Ist Belgien 2030 der erste islamische Staat in Europa?

2 Mai

von Giulio Meotti

Englischer Originaltext: Belgium: First Islamic State in Europe?

Übersetzung: Daniel Heiniger

polizei_brüssel_molenbeekBereitschaftspolizei bewacht eine Straße im Brüsseler Stadtteil Molenbeek, nachdem am 18. März 2016 mehrere Personen, darunter Salah Abdeslam, einer der Täter der Anschläge vom November 2015 in Paris, verhaftet wurden. (Foto von Carl Court/Getty Images)

  • Die Führer der belgischen ISLAM-Partei wollen Belgien offenbar in einen islamischen Staat verwandeln. Sie nennen es "islamistische Demokratie" und haben ein Zieldatum festgelegt: 2030.

  • "Das Programm ist verwirrend einfach: Ersetzen Sie alle Zivil- und Strafgesetzbücher durch die Scharia. Punkt". — Französische Zeitschrift Causeur.

  • "Die europäische Hauptstadt [Brüssel] wird in zwanzig Jahren muslimisch sein." — Le Figaro.

Das französische Akronym der belgischen ISLAM-Partei steht für "Integrität, Solidarität, Freiheit (Liberty), Authentizität, Moral". Die Führer der ISLAM-Partei wollen Belgien offenbar in einen islamischen Staat verwandeln. Sie nennen es "islamistische Demokratie" und haben ein Zieldatum festgelegt: 2030.

Laut der französischen Zeitschrift Causeur ist das Programm "verwirrend einfach: Ersetzen Sie alle Zivil- und Strafgesetzbücher durch die Scharia. Punkt". Die am Vorabend der Kommunalwahl 2012 ins Leben gerufene ISLAM-Partei erhielt sofort ein beeindruckendes Ergebnis. Ihre Zahlen sind alarmierend.

Die Wirkung dieser neuen Partei, so Michaël Privot, Islam-Experte, und Sebastien Boussois, Politikwissenschaftler, könnte die "Implosion der Sozialkörperschaft" sein. Einige belgische Politiker wie Richard Miller plädieren nun für ein Verbot der ISLAM-Partei.

Das französische Wochenmagazin Le Point beschreibt die Pläne der ISLAM-Partei: Sie möchte "Laster verhindern, indem sie Spielbanken (Casinos, Spielhallen und Wettbüros) und die Lotterie verbietet". Neben der Genehmigung des Tragens des muslimischen Kopftuchs in der Schule und einer Vereinbarung über die islamischen religiösen Feiertage will die Partei, dass alle Schulen in Belgien Halal-Fleisch auf ihren Schulmenüs anbieten.

Redouane Ahrouch, einer der drei Gründer der Partei, schlug außerdem vor, Männer und Frauen im öffentlichen Verkehr zu segregieren [trennen]. Ahrouch gehörte in den 1990er Jahren zum Belgischen Islamischen Zentrum, einem Nest des islamischen Fundamentalismus, in dem Kandidaten für den Dschihad in Afghanistan und im Irak rekrutiert wurden.

Die ISLAM-Partei weiß, dass die Demographie [die Bevölkerungsentwicklung] auf ihrer Seite ist. Ahrouch hat gesagt: "In 12 Jahren wird Brüssel mehrheitlich aus Muslimen bestehen". Bei den bevorstehenden Wahlen in Belgien wird die ISLAM-Partei nun in 28 Gemeinden Kandidaten aufstellen. Auf den ersten Blick sieht das im Vergleich zu 589 belgischen Gemeinden lächerlich aus, aber es zeigt die Fortschritte und Ambitionen dieser neuen Partei. In Brüssel wird die Partei auf 14 von 19 möglichen Listen vertreten sein.

Das ist wahrscheinlich der Grund, warum die Sozialistische Partei jetzt den Aufstieg der ISLAM-Partei fürchtet. Im Jahr 2012 gelang es der Partei, als sie in nur drei Brüsseler Bezirken Kandidaten aufstellte, in zwei davon (Molenbeek und Anderlecht) zu gewinnen und in Brüssel-City nur knapp zu scheitern.

Zwei Jahre später, bei den Parlamentswahlen 2014, versuchte die ISLAM-Partei, ihre Basis in zwei Wahlkreisen, Brüssel-City und Lüttich, auszudehnen. Wieder einmal waren die Ergebnisse beeindruckend für eine Partei, die die Einführung der Scharia, des islamischen Rechts, in Belgien befürwortet. In Brüssel gewannen sie 9.421 Stimmen (fast 2%).

Diese politische Bewegung begann offenbar in Molenbeek, der "Schlangengrube der belgischen Radikalen", einer "Brutstätte von Rekrutierern für den Islamischen Staat im Irak und der Levante". Dortige Dschihadisten planten offenbar Terroranschläge in ganz Europa und sogar in Afghanistan. Der französische Schriftsteller Éric Zemmour schlug witzigerweise vor, dass Frankreich statt Raqqa in Syrien, besser "Molenbeek bombardieren" sollte. Derzeit sind in Molenbeek 21 von 46 Kommunalbeamten Muslime.

"Die europäische Hauptstadt", schrieb Le Figaro, "wird in zwanzig Jahren muslimisch sein".

"Fast ein Drittel der Brüsseler Bevölkerung ist bereits muslimisch, so Olivier Servais, Soziologe an der Katholischen Universität Löwen. "Die Praktizierenden des Islam sollten aufgrund ihrer hohen Geburtenrate in fünfzehn oder zwanzig Jahren die Mehrheit sein. Seit 2001…. ist Mohamed der gebräuchlichste Name für in Brüssel geborene Jungen."

Die ISLAM-Partei arbeitet in einem günstigen Umfeld. Laut dem Bürgermeister von Brüssel, Yvan Mayeur, sind nun alle Moscheen in der europäischen Hauptstadt "in den Händen der Salafisten". Vor einigen Wochen hat die belgische Regierung die langfristige Vermietung der größten und ältesten Moschee des Landes, der Großen Moschee von Brüssel, an die saudische Königsfamilie beendet, "um, wie Beamte sagen, die Radikalisierung zu bekämpfen". Beamte sagten, dass die Moschee eine "Brutstätte für Extremismus" sei.

Ein vertraulicher Bericht vom letzten Jahr ergab, dass die Polizei in Molenbeek 51 Organisationen mit Verdacht auf Verbindungen zum Dschihadismus aufgedeckt hatte.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass das verschlafene Belgien aufwacht?

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor.

Quelle: Belgien: Erster islamischer Staat in Europa

Meine Meinung:

Mag Belgien auch der erste islamische europäische Staat sein. Ihm werden weitere europäischen Staaten folgen: Schweden, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Italien und irgendwann beginnt auch der Dschihad, dank Angela Merkel und ihrer treuen Wähler, in Deutschland. Und glaubt ja nicht, dass das so friedlich abläuft, wie in diesem Artikel beschrieben, sondern die Islamisierung wird eher den Charakter eines Bürgerkrieges haben. Und sollte man versuchen, die Islamparteien zu verbieten, dann wird dies der Startschuss für den Bürgerkrieg sein. Die Linken, Sozialisten, Christdemokraten, Feidemokraten und Grünen sind eben nur zufrieden, wenn Europa tief im Blut watet.

Siehe auch: Großbritannien hat einen neuen Innenminister: den Pakistaner Sajid Javid (freiewelt.net)

Siehe auch:

Saarbrücken-Klarenthal: Nächste Schule versinkt in Chaos und Gewalt

Judith Bergman: Schwedens Krieg gegen die Meinungsfreiheit

Ein europäisches Imperium im Abgesang – der Untergang der europäischen Kultur

Video: Martin Sellner: "Warum werde ich in meinem Heimatland behandelt wie ein Terrorist?"

Kandel ist überall: Ärztinnen in Angst um Leib und Leben

München erlebt ein neues Gewaltphänomen: 1000 Jugendliche attackieren im Englischen Garten Feuerwehr, Sanitäter und Polizei

4 Antworten to “Ist Belgien 2030 der erste islamische Staat in Europa?”

  1. strafjustiz 3. Mai 2018 um 07:30 #

    Notiz an die Moderationsredaktion: Bei meinen Artikeln dauert es immer eine Ewigkeit, bis diese von Ihnen freigeschaltet werden und….
    Das von mir fälschlicherweise mit „6.05.18“ angegebene Datum sollte „2.05.18“ lauten, bitte korrigieren !
    > W o sind die Artikel anderer Leute ? und
    > ich kann immer nur die erste Seite Ihres Themas ausdrucken.! Wieso das ?
    (3.05.18)

    Liken

    • nixgut 3. Mai 2018 um 10:28 #

      Ich habe in den letzten Tagen ziemlich viel Ärger mit irgendwelchen Programman und das kostet immer viel Zeit. Darum lasse ich alles so, wie es ist. Zum Glück schreiben nicht so viele Leute Kommentare, denn sonst würde ich die Kommentarfunktion einstellen. Kostet einfach zu viel Zeit. Ich investiere ohnehin schon eine Menge Zeit.

      Liken

  2. strafjustiz 3. Mai 2018 um 00:23 #

    Ja, und wieso & warum hat der Islam die Demographie Westeuropas bis 2030 im Griff?
    Antwort: Wegen der überzüchteten Feminanzipation ! > der viel zu tiefen Geburtenfreudigkeit der weiblichen Gattung: Fruchtbarkeitsquote mindestens einen Drittel zu tief: 1,4 statt 2,1.
    Und woher rührt diese verhängnisvolle Entwicklung ?
    Antwort: Nun, zum grössten Teil aufgrund der beiden Weltkriege. Als die Männer im öffentlichen Erwerbsleben an der Front sein und durch Frauen ersetzt werden mussten, welche Machtstellung sie natürlich bereits ab 1919 nicht mehr aufgaben und das passive wie aktive Wahlrecht einforderten und ….auch erhielten. .Klar, gab es die Emanzipations-bewegung & -Bestrebung schon seit dem Ende des 19. Jhdts. mit den Suffragetten von London von 1900, aber, der treibende Auslöser des Machtverlustes der Männer waren besagte beide europäischem. fatalsten ex-Kolonialisten-, Revanchistenkriege.
    Es geht dabei nicht darum, „Frau“ zurück an den Herd zu bewegen, bewahre!, sondern, ein gesundes Gleichgewicht zwischen den Gattungen zu finden l Also kein Kampf der Geschlechter, sondern einvernehmliches Miteinander. > Keine unnötige, verkopflastete Verakademisierung der Frau sondern Familiengründung weit vor den heutigen 31 Alters-Jahren, damit auch die vorhergehende Generation noch rechtzeitig Grosseltern werde und, so motiviert, den (Kinder-, Mütter-)Betreuungsmarkt (auch finanziell !!) entlaste.
    Aber eben, dazu braucht es objektive Politiker der Mitte- Rechtsparteien, die die notorische Familienfeindlichkeit ihrer Gross-Industrie-Finanz-, Grossbauern, bis geistigen Kleinkrämer-Klientele in die Schranken weist, die sozialen Anliegen nicht immer den Linksparteien überlässt. (6.05.18)

    .

    Liken

    • nixgut 3. Mai 2018 um 10:20 #

      Mir fallen noch zwei Gründe ein, warum die Islamierung sich so stark ausweiten konnte. Das lag natürlich auch an der jahrelangen schleichenden Einwanderung. Und die hatte, wie du zu recht sagst, damit etwas zu tun, dass zu wenig Kinder geboren wurden.

      Ich finde es auch gut, wenn die Frauen schon früh Kinder gebären und wenn sie zu Hause bleiben. Ich glaube, dass ist besser für das seelische Glichgewiht der Kinder.

      Die Islamisierung ist auch eine Folge der linken Indoktrination, die die Islamisierung mit aller Kraft herbeibetet. Das hat z.B. unter anderem auch die Folge, dass besonders viele junge Menschen die AfD als Nazis betrachtet und linke oder grüne Parteien wählen, die die Einwanderung unterstützen.

      Es ist leider so, dass viele junge Leute keine Ahnung vom Islam haben und keine Ahnung davon haben, wie ihre Zukunft aussieht. Mit anderen Worten, es ist pure Dummheit und Unwissenheit. Diese Unwissenhat findet man in großen Teilen der Bevölkerung, besonders aber bei der Jugend. Und die wird sich noch umsehen.

      Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: