit Applaus.
Der Aalener Pfarrer Wolfgang Sedlmeier nutzte die Pfingstpredigt, um von der Kanzel her Alice Weidel zu verurteilen. Aus Solidarität mit Kopftuchmädchen trug er dazu selber ein Kopftuch. Die Kirchengemeinde dankte es ihm mit Applaus, und die Lokalzeitung lobt seine Stromlinienförmigkeit als „mutig“.
Ob Pfarrer Sedlmeier auch Thor-Steinar-Kleidung oder Springerstiefel anziehen würde, um gegen die Stigmatisierung von deren Trägern zu protestieren? Natürlich nicht, im Gegenteil. Er hat nichts gegen Stigmatisierung sondern praktiziert sie selber. Ihm geht es darum, mithilfe der Geste des weltoffenen Arsches Andersdenkende zu brandmarken. Durch spektakuläre Obszönität ruft man den Diskursnotstand aus und erzeugt den Eindruck, der Gegner wäre obszön und stünde außerhalb des tolerierbaren Rahmens.
Wie geistlos man sich in Pfingstpredigten an geistlosen Rechtspopulisten abarbeiten kann, demonstrierten ferner Erzbischof Ludwig Schick, Präses Bedford-Strohm und…

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4 Antworten to “Pfarrer predigt im Kopftuch gegen AfD, Gemeinde applaudiert”

  1. strafjustiz 22. Mai 2018 um 15:39 #

    Das fehlte gerade noch, dass ein christischer (ja, Sie haben recht gelesen „christischer“, denn christlich war der keinesfalls) Geistlicher sich so eine Blösse gibt. Nicht umsonst hab‘ ich letztes Jahr 2017 die 4 uneinheitlichen Evangelien sorgfältig autodidaktisch „studiert“ (Das „Studium“ ist eigentlich nie recht abgeschlossen, weil immer noch sensationelle Ueberlegungen auftauchen) und für zu leicht befunden > Ergebnis: > Austritt aus dem All-Christenclub > Eintritt nicht zu den Wischiwaschi Agnostikern, die sich denk-bequem bis -unfähig für nichts entscheiden können, sondern zu den Gnostikern, den „Wissenden“ betreffend das Weltall. Denn nur darum geht es. Unser kleines, sichtbares Weltall > die Milchstrasse mit dem nicht besonderen, im Dutzend Millionenstern „Sonne“, geschweige denn deren Planeten, ist doch so unbedeutend, dass wir seit den 1750ern Aufgeklärte uns doch nicht mehr länger einen Bären aufbinden lassen sollten von den „Sonne-dreht sich um die Erde – diese Mittelpunkt-des Weltalls-Analphabeten“, die es doch vor 2000 Jahren nicht besser wissen konnten, also entschuldigt sind, nicht aber wir Westler, die die Religionssache mittlererweile wirklich durchschauen können sollten. // Darum, lasse man diese populistischen, bedauernswerten Geistlichen, die geistig nicht weiter ent-wickelt sind also ihre Vorfahren vor 1988 Jahren > Lk. 18,17 ( : „…können ins Himmelreich Gottes nur Erwachsenen kommen, die in religiösen Belangen kindlich geblieben sind“) in ihrer beschränkten Geisteswelt verharren, denn jede entwickelte Einsicht braucht halt ihre Zeit der Voll-Reife fürs Allgemeinvolk. Nicht umsonst durfte dieses schon ab 14. Jhdt keine Bibel besitzen, wurde es – solange wie möglich – unwissend = dumm > analphabetisch – belassen > Deutschschweiz bis Mitte 19. Jhdt. und durfte aus der Bibel nicht selbständig lesen > bis Ende 19. Jhdt. // Mir reichts ! Die offizielle Christenlehre hat sicher mit der reinen Lehre Jesu wenig gemeinsam. Obwohl besagter „Sohn des Menschen“ selber n i e niemanden getauft hat, ist die Taufe das wichtigste Sakrament der Protestanten geblieben. Denn ohne Taufe keine Eucharistie !! Jesus hat weltliche Macht für „seine“ Bewegung abgelehnt und dennoch ist diese ab 325/392 zu politischer Gross-Macht aufgestiegen, hat ihre berechtigten Widersprecher grausamst foltern lassen, dass Gott-erbarm. Wo war da Gott 1415, 1531, 1572, 1600,1712, 1933-45 > Gulag 1930-1994 u.a.? Eben abwesend, weils ihn so als allmächtige Macht gar nicht gibt, wie es sich diese einfältigen, sich nun dem Islam anbiedernden, christischen Gutmenschen vorstellen, ist G.o.t.t. doch gemäss Lk. 4,24 „Geist“, nachdem Lk. 4,22 „alles Heil kommt von den Juden“ verkündet….. Und etwas, das es sooo nicht gibt, kann auch nicht schuldig sein. Da haben selbst die Juden vergeblich ihrem Gott gezürnt und die Christen, es danach mit der gegenteiligen Gesinnung versucht, der berechneten Huldigung-Lobpreisung > „G.o.t.t.“ mag nämlich beide heuchlerisch-eigensüchtigen Haltungen nicht. Er/sie/es will von keiner Seite politisch vereinnahmt werden > gemäss den beiden ersten, von 10, altbiblischen Geboten, die selbst Jesus übertreten hat.
    Drum, ärgere man sich nicht über diesen, seit dem Nicäer Konzil 325 irregeleiteten West-Klerus, sondern bedaure man ihn, besonders aber deren geistig missbrauchte Schäfchen ! Gedenke man Mt. 10,34: „Meinet nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen, sondern das Schwert“ weiter dargelegt in Lk.12,51 „Entzweiung der Sippe > der Menschheit schlechthin.“ Und so einer soll ein Friedensfürst sein? Gar der neue Christgott? der laut Jh. 14,6 Gott“vater“ entmündigt hat !
    Nee, der Missionsauftritt (der Existenz des rein geschichtlich nicht belegten) Jesus von Nazareth, von 0028-0030, ist frei-, mut-willig, schmählich misslungen, seine mehrfach zugesagte, baldige Wiederkunft wortbrüchig nicht erfolgt! Wundert es einen da, dass seine Heilslehre wuchtigen Widerspruch > gar Konkurrenz durch Islam, Kommunismus, Faschismus und weiterhin der Juden erhalten hat?
    Schluss: Alle politischen…..ismen taugen nichts, da höchst menschenverachtend, aber auch alle religiösen sind keinen Deut glaubwürdiger, da auch Menschenwerk.
    (22.05.18)

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    • nixgut 22. Mai 2018 um 15:52 #

      Der Herr Pfarrer mit dem Kopftuch beweist nur seine eigene Dummheit. Er ist selbst zu dumm, dies zu erkennen. Und von solchen Pfaffen hört man in der Regel kein Wort zum Hundertausendfachen Christenmord der überall in der Welt geschieht, speziell durch den Islam.

      Ob die „Wissenden“ wirklich so wissend sind, wage ich zu bezweifeln, aber ich habe ein Herz für den Gnostizismus, muss aber gestehen, ich kenne ihn zu wenig.

      Meine Liebe gehört den hinduistisch-buddhistisch-christlichen Agnostikern, eine großen Sympathie für christliche und buddhistische Mönche und indischen Yogis, die ich mit der Meditation zu würzen versuche, was mir aber nicht immer gelingt.

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  2. strafjustiz 22. Mai 2018 um 15:43 #

    Notiz an die Moderatorenredaktion: Wieso kann ich meinen Kommentar nicht ausdrucken ? > Bitte Bescheid ! 22.05.18

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