Michael Klonovsky: Amerikas wundersame Demokratie

14 Nov

silent majorityDie schweigende Mehrheit steht auf für Trump

In Amerika haben sie eine wundersame Demokratie. Da liefern sich erst zehn, dann fünf, dann vier, drei und schließlich zwei Kandidaten mit zum Teil fundamental unterschiedlichen politischen Positionen eine monatelange öffentliche Wahlschlacht, und am Ende gewinnt einer bei ziemlich ausgeglichenem Gesamtstimmenverhältnis. Diesmal ein Mister Trump, ein alter, weißer Mann.

Schlimm, aber legal, ja sogar legitim. Der Mann ist leider kein Lehrer oder Beamter, er hat auch keine Parteikarriere hinter sich, er hat sich nie in einer Ortsgruppe bewährt. Er ist vielmehr Milliardär, ein Kapitalist also, aber er trat immerhin als absoluter Außenseiter und spinnerter Uhu an, niemand setzte auch nur einen halben Dollar auf ihn, doch gegen alle Widerstände schaffte er es und wurde 45. Präsident der USA. In einer Demokratie solchen Zuschnitts ist offenbar so ziemlich alles möglich.

Andere Demokratien haben daraus gelernt. Etwa im fernen Deutschland, wo eine Art Mistress Germany vor die Mikrophone trat und sagte: Wenn der Mann sich an die demokratischen Spielregeln halte, werde sie mit ihm kooperieren. (Und was wenn nicht?) Falls der neue US-Präsident nicht ganz im Bilde ist, was die Regeln sind, buchstabierte die Lady, Kanzlerin geheißen, sie noch mal durch:

„Demokratie, Freiheit, Respekt vor dem Recht sowie der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung. Auf der Basis dieser Werte biete ich dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, eine enge Zusammenarbeit an.“ Wie unsere Frau Holda sie unter anderem auch Sultan Recep Tayyip Erdogan dem Prächtigen beharrlich anbietet.

„Respekt vor dem Recht“, bei diesen Worten mag der Donald in Übersee, falls ihm der Sermon [das Geschwafel] zugetragen wurde, erheitert aufgegrunzt haben. Immerhin ist diese Frau Merkel eine x-fache Rechtsbrecherin, sie brach deutsches und EU-Recht in der Masseneinwanderungsstaatskrise wie Strohhalme, aber sie tat dies nur im Dienste des Respekts vor der Religion, der Würde des Menschen und des Geschlechts (wozu womöglich auch gewisse nordafrikanische [durch Beschneidung verstümmelte?] Geschlechtsteile gehören, aber wir wollen nicht spekulieren).

Jedenfalls werden die verbindlichen demokratischen Spielregeln inzwischen in Deutschland festgelegt. Muss Trump noch lernen. Er kann ja mal Beobachter nach Deutschland schicken und gucken, wie unglaublich pluralistisch [politisch korrekt?] die Kanzlerinnen-Demokratur funktioniert, wie elegant und divers in Old Germany debattiert wird, und wie in Miss Merkels kurioserweise noch christdemokratisch geheißener alternativloser Einheitspartei die Kandidatenschlacht ersetzt worden ist durch die rechtzeitige Schlachtung [Rausekelung] von Kandidaten.

Merkels Parteifreundin, die wiederum allen Ernstes sogenannte deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen – das ist die Frau, die Kampfpanzer schwangerentauglich machen will, von innen aber nur – fühlte sich von der Wahl Trumps „schwer schockiert“. Wie quasi die gesamte CDU.

Da wollten die roten Strolche von der SPD natürlich nicht unschockiert abseits stehen. Vor die Kamera trat [Hassprediger? Frank Walter Ribbenmeier [Steinmeier, Ullrich Ribbentrop war von 1939 bis 1945 Reichsaußenminister], und zwar um Trump ausdrücklich nicht zu gratulieren. „Das Ergebnis ist anders als die meisten in Deutschland sich das gewünscht haben“, kommentierte der Außenamtschef. Skandalöserweise wurden die Deutschen aber nicht gefragt, weshalb große Teile der Wehrmacht nun von der Ostfront nach Westen verschoben werden müssen. Man dürfe nicht auf Trump schauen „wie das Kaninchen auf die Schlange“, sagte Steintrop. Anders als sonst immer wolle er diesmal „nichts schönreden“.

Vizekanzler und SPD-Chef Recep Tayyip Erdogan kabelte, Trump sei der „Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen“. Der Republikaner wolle ein „Rollback in die alten, schlechten Zeiten“, als er noch dünn und Deutschland geteilt war. Sein stets origineller Genosse Ralf Stegner notierte: „Wenn dieser Rechtspopulist und sexistische Hassprediger US Präsident wird, dürfen wir uns auf einen politischen Kälteschock gefasst machen.“ Ab jetzt!

Die Grünen lassen wir weg, bei denen wäre sowieso die Frau Präsidentin geworden. Schauen wir stattdessen, was Spitzenvertreter der Qualitäts- und Wahrheitspresse äußerten.

Willkommen denn bei „Drei Fatzkes, eine Meinung“! (Die Ziffer ist natürlich variabel.) „Die Wahl Trumps ist das Ende des Westens“, twitterte der Premiumjournalist Jakob Augstein. „1776 & 1789 entstand der Westen, 2016 verabschiedet er sich“, ließ sich sein Kollege Nils Minkmar [deutscher Historiker, Journalist, Publizist, seit 2015 beim "Spiegel"] nicht lumpen (nebenbei: Der Westen entstand um 500 v. Chr. und wurde 1789 tödlich verletzt, aber das nur am Rande).

„Mein Kumpel Minkmar was right: the end is near“, sekundierte der andere, noch coolere Premiumjournalist, Ulf Porschardt [Chefredakteur der "Welt"]. Ich schließe mich diesen Hoffnungen an. Den Dreien sofort weit voraus war übrigens der an Fascholalie erkrankte Moritz von Uslar, Allah schenke ihm demnächst wenigstens das Hirn einer Zikade: „Das Land, das uns vom Faschismus befreit hat, wählt den Faschismus.“ Gilt in Richtung Osten wie in Richtung Westen. Ist aber heilbar.

Geneigter Leser, nicht böse sein, dass ich hier schon aufhöre, aber ich will erstens weiter tanzen und die Trump-Wahl feiern, wie es ein fröhlicher Rechtspopulist eben tut, mit Champagner, Kaviar, Austern, Hummer, Seeigel und so fort. Außerdem kann ich, zweitens, hier nicht jeden Kretin zu Wort kommen lassen, denn wenn die Acta diurna später als Buch erscheinen, bekommen sie ein Register, und wie sieht das mit solchen Namen darin denn aus?

Ich muss schließlich auch an die asiatischen Philologen und Historiker denken, die sich in hundert Jahren über diese Texte beugen. Kurzum: Es langt. Obwohl ich gern die Sängerin Cher zitieren würde, die sich wegen des Wahlergebnisses an Deutschland 1933 erinnert fühlt, vielleicht auch an ihre erste Schönheitsoperation im selben Jahr.

Aber gut, einer geht noch: Der Grünen-Politiker Johannes Rehborn twitterte: „Dieser Moment, wenn man sich fürs weiß sein schämt. Und dafür Mann zu sein.“ Schau an, dieser Obszönitäts-Athlet schämt sich nicht mehr für Auschwitz, sondern für Trump. Ich kann den Buben allerdings beruhigen: Er ist weder als Mann noch als Weißer bislang irgendwem aufgefallen, und strenggenommen auch als Johannes Rehborn nicht. Und die Scham würde ich an seiner Stelle lieber auf die Orthographie lenken.

Nein, diese Deutschen – näherhin ihre sogenannten Eliten –, sie haben einfach einen Knall! Wenn die Kanzlerin das Land mit Analphabeten, Frauenverächtern, Christenverfolgern und Antänzern flutet, schreien sie „Freiheit!“ und „Menschenrechte!“ und „Willkommen!“. Wenn aber in den USA in urdemokratischen und freien Wahlen ein Mann Präsident wird, den sie für den Falschen halten, weil er ihre kulturelle Hegemonie gefährdet, beschimpfen sie den Mann und seine Wähler, als gäbe es kein Morgen.

Berlin hält sich für das neue Rom, doch statt Legionen entsendet es Moralscheißer, die Welt am deutschen Wesen genesen zu lassen. Mal sehen, an welches Hosenbein sich diese trostlosen Figuren verkriechen, wenn Trump einmal grimmig die Stirn runzelt. Zu Putin jedenfalls brauchen sie nicht gehen, der wird sie verächtlich abstreifen.

Im Original am 10.11. erschienen auf Acta Diurna

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Klonovsky: Amerikas wundersame Demokratie

Noch ein klein wenig OT:

Video: Spanien macht die Scheunentore für Marokko auf

spanien_scheunentore Video: Spanien macht die Scheunentore für Marokko auf (04:06)

Meine Meinung:

ceutaLeider fehlt der Kommentar zu diesem Video. Auf Grund des Kommentars von Daniel vermute ich, dass diese Bilder aus einer der beiden spanischen Enklaven Ceuta oder Melilla stammen. Enklaven sind ausländische Hoheitsgebiete, die nicht im eigenen Land sind. Ceuta oder Melilla sind spanische Hoheitsgebiete in Marokko. In Ceuta und Melilla sind große Flüchtlingslager, die von hohen Zäunen umstellt sind. Viele Migranten klettern über diese Zäune und versuchen dann mit Booten nach Spanien zu gelangen (roter Punkt im Bild).

Rene schreibt:

Die muslimische Invasion rollt und fast alle wollen nach Germoney! Aktuelle Bilder aus Spanien: Spanien macht das Scheunentor für Marokko auf.

Daniel schreibt:

„Das sind keine Migranten. Das ist die tägliche Bewegung von Marokkanern, die nach Ceuta oder Melilla mit Papieren reinkommen, Lebensmittel, Wäsche, usw. kaufen und dann wieder zu Fuß mit der Ware nach Marokko zurückkehren. Die echten Migranten sind meist Schwarzafrikaner die massenhaft über den Zaun springen. Es ist schlimm genug aber in diesen Fall sind das keine Invasoren.”

Achim schreibt:

Invasoren kommen, und, wenn der Sozialtopf leer ist, werden die uns Alles nehmen, zuletzt unser Leben!

Viele Lehrer Opfer von Schülergewalt: "Problem kleingeredet"Viele Lehrer Opfer von Schülergewalt

gewalt_gegen_lehrer

Jeder vierte Lehrer in Deutschland ist schon einmal Opfer psychischer Gewalt von Schülern gewesen. Das teilte der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) am Montag in Düsseldorf mit. Grundlage ist eine repräsentative Forsa-Umfrage unter insgesamt fast 2000 Lehrerinnen und Lehrern bundesweit. Demnach hat fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten bereits Bedrohungen, Beleidigungen, Beschimpfungen oder Mobbing erlitten. >>> weiterlesen

Meine Meinung:

Dieses Problem ist mittlerweile seit mindestens 10 Jahren bekannt und genau so lange wird es unter den Teppich gekehrt. Die Lehrer haben teilweise aber selber schuld, sind sie nicht oft diejenigen die ihren Schülern die grüne Ideologie einpflanzen, was mit dazu beiträgt, das die Einwanderung muslimischer Migranten von vielen Schülern befürwortet wird.

Viele Lehrer motivieren ihre Schüler sogar zu einwanderungsfreundlichen Demonstrationen zu gehen. Und genau diese Schüler sind später linke Wähler, sitzen als Journalisten in den Redaktionsstuben oder als Politiker in den Parlamenten und hofieren den Islam oder versuchen als Linksfaschisten auf der Straße die Multikulti-Ideologie gewaltsam durchzusetzen.

Und wenn den Lehrern die Einwanderung so am Herzen liegt, dann sollten sie sich nicht darüber wundern, dass sie in den Schulen von asozialen und gewaltbereiten Migranten beleidigt, bespuckt und angegriffen werden.

Siehe auch:

Roger Köppel: Trumps Sieg ist eine gigantische Ohrfeige für’s Establishment

Video: Nicolaus Fest zum Antisemitismus (04:26)

Markus Somm: Es herrscht eine revolutionäre Stimmung im Westen

Nach der Präsidentenwahl – Bei Merkels unter’m Sofa

Muslime – geistig noch im Mittelalter – haben ständig was zu jammern

Video: Michael Stürzenberger: ZDF-Propaganda über rechte Gewalt in Deutschland

%d Bloggern gefällt das: